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Lanz08WBG.doc                       Abrufbare Veröffentlichung am 11.11.2008

 

Von Werner Grundmann                             Berlin, den 10. November 2008

 

an Hans-Georg Lanzendorfer

 

Der halbierte Nokodemion

– Offener Brief an Hans-Georg Lanzendorfer, FIGU, Schweiz –

 

Sehr geehrter Herr Lanzendorfer,

am 8. November 2008 übernahm ich im Download das FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 46 vom „Dez. 2008“ aus dem Internet. Es enthält auf den Seiten 5 bis 13 Ihren Beitrag über

Nokodemion und die siebenfache Prophetenreihe oder … über die Relativität der Zeit.

 

Meine generelle Auffassung zu Ihrem Beitrag stelle ich voran: Er ist sehr informativ und doch für den informierten Leser der FIGU-Veröffentlichungen zugleich inakzeptabel. Indem Sie die Schattenseiten des Nokodemion ausblenden, haben Sie die Milliarden Jahre währende Geschichte des Nokodemion halbiert! Insbesondere vermisse ich Aussagen zu den Gründen für die universelle Ausnahmestellung des Nokodemion, zu den erzielten Ergebnissen und zu ungelösten Fragen.

 

Die Inkarnation des Geistes von Nokodemion aus der Reingeistebene Arahat Athersata diente der Wiedergutmachung einer universellen Fehlentwicklung! Sie wurde von Völkern verursacht, die geistige Vorgänger von Nokodemion kreiert hatten. Er „kam zurück aus der Geistesebene Arahat Athersata um seiner Völker willen, die keinerlei schöpferische Gesetze und Gebote befolgten“ (vgl. Semjase-Kontakt-Berichte, S. 2550). „Als er die Uneinsichtigkeit seiner Völker erkennen musste, da verfügte er eine logische Gewaltanwendung, weil die Völker derart ausgeartet waren, dass ihr Sinnen und Trachten nur noch nach unbeschränkter Macht mit allen mörderischen Mitteln war.“ Sie „erdreisteten sich, … sich im Universum gewaltsam auszubreiten und sich selbstherrlich und usurpatorisch Schöpfungsvertreter zu nennen“ (vgl. ebd.). Der wahre Grund der Entartung der Völker Nokodemions ist für Eduard Meier bisher ungeklärt.

 

In den Semjase-Kontakt-Berichten (SKB) zieht Eduard Meier einen Vergleich zwischen den Völkern Nokodemions und der Erdenmenschheit: Er habe bisher keine andere Methode zur Verbesserung der irdischen Verhältnisse gefunden, als „den Menschen mit harten Worten die Wahrheit an den Kopf“ zu werfen, „was aber nicht den Erfolg bringt“. Alles „Reden, Brüllen, Ersuchen und Erklären“ sei „einfach nutzlos“. Aus dem Zugriff zu seinem Gesamtbewusstseinsblock kommt er letztlich zur ernüchternden Feststellung: „Alles verhielt sich … schon zu Nokodemions Zeiten so“ (vgl. SKB, S. 2684)! „Diesbezüglich haben seither, seit Nokodemions Zeiten, auch keine Weisen andere Erkenntnisse erlangt … Auch die Ebene Arahat Athersata verfügt über keinerlei andere Erfahrungskenntnisse“ (vgl. ebd., S. 2685).

 

Zu Nokodemions Zeiten wurde die Entartung seiner Völker mit lebenslanger Deportation bestraft. Da entsprechend den schöpferischen Gesetzen die Todesstrafe generell verboten war, bildete „Nokodemion eine Multinationale Friedenskampftruppe“ unter dem Einsatz von Androiden und deportierte „in weniger als 8 Jahren … alle verbrecherischen Völker … auf einen fernabgelegenen Planeten“, von dem niemand fliehen konnte. Nokodemion verfügte, „dass beiderlei Geschlechter der Völker der Unfruchtbarkeit eingeordnet wurden in gesetzmäßiger, humaner Form.“ Die „im Laufe der Zeit eines natürlichen Todes Dahingeschiedenen“ sollten in „Order und Verfügung … der Ebene Arahat Athersata … nicht einer Wiedergeburt eingeordnet“ werden und „deren Geistformen so lange im jenseitigen Bereiche verbleiben“, bis „beinahe alles Wissen aus den Geistformen“ entwichen war (vgl. ebd., S. 2551 und 2575). 

