Brief an Eduard Meier vom 22. Januar 2003, beigefügt als Henoch.doc an die E-Mail

„Zeitreise Henoch“ an elisabeth.gruber@figu.org vom 25.01.2003, 01:06 Uhr

 

Veröffentlichung am 07.02.2007

 

Der Brief enthält einen Vorschlag für eine Zeitreise zu Henoch

in der Zeit der Herrschaft des Arus.

 

 

Von Werner Grundmann

 

an Eduard A. Meier

 

 

Sehr geehrter Herr Meier,

                                         mir ist in den letzten Tage bewusst geworden, dass ich Ihnen das zugemutet habe, was Sie selbst zurecht als „Missionieren“ abweisen: die eigene Überzeugung einem anderen aufzudrängen. Ich bin mir dieser meiner alten Schwäche des Umgangs mit anderen Menschen durchaus bewusst. Sie erwächst wohl daraus, dass mich mein Verantwortungsgefühl zuweilen dazu verleitet, meine Überzeugungen anderen gegenüber stärker zu begründen, als dies von ihnen gewollt ist. Aus dieser Haltung heraus resultierte wohl auch meine aufgewandte Mühe, Ihnen meine Glaubwürdigkeit nachzuweisen. Durch mein egozentrisches Vorgehen ging allerdings das weitgehend verloren, was meine primäre Pflicht hätte sein müssen: Sie dabei zu unterstützen, sich selbst von bestimmten meiner Erkenntnisse zu überzeugen.

 

Als noch schlimmer empfinde ich nach der nochmaligen Durchsicht meiner letzten Briefe, mir im Nachhinein eingestehen zu müssen, dass es meinen Überwachern bedingt gelang, meine beschriebene Schwäche zu missbrauchen, und dies, obgleich ich mich bemühte, strikt von meinen Erkenntnissen, Erfahrungen und Überzeugungen auszugehen. Dennoch könnte es jenen Überwachern gelungen sein, den Abstand zwischen Ihnen und mir zu vergrößern, was mich außerordentlich beunruhigt. Ich hatte zudem (nach meinem als E-Mail übersandten Brief vom 8. Januar 2003) am 9. Januar unter der „Begleitung“ meiner Überwacher einen weiteren Brief an Sie entworfen, den ich aber zurückbehielt, weil ich am folgenden Tag selbst über den Entwurf erschrocken war. Dieser Brief half mir, Einsicht zu gewinnen, was ich falsch gemacht hatte. Mir war nach dem Entwurf jenes Briefes vom 9. Januar bewusst geworden, dass es meinen „Begleitern“ nicht um eine Unterstützung meines Anliegens ging, sondern um das hintergründige Ausnutzen meiner beschriebenen Schwäche. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, selbst einmal Opfer jener bei Ashtar Sheran beschriebenen Schläue zu werden.

 

Bitte entschuldigen Sie mein bisheriges Ungeschick, Sie mehr zu bedrängen als zu unterstützen! Ich werde mich künftig ernsthaft bemühen, meine eigene Verhaltensweise stärker selbst zu kontrollieren und versuchen, sie zu ändern.

 

Weil die derzeitige Situation nach wie vor äußerst kritisch sein dürfte[1], habe ich mir überlegt, wie Sie sich selbst von der möglichen Richtigkeit meiner These zur Existenz der irdischen Dämonie überzeugen können.

Bei meinen Untersuchungen zur „Identifizierung Gottes“ kam ich zur Einsicht, dass der Prophet Henoch, der „Schreiber der Gerechtigkeit“ und Zeitzeuge der Herrschaft des damaligen „Königs der Welt“ (vgl. „Das äthiopische Buch Henoch“. In: „Die Apokryphen“, Bechtermünz Verlag, S. 306), durch seine „Reisen“ in das irdische Jenseits einer der wenigen Menschen war, der die Hierarchie, die besondere Herrschaftsstruktur und die Herrschaftsmethoden der Geistführer des irdischen Jenseits am besten kennen gelernt hat. Deshalb gehe ich davon aus, dass eine Zeitreise zu Henoch am besten Aufschluss über den Charakter des irdischen Jenseits geben könnte, was im übrigen auch für eine Zeitreise zum Propheten Jesaja zutreffen dürfte (vgl. „Die Himmelfahrt des Jesaja“. In: „Die Apokryphen“, S. 510-523).

