E-Mail vom 03.09.2007, 17:33 Uhr an info@figu.org           Veröffentlichung am 03.09.2007

 

    

Von Werner Grundmann                                                         Berlin, den 3. September 2007

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Schuld und Urschuld

 

Liebe Freunde der FIGU,

                                   in meiner letzten E-Mail vom 01.09.2007, 21:28 Uhr, hatte ich von Urschuld gesprochen. Sie werden sich fragen, inwiefern ich trotz individueller Betrachtung bezogen auf Eduard Meier von Urschuld sprechen kann. Nachfolgend versuche ich, diese Frage zu beantworten.

 

Logische Denkweise schließt ein, dass ein Mensch nicht an Taten schuld sein kann, die geistige Vorgänger (frühere Inkarnationen seiner Geistform) begangen haben. Er sollte jedoch  zur Beseitigung von Folgen beitragen, die aus dem Handeln von Vorgängern resultieren und sich um Wiedergutmachung bemühen – sofern er von den Taten seiner Vorgänger weiß. Da jedes Geschehene unabänderlich ist, kann Schuld logischerweise nur mit den unmittelbaren Verursachern verbunden werden. Es gilt jedoch, aus begangenen Fehlern zu lernen und sie nicht zu wiederholen. Zu derartigen Fehlern gehört z. B. das Verhindern neuer Atomkriege.

 

Die getroffenen Aussagen erscheinen unumstößlich. Doch wie ist es einzuordnen, wenn geistige Vorgänger wiederholt gleichartige Fehler begangen haben, ohne dies zu erkennen, wenn auch die aktuelle Inkarnation analoge Fehler begeht oder entsprechende Vorgehensweisen verbal unterstützt, wenn sie die üblichen Fehler als solche nicht wahrnimmt, sie verdrängt oder gar Nachweise von eigenen Fehlern und jene von geistigen Vorgängern ignoriert? Und wie ist es zu werten, wenn die Schöpfung und die Betroffenen alles getan haben, um den Wissenden zur Selbsterkenntnis zu führen, wenn zudem der Wissende die Unterstützung durch eine (nachweisbar) inspirierte, in der Sache neutrale Person nicht annimmt und wenn letztlich aus der Ignoranz und Untätigkeit des Wissenden existenzielle oder gar universelle Gefahren erwachsen?

 

Sie könnten mir antworten, dass es dennoch unlogisch sei, der heutigen Inkarnation Verantwortung für Zurückliegendes aufzubürden. Doch darf das Argument des „Unlogischen“ alles andere, auch das Existenzielle, dominieren? Sollte nicht vielmehr die Frage gestellt werden, ob mittels des Logischen alles Wesentliche überhaupt erfassbar und erkennbar ist sowie ob es neben dem Logischen eine andere Denkweise geben könnte, die aus der Erkenntnisschranke heraushilft?

 

Wenn Sie sich fragen, woraus die im Logischen integrierte Erkenntnisschranke resultieren könnte, dann sollten Sie die ausnahmslose Gültigkeit des schöpferischen Evolutionsgesetzes überprüfen. Sie sollten sich in Kenntnis der irdischen Verhältnisse fragen, ob wirklich alle Entwicklungen tendenziell zum Positiven verlaufen oder ob die irdische Entwicklung in ihrer Gesamtheit ein Gegenbeispiel darstellt, ob sie eine Ausnahme zur Gültigkeit des schöpferischen Evolutionsgesetzes sein könnte. Und falls dies zuträfe, wäre zu beantworten, auf welche Weise dies erklärt werden kann! Soweit ich die Äußerungen von Eduard Meier und von den Plejaren verfolgt habe, reicht ihre Denkweise nicht aus, um die irdische Entwicklung zu erklären. Sie sprechen von der Unlogik der Erdenmenschen und ihrer Dummheit, weil sie erkennen, dass deren Denken und Verhalten zur Selbstzerstörung führt.

 

