E-Mail am 23.11.2006, 01:46 Uhr, an info@figu.org          Veröffentlichung am 23.11.2006

 

 

Werner Grundmann

Berlin, Deutschland                             

Planet Terra (Erde) im SOL-System

Galaxie Milchstraße

DERN-Universum

 

 

Aufruf an alle Menschheiten des DERN-Universums

zum Aufbau einer universellen Gemeinschaftsordnung

 

Am 7. April 2006 hatte ich alle Menschheiten des DERN- und des DAL-Universums dazu aufgerufen, „die universelle Wende durch die Wiederherstellung der Einheit des Positiven und Negativen, des Guten und Bösen einzuleiten“. Der Aufruf richtete sich „vor allem an jene Menschen und Menschheiten …, die nach wie vor Straftäter lebenslang auf fremde Planeten verbannen oder von den Fehlwirkungen der Deportationen betroffen sind“. „Das gemeinsame Ziel sollte es sein, Wege zur einvernehmlichen Auflösung aller entstandenen und entstehenden Dämonien zu finden und möglichst viele Menschheiten zur Beteiligung für die Auflösung zu gewinnen.“

 

In meinem Aufruf hatte ich versucht zu belegen, dass die irdische Schöpfung in ihrer Gesamtheit einer Negativentwicklung unterliegt, die gesetzmäßig zur Selbstzerstörung führt, wenn ihre Ursachen nicht erkannt und nicht beseitigt werden. Die Möglichkeit einer Negativentwicklung erklärte ich aus dem Wirken „eines Grundgesetzes der Dialektik, dem ‚Gesetz vom Umschlagen quantitativer Veränderungen in qualitative’“, wonach das Zusammentreffen vieler negativer Quantitäten zu einem Qualitätssprung zum Negativen führt, d. h., der seit mehreren Hundert Millionen Jahren praktizierte Missbrauch der Erde zur massenhaften Verbannung von Straftätern fremder Menschheiten hat eine Negativentwicklung bis hinein in die geistigen Ebenen initiiert. Sie könnte heute in einer universellen Katastrophe enden.

 

Aus den Informationen des Propheten der Neuzeit, „Billy“ Eduard Meier, weiß die Erdenmenschheit, dass der Beginn der Fehlentwicklung, die sich heute auf der Erde zuspitzt, zwölf Milliarden Erdenjahre zurückliegt und in einer nicht mehr existenten Galaxie einsetzte. Die Ursachen der Fehlentwicklung waren bisher nicht bekannt. Ich schrieb:

 

„Aus dem starken Hervorstellen der logischen Denkweise als ‚naturgesetzmäßig’ durch die Plejaren, durch Billy Meier und selbst durch die Reingeistebene Arahat Athersata sowie aus dem Negieren der Erkenntnisse der irdischen Wissenschaft zur Dialektik muss angenommen werden, dass das dialektische Denken tatsächlich universell unbekannt ist und auf der Erde entstand. Die Entdeckung der Dialektik ist offenbar eine Erkenntnis von Intelligenzen der irdischen Dämonie, die längere Zeit zurückliegt und zum Geheimwissen gehörte.“

 

Schließlich führte ich aus, dass das „’dialektische Gesetz der Vereinigung oder der Divergenz’ einen Ausweg aus der universellen Krise hin zur universellen Wende“ eröffnet. „Es verweist darauf, dass wir … uns für die Wiederherstellung der universellen Einheit durch Auflösung jeder einzelnen Dämonie und Zurückholen jeder deportierten Geistform entscheiden müssen. Alle anderen Wege führen zur Divergenz, zur Spaltung, zur Aussonderung, zur Isolierung und nicht kontrollierbaren Eigenentwicklungen von Ausgeschlossenen, Geflüchteten und Geächteten. Vereinigung heißt in diesem Falle auch, die Voraussetzungen für das Zusammenführen zu schaffen und sich um eine harmonische Entwicklung der Welten unseres Universums zu bemühen. Das aber ist nur über Gemeinschaftlichkeit möglich und muss sich gegen elitäres Voranschreiten einzelner Menschheiten richten.“

 

Das elitäre Voranschreiten einzelner Menschheiten ist ein Ergebnis streng logischer Denkweise. Diese Denkweise führte zur Lehre der Einheit von Relegeon und Religion, wobei die Gesamtentwicklung als Folge logischer Schritte gedeutet wird und sich aus dem Vergangenen mögliche künftige Entwicklungsvarianten mit logischer Konsequenz ergeben. Doch es sind die Wechselwirkungen zwischen den Beteiligten während eines Entwicklungsabschnitts, die sich in das Logische nicht einordnen lassen, aber die Gesamtentwicklung entscheidend beeinflussen können.

 

Es reicht auch nicht aus, das Gewesene als unabänderlich abzutun, weil eine solche Denkweise das Ursächliche, das Suchen nach den grundlegenden Ursachen des bisher Geschehenen, im positiven wie im negativen Sinne vernachlässigt. Das Wissen um die Ursachen einer Fehl- oder gar einer Negativentwicklung kann verhindern, einen bisher üblichen falschen Weg noch einmal oder weiter zu gehen. Die Kenntnis der Ursachen ermöglicht den gezielten Abbau solcher Lebensgrundlagen, die den negativen Trend verstärken. Damit kann eine weitere Zuspitzung von Widersprüchen verhindert werden. Es geht folglich nicht nur um das „Rückverbindende“, wie es die Lehre der Einheit von Relegeon und Religion beschreibt, sondern um das Dialektische im Historischen: um die Wechselwirkungen aus vergangenen auf gegenwärtige und künftige Verhaltensweisen, die sich nicht der Logik unterordnen. Deshalb sollte die aus der Dominanz der Logik abgeleitete Denkweise, die generell mit den universell verbreiteten Begriffen Religion und Relegeon verbunden ist, überprüft werden.