 

Im Bemühen, Henoch historisch und zeitlich einzuordnen, habe ich Informationen aus drei Quellen in der beigefügten Tabelle der „Erzväter der arisch beeinflussten Menschheit“ zusammengefasst und gegenübergestellt. Danach lebte Henoch etwa von 10'000 bis 9635 v. Chr. Um die Tabelle zu erstellen, nutzte ich zum Ersten die Niederschriften des Henoch, wie sie (in verfälschter Form) historisch überliefert wurden.[2] Zum Zweiten übernahm ich aus dem „Talmud Jmmanuel“ die ersten 21 Namen des „Stammbaums Jmmanuels“. Zum Dritten verwandte ich die aus der Bibel entnommenen und in der „Zeittafel der Weltgeschichte“, Verlag Könemann, zusammengefassten Angaben. Das entscheidende Ausgangsdatum der Tabelle zur Ermittlung der zeitlichen Abfolge der „Erzväter“ ist das Jahr der Vernichtung von Atlantis. Nach den übereinstimmenden Informationen der Plejadier/Plejaren war dies im Jahre 9522 v.Chr. Die aufgeführten Altersangaben der „Erzväter“, auch ihr Zeugungsalter (ZA), entnahm ich der Zeittafel. Für den Fall, dass  kein Zeugungsalter bekannt ist, traf ich die Annahme von 100 Jahren.

 

In den Anmerkungen zur Tabelle finden Sie Deutungen, weshalb 10 der ersten 21 Erzväter sowohl in den Apokryphen als auch in der Bibel nicht aufgeführt sind. Eine Möglichkeit, meine Annahmen zu prüfen, könnte durch einen Vergleich des „äthiopischen Buchs Henoch“ mit den „Original-Urchriften Henochs“ vorgenommen werden.[3] Die entscheidende Absicht der Verfälschung der Abfolge der „Erzväter“ und des „Buches Henoch“ dürfte es gewesen sein, die Erinnerung an das Leben und Werk Henochs auszulöschen sowie sein Auffinden bei einer beabsichtigten Zeitreise zu erschweren. Das zweite wichtige Anliegen der Fälschungen dürfte darin bestehen, die wahre Herkunft des fünften „Erzvaters“, des Aruseak, zu verschleiern, der mit jenem wohlbekannten Ashtar Sheran identisch sein könnte. Es müssen wichtige Gründe vorgelegen haben, warum der Vater des Aruseak, Akjbeel, (nachträglich?) zu einem der Anführer des Semjasa gemacht wurde (vgl. „äthiopisches Buch Henoch“, S. 304), also zu einem jener Anführer, die zu „Verworfenen“ erklärt wurden und deren Geister sowie deren Söhne vernichtet werden sollten (vgl. ebd., S. 306) – was eine gute Gelegenheit gewesen sein dürfte, Aruseak auf einem der Außenposten der irdischen Schöpfung für lange Zeit verschwinden zu lassen.

 

Wenn Sie sich zu einer Zeitreise zu Henoch entschließen sollten, könnte es wichtig sein, davon auszugehen, dass Henoch nicht bei seinem Vater Jared, sondern bei seinem (wahren) Großvater Urakjbarameel aufwuchs, dessen Name gleichfalls aus der Abfolge der Erzväter gelöscht wurde. Es gibt Hinweise im „äthiopischen Buch Henoch“, die ein enges Vertrauensverhältnis von Henoch zu seinem Großvater bezeugen (vgl. ebd., S. 336). Henochs Frau hieß Edna, sein Sohn Methusalah (vgl. ebd., S. 337).

Um das vermutete „große Geheimnis“ der irdischen Schöpfung zu ergründen, könnten folgende Fragen an Henoch zum Ziel führen:

 

1.      Wie heißt der „Herr der Herren, der Gott der Götter, der König der Könige“, bei dem Henoch als Schreiber, Bote usw. gedient hat (vgl. „Die Apokryphen“, S. 304)?

 

2.      Wie heißen die wichtigsten Anführer dieses „Herrn der Herren“ (vgl. ebd., S. 304)?

 

3.      Gehörte Akjbeel, der Vater des Aruseak, zu den Anführern? War Akjbeel wirklich der leibliche Vater des Aruseak oder nur sein Stiefvater? Verschwand Aruseak zur selben Zeit wie sein „Vater“ Akjbeel?

 

4.      Wie viele geistige Ebenen hat Henoch in seinem „Schlaf“ kennen gelernt (vgl. ebd., S. 304) bzw. nachdem ihn „eine Wolke und ein Wirbelwind ... an dem Ende der Himmel“ setzte (vgl. ebd., S. 317)?

 

5.      Was kann Henoch über den „Herrn der Geister“ berichten, von dem er „solche Weisheit“ empfing und von dem ihm „ewiges Leben beschieden worden ist“ (vgl. ebd., S. 316)? Wie erklärt sich Henoch, dass er so viele, „zehntausendmal Zehntausende, ... vor dem Herrn der Geister stehen“ sah (vgl. ebd., S. 318)?

 

6.      Welche Rolle spielen die „vier Engel des Herrn der Geister“, deren „Gesichter“ Henoch sah und „die von den nie Schlafenden verschieden sind“?: Michael, Gabriel, Raphael und Phanuel (vgl. ebd., S. 318).

