E-Mail an die FIGU vom 26.02.2008, 02:29 Uhr, an info@figu.org (Cc: de@figu.org )

Veröffentlichung am 26.02.2008

 

 

 

Von Werner Grundmann                                                                   Berlin, den 26.02.2008

 

an „Billy“ Eduard Albert Meier, FIGU

 

 

Lernen aus irdischer Erfahrung?

 

Sehr geehrter Herr Meier,

                       Ihre Veröffentlichungen, insbesondere zu Ihren außerirdischen Kontakten, waren für meine eigene geistige Entwicklung und für meine Erkenntnisfortschritte außerordentlich bedeutsam. Am meisten hat mich die freimütige Offenheit von Semjase beeindruckt. Von ihr habe ich gelernt und verinnerlicht, dass Menschen vor allem aus Erfahrungen lernen.

 

Am 10. Februar 2008 fand ich allerdings auf einem Blatt meines Abreißkalenders das folgende ungewöhnliche Zitat von Giovanni Guareschi: „Die Erfahrung lehrt, dass die Erfahrung nicht das mindeste lehrt.“ Die Aussage gab mir zu denken! Ich dachte zuerst an Sie und an die vielen Inkarnationen Ihrer Geistform, die im Verlaufe von Milliarden Jahren auf der Suche nach den grundlegenden Ursachen der universellen Fehlentwicklung waren, ohne hinreichende Antworten zu finden. Mir war aber auch klar, dass es keinen anderen Menschen auf der Erde gibt, der sich bewusst an seine irdischen Inkarnationen in den vergangenen 390'000 Jahren erinnern kann und geistigen Zugriff zu ihren Erkenntnissen und Erfahrungen hat. Zugleich dachte ich an meine eigenen Bemühungen, um zu Ihrer Unterstützung mit den „Einheitsthesen“ vom März 2002 etwas Licht in die Dunkelheit zu bringen, und brachte Verständnis dafür auf, dass ich mit meinen Aussagen als „normaler“ Erdenmensch für den „Propheten der Neuzeit“ nicht glaubwürdig sein kann.

 

Kein Verständnis kann ich jedoch dafür aufbringen, wenn die geistig hoch entwickelten Plejaren am Verstehen der „unlogischen“ Erdenmenschen scheitern und die Ursache nicht bei sich selbst suchen, wenn sie als strenge Logiker nicht zu den grundlegenden Ursachen und Zusammenhängen dieses Nichtverstehens vordringen. Eine geistig extrem hoch entwickelte Menschheit ist nicht in der Lage, das Denken einer höchst unterentwickelten Menschheit zu begreifen? Das darf nicht sein! Das ist blamabel! Zumindest aber darf dies nicht so bleiben! Die logische Konsequenz kann nur sein, dass den hoch entwickelten Plejaren etwas fehlt, was die unterentwickelten Erdenmenschen aus irgendeinem Grunde trotz ihrer Unterentwicklung besitzen! Zum Erkennen der Wahrheit, zum Verstehen der Erdenmenschen gilt es also, Zusammenhänge zu erkennen, die nicht in das streng logische Denkschema passen! Dies kann nur aber bedeuten, dass im gegebenen Falle das logische Denken selbst als unzureichend betrachtet werden muss, um bestimmte tief liegende Wahrheiten zu erkennen. Und dies wiederum heißt, dass es eine dem logischen Denken vorgelagerte Denkweise geben muss!

 

