E-Mail am 30.10.2006, 00:37 Uhr, an info@figu.org      Veröffentlichung am 30.10.2006

           

Von Werner Grundmann                  

           

an alle Mitglieder der FIGU

 

Die beiden „verschwundenen“ Götter der Erdenmenschheit

 

Liebe FIGU-Mitglieder,

                                    Semjase sprach gegenüber Eduard Meier von „zwei Göttern der Erdenmenschheit“, vom „altzeitlichen Gott“ und vom „moseszeitlichen Gott“ (vgl. SKB, S. 578 u. 584). Darüber hinaus verwandte sie den Begriff „biblischer Gott“ und erwähnte, dass jener „ungerechte und grausame“ Barbar Henn, der 1034 v. Chr. Arussem als Führer der Gizeh-Intelligenzen ablöste, sich in der Folge „Jehova“ nannte und 175 v. Chr. von Kamagol I gestürzt wurde (vgl. ebd., S. 579). Da Moses bereits 1451 v. Chr. starb (vgl. SKB, S. 2150), bleibt offen, welche Intelligenzen, Personen oder Geistwesen sich hinter den beiden „Göttern“ verbargen oder ob von einem „imaginären Gott“ gesprochen werden muss, wie es die Plejaren und Eduard Meier verbreiten.

 

Es ist offenbar wesentlich, sich bewusst zu machen, dass alle Persönlichkeiten, deren Namen aus dem Titel „JHWH“ oder aus dem Namen „Arus“ abgeleitet wurden, in den folgenden Jahrtausenden bei der Herrschaft über die Erdenmenschheit eine wesentliche Rolle spielten.  Sie alle waren Nachkommen vom „Gott der Götter“, von Arus I, trugen damit dessen Gene und konnten bis zu 15'000 Jahre alt werden. Dies traf zu

- auf seinen erstgeborenen Sohn Arus II (vgl. SKB, S. 1061), der sich einen eigenen Machtbereich schuf und die Herrschaft über Arien (dem heutigen Iran und Indien) übernahm,

- auf seinen drittgeborenen Sohn Jehavon, der seinen Vater umbrachte und danach 3400 Jahre regierte (vgl. SKB, S. 1061) und

- auf den Enkel Jehav, den einzigen Sohn von Jehavon, der bis 1343 v. Chr. regierte und von einem seiner drei Söhne, Arussem, getötet wurde, was zum Vertreiben von Arussem durch seine Brüder Ptaah und Salam führte, ferner zur Spaltung der Arus-Linie und – nach der geheimen Rückkehr des Arussem – zur Gründung der Geheimgesellschaft der „Gizeh-Intelligenzen“ (vgl. SKB, S. 370).

 

Zumindest Jehavon und Jehav regierten – wie auch Arus – mehrere Jahrtausende. Sie trugen folglich die Gene des „unsterblichen“ Arus. Nach der Ablösung von Arussem als Führer der Gizeh-Intelligenzen erlosch die in ihrem Herrschaftsanspruch und ihrer Herrschaftsweise an Arus orientierte inoffiziell weiter existierende Linie der Arier. Weder in der offiziellen Arus-Linie unter Ptaah und Salam noch innerhalb der Gizeh-Intelligenzen wurden weitere Namen aus „JHWH“ oder aus „Arus“ abgeleitet. Allerdings nahm Henn, der bis 175 v. Chr. die Gizeh-Intelligenzen führte, den Namen „Jehova“ an (vgl. SKB, S. 175).  

 

Nach der Abspaltung der illegalen Arus-Linie unter Arussem und der Rückkehr der offiziellen Arus-Linie unter Plejos auf die Heimatwelt der Plejaren im Jahre 33 n. Chr. verschwanden die Namen der 11'000 Jahre vorherrschenden Dynastie der Arier von der Erde! Sie wurden offenbar bewusst aus allen Dokumenten getilgt, um Erinnerungen an bestimmte Personen auszulöschen oder um ein bedeutsames Geheimnis zu wahren. Selbst in den Bilderreden des Henoch werden die führenden Intelligenzen nur anonym benannt, etwa als „Herr“, als „Höchster“, als „Herr des Himmels“, als „große Majestät“ oder als „großer Heiligen“, d. h. das Verschweigen bestimmter Namen bezog sich sogar auf alle führenden Intelligenzen des irdischen Jenseits. Den Menschen der Erde blieb lediglich der Name des Geschlechtes selbst erhalten, nämlich der weit verbreitete Begriff „Arier“, der im Kreuzworträtselwissen für „nordisches Göttergeschlecht“ steht.

