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Anlage zum ersten Postbrief an E. Meier vom 08.04.2002                veröffentlicht: 13.09.2006

 

                                                                                                                      

Werner Grundmann                                                                                    Berlin, den 8. April 2002 

 

 

Die beiden wichtigsten irdischen Helfer des „Einen“[1]

 

                                                                                                                                                Seite

Inhalt

1.      Zielstellung                                                                                                                               1

2.      Zur Person und zur Entwicklung  von Joachim W. Pastor und Michael Hesemann                      2

3.      Mein Kennenlernen von Michael Hesemann                                                                              4

4.      Indizien zum wichtigsten Helfer des „Einen“                                                                               5

5.      Zur Ideologie des Michael Hesemann                                                                                        9

6.      Michael Hesemann als Katholik und Verehrer des Papstes                                                      11

7.      Michael Hesemann zu Eduard A. Meier und zur Geisteslehre                                                  13

8.      Michael Hesemann zu den frühen Botschaften des Ashtar Sheran                                            17

9.      Zur Aufgabe des „Magazin 2000plus“                                                                                    20

10.  Schluss                                                                                                                                  22

Anlagen                                                                                                                                       22

Anhang: ausgewählte Veröffentlichungen zur behandelten Problematik                                           22

 

                                                                                                                                                                    

1.      Zielstellung

 

In der vorliegenden Ausarbeitung gehe ich davon aus, dass die irdische Schöpfung in ihrer Entwicklung seit Millionen Jahren negativ dominiert und heute (auf indirekte Weise) von negativ dominanten Geistformen geführt wird.[2] Nachfolgend versuche ich über Aussagen, Indizien und aufgespürte Zusammenhänge nachzuweisen, dass Michael Hesemann und Dr. Johannes W. Pastor als wichtigste irdische Helfer für die direkte Übernahme der Macht über die Erde durch die Führung der irdischen Schöpfung und als ihre wichtigsten irdischen Repräsentanten vorbereitet wurden. Nach dieser These sind Hesemann und Pastor in die Planung einer apokalyptischen Strategie der negativ dominierten irdischen Schöpfung und in deren Folgestrategie eingeordnet. Die seit Jahrtausenden geplante Apokalypse soll realisiert werden, wenn es zwischen der universellen Schöpfung und der Führung der isolierten irdischen Dämonie zu keiner einvernehmlichen Lösung im Sinne der Wiederherstellung der Einheit mit der universellen Schöpfung kommt.

 

Zu den entscheidenden Aufgaben von Johannes W. Pastor im Auftrage der Führung der irdischen Schöpfung gehören vermutlich

-         erstens die Information des internen Kreis von „auserwählten Menschen“ mit Hilfe spezieller (für die Allgemeinheit undurchsichtiger) Veröffentlichungen im „Magazin 2000plus“, um sie auf die Strategie zur Machtübernahme und sowie auf die Rollen der wichtigsten irdischen Helfer vorzubereiten (vgl. Position (7.02) der „Erweiterten Zitatensammlung ...“);

-         zweitens seine verantwortliche Mitwirkung bei der Machtübernahme sowie bei der Sicherung und dem Ausbau der Macht selbst, wobei er offensichtlich der Mann für das Grobe sein soll!

 

Michael Hesemann dürfte im Auftrage der Führung der irdischen Schöpfung die folgenden wichtigen Aufgaben zu lösen haben:

-         Erstens könnte er beauftragt worden sein, seine UFO-Forschungstätigkeit, seine Kornkreisforschungen sowie seine kulturhistorischen Bibelforschungen zu nutzen, um über Kontakte zu „Auserwählten“ die irdischen Strukturen  jenes „riesigen Spinnennetz“ weiter auszubauen, dessen „Lügengewebe ... über dieser Erde liegt.“ (Vgl. Ashtar Sheran: „Harmagedon“, S. 14)

-         Zweitens war mit der außerordentlich frühen Übernahme der Chefredaktion des „Magazin 2000“ vermutlich verbunden, die Zeitschrift im Sinne der Verbreitung einer Ersatzideologie zur Geisteslehre so auszurichten, dass „UFOs, Kornkreise, Marienerscheinungen und Heilige Schriften ... eine Einheit [bilden].“ (Vgl. Position (9.01) der „Erweiterten Zitatensammlung ...“)

-         Drittens dürfte es – in Konkurrenz zu Billy Meier – seine Aufgabe gewesen sein, über eigene Veröffentlichungen von Büchern, Artikeln und Videos seinen Anteil zur Verbreitung der Ersatzideologie zur Geisteslehre zu leisten.

-         Viertens könnte sich hinter ihm jener von Nostradamus angekündigte „Schreckenskönig“, der „Roy d‘ Angoulmois“, verbergen, den auch Johannes W. Pastor mehrfach erwähnt.

-         Fünftens ist es wohl seine Aufgabe, sich durch eigene Veröffentlichungen, durch sein Bekennen zum Katholizismus sowie durch seine guten Kontakte zum Vatikan für die Übernahme auf das hohe Amt des 112. und letzten Papstes der Menschheitsgeschichte anzubieten.

-         Sechstens dürfte er durch die Führung der irdischen Schöpfung auserwählt worden sein, nach der Apokalypse die geistige Führung der Rest-Menschheit als „Neuer Mose“ zu übernehmen.

-         Siebentens soll er im Auftrage der irdischen Schöpfung wohl jene Person sein, die über Billy Meier die Verbindung von der irdischen zur universellen Schöpfung knüpft und die Ergebnisse der Vereinbarungen in die richtigen Bahnen lenkt.

 

Die nachfolgenden Ausführungen stützen sich wesentlich auf der „Erweiterten Zitatensammlung aus den Beiträgen des Dr. Joachim W. Pastor im ‚Magazin 2000plus‘“ vom 26. Januar 2002 sowie auf Veröffentlichungen des Michael Hesemann.

 

 

2. Zur Person und zur Entwicklung  von Joachim W. Pastor und Michael Hesemann

 

Nach eigenen Angaben wurde Joachim W. Pastor am 11.12.1953 um 11 Uhr 15 geboren. Seine „kleine Heimatstadt“ liegt im Fichtelgebirge „zu Füßen des Großen Kornberges (am Schnittpunkt vom 50. Breitengrad zum 12. Längengrad)“. (Vgl. 9.10 der „Erweiterten Zitatensammlung ...“). J.W. Pastor behauptet, „bereits als Kind ... von nicht einmal drei Jahren ... direkten Kontakt mit dem Himmelsheer“ gehabt „und ihre Raumschiffe“ besucht zu haben (vgl. ebd., 7.02) sowie „ihre Sprache“ zu kennen (vgl. ebd., 8.04). Er sagt von sich, dass er „schon lange“ ein „galaktisches Handy“ besitze (vgl. ebd., 8.02). Später schreibt er, dass er dieses „galaktische Handy im Mann“ habe, also nicht am Mann (vgl. ebd., 9.10)! Zudem habe er „die ersten Trainingsstunden [im Entrücken] seit 40 Jahren hinter“ sich (vgl. ebd., 6.12).

 

Der „8. Januar 1965“ war für Joachim Pastor ein besonders wichtiger Tag, weil er „auf der Erde und anschließend nochmal in einem Raumschiff eine schwere Prüfung bestehen mußte“. Danach wurde mit ihm ein „Kontrakt beschlossen und dreimal mit ‚Ja‘ besiegelt“. Man nannte ihm „eine Art Parole zur Erkennung“. Jedoch „[wurde] mein Wissen in mir blockiert ..., sonst hätte ich entweder den Plan zerstört oder wäre verrückt geworden.“ (Vgl. ebd., 8.05) Wie bedeutsam dieser 8. Januar 1965 für Pastor war, drückt er in einem anderen Zusammenhang aus: „Sie haben vor 35 Jahren zu mir u. a. wortwörtlich gesagt: ‚Wir haben ihn auf die Erde gebracht und wir werden ihn [vom Raumschiff aus?] zur Erde zurückbringen, weil er...‘ und dabei auf das Jahr 1999 hingewiesen. Bemerke den feinen Unterschied zwischen ‚Auf die Erde‘‘ und ‚Zur Erde‘. Das ist deutlich.“ (Vgl. ebd., 6.10) Ich deute dies so, daß das „Himmelsheer“ an der Reinkarnation von J.W. Pastor beteiligt war und für ihn auf der Erde eine besondere Aufgabe bereit hielt. Zudem verweist Pastor darauf, „daß es Zivilisationen gibt, die so weit fortgeschritten sind, daß sie die Seele eines Menschen gezielt inkarnieren können.“ (Vgl. ebd., 3.03) Wichtig scheint mir in diesem Zusammenhang auch die Aussage Pastors: „Nicht die Sternbilder bestimmen, wann Christus und die großen Propheten geboren wurden, sondern sie alle wurden zu einem Zeitpunkt auf der Erde gezielt inkarniert, der zu einer einzigartig aussagekräftigen Himmelskonstellation paßt.“ (Vgl. ebd., 6.02) „1997 ... haben sie nach jahrzehntelanger Abwesenheit den Kontakt zu mir wieder aufgenommen. So darf ich erst jetzt gemäß einem bereits vor Jahrtausenden festgelegten Plan mein Schweigen darüber brechen.“ (Vgl. ebd., 7.02)

 

Joachim W. Pastor ist promovierter Zahnarzt (vgl. ebd. 3.12). Die erneute Kontaktaufnahme des „Himmelsheers“ zu ihm war nach meiner Vermutung am 23.07.97, an jenem Tag, als der „Elias und sein Herr ... das Tor hinaus zu den Sternen“ öffnete (vgl. ebd., 6.05). Pastor sieht sich damit als einer der „Erweckten“. Mit einer ersten Veröffentlichung trat er mit einem Beitrag über Jakob Lorber sowie mit einer als Leserbrief versteckten wichtigen Information im Heft 140 des „Magazin 2000plus“ im Mai 1999 an die Öffentlichkeit; seine bisher letzte Veröffentlichung erfolgte im Heft 168 vom Januar/Februar 2002 im selben Magazin. 

 

Michael Hesemann wurde nach eigenen Angaben am 22. März 1964 in Düsseldorf geboren.[3] Er schlug bereits als Kind einen Entwicklungsweg ein, den er in seinem 1994 veröffentlichten Hauptwerk „Geheimsache U.F.O.“ mit einem Dank an seine Eltern auf Seite 2 andeutet. Sie „ermöglichten“ es ihm, sich „vor 24 Jahren ... auf die Suche zu begeben, die schließlich zu diesem Buch führte“. Als er sich 1970 auf jene „Suche“ begab, war er gerade sechs Jahre alt! Sicherlich hat er nicht seinen Schulanfang gemeint! Aber es könnte doch sein, dass 1970 sein Unterricht beim „Himmelsheer“ begann, dass er – wie es J.W. Pastor von sich behauptet – sehr früh „Kontakt mit dem Himmelsheer“ hatte und „ihre Sprache“ erlernte (vgl. 7.02 und 8.04 der „Erweiterten Zitatensammlung ...“)?

 

Im Heft 132 des „Magazin 2000plus“ informiert uns Michael Hesemann auf den Seiten 62/63 und 80/81 in seinem Beitrag „Der große Ungar. Persönliche Erinnerungen an einen gemeinsamen Weg mit Colman VonKeviczky“ über Wichtiges aus seinen Jugendjahren. Hesemann hatte den in den USA lebenden, 1998 verstorbenen Ungarn, der als „Godfather“ der internationalen UFO-Forschung gilt, bereits 1979 als Fünfzehnjähriger „auf Vermittlung der großen (und leider auch verstorbenen) Hamburger UFO-Forscherin Anny Baguhn“ kennengelernt (vgl. ebd., S. 80)! Hesemann bekennt: „Auch ich kann stolz und dankbar sagen, daß Colman VonKeviczky in Sachen UFO-Forschung mein Lehrer war.“ (Ebd., S. 80) Und weiter: „Als ich 1983 die Schule beendet und mein Abitur gemacht hatte, versuchte ich, zusammen mit Colman, den Durchbruch in Deutschland. Ich schrieb mein Memorandum an die Bundesregierung, organisierte für Colman eine Vortragstournee durch Deutschland.“ (Ebd., S. 80) Im Nachhinein bezeichnet er das Memorandum „UFOs gibt es – Ein Memorandum an die Bundesregierung“ als „1. Auflage 1983“ seines 1989 erschienenen Buches „UFOs: Die Beweise“. Ich frage mich, was es für Gründe und Voraussetzungen gegeben haben könnte, einen 15jährigen Deutschen zu einem der weltweit führenden UFO-Forscher zu vermitteln? Ich frage auch, wie ein 19jähriger dazu kommt, ein derartiges Memorandum zu verfassen? Schließlich frage ich, ob es Zufall war oder ob sich eine Strategie dahinter verbarg, dass mehrere deutsche UFO-Forscher früh sterben mussten, meines Wissens auch jener John Veit, der Gründer des ab 1979 herausgegebenen „Magazin 2000“, während Michael Hesemann 1984 als der 20jähriger (!) die Chefredaktion des „Magazin 2000“ übernahm! Soviel ich weiß, geriet er als UFO-Forscher nie Lebensgefahr! Woher nahm er das notwendige Wissen, die Erfahrung und die Kompetenz? Und warum gab er die Chefredaktion des „Magazin 2000plus“ Ende 1999/Anfang 2000 allmählich ab, ohne dass im Magazin über die Gründe informiert wurde?