 

„Also dauerte dieser Prozess der Entweichung des grössten Teiles alles Wissens nahezu 4 Milliarden Jahre, ehe Nokodemion mit Hilfe der Ebene Arahat Athersata die besagten Geistformen wieder rief und sie neuerlich in Menschenkörper beorderte“. Das war „vor 8 Milliarden Jahren“. Doch es gab in dieser Zeit „immer wieder Stunk. Nicht nur, dass ein Jschwisch den Ringnebel schuf in seinem Grössenwahn, der seither Gottesauge genannt wird, sondern schlussendlich kamen ihre fernsten Nachfahren auch noch zur Erde und terrorisierten hier diese Welt usw., was allerdings in grobem Masse eigentlich das erste Mal vor 389'000 Jahren geschah, wenn man von jenen Deportationen und Eroberungen und sonstigen Geplänkel absieht, die sich bis zu rund 20 Millionen Jahre weit zurück ergeben.“ (Vgl. ebd., S. 2551)

 

 

Wenn wir versuchen, die Situation vor 12 Milliarden Jahren mit den heutigen irdischen Gegebenheiten zu vergleichen und lediglich von den Weltmacht- und Bereicherungsbestrebungen der USA ausgehen; wenn wir ferner die ersten Schritte zur Kommerzialisierung der Raumfahrt beachten und die Möglichkeit berücksichtigen, dass sich die Weltmacht der Vereinigten Staaten zur kosmischen Gewalt- und Bereicherungsmacht entwickelt, dann könnten sich Eduard Meier und die Plejaren die Frage stellen, ob nicht von Anfang an die Ausbreitung neuer Usurpatoren im Weltenraum verhindert werden muss. Doch es wäre aus heutiger Sicht unvorstellbar, alle Einwohner der USA oder gar der Erde auf einen ferner Planeten zu deportieren. Welchen Grund sollte es geben, die Kriegstreiber der amerikanischen Führung, die Manager der Erdölindustrie, die Rüstungsprofiteure und die Militärs mit den einfachen friedliebenden Amerikanern in einen Topf zu werfen – abgesehen davon, ob die Deportation auf fremde Welten überhaupt der richtige Weg zur Bestrafung „entarteter“ Menschen ist?

 

Die Problematik der Deportation wird noch diffiziler, wenn die Ursachen für die Fehlentwicklung aus dem vorherrschenden Gesellschaftssystem resultieren, wenn also – prinzipiell unabhängig von der Person – etwa ein kapitalistisches Gesellschaftssystem immer wieder neue Straftäter erzeugt! Noch problematischer wird die Deportationspraxis, wenn die Führung eines Volkes unwissentlich negativ geistig beeinflusst wird – wie dies offenbar in den USA geschieht. In diesem Falle wäre die Deportation und Nichtinkarnation der Bevölkerung der USA objektiv ein ungeheuerliches Verbrechen – unabhängig davon, wieweit dies den Verantwortlichen für die Deportationen bekannt ist. Das Verbannen auf fremde Welten würde zudem nicht zum Erfolg führen, weil die grundlegenden Ursachen für die Entartung nicht erkannt wurden. Im Gegenteil: Menschen und Geistwesen, die sich als unschuldig bestraft betrachten, könnten Rachegefühle entwickeln und eine gegensätzliche als die erwartete Entwicklung vollziehen! Dies dürfte die Ursache dafür sein, warum es nach vier Milliarden Jahren der Nichtinkarnation „immer wieder Stunk“ gab.