 

Allerdings gibt es seit etwa 3500 Jahren mit dem Gottesnamen „Jehova“ eine hochrangige Ausnahme! So z. B. sind die „Zeugen Jehovas“ als Glaubensgemeinschaft heute weithin bekannt. Und vor wenigen Jahrzehnten wurde gar ein neuer Gottesname geprägt, der sich gleichfalls aus JHWH ableitet: „Jaehowea“. Er findet sich auf der Seite 1065 in „Das ist Mein Wort“, in der „Christus-Offenbarung“, die die „Prophetin Gottes“, Gabriele aus Würzburg, aufnahm und von „Universelles Leben e. V.“ verbreitet wird. Offensichtlich geht es dem Namensgeber um einen neuen Gottesnamen, der sich nicht aus dem Namen „Arus“, sondern aus dem Titel „JHWH“ im Sinne eines „Weisheitskönigs“ ableitet!

 

Wenn die Vaterschaft von Arus für Aruseak bestätigt wird, dann erklären sich wichtige historische Stationen der Entstehung und Entwicklung der monotheistischen Religionen:

- Aruseak alias Ashtar Sheran könnte tatsächlich im Auftrage seines Gottvaters tätig gewesen sein, als er nach eigenen Angaben den Moses im Raumschiff unterrichtete – es sei denn, er hat diesen Auftrag nur vorgetäuscht und von vornherein eigene Ziele verfolgt, denn Moses habe „die Besatzung für JEHOVA und seine Hierarchie“ gehalten (vgl. „Harmagedon“, S. 11)!

- Wenn es Aruseak war, unter dessen Verantwortung die Persönlichkeit und die Lehre des Jmmanuel verfälscht wurde, um in dessen Fußtapfen zu treten, dann ist die Trinitätslehre Ausdruck des Machtkampfes um die geistige Führung der Erdenmenschheit. Die neue Lehre schließt die erste volle Anerkennung von Aruseak als Gott ein, indem er als Gottessohn wesensgleich mit Gottvater eingestuft wird. Es bleibt die Frage, ob sich hinter jenem Presbyter Arius, gest. 336 n. Chr., der lehrte, dass Gottes Sohn nicht wesensgleich, sondern nur ein von Gott ausgezeichnetes Geschöpf sei, eine Inkarnation des Arus selbst verbirgt! Eine vom Gottesgeist des Arus selbst angestrebte Inkarnation könnte in kritischen historischen Situationen der geistigen und gesellschaftlichen Entwicklung dann notwendig gewesen sein, wenn eine schnelle Lern- und Entscheidungsfähigkeit gefragt war, die das Geistwesen des Arus möglicherweise nicht hatte.

- Mit seinen Bemühungen, das „Urchristentum“ als erneuerte Version des Christentums über die „Prophetin Gabriele“ zu verbreiten und durchzusetzen sowie seinen gestärkten materiellen Potenzen könnte Aruseak seinen nächsten Schritt zum Ausbau seiner Macht anstreben. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass er sogar die geistige Führung der irdischen Schöpfung zu erpressen versucht!

 

Es wird deshalb höchste Zeit, dass uns Eduard Meier sein Wissen aus der Zeitreise zu Henoch vermittelt und dass uns die Plejaren informieren, ob es sich bei Aruseak wirklich um den zweiten leiblichen Sohn von Arus handelt! Sie hatten ja die Identität von Ashtar Sheran und Aruseak herausgefunden!

 

Aus dem „äthiopischen Buch Henoch“ geht hervor, dass sich jener „Herr“, dem Henoch diente, zu seiner Zeit als „Gott der Götter“ bezeichnen ließ (vgl. „Die Apokryphen“, Bechtermünz Verlag, S. 304). Unter Nutzung von Angaben der Plejaren lässt sich dieser „Gott der Götter“ eindeutig als JHWH Arus identifizieren. Da sich zudem Ashtar Sheran als einer der Söhne Gottes bezeichnet, ergibt sich aus der Identität von Ashtar Sheran und Aruseak eine weitere Identifizierungsmöglichkeit von „Gott Arus“.