Obgleich viele Wissenschaftler der unterentwickelten irdischen Menschheit diese andere Denkweise beherrschen, ist es extrem unwahrscheinlich, dass die Erdenmenschheit jene über das Logische hinausgehende Denkweise aus sich selbst heraus entwickelt hat. Es muss wohl Kräfte geben, die dieses andere „unlogische“ Denken den Erdenmenschen inspirativ beigebracht haben. Und falls diese Kräfte nicht in Erscheinung treten wollen oder können, dann gibt es sicherlich auch dafür äußerst wichtige Gründe, die sehr weit in der Vergangenheit zurück liegen könnten! Doch damit wird offenbar, dass es zwingend notwendig ist, sich mit dem historischen Geschehen grundlegend zu befassen. Mir ist bewusst, wie wenig Verständnis die Plejaren für dieses Erfordernis aufbringen: Wie kann man sich – nach ihrem Verständnis – mit dem befassen wollen, was unabänderlich geschehen ist und was davon abhält, sich intensiv dem Künftigen zu widmen? Es ist allerdings zu fragen, ob diese „strenge Logik“ nicht allein schon deshalb inakzeptabel ist, weil offen bleibt, was in der Vergangenheit falsch gemacht worden sein könnte, wodurch die Möglichkeit besteht, alte Fehler immer wieder neu zu begehen! Es fehlt in dieser streng fortschrittsorientierten Denkweise das Reflexive! Um sich der Wahrheit zu nähern, gilt es also, den Gesamtzusammenhang in Raum und Zeit zu erkennen! Neben dem logischen Denken sind folglich das Erkennen wechselseitiger Zusammenhänge im Rahmen des Gegenwärtigen und das historische Denken im reflexiven Zusammenhang mit dem Aktuellen bedeutsam!

 

Das Denken im betrachteten Gesamtzusammenhang ist aber nichts Anderes als das Denken in Systemzusammenhängen, und zwar sowohl bezogen auf das Erkennen real gegebener Systeme, in denen die jeweiligen wechselseitigen und reflexiven Zusammenhänge objektiv existieren, als auch bezogen auf jenen Menschen, durch dessen Systemdenken der real gegebene Systemcharakter widergespiegelt wird. Doch die Fähigkeit zum Systemdenken und damit zum Erkennen real existierender Systeme muss auch erst erworben werden! Systeme zu erkennen, ist dann besonders schwierig, jedoch ungemein wichtig, wenn es sich um real gegebene gesellschaftliche Systeme handelt.

 

Doch selbst das Erkennen der Bedeutung des historischen Denkens und des Systemdenkens reicht bei weitem nicht aus, um die irdische Fehlentwicklung zu erklären. Wie konnte eine eigenständige geistig negativ dominierte Welt entstehen, die es laut „schöpferischem Evolutionsgesetz“ gar nicht geben kann, weil – nach Ansicht der Plejaren – alle Entwicklung tendenziell zum Positiven verläuft? Doch auch diese Behauptung bedarf einer Überprüfung! Sie ist deshalb fragwürdig, weil die Plejaren keinen Zusammenhang zwischen der Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Positiv und Negativ, von Gut und Böse, und ihrer Deportationspraxis von Straftätern auf fremde Welten herstellen, die bei Nokodemion begann. Sie erkennen offenbar nicht den Systemcharakter einer Gesellschaft. Damit fehlt ihnen die Möglichkeit, das Aussondern des Negativen als gesellschaftliche Spaltung von Negativ und Positiv zu erkennen. Und indem sie die Straftaten individualisieren, zeigen sie, dass ihnen die gesellschaftlichen Ursachen nicht bewusst sind, aus denen heraus die meisten individuellen Straftaten entstehen. Ebenso wenig ist ihnen bewusst, dass durch die Deportation von Straftätern und durch das Zusammenführen von negativ dominanten Persönlichkeiten auf fremden Welten das Negative vergesellschaftet wird, indem sich die dominanten Eigenschaften der Straftäter unter den Deportationsbedingungen in Wechselwirkung verstärken und neue Qualitäten des Negativen entstehen, d. h., durch den Export des Negativen, des Bösen, wird auf dem Deportationsplaneten eine Entwicklung zum Negativen initiiert!

 

Eine Erklärung der möglichen Entstehung einer Negativentwicklung gibt das dialektische Denken, das im gegebenen Falle vom (negativen) Qualitätssprung ausgeht, wenn hinreichend viele (negativ dominante) Quantitäten zusammengeführt wurden.