 

Es bedarf schon außerordentlich viel an Toleranz gegenüber der Deportationspraxis des Nokodemion und der Sprache von Eduard Meier, um aus heutiger Sicht die „logische Gewaltanwendung“, um die Einordnung „beiderlei Geschlechter der Völker der Unfruchtbarkeit … in gesetzmäßiger, humaner Form“ sowie die Nichtinkarnation über vier Milliarden Jahre als schöpfungskonform zu akzeptieren. Wenn negativ dominierte Hintergrund-Intelligenzen bereits existiert hätten, kann von Zwangsläufigkeit der Maßnahmen keine Rede sein! Die Handlungen Nokodemions wären ein Vortäuschen von Glaubwürdigkeit gewesen, die gewählten Begriffe zur Kennzeichnung der Maßnahmen Schönfärberei.  

 

Es bleibt zu fragen, ob zu Nokodemions Zeiten Dämonien bereits existierten, wovon Ashtar Sheran für die Erde sprach? Wenn 60 bis 80 Milliarden Jahre gebraucht werden, bis Geistwesen von Menschen unabhängig von Inkarnationen sich geistig weiterentwickeln können und dies auch auf negativ dominante Intelligenzen zuträfe, wenn schließlich zur Dämonie der Erde Reingeistwesen gehören, dann muss in Anbetracht des Alters der Erde davon ausgegangen werden, dass viele Milliarden Jahre vor der Bewohnbarkeit der Erde hoch entwickelte negativ dominante Reingeist-Intelligenzen auf irgendwelchen Welten oder in einzelnen Ebenen des Universums bereits existierten haben müssen, noch bevor Nokodemion seine Völker zeugte. Zumindest eine derartige negativ dominante Intelligenz muss inkarniert zur Erde gekommen sein. Dies würde voraussetzen, dass hoch entwickelte negativ dominante Reingeistformen das Hin- und Her-Inkarnieren beherrschen müssten – wovon Joachim W. Pastor im „Magazin 2000plus“ berichtete. Während Eduard Meier nach streng logischer Denkweise einen nochmaligen Inkarnationsweg über 60 bis 80 Milliarden Jahre für sich für notwendig hält, bevor sein Geist wieder in die Ebene Arahat Athersata eingehen kann, beherrschen sehr hoch entwickelte negativ dominante Intelligenzen vermutlich jenes Hin- und Her-Inkarnieren auf der Basis des dialektischen Denkens!

 

Bezüge von geistigen Vorgängern Eduard Meiers zur Erde gibt es seit über 20 Millionen Jahren – nicht immer im positiven Sinne. Ich erinnere an Informationen aus den Semjase-Kontakt-Berichten, aus FIGU-Bulletins und anderen Veröffentlichungen der FIGU:  

 

- Als Lyraner war ein geistiger Vorgänger von Eduard Meier (vgl. SKB, S. 2171) vor 22 Millionen Jahren offenbar an der Deportation von Straftätern zur Erde beteiligt. Die Verbannung von „straffälligen Elementen“ erstreckte sich über einen Zeitraum von „wenigen Jahrtausenden“ (vgl. SKB, S. 1055). Der Plejare Quetzal bezeichnete die lebenslange Deportation von Straftätern als „Positivhandeln durch Aussetzen“ (vgl. SKB, S. 2315)! Nur einmal fand ich in den Schriften der FIGU die Einsicht von Eduard Meier, wonach Straftäter „Glied der Gesellschaft bleiben“ sollen (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 52, S. 3).

 

- Zwischen der Deportationspraxis der Lyraner und riesigen Katastrophen in den Lyrasystemen existierte vermutlich einen Zusammenhang. Die apokalyptischen Ereignisse erschienen den Lyranern und ihren Abkömmlingen, den Plejaren, lange Zeit als natürlich entstanden! Heute gestehen sich die Plejaren ein, dass bestimmte Vorkommnisse „nicht natürlichen kosmischen Ursprungs“ gewesen sein können und dass sich vermutlich „sehr frühe Vorfahren … rachsüchtig“ verhalten haben (vgl. SKB, S. 2137/38).  Nachdem die Lyraner vor 26 Millionen Jahren zur Milchstraße gekommen waren (vgl. SKB, S. 2550 u. 2745), trat der „Zerstörer“ aus unbekannter Quelle erstmalig vor 22 Millionen Jahren in den Lyrasystemen in Erscheinung, wo er „zwei Drittel der damaligen Menschheit vernichtete“ (vgl. SKB, S. 1055). Der Zerstörer riss „ein Teilstück eines Planeten aus den Lyrasystemen“ heraus, das auf eine Bahn zum SOL-System gelangte (vgl. ebd., S. 1057). Dieses Teilstück wurde „bereits vor einigen wenigen Millionen Jahren“ zum Trabanten der Erde (vgl. SKB, S. 34-37 und S. 2138), d. h., die Nachkommen der aus den Lyrasystemen zur Erde Deportierten hatten sich in Form des Erdmondes offenbar einen Teil ihrer alten Heimat auf neue Weise wieder angeeignet! Doch auch der Zerstörer nahm – wenn auch sehr viel später – den Weg zu unserem Sonnensystem. Das konnte kein Zufall sein! Der Wanderplanet wurde zum zehnten Planeten des Sonnensystems mit „immer wiederkehrender“ stark elliptischer Bahn (vgl. SKB, S. 1057). Dass der Erdmond ein Stück eines Planeten war, wird dadurch belegt, dass sich auf seiner Rückseite alte Städte befinden sollen (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 52, S. 15-18)!

 

- Der Zerstörer, der Wanderplanet Nibiru (Planet X), hat im Verlaufe der Jahrzehntausende gewaltige Veränderungen im SOL-System ausgelöst. Beim ersten Eindringen vor 75'000 Jahren wurde der Mars von seiner Bahn abgelenkt und unbewohnbar (vgl. 251. Kontaktgespräch, Verse 127-129): „Der Zerstörer fiel in die Marsbahn ein und riss diesen mit sich fort in eine andere SOL-Umlaufbahn, wodurch er fortan auf der gleichen Bahn war wie der Planet Malona“. Ein Teil der Marsbewohner emigrierte zur Erde, der andere Teil zum Planeten Malona/Phaeton. Alle auf dem Mars Zurückgebliebenen kamen um. Es „blieben aber noch Pyramiden zurück sowie riesenhafte Denkmale.“ (Vgl. ebd., Verse 149, 151 und 23) Auch auf der Erde kam es im Verlaufe von Jahrzehntausenden durch die (anfangs regelmäßige) Wiederkehr von Nibiru zu Sintfluten und Polsprüngen, die gewaltigen Zerstörungen mit sich brachten. Erst vor wenigen Jahren konnte nur durch das Eingreifen der Plejaren eine vom Zerstörer ausgehende apokalyptische Katastrophe auf der Erde verhindert werden, die im Mai 2003 zustande gekommen wäre (vgl. SKB, S. 3110). Sie schien ausgeschlossen zu sein, denn bereits vordem war eine künstliche Bahnveränderung des Zerstörers von den Plejaren vorgenommen worden (vgl. SKB, S. 2149/2150). In Anbetracht derartiger „natürlicher Zufälle“ fällt es mir schwer, Vertrauen für die Worte von Eduard Meier aufzubringen, wonach ein möglicher Weltuntergang eine „unsinnige Behauptung“ und „effectiver Schwachsinn“ sind (vgl. SKB, S. 3088).

 

- Es gab vor Hunderttausenden von Jahren mehrere vergebliche Versuche der Lyraner und ihrer Abkömmlinge, die damaligen bewohnbaren Planeten unseres Sonnensystems, Erde, Mars und Malona, zu besiedeln. Vor etwa 389'000 Jahren kam unter Jschwisch Larus zum ersten Male mit Jmmanuel eine Vorgängerpersönlichkeit von Eduard Meier zur Erde, um die Geisteslehre zu verbreiten (vgl. SKB, S. 2551 u. 2686). Die versuchte Besitznahme endete nach wenigen Jahren mit den „ersten beiden Atomkriegen auf der Erde“, wobei die Lyraner „Semjasa und Asasel sich und ihr Volk gegenseitig vernichteten“ (vgl. SKB, S. 2378 und S. 1057; vgl. auch OM, S. 137). Was für ein kaum zu übertreffender Gegensatz: Der erste Versuch der Verbreitung der Geisteslehre auf der Erde wurde durch Atomkriege verhindert!