 

Eine weitere indirekte Bestätigung der Beziehung von Aruseak zu Arus lieferte die Untersuchung der telepathischen Übermittlungen der „Botschaften“ des Ashtar Sheran. Semjase verriet uns: „Wir haben … mit absoluter Sicherheit festgestellt, dass in diesen Urhebern der Impulse eine Losung herrscht mit dem Ziel: Bewahrung und Erhöhung der weissen Rasse auf dieser Erde aus der Nachkommenschaft des Arusgeschlechtes“ (vgl. SKB, S. 434). Ashtar Sheran alias Aruseak sieht sich aus seiner subjektiven Sicht als heutiger Erbe dieses Herrschergeschlechts! Und sein größter Konkurrent ist „Gottvater“ Arus, ist der „Gottesgeist“  seines leiblichen Vaters, der heute der „Herr der Geister“ sein dürfte! Aruseak konnte – im Vergleich zu seinen vermutlichen Halbbrüdern – bisher keine ihn befriedigende irdische Machtposition erringen. Deshalb seine heutigen Bemühungen!

 

Doch warum muss sich der einst mächtigste Herrscher der Erde, jener Arus I, anonymisieren? Warum musste sich Aruseak einen neuen Namen zulegen? Warum verschwanden die Namen aller Herrscher des Arusgeschlechtes aus der irdischen Geschichte, so dass wir erst über die Plejaren den historischen Ablauf und die Herrschernamen erfuhren?

 

Die Antwort könnte lauten: Wenn der Charakter der gesamten irdischen Schöpfung bis hinein in die jenseitigen geistigen Ebenen als negativ dominiert, als Dämonie, erkannt worden wäre, wäre die Erde in weitaus größerem Maße als bisher zur universellen Gefahr erklärt worden. Sie würde kaum noch existieren und wäre wohl mit Hilfe einer Overkill-Waffe in Strahlung aufgelöst worden – wie jener Planet im System Karan, der als Außenposten (der irdischen Dämonie) am 24.10.1982 durch die Plejaren auf diese Weise vollständig zerstört wurde (vgl. SKB, S. 2299). Der Schutz der Erde vor einer solchen Zerstörung setzt voraus, dass die negativ Dominanten selbst über die mächtigste Waffe verfügen. Sie könnten – über die Drohung ihres Einsatzes – Akzeptanz, friedliche Koexistenz und Einsicht bei den „Guten“ erzwingen! Sie könnten in extremer Zuspitzung der Situation – als Gegenreaktion auf die mögliche Liquidierung durch die „Guten“ – als „Böse“ eine universelle Katastrophe provozieren! Eine derartige Gegenwaffe, eine Teloninbombe (Neutrinobombe), dürfte auf der Erde bereits installiert sein! Sie könnte zur Anwendung kommen und würde mit Lichtgeschwindigkeit unser Universum zerstören, wenn es zu keiner einvernehmlichen Lösung zwischen den negativ und positiv dominanten Kräften der Erde und ihren Unterstützern kommen sollte.

 

Das Makabre und für uns Erdenmenschen kaum Glaubhafte ist die Naivität der Plejaren, die 1981 bei einem unmittelbaren Kontakt dem vorgeblich gewandelten Ashtar Sheran den Weg in das benachbarte DAL-Universum wiesen und ihm damit die Möglichkeit eröffneten, im Falle des Auslösens der universellen Katastrophe unser DERN-Universum zu verlassen! Als sich dann Ashtar Sheran im DAL-Universum gewaltsam einer Welt bemächtigen wollte, sei er vorgeblich ums Leben gekommen. Auch auf diese raffinierte Kriegstaktik fielen die Plejaren herein (vgl. SKB, S. 2005, 2245, 2407, 2965)! Ihr Dogma, dass das schöpferische Evolutionsgesetz auch für Ashtar Sheran gelte (vgl. SKB, S. 558), könnte sich im Extremfalle als die größte Fahrlässigkeit in der Geschichte des Universums erweisen!

 

Was der Erde und allen anderen Welten droht, wenn es zu keiner konstruktiven Verständigung zwischen den beteiligten Seiten kommt, wird aus zwei Veröffentlichungen deutlich, hinter denen sich Ashtar Sheran alias Aruseak verbergen dürfte:  

 

-„Die menschengemachte Apokalypse wäre schon vorbei, hätte das Himmelsheer sie nicht durch verschiedene Maßnahmen schon seit längerem verzögert. … Die eigentliche Katastrophe wird dazu führen, daß durch die dann waltenden Kräfte auch die unter normalen Verhältnissen unsterblichen feinstofflichen Seelenkörper in ihre Ausgangspartikel zerlegt werden. Diese Menschen können nicht wiedergeboren werden, sondern sie müssen ganz von unten durch das Pflanzen- und Tierreich hindurch die Leiter über Millionen von Jahren hinweg von neuem erklimmen. Dieses ist der zweite Tod.“ (Vgl. „Magazin 2000plus“, Heft 157 (2001/1), S. 56)

 