 

Auf der Rückseite eines Postkartenfotos von Michael Hesemann, das ich seit dem 9. März 1995 mit seiner Unterschrift besitze, wird er als „Deutschlands führender UFO-Experte“ bezeichnet. „Hesemann studierte Kulturanthropologie und Geschichte an der Universität Göttingen.“ „Seit 1984 gibt er das „MAGAZIN 2000“ heraus, das in deutscher und tschechischer Sprache erscheint (Auflage 60.000). Seine Bücher ... sind internationale Bestseller, die in einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren in 12 Ländern der Erde erschienen.“[4]

 

Michael Hesemann stellt sich in „Kürschners Deutschem Sachbuch-Kalender 2001/2002“, K. G. Saur Verlag, München, Leipzig 2002, wie folgt vor: „... populärwiss. Schriftsteller, Publizist, Filmproduzent; Worringerstr.1, D-40211 Düsseldorf, Tel. (0211) 352968, Fax 354893, E-mail: michaelhesemann@compuserve.com, Internet: hesemann.watchers.ca (Düsseldorf 22.3.64) Colman-von-Kevitzky-Pr. 00. – V: Findet der Weltuntergang statt? 83; Botschaft aus dem Kosmos 93; Geheimsache UFO 94; Jenseits von Roswell 95; Kornkreise 96; UFOs über Deutschland 97; Geheimsache Fatima 97; Die Jesus-Tafel 99; Die stummen Zeugen von Golgatha 00; Das Fatima-Geheimnis 01. – MV: Die kommende Weltkrise, m. Henri Schnyder 98. – B: Xokonoschtletl: Unser einziger Gott ist die Erde 88. – H: Magazin 2000 84-00. – P: Das Mysterium der Kornkreise 92; UFOs. Die Beweise 93; Geheimnisse der schwarzen Welt 95; UFOs. Das Filmarchiv 98-00; Entführung 00; Schiffe aus Licht 00, alles Videos.“[5]

 

 

3. Mein Kennenlernen des Michael Hesemann

 

Michael Hesemann lernte ich am 24.12.1994 über sein Buch „Geheimsache U.F.O.“ zunächst indirekt, am 9.3.95 während einer Vortragsveranstaltung in einem Raum der Technischen Universität Berlin direkt kennen. An jenem Tag hatte ich nach dem Vortrag Hesemanns auch die Möglichkeit, von Frau Dr. Braeucker jene in 14 Broschüren veröffentlichten „Botschaften“ des Ashtar Sheran zu kaufen. Während des Vortrags von Michael Hesemann gewann ich die volle Überzeugung, dass Besuche von Außerirdischen real sind. Fragwürdig erschien mir allerdings, dass Michael Hesemann bewusst den (für mich logischen) Diskussionshinweis von Frau Dr. Braeucker überging, dass über den Nachweis der Existenz von UFOs hinaus die Notwendigkeit der Herstellung geistiger Kontakte mit Außerirdischen bestehe. Diese Zurückhaltung Hesemanns wurde für mich später noch weniger akzeptabel, als ich in seinem Buch „UFOs: Die Kontakte“, das 1990 in erster Auflage erschien, zahlreiche Berichte über Kontaktfälle mit Außerirdischen fand. Ich stellte mir die Frage, was er wohl verbergen könnte?

 

Was mir später als sehr ungewöhnlich auffiel, war die Abbildung auf dem Postkartenfoto selbst, das Hesemann während der Veranstaltung in der Pause signierte. Es zeigt ihn in der Kleidung eines Geistlichen!!

 

 

4. Indizien zum wichtigsten Helfer des „Einen“

 

In den Veröffentlichungen des Joachim W. Pastor finden sich zahlreiche Hinweise, die den zweiten Helfer kennzeichnen. Eine Gegenüberstellung dieser Hinweise zur Person Michael Hesemann könnte helfen, jene Indizien zusammenzutragen, die eine weitgehend sichere Identifizierung der vorgeblich aktuellen „menschliche Inkarnation  ... des Erzengels Michael“ als wichtigsten irdischen Helfer des „Einen“ ermöglichen (vgl. 1.08 der „Erweiterten Zitatensammlung ...“).

 

Die nach Auffassung von J.W. Pastor „wichtigste Prophezeiung“ von Jakob Lorber findet sich in dessen Apokalypse des Johannes, Kap. 11/2 (vgl. Hinweis in 1.20 der „Erweiterten Zitatensammlung ...“), wo er den „verheißenen 112. Papst der Endzeit“ ankündigt: „Der elfte, den zehn am Gewand fassen und dieser elfte ist Elias selber. Ihr alle lebt in dieser Zeit. Diese Prophezeiung wird sich nun innerhalb weniger Jahre erfüllen.“ (Vgl. ebd., 4.07) Er soll als „von Jesus selbst Gerufener“, als „Petrus II.“ (vgl. ebd., 2.02), jener letzte Papst werden, vor dem die noch Mächtigen unserer Welt „in wenigen Jahren“ niederknien: vor dem päpstlichen Statthalter des „Einen“ zur offiziellen Übernahme der Macht über die irdische Menschheit!

 

Im selben Zusammenhang erwähnt J.W. Pastor die beiden ‚Apostel der Endzeit‘ (vgl. ebd., 1.20). Später spricht er von den „beiden Propheten der Endzeit, nämlich Henoch und Elias“, jenen „zwei Getreuen an der Seite Jehovas seit Urzeiten“ (vgl. ebd., 2.02). Pastor fügt hinzu: „Lorber prophezeit ... die Wiederkunft Christi auf unserer Erde ..., dies zwar nicht körperlich als wiedergeborener Mensch in einem Erdenleib, dafür werde aber noch einmal der tatsächliche Prophet Elias ... in einer menschlichen Inkarnation als auf der Erde geborener Mensch geschickt. Dieser Mann sei in Wirklichkeit der Erzengel Michael selber.“ (Vgl. ebd., 1.08) Mit anderen Worten: Wenn sich J.W. Pastor als Wiedergeburt des Henoch sieht, dann wäre – falls meine These zutrifft – Michael Hesemann eine Wiedergeburt des Elias sowie des Erzengels Michael. Sogar sein Vorname würde mit dem des Erzengels übereinstimmen!

 

J.W. Pastor verrät uns auch einiges Spezifische zum 112. Papst. Dieser „Papst der Endzeit, ‚Petrus II‘ (der ‚Römer‘),“ soll „nicht dem Vatikan“ entstammen (vgl. ebd., 3.05). Er könnte ein Deutscher sein, „denn Jesus läßt Lorber niederschreiben, daß sein künftiges Friedensreich bei den Nordvölkern im (damaligen) Germanien begründet werde und aus guten Menschen aller Sprachen und Rassen einen neuen Stamm Juda bilden werde, ein neues Menschengeschlecht auf dieser Erde“ (vgl. ebd., 5.05). „Die Kenner Lorbers wissen, daß Elias eine Inkarnation des Erzengels Michael, ein ‚Himmelsfürst‘, ein ‚König aus dem Weltall‘ ist.“ (Vgl. ebd., 3.06) „Der Mann, der als Sehel, Elias und Johannes der Täufer bereits dreimal in der Geschichte dieser Menschheit körperlich auf der Erde war, wird zum viertenmal – als Wegbereiter und neuer Moses – vorausgeschickt, um Menschen für die Wiederbesiedlung dieses Planeten nach seiner Reinigung auszuwählen.“ (Ebd., 3.06) „In Rom wohnt er nicht und hat dort auch nie gewohnt, genauso wenig wie der erste Petrus weder jemals in Rom war noch dort besagten Stuhl gezimmert oder gar ‚gemauert‘ hat. Aus diesem Grund wird der zweite Petrus dort als elfmal gewaltigerer Blitz einschlagen als seinerzeit der Feuerstrahl bei den Hauptleuten über 50. Erkennen werden sie ihn aber erst, wenn es zu spät für sie ist ... Denn es steht geschrieben: Zu seinen Lebzeiten wird ihn keiner erkennen! Doch nirgends steht geschrieben, daß er sich nicht dem einen oder anderen zu erkennen geben darf.“ Dem Erfüllungsgehilfen Johannes W. Pastor ist offensichtlich dieser als „112. Papst der Endzeit“ vorgesehene zweite wichtige Helfer des „Einen“ bekannt. (Vgl. ebd., 6.14) Er ergänzt: „Paßt auf, daß ihr nicht zur richtigen Stunde zum richtigen Mann das falsche Wort im Munde führt, denn er lebt unter den Nordvölkern Europas, und nicht er wird fürderhin geprüft, sondern er prüft euch, und auch seine Tage werden schon kürzer!“(Ebd., 6.15; Hervorhebung von Pastor)

 

Man fragt sich, wen dieser zweite Helfer geprüft haben könnte. Wenn es sich nach meiner Überzeugung um Michael Hesemann handelt, dann lassen sich leicht Beispiele finden. Bereits zwei Jahre nach der Übernahme der Chefredaktion des „Magazin 2000“, also als 22jähriger, führte er die Praxis ein, im Magazin jährlich ein „Buch des Jahres“ zu küren. Im Heft 71 vom November 1987 rezensierte er z. B. das bekannte Buch von Rudolf Bahro „Logik der Rettung. Wer kann die Apokalypse aufhalten? Ein Versuch über die Grundlagen ökologischer Politik“. Als „Buches des Jahres 1993“ wurde „Die Götter von Eden“ von William Bramley aus dem In der Tat-Verlag ausgewählt (vgl. Heft 97, 1994/1, des „Magazin 2000“, S. 60/61). Aber nicht nur über den Weg der Rezension äußerte sich Hesemann grundlegend zu Veröffentlichungen bekannter Autoren; er bearbeitete auch Bücher bekannter Autoren, schrieb Vorworte und gab Bücher im Eigenverlag heraus. So bearbeitete er das Buch des bekannten Azteken Xokonoschtletl „Unser einziger Gott ist die Erde“, Aurum Verlag 1988, und schrieb zu dem Buch ein Vorwort. Auch das Buch des (später vermutlich ermordeten) Maarten Dillinger „Kosmisches Bewußtsein in der Zukunftsprojektion von Karl Marx und Friedrich Engels“ erschien im Verlag Michael Heseman, ebenso das Buch von Guido Moosbrugger „... und sie fliegen doch! UFOs: Die größte Herausforderung des 20. Jahrhunderts“. Und selbst zum Buch von Billy Meier „Die Wahrheit über die Plejaden“, Verlag Die Silberschnur, 1996, schrieb Michael Hesemann ein Vorwort, worauf ich weiter unten eingehe. Er war stets „am Ball“, wenn wichtige neue Literatur erschien!

 

Was in Anbetracht der intellektuellen Potenzen, die der zweite wichtige Helfer mitbringen muss, verwundert, ist seine Kennzeichnung als „Schreckenskönig“, als „großer König d‘ Angoulmois, der 1999 ... erweckt“ wird, „so daß er weiß, wer er eigentlich ist! Engolmain bedeutet: der Engel, der meinen Namen trägt, also Michael. Der Erzengel Michael! ... Aus den allerausführlichsten Niederschriften Jakob Lorbers wissen wir, daß Elias und Joh. d. Täufer Inkarnationen dieses galaktischen Heerführers waren, daß er aber bereits vor der Sintflut als der Mann Sehel vor 6000 Jahren in Asien gelebt hat und ein Zeitgenosse des Henoch war.“ (Vgl. ebd., 2.01)

 

Auch Michael Hesemann äußert sich selbst zur Frage der „Helfer Gottes“. Im Heft Nr. 141 seines Magazins vom Juli/August 1999 schreibt er auf der Seite 91 als Antwort auf einen sehr kritischen Leserbrief unter der Überschrift „UFOs und Religion: Ein Widerspruch?“ u. a.: „Gewiß bedient sich auch ein allmächtiger Gott seiner Helfer und Boten (griech. Angeloi). Aber müssen wir an seiner Existenz zweifeln, nur weil einiges darauf hindeutet, daß einige dieser Helfer Bewohner anderer Welten gewesen sein könnten?“ Hesemann ist sich also darüber im klaren, dass der „Allmächtige“ nicht ohne Helfer auskommt!

