E-Mail vom 25.07.2007, 22:19 Uhr, an info@figu.org       Veröffentlichung am 25.07.2007

 

 

Von Werner Grundmann                                                             Berlin, den 24./25.07.2007

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Meiers Zwickmühle

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

am 4. Juni 2007 hatte ich mit einer E-Mail an alle Mitglieder der FIGU zum ersten Male eine

Klage gegen Eduard Meier

erhoben. Der Schritt war mir nicht leicht gefallen. Doch es ging und geht um existenzielle Fragen der Erdenmenschheit. Sie, liebe FIGU-Mitglieder, kennen die Auffassung von Eduard Meier, wonach Wahrheit in harten, ja in „knallharten“ Worten gesagt werden soll. Ich sah für mich die Verpflichtung, den unbelehrbaren Eduard Meier im gegebenen Falle in harter Form im Interesse der Erdenmenschheit mit „meiner“ Wahrheit zu konfrontieren.  Meine Anklage, die ich auf über vier Seiten zu begründen versuchte, bestand in der Aussage, dass Eduard Meier

 

>> unter Missachtung der irdischen gesellschaftlichen Bedingungen und unter Negierung der Erkenntnisse irdischer Wissenschaftler den Menschen der Erde mit seinem Vorschlag der Bevölkerungsreduzierung eine wissenschaftlich unzureichend begründete und einseitige Orientierung gibt, deren Realisierung die „Selbstausrottung“ der Erdenmenschheit nicht verhindert! Es besteht die Gefahr, dass er als Prophet der Neuzeit Millionen Menschen auf den falschen Weg führt! <<

 

Am 5. Juni 2007 veröffentlichte ich um 00:43 Uhr die E-Mail „Klage gegen Meier“ über meine Web-Adresse www.wbgrundmann.de. Die E-Mail hatte ich – wie üblich – sowohl an info@figu.org als auch an de@figu.org gesandt. Ihre Veröffentlichung führte noch am selben Tag zu 697 Zugriffen auf meine Website. Dies war – bezogen auf meine E-Mails – das bisher höchste Tagesergebnis. Es wäre interessant zu wissen, woher denn so schnell so viele Internetnutzer wissen, dass es „bei Grundmann“ wieder etwas Neues zu „holen“ gab.

 

Wer im Stillen gehofft hatte, dass sich Eduard Meier nach dieser ungewöhnlichen inhaltlichen Anklage verpflichtet fühlte, auf meine bzw. vergleichbare Argumente irdischer Wissenschaftler einzugehen, sah sich wieder einmal getäuscht. Stattdessen ließ er sich im 450. offiziellen Kontakt seine erstarrte Auffassung von Ptaah „gut gebrüllt“ bestätigen (vgl. FIGU-Sonder-Bulletin, Nr. 37, S. 1-3).

 

Eduard Meier hat seine eigene Methode der Suche nach „wahrheitlicher Wahrheit“ im irdischen Geschehen entwickelt. Zunächst verkündet er seine „wahrheitliche Wahrheit“, die selbstverständlich mit jener von Ptaah übereinstimmt. Nach einiger Zeit pickt er die Stellungnahme von einem jener Bewunderer heraus, der seine „Quadratwahrheit“ geschluckt, aber nicht verdaut hat. Durch die Veröffentlichung der zustimmenden Stellungnahme hofft Eduard Meier, seine „Quadratwahrheit“ potenzieren zu können! Da ein solch unwissenschaftliches Vorgehen und ein derart organisiertes Selbstlob auch seinen unkritischen Anhängern auf Dauer suspekt vorkommen müssen, suchte Meier für das FIGU-Sonder-Bulletin, Nr. 37, den Beitrag eines Wissenschaftlers, der eine analoge Auffassung wie er selbst vertritt. Er fand einen deutschen Wissenschaftler namens Carsten Niemitz, der einen Beitrag im Berliner „Tagesspiegel“ veröffentlicht hatte. Von Carsten Niemitz ließ Eduard Meier eine Genehmigung zum Abdruck dieses Beitrags einholen.

