E-Mail vom 09.02.2006, 16:58 Uhr, an info@figu.org            Veröffentlichung am 24.09.2006

 

Von Werner Grundmann                                                                      Berlin, den 09.02.2006

           

an Eduard Meier

Zuspitzung7: Hintergrundkräfte

 

Sehr geehrter Herr Meier,

                                         mich beunruhigt außerordentlich, dass Sie – soweit mir bekannt ist – bisher auf die extreme Zuspitzung der internationalen Lage, wie sie in den vergangenen Wochen von bestimmten Kräften angeheizt wurde, in keiner Form offiziell reagiert haben.

 

Mir ist bewusst, dass es in den Monaten Oktober und November 2005 beträchtliche Fortschritte in der Verständigung mit der anderen Seite gab, weshalb mich die Negativentwicklung in den vergangenen Wochen sehr überrascht hat – dies trotz der ungünstigen Prophezeiungen für das Jahr 2006. Dass im neuen Jahr wieder Gefahren drohen, spürte ich – in Verbindung mit meiner Arbeit – auch im familiären Bereich, u. a. durch Manipulationen an meinem Computer, vor allem aber in Form verschärfter neuer Aktionen gegenüber meinem geplagten Sohn Jens.

 

Auf meine E-Mails „Zuspitzung5: Mohammed-Karikaturen“ vom 3.2.06, 22:21 Uhr, und „Zuspitzung6: Eskalation“ vom 5.2.06, 20:54 Uhr, wurde mit dem Provozieren von schlimmen Albträumen reagiert. Über den ersten informierte mich mein Sohn am 4. Februar ab 8 Uhr 38, über den zweiten am 6. Februar ab 13 Uhr 51. Im ersten Albtraum ging es um eine Verschuldung von 182 000 Euro, im zweiten um eine Auseinandersetzung mit seinem Vater. Ich hatte ihn im Traum derartig gedemütigt, dass er mich umbringen wollte.

 

Den beiden Albträumen ging das Wegbeamen seines Bettzeuges und seiner Jacke (einschließlich seiner Geldbörse und seiner Ausweispapiere) am 13. Januar 2006 voraus. Erst als ich am 14. Januar um 1 Uhr 35 mit einer „Stellungnahme“ am Computer protestierte, wurden die Sachen zurückgebeamt.

 

Es ist für mich nachgeordnet, ob Sie mir diese Informationen abnehmen. Mir ist aber bewusst, dass Sie sie überprüfen lassen könnten. Mein Anliegen ist es, auf den Ernst der Situation hinzuweisen, der sich heute schon in belastenden persönlichen Erlebnissen äußert.

 

Die bösartigen Vorkommnisse veranlassten mich, über ihre Hintergründe nachzudenken: Warum versuchen bestimmte Kräfte, auch meine Arbeit zu unterminieren, obgleich ich doch im Sinne aller gutwilligen Intelligenzen beider Seiten zu handeln versuche?

 

In den vergangenen Tagen ist mir die Ursache inspirativ bewusst geworden. Es gibt offenbar Kräfte, die sich verselbständigt haben und den weiteren Prozess der Verständigung zwischen den beiden Seiten verhindern und zugleich die internationale Lage zuspitzen wollen. Sie sind es, die den Karikaturenstreit und die Auseinandersetzungen zum Konflikt mit dem Iran vorantreiben! Ich fürchte, dass diese Kräfte auch in der Lage sind, die Menschheit in einen Atomkrieg zu manövrieren, damit sie danach uneingeschränkt über die Erde herrschen können. Um dies zu verhindern, müssen die Erdenmenschen die Existenz derartiger Kräfte kennen. Den Menschen, insbesondere den Staatsführern, den Politikern und den Glaubensführern, sollte deshalb bewusst gemacht werden, dass diese Kräfte in der Lage sind, sehr viele Menschen in ihrer eigenen Denkrichtung zu beeinflussen und zu extremisieren.

 

Sehr geehrter Herr Meier, Sie haben die Möglichkeit, die Öffentlichkeit und insbesondere die Staatsführer, Politiker und Religionsführer auf die Existenz derartiger Hintergrundkräfte und ihre Beeinflussungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Sie könnten einen Weg finden, um die Menschheit dosiert über das historische Wirken der anderen Seite und bestimmte ihrer Kräfte in der heutigen Zeit zu informieren, auch über Kräfte, die unter uns wirken und unmittelbar beauftragt sein könnten, an der Realisierung der Ziele der grauen Eminenzen mitzuwirken. Ich weiß aus vielen eigenen Begebenheiten, dass das Wissen um diese Zusammenhänge auch einen großen persönlichen Schutz darstellt – abgesehen davon, dass die Erdenmenschheit unter dem unmittelbaren Schutz der universellen Schöpfung steht. Zudem habe ich aus Erfahrung auch Vertrauen in den Schutz durch die höchste, die reingeistige Ebene der irdischen Schöpfung gewonnen.

 

Presseveröffentlichungen zeigen, wie vielen Menschen bewusst geworden ist, dass sich hinter dem aktuellen politischen Geschehen Kräfte verbergen, die an einer Verschärfung der Spannungen interessiert sind, dass es aber keiner der Autoren und Journalisten vermag, diese Kräfte zu benennen, die offenbar das Weltgeschehen insgesamt beeinflussen. Es gibt offensichtlich zu wenig Wissende, die die Zusammenhänge erahnen können, und es gibt kaum eine Institution, die sowohl in der Lage als auch glaubhaft ist, ein solches Wissen zu verbreiten. Die FIGU stellt in dieser Hinsicht die große Ausnahme dar. Die FIGU sollte deshalb entscheiden, ob sie aus ihrer Verantwortung heraus verpflichtet ist, auf die wahren Zusammenhänge aufmerksam zu machen.

