E-Mail vom 07.01.2006, 12:48 Uhr, an info@figu.org                 Veröffentlichung am 20.09.2006

 

 

Von Werner Grundmann                                                                    Berlin, den 06./07.01.2006

                       

an Eduard Meier

 

     Zuspitzung2

 

Sehr geehrter Herr Meier,

                                        am 23. Dezember 2005 übermittelte ich Ihnen um 16 Uhr 30 eine E-Mail, die ich „Zuspitzung“ nannte. Ausgehend von Beiträgen im Heft 219 des „Magazin 2000plus“ (vom „Januar/Februar 2006“) warnte ich vor dem „überaus kritischen Jahr 2006“, weil ich einen provozierten Weltkrieg befürchte. Und ich schrieb Ihnen: „Es könnte sein, dass Sie der einzige Mensch sind, der diesen Krieg verhindern kann.“

 

Die von mir zitierten Beiträge aus dem Heft 219 des „Magazin 2000plus“ haben vor allem Hintergrundcharakter. Sie zeigen auf, welche Voraussetzungen für die mögliche Zuspitzung der internationalen Situation bestehen. Mit Beginn des Jahres folgten die ersten provozierten Handlungen:

 

Bereits am 2. Januar 2006 hieß es im „Neuen Deutschland“ auf Seite 7:

>>Appell zur Versöhnung in Irak. Rede von Präsident Talabani /

Neues Jahr begann mit Bombenserie<<

 

Am Donnerstag, dem 5.1.2006, titelte die „Berliner Zeitung“ auf Seite 8:

            >>Blutigster Tag im Irak seit der Parlamentswahl

Mehr als fünfzig Menschen bei Anschlägen getötet<< 

Auf Seite 1 des „Neuen Deutschland“ vom selben Tag wurde berichtet, dass insgesamt acht Anschläge durchgeführt wurden, wobei 72 Menschen ums Leben kamen.

Die „Berliner Zeitung“ vom 5.1.2006 ergänzte, dass im Jahre 2005 „bei Anschlägen und Gefechten 7400 Iraker ihr Leben lassen“ mussten, darunter „4021 Zivilisten“ und „1225 Polizisten“!

 

Die bisherige „Krönung“ der Terroranschläge im neuen Jahr im Irak folgte am 5.1.2006.

Das „Neue Deutschland“ meldete am 6.1.2006 auf Seite 1:

            >>Über 100 Tote bei Anschlägen in Irak

Selbstmordattentate in Ramadi und Kerbela<<

 

Doch nicht nur die aktuellen Ereignisse im Irak bereiten mir große Sorgen, sondern auch jene im Iran, in Palästina und in Israel:

 

Der Präsident Ahmadinedschad des Iran, der vor einigen Wochen offiziell verkündete, dass Israel wieder von der Landkarte verschwinden müsse, hat die Wiederaufnahme der Atomforschung angeordnet. Er verhandelt z. Z. mit Russland über die Lieferung von angereichertem Uran bzw. über die Schaffung von Voraussetzungen, um im eigenen Lande Uran anreichern zu können (vgl. „Neues Deutschland“ vom 5.1.06, S. 8)

 

„Neues Deutschland“ meldet am Montag, dem 2. Januar 2006, auf Seite 1:

>>Hamas: Waffenruhe ist zu Ende. Die radikal-islamischen

Hamas-Bewegung hat am Sonntag nach Ablauf

einer rund neunmonatigen Waffenruhe

neue Anschläge gegen Israel angekündigt<<

Diese Entscheidung wurde gefällt, obgleich am 25. Januar 2006 Parlamentswahlen in Palästina geplant sind.

 

Nach dem schweren Schlaganfall von Ariel Scharon am 4.1.2006 könnte sich auch die Lage in Israel destabilisieren. „Neues Deutschland“ verweist am 7.1.2006 auf Seite 1 auf eine Äußerung des Chefs der palästinensischen Fatah-Partei, Abdallah Frangi. Er sei besorgt über die Entwicklung des Friedensprozesses im Nahen Osten. Scharon habe die „radikalen politischen Kräfte in Israel kontrolliert und das Vertrauen der Bevölkerung erlangt“.

 

Die „Berliner Zeitung“ schreibt am 6. Januar 2006 auf Seite 4:

>>Die Israel bevorstehende Phase des politischen Vakuums

fügt sich auf ganz prekäre Weise in die unsicheren Machtverhältnisse

seiner nahen und fernen Nachbarn.“

 

Für mich ergibt sich die Frage, ob die Lage im Nahen Osten bewusst durch äußere Eingriffe destabilisiert wurde. Sind die Äußerungen des iranischen Präsidenten über Israel inspiriert worden? Traf Ariel Scharon ein „Energieblitz“, wie es mit Ihnen am 4.11.1982 geschah (vgl. SKB, S. 2529)? Haben die Plejaren auch im Falle von Ariel Scharon die Möglichkeit, einen solchen Energieblitz nachzuweisen?

 

Sollte meine Vermutung zutreffen, dass die Lage im Nahen Osten bewusst zugespitzt wird, dann dürfte es sich bei den Ereignissen der letzten Tage „nur“ um eine erste Phase der Destabilisierung handeln; dann müssen wir mit weiteren Provokationen und Eingriffen von außen rechnen! Dann könnte es einen Plan geben, um die internationale Situation so weit eskalieren zu lassen, dass ein Weltbrand entsteht.

 

Ich frage Sie: Ist Ihnen bewusst, dass all dies nur deshalb geschieht, damit Sie möglichst bald und rechtzeitig genug zu jener zwingend notwendigen Entscheidung finden, ohne die die Wende in der Entwicklung der irdischen Schöpfung nicht möglich sein wird? Doch sollten Sie weiterhin stumm bleiben, wird es in steigendem Maße noch viele neue Opfer geben.

 

Mir ist bewusst, dass Ihnen die notwendige Entscheidung zur Verbreitung der Wahrheit außerordentlich schwer fällt und dass Sie sich nicht vorstellen können, dafür Hilfe von anderer Seite anzunehmen. Ich stehe jedoch nach wie vor zu meinem Vortragsangebot. Aus meiner Sicht wäre es ein Zeichen von Menschsein, vom Bekennen zu den eigenen Schwächen, also von Stärke, wenn Sie Unterstützung annehmen würden.

 

Man könnte allerdings das derzeitige Entwicklungsgeschehen nicht so sehr als äußeren Druck, sondern vielmehr als Chance begreifen, um der irdischen Wende, um dem Positiven auf der Erde, zum Durchbruch zu verhelfen. Besteht nicht darin Ihre derzeitige Mission? Doch das überaus Schwierige ist es wohl, zur folgenden Einsicht zu finden: Um dem Positiven zum Durchbruch zu verhelfen, bedarf es auf der Erde der Logik des Negativen!

 

Wie jedes Jahr, werden Sie sicherlich auch in diesem Jahr Anfang Februar hohen Besuch empfangen. Vielleicht sollten Sie die Gelegenheit nutzen, um mit den Besuchern zu beraten, wie die irdische Wende vollzogen werden könnte. Nehmen Sie bitte diese Chance wahr!

 

Werner Grundmann                 Berlin, den 7.1.2006, 12 Uhr 11