 

Versucht man jedoch zu hinterfragen, warum Hesemann seine Antwort ausgerechnet im Juli/August-Heft des „Magazin 2000plus“ veröffentlicht, also gerade in jenen Monaten, da Nostradamus die Erweckung des angekündigten „Schreckenskönig“, des „Roy d‘ Angoulmois“, für den 11.8.1999 ankündigt (vgl. 9.09 der „Erweiterten Zitatensammlung ...“), so mag man an einen Zufall kaum glauben! Ist es ferner Zufall, dass Joachim W. Pastor diesen „Schreckenskönig“ als eine Inkarnation des Erzengels Michael genau ein Heft vorher im „Magazin 2000plus“ in seinem Leserbrief ankündigte? Und passt es nicht in ein von Ashtar Sheran gezeichnetes Gesamtbild, wenn J.W. Pastor den „Erzengel ... in Wirklichkeit“ als den „höchstrangigen Kommandanten der Kontrollmacht aus dem Weltraum“ bezeichnet?

 

Die bereits angedeuteten Begriffe „Roy d‘ Angoulmois“, „Engolmain“ bzw. „Angeloi“ blieben mir längere Zeit mysteriös. Im Buch von Peter Lorie „Nostradamus. Ausblick in das nächste Jahrtausend. Die Prophezeiungen bis 2016“ aus dem Orbis Verlag, München 1998, fand ich im Kapitel 5 auf den Seiten 158 bis 163 Hinweise zu den Hintergründen der Bezeichnung Angoulmois bzw. Angouléme. Eine Bildunterschrift auf Seite 161 lautet: „Giovanni da Verrazano, ein Italiener am Hofe Franz‘, reiste zu einer Insel vor der Küste des eben entdeckten Landes Amerika und nannte sie ‚Angouléme‘, nach Franz‘ Titel ‚Graf von Angouléme‘. Diese Insel ist das spätere Manhattan.“ (Vgl. ebd., S. 161) Es erhebt sich damit die Frage, ob ein Zusammenhang zu den Attentaten am 11. September 2001 in den USA besteht.

 

Es ist sicher kennzeichnend, dass zu jenem Zeitpunkt, als über die ungewöhnlich vielen Beiträge des J.W. Pastor im „Magazin 2000plus“ entschieden wurde, Michael Hesemann noch der Chefredakteur des Magazins war. Damit lag die Verantwortung für die Veröffentlichung der von J.W. Pastor ankündigten ungeheuerlichsten Erpressung, vor der unsere Zivilisation im Dezember 2003 gestellt werden soll [vgl. (7.14), (7.15) und (7.09) der „Erweiterten Zitatensammlung ...“], bei Michael Hesemann! Um es noch klarer auszudrücken: Der eigentlich Verantwortliche für diese intellektuelle Schandtat ist Michael Hesemann!! Dabei ist nachgeordnet, woher sie inspiriert wurde. Soweit mir bekannt ist, wurde bisher keinem der Autoren von der Redaktion des Magazins so viel Raum für intellektuelle Ergüsse zur Verfügung gestellt wie diesem in der einschlägigen Literatur vorher unbekannten Zahnarzt Dr. Joachim W. Pastor. Wenn man sich die teils undurchsichtigen, kabbalistischen, teils widerwärtigen und arroganten Ausführungen dieses Intellektuellen genauer anschaut, wird das Entsetzen umso größer (vgl. z. B. ebd., 1.17)!

 

In seinem wohl letzten Beitrag zur apokalyptischen Problematik fasst J.W. Pastor wichtige Aussagen früherer Beiträge zusammen und gibt einen neuen weitreichenden Hinweis zu jenem zweiten wichtigen Helfer. Der Beitrag erschien im Heft Nr. 168, Jan./Febr. 2002 (2002/1), des „Magazin 2000plus/2012“ zum gewollt geheimnisvollen Titel „Donnerstag, 20.30 Uhr: El Cuadro/Garabandal. Casa 11-8: die Warnung, das Wunder und das Strafgericht“.[6] Das Heft wurde bereits vor Weihnachten 2001 ausgeliefert.

 

J.W. Pastor schreibt: „Elias/Joh.d.T. war bereits als Prophet Sehel zu Zeiten Adams vor der Flut auf der Erde inkarniert, aber er ist in Wirklichkeit der Erzengel Michael selber. Heute befindet er sich bereits wieder in einer anderen Inkarnation hier, und seine diesmalige Mission ist die des Neuen Mose (gem. 5. Buch Mose, 18, 18).“ (Vgl. ebd., 9.08) Ich erinnere daran: Von Ashtar Sheran wissen wir nach eigenem Bekennen, dass er bereits am Unterrichten des „alten“ Mose beteiligt war!

 

Aus der ergänzenden Information des J.W. Pastor kann gefolgert werden, dass der „verheißene 112. Papst der Endzeit“ (vgl. ebd., 2.02), jener „Petrus II.“, von dem J.W. Pastor in den vorangegangenen Beiträgen mehrfach sprach, mit dem „Neuen Mose“ identisch sein soll. Um wen es sich bei dem „Neuen Mose“ handelt, wird wieder streng verschwiegen. Aber es geht sicher um das Vergeben des höchsten Rangs, in den ein irdischer Mensch nach den Vorstellungen des „Himmelsheeres“ erhoben werden kann: in den eines ganz besonderen Religionsgründers! Nach der Beseitigung des Religionswirrwarrs soll es für jene irdischen Menschen, die den „zweiten Exodus“ gewollt oder zufällig überleben, eine „einheitliche Religion“ geben! Auf diese aus der christlichen Lehre abgeleitete einheitliche Weltreligion wies Ashtar Sheran bereits mehrfach hin. In seiner ersten „Botschaft“ „Nicht von dieser Erde“, bekennt er auf Seite 39 „bescheiden“: „Ich lehre die UNIVERSELLE RELIGION“. Wohl wegen der angestrebten einheitlichen Lehre wurde dem Jakob Lorber, jenem „Schreibknecht Gottes“, auf den sich J.W. Pastor beruft, bereits vor 150 Jahren telepathisch das „wahre“ Evangelium übermittelt. Und auch die mit großem Aufwand betriebene Verbreitung der Lehre der „Urchristen“ über die „Prophetin Gabriele“ aus Würzburg dürfte dieser Strategie zu verdanken sein sowie die geplante Zerstörung des Zentrums der größten Religionsmacht der Erde, des Vatikans.

 

 J. W. Pastor verabschiedet sich von seinen Lesern bis nach dem „Strafgericht Gottes“ mit folgendem Schlussabsatz: „... Nun ist die Zeit gekommen, wo jene, die es verdienen, die Chance haben, in das ewige Heer aufgenommen zu werden, um Seite an Seite mit den echten Kornkreismachern die Schöpfung des Vaters zu bereisen. ... Nach dem Strafgericht Gottes wird der Wächterdienst über diese Erde eingestellt. Die Geretteten werden Gottespriester sein, und wie zu den Zeiten Adams werden die Engel wieder mit den Menschen auf der erneuerten Erde offenen Umgang pflegen.“ (Vgl. ebd., 9.17) Ihren neuen irdischen Vorgesetzten nach der Apokalypse kennen die Gottespriester bereits, wenn sie J.W. Pastor gründlich studiert haben! Es hat alles seine Logik!

 

Es verbleibt zu beantworten, ob sich meine These, dass Michael Hesemann der zweite wichtige Helfer sein könnte, auch über seine Einstellung zur Apokalypse in seinen Veröffentlichungen unterstützen lässt.

 

Man könnte ja meinen, dass in Anbetracht der großen Anzahl apokalyptischer Ergüsse in der jüngsten Literatur auch jene von J.W. Pastor nicht so ernst genommen werden dürfen oder dass Hesemann einiges bei Pastor übersehen haben könnte. Aber Hesemann gehört als bekennender Katholik selbst zur Zunft der Apokalyptiker! Zusammen mit Henri Schnyder von Wartensee veröffentlichte er im Jahre 1999 unter dem Titel „Die kommende Weltkrise. Wie überlebt man den Dritten Weltkrieg?“ im G. Reichel Verlag ein apokalyptisches Buch, in dem er sich – wie J.W. Pastor – auch auf den „Schreibknecht Gottes“, auf Jakob Lorber, beruft (vgl. ebd., S. 30-33)! Bemerkenswert ist dabei, dass das neue Buch eine überarbeitete zweite Auflage jenes Buches darstellt, das er zusammen mit Schnyder, einem „nahen Verwandten“, unter dem Titel „Findet der Weltuntergang statt?“ bereits 1984 in Kiel veröffentlicht hatte (vgl. ebd., S. 22 und S. 217)! Als er das zunächst von Schnyder verfasste Buch der erste Auflage ergänzte und bearbeitete (vgl. ebd., S. 22), war er ganze 20 Jahre alt! Dass er zu jener Zeit in seiner grundlegenden Einstellung bereits geprägt war, wird durch die Neuveröffentlichung des Buches bewiesen! Hesemann versteht die Prophetie zwar vor allem als Warnung, doch „sollten die Ereignisse, vor denen wir gewarnt wurden, tatsächlich Wahrheit werden, so verraten die Vorhersagen uns, was wir tun können, um sie zu überleben – und mitarbeiten zu können am Aufbau einer neuen Welt, teilzuhaben an einem goldenen Zeitalter des Friedens und der Gerechtigkeit.“ (Ebd., S. 23) Da kann man nur noch verkünden: Hoch lebe die Apokalypse!?

 

Mir ist bewusst, dass all das, was ich an Fakten, Indizien und Zusammenhängen aufführen konnte, keine Beweise meiner Helfer-These darstellen. Wenn es jedoch gelingt herauszufinden, dass Joachim W. Pastor und Michael Hesemann wirklich die Sprache des „Himmelsheeres“ sprechen, also die Sprache des Aruseak alias Ashtar Sheran, dann ergibt sich mit logischer Konsequenz das meiste, worüber ich in der vorliegenden Ausarbeitung schrieb! Dann wurden beide gezielt inkarniert! Dann gibt es im irdischen „Jenseits“ auch hochentwickelte Geistformen, die dieses Inkarnieren beherrschen!

 

Da sich Michael Hesemann als der entscheidende irdische Helfer des „Einen“ und damit als Schlüssel zum Verständnis der apokalyptischen Gefahren für die Menschheit erweisen könnte, bedarf es einer weiterer Analysen von vorliegenden Informationen, um diese These zu bekräftigen.

 

 

5. Zur Ideologie des Michael Hesemann

 

Michael Hesemann wird wegen seiner faktenreichen, beweiskräftigen und kritischen Veröffentlichungen sehr geschätzt. Allgemein bekannt ist auch sein Bekenntnis zum katholischen Glauben, jedoch seine grundsätzliche Position zu aktuellen Fragen der Menschheitsentwicklung dürfte selbst seinen Lesern weitgehend unbekannt sein. Das liegt daran, dass er sie in seinen Büchern in direkter Form nicht explizit äußert, auch nicht in seinen vielen im „Magazin 2000plus“ veröffentlichten Einzelbeiträgen, wohl aber in wenigen Stellungnahmen: in Buchbesprechungen, in Antworten auf Leserbriefen und andeutungsweise (zusammen mit Ingrid Schlotterbeck) im Editorial des Magazins. Man muss suchen, um sie zu finden!

 

Um Michael Hesemann über seinen katholischen Glauben hinaus weltanschaulich einordnen zu können, sei besonders auf seine Besprechung des „Buches des Jahres 1993“ „Die Götter von Eden“ von William Bramley aus dem In der Tat-Verlag verwiesen. Sie findet sich im Heft 97, 1994/1, des „Magazin 2000“ ab Seite 60/61. Das Buch Bramleys erschien unter dem Titel „The Gods of Eden“ 1989 zuerst in den USA. Ich behandle sie nachfolgend wegen ihrer möglichen Bedeutung etwas ausführlicher.