 

- Entsprechend den Informationen der Plejaren kam es vor „rund 98'000 Jahren“ zur ersten Sintflut auf der Erde, bei der 650'000 Menschen ihr Leben verloren (vgl. SKB, S. 2753). Sie kam zustande, als ein Komet „von rund 260 Kilometer“ Durchmesser „an der Erde vorbeizog“ und später in die Sonne stürzte (vgl. ebd., S. 2758). Der Komet kollidierte beinahe mit der Erde und löste „eine riesenhafte Flutwelle“ aus. Es kam zur Arche-Sintflut (vgl. ebd., S. 2752). Zu jener Zeit lebte der wahre Noah! Er war eine Inkarnation der Geistform des Nokodemion und trug den alten lyranischen Namen Noankadnosser oder auch Noandakan, kurz Noah (vgl. ebd., S. 2778). Noankadnosser wurde durch einen Außerirdischen namens Zebalon gewarnt und baute zum Schutz eine Arche, die während der Flut am Berg Ararat strandete (vgl. ebd., S. 2752/53). Von den 220'000 überlebenden Menschen kamen „durch Seuchen und anderes Unheil“ viele weitere ums Leben (vgl. ebd., S. 2753). Es spricht einiges dafür, dass die Dezimierung der damaligen irdischen Menschheit gezielt erfolgte!

 

- „Es ward aber gerundet dreitausendsiebenhundert Jahre vor der ersten Geburt Henoks auf Erden, als da die Töchter und Söhne der Himmel und ihr JHWH reiseten andermals zur Erde, nach vielen neuen Wiederleben.“ (OM, Kanon 31, Vers 557) Mit den „Weithergereisten“ muss ein Mann gekommen sein, der die Geistform der späteren Propheten namens Henok bzw. Henoch trug. Der erste dieser Propheten wurde fünfhundert Jahre nach der Ankunft durch einen Anführer des JHWH, Gabrjel, „mit dem irdischen Weib Sarana“ gezeugt (vgl. ebd., Verse 563 u. 565). Er „belehrete die Menschenkinder der Erde“, jedoch brachten seine Lehren „keine grossen Früchte“ (vgl. ebd., Verse 565 u. 566). Er starb mit 366 Jahren (vgl. ebd., Verse 546 u. 565). Aus den Informationen der Plejaren geht hervor, dass jener JHWH der extrem langlebige Arus war, der später zum größten Gewaltherrscher der Erde wurde. Er brauchte 1502 Jahre, um sich letztlich mittels einer Intrige durchzusetzen, durch die Atlantis und Mu im Jahre 9498 v. Chr. vernichtet wurden (vgl. SKB, S. 88, S.868/869, S. 1060/1061). Während der kriegerischen Auseinandersetzungen mit Atlantis und Mu wurden auch die negativ ausgerichteten „schöpferischen“ Fähigkeiten der von Arus geführten Kräfte genutzt. Die Plejaren erwähnen die Zeugung von „Giganten, Titanen und Zyklopen“, die „oft grossen und machtgierigen Herrschern [dienten]“ und „ganz besonders für Kriegszwecke“ eingesetzt wurden. Die „Größten und Bösartigsten [erreichten] an die zwölf Meter... Man liess sie aussterben oder tötete sie, wenn sie zu bösartig waren. ... ihr Durchschnittsalter lag bei 15'000 Jahren“ (vgl. SKB, S. 57 und S. 1026/1027; vgl. auch OM, S. 114/115)! Es stellt sich die Frage, welchen Bezug jener Henok zu den fast unwirklich erscheinenden kriegerischen Auseinandersetzungen sowie zu den schöpfungswidrigen Genmanipulationen hatte. Weshalb konnte er nur unzureichend wirksam werden?