 

Aus Veröffentlichungen ist mir in den vergangenen zwei Tagen der letzte Zweifel genommen worden, dass es nur bestimmte Kräfte der irdischen Dämonie sein können, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Dies wird insbesondere an der Bösartigkeit deutlich, wie sich diesmal ihre hintergründige Schläue äußert.

 

In einem Kommentar von Stephan Speicher auf der Seite 4 der „Berliner Zeitung“ vom 8. Februar 2006 unter dem Titel „Lachen in Aarhus und Teheran“ heißt es:

 

>>Aus Teheran kommt eine Nachricht, die so abstoßend ist wie sie vorauszusehen war. Die Tageszeitung Hamschahri hat einen Karikaturenwettbewerb zum Thema Holocaust ausgeschrieben; die zwölf besten Einsendungen sollen abgedruckt und prämiert werden. ... Zur Logik der Provokation gehört die Steigerung. Die Iraner haben erkannt, dass Witze über das Christentum nicht weiter stören. Also haben sie den Antisemitismus aktiviert, das einzige Böse, das uns noch empören kann. Für Europäer und vor allem für Deutsche sind der Spott über Mohammed und über den Holocaust zwei scharf unterschiedene Dinge. ... die Unterscheidung ... wurzelt in geschichtlichen Erfahrungen ... Nun also geht es auf die Juden. ... Sie sind die Verletzlichsten, ihr Staat muss sich in der muslimischen Welt behaupten. Der Kampf der Kulturen wird auf ihrem Rücken ausgetragen, sie bezahlen die Spesen der europäischen Meinungstapferkeit. <<

 

Auf der Seite 1 der „Berliner Zeitung“ vom selben Tag wird informiert, dass es sich bei der Teheraner Tageszeitung Hamschahri um die größte Zeitung des Landes handelt. „Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der den Holocaust leugnet, war in seiner Zeit als Teheraner Bürgermeister auch Leiter dieser Zeitung.“ Weiter heißt es in der „Berliner Zeitung“: „Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, verurteilt den Karikaturenwettbewerb im Iran. >Nach der Verneinung des Existenzrechts von Israel und der Leugnung des Holocaust setzt die Gruppe um Präsident Ahmadinedschad hier auf Eskalation<“.

 

Doch trotz dieser Steigerung wurde gestern Abend über das deutsche Fernsehen verbreitet, dass eine französische Zeitschrift weitere Karikaturen über Mohammed veröffentlicht hat – über die in Dänemark abgedruckten hinaus! Die Veröffentlichung wurde durch ein französisches Gericht erlaubt!

 

Im einem Feuilleton von Behrouz Khosrozadeh, geb. im Iran, Lehrbeauftragter am politikwissenschaftlichen Seminar der Universität Göttingen, zum Thema „Countdown für einen neuen Golfkrieg. Wie gefährlich ist der Streit um Irans Atomprogramm“ heißt es am 7. Februar 2006 in der „Berliner Zeitung“ auf Seite 23:

 

>>  Beide Parteien haben ihre Drohungen wahrgemacht. Die Allianz aus USA und EU hat es geschafft, Russland und China auf ihre Seite zu bringen. Das ist ein Meisterwerk der westlichen Diplomatie. Immerhin hatte China im vergangenen Jahr ein Gas-Abkommen im Wert 100 Milliarden US-Dollar ... mit dem Iran abgeschlossen, und Russland beliefert den Gottesstaat mit Waffen in beachtlicher Höhe. Auf beide Mächte hatte der Iran lange Zeit gesetzt. ...

Teheran hat mit schnellstmöglicher Reaktion klar gemacht, dass es nicht geblufft, sondern seine Drohungen bitter ernst gemeint hat. Offenbar hat der Iran Planungen für alle denkbaren Szenarien in der Schublade. ... Ahmadinedschad ist entschlossen, sein Ziel mit der einer islamischen Ideologie zu verbinden und notfalls in den Kampf gegen den ‚Grossen Satan’ USA zu ziehen, bei dem er sich des Beistands Allahs sicher ist. Er setzt auf die gedemütigten Muslime und Araber. ...

Wegen der lückenlosen Umkreisung des Iran durch US-Truppen fühlt sich der Iran bedroht wie noch nie in seiner neuzeitlichen Geschichte. ...

Selten war der Weltfriede nach dem Kalten Krieg derart in Gefahr, wie in diesen Monaten. <<

 

Welch neue (für die betreffenden Völker gefährliche) Partnerschaften sich aus dem Streit um das iranischen Atomprogramm ergeben könnten, geht aus einer Meldung auf der Seite 8 des „Neuen Deutschland vom 9. Februar 2006 hervor:

„Ahmadinedschad nimmt Einladung Castros an“: „Der kubanische Präsident Fidel Castro bekommt ranghohen Besuch aus Iran: Staatschef Mahmud Ahmadinedschad habe aus Dank für Kubas Unterstützung seiner Atompolitik eine Einladung auf die Karabikinsel angenommen.“

 

Es gäbe noch manch Anderes aus der Berliner Presse zu berichten. Doch die Strategie jener Kräfte, die sich hinter all dem verbergen, dürfte deutlich geworden sein.

 

Ich fühlte mich verpflichtet, Ihnen diese Informationen und meine Gedanken zu übermitteln, weil dies meiner Verantwortung für die Erdenmenschheit entspricht. Mir ist bewusst, dass diese E-Mail für meinen Sohn und mich Folgen haben kann. Doch ich vertraue der Schöpfung. Ich vertraue aber auch Ihrer Einsicht, die richtigen Schritte einzuleiten.

 

Beste Wünsche und freundliche Grüße

 

Werner Grundmann                 Berlin, den 09.02.2006,  16:52 Uhr