 

Michael Hesemann bezeichnet „Die Götter von Eden“ als „ein Monumentalwerk, ein Meilenstein hin zu einer Neubewertung der Menschheitsgeschichte aus der Warte des Neuen, kosmischen Bewußtseins. Es sieht Geschichte ... nicht als Aneinanderreihung zufälliger oder höchstens sich gegenseitig bewirkender äußerer Ereignisse, es schreibt ‚Krypto-Geschichte‘, fragt nach verborgenen Zusammenhängen und ‚Machern‘, die hinter den Kulissen die Fäden zogen, die ‚historische Ereignisse‘ planten und inszenierten als Steuerungsmomente der menschlichen Evolution. ‚Die Götter von Eden‘ zeigt verborgene Muster auf und sucht nach den geheimen Lenkern im Verborgenen, die nicht von dieser Erde stammen. ‚Die Götter von Eden‘ ist ein Meisterwerk, das in den USA längst für Furore sorgte.“ (Vgl. ebd., S. 60)

 

Weiter schreibt Hesemann: „Denn jetzt ... ist die Zeit reif, die ‚herkömmliche Geschichte‘ umzuschreiben. Aus einer ‚Geschichte der menschlichen Entwicklung‘ entsteht somit eine ‚Geschichte der außerirdischen Eingriffe mit dem Ziel, die menschliche Evolution zu steuern und voranzutreiben‘: ... Geschichte als Lehrplan, geschrieben von den ‚Göttern von Eden‘, den Wächtern unserer Evolution. ... Bramley ... spürt eine ganze Reihe faszinierender Puzzlesteine auf, die, von den Zeiten der Ägypter und Sumerer bis in unser Jahrhundert, auf eine Steuerung der Geschichte ‚von außen‘ hindeuten.“

 

Michael Hesemann stellt sich dann die Frage, was wir heute sind und antwortet: „Und da gehen wir schon nicht mehr konform mit Bramley. Für Bramley wird die Menschheit manipuliert durch eine ‚tyrannische außerirdische Zivilisation‘ (S. 466), die schon in Urzeiten das Prinzip ‚Divide et Impere!‘, ‚Teile und herrsche‘, auf die Erde anwandte, ihre Bewohner dadurch kontrollierte, daß sie sie in ‚Gruppen‘=Stämme=Nationen aufteilte und diese gegeneinander ausspielte, damit die Grunddynamik für alle Kriege in die Welt setzte. Sie schufen ‚konformistische Religionen‘, die den Menschen dazu erzogen, Sklave zu bleiben, die ihnen lehrten, ‚Diener Gottes‘ zu sein und auf die Belohnung im Jenseits zu warten. Und heute, so Bramley, stellt die von ihnen gesteuerte New Age-Mythologie die alten religiösen Anschauungen wieder her, denen zufolge die außerirdischen Zivilisationen, die man am Himmel herumfliegen sieht, aus erleuchteten fast gottähnlichen Wesen besteht, denen man ehrerbietige Achtung erweisen und die man als Heilsbringer ansehen sollte. ... (S. 462)“

 

Nach diesen Verweisen auf Bramley führt Hesemann aus: „Wir sehen die ‚Manipulationen‘ die Geschichte hindurch, glauben aber nicht, daß sie dem Ziel dienen, die Menschen weiterhin in Fesseln zu halten. Betrachten wir die vergangenen 5000 Jahre, so hat doch letztendlich auch eine geistige und ethische Evolution stattgefunden, haben letztendlich und oft über Umwege immer die richtigen Kräfte gesiegt, die Kräfte des Lichtes, des Fortschrittes, der ethischeren Evolution, der Aufklärung, der Menschenrechte. Den ersten Weltkrieg gewann das aufgeklärte, fortschrittliche und demokratische England mit seinem Partner Amerika, die auch im zweiten Weltkrieg die Mächte der Finsternis, den Faschismus, überwanden, der doch sehr viel eher die Menschen in Arbeitsameisen verwandelte als die westliche Demokratie. Wir glauben daher an das, was Rudolf Steiner sagte: ‚Geschichte ist Geschichte von Logenkämpfen‘: Offenbar sind mehrere Gruppen am Werke, nicht nur eine, wie Bramley vereinfachend behauptet: Eine Loge des Lichtes und eine Loge der Finsternis, jede mit der jeweiligen Gruppe der Außerirdischen in Kontakt, von denen eine die Menschheit in den Fesseln der Dreidimensionalität belassen und die andere ihr bei ihrem Fortschritt und geistigem Aufstieg helfen will. ... Wenngleich wir also differenzierter sehen, was bei Bramley zu sehr in eine schwarz-weiß-Malerei ausartet, so stimmen wir doch in seiner Grundthese überein: Daß ‚die UFOs das fehlende Bindeglied zum Verständnis vieler der großen Fragen in der Geschichte des menschlichen Rasse‘ sind. Und auch, daß man vorsichtig sein muß bei jedem Versuch, uns die Außerirdischen als wahre ‚Götter‘ oder Übermenschen zu präsentieren, da dieser tatsächlich von der ‚falschen Seite‘ stammen könnte. So stimmt Bramleys Sicht erstaunlicherweise überein mit dem, was die Plejadierin Semjase dem Schweizer Eduard Meier mitteilte, die darauf bestand, daß sie und ihr Volk als ‚ganz normale Menschen, nur von einer anderen Welt‘ gesehen werden: Daß es tatsächlich machtgierige Außerirdische waren, die die ‚irdischen Kultreligionen‘ einführten und sich von uns als Götter verehren ließen, um die Menschheit zu unterdrücken und auszubeuten.“

 

Aus den Wertungen Michael Hesemanns wird deutlich: Ihm ist bewusst, dass außerirdische Mächte unsere Menschheit in ihrer Entwicklung entscheidend beeinflußt haben. Seine Wertung der negativen historischen Rolle der „irdischen Kultreligionen“, wie sie bereits von Semjase vorgenommen wurde, bleibt aus.

 

Hesemann stellt sich prinzipiell gegen die Deutung der tendenziellen Entwicklung von Bramley und damit auch gegen die Aussagen von Semjase und Eduard Meier! Jener von außen gesteuerten kriegerischen Entwicklung der Menschheit, die durch unzureichende Überwachung der Erde aus dem Weltraum möglich wurde, wird letztlich Positives bescheinigt! Die aus der gesteuerten Entwicklung der Menschheit erwachsenden Gefahren ihrer Selbstvernichtung werden verniedlicht! Statt dessen wird nebulös erwartet, dass der Menschheit „Licht“ gebracht und sie von „den Fesseln der Dreidimensionalität“ befreit wird!?

 

Bramley wird „schwarz-weiß-Malerei“ unterstellt! Es hätten stets die „richtigen Kräfte gesiegt, die Kräfte des Lichtes, des Fortschrittes, der ethischeren Evolution, der Aufklärung, der Menschenrechte“! Was für ein Zynismus! Heißt dies auch, daß er einen dritten Weltkrieg oder eine andere Form der Apokalypse billigt, auch wenn dabei der größte Teil der Menschheit vernichtet würde, nur damit sich jene „Kräfte des Lichtes“ durchsetzen? Wer sind die „Mächte der Finsternis“, wenn man Hesemann gutwillig unterstellt, die „Kräfte des Lichtes“ zu unterstützen? Dass er nicht eine Seite oder eine Person der möglichen gegensätzlichen Kräfte benennt, dass er sich nicht klar zu jenen Kräften bekennt, die auf der Erde die Geisteslehre verbreiten, dass er – soweit ich seine Veröffentlichungen kenne – den Begriff „Geisteslehre“ nur ein einziges Mal erwähnt hat[7], macht ihn fragwürdig und bringt ihn in die Nähe jener, die die Menschheit seit Jahrtausenden nach dem Prinzip „Teile und herrsche!“ geistig manipulieren und intellektuell beherrschen.

 

Wenn Hesemann mit Bramley „in seiner Grundthese“ übereinstimmt, dass „die UFOs das fehlende Bindeglied zum Verständnis vieler der großen Fragen in der Geschichte des menschlichen Rasse“ sind, dass man aber bei jedem Versuch vorsichtig sein müsse, uns die Außerirdischen als wahre „Götter“ oder Übermenschen zu präsentieren, da sie von der „falschen Seite“ stammen könnten, so müßte man doch wenigstens in diesem Zusammenhang eine klare Positionierung erwarten. Aber Hesemann läßt sie offen, wobei ich mich frage, was aus seiner Sicht gegen die Plejadier/Plejaren sprechen könnte. Oder ordnet er sich insgeheim von vornherein auf der anderen Seite ein, eben bei jener „Loge der Finsternis“, ohne dies eingestehen zu wollen?

 

 

6. Michael Hesemann als Katholik und Verehrer des Papstes

 

Michael Hesemann bekennt sich öffentlich zum Katholizismus und als Verehrer des derzeitigen Papstes. Er verweist auch mehrfach auf seine guten Kontakte im Vatikan. Nachfolgend dazu einige Beispiele:

 

-         In der Nummer 122 (1997/12) des „Magazin 2000plus“ findet sich auf den Seiten 16-21 ein Interview von Michael Hesemann mit Monsignore Balducci, „Mitglied der Kurie, Prälat der Römischen Kongregation für die Evangelisierung der Völker, vatikanischer Theologe und Dämonologe“ über „Außerirdische und Christentum“! Anmerkung: Ich frage mich, ob es Zufall ist, dass er ausgerechnet mit dem führenden Dämonologen des Vatikan guten Kontakt hat.

 

-         Am Karfreitag 1998 nahm Michael Hesemann an der Papstmesse teil und am 8. Mai 1998 an der „öffentlichen Audienz“ des Papstes auf dem Petersplatz. Fotos bezeugen dies. Sie wurden im Heft 130/131 des „Magazin 2000plus“ auf der Seite 71 veröffentlicht.

 

-         Der Beitrag von Michael Hesemann über „UFOs und Religion: Ein Widerspruch?“ auf der Seite 91 von Nr. 141 (1999/8) des „Magazin 2000plus“ enthält ein Foto von einem „persönlichen Gespräch“ Michael Hesemanns mit dem Papst Johannes Paul II.! In dem Beitrag beantwortet Hesemann den Leserbrief von Andreas Stritzl aus München, der dem „Magazin 2000plus“ vorgeworfen hatte ein „schlecht getarntes katholisches Kirchenblatt“ zu sein. Der umfangreiche Leserbrief  wurde in der Nummer 141 (1999/8), S. 91, veröffentlicht. Im gegebenen Zusammenhang bekennt sich Michael Hesemann zu „unseren Beiträgen zu Themen wie Bibelarchäologie, Wunder, Erscheinungen und Mystik“ im „Magazin 2000plus“.

 

-         Im Editorial von Nr. 148 (2000/6) des „Magazin 2000plus“ schreibt Ingrid Schlotterbeck, dass „Michael Hesemann“ an der „Papstmesse in Korazim“ „persönlich teilnahm“. Es sei „ein einmaliges Erlebnis“ gewesen.

 

-         Am 06.01.2001 sah ich im ZDF-Fernsehen einen Ausschnitt einer Übertragung aus Rom von der Zeremonie zum Abschluß des „Heiligen Jahres 2000“. In diesem Zusammenhang wurden zwei oder drei kurze Interviews mit Besuchern gesendet, eines – ohne dass sein Name genannt wurde – mit Michael Hesemann! Es wies ihn als bekennenden Katholiken aus.

 

Michael Hesemann ist also nicht nur gläubiger Katholik, sondern er versucht auch, durch eigene Beiträge nachzuweisen, dass er ausgezeichnete Kenntnisse zur christlichen Religion besitzt und über Kontakte zu höchsten Stellen des Vatikans verfügt. Das ist für einen UFO-Forscher wohl doch außergewöhnlich! Es zeigt sich, dass sich Michael Hesemann in den vergangenen Jahren wieder stärker der christlichen und apokalyptischen Thematik widmet als der UFO-Forschung. Seine emotionale Bindung zur katholischen Kirche wuchs, so dass er es sich nicht nehmen ließ, zum Abschluss des „Heiligen Jahres 2000“ nach Rom und vorher gar nach Israel zu reisen, um den Papst selbst zu erleben. Damit erhebt sich die Frage, ob er beabsichtigt, nach dem Ausscheiden aus der Redaktion des  „Magazin 2000plus“ einen Weg als Geistlicher zu gehen, den er – wie die Kopie zum beigefügten Foto aus dem Jahre 1995 zeigt – offensichtlich schon lange Zeit verfolgt. Ich frage mich, welches Ziel könnte er ausgehend von seinen Kenntnissen, Erfahrungen und seiner weltanschaulichen Position verfolgen? Dienten seine Reisen in den letzten Jahren auch zum Lernen?

