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Werner Grundmann, wbgrundmann@online.de, 13088 Berlin am 15.03.13

 

 

Rede vor der Beerdigung von Paul Schulz am 08.03.2013

auf dem Thomas-Friedhof in Berlin-Neukölln[1]


 

 

Vorstellung

Zunächst einige Sätze zu meiner Person, damit Sie verstehen, warum ich heute hier stehe, um das Leben und die Leistungen von Paul Schulz zu würdigen.

 

Mein Name ist Werner Grundmann. Ich bin zwölf Jahre jünger als Paul Schulz und war einer seiner Freunde. Auch über seinen Tod hinaus stehe ich zu ihm und werde weiterhin beitragen, seine literarischen Werke über das Internet zu verbreiten.

 

Nach dem Studium der Wirtschaftsmathematik an der Karl-Marx-Universität Leipzig kam ich 1960 nach Berlin.

 

Ich nahm ich einen völlig anderen Weg, um zu jener Problematik zu finden, an deren Bewältigung Paul Schulz viele Jahre seines Lebens intensiv gearbeitet hat.

 

Von 1963 bis 1993 war ich an der Bauakademie der DDR in Berlin tätig, danach an der Technischen Universität Berlin.

 

Paul Schulz lernte ich im Oktober 1997 als Autor von Büchern, Broschüren und seiner Monatszeitschrift „Gesellschaftsreform jetzt!“ kennen, die er im Eigenverlag Edition Wissenschaft Kultur und Politik herausgab und auf Berliner Märkten zum Verkauf anbot.

 

Bewundernswert fand ich an Paul Schulz, dass er seine Monatszeitschrift, seine Bücher und Broschüren komplett selbst fertigte und verbreitete.

 

Viele seiner Beiträge erschienen zunächst in seiner Monatszeitschrift und wurden danach in Büchern und Broschüren zusammengefasst.

 

Doch Paul Schulz veröffentlichte nicht nur seine eigenen Werke, sondern auch die des argentinischen marxistischen Theoretikers und Revolutionärs Juan Posadas, der 1981 in Italien starb.

 

Paul Schulz war selbstlos. Es ging ihm stets um sein großes Anliegen, das er 1997 zu einem Buchtitel erhob:[2]

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Und währenddessen:

Wie verhindern wir die Selbstzerstörung unserer Welt und Menschheit?

 

Grundsätzliches zu Paul Schulz

Wir nehmen von einem überaus wertvollen Menschen Abschied, der sich über Jahrzehnte auf drei Erdteilen politisch, gewerkschaftlich und als Autor für das friedliche Zusammenleben der Menschen und gegen eine Selbstzerstörung unserer Welt eingesetzt hat.

 

Paul Schulz ging es um das Wohl aller Menschen.

 

Deshalb möchte ich nachfolgend versuchen, allen Trauernden seine Person, seine Entwicklung sowie seine Leistungen aus meiner Kenntnis und aus meinen Erfahrungen etwas näher zu bringen.

 

Die große Leistung von Paul Schulz besteht darin, dass er – ausgehend von den Veröffentlichungen des Schweizers Eduard Meier – die akute existenzielle Gefährdung unserer Menschheit erkannt und beschrieben hat.

 

Eduard Meier, der sich auch <Billy> nennt, gilt zurecht als der „Prophet der Neuzeit“!

 

Paul Schulz hat mit außerordentlichem Mut jene Kräfte benannt, die über die Religionen unsere Menschheit seit Jahrtausenden geistig beherrschen. Ich verweise auf ein Zitat auf der Rückseite seines Buches „Woher kommen wir? …“, das er dem Buch „OM“ (Omfalon Murado), entnahm [3]:

 

>> … Die Götter der Erde waren Menschen. Sie kamen aus den Weiten des Universums, von fremden Systemen, Galaxien und Welten. Sie erhoben sich auf der Erde widerrechtlich über die Menschen, sich Gott nennend, den Schöpfer. Sie schufen Sekten und Religionen, auf dass der Erdenmensch davon abhängig sei und gläubig. Und sie forderten, dass der Mensch sie, die Götter als Schöpfung anbete. Damit der Mensch der Erde versklavt sei und von den Göttern abhängig auf alle Zeit. Und jeder Gott schuf sich eine eigene Religion und setzte sich als Schöpfer über die Menschen, die ihm gläubig verfielen. Und viele der Götter waren ausgeartet und bösartig, besessen von Machtgier und allem Übel. … <<[4]

Mit seinen Schriften trug Paul mehr als jeder andere deutsche Autor bei, vor der drohenden existenziellen Gefährdung unserer Menschheit zu warnen.