 

- Der für die Erde maßgebende Prophet Henoch wurde laut OM als Erdenmensch „9308 Jahre vor der Zeit des Propheten Jmmanuel, und also 11 245 Jahre vor dem Propheten der Neuzeit [geboren]“ (vgl. Kanon 31, Vers 43), also nach der Vernichtung von Atlantis. Der Prophet Henoch war als Schreiber von JHWH Arus tätig. Arus ließ sich als „Herr der Herren, der Gott der Götter, der König der Könige“ bezeichnen (vgl. „Die Apokryphen“, S. 304). Der Name ARUS wurde uns durch die Plejaren vermittelt (vgl. SKB, S. 88 u. 1060). Er gilt als „der wahre Erzeuger ... der ... irdischen Menschengeschlechter“, als „Gott, der Herrscher der Weithergereisten“. Über „ihm und seinen Himmelssöhnen herrscht allein die Allmacht der Schöpfung“ (vgl. „Talmud Jmmanuel“, S. 10/11)! Der Prophet Henoch war Helfer des „Gottes“ und Gewaltherrschers der Erdenmenschheit? Eduard Meier hat sich selbst während einer Zeitreise zu Henoch in der Nacht vom 3. zum 4. Februar 2003 über die (aus seiner Erinnerung gelöschten?) Fakten und Zusammenhänge der Tätigkeit seines geistigen Vorgängers Henoch unter JHWH Arus informiert. Ich hatte Eduard Meier in einem Brief vom 23. Januar 2003 zwölf Fragen vorgeschlagen, die er an Henoch stellen könnte. Die Antworten von Henoch hat jedoch der „Künder der Wahrheit“ bisher verschwiegen. Ich wurde in jener Nacht von meiner geistigen Führung mehrfach geweckt, um die „Antworten“ in Form von Tönen unterschiedlicher Anzahl entgegenzunehmen.

 

 

Die Frage, warum die Schöpfung den Geist des Nokodemion ausgerechnet zur Erde führte, kann wohl erst hinreichend beantwortet werden, wenn wir grundsätzlich den Missbrauch der Erde während ihrer gesamten Entwicklung über mehrere Hundert Millionen Jahre kennen, also für eine Zeit, als die Lyraner noch keinen Kontakt zur Erde hatten. Ich bin auf die Problematik ihrer Nutzung als „Läuterungsplanet“, wie Ashtar Sheran die Erde nannte, bereits mehrfach eingegangen, auch auf ihren Missbrauch als „geistige Müllhalde“ durch die „Entsorgung“ von Milliarden „überflüssiger“ Menschen in tief gefrorenem Zustand mittels Wasserstoffbomben vor 75 Millionen Jahren (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology , Abschnitt „Der Thetan“: „incident II“), ferner auf die Vernichtung einer zur Saurierzeit existierenden Menschheit, die aus den Nachkommen von Deportierten vor 65 Millionen Jahren entstanden war. Einen unmittelbaren Bezug zu geistigen Vorgängern von Eduard Meier sehe zwar ich nicht, wohl aber die Verbindung zur universell weit verbreiteten Deportationspraxis, die von Nokodemion ausging. Seit seiner Zeitreise zu den Sauriern ist aber Eduard Meier zumindest über die damals existierende Menschheit informiert (vgl. SKB, S. 600/601 u. S. 3562). Wohl wegen dieser „Sauriermenschheit“ wurde die Zeitreise unternommen! Sein Wissen behielt er allerdings für sich! Doch es gibt in den FIGU-Veröffentlichungen Andeutungen über die Existenz von Menschen auf der Erde in jener und in weitaus früherer Zeit (vgl. SKB, S. 2796, S. 2509/2510; FIGU-Bull. Nr. 40, S. 1). Deshalb liegt es nahe, dass die „48 Weltraumgeschosse“, die zum Aussterben der Saurier führten (vgl. SKB, S. 2797), der gezielten Vernichtung jener „Sauriermenschheit“ galten, die vermutlich bereits über Flugzeuge verfügte und sich auf einer Entwicklungsstufe vor der Raumfahrt befand (vgl. Petratu/Roidinger: „Die Steine von Ica. Protokoll einer anderen Menschheit“ bettendorf’sche verlagsanstalt, München, Essen 1994, 272 Seiten)!