 

Zur Entwicklung des Christentums äußert sich Michael Hesemann auch in anderen Zusammenhängen:

-         Im Buch „Die kommende Weltkrise“ schreibt er in der „Einleitung: Wendezeit“ in sehr bestimmter Form (als sei das Buch von ihm allein geschrieben): „Ich behaupte: Dass sich diese Weltkrise gerade jetzt ereignet, ist kein Zufall. Sie ist seit Jahrhunderten prophezeit worden. Doch sie bedeutet nicht das ‚Ende der Welt‘ an sich – höchstens der Weltordnung, wie wir sie kennen.“ (Ebd.,  S. 9) Es beginne ein „neues Zeitalter, ... in dem auf der ganzen Welt Frieden herrschen wird.“ Später zitiert er dann den biblischen Propheten Amos: >>„Gott, der Herr, wirkt nichts, ohne zuvor seinen Plan seinen Dienern, den Propheten, zu offenbaren.“ (Amos 3, 6)<< (Ebd., S. 13) Und im ersten Kapitel, das „Die großen Weissagungen über die kommende Weltkrise“ behandelt, werden auf vier Seiten Aussagen von Jakob Lorber kommentiert, also von jenem „Schreibknecht Gottes“, der auch für Joachim W. Pastor der entscheidende Ausgangspunkt seiner Betrachtungen ist! Die geistige Verwandtschaft zwischen Hesemann/ Schnyder und Pastor ist nicht zu übersehen!

 

-         Auch die „Seherkinder von Garabandal“, insbesondere Jacinta und Conchita, spielen in den Ausführungen  von Hesemann/Schnyder eine wesentliche Rolle (vgl. ebd., S. 77ff). Michael Hesemann hatte sich bereits in seinem Buch „Geheimsache Fatima“ aus dem Bettendorf-Verlag ausführlich mit dieser Problematik befaßt. Im Buch „Die kommende  Weltkrise“ werden Jacinta und Conchita im Zusammenhang mit der Prophezeiung der „Flucht des Papstes“ als „Auftakt zum Dritten Weltkrieg“ zitiert (vgl. ebd., S. 129) und Conchita im Hinblick auf die letzten Päpste (vgl. ebd., S. 77), was Hesemann/Schnyder so deuten, daß nach dem jetzigen Papst „in Friedenszeiten“ nur noch ein römischer Papst folgt (vgl. ebd. S. 78). Dann herrscht (nach Nostradamus) der „große CHYREN, der Führer der Welt“. Er wird „die ganze Kirche erneuern“, und „nachdem ihn der Papst im Dom zu Köln zum Kaiser gekrönt hat“, wird er „den Wiederaufbau organisieren.“ (Vgl. ebd., S. 187) 

 

-         Zur Entwicklung der Religionen nach dem „Entstehen des neuen Zeitalters“ zitieren die Verfasser Hesemann/Schnyder den „seit seiner Kindheit visionär veranlagten“ in Pullach bei Köln lebenden Edward Korkowski (geb. 1931): „Alle christlichen Konfessionen haben sich in einer Kirche vereinigt ...“ (vgl. ebd., S. 188 und 212). Auch Conchita habe gesagt: „Die Getrennten (Christen und Kirchen) werden wieder vereinigt sein. Es gibt dann nur noch eine Religion.“ (Ebd., S. 77)

 

Es bleibt zu ergänzen, dass die Dämonie offensichtlich schon in den sechziger Jahren massiv Einfluß auf die Führung der katholischen Kirche nahm. Darüber schrieb der „Pater Dr. Dr. Dr. Malachi Martin, ... Berater und enger Vertrauter dreier Päpste“ in seinem (als Roman getarnten) Werk „Der letzte Papst“.[8] „Pater Martin beschreibt in aller Dramatik eine Zeremonie im Vatikan aus dem Jahre 1963, die nichts anderes war, als ein okkultes Ritual zur Inthronisierung des obersten gefallenen Engels Luzifer in die Führung der katholischen Kirche“, so der Kopp-Verlag. Ein Zitat von Pater Martin krönt die Gefahr: „Die tun ihr Möglichstes, um ihren Mann als Papst einsetzen zu können. Wenn ihnen das gelingt, dann wäre der Satan wirklich Herrscher.“ Ich frage mich, ob es Zufall war, dass gerade in dem Jahr, als diese Zeremonie erfolgte, die Geistform des Michael Hesemann reinkarniert wurde.

 

 

7. Michael Hesemann zu Eduard A. Meier und zur Geisteslehre

 

Es ist sicher wichtig, wie sich Michael Hesemann in seinen Veröffentlichungen zur Geisteslehre und gegenüber Eduard Meier positioniert hat. Nach einer groben Durchsicht insbesondere seiner Bücher sowie eines Interviews mit Eduard Meier, wurde mir klar[9], dass Michael Hesemann anfangs erhebliche Schwierigkeiten hatte, jene andersartigen Informationen einzuordnen, die von Eduard Meier und den Plejadiern kamen und über die Semjase-Kontakt-Berichte veröffentlicht wurden. Er erwähnt zwar diese Kontakte, negierte aber ihren Inhalt. Später machte er erste Andeutungen, verschwieg aber stets das Wesentliche. Letztlich entschloss er sich, bestimmte Fakten der Kontakte von Eduard Meier als wahr sowie seine materiellen Beweise als zutreffend zu bestätigen. Die eigentliche Mission von „Billy“ und der Inhalt der „Geisteslehre“ wurden jedoch stets verschwiegen. Den Begriff „Geisteslehre“ fand ich bei Hesemann unter der Bezeichnung „Philosophie Meiers“ nur ein einziges Mal, ohne dass er im geringsten auf ihn einging (vgl. „Geheimsache U.F.O.“, 1. Aufl., 1994, S. 416).

 

Zur gleichen Zeit brachte Michael Hesemann aus seiner Sammlung von Beweisen und Kontaktfällen lange Auszüge aus Berichten von Kontakten, die es vorgeblich mit Ashtar Sheran und solchen Außerirdischen gegeben hatte, die aus dessen Umgebung stammen dürften. Aus der Art, wie er und was er aus diesen Berichten zitiert, deutet sich seine Nähe zu den Auffassungen des Ashtar Sheran an.

 

Die Dokumentation „UFOs: Die Beweise“ aus dem Verlag Michael Hesemann sollte zunächst dazu dienen, die Existenz von UFOs überhaupt nachzuweisen und nach „sinnvollen Wegen einer Kontaktaufnahme von Seiten der Erdbevölkerung“ zu suchen, um „Entwicklungshilfe ... bei der Lösung globaler Probleme“ zu erhalten (vgl. ebd., 7. Auflage, 1993, S. 4). Hinweise auf Eduard „Billy“ Meier finden sich nach einer groben Durchsicht keine.

 

Das Buch „UFOs: Die Kontakte“ widmet Hesemann „einer besseren Welt“. Es erschien 1990 in erster und 1992 in vierter Auflage im Verlag Michael Hesemann. In diesem Buch behandelt er den „Fall des Schweizers Eduard ‚Billy‘ Meier“ in wenigen Sätzen  (vgl. 140-141 der 1992 herausgegebenen vierten Auflage) und weicht näheren Informationen dadurch aus, dass die „Aufgabe dieses Buches die Dokumentation von Kontaktfällen, nicht die Kontroverse“ sei. Den „Fall ... zu diskutieren“, „würde Ziel und Rahmen dieses Buches sprengen“. „... allein seine Semjase-Protokolle umfassen rund 1500 Seiten ...“ Sie ließen sich „nicht nahtlos einreihen in unsere Aufzählung von Kontaktpersonen, deren Botschaft sich in vielen Punkten von der MEIERs grundlegend unterscheidet, und die MEIER selbst nicht als authentisch akzeptiert ...“. „Während wir schon Parallelen zu den Berichten von Charles SILVA und Dr. Fred BELL sehen  -die beide mit Plejaden-Mädchen Kontakt hatten- erklärt MEIER ... beide schlichtweg zu Lügnern. Da wir glauben, daß es auch nicht im Sinne ‚Billys‘ wäre, in dieser Reihe zu erscheinen, verzichten wir hier auf eine Darstellung des Falles ...“

 

Die Reaktion von Michael Hesemann zeigt zunächst, dass er entweder beträchtliche Schwierigkeiten hat, die Mission des Eduard „Billy“ Meier in seine Gedankenwelt einzuordnen, oder sie passt ihm nicht. Aber er fand in den ersten neunziger Jahren allmählich einen Kompromiss, der es ihm erlaubte, seine eigenen Ambitionen mit denen von Eduard Meier zumindest teilweise aus einer einheitlichen Sicht objektiviert zu betrachten. Das Gemeinsame waren die Bestrebungen beider Seiten, der Weltöffentlichkeit die tatsächliche Existenz von UFOs sowie das Wirken von Außerirdischen im erdnahen Bereich nachzuweisen. Hesemanns Bemühungen fanden selbst bei den Plejadiern Anerkennung. In den teils detaillierten Darlegungen der Meier‘schen Kontakte klammerte Hesemann jedoch wieder das Entscheidende aus: nämlich die Mission von Eduard Meier. Auf diese Weise kam er zur (meines Erachtens diskriminierenden) Formulierung des „Falles Meier“. Der „Fall Meier“ wurde anderen Kontaktfällen als einer von vielen gleichgestellt! Und indem er die in der Öffentlichkeit verbreiteten Zweifel an der Echtheit verschiedener Meier-Fotos und damit die Fragwürdigkeit der Kontakte Eduard Meiers zu Außerirdischen aufgriff und von allen Seiten „objektiv“ behandelte, bestärkte er die vielen Zweifler und untergrub das Ansehen von Eduard Meier. Mit Abstand betrachtet, kam ich zur Auffassung, dass sich Michael Hesemann zwar zuweilen vor Eduard Meier stellte, dass er aber niemals hinter ihm stand! Er hat gelernt, mit dem geistig überlegenen Meier umzugehen. Das Fazit, das sich Hesemann letztlich anmaßte, als er „nach den möglichen Motiven für die Anti-Meier-Kampagne“ fragte, lautete hintergründig: „Denn das Urteil im Fall Meier ist noch lange nicht gesprochen ...“ (vgl. Heft Nr. 130/131 des „Magazin 2000plus“ vom August/September 1998, S. 76).

 

Im „Vorwort von Michael Hesemann“ zum Buch „Die Wahrheit über die Plejaden“ von Billy Meier (Verlag Die Silberschnur, 1996) heißt es: „Beim Autor dieses Buches handelt es sich um einen der faszinierenden Menschen unserer Tage. Für die einen ist er ein Prophet außerirdischer Lebensformen, für andere ein schillernder, kosmischer Abenteurer, für dritte ein genialer Scharlatan. ... Und vielleicht ist er etwas von alledem ...“ Ich empfand diese Wertung als infam und zwielichtig! Michael Hesemann schaffte es zudem, im Anhang zum Buch von Billy Meier die Seiten 413 bis 428 aus seinem eigenen Buch „Geheimsache U.F.O.“ unterzubringen (vgl. S. 213 bis 231), während wichtige Teile aus dem Manuskript von Meier gar nicht in das Buch aufgenommen wurden! Mit seinem Vorwort und dem Anhang fügte Michael Hesemann den Inhalt des Buches von Billy Meier sozusagen in einen (übergeordneten) Rahmen ein! Auch in dieser Hinsicht spürte ich seine Anmaßung!

 

Welche Schwierigkeiten Michael Hesemann im Umgang mit den von Eduard „Billy“ Meier und den Plejadiern verbreiteten Lehren und Informationen hat, zeigte er auch in seinem (im Verlag „Die Silberschnur“ 1994 veröffentlichten) Buch „Geheimsache U.F.O. Die wahre Geschichte der unbekannten Flugobjekte“. In ihm geht er im Kapitel 23 „Botschaft von den  Plejaden“ ausführlicher auf den Kontakt von „Billy“ und Semjase ein. Hesemann berichtet über deren erste Begegnung am 28. Januar 1975, auch über Semjases fundamentale Aussage zum Sinn des Lebens und über die Schaffung der irdischen „Kultreligionen“ durch Außerirdische, die sich selbst zu Göttern erhoben (vgl. ebd., S. 412). Aber offensichtlich sind ihm die von den Plejadiern übermittelten Botschaften und Informationen suspekt, nicht zuletzt weil sie sich von den ihm bisher bekannten „Botschaften“ prinzipiell unterscheiden, die unmittelbar oder mittelbar von „Gott“, seinem „Sohn“ bzw. einem seiner „Söhne“ ausgehen, aber zumindest den Glauben an das Göttliche einschließen. Statt eine Wertung der Botschaften von Semjase vorzunehmen, geht Hesemann auf die Argumente der Zweifler ein, die den „Kontaktfall des „umstrittenen“ Schweizers Eduard ‚Billy‘ Meier als den „niederträchtigsten Schwindel der Ufologie“ bezeichneten, was zur „UFO-Kontroverse der späten siebziger und frühen achtziger Jahre“ führte (vgl. ebd., S. 413). Danach behandelt Hesemann ausführlich die fotografischen, materiellen und akustischen Beweise der Kontakte von „Billy“ sowie Zeugenaussagen, so dass nach diesen Darstellungen für den sachlich eingestellten Leser keine Zweifel an der Echtheit der Kontakte zu den Plejadiern bleiben.