Wenn es im universellen Rahmen im Ausnahmefalle Entwicklungen gibt, die vom Schöpferischen abweichen, dann werden die Gesetzmäßigkeiten derartiger Entwicklungen von den Betroffenen sicherlich zuerst erkannt, auch wenn die Erklärung solcher Entwicklung gegenüber der logischen Denkweise eine neuartige Denkweise verlangt. Wir sollten deshalb die Frage stellen, ob das  Nichtverstehen der Erdenmenschen durch die Plejaren daraus resultiert, dass die Erdenmenschen auf irgendeine Weise, etwa inspirativ, zu einer neuen Denkform gefunden haben, die Eduard Meier und den Plejaren noch fremd und uneinsichtig ist. Auch wenn dies in höchstem Maße als unglaubwürdig erscheinen muss, kann es deshalb zutreffen, weil die Erde im universellen Rahmen ein Ausnahmeplanet darstellt. Eduard Meier und die Plejaren haben zwar die Erde als Ausnahmeplaneten gekennzeichnet, aber uns bisher noch nicht darüber informiert, wodurch diese Ausnahme zustande kam. Vermutlich wissen sie es ebenso wenig, wie ihnen unbekannt ist, warum es unter den geistigen Vorgängern von Eduard Meier vor Milliarden Jahren zu einer universellen Fehlentwicklung kam. Wir sollten uns also fragen, ob die Schöpfung die Geistform von Eduard Meier nicht nur deshalb zur Erde geführt hat, um die Geisteslehre zu verbreiten, sondern auch um diese andere bisher an die Erde gebundene Denkweise kennen zu lernen, die die Erdenmenschen als dialektisch bezeichnen. Zudem wäre zu bedenken, ob die Verbreitung der Geisteslehre auch zur Befähigung von Erdenmenschen dienen sollte, die wahren Hintergründe der irdischen Negativentwicklung zu finden. Und sollte dies gelingen oder bereits gelungen sein, wäre zugleich die Möglichkeit gegeben, zum Erkennen der grundsätzlichen Ursachen der universellen Fehlentwicklung beizutragen.

 

Wenn ich von Urschuld im Zusammenhang mit bestimmtem Inkarnationen der Geistform von Eduard Meier spreche, dann meine ich, dass diese Inkarnationen über Milliarden von Jahren hinweg subjektiv im Erkennen der wahren Ursachen der universellen Fehlentwicklung sowie der Negativentwicklung auf bestimmten Welten versagt haben, dass sie die eingefahrenen Gleise der lebenslangen Deportation von Straftätern auf fremde Welten nie verließen und dass die Plejaren diese Praxis bis heute fortführen! Weder die geistigen Vorfahren von Eduard Meier, weder die Sirianer, Lyraner und Plejaren noch die Reingeistebene Arahat Athersata haben erkannt, dass das lebenslange Zusammensperren vieler Straftäter auf einer isolierten Welt eine Eigenentwicklung zum Negativen auslösen kann, die in sehr langen Zeiträumen bis hinein in die jenseitigen Bereiche der betreffenden Welt führt. Die Unterstellung der geistigen Vorgänger von Eduard Meier und der Ebene Arahat Athersata, dass bei Nichtinkarnation das „Böse“ über Milliarden Jahre hinweg vergessen werde, war falsch! Das Gegenteil trat ein: Das Negative verstärkte sich gegenseitig und führte, nachdem die Geistformen nach vier Milliarden Jahren wieder „gerufen“ wurden, im Verlaufe weiterer Milliarden Jahre im universellen Rahmen immer wieder zu „Stunk“, der sich auch auf die Erde auswirkte.

 

Dass heute Eduard Meier und die Plejaren die Praxis des „Wegsperrens“ auf fremde Welten weiterhin vertreten oder gar praktizieren, macht sie selbst zu Schuldigen und ordnet sie in jene Reihe ein, die – unabhängig vom Erkennen und Anerkennen ihrer Schuld – als Wissende weit zurückliegender Ereignissen mit Urschuld beladen sind. Sie haben nicht begriffen oder begreifen können, dass das lebenslange Deportieren des „Bösen“ im gesellschaftlichen Rahmen eine Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Positiv und Negativ, von Gut und Böse darstellt. Sie erkannten und kritisierten die Verletzung dieses Gesetzes, als die Sirianer bestimmte Gene an sich selbst beseitigten und sich später gezwungen sahen, kampffähige Genmanipulierte zu schaffen, deren Nachkommen später u. a. zur Erde flüchteten. Doch sie waren blind gegenüber ihrer weitaus schlimmeren Verletzung dieses Gesetzes im gesellschaftlichen Rahmen. Indem sie die Straftaten von Menschen generell individualisierten und gesellschaftliche Ursachen nicht erkannten, betrachteten sie es zum Schutz der anderen Mitmenschen als gerechtfertigt und human, die „Bösen“ lebenslang zu deportieren. Doch damit zerstörten sie einerseits die Einheit von Positiv und Negativ im Rahmen ihrer Gesellschaften und überließen andererseits das „Böse“ der Eigenentwicklung auf fremden Welten. Sie initiierten ungewollt das Entstehen eigenständiger negativ dominierter Welten und zerstörten die Einheit der Schöpfung! Nach der genetischen, der inneren Verletzung der Einheit von Positiv und Negativ realisierten sie eine äußere, eine gesellschaftliche und zivilisatorische Spaltung dieser Einheit – mit unabsehbaren Folgen für sie selbst und für die universelle Entwicklung. Indem sie das „Böse“ aus ihren Gesellschaften ausschlossen, verloren sie nicht nur die Fähigkeit, mit dem „Bösen“ umzugehen; das „Böse“ kam nach langer Zeit der Eigenentwicklung auch zurück, um sich zu rächen und Anteile von den Heimatwelten zu nehmen. Es verteidigte zudem die neue Heimatwelt gegenüber allen Eindringlingen und Ansiedlern auf verdeckte Weise, wobei es aus existenziellen Gründen nicht erkannt werden wollte.