 

Wenn sich das dialektische Denken als ein entscheidendes, unverzichtbares Merkmal zur Gestaltung der universellen Wende erweisen sollte, dann ergibt sich die Frage nach den damit verbundenen Konsequenzen. Sie betreffen die Beseitigung der akuten apokalyptischen Gefahren, das Erkennen der grundlegenden Ursachen ihrer Entstehung, das Verhindern neuer Fehl- oder Negativentwicklungen und die Gestaltung der neuen universellen Ordnung.

 

Zur Beseitigung akuter apokalyptischer Gefahren

Das Beseitigen der akuten universellen apokalyptischen Gefahren aus der Existenz von Dämonien schließt ein

- das Bekennen zur Verursachung der Entstehung von Dämonien durch jene Menschen, die die Schöpfung zu Zugriffen auf planetare, galaktische und universelle Speicherbänke befähigt hat, um die Urschuld ihrer Vorgängerpersönlichkeiten zu erkennen;

- das Versprechen jener Menschheiten zum künftigen Verzicht auf die Deportationspraxis, die bis heute bzw. bis in geschichtlich überschaubaren Zeiträumen diese Praxis ausübten;

- die Bereitschaft dieser und anderer Menschheiten zur Rückführung ihrer und fremder verbannter Straftäter, einschließlich jener Geistformen, die erst in Jahrhunderten oder Jahrtausenden wieder inkarniert werden können;

- die allseitige Anerkennung und Akzeptanz aller entstandenen und entstehenden Dämonien;

- Verhandlungen zwischen allen beteiligten Seiten zur einvernehmlichen Auflösung der Strukturen von Dämonien;

- Ausarbeitung einer langfristigen Strategie, um alle Dämonien schrittweise aufzulösen und allen betroffenen Geistformen eine Entwicklungschance zu eröffnen.

 

Zu den Ursachen der Entstehung gesellschaftlicher Fehl- und Negativentwicklungen

Das Erkennen der grundlegenden Ursachen der Deportationspraxis und damit der Entstehung von Dämonien ist offenbar mit dem Überschätzen des Individuellen und dem Unterschätzen des Gemeinschaftlichen im Prozess der Entwicklung von Menschheiten verbunden, mit dem Verlust des Gemeinschaftlichen durch Individualisierung im Prozess der Herausbildung von Gesellschaften.

Unter Individualisierung etwa von Straftaten verstehe ich, dass diese ausschließlich den ausführenden Personen angelastet werden, ohne zu prüfen, inwieweit die gesellschaftlichen Bedingungen bzw. das unmittelbare Umfeld Straftaten fördern, dass es also Zufall sein kann, ob sich ein einzelner Mensch zu einem Straftäter entwickelt. Entscheidend für eine objektive Wertung ist, wie viele und welche Straftaten zustande kommen. Das Nichtbeachten gesellschaftlicher Zusammenhänge ist also kennzeichnend für die Individualisierung von Straftaten.

 

Der Prozess der Individualisierung ist unmittelbar mit der (unbewussten) Veränderung der ökonomischen Denkweise verbunden, wobei sich das an Sippen gebundene ökonomische Denken und Handeln im Sinne rationeller individueller und gemeinschaftlicher Bedürfnisbefriedigung der Urgemeinschaften dann wandelt, wenn sich im Prozess steigender Produktivität dominante Persönlichkeiten durchsetzen, die gegenüber anderen Mitgliedern der Sippe mehr Eigentum und Besitz erarbeiten, erwerben oder beanspruchen und damit die Voraussetzung schaffen, andere oder fremde Sippenmitglieder durch Raub oder Unterdrückung für sich arbeiten lassen. Daraus erwächst bei gestiegener Produktivität die Möglichkeit der Ausbeutung durch die Aneignung des Mehrprodukts. Mit dem Entstehen des Handels zwischen den einzelnen Sippen der Urgemeinschaften und der Notwendigkeit, Geldformen als Äquivalent zum Austausch von Gebrauchswerten einzuführen, ergibt sich die mögliche private Aneignung von Werten in Geldform, also von Mehrwert, durch Ausbeutung und Übervorteilung im Handel, aber auch durch Raub und Kriegen.

 

Aus dem ursprünglichen Streben, die eigenen und gemeinsamen Bedürfnisse möglichst rationell zu befriedigen, wandelt sich die naturwüchsig gegebene Gemeinschaftsökonomie in Privatökonomie, für die das rationelle Produzieren von Gebrauchswerten nur noch ein Mittel ist, um sich Mehrprodukt oder Mehrwert zur privaten Bereicherung und Machtausdehnung anzueignen. Dies schließt von vornherein den Verbrauch von Natur ein, etwa durch das Abholzen der Wälder zur Energiegewinnung und zur Produktionsausdehnung.

 

Im Verlaufe der Jahrtausende dominiert die Privatökonomie das gesellschaftliche Geschehen so weit, dass sie als einzig existente Ökonomie erscheint und das gesamte gesellschaftliche Leben beherrscht, ohne dass Diktaturen erforderlich werden. Aus den Gemeinschaften entstehen Gesellschaften, innerhalb deren die Mächtigen und Reichen dominieren und das politische Geschehen bestimmen. Derartige Gesellschaften sind der Nährboden für die Herausbildung von Straftätern in allen Gesellschaftsschichten und für das mögliche Aggressionsverhalten der einzelnen Gesellschaften. Wird ein auf Privateigentum und Privatbesitz aufbauende Gesellschaft nicht rechtzeitig als Ursprung möglicher Fehl- oder Negativentwicklung erkannt, