E-Mail vom 27.08.2007, 12:04 Uhr, an info@figu.org         Veröffentlichung am 27.08.2007

 

 

 

Von Werner Grundmann                                                                    Berlin, den 27.08.2007

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Waldbrände in Griechenland

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                            in der vergangenen Nacht hatte ich der Schweizer Zentrale der FIGU um 02:58 Uhr eine E-Mail über „Terrorverdacht“ übermittelt, die ich heute um 07:16 Uhr unter „falscher Alarm“ zurücknahm. Dafür bin ich Ihnen eine Erklärung schuldig. Ich fand sie dank inspirativer Unterstützung durch meine geistige Führung heute Vormittag:

 

Der Hintergrund, warum ich bedrängt wurde zu reagieren, war kein vorbereiteter Terroranschlag, sondern die aktuelle Situation der verheerenden Waldbrände in Griechenland. Sie sind nach meiner Auffassung durch das vorherrschende Gesellschaftssystem bedingt und Vorboten der Klimakatastrophe in Form eines Weltbrandes. Sie dienen als Warnung an die Erdenmenschheit, damit sie die tiefer liegenden Ursachen der ökologischen Krise erkennt und das kapitalistische Bereicherungs- und Verarmungssystem durch eine weltweit aufzubauende hierarchische Gemeinschaftsordnung schrittweise ablöst.

 

Seit Wochen gibt es eine Vielzahl von Waldbränden im aufgeheizten Süden Europas und auf den Kanarischen Inseln, teils mit riesiger Ausdehnung. Die Griechen sprechen von einer Flammenfront von 160 km! Immer wieder wird berichtet, dass sich Bodenspekulanten hinter den an vielen Stellen zugleich ausbrechenden Waldbränden verbergen dürften und dass seit Jahrzehnten von den Regierungen keine ausreichenden Maßnahmen zum Schutz der Wälder ergriffen wurden. Eine Million Euro sind zur Ergreifung von Tätern ausgesetzt! Aber auch die Ablagerung von Müll, die unzureichende Pflege der Wälder, fehlende „Raumplanung“ sowie Unachtsamkeit einzelner Menschen spielen eine Rolle.

 

Wenn ich von gesellschaftlicher Verursachung spreche, meine ich im gegebenen Falle:

-   Die kapitalistische Gesellschaft lässt in großem Umfange Privat- und gesellschaftlichen Besitz an Natur zu, also Verkauf von Grund und Boden zur privaten und gesellschaftlichen Bereicherung. Die Natur ist zur Ware geworden! Relativ unabhängig von den beteiligten Personen regiert das Geld die Welt! Große private Vermögen ermöglichen im notwendigen Umfange die Bestechung von Politikern.

 

-   Die umgebende Welt wird im egozentrischen Sinne als „Umwelt“ begriffen, nicht aber als gemeinsame Lebenswelt. Aus egoistischen Gründen entsorgt ein Teil der Menschen den Müll in der Umwelt, wodurch andere Menschen, die Gesellschaft und die Nachwelt belastet werden. Weil jeder in der tendenziell immer stärker egozentrisch und egoistisch geprägten Gesellschaft mit möglichst wenig Aufwand leben oder überhaupt überleben will, wird unsere Lebenswelt immer stärker belastet und vergiftet. Es fehlt zunehmend gemeinschaftliches Denken und Handeln, insbesondere das Einordnen in natürliche Gemeinschaften.

 

-   Die Maßnahmen zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoß sind lächerlich im Vergleich zu den dauerhaften Wirkungen der riesigen Waldbrände. Sie beschleunigen die ökologische Krise in drastischer Form. Die Möglichkeiten unserer Menschheit, überhaupt noch reagieren zu können, werden in Anbetracht der Vielzahl der negativ beteiligten Faktoren sowie der bestehenden Wechselwirkungen immer schwieriger. Die Nichtbeherrschung des irdischen Ökosystems durch die kapitalistische Gesellschaft könnte letztlich den Ausschlag dafür geben, dass in den nächsten Jahrzehnten ein Weltbrand nicht verhindert werden kann.

 

Bevor ich mich in der vergangenen Nacht an den Computer setzte, sah ich bis 23:40 Uhr eine Dokumentation von BBC im Sender VOX über „Fünf Wege, die Welt zu retten“. Es wurden wissenschaftlich-technische Vorschläge von Einzelwissenschaftlern unterbreitet, die im Notfalle angewandt werden könnten, um die Klimakatastrophe zu verhindern: Erzeugen von Wolken, die weniger Sonnenlicht durchlassen; künstliche Bäume, die Kohlendioxid aus der Luft absaugen, Verteilen einer großen Anzahl von Spiegeln im umgebenden Raum der Erde, die einen Teil des Sonnenlichtes von der Erde abhalten etc.: „Mit visionären Ideen wollen fünf Wissenschaftler den Klimawandel stoppen.“ Großartige Einzelideen, die in Anbetracht des systembedingten weltweiten Trends zur Verschärfung der ökologischen Krise unbeholfen wirken und am Kern der Problematik vorbeigehen! Die Sendung wird am 2. September um 09:50 Uhr wiederholt.

 

Trotz dieser Sendung hatte ich das Drängen meiner geistigen Führung nicht begriffen, auf die aktuelle Situation zu reagieren. Als ich mich dann vor 3 Uhr nachts an den Computer begab, um den „Terrorverdacht“ zu schreiben, kam ein weiterer indirekter Hinweis: Nachdem der erste Entwurf der E-Mail fast fertig war, wurde mein Computer von außen durch einen Impuls abgestellt, was äußerst selten passiert. Ich setzte „meinen Willen“ dennoch durch und schrieb eine zweite Fassung der E-Mail. Doch ich fand auch nach dem Absenden der E-Mail keine Ruhe, wurde weiter bedrängt, ohne dass ich dafür eine Erklärung fand. Erst nach dem vierstündigen Schlaf begriff ich, worum es meiner geistigen Führung ging.

 

Ich erinnere daran, dass ich Ihnen am 4. Juni 2007 meine erste „Klage gegen Eduard Meier“ übersandte, in der ich formulierte:

 

Deshalb klage ich Eduard Meier an, dass er unter Missachtung der irdischen gesellschaftlichen Bedingungen und unter Negierung der Erkenntnisse irdischer Wissenschaftler den Menschen der Erde mit seinem Vorschlag der Bevölkerungsreduzierung eine wissenschaftlich unzureichend begründete und einseitige Orientierung gibt, deren Realisierung die „Selbstausrottung“ der Erdenmenschheit nicht verhindert! Es besteht die Gefahr, dass er als Prophet der Neuzeit Millionen Menschen auf den falschen Weg führt!

 

Diese Klage hatte ich am 4. Juni 2007, 23:58 Uhr, an die FIGU gesandt und am 5. Juni 2007 über die dritte Ebene meiner „alten“ Homepage

                                   www.wbgrundmann.de

veröffentlicht.

 

Bitte prüfen Sie noch einmal meine Argumente!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                             Berlin, den 27.08.2007, 12:04 Uhr