 

7.      Über den „Herrn der Geister“ kam Henoch in den „Himmel der Himmel“ (vgl. ebd., S. 316), wo er zum „großen Heiligen“ fand (vgl. ebd., S. 305 und 307). Henochs „Leib schmolz zusammen“ und sein „Geist verwandelte sich“ (vgl. ebd., S. 335). Ist der „große Heilige“ eine reine Geistform? Warum kann der „große Heilige“ nur mittels des „Höchsten“ sprechen (vgl. ebd., S. 305)?

 

8.      Warum gab es zu Zeiten des Henoch (und wohl noch heute) jeweils einen Führer in jeder geistigen Ebene des irdischen Jenseits und keine Gemeinschaft gleichberechtigter Repräsentanten?

 

9.      Wie erklärt sich Henoch die schöpfungswidrige vom „großen Heiligen“ verfügte Bestrafung zur „Vernichtung aller Geister der Verworfenen“ sowie die Bestrafung ihrer unschuldigen Söhne (vgl. ebd., S. 306)?

 

10.  Hat Henoch bei seinen vielen Reisen in alle Himmelsrichtungen von der Existenz des Inselstaates Atlantis sowie von der Großstadt Mu erfahren? Wenn nicht – wie erklärt er dies Versäumnis seines „Herrn der Herren“?

 

11.  Welche Gefahren für die damalige irdische Zivilisation ergaben sich aus der Existenz jener vielen riesenhaften, bösartigen, langlebigen Kreaturen, die durch Genmanipulation gezeugt worden waren? Wer hat sie nach Auffassung des Henoch geschaffen? Warum und mit welchem Ziel wurden sie gezeugt (vgl. ebd., S. 309)?

 

12.  Welchem Ziel sollte das „Strafgericht des Herrn der Geister“, die „Sintflut“, dienen? Wie und warum hatte der „Herr der Geister“ „alle Bewohner der Festlandes verdorben“? Warum wird in jenem Bericht über die bevorstehende Sintflut „Gott“ als der „Herr der Geister“ bezeichnet, obgleich sich doch in anderen Zusammenhängen die Bezeichnung „Gott der Götter“ auf einen irdischen Herrscher bezieht, eben auf jenen „Herrn der Herren“? Wurde diese Textstelle nachträglich verfälscht, um eine später vorgenommene Veränderung im irdischen Jenseits vorwegzunehmen (vgl. ebd., S. 324)? 

 

Die zuerst genannte Frage, wer sich hinter dem von Henoch anonym bezeichneten „Herrn der Herren, Gott der Götter, König der Könige“ verbirgt, ist leicht zu beantworten. Es bedarf lediglich einer Bestätigung dessen, was wir von Semjase wissen. Sie hat den sehr irdischen „Gott“ mehrfach als den Gewaltherrscher „JHWH ARUS“ identifiziert. Nach ihrer Darstellung „hatte ... Arus 200 Wissenschaftler von hohen Graden bei sich, die er zu Unterführern machte“ (vgl. „Semjase-Kontakt-Berichte“ = SKB, S. 1060). „Semjasa“ sei „der oberste Anführer aller Unterführer“ gewesen (vgl. SKB, S. 88). Henoch erwähnt gleichfalls diese Anzahl und spricht von 200 „Engeln“ bzw. „Himmelssöhnen ... im Ganzen“ (vgl. „Die Apokryphen“, S. 303/304). Zugleich berichtet er im selben Zusammenhang von „Semjasa“, dem „Obersten“ der „Anführer“ (vgl. ebd., S. 304). Beide informieren zudem auch über die Verfehlungen der Unterführer und ihre Bestrafung (vgl. SKB, S. 88, sowie „Die Apokryphen“, S. 305). Es geht um das Beschreiben derselben Ereignisse!

 

Wenn der „Herr der Herren“, dem Henoch diente, Arus I. war, dann schließt sich die Frage an, was aus dessen Geistform wurde, nachdem er durch seinen drittgeborenen Sohn Jehavon ermordet worden und diese in das irdische Jenseits eingegangen war. Wichtige Hinweise zur Beantwortung der Frage finden sich im „Talmud Jmmanuel“ auf den  Seiten  10 und 11, wo der  „Wächterengel“ Gabriel zitiert wird. Im Zusammenhang mit der „Zeugung Adams durch den Himmelssohn Semjasa“ spricht Gabriel von „Gott, dem Herrscher der Weithergereisten“, der „der wahre Erzeuger ... der ... irdischen Menschengeschlechter“ sei und „über die Erde herrscht“ (vgl. ebd., S. 11). „... über ihm und seinen Himmelssöhnen herrscht allein die Allmacht aller Schöpfung“ (vgl. ebd.).