 

Daraus darf wohl geschlossen werden: Wenn es um eine Unterstützung seiner Position geht, scheut Eduard Meier keine Mühen. Doch sonst ist er viel zu erhaben, um sich mit einem „dummen“ Erdenmenschen auf gleicher Ebene wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Es stellt sich deshalb die Frage, ob er fähig ist, mit Erdenmenschen über die grundlegenden Ursachen der irdischen Fehlentwicklung gleichberechtigt zu diskutieren, oder ob er dies von vornherein als Wahrheitsapostel ablehnt, weil „logischerweise“ ja nur er die richtige Auffassung haben kann. Es ist auffällig, dass seine Verhaltensweise dann besonders deutlich wird, wenn eines seiner Wahrheitsdogmen ins Wanken gerät, wie jenes Überbevölkerungsdogma, wonach von der Überbevölkerung der Erde alle grundlegenden Übel ausgehen und die Erdenmenschen daran selbst Schuld seien. Fakten, die gegen diese einseitige Denkweise sprechen, werden von ihm und von Ptaah negiert. Es blieb mir deshalb auch dieses Mal nur die Möglichkeit, mich wieder an Sie alle, liebe FIGU-Mitglieder, zu wenden und – in Anbetracht der drohenden Gefahren – an Ihr Verantwortungsbewusstsein zu appellieren. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Sie Ihren Anteil leisten können, Eduard Meier zu höherer Einsicht zu bewegen.

 

Über eines bin ich mir allerdings im Klaren: Wenn sich JHWH Ptaah als Repräsentant der Plejaren und Eduard Meier zum Absteigen von ihrem gemeinsamen hohen Ross entschließen würden, dann käme dies indirekt erstens der Anerkennung jener Hintergrundintelligenzen gleich, die die Quelle der dialektischen Denkweise der Erdenmenschen sind, zweitens dem Eingeständnis, dass beide in ihrer Denkweise über keine hinreichenden Voraussetzungen verfügen, um aus der Petale-Ebene selbst zur Beantwortung der seit Milliarden Jahren offenen Fragen inspiriert zu werden.

 

Das überaus Problematische an der derzeitigen Situation ist, dass es ohne das Herabsteigen von Eduard Meier und Ptaah in die niedrigste, die grundlegende Ebene irdischer Wahrheit mit Sicherheit keine universelle Wende geben wird. Bleibt das Bekennen von Meier und Ptaah aus, wird eine universelle Katastrophe wahrscheinlich, nachdem die naiven Plejaren in den achtziger Jahren Ashtar Sheran den Weg ins DAL-Universum eröffneten und damit die Schöpfung unseres Universums (!) erpressbar wurde. Ein Ausweg ist allerdings geblieben: Wenn sowohl die Ebene des „Heiligen Geistes“ als auch die feinstoffliche Ebene unter „Gott“ Arus als auch die Plejaren gegenüber dem „Gottessohn“ Aruseak alias Ashtar Sheran einen Kompromiss eingehen und ihn gewähren lassen, die geistige und weltliche Herrschaft über die Erdenmenschheit zu übernehmen, dann könnte die Apokalypse aller Apokalypsen vermieden werden! Doch dann würde Eduard Meier künftig mit dem vorgeblich nicht existenten Gott Arus in einem Boot sitzen! Was für eine Zwickmühle: Eduard Meier wird sich entscheiden müssen, sich entweder mit Ptaah in die niedrigste irdische Ebene des Bekennens zu begeben oder in das Fahrwasser des Aruseak alias Ashtar Sheran! Dass er in seinem Starrsinn zusammen mit Ptaah uns alle aufgibt, einschließlich die Plejaren, kann ich mir allerdings beim besten Willen nicht vorstellen!