 

Eine eingeleitete Negativentwicklung wird offenbar dann weiter verstärkt, wenn die deportierten Straftäter auf einer vordem geistig neutralen Welt sterben, wenn ihr negativ dominierter Gesamtbewusstseinsblock mit vielen anderen in das jeweilige Jenseits eingeht und es zu Wechselwirkungen im jenseitigen Bereich kommt. Besonders negativ muss sich in diesem Sinne auswirken, wenn für die Geistformen über einen sehr langen Zeitraum keine Inkarnationsmöglichkeiten bestehen. Die Unterstellung, dass dann das „Böse“ vergessen wird, ist offenbar falsch! Das Verhalten jener Menschen nach der Inkarnation, deren Geistformen auf dem Deportationsplaneten für vier Milliarden Jahre von der Inkarnation ausgeschlossenen waren, spricht für eine Fortsetzung der geistigen Negativentwicklung während des Ausschlusses von Inkarnationen! Es muss folglich davon ausgegangen werden, dass sich auf Deportationsplaneten sowohl im diesseitigen als auch im jenseitigen Bereich negativ dominierte geistige Entwicklungen vollziehen, die nach eigenen Gesetzen verlaufen und die von der Schöpfung nicht mehr unmittelbar beeinflusst werden können!

 

Falls die Annahme möglicher Eigenentwicklung zum Negativen zutrifft und eine spezifische negative Eigenentwicklung nicht aufgehalten werden kann, heißt dies, dass mit fortschreitender Entwicklung verstärkt Fehlwirkungen aus den Aktivitäten des Negativen erwachsen, wie wir sie aus den Berichten der Plejaren kennen. Die von der Erde ausgegangene, vermutlich provozierte Zerstörung der Nesar-Galaxie dürfte die bisher „größte“ Leistung negativ dominanter Intelligenzen gewesen sein! 

 

Es muss angenommen werden, dass jene negativ dominanten Intelligenzen, die der Entwicklung zum Negativen seit Milliarden von Jahren unterliegen, nicht nur ihre Eigenentwicklung zum Negativen bewusst ist, sondern dass sie auch wissenschaftliche Erklärungen für die Entstehung der Negativentwicklung, für deren Verlauf und das voraussichtliche Ende fanden. Dies führte offenbar zur Entdeckung des dialektischen Denkens und dialektischer Gesetze!

 

Eine historische Erfahrung gesetzmäßiger Negativentwicklung war wohl, dass sie in bestimmten Fällen in ungeheuren Katastrophen endeten. Die Entstehung des JHWHMATA könnte solch ein Beispiel sein, falls es sich bei jenem gezielt explodierten Planeten um einen Deportationsplaneten gehandelt hat, auf dem eine analoge Dämonie entstanden war, wie sie heute zur Erde gehört. Aus derartigen Beispielen ließ sich das dialektische Gesetz der Negation der Negation ableiten: Das Negative hebt sich im Endstadium seiner Eigenentwicklung selbst auf! Es zerstört sich selbst und mit sich all das, worin es eingeordnet ist!

 

Die tendenzielle Selbstvernichtung des Negativen gilt sicherlich im Materiellen wie im Ideellen, im Unbewussten wie im Bewussten, im Kleinen wie im Großen – wenn sie nicht bewusst durch nach dem Erkennen der Ursachen gestoppt wird. Letztlich kann sie im Universellen enden, wenn das Wissen und Können von negativ dominanten Intelligenzen entsprechend weit vorangeschritten ist, wenn sich die inneren Widersprüche der Eigenentwicklung zum Negativen extrem weit zugespitzt haben und wenn die Einsichten der letztendlichen Verursacher der Negativentwicklung ausbleiben.

 

Die Entdeckung des dialektischen Denkens durch negativ dominante Intelligenzen blieb lange Zeit Geheimwissen und verschaffte geistige Überlegenheit im Überlebenskampf des „Bösen“ gegenüber dem „Guten“. Die Überlegenheit äußerte sich z. B. im Vortäuschen „natürlicher Katastrophen“ und in der unterschiedlichen geistigen Beeinflussung von nicht erwünschten Kräftegruppierungen, damit sich diese gegenseitig ausschalten. Die indirekten Mittel zur Verteidigung des eigenen Planeten und der eigenen Position mussten gewählt werden, weil erfahrungsgemäß die Gefahr der Vernichtung jener Menschheiten bestand, die sich aus Deportierten entwickelt hatten – wie die „Sauriermenschheit“ vor fast 65 Millionen Jahren.