 

Die hinreichende Begründung dieser Gefährdung schloss ein:

 

erstens die Akzeptanz der von den Medien verschwiegenen Kontakte Eduard Meiers zu außerirdischen Menschheiten,

 

zweitens die Anerkennung der Existenz hoch entwickelter geistiger Intelligenzen unabhängig von allen Religionen;[5]

 

drittens das Studium der von Eduard Meier verbreiteten Geisteslehre.

 

Mit seinen Schriften wurde Paul Schulz zu einem Repräsentanten einer Neuen Aufklärung!

 

Seine Leistungen können nicht hoch genug eingeschätzt werden!

 

Unsere Menschheit ist ihm zu Dank verpflichtet!

 

 

Zur Herkunft und zum Lebensweg von Paul Schulz

 

Paul Schulz wurde am 8. Juli 1925 in Berlin geboren.

 

Er starb am 25. Februar 2013 im Alter von 87 Jahren.

 

Am 14. Februar 2013 war er im Klinikum am Urban erfolgreich an der Hüfte operiert worden.

 

Doch nach seiner Verlegung in das Wenckebach-Klinikum nach Berlin-Tempelhof kam es zu einer Lungeninfektion, an der er starb.

 

 

Als er dreizehn Jahre alt war, flüchteten seine Eltern mit ihm „vor der Hitler-Diktatur nach Argentinien“.[6]

 

In Argentinien lernte er den Theoretiker und Revolutionär Juan Posadas kennen und schätzen, der eine trotzkistische Partei gründete.

 

Mit Posadas, den er als „wirklich großen Menschen“ betrachtete, fühlte er sich „eng verbunden“.[7]

 

Von 1959 bis 1961 unterstützte Paul Schulz von Marokko aus die algerische Befreiungsbewegung.

 

Ende 1969 kam er nach Deutschland zurück, zunächst nach Frankfurt am Main, wo er bei Opel als Metallarbeiter auch gewerkschaftlich aktiv war.

 

Nach seiner Berentung wechselte Paul Schulz 1990 nach Ostberlin. In Berlin-Treptow mietete er mit seiner Lebensgefährtin Eva-Marie Wanke eine Wohnung in der Mengerzeile 12. In dieser Wohnung richtete er sich seine Druckerei und Buchbinderei ein.

 

Im Jahre 2007 zog Paul Schulz mit Eva-Marie Wanke in die Finowstraße 27 nach Berlin-Neukölln.

 

Pauls Kindheit war von einer zerrütteten Ehe seiner Eltern geprägt. Diese Ehe sei von Anbeginn an „ein Desaster“ gewesen.[8]

 

Paul war deshalb auch kein „Wunschkind“[9] und in seiner geistigen Entwicklung stark verzögert.

 

Auch seine eigene „Ehe ging kaputt“.[10]

 

 

Zur Spätentwicklung von Paul Schulz

 

Erst mit 58 Jahren fühlte sich Paul Schulz als ausgereift![11]

 

In einem seiner Bücher berichtet er unter der Überschrift

Meine eigene wahrscheinliche außerirdische Beeinflussung

von einer „plötzlichen Wende“ in seinem Leben, einer „geistigen Wende“, die sich Ende 1983 kurz nach seiner „Rückkehr aus Lateinamerika“ vollzogen habe.[12] Von diesem Moment an habe er nicht mehr auf die Initiativen anderer gewartet, sondern sei „selber kreativ und aktiv“ geworden.[13]

 

Es schien ihm, „ein anderer Mensch geworden zu sein. … Von diesem Zeitpunkt an“ habe er seine „charakterisierende Unsicherheit“ verloren, und zwar „endgültig.“[14]

 

Vorher sei seine „Schüchternheit“ so groß gewesen, dass er „nicht einmal richtig zu telefonieren vermochte …“.[15]