 

Eine dieser aus der gesellschaftlichen Spaltung von Positiv und Negativ resultierenden naiven, fehlerhaften Verhaltensweisen war die Vertrauensseligkeit gegenüber Ashtar Sheran. Die Plejaren waren seiner hintergründigen Schläue nicht einigermaßen gewachsen. Sie ermöglichten ihm, unser Universum im extremsten Falle unbeschadet zu verlassen!

 

Die Urschuld wächst mit der Dauer der gesetzmäßigen Eigenentwicklung des Negativen. Sie wächst – unabhängig davon, ob sie erkannt wird – allein schon durch die Ansammlung negativer Ereignisse. Sie wächst umso mehr, je mehr einer Inkarnation durch die Schöpfung die Möglichkeit gegeben wird, rückblickend die Zusammenhänge zu erkennen. Sie steigert sich, wenn einer Inkarnation auf einer Welt die Chance gegeben wird, sich jene Denkweise anzueignen, die das Erkennen grundlegender Ursachen der Fehl- bzw. Negativentwicklung ermöglicht. Jedes spezifische Nichterkennen führt tendenziell zu einer Verstärkung des isolierten Bösen im Rahmen des Gesamten.

 

Die Urschuld wächst verstärkt weiter, wenn ein Entwicklungsstand der Eigenentwicklung des Negativen erreicht ist, der die betreffenden Intelligenzen in Kenntnis der Zuspitzung der eigenen Entwicklung veranlasst, Informationen aus der verdeckt gehaltenen Entwicklung preiszugeben und durch besondere Maßnahmen den Charakter der eigenen Entwicklung erkennen zu geben sowie wenn apokalyptische Warnungen nicht Ernst genommen werden.. Je mehr sich die Eigenentwicklung einer negativ dominierten Welt zuspitzt, umso mehr sind ihre führenden Kräfte gewillt, als negativ dominant erkannt zu werden. Die irdische Dämonie hat mit ihren beiden sich bekämpfenden Parteien außerordentlich viel geleistet, um auf indirekte Weise erkannt zu werden. Dies war erforderlich, um ihr eigenes und unser Überleben zu sichern. Nunmehr fehlt lediglich das offene Bekennen jenes geistigen Nachfolgers, dessen geistige Vorgänger die schöpfungswidrige Deportationspraxis vor 12 Milliarden Jahren einleiteten. Wer außer Eduard Meier könnte einen ersten bekennenden Schlussstrich unter dieses opferreiche Kapitel der Entwicklung unseres Universums ziehen? Von allen Menschen unseres Universums kennt er allein die Fakten, Zusammenhänge und Entwicklungen. Die Schöpfung hat ihn als einzigen mit diesen Möglichkeiten ausgestattet!

 

Eingangs habe ich von „Schuld und Urschuld“ gesprochen. Die Urschuld wächst ständig weiter an, weil die irdischen Dämonie ihre Existenz mit ihren Mitteln immer wieder neu nachweisen muss und wenn Eduard Meier die Gründe ihrer Entstehung weiterhin negiert; die unmittelbare Schuld für das Verhalten einiger seiner Vorgänger kann gemindert werden, falls der Nachweis gelingt, dass bestimmte apokalyptische Geschehen – wie der erste Atomkrieg auf unserer Erde „378'418 Jahre vor Henok“ (vgl. OM, S. 137) – auch durch eine Intrige der irdischen Dämonie zustande kam, analog der gegenseitigen Vernichtung von Atlantis und Mu. Was „Semjasa und seinen Spießgesellen“ (vgl. ebd.) heute als echte Schuld zugesprochen wird und worin „Njkodemon, einer der Führer des JHWH“ involviert war (vgl. ebd., S. 172), könnte sich als ein gesteuertes Ereignis auflösen lassen, wovon die Beteiligten nichts erahnten. Wenn die wahren Zusammenhänge bekannt sind, relativiert sich auch die Schuldfrage! Jedoch kein Mensch und keine andere Intelligenz kann Eduard Meier die Pflicht abnehmen, heute für seine geistigen Vorgänger zu sprechen und damit die Verantwortung für die universelle und irdische Fehlentwicklung zu übernehmen!

 

Bitte, liebe Freunde der FIGU, leisten Sie Ihren Anteil, um Ihren Billy auf dem Weg zu  seiner überaus schwierigen Entscheidung zu unterstützen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                           Berlin, den 3. September 2007, 17:33 Uhr