 

Papst Benedikt XVI. hat mit seinem im April 2007 erschienenen Jesus-Buch ungewollt seinen Anteil geleistet, um die Erdenmenschheit auf das Aruseak-Fahrwasser vorzubereiten. Sie, liebe FIGU-Mitglieder, können dies in der „Offenbarung des Benedikt“ im Nachrichtenmagazin FOCUS vom 7. April 2007 nachlesen. Das Jesus-Buch erschien in 32 Sprachen (!) und in der deutschen Erstauflage in 150'000 Exemplaren (vgl. FOCUS 15/2007, S. 52). Bereits nach dieser ersten Information staunt der Laie und wundert sich der Fachmann, wie viele und welche Helfer dem fleißigen Benedikt im Hintergrund wohl zur Seite gestanden haben könnten.

 

Nach den Darlegungen des FOCUS-Beitrags gilt Benedikt XVI. als „Christozentriker“, der „immer wieder die Gottesfrage in den Mittelpunkt [rückt]“. „Der Glaube an die Auferstehung … könne nur dann Bedeutung reklamieren, wenn ganz klar sei, dass es sich bei Christus um eine wirkliche Person handele – nicht um ein Symbol, sondern um einen Menschen aus Fleisch und Blut.“ (Vgl. ebd., S. 52) Warum sollten wir dem widersprechen, wenn die These bestätigt werden kann, dass der extrem langlebige Aruseak im Prozess der Schaffung der christlichen Religion in die Fußtapfen des Jmmanuel getreten ist. Er könnte sich sogar die Auferstehung ersparen, müsste jedoch die Form schon deshalb wahren, weil die christliche Lehre den Kreuztod von Jesus verkündet hat.

 

Es erübrigt sich fast die Frage, durch wen Benedikt XVI. alias Ratzinger inspiriert wurde. Dass er schon Jahrzehnte unter entsprechender geistiger Führung steht, zeigt sich an seiner 1968 veröffentlichten „Einführung ins Christentum“, seinem „theologischen Klassiker und … eines der zentralen Bücher des 20. Jahrhunderts“ (vgl. ebd., S. 55). Darin „hatte er seine Thesen im Widerspruch gegen die ‚Grundgewissheit des modernen Menschen’ formuliert, derzufolge Gott nicht zu erkennen sei und alles über ihn Ausgesagte nur ‚Symbol’ sein könne.“ „Wer sage, alle Religionen seien nur Annäherungen an das Unfassbare …, der verabschiede sich vom christlichen Gottesbegriff, der ja von einer höchsten Person und nicht von einer ewigen Idee ausgehe - … auch das Wesen Jesu werde verkannt. Der werde nur noch wahrgenommen als einer, der Gott ‚in besonderer Weise erfahren habe’, aber nicht mehr als der Mensch, ‚der Gott ist’.“ (Vgl. ebd.; Unterstreichung von mir. W.G.)

 

„Jener Sinn, auf dem die menschliche Existenz … ruhe, könne nicht gemacht, sondern ‚nur empfangen werden’. Dieser … Sinn … sei dem Menschen nur einmal in der Geschichte offenbart worden. Ein einziges Mal. Das ‚Heil des Menschen und der Welt’ sieht Ratzinger auf der ‚Nadelspitze dieses einen Zufallspunktes’ angesiedelt. Die Nadelspitze ist für ihn das Göttliche, Mensch gewordene Wort, der Logos – Jesus von Nazareth.“ (Vgl. ebd., S. 56)

 

Bitte, liebe Freunde der FIGU, schauen Sie genau hin: Der mögliche universelle Anti-Logos lässt dem unbedarften Ratzinger den Begriff Logos verwenden! Ist dies ein Beispiel jener „hintergründigen Schläue“, von der Ashtar Sheran schreibt (vgl. „Heißes Eisen“, S. 37)?