 

Danach sei er „plötzlich zu einem immer gut aufgelegten Menschen geworden“ und dies auch geblieben.[16]

 

Noch drastischer habe sich das in seinen Beziehungen zu Kindern ausgedrückt, die es vorher praktisch nicht gab - auch nicht zu seinen eigenen Kindern (als Stiefvater …).[17]

 

Kinder hätten stets „einen großen Bogen“ um ihn gemacht. Danach sei er zu „einer Art Magnet für die Kinder“ seiner „Nachbarschaft geworden“.[18]

Und gerade unter Kindern habe er die meisten Freunde gefunden. [19] 

 

Im Zusammenhang mit jener Wende in seinem Leben spricht er von „der qualitativen und quantitativen Zunahme seines Denkvermögens“.

 

Die besten Gedanken kamen ihm frühmorgens, nachdem er wach wurde.[20]

 

Dass ihm bestimmte neue Gedanken höchstwahrscheinlich von außen inspiriert wurden, vermutete er, nachdem er die ersten Berichte des Schweizers Eduard Meier über dessen Kontakte mit Außerirdischen von den Plejaren gelesen hatte, u. a. mit der Außerirdischen Semjase.

 

In diesen Semjase-Kontakt-Berichten[21] (SKB) finden sich Hinweise, dass ausgewählten Erdenmenschen über Impulse gezielt Gedanken übermittelt werden, etwa um eine gewollte Entwicklung einzuleiten, ohne dass dies den betreffenden Menschen bewusst wird.[22]

 

Nach dem Studieren der ersten 600 Seiten der Semjase-Kontakt-Berichte ging Paul Schulz davon aus, dass er offenbar selbst zu diesen inspirierten Erdenmenschen gehört. Deshalb sprach er von einer dritten Phase seiner Entwicklung und nannte sie die „kosmische Phase“.[23]

 

 

Bis heute gibt es meines Wissens 4200 gedruckte Seiten dieser Kontaktberichte. Sie liegen mir dank der Unterstützung durch Paul Schulz alle vor. Ihr Inhalt ist derart weitreichend und in sich stimmig, dass ich keinen Grund erkannte, an den Kontakten Billy Meiers zu Außerirdischen zu zweifeln.

 

Paul Schulz fand in diesen „Semjase-Berichten“ das, wonach er „schon seit langem suchte“.[24]

 

1995 schrieb Paul Schulz, dass er eine „tiefe Dankbarkeit“ für seine „eigene positive geistige Beeinflussung“ empfinde.[25]

 

Es bleibt zu fragen, was für Paul Schulz ausgehend von seiner positiven geistigen Beeinflussung besonders wichtig war.

 

Am meisten befasste sich Paul Schulz mit der existenziellen Gefährdung unserer Menschheit. Diese Selbstzerstörung zu verhindern, war eines seiner grundlegenden Anliegen.

 

Ihm war aus den „Semjase-Berichten“ bekannt, dass die Erde im universellen Sinne ein Ausnahmeplanet darstellt. Auf keinem anderen Planeten im Universum gab es in den vergangenen 10 000 Jahren so viele Kriege wie auf dem „Kriegsplaneten Erde“![26]

 

Paul Schulz benannte die Ursachen für diese Fehlentwicklung.

 

Und er verwies darauf, dass im schlimmsten Falle durch das Zünden einer Neutrinobombe (Teloninbombe) von der Erde aus das gesamte Universum mit Lichtgeschwindigkeit zerstört werden könnte.[27]

 

Doch Paul Schulz trug auch dazu bei, die von Eduard Meier verbreitete Geisteslehre, die Schöpfungsphilosophie, zu vermitteln.[28]

 

Nach dieser Lehre wird jeder Mensch von einem feinstofflichen unsichtbaren Geist belebt, der mit dem Tod den Körper verlässt, in das irdische Jenseits eingeht und irgendwann in einen werdenden Menschen wieder inkarniert werden kann.

 

Die fortwährende Reinkarnation über Millionen von Jahren dient der geistigen Höherentwicklung. Der Geist ist unsere Identität.

 

Das geistige Werk von Paul Schulz zeigt eine große Vielfalt seiner Interessen.