 

Dass es sich bei „Gott“ um eine Geistform handeln dürfte, lässt sich daraus ableiten, dass „Gott“ nicht selbst, sondern dass er über einen irdischen Menschen, nämlich über „den Propheten Jesaja“, die Schwängerung „einer Jungfrau ... durch einen Himmelssohn“ und damit die Zeugung „Jmmanuels“ ankündigt (vgl. ebd.). Auch die Schlussaussage von Gabriel verweist darauf, dass „Gott“ als „Herr der Geister“ fungiert und in der Lage ist, eine bestimmte Geistform gezielt zu inkarnieren. Gabriel verkündet in klaren Worten: „Die Schwängerung Marias“ (also die gezielte Inkarnation der Geistform Nokodemion!) „ist Gottes Gesetz ...“.

 

Sollte die Geistform des „Barbaren“ Arus I. im irdischen Jenseits tatsächlich zum neuen „Herrn der Geister“ und zum ersten Gott der Erdenmenschheit aufgestiegen sein, dann wäre dies nur dadurch erklärbar, dass das irdische Jenseits tatsächlich von einer Dämonie beherrscht wird, dass also die „Erde“ wirklich von jenem „riesigen Spinnennetz“ überzogen ist, über das Ashtar Sheran auf Seite 14 in „Harmagedon“ berichtet. Um diesem möglichen Geheimnis auf die Spur zu kommen, könnten die Aussagen des Henoch zur Charakterisierung der irdischen Schöpfung in der Tat bedeutsam sein.

 

Dass „Gott“ Arus ausgerechnet einen seiner „Erzengel“ (vgl. „Die Apokryphen“, S. 304), nämlich Gabriel, mit der Schwängerung Marias beauftragte (vgl. „Talmud Jmmanuel“, S. 12), kennzeichnet die Führung der irdischen Schöpfung. Nur mit der von Ashtar Sheran beschriebenen „Raffinesse und hintergründigen Schläue“ (vgl. „Heißes Eisen“, S. 37) ist erklärbar, warum (in Abstimmung mit der damaligen Führung der „irdischen“ Plejadier unter Plejos!) einerseits dem Auftrage der Schöpfung zur Inkarnation der Geistform Nokodemion entsprochen, andererseits aber die Mission Jmmanuels hintertrieben wurde.

 

Analog dem des Jmmanuel dürfte auch das „Schicksal“ des Propheten Jesaja einzuordnen sein, dessen Geistform über eine „Himmelfahrt“ zwar auch die Möglichkeit gegeben wurde, Einblick in das irdische Jenseits zu nehmen (vgl. „Die Apokryphen“, S. 511); er wurde aber danach zum „Lügenpropheten“ gestempelt und von „Samael Satan durch die Hand Manasses“ mit einer Baumsäge zersägt (vgl. ebd., S. 520/523). Das „Martyrium des Jesaja“ nahm seinen Lauf, als er behauptete, er sähe „mehr als der Prophet Moses“. „Moses habe zwar gesagt: Es gibt niemanden, der Gott sähe und am Leben bliebe, aber Jesaja hat gesagt: Ich habe Gott gesehen und siehe, ich lebe!“ (Vgl. ebd., S. 521) Bevor Jesaja zersägt wurde, äußerte er: „... denn mir allein hat Gott den Becher gemischt“ (vgl. ebd., S. 523). Jesajas Aussage und die Reaktion Moses verweisen einerseits darauf, dass „Gott“ für jene Zeit kein sichtbarer Mensch war, also nur eine Geistform sein konnte, andererseits begriff Jesaja dessen Doppelzüngigkeit! Jesaja wurde als „Konkurrent“ des Moses ausgeschaltet! Damit konnte Moses zum ersten erfolgreichen Gründer einer monotheistischen Kultreligion werden. Wer Moses auf seine „Mission“ vorbereitet hat, wissen wir von Semjase (vgl. SKB, S. 539).

 

Nach den kurzen Darstellungen erhebt sich natürlich die Frage, warum gerade jene Texte der Propheten Henoch und Jesaja nicht in die Bibel aufgenommen wurden, die über Besuche im irdischen Jenseits berichten. Warum drängt die christliche Kirche heute noch darauf, keine Fragen zu stellen, deren Beantwortung Blicke hinter den „Vorhang“ gestatten würden? Was hat „Gott“ zu verbergen?