 

In „Harmagedon“, veröffentlicht 1990, hebt Ashtar Sheran hervor:

>> Der für eine Märchenfigur gehaltene Satan will seine Rache am SCHÖPFER vollziehen. Diese Rache ist so ungeheuer negativ, wie es sich niemand vorstellen kann. << (Ebd., S.10/11)

 

>> Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder einen Weg der zum Frieden führt, oder einen Weg, der zur restlosen Vernichtung dieser Terra führt. << (Ebd., S. 14)

 

>> Die ungeheure Raffinesse und negative Schläue des Widersachers hat es fertig gebracht, daß er sich so vollkommen gegen die Menschen getarnt hat, daß die allgemeine Ansicht vorherrscht, daß es diesen Widersacher überhaupt nicht gibt. ... Der BÖSE tritt nie direkt in Erscheinung. Er wird sich hüten, seine ‚Nichtexistenz‘ in Gefahr zu bringen. Er legt keinen Wert auf ein Erkanntwerden.    

Wenn der Widersacher von der Menschheit als existente negative Macht erkannt und entsprechend zur Kenntnis genommen wird, muß er zwangsläufig seine Tarnung aufgeben; denn dann nutzt sie ihm nichts mehr.  <<  (Ebd., S.19/20)

 

Manches von Ashtar Sheran Geschriebene erscheint widersprüchlich. Wie kann z. B. ein Feind des „Schöpfers“ (gemeint ist wohl die Schöpfung) zugleich von Frieden oder restloser Vernichtung sprechen? Erklärt sich dies aus einer gesetzmäßigen Negativentwicklung, der Einhalt geboten werden muss?

 

Aus den weiteren Ausführungen zum Jesus-Buch von Papst Benedikt XVI. wird eine Konkurrenzproblematik deutlich, wobei ein Repräsentant des Katholischen gegen einen Repräsentanten des Evangelischen steht:

„Mit freundlichen Worten … rechnet Ratzinger in seinem neuen Buch mit den wichtigsten Vertretern der von ihm so verachteten ‚liberalen Theologie’ ab. Gnadenlos. Zu seinen Lieblingsfeinden zählt er insbesondere den berühmten evangelischen Kirchenhistoriker Adolf von Harnack, der behauptet hatte, die Botschaft Jesu handle nur vom Vater, habe mit dem Sohn nichts zu schaffen. Für Ratzinger, der ja vom Einssein des Vaters mit dem Sohn predigt, sind solche Lehren nur Absurditäten.“ (Vgl. FOCUS Nr. 15/2007, S. 56) „Harnack erklärte, die Botschaft Jesu sei die Botschaft vom Vater, in die der Sohn nicht hineingehöre. Ratzinger dagegen sieht Jesus im Zentrum seiner Lehre.“ (Ebd., S. 58)

 

Ratzingers Credo: „… jetzt ist mir klar, dass das, was Jesus von mir fordert, allein Gott von mir verlangen kann.“ „Der Christ Ratzinger kann von diesem radikalen Jesus nicht lassen. Er würde ansonsten seinen Glauben verraten.“ (Vgl. ebd., S. 58)  „Benedikt … hat als Papst Position bezogen und die Gottesfrage gestellt – und zwar nicht geschützt durchs Kirchenrecht. Über etwas Wichtigeres kann der Nachfolger Petri eigentlich nicht sprechen.“ (Vgl. ebd., S. 62)

 

Die Gottesfrage zu stellen und zu beantworten, heißt nach meinem Einblick in die Zusammenhänge, sich für Gott Arus oder für seinen Jahrtausende langen Konkurrenten, für dessen leiblichen Sohn, für den extrem langlebigen Aruseak alias Ashtar Sheran, zu entscheiden. Man spürt aus den inspirierten Auffassungen der jeweiligen Repräsentanten die Konkurrenz zwischen diesen beiden Intelligenzen aus dem geistigen Hintergrund! Der unbedarfte Benedikt XVI. bereitet als vorletzter Papst die offizielle „Ankunft“ des Gottessohnes Aruseak vor! Er könnte zum Wegbereiter werden, wenn Eduard Meier und Ptaah starrsinnig bleiben!

 

Bitte prüfen Sie ernsthaft meine Überlegungen und nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                                      Berlin, den 25. Juli 2007, 22 Uhr 19