 

Man könnte nun erwarten, dass Hesemann mit seinen Klarstellungen mit dem Kapitel zu Ende kommt. Aber er findet eine Wendung: „Doch trotz dieser überwältigenden Beweise war der Fall Meier alles andere als unumstritten, und Meier und die Plejadier taten offenbar das ihrige dazu, daß es auch so blieb. So entnehmen wir der offiziellen Eduard Meier-Biographie ‚Und sie fliegen doch...‘ – verfaßt von Guido Moosbrugger, den seine UFO-Erlebnisse im Umfeld des Schweizers zum Meier-Gläubigen werden ließen –, daß Semjase selbst im September 1975 ein 70 cm-Modell mitbrachte und ihren Kontaktler bat, es ausgiebig zu fotografieren. ... doch als ein Streifen Negative ... im Hausmüll Meiers gefunden wurde, glaubten UFO-Gegner, den Schweizer endlich als Betrüger entlarvt zu haben.“ (Vgl. ebd., S. 424) Hesemann führt danach weitere andersartige Beispiele an, die Eduard Meier in Verlegenheit brachten und fragt dann, ob „die Außerirdischen, die ihm einerseits das beste Beweismaterial aushändigten, das es bis dahin in der UFO-Geschichte gab, ihn andererseits relativieren und damit ‚entschärfen‘“ wollten. Anschließend behandelt Hesemann ausführlich die Untersuchungen von Professor James Deardorff von der Oregon State University, der nach Erklärungen zu dem widersprüchlichen Verhalten der Außerirdischen suchte. Doch das ganze Hin und Her, wie es von Hesemann dargestellt wird, soll wohl nur verwischen, wie Hesemann in seinem Innern zu Eduard „Billy“ Meier und dessen Mission steht. Er enthält sich einer ablehnenden Aussage, drückt aber indirekt über solche Kürzel wie der „Fall Meier“ und „Meier-Gläubiger“ auf diskriminierende Weise seine innere Distanz zu Meier und Moosbrugger aus.

 

Seine „Meisterleistung“ liefert Hesemann mit den beiden Folgen zu „Der Fall Meier: UFO-Kontaktler entlarvt? Magazin 2000plus untersucht die Hintergründe der UFO-Kontroverse des Jahres“. Die Folgen erschienen in den beiden Heften Nr. 130/131 und 132 vom August bis September 1998. Wie Hesemann schreibt, lebt Eduard „Billy“ Meier seit 1978/79 im Semjase Silver Star Center, einer Art Landkommune (vgl. Heft 130/131, S. 73 und 75). Bereits seit 1989 kennt er das Center von innen (vgl. Heft 132, S. 67), und im Heft Nr. 100 vom Aug./Sept. 1994 (das mir nicht vorliegt) ging es ihm (nach einem Besuch bei Meier) um die „Beweisaufnahme“ für die Kontakte Billys, „nachzulesen auch in Hesemanns Standardwerk ‚Geheimsache UFO‘“ (vgl. Heft 130/131, S. 76). Hesemann hat das Center mehrfach besucht (vgl. ebd., S. 75). Zur weiteren Aufklärung der UFO-Kontroverse „rollte er den Fall neu auf“ (vgl. ebd., S. 76) und gab sich „Mühe, die sich keiner der Meier-Gegner bislang machte“ (vgl. ebd., S. 72). Der neue Beitrag Hesemanns entstand, nachdem er im Februar und März 1998 mehrere Tage im Center verbrachte und „vor laufender Kamera“ Billy und „16 seiner über 40 Augenzeugen“ interviewte (vgl. ebd., S. 77).[10]

 

Hesemann brilliert in seinem Interview mit Eduard „Billy“ Meier mit vielen Zeugenaussagen und eindrucksvollen Fotos, mit einem Poster mit 34 UFO-Aufnahmen von „Billy“, das beim Magazin bestellt werden kann, und mit sachlichen Argumenten, die keinen Zweifel an den Kontakten „Billys“ mit den Plejadiern/Plejaren lassen. Er stellt sich vor „Billy“ und wehrt Angriffe gegen ihn ab, insbesondere auch jene, die aus der Trennung Meiers von seiner Frau Kalliope resultieren. Wer vordem Eduard „Billy“ Meier nicht kannte, muß beeindruckt sein! Wer allerdings von Meier bereits mehr wußte, wer dessen Mission kennt und wer nur ein wenig Einblick in die von ihm verbreitete Lehre genommen hat, muß entsetzt sein, wie jener „Billy“ Eduard Albert Meier, der sicherlich über das größte Wissen, die meisten Informationen und die mächtigste Geisteskraft aller Erdenmenschen verfügt, zu einem UFO-Fall degradiert wird! Die zu Beginn seiner Kontakte mit Semjase 1975/76 fixierte Zielstellung wird in Hesemanns Beitrag auch als das heute noch Entscheidende dargestellt (vgl. die stark hervorgehobene Zwischenüberschrift in Heft 130/131, S. 77, wo „Billy“ wie folgt zitiert wird: „Es war meine Aufgabe, eine weltweite UFO-Kontroverse auszulösen“). Auf das eigentliche Ziel der Kontakte der Plejadier/Plejaren zu „Billy“, nämlich die Menschheit aus ihrer durch die Kultreligionen bewirkten geistigen Umnachtung zu führen und ihr die im Universum weit verbreitete Geisteslehre zu bringen, wird in keiner Weise eingegangen. Auch auf die im Interview von „Billy“ gegebenen fundamentalen Hinweise, dass „auf der Erde unter den Erdenmenschen in frühesten Zeiten einiges Unheil“ angerichtet wurde, „wodurch die Lehre des Geistes und somit auch die schöpfungskonforme Lebensweise des Menschen verlorenging“, ferner auf die an den Vorfahren der irdischen Menschen durchgeführten Genmanipulationen und auf die Selbstverpflichtung der Plejadier/Plejaren, „die erforderliche Lehre und die notwendigen Informationen dem Erdenmenschen zu überbringen“ (vgl. Heft 130/131, S. 78), geht Hesemann in keiner Weise ein.

 

Michael Hesemann täuscht in seinem Beitrag zum „Fall Meier“ mit den sehr sachlichen Darstellungen zur UFO-Problematik und zu den außerirdischen Kontakten „Billys“ eine Objektivität vor, die den Leser auf hintergründige Weise auf die falsche Fährte lenkt. Doch auch mit dem Titel des Beitrages sowie mit solchen Bildunterschriften, wie „Umstritten: ‚Billy‘ Eduard Albert Meier“ (Heft 130/131, S. 72; Heft 132, S. 64) und „Entlarverin oder Xanthippe? Kalliope Meier, die Ex-Frau des Kontaktlers“ (Heft 130/131, S. 78), werden skeptische Leser abgehalten, den Beitrag überhaupt zu lesen! Die für unsere Menschheit zur Zeit wichtigste Person wird zum Gegenstand kleinkrämerischer Auseinandersetzungen gemacht. Wer sich in die Geisteslehre hineindenkt, wer gewillt ist, die Semjase-Kontakt-Berichte und die vielen Bücher von Eduard Meier zu studieren, verliert das Interesse an Beweisen für die UFO-Kontakte. Sie werden nebensächlich, denn das geistig Neue, was „Billy“ und die Plejadier/Plejaren vermitteln, ist so überlebenswichtig für die Menschheit, so ungeheuerlich wertvoll und weitreichend, zugleich aber in sich logisch und widerspruchsfrei, dass alles andere zweitrangig wird und für den Leser keine andere Konsequenz bleibt, als für sich zu akzeptieren, dass es um Wissen und Informationen von geistig und ethisch hochstehenden außerirdischen Intelligenzen handelt. Und genau dies verschweigt der Katholik Michael Hesemann als bekennender Vertreter einer der von „Billy“ Meier  angeprangerten Kultreligionen vor dem Leser! Und Michael Hesemann kennt die Schärfe der Kritik der Plejadier/Plejaren an den irdischen Kultreligionen, wie sein oben angeführtes Zitat von Semjase beweist!

 

Es ist für Michael Hesemann charakteristisch, dass er im selben Heft, in dem er die Folge 1 des „Falles Meier“ veröffentlicht, seine guten Kontakte zum Vatikan und seine Papstverehrung darlegt! Auf Seite 71 des Heftes Nr. 130/131 werden zwei Fotos aus der Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“  wiedergegeben, die „Hesemann ... bei der Papstmesse am Karfreitag 1998“ (nach der „Einladung eines Vatikan-Insiders“, wie aus der Bildunterschrift zu entnehmen ist!) und (zusammen mit dem Papst) „bei der öffentlichen Audienz auf dem Peters-platz am 8. Mai 1998“ zeigen. Auf demselben Blatt, S. 72, folgt dann das Foto des „umstrittenen“ Meier!

 

 

8. Michael Hesemann zu den frühen Botschaften des Ashtar Sheran

 

Während sich Michael Hesemann bei Darstellung der eigentlichen Ziele des Kontaktes der Plejadier/Plejaren zu Eduard „Billy“ Meier vollständig zurückhält, äußert er sich recht ausführlich, wenn es um Fälle geht, da Kontakte zwischen Erdenmenschen und Ashtar Sheran bzw. dessen Abgesandten zustande kamen. Das wird auch bei den Fällen des Charles Silva und des Dr. Fred Bell deutlich.

 

Charles Silva berichtet, dass er 1974 mit einer Außerirdischen Kontakt hatte, die Rama hieß und „aus der Region der Plejaden stamme“. Nach ihrer Mission befragt, soll Rama geantwortet haben: „Unsere Mission ist die Rettung der Menschheit.“ (vgl. Hesemann: „UFOs: Die Kontakte“, vierte Auflage 1992,  S. 139) Rama führte weiter aus: „Folge Jesus‘ Lehren. Das heißt nicht, daß Du einer Religion angehören mußt. Eure Leute haben Religionen gegründet, die so viel Unheil angerichtet haben. ... Wir Außerirdische sind die apokalyptischen Engel der Bibel, die Diener Gottes, die den Boden bereiten für die Wiederkunft Christi. ...“ „RAMA beauftragte ihn, ein Buch über das zu schreiben, was sie ihn gelehrt hat – in der Hoffnung, daß die 144.000 früh genug die Botschaft empfangen ...“ (vgl. ebd., S. 140) Es bedarf wenig an Instinkt, um hinter Rama den Ashtar Sheran zu erkennen.

 

Bei Dr. Fred Bell ist die Sache komplizierter. Er behauptet, das ihm das Bild der Plejadierin Semjase bereits 1971 telepathisch übermittelt wurde, das er mit Hilfe von Freunden zeichnete. Ihren Namen habe er jedoch erst 1980 erfahren. Soweit ich dem Bericht von Bell entnehmen kann, kam es „nur“ zu telepathischen Kontakten sowie zu einer „physischen Projektion“ in ein Raumschiff, wobei Bells „Kopf im Schoß der schönen, blonden SEMJASE“ gelegen haben soll. Die telepathischen Kontakte mit Semjase „von dem Planeten Erra“ hätten mindestens bis 1984 angedauert  (vgl. S. 141-143).  

 

Selbst wenn dem Dr. Fred Bell wirklich telepathisch Informationen übermittelt wurden, woran ich in Anbetracht seiner „inspirierten Konstruktionen“ nicht zweifle (vgl. ebd., S. 144), so muß dennoch an bestimmten seiner Aussagen schon deshalb gezweifelt werden, weil Semjase bereits am 15.12.77 ihren Unfall bei Eduard Meier hatte (vgl. Semjase-Kontakt-Berichte, S. 1243) und sie zur Heilung ihrer schwierigen Gehirnverletzungen in das DAL-Universum gebracht wurde. Man hat folglich dem Dr. Bell von „oben“ einiges vorgespielt, und dies bereits zu einem Zeitpunkt, als Semjase mit „Billy“ noch gar keinen Kontakt aufgenommen hatte. Sollte der Bericht von Dr. Bell überwiegend zutreffen, so muß man sich fragen, woher seine Informanden die auf den Planeten Erra bezogenen Informationen kannten und woher sie wussten, dass Semjase zur Erde geschickt werden sollte. Wurde dies über eine Zeitreise erkundet oder gab es undichte Stellen bei den Plejaren selbst? Aus einigen Hinweisen, die Semjase vorgeblich an Dr. Bell gab, kann man jedoch die Quelle jener Informationen erahnen. So z. B. wird von den Informanden behauptet, dass es ein „Teil“ ihrer „Mission“ sei „von Zeit zu Zeit einige Individuen“ auszuwählen, „um sie auf ein höheres Bewußtseinslevel zu bringen“ (vgl. ebd., S. 142)  Es wird auch von „Schwingungen“ gesprochen, die der „physische Körper“ der Erdmenschen „erreicht haben muß, wenn die Erde vollständig in das Neue Zeitalter eingetreten ist.“ (Vgl. ebd., S. 143)

 

Während also in der Dokumentation „UFOs: Die Beweise“ Eduard „Billy“ Meier äußerst zurückhaltend behandelt wird und die Plejadier vorgeschoben sowie der Name von Semjase mißbraucht wurden, gibt es um so mehr gewichtige Informationen über Ashtar Sheran, aber auch überschwängliche „Botschaften“ von ihm. U. a. findet sich auch jene mystische Zeichnung, die „Raumkommandant Ashtar“ im Zentrum  von Strahlen zeigt (vgl. ebd., S. 96).

