E-Mail vom 07.09.2007, an info@figu.org                 Veröffentlichung am  07.09.2007

 

 

Von Werner Grundmann                                                   Berlin, den 06./07.09.2007

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Vernichtung der Christen?

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                     am 5. September 2007 wandte ich mich um 22:27 Uhr über die E-Mail-Adresse der FIGU mit der Stellungnahme

„Ihr offener Brief an Papst Benedikt XVI.“

an Hans-Georg Lanzendorfer. Die Stellungnahme veröffentlicht ich in der vergangenen Nacht um 00:14 Uhr über meine Web-Adresse www.wbgrundmann.de.

 

Im Nachhinein ist mir bewusst geworden, dass der offene Brief von H. G. Lanzendorfer an den Papst im Schlussabschnitt eine versteckte Drohung gegen die katholische Kirche, gegen den Vatikan und alle katholischen Gläubigen enthält. Diese Drohung kann ich unmöglich unkommentiert übergehen. Die Aussage lautet:

 

>> Beenden Sie als Papst auf dieser Erde das kultreligiöse Sklaventum und ein 2000jähriges blutiges und unrühmliches Religions- und Sektenerbe, bevor sich die Unlogik Ihrer Kultreligion und des blinden Wahnglaubens im natürlichen Verlauf und der schöpferischen Evolution eines Tages unweigerlich tödlich gegen alle christlichen Kultgläubigen selbst richtet und sie vernichtet … <<

 

Dass Italien und speziell der Vatikan zerstört werden könnte, geht aus einer der beiden Petale-Botschaften hervor, die Eduard Meier telepathisch empfing (siehe Billy: „Prophetien und Voraussagen“ Wassermannzeit-Verlag, S. 75 -76). Die Botschaft vom 15. September 1976, 18:04 Uhr, lautet vollständig:

 

>> Die Erde sehr böse bäumend, grollend erbebt,

und rundum in den Landen der Tod sich erhebt.

Das Stiefelland, es wird sehr stark todbetroffen,

weil Menschen dort gutgläubig dem Papste hoffen.

Ihre Irrglauben werden ihnen nun zum Verderben;

ihre Schuld, dass Italien so liegt in Scherben,

dass das Land zerreist und es im Meere versinkt,

und die Verwesung des Lebens zum Himmel erstinkt.

Italien, das Land, der sich Schöpfung Nennenden,

wird nun endgültig ins elende Verderben rennen,

denn der Schaft und Stiefel versinken im Meer,

und das Meer wird vom Leben und Lande leer.

Die Küsten des Meeres steigen hoch an zum Berge,

und der Sterbende, er bedarf nicht mehr der Särge,

denn die Fluten selbst sind nun Sarg und Grab,

und die Wasserviecher, die finden reichlich Lab.

Es wird das Gebirge des Nordens die Grenze sein,

wenn im Süden die Menschen sterbend laut schrein.

Gedenke, oh Mensch, daran du selbst trägst Schuld,

und die Natur hatte viel zu lange mit dir Geduld;

ah nun aber schlägt sie hart zu und zerstört dich,

mit Todgrauen und mit Schmerzen sehr fürchterlich.

Der Ausgang des Bösen, such ihn, er liegt in Rom,

unter den Dächern des todmordenden Vatikanen-Dom;

dort lieget die größte Schuld aller Zerstörung;

bedenket daher, Menschen, dieser weisen Belehrung. <<

 

Die Petale-Botschaft fasse ich als Prophetie, nicht als Vorausschau auf. Wenn dies zutrifft, stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen die Prophetie zur Realität wird.

 

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Hans-Georg Lanzendorfer zur brisanten Problematik des Untergangs großer Teile Italiens äußert. Aus dem Gedankenaustausch im FIGU-Diskussionsforum unter "Allgemeines: Verschiedenes: Prophezeiung und Vorhersage" zwischen Andrea Bertuccioli und Hans Georg Lanzendorfer vom 6. bis zum 10. Januar 2005 entnahm ich, dass H. G. Lanzendorfer den Untergang für unabänderlich hält und für ihn nur noch das Wann offen ist. Bereits am 2. Februar 2005 hatte ich in einer E-Mail an Achim Wolf von der Süddeutschen Studiengruppe der FIGU dazu kritisch Stellung bezogen.

 

Die aktuelle Aussage von H.G. Lanzendorfer enthält im Falle der Nichtaufgabe durch den Papst eine Zwangsläufigkeit: eine Negativentwicklung! H. G. Lanzendorfer spricht vom „natürlichen Verlauf“ des tödlichen Geschehens und meint, mit dem Begriff der „schöpferischen Evolution“ seine Aussage abmildern zu können.

 

Wenn ich von jenem Ergebnis meiner Religionsthesen ausgehe, wonach es zwei Parteien konkurrierender Hintergrundmächte gibt, die die Quellen der vielen irdischen Religionen und Sekten sowie der irdischen Stellvertreterkriege sind, wenn ich mich zudem frage, welche der beiden Parteien, jene von Gott Arus oder jene von Gottessohn Aruseak alias Ashtar Sheran, den unmittelbaren Nutzen von der Kapitulation des Papsttums hätte, dann komme ich ausgehend von meiner Einsicht in die Zusammenhänge zum Fazit, dass der Nutzen auf Seiten von Gott Arus liegen würde. Ich frage mich, ob dies dem Papstkritiker H. G. Lanzendorfer bewusst ist. Aber muss es wegen der Negativentwicklung der irdischen Menschheit nicht vielmehr darum gehen, dass keine von beiden Seiten zu einem Vorteil kommt, dass wir der Negativentwicklung Einhalt gebieten, um alle gemeinsam vorankommen?

 

Sie werden sich fragen, wie dies möglich ist, wie es einen Fortschritt geben kann, der allen gerecht wird und zudem die Vernichtung großer Teile Italiens verhindert. Die Antwort ist „einfach“: Es gilt die grundlegenden Ursachen der Negativentwicklung zu erkennen, zu benennen und jenen Wissenden zum Bekenntnis zu bewegen, der für seine geistigen Vorgänger bereit ist, die Verantwortung für die unbewusst initiierte universelle Fehlentwicklung und die irdische Negativentwicklung zu übernehmen. Wenn dies nicht geschieht, werden die konkurrierenden Hintergrundkräfte „natürliche“ Mittel finden, um derartige Katastrophen auszulösen, wie die aus der Petale-Ebene prophezeite Zerstörung Italiens. Diese Kräfte haben bekanntlich über Millionen Jahre nicht nur in unserem Sonnensystem Erfahrungen, anscheinend natürliche apokalyptische Katastrophen zu provozieren. Wir sollten endlich als „Gute“ daraus lernen und die Existenz des eigenständigen „Bösen“ akzeptieren. Nur nach Anerkennung der Realitäten kann die universelle Einheit von Positiv und Negativ wieder hergestellt werden..

 

Bitte nehmen Sie, liebe FIGU-Mitglieder, Ihre Verantwortung wahr!

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                                         Berlin, den 07.09.2007, 00:29 Uhr