 

Er bemühte sich stets um eine ganzheitliche Betrachtungsweise.

 

Er behandelte weit zurückreichende historische Fragen ebenso wie aktuelle politische Auseinandersetzungen, ferner wirtschaftliche und religiöse Themen und die Problematik der Überbevölkerung der Erde.

 

Er erkannte, dass die Entwicklung unserer Menschheit ohne außerirdische Beeinflussungen nicht hinreichend erklärt werden kann.

 

Es bleibt viel zu tun, um diese geistigen Schätze zu heben und zu nutzen!

 

Wir sollten alles tun, damit das umfangreiche geistige Erbe von Paul Schulz weiter verbreitet wird und auch über das Internet zugänglich bleibt.

 

Auf diese Weise ehren wir den Verstorbenen wohl am meisten.


 

[1]   Frau Eva-Marie Wanke, die Lebensgefährtin von Paul Schulz, hatte mich gebeten, die Rede zur Beerdigung von Paul Schulz zu halten. Die Feier fand ab 11 Uhr in der Kapelle des Neuen Luisenstadt-Friedhofs, Hermannstraße 186-190, statt. Paul Schulz wurde im Sarg auf einer grünen Wiese des benachbarten Thomas-Friedhofs in Berlin-Neukölln bestattet.

    Wesentliche Informationen zum Leben von Paul Schulz entnahm ich seinem Buch „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit außerirdische Intelligenzen informieren uns“, Edition Wissenschaft Kultur und Politik, Berlin, August 1995, 269 Seiten

    Die Überarbeitung der Rede zur Veröffentlichung erfolgte vom 9. bis 11. März 2013.

[2]   Das Buch erschien im Juli 1997 im Eigenverlag, ISBN 3-926426-41-1, 437 Seiten

[3]  ’Billy’ Eduard Albert Meier-Zafiriou: „Das Buch OM“, Wassermannzeit-Verlag,

    erste Auflage, 1987, 455 Seiten

[4]  Vgl. ebd. , S. 410/411

[5] Sein im Eigenverlag erschienenes Buch „Inhaltliches Stichpunkteverzeichnis meiner bisherigen literarischen Werke gleichlautend mit den Eingaben für das Internet“, 194 Seiten, vom September 2001 widmete er Petale, der „höchsten und letzten der sieben Reingeist-Ebenen“ unseres Universums (vgl. OM, S. E2). Petale („Rad der Zeit“) verfügt über die „absolute Kontrolle“ im Universum und ist über die Reingeistebene Arahat Athersata erreichbar (vgl. SKB, S. 518, 2468 und 3895).

[6]  Vgl. hinteres Deckblatt zu Paul Schulz: „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“ Berlin, August 1995

[7]   Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 180

[8]   Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 183

[9]   Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 183

[10]  Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 179

[11]  Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 184

[12]  Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 176

[13]  Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 176

[14]  Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 177

[15] Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 177

[16] Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 177

[17] Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 177

[18] Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 177

[19] Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 177

[20] Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 179

[21] Die Semjase-Kontakt-Berichte (SKB) wurden ab 1975 vom Schweizer <Billy> Eduard Albert Meier (BEAM) als Lose-Blatt-Sammlungen blockweise mit 200 Seiten je Block herausgegeben. Eduard Meier wird  von der „Freien Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien“ (FIGU) unterstützt. Die FIGU hat ihren Sitz im Semjase-Silver-Star-Center in CH-8495 Hinterschmidrüti/Schmidrüti ZH. Ab 2005 erschienen die SKB als „Plejadisch-plejarische Kontaktberichte“ blockweise mit ca. 500 Seiten je Block im Wassermannzeit-Verlag im Format A4 in Buchform.

[22] Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 181/182

[23] Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 182

[24] Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 182

[25] Vgl. „Der Ursprung unserer Welt und Menschheit …“, S. 186

[26] Vgl. Semjase-Kontakt-Berichte, S. 2654

[27] Vgl. FIGU-Bulletin Nr. 41, S. 2-4, und FIGU-Bull. Nr. 45, S. 18

[28] Vgl. z. B. von den Semjase-Kontakt-Berichten die Seiten 69-71, 95-106, 156-163 und 194-198 sowie die Lehrbriefe und Bücher von Billy zur Geisteslehre.

 

 

 

 

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