 

Ein erster Bericht von Durchgaben des „Kommandanten der Raumschiffe der Galaktischen Konförderation, Ashtar,“ stammt vom Juli 1952 (!), und zwar vom ehemaligen amerikanischen „zivilen Testpiloten“ George van Tassel. Ashtar warnte vor dem „Einsatz der Wasserstoffbombe“. Ihre Organisation  wolle die „Menschheit vor der Menschheit retten“ (vgl. ebd., S. 49). Sie würden „die Menschheit seit Jahrtausenden [beobachten]“ (vgl. ebd., S. 51). Bei späteren Kommunikationen mit Abgesandten des Ashtar Sheran warnten diese vor der „Wirtschaft“, die Methoden entwickelt hätte, „die nur zur Zerstörung der Umwelt ihres Planeten beigetragen haben“. „Jetzt stehen sie vor der Alternative, ob sie ihn noch mehr zerstören, um ihre Wirtschaft zu retten, oder ob sie sie kollabieren lassen. In beiden Fällen werden sie dafür leiden, daß sie dem Pfad des Goldenen Kalbes statt den ewigen Gesetzen des Schöpferischen Geistes gefolgt sind. ... Wenn sie Frieden zum Preis einer Wirtschaftskrise wählen, werden wir ihnen zur Hilfe kommen. ... Wenn sie den Krieg wählen, werden wir eingreifen, wenn die Massen Gott um Hilfe anflehen. Wir können und werden ihnen jederzeit helfen, wenn sie sich dem Schöpfer zuwenden und ihr Leben der Zerstörung beenden."

 

Für mich ist diese „Botschaft“ schon deshalb außerordentlich bemerkenswert, weil ich darin einen allerersten Hinweis zur grundsätzlichen Kritik des „Wirtschaftens“ fand, also des Wirtschaftlichkeitsprinzips. Obgleich ich mich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit dem falschen ökonomischen Denken in Form des Wirtschaftlichkeitsdenkens befasse, ist mir bisher keine Auffassung von irdischen Wissenschaftlern bekannt, die eine solch grundsätzliche Kritik am „Wirtschaften“ bereits in den 50er Jahren geäußert haben, weder in West noch in Ost. Damit ist für mich die Botschaft insofern echt, dass sie von Außerirdischen kommt, wobei zu beantworten bleibt, wer dieses „Wirtschaften“ als eine Form privater Bereicherung auf der Erde initiiert hat. Ich vermute, es waren zu biblischen Zeiten jene, die heute davor warnen.

 

Noch „gewichtiger“ sind die Botschaften, die 1957 und 1958 Carl Anderson von „Ashtar, Kommandant von 10 Millionen Weltraumschiffen“ erhielt (vgl. „UFOs: Die Kontakte“, S. 69-72). Allein die von Hesemann vorgenommenen Hervorhebungen in den an Anderson übermittelten „Botschaften“ charakterisieren ihn als einen Ashtar Sheran-Gläubigen! U. a. geht es um die Rettung von „Tausenden ... Menschen“ vor dem „Eintreffen des Kataklysmus“ „Durch unseren Leitstrahl“ (vgl. ebd., S. 70), um die Inkarnation von „Außerirdischen ... in Menschenkörpern auf der Erde“ (auch von „großen wissenschaftlichen Geistern“) und um „das Menschengeschlecht vor dem gänzlichen Untergang zu retten“ (vgl. ebd., S. 71). „Wir stehen jederzeit zu Massenlandungen bereit, ... die Auserwählten wegzubringen ... Erst dann wird Euer Meister Sein Königreich errichten auf Erden ...“ „Unsere Bemühungen basieren aufgrund des echten Helfenwollens ...“ Hesemann schließt seine Informationen zu Anderson mit zwei kurzen Sätzen ab. „Am 14.2.1960 wurde ANDERSON in ein gelandetes Raumschiff geführt. Die Kontakte dauerten an.“ Auch heute noch?

 

Höchst bemerkenswert sind auch die Informationen des „bekannten amerikanischen Evangelisten“ Dr. Frank Stranges, „Präsident einer weltweiten Theologen-Vereinigung“, der im Dezember 1959 zu einem „Evangelisations-Kreuzzug in der US-Hauptstadt Washington D. C.“ weilte und in das Pentagon eingeladen wurde, wo er auf den (vorgeblich) Außerirdischen Valiant Thor traf (vgl. ebd., S. 76). Valiant Thor äußerte sich über einen „Teil seiner Mission auf der Erde“. U. a. gehe es erstens darum, den irdischen „Kreaturen zurück zum Schöpfer zu helfen, (2) ihre kompletten Vorräte an Nuklearwaffen zu neutralisieren ... und (3) eine ‚Vereinte Welt-Regierung‘ anzuregen, unter der Kontrolle gottesfürchtiger Gelehrter anstelle der professionellen Politiker, nach den Grundsätzen von Gottes Königreich.“ Den „versammelten Regierungschefs der Erde“ werde der „Zweck ihrer Mission“ bekanntgegeben, „aber erst, wenn die Zeit dazu reif ist.“ „VALIANT erklärte STRANGES, daß auch sein Volk Christus als ‚Herrscher des Universums‘ verehrt.“ Hesemann fügt zum Abschluß des Berichtes wieder hinzu, dass die „Kontakte ... bis heute andauern“! (Vgl. ebd., S. 76)

 

In Zusammenhang mit den Veröffentlichungen des J.W. Pastor sind die Hinweise des Valiant außerordentlich bedeutsam. Obgleich von ihm der Name Ashtar Sheran nicht erwähnt wird, deutet der Hinweis auf Christus auf diese Nähe hin. Das Sensationelle für mich ist die erklärte Absicht der Außerirdischen, die „Regierungschefs der Erde“ dann zu versammeln, „wenn die Zeit dazu reif ist“. Offensichtlich ist inzwischen die Zeit reif; denn bei J.W. Pastor heißt es: „... bis zum 11.12.2003, spätestens Ultimo 2003, ... haben sich die zehn Gerechten aus den verschiedenen Völkern mit den verschiedenen Sprachen bei dem Elften einzufinden, sonst trifft diese Erde der Bannstrahl ...“ (vgl. 7.24 der „Erweiterten Zitatensammlung ...“)

 

Einen unmittelbaren Kontakt (eine erste Begegnung) mit Ashtar Sheran (und Ithakar) soll der Sizilianer Eugenio Siragusa am 30. April 1962 auf dem Ätna gehabt haben (vgl. Hesemann: „UFOs: Die Kontakte“, S. 125/126), nachdem ihn bereits am 25. März 1952 durch einen von einem Raumschiff ausgesandten Strahl „die Erleuchtung traf“ (vgl. ebd., S. 125). Die Außerirdischen gaben sich als die Repräsentanten einer intergalaktischen Konförderation“ aus (vgl. ebd., S. 125). Später  wird Ashtar Sheran als „Raumflottenkommandant“ (vgl. ebd., S. 125) und „‘heiliger Oberbefehlshaber‘ der Flotte in Mission auf unserem Planeten mit Basis auf der Venus“ bezeichnet (vgl. ebd., S. 128). Insgesamt soll „zwischen 1962 bis 1978 ... SIRAGUSA neunzehn physische Begegnungen mit Außerirdischen“ gehabt haben, Raumflüge (ab 1964) eingeschlossen (vgl. ebd., S. 127). Besonders hervorgehoben wird die Begegnung mit dem (der „5. Dimension“ angehörenden) „kosmischen Meister ADONIESIS, Koordinator aller Außerirdischen auf diesem Planeten ...“ Sie kam zustande, nachdem sich Adoniesis „materialisierte“ (vgl. ebd., S. 127). Allein aus dieser Information heraus stellt sich die Frage, ob der Hinweis auf Adoniesis zeigen soll, dass Ashtar Sheran Verbindung zu einem geistigen Reich hat und von ihm unterstützt wird.

 

Ashtar beauftragte Siragusa, „eine Botschaft an die mächtigsten Männer der Erde“ zu verbreiten, in der vor weiteren Nuklearversuchen gewarnt wurde (vgl. Hesemann: „UFOs: Die Kontakte“, S. 126). Siragusa soll die Botschaft „noch in der selben Nacht in die Maschine getippt“ und „an den Papst, Kennedy, Chruschtschow, de Gaulle, die Königin von England, den König von Schweden und den Präsidenten der Italienischen Republik“ geschickt haben. „Nur einer antwortete – de Gaulle.“ (Vgl. ebd., S. 126-127)

 

Zu den von Siragusa beschriebenen Bemühungen Ashtar Sherans, auf die Führer der irdischen Weltmächte einzuwirken, gibt es Parallelen. Ashtar Sheran selbst gab in seiner „Botschaft der Santiner“ eine Information über zwei Interviews, die er mit den Führern der beiden Weltmächte USA und UdSSR führte. Er gab diese „Botschaft“ 1962 zum ersten Male dem „Medialen Friedenskreis Berlin“ durch (vgl. Neufassung von 1990, herausgegeben vom „Medialen Forschungskreis Schwalenberg“, S. 34 -47). In ihr beschreibt er unter den Überschriften „Interview mit einem Führer“ und „Interview mit einem Genossen“, wie die beiden obersten Repräsentanten ihrer Staaten auf die Fragen von Ashtar reagierten, nachdem er jedem von ihnen „ex abrupto“ bzw. „plötzlich“ (also gebeamt) einzeln gegenüberstand (vgl. ebd., S. 34 bzw. S. 41). Offenbar hatte die von Siragusa in Briefform übermittelte „Botschaft“ des Ashtar Sheran sowohl Kennedy und als auch Chrustschow wenig beeindruckt, so dass es Ashtar für notwendig hielt, die Führer der beiden Weltmächte noch im selben Jahr höchstpersönlich zu „besuchen“. Kennedy wurde am 22.11.1963 ermordet, Chruschtschow 1964 abgelöst.

 

Wesentlich für meine Deutungen der Zusammenhänge ist der fast euphorische Verweis Hesemanns „auf die große und eindrucksvolle Sammlung wertvoller Botschaften ..., die SIRAGUSA und das C.S.F.C. seit 1962 erhielt.“ Zur Verbreitung der „Botschaften“ hatte Siragusa das „Studienzentrum für kosmische Brüderschaft“ („CENTRO STUDI FRATELLANZA COSMICA“) gegründet, das bis 1978 existierte (vgl. Hesemann: „UFOs: Die Kontakte“, S. 127). Auf dreieinhalb Seiten (vgl. ebd., S. 128-131) zitiert Hesemann aus den „Botschaften“, die – geht man von den weitreichenden, in sich widerspruchsfreien Informationen von Eduard Meier und den Plejadiern/Plejaren aus – als eine üble Mischung von Dichtung und Wahrheit angesehen werden müssen. Aber sie prägen Hesemann offensichtlich bis heute! Man lese, was er für zitierungswürdig hält! Da geht es z. B. um die weitgehende Vernichtung der alten Zivilisation des Mars in Zusammenhang mit „der totalen Zerstörung des Planeten ‚MALLONA‘, ... der zwischen Mars und Jupiter kreiste“. Die „irdische Wissenschaft“ möge „zur Kenntnis“ nehmen, heißt es in einer „Botschaft“, „daß die vitalen Strukturen unseres Volkes“ damals „aufgehört haben, genetisch dreidimensional zu sein“. „... auf diese Weise konnte sich die Entstehung einer Elite, die das neue Leben der Rasse bestimmte, verwirklichen ...“ „Wundert Euch also nicht darüber, ... daß Ihr nur Staub und ‚sterbende Überreste‘ auf der kahlen Oberfläche in der 3. Dimension des Planeten Mars findet ...“ (vgl. ebd., S. 130). Nach diesen wundersamen Informationen fragt sich der Leser, zu welchen Folgerungen er wohl kommen soll. Die Apokalypse als Weg zum Erreichen eines höherdimensionalen Entwicklungsniveaus? Sollen die „Auserwählten“ über die irdische Apokalypse zusammen mit Hesemann in höhere Dimensionen eingehen und als „Elite“ wieder herauskommen?