 

Aus meinen Darlegungen ist zu erkennen, dass die Deportationspraxis mit ihren universellen Fehl- und Rückwirkungen unmittelbar oder mittelbar an Nokodemion und seine geistigen Nachfolger gebunden war. Die Erde mit ihren 135 Milliarden an sie gebundenen vielfach inkarnierten, häufig negativ dominanten Geistformen verfügt als universeller Ausnahmeplanet sicherlich über die kritischsten Voraussetzungen für eine Negativentwicklung (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 50, S. 5)! Die mögliche apokalyptische Krönung dieser Negativentwicklung könnte sich in diesen Jahrzehnten vollziehen, wenn der Machtkampf um die geistige Vorherrschaft über die Erde entschieden wird und Eduard Meier weiterhin den Zuschauer spielt.

 

Eine jener apokalyptischen Drohungen findet sich im Heft 157 (2001/1) des „Magazin 2000plus“ auf der Seite 56. Sie verrät Hintergrundwissen aus der Geisteslehre:

 „Die menschengemachte Apokalypse wäre schon vorbei, hätte das Himmelsheer sie nicht durch verschiedene Maßnahmen schon seit längerem verzögert. … Die eigentliche Katastrophe wird dazu führen, daß durch die dann waltenden Kräfte auch die unter normalen Verhältnissen unsterblichen feinstofflichen Seelenkörper in ihre Ausgangspartikel zerlegt werden. Diese Menschen können nicht wiedergeboren werden, sondern sie müssen ganz von unten durch das Pflanzen- und Tierreich hindurch die Leiter über Millionen von Jahren hinweg von neuem erklimmen. Dieses ist der zweite Tod.“

 

Die mehrfache Verbreitung der Geisteslehre auf der Erde brachte letztlich noch keinen Erfolg, erst recht nicht in zugespitzten Situationen! Die Ursache für die fast vergeblichen Mühen liegt im derzeitigen grundlegenden Ansatz der Geisteslehre, wonach – ausgehend vom schöpferischen Evolutionsgesetz – mögliche geistige Negativentwicklungen ausgeschlossen sind. Solange dieses Dogma in der Lehre und in der Praxis aufrechterhalten wird, solange die irdischen Gegebenheiten ignoriert und keine Konsequenzen gezogen werden, könnten all die Mühen von Eduard Meier, von den Plejaren und von der FIGU ins Leere laufen, ins Feinststoffliche!

 

Sie, sehr geehrter Herr Lanzendorfer, der Sie als angesehener Autor des Buches „Lehre und Künder der Wahrheit“ zu den FIGU-Mitgliedern mit den größten Einsichten gehören, tragen eine besonders hohe Verantwortung, um Eduard Meier bei seiner überaus schwierigen, aber unverzichtbaren Entscheidung zu unterstützen. Asket sprach von der „schwierigsten Mission“, die je im Universum zu erfüllen war (vgl. SKB, S. 340, Vers 117)! Wenn wir begreifen, worin die Schwierigkeiten bestehen, werden sich die Verantwortlichen auch zusammenfinden, Lösungen erarbeiten und beginnen, die universelle Wende zu gestalten. Geschieht dies nicht, dann wird es nach Eduard Meier schon deshalb keinen weiteren Propheten der Schöpfung geben, weil die materielle Welt unseres DERN-Universums aufhören könnte zu existieren.

 

Eduard Meier hat über 20 Attentate überlebt. Wenn die Wahrscheinlichkeit des Überlebens eines Attentats bei 50% läge, hätte er ein Glück von Eins zu über einer Million gehabt! Ich schließe daraus, dass er überleben sollte, um heute seine Aufgabe als universelles Nadelöhr wahrzunehmen!

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Bemühungen zur Erhaltung der Schöpfung!

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                                Berlin, den 10.11.2008, 21:45 Uhr

 

 

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