 

Das Wissen über das dialektische Denken blieb solange geheim, bis durch die Zuspitzung der inneren Widersprüche der am höchsten entwickelten Dämonie die Gefahr einer möglichen universellen Katastrophe abzusehen war. Doch auch in dieser Situation mussten die führenden negativ dominanten Intelligenzen aus Sicherheitsgründen einen indirekten Weg wählen, um die positiv dominanten Intelligenzen schrittweise zur Erkenntnis der Existenz von Dämonien zu führen. Der indirekte Weg führte über die geschaffene Erdenmenschheit. Er wurde mit Inspirationen für die alten griechischen Philosophen und mit gezielten Inkarnationen eingeleitet. Seitdem gibt es neben der seit Anbeginn vorhandenen geistigen Führung durch die PETALE-Ebene eine geistige Führung durch die irdische Dämonie, die beitragen sollte, die Propheten der Schöpfung zur Selbsterkenntnis und die Erdenmenschheit zum Erkennen der Hintergründe der irdischen Fehlentwicklung zu führen. Ohne die Existenz der Hintergrundmächte hätte die Erdenmenschheit von sich aus wohl kaum zum dialektischen Denken gefunden!

 

Nach meiner Einsicht ist die von der irdischen Dämonie geistig beherrschte Erde als eigenständige Schöpfung aufzufassen, als eine Art Virus im Rahmen der universellen Schöpfung. Weil dies so sein dürfte, hat die universelle Schöpfung vermutlich nur indirekt Einfluss auf das irdische Geschehen. Es bedarf deshalb einer wechselseitigen Führung sowohl durch die Petale-Ebene als auch durch bestimmte führende Intelligenzen der irdischen Dämonie, um alle Beteiligten schrittweise zu jener existenziell notwendigen Einsicht zu führen, die erst einen universellen Wandel zur Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung ermöglicht.

 

Dass sich die Petale-Ebene so außerordentlich um die Erdenmenschheit und den Propheten der Neuzeit bemüht hat und weiter bemüht, verweist auf die existenzielle Gefahr für unser Universum, die von bestimmten an die Erde gebundenen Hintergrundintelligenzen ausgehen könnte. Ich verweise auf die Petale-Botschaft zum Antilogos und auf die eigene (aus der höchsten irdischen Geistesebene inspirierte) Erkenntnis, dass es neben einem irdischen auch einen universellen Antilogos geben könnte!

 

Die irdische Dämonie hat mit ihren spezifischen Mitteln des Bösen außerordentlich viel zum indirekten Erkennen der eigenen Existenz unternommen. Ich erinnere nur an die 22 Attentate, die Sie, sehr geehrter Herr Meier, überlebt haben. Dass Sie dennoch leben, ist extrem unwahrscheinlich. Wenn als Wahrscheinlichkeit des Überlebens eines Attentats 50% unterstellt wird, dann beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit von 22 Attentaten etwa 1 zu 4 Millionen! Dies sagt mir, dass es niemals darum ging, Sie bei einem Attentat zu töten. Sie sollten stets überleben, weil Sie heute gebraucht werden! Sie sollten aber wissen, dass jene Hintergrundmächte, die auch die Religionen schufen, dass „Gott“ und „Gottessohn“, deren Existenz Sie immer wieder abgestritten haben, real existieren. Sicherlich kennen Sie meine zu dieser Problematik mehrfach dargelegte Auffassung.

 

Sie, sehr geehrter Herr Meier, und Ihre geistigen Vorfahren, hatten auf der Erde eine Vielfalt von Möglichkeiten, um aus eigenen Erfahrungen zu jener Wahrheit zu finden, die die irdische Negativentwicklung erklärt. Es wird nunmehr höchste Zeit, dass Sie zur Entscheidung finden und entsprechend handeln!

 

Mit großer Hochachtung und besten Wünschen

 

Werner Grundmann                             Berlin, den 26.02.2008, 02:29 Uhr