 

Dass sich Hesemann als bekennender Katholik mit seinen Veröffentlichungen, mit seinen Kontakten, seinem Engagement und seinem äußeren Erscheinen für ein hohes Amt der katholischen Kirche zu profilieren versucht, dürfte deutlich geworden sein.

 

 

9. Zur Aufgabe des „Magazin 2000plus

 

In betrachteten Zusammenhang muss gefragt werden, wie sich das „Magazin 2000“ unter der Verantwortung von Michael Hesemann und wie er sich in dieser Verantwortung selbst entwickelt hat. Für viele Leser des Magazins, auch für mich, war die Mischung von solider Forschung und Berichterstattung, von christlich Tendenziösem, von apokalyptischer Stimmungsmache und Versuchen zur politischen Emanzipation schlichtweg nicht verständlich, einfach undurchschaubar! Versucht man jedoch, das Magazin und seine Macher aus den von mir behandeltem umfassendem Zusammenhang einzuordnen und berücksichtigt man eine bestimmte Information des Joachim W. Pastor, dann lichtet sich der Nebel. In seinem letzten Beitrag schrieb er, dass „UFOs, Kornkreise, Marienerscheinungen und Heilige Schriften eine Einheit [bilden].“ (Vgl. 9.01 der „Erweiterten Zitatensammlung ...“) Das aber waren genau die Arbeitsgebiete des Michael Hesemann! Auf diesen Gebieten hat er sich durch die Herausgabe von Büchern, über viele Einzelbeiträge in seinem Magazin und über Vorträge profiliert und international großes Ansehen gewonnen. Mit seiner vermutlichen „Erweckung“ im August 1999 hatte er wohl seine Aufgabe als Chefredakteur des Magazins erfüllt und könnte  sich nunmehr weitaus „höheren“ Aufgaben widmen!

 

Wenn man zudem die vorgebliche Nähe von Ashtar Sheran zu Christus und die Vielzahl apokalyptischer Beiträge der letzten Jahre berücksichtigt sowie den Hinweis von J. W. Pastor zu den „echten Kornkreismachern“[vgl. (9.17), aber auch (3.09), (7.01) und (8.01) der „Erweiterten Zitatensammlung ...“], dann fällt es nicht schwer, das Magazin weniger als „schlecht getarntes katholisches Kirchenblatt“ zu einzustufen, wie Andreas Stritzl in seinem Leserbrief im Heft 140 heftig kritisierte, sondern vielmehr als raffiniert getarntes ideologisches Organ des Ashtar Sheran, wobei sich Michael Hesemann als dessen entscheidender intellektueller Helfer betätigt. Dass das Magazin auch andere Helfer des Ashtar Sheran ansprechen soll, wird durch die Bemerkung von J. W. Pastor bestätigt, der „ein paar unter den Leser des Magazins“ erwähnt, die auch ein „galaktisches Handy stets im Mann“ tragen (vgl. ebd., 9.15)

 

Bemerkenswert ist ferner, dass die Beiträge zur christlichen Mythologie, zur Deutung von älteren und neueren apokalyptischen Drohungen, mystische Beiträge über Weltherrschaftsbestrebungen und prophetische Erfüllungsszenarien in den vergangenen Jahren nach Anzahl und Umfang zunahmen! In einer Beilage zum Januarheft 2001 des „Magazin 2000plus“ für alle Ausgaben des Magazins ab 1993 ist Gesamtheit aller Beiträge übersichtlich dargestellt.[11]

 

Eine besondere Rolle spielten im Magazin die 14 Broschüren des „Weltenlehrers von größter Bedeutung“ Ashtar Sheran und seine „medial empfangenen“ Aufrufe an die Menschheit. So wie sich Michael Hesemann in seinen Vorträgen einer Wertung des Ashtar Sheran enthielt, vermied er es auch, sich in seinem Magazin zu ihm zu positionieren, was ihn allerdings nicht davon abhielt, fleißig und verstärkt für den „autorisierten Weltenlehrer“ und dessen „UFO-Tatsachenberichte“ zu werben. Die Reklamen wurden im Verlaufe der Zeit immer größer. Die beiden letzten sind ganzseitig! Bisher fand ich sechs Reklamen für Ashtar Sheran im „Magazin 2000plus“:

 

-         Halbseitige Reklame im Heft 97, 1994/1, S. 9

-         Halbseitige Reklame im Heft 101, 1994/6, S. 67

-         Halbseitige Reklame im Heft 103, 1995/2, S. 5

-         Kleine Reklame im Heft Nr. 108, 1996/1, S. 34

-         Ganzseitige Reklame im Heft 122, 1997/12, S. 15

-         Ganzseitige Reklame im Heft 126, 1998/4, S. 49

 

Auf der Reklame im Heft 122 verkündet Ashtar Sheran, dass er „seinen Auftrag von JESUS CHRISTUS [erhält]“ und uns „bei unserem Aufstieg in eine höhere Schwingungsoktave“ helfen wird. Zugleich kündigt er „3 finstere Tage“ an: „Naturkatastrophen gehen der eigentlichen Polverschiebung voraus: Außergewöhnliche Erdbeben, Stürme und Überflutungen.“ Er macht für diese „Erdwende“ den „Eingriff des Menschen in die Natur und den Mißbrauch der Atomenergie“ verantwortlich und verschweigt dabei jenes von Hans-Jürgen Ewald erwähnte kosmische Gebilde[12], das einem Schwarzen Loch ähnelt und sich – nunmehr „von Gott veranlaßt“ – zur Zeit in Richtung Sonnensystem bewegen dürfte.

 

 

 

 

 

10. Schluss

Wenn ich jenen, die der Erdenmenschheit noch helfen können, raten sollte, wie mit einfachen Mitteln herausgefunden werden kann, was es mit den apokalyptischen Drohungen des Joachim W. Pastor und den apokalyptischen Visionen des Hans-Jürgen Ewald auf sich hat, dann reicht es als erstes herauszufinden, ob der geoutete Helfer des Ashtar Sheran, H.J. Pastor, und der von mir vermutete bisher streng verschwiegene zweite Helfer, Michael Hesemann, die Sprache ihres Herrn sprechen. Alles andere nicht glaubhaft Erscheinende ergibt sich mit logischer Konsequenz!

 

Ich habe in der vorliegenden Ausarbeitung versucht, eine prinzipielle Beweisführung vom Detail bis zum Erkennen der großen Zusammenhänge vorzulegen, sozusagen von „unten“ nach „oben“, von den Machern zu den Vordenkern, vom Materiellen zum Geistigen; in den Einheitsthesen ging ich den umgekehrten Weg: Ausgehend von der Annahme der Existenz einer isolierten, negativ dominierten irdischen Schöpfung kam ich zur Konsequenz, was aus deren Eigenentwicklung letztlich resultiert. Beides, die Helferproblematik und die Existenz der irdischen Dämonie, in Zusammenhang betrachtet, führt zu einem ausreichend klaren Bild, von dem ausgehend eine einvernehmliche Lösung für alle Beteiligten gefunden werden kann.

 

Anlagen:

-         Kopie des „Autoren- und Artikelverzeichnis Magazin 2000 plus“ vom Januar 2001

-         Kopie eines Internet-Ausdruckes aus dem Kopp-Verlag (www-Adresse: kopp-verlag.de) zum Buch von Malachi Martin: „Der letzte Papst“

-         Kopie des Postkartenfotos von Michael Hesemann (Vor- und Rückseite) vom 9.3.1995

 

Anhang: ausgewählte Veröffentlichungen zur behandelten Problematik

-         Leserbrief von Andreas Stritzl, München: „Magazin 2000plus – schlecht getarntes katholisches Kirchenblatt?“ In: MAGAZIN 2000plus, Nr. 139, 1999/5, S. 94-96

 

-         Hesemann, Michael: „UFOs und Religion: Ein Widerspruch?“(Antwort auf den Leserbrief von Andreas Stritzl) In: MAGAZIN 2000plus, Nr. 141, 1999/8, S. 91. Anmerkungen: 1. Auf der Seite 91 findet sich ein Foto zum „persönlichen Gespräch“ von Michael Hesemann mit dem Papst Johannes Paul II.! 2. Auf den Seiten 92 und 93 folgen „Vier Meinungen zum Leserbrief von A. Stritzl“

 

-         Hesemann, Michael: „Buch des Jahres 1993:  William Bramley: „Die Götter von Eden“ In: MAGAZIN 2000plus, Nr. 97, 1994/1, S. 60-61. Anmerkung: Eine Reklame für das Buch findet sich z. B. im Heft 108, 1996/1, S. 4. 

 

-         Hesemann, Michael: „Das geheime Evangelium von der Geburt Jesu Christi nach Jakobus“ In: MAGAZIN 2000plus, Nr. 108, 1996/1, S. 25-33

 

-         Hesemann, Michael: „Außerirdische und Christentum“ Interview mit Monsignore Balducci, Mitglied der Kurie, Prälat der Römischen Kongregation für die Evangelisierung der Völker, vatikanischer Theologe und Dämonologe. In: MAGAZIN 2000plus, Nr. 122, 1997/12, S. 16-21

 

-         Hesemann, Michael; Schnyder, Henri: „Die kommende Weltkrise. Wie überlebt man den Dritten Weltkrieg?“ G. Reichel Verlag 1999, 218 S.

 

-         Hesemann, Michael: „Findet der Weltuntergang statt?“ Kiel 1984. Anmerkung: Die Angabe fand ich auf der Seite 217 des Buches von Hesemann/Schnyder aus dem Jahre 1999


 

[1] Ich bitte um Verständnis, dass die Zusammenfassung von bereits vorliegenden Ausarbeitungen zur nunmehr abgeschlossenen Arbeit unter Zeitdruck erfolgte und deshalb weniger intensiv bearbeitet werden konnte.

[2] Vgl. Werner Grundmann: „Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung zur Beseitigung der apokalyptischen Bedrohung für die Erde (Einheitsthesen)“ vom 27.03.2002

[3] Vgl. „Kürschners Deutscher Sachbuch-Kalender 2001/2002“, K. G. Saur Verlag, München, Leipzig 2002, S. 169

[4] Ich lege der vorliegenden Ausarbeitung eine Kopien der Vor- und Rückseite dieser Postkarte bei.

[5] Das „V:“ bzw. „MV:“ steht für „selbstverfaßte oder mitverfaßte selbständige Bücher“, das „B:“ für bearbeitete Bücher, das „H:“ für „herausgegebene ... Bücher und Zeitschriften“ und das „P:“ für „Publikationen in anderer Form (Tonband, Schallplatte, CD, Video)“.

[6] Ich habe wichtige Aussagen aus dem nunmehr neunten Beitrag des J.W. Pastor herausgezogen und am 26.01.02 in meine bereits vorliegende „Zitatensammlung“ aufgenommen, so dass ich jetzt von der „Erweiterten Zitatensammlung ...“ spreche.

[7]  Ich fand den Begriff „Geisteslehre“ in seinem Buch „Geheimsache U.F.O.“, 1. Aufl., 1994, S. 416, wo er sie kurz als „seine Philosophie“ charakterisiert, d. h. als die von Eduard Meier, ohne im geringsten auf sie einzugehen.

[8] Ich füge dieser Ausarbeitung zu angedeuteten Problematik eine Kopie eines Internet-Ausdruckes aus dem Kopp-Verlag bei.

[9] Das Heft Nr. 100 des „Magazin 2000“ vom Aug./Sept. 1994, in dem Michael Hesemann sein erstes Interview mit Eduard Meier aus dem Jahre 1989 veröffentlichte, lag mir nicht vor; sein Inhalt ging jedoch in das Buch „UFOs: Die Kontakte“ ein.

[10] Man fragt sich, ob auch Zeit blieb, um ungestört das eine oder andere persönliche Gespräch zu führen, um jenes „riesiges Spinnennetz“ weiter zu spinnen, das Ashtar Sheran auf Seite 14 in „Harmagedon“ erwähnt.

[11] Ich lege der Ausarbeitung zu den „Helfern“ eine Kopie des „Autoren- und Artikelverzeichnis Magazin 2000 plus“ vom Januar 2001 bei. Es enthält eine thematische Übersicht aller Artikel und deren Autoren.

[12]Siehe Heft 168 vom Jan./Febr. 2002 des „Magazin 2000plus/2012“, S. 22