- „Diese mächtige Umwandlung von Materie in feinere Substanzen höherer Schwingung vollzieht sich von der Erde aus. Das heißt: Zuerst verfeinert sich die Seelen- und Körperschwingung der Menschen, und dann – von den Menschen ausgehend – geschieht die Umwandlung der gröbsten Struktur, der Erde. Infolge der Verfeinerung des Menschen und der Erde vollzieht sich sodann ebenso – schrittweise – das Lichtwerden der Materie aller materiellen Gestirne. Die Verfeinerung geschieht durch die Reinigung der Menschen und der Erde – durch Menschen, welche sich Mir, dem Geist der Wahrheit, zuwenden … Wer sich in diesen Evolutionsprozeß eingliedert, der wirkt mit, das gesamte Strahlungsgestz der Erde zu erneuern und die Erde in ihren Schwingungen anzuheben, so daß sie an Licht und Kraft zunimmt. Denn wer sich in meinem Geiste reinigt, der erneuert sich und wird allmählich wieder das ewige Gesetz selbst – und dadurch göttlich. … Die Erde ist im Begriff, sich zu reinigen, indem sie zunächst alles abschüttelt, was sie daran hindert, höherzuschwingen. Dadurch bietet sie den Menschen die Möglichkeit, auf ihr so zu leben, wie es Meinem Willen, Meinem Gesetz, entspricht. Diese mächtige Zeitenwende ist angebrochen. Ich, der Geist der Wahrheit, mache alles neu.“ (Vgl. „Das ist Mein Wort … Die Christus-Offenbarung, welche die Welt nicht kennt“ Universelles Leben e. V., Würzburg, 2. Auflage 1993, S. 1062 –1064) Das „Neue“ besteht darin, alles Materielle unseres Universums in Strahlung aufzulösen, um die Entwicklung neu beginnen zu lassen!

 

Die universelle Apokalypse als Drohung bzw. als „Erlösung“! Kein irdischer Mensch besitzt das notwendige Hintergrundwissen und ist fähig, sich eine solche Teufelei höchsten Niveaus auszudenken! Wenn es derartige geistige Auswüchse gibt, dann stellt sich uns Erdenmeschen die Frage, warum Eduard Meier und die Plejaren immer wieder betonen, dass Gott (und der Teufel) „imaginär“ seien, dass sie lediglich in uns selbst leben? 

 

Es bleibt darüber hinaus zu beantworten, welche anderen Hinweise es gibt, die die Existenz der beiden Götter und ihr Bemühen belegen, ihre Identität bis zur vorgeblichen Nichtexistenz zu verschleiern. 

 

Ashtar Sheran schreibt in „Harmagedon“: „Die ungeheure Raffinesse und negative Schläue des Widersachers hat es fertig gebracht, daß er sich so vollkommen gegen die Menschen getarnt hat, daß die allgemeine Ansicht vorherrscht, daß es diesen Widersacher überhaupt nicht gibt. ... Der BÖSE tritt nie direkt in Erscheinung. Er wird sich hüten, seine ‚Nichtexistenz‘ in Gefahr zu bringen. Er legt keinen Wert auf ein Erkanntwerden.     Wenn der Widersacher von der Menschheit als existente negative Macht erkannt und entsprechend zur Kenntnis genommen wird, muß er zwangsläufig seine Tarnung aufgeben; denn dann nutzt sie ihm nichts mehr. Der offenkundige Hauptfeind des Menschen und der gesamten göttlichen Schöpfung stünde in seiner wahren Gestalt der Menschheit gegenüber. Erst dann wird er von dieser Menschheit entsprechend gefürchtet und bekämpft werden. Ohne diesen Kampf kann es nie einen Frieden auf diesem Stern geben.       Die großen Zweifler der Religionen stellen die Frage, warum GOTT n i c h t eingreift, wenn Er wirklich existiert? Hierauf kann ich Euch die logische Antwort geben: GOTT greift ein! Wir sind die Missionare der Wahrheit und zugleich die Vollstrecker seines Willens.“ (Ebd., S. 19-20)

 

Ich fürchte, dass Ashtar Sheran seinen eigenen Willen durchsetzen wird, wenn es nicht gelingt, die Einheit zwischen dem Positiven und Negativen, zwischen gut und böse im universellen Sinne wiederherzustellen, wenn es nicht gelingt, allen beteiligten Intelligenzen eine Perspektive zu geben. Bitte nutzen Sie all Ihre Möglichkeiten, um diesem Ziel zu entsprechen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann               Berlin, den 30.10.2006,  00:30 Uhr