 

Der Frage nach dem „Gott der Götter“ Arus schließt sich Frage nach dessen zweitgeborenem Sohn an, auf die es von Seiten der Plejadier/Plejaren meines Wissens keine Hinweise gibt. Sollte die Fälschung der Abfolge der „Erzväter“ mit dazu dienen, die wahre Herkunft des Aruseak zu vertuschen? Wenn es sich nachweisen ließe, dass nicht Akjbeel, sondern Arus selbst der leibliche Vater des Aruseak und jener „Erzvater“ Aruseak tatsächlich mit Ashtar Sheran identisch ist, wäre sehr viel gewonnen. Dann würde es sich auch erklären, warum Aruseak als vermutlicher Stiefsohn des Akjbeel einen von Arus abgeleiteten Namen erhielt, den er später allzu gern wieder loswerden wollte! Es sei zudem daran erinnert, dass sich Ashtar Sheran selbst als einen der Söhne Gottes bezeichnet! Auch sein Überleben über 12'500 Jahre als Ashtar Sheran spricht dafür, dass er die Altersgene seines langlebigen Vaters übernommen hat. Im Falle der Vaterschaft von Akjbeel hätte Aruseak höchstens 1000 Lebensjahre alt werden können! Aruseaks hohes Alter spräche auch für seinen  außergewöhnlich hohen Intellekt. Letztlich würde die außereheliche Geburt des Aruseak erklären, warum er nicht als Nachfolger des Arus in Frage kam, jedoch als Ashtar Sheran ausgewählt wurde, um das Kommando zum Erfüllen besonders wichtiger Aufgaben zu übernehmen (vgl. SKB, S. 539). In „Nicht von dieser Erde“ behauptet er, „GOTT“ habe Ihnen „die Erde mit ihrer Menschheit anvertraut.“ (Vgl. ebd., S. 15)

 

Die Suche nach Aruseak alias Ashtar Sheran wäre natürlich nur dann sinnvoll, wenn er überhaupt noch leben würde. Von den Plejadiern/Plejaren wird die Möglichkeit seines Überlebens nach den Kriegshandlungen um den Heimatplaneten von Asket im DAL-Universum strikt abgewiesen. Ich halte jedoch den Tod des Ashtar Sheran nur für vorgetäuscht und für ein weiteres Beispiel jener unterschätzten „hintergründigen Schläue“. Wenn es eine irdische Dämonie gibt, dann können ihre außerirdischen Helfer allein schon aufgrund ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit keinen offenen Kampf wagen, und wenn sie es tun, dann werden die jeweiligen Kräfte bewusst geopfert, damit andere unbehelligt bleiben und sich in die „Nichtexistenz“ zurückziehen zu können, um danach um so überraschender und wirkungsvoller zu handeln. Auch die Reinkarnationsmöglichkeit im Todesfalle spricht für die strikte Bindung zumindest der führenden Helfer der irdischen Dämonie an ihren „Heimatplaneten“. Eine Selbsttötung im irdischen Bereich wäre für den alternden Ashtar Sheran akzeptabler, als im Kampf um die Machtausdehnung im außerirdischen Bereich irgendwo sein Leben zu lassen.

 

Intelligenzen, wie Ashtar Sheran, verraten sich trotz ihrer „Nichtexistenz“ letztlich selbst. In ihrem Geltungsdrang und Machtanspruch geben sie sich ungewollt jenen gegenüber zu erkennen, die sich konsequent um die Wahrheit bemühen und versuchen, die realen Zusammenhänge in ihrer Komplexität zu begreifen.

 

Nachdem ich Ihnen mit meinem Brief vom 8. April 2002 die „Einheitsthesen“ und andere Ausarbeitungen übersandt hatte, notierte ich am 22. April in meinem „wissenschaftlichen Tagebuch“ die Bemerkung, dass „noch eine wichtige Frage zu beantworten“ bleibt, „jene nach der Identität von Gott“. Ab dem 25. Mai wurde ich über mein manipuliertes „Wunderthermometer“ zuerst gedrängt, später (über meinen Sohn) leicht unter Druck gesetzt, eine bestimmte Arbeit auszuführen. Erst am 13. Juni begriff ich, dass es meinen Überwachern genau um die von mir fixierte Aufgabe ging. Eine derartige Anforderung von außen empfand ich als ungeheuerlich. Da mir jedoch selbst an der Thematik gelegen war, begann ich Mitte Juni unter ständiger belastender Überwachung mit den Arbeiten. Mehrmals wurde mir bestätigt, dass es um die Geistform des Arus ging. Zugleich spürte ich deutlich, dass ich nicht auf die Söhne des Arus und nicht auf das „Millionen Jahre alte Geheimnis der irdischen Schöpfung“ eingehen sollte. Aber ohne die Bestätigung der Existenz der irdischen Dämonie wäre die Suche nach der Identität von „Gott“ ohne Ergebnis geblieben! Also setzte ich meine inhaltliche Vorgehensweise durch. Über meinen Sohn wurde ich danach wieder massiv unter Druck gesetzt. Am 10. Oktober kam ich zu einer ersten ausreichenden Begründung zur „Identität Gottes“. Es ließ sich bestätigen, dass es sich beim heutigen „Gott“ nur um die Geistform des Arus handeln konnte. In der Zeit nach der Identifizierung von „Gott“ wurde mein Sohn unter Missbrauch meiner Stimme in Telefonanrufen mehrfach in schlimmer Form gedemütigt. Danach hatten wir einige Wochen Ruhe vor unseren Quälgeistern.

 

Eine neue Situation trat am 22. Dezember 2002 ein, nachdem ich mich einige Tage mit der Anti-Logos-Problematik befasst hatte. Am 20.12.02 notierte ich im Tagebuch, dass ich mich nunmehr auf „Ashtar Sheran“ als „ersten Anwärter ... als neuen Anti-Logos ... konzentrieren [werde]“, nachdem ich mich einige Tage mit Michael Hesemann befasst hatte. Zwei Tage später wurde von meinen Überwachern die Außentemperaturanzeige des „Wunderthermometers“ wieder in Gang gebracht, was mich in größte Unruhe versetzte, da ich noch nicht durchschaute, welche Absicht verfolgt wurde. Einen Tag verzögerte ich meine Reaktion auf die Anforderung zur Weiterarbeit. Danach entstand unter „Begleitung“ mein Brief an Sie vom 23./24.12.02, den ich einer E-Mail am 24. Dezember 2002 um 3 Uhr 10 beifügte. Er betraf – ausgehend von der Petale-Botschaft vom 29. Januar 1976 – als möglichen Anti-Logos Michael Hesemann. Als ich in der Nacht zum 24. Dezember kurz vor dem Abschluss des Briefes stand und ich mir Gedanken machte, welche Aussagen ich über Ashtar Sheran in den Brief aufnehmen könnte, sank die Außentemperaturanzeige in der Zeit von 2 Uhr 44 bis 2 Uhr 46 schrittweise von 13,1° auf 3,8° Celsius! Dabei hatte ich nur nachgedacht und kein Wort geschrieben! Erst als ich mich gedanklich entschloss, den Brief unter Verzicht auf Hinweise zu Ashtar Sheran zu Ende zu bringen, stieg die Anzeige wieder auf über 17° Celsius an. Auch im neuen Jahr kam es bei der Fortsetzung meiner Arbeiten zu einer bemerkenswerten Reaktion meiner Überwacher. Als ich am 5. Januar die siebente Anmerkung zur Erzväter-Tabelle durchsah, protestierte die andere Seite entschieden mit der niedrigsten Bewertung „HH.H“ (unter –100° Celsius), als ich den Satz über den „berüchtigten Ashtar Sheran“ las.

 

In meinem Postbrief, den ich am 30. Dezember an Sie aufgab, war ich handschriftlich auf das Entstehen des Briefes vom 23./24.12. eingegangen und hatte grundsätzliche Ausführungen zu Ashtar Sheran gemacht. Leider kam der Brief mit dem Vermerk „Annahme verweigert“ zu mir zurück. Als Reaktion auf die Rücksendung meines Postbriefes entstand dann am 8. Januar unter „Begleitung“ ein neuer Brief an Sie, den ich einer E-Mail beifügte. Eine Bestätigung für  das Eintreffen des Brief erhielt ich bisher nicht.

 

Im Verlaufe der vergangenen Wochen und Monate versuchte ich mir zu erklären, wie ich das Verhalten und die spezifischen Reaktionen meiner Überwacher deuten könnte. Was verbarg sich hinter ihrer „Aufforderung“, mich mit der „Identität Gottes“ zu befassen? Welches spezifische Interesse gab es an der Bearbeitung der Anti-Logos-Problematik? Und warum sollte ich meine Untersuchungen prinzipiell auf „Gott“ beschränken? In der Suche nach Antworten kam ich zur generellen Aussage, dass sich die gestellten Fragen ohne die Annahme der objektiven Existenz einer hierarchisch strukturierten irdischen Dämonie nicht einsichtig beantworten lassen. Im Bemühen, das Verhalten meiner Überwacher zu erklären, kam ich bisher zu folgendem Ergebnis:

 

-         Im Kampf um die neue geistige Vorherrschaft über die Erde gibt es eine Konkurrenz zwischen den Ebenen der irdischen Dämonie. Die Konkurrenz besteht zumindest zwischen den bisherigen außerirdischen „Helfern“ und der „göttlichen“ Ebene, präziser zwischen Aruseak alias Ashtar Sheran und „Gott“, der Geistform des Arus, die seit einigen Jahrtausenden als neuer „Herr der Geister“ fungiert. Der geistige Führer der bisherigen höchsten Ebene, der „heilige Geist“, hat sich meines Erachtens aus der irdischen Dämonie gelöst.[4]

 

-         Die führenden Intelligenzen der irdischen Dämonie vermögen ihre Macht nur so lang zu bewahren, wie sie von jenen nicht identifiziert sind, über die sie geistig herrschen. So z. B. werden die Repräsentanten der irdischen Kultreligion ihre Gläubigen nicht weiterhin zur Unterwürfigkeit gegenüber der Geistform „Gott“ auffordern können, wenn allgemein bekannt wird, dass diese Geistform vor 12'000 Jahren auf der Erde in einem der schlimmsten Gewaltherrscher aller Zeiten inkarniert war.

 

-         Nachdem es über die „Einheitsthesen“ gelungen sein könnte, die führende Intelligenz der höchsten geistigen Ebene der irdischen Schöpfung zu charakterisieren, also jenen „Großen Heiligen“ – wie es bei Henoch heißt – bzw. den „Heiligen Geist“ – wie Jesaja ihn nannte  –, löste sich Aruseak alias Ashtar Sheran aus der irdischen Dämonie. Als „offiziell“ nicht mehr existierende und deshalb (vorgeblich) nicht zu identifizierende Intelligenz verfolgt er nach der Identifizierung „Gottes“ das Ziel, die geistige Herrschaft über die Erde allein zu übernehmen.[5]

 

-         Um künftig als „Gottes Sohn“ mit den ihm verfügbaren Kräften unmittelbar über die Erde herrschen zu können, strebt Ashtar Sheran die weitgehende Vernichtung der irdischen Menschheit an. Der verbleibende Rest der Menschheit soll mittels einer „einheitlichen Weltreligion“ geistig geführt und beherrscht werden. Er behauptet, „seine“ Religion sei universell: „Ich lehre die UNIVERSELLE RELIGION ... wie sie auf anderen bewohnten Sternen anerkannt ist.“ (vgl. Ashtar Sheran: „Nicht von dieser Erde“, S. 39)

 

-         Um sein apokalyptisches Ziel mit „hintergründiger Schläue“ zu realisieren, ist es für Ashtar Sheran der sicherste Weg, alle Kräfte, die eine Apokalypse verhindern könnten, voll auf eine andere Fährte zu lenken, d. h. auf jene Kräfte, die im Auftrage „Gottes“ ein analoges Ziel verfolgen.

 

-         Wenn sich eine teilweise Auflösung der Hierarchie der irdischen Dämonie tatsächlich vollzogen haben sollte, wäre es erforderlich, sich neben dem von Petale 1976 gemeinten Anti-Logos auf einen zweiten einzustellen: eben auf Aruseak alias Ashtar Sheran. Er dürfte allerdings mit anderen als mit den von „Gott“ zum Einsatz veranlassten Mitteln vorgehen. Aruseaks Mittel könnte etwa in der Vorbereitung eines „Polsprungs im Jahre 2003“ bestehen, von dem Siegfried Lindwurm in der Nummer 165 des „Magazin 2000plus“ schrieb. Der Polsprung ließe sich durch den sich nähernden „Planeten Nibiru“ auslösen, der gesteuert sein dürfte (vgl. ebd., S. 60).

 

-         Der sehr wahrscheinliche Nachweis, dass es sich beim derzeitigen „Gott“ der Erdenmenschheit um die Geistform des Arus handelt, würde den Beiträgen des Dr. Joachim W. Pastor im „Magazin 2000plus“ großes Gewicht geben. Ich erinnere an einige meiner Zitate aus der „Erweiterten Zitatensammlung“ vom 26. Januar 2002, insbesondere zu den Inkarnationen des „Erzengels Michael“, der „bereits vor der Sintflut als der Mann Sehel ... in Asien gelebt hat und ein Zeitgenosse des Henoch war.“ Auch „Elias und Joh. d. Täufer [waren] Inkarnationen dieses galaktischen Heerführers“ (vgl. Position 2.01 der „Erweiterten Zitatensammlung“). „Michael sah als Sehel die Sündflut aus dem Weltraum, ... er war der Engel Maleachi, der neben Mose den Zug der Hebräer überwachte ...“ (vgl. ebd., 9.14) „Zu Sodom und Gomorrha vollzog er mit Raphael den letzten Inspektionsgang ...“ (vgl. ebd., 5.09). „Der Mann, der als Sehel, Elias und Johannes der Täufer bereits dreimal in der Geschichte dieser Menschheit körperlich auf der Erde war, wird zum viertenmal – als Wegbereiter und neuer Moses – vorausgeschickt, um Menschen für die Wiederbesiedlung dieses Planeten nach seiner Reinigung auszuwählen.“ (Ebd., 8.12) Vergleicht man nun diese Aussagen und eine weitere, nach der „die beiden Propheten der Endzeit“ (Inkarnationen von) „Henoch und Elias“ sind (vgl. ebd., 2.02), so könnte die Aussage des Verses 21 der Petale-Botschaft vom 29. Januar 1976 zutreffen. Nach ihr ist der achte Anti-Logos „das Doppel Jmmanuels zum Scheine, so es aber doch nicht ist das Doppel“. Es ergibt deshalb die Frage, ob bei einer Zeitreise zu Henoch auch die Identität der Geistform des Sehel zur Geistform einer heute lebenden Person festgestellt werden kann.

 

Als Fazit des vorliegenden Briefes betrachte ich die notwendige Beantwortung der Frage, ob eine hierarchisch strukturierte irdische Dämonie wirklich existiert. Wenn ihre Existenz etwa über Zeitreisen zu Henoch und/oder Jesaja nachweisbar wäre, dann wäre es im Sinne dieser Dämonie auch „normal“, dass die Geistform des Arus zum „Herrn der Geister“ aufrücken konnte. Dann würde es auch „normal“ sein, dass diese Geistform das Inkarnationsgeschehen im irdischen Jenseits verantwortet und dass sie sich über die Kreation verschiedener Kultreligionen sowie unter Nutzung des Prinzips des „Teile und Herrsche“ zum geistigen Herrscher der Erdenmenschheit erhob. Wenn zudem die Existenz und die Identität zweier Anti-Logos nachweisbar wären, dann ließen sich auch deren Ansprüche und voraussichtliche Verhaltensweisen erklären. Letztlich wäre es dann auch möglich, die Quellen der vielen Bemühungen zur geistigen Manipulation der Menschheit aus den einzelnen Ebenen der irdischen Dämonie zu sondieren.

 

Die einer zweiten E-Mail beigefügte Tabelle der „Erzväter der arisch beeinflussten Menschheit“ und die Anmerkungen zu dieser Tabelle könnten beitragen, das vermutete „große Geheimnis“ der irdischen Schöpfung lösen zu helfen.

 

Der vorliegende Brief entstand in der Zeit vom 11. bis zum 22. Januar 2003 vollständig ohne „Begleitung“. Sie könnten mir helfen, meine Bemühungen, Ihre Mission zu unterstützen und meine Arbeiten zielgerichteter auszuführen, wenn Sie mir Ihre kritischen Hinweise und Ihre Anforderungen kurz skizzieren würden.

 

Ich verbleibe mit größter Hochachtung und dem großen Wunsch auf gutes gegenseitiges Verstehen

Ihr Werner Grundmann


 

[1] Das Heft 179 (Januar/Februar 2003) des „Magazin 2000plus“ schreibt auf seiner Titelseite „2003 Wendepunkt für die Menschheit“, dies ohne Fragezeichen, und zeigt George W. Bush sowie Saddam Hussein!

 

[2] Der Afrikaforscher J. Bruce brachte das „äthiopische Buch Henoch“ 1773 nach Europa. Es wurde zwischen 1833 und 1838 ins Deutsche übersetzt (vgl. „Die Apokryphen“, S. 575).

 

[3] Von der Existenz der „Urschriften“ sprach Semjase am  29. Juli 1976 (vgl. „Semjase-Kontakt-Berichte“, S. 899).

 

[4] Ich gehe davon aus, dass der „Wiedergutmachungsbesuch“ am 27. März 2002 bei meinem Sohn, von dem ich Ihnen in meinem Brief vom 8. April 2002 berichtete, von der höchsten Ebene der irdischen Schöpfung veranlasst wurde. Aber es gibt weiter gehende Beispiele, die gar für eine Unterstützung meiner Arbeiten durch die genannte Ebene sprechen. So z. B. wurde ich am 21. Dezember 2002, als ich mich in einer schwierigen Situation der Bearbeitung der Anti-Logos-Problematik befand, genau um 2 Uhr nachts geweckt, um über mein rechtes Innenohr das Wort „zwei“ zu hören. Ich fasste dies als Hinweis auf einen zweiten Anti-Logos auf. Zunächst ging ich vom Paar Hesemann/Pastor aus, kam aber am 26. Dezember 2002 um 13 Uhr 42 auf den Gedanken, dass es sich um konkurrierende Intelligenzen aus verschiedenen Ebenen handeln müsse.

 

[5] Es sei daran erinnert, dass der „Mediale Forschungskreis Schwalenberg“, der die „Botschaften“ des Ashtar Sheran veröffentlichte, im Jahre 1995 eine zweiseitige Erklärung des „geistigen Führers ARGUN“ zur Frage „Wer ist ASHTAR SHERAN?“ verbreitete, wonach „SHERAN soviel [bedeutet] wie: Geistiger Führer zum Emporstieg." Auf eben diesem Blatt wird Ashtar Sheran auch als ein weiterer Sohn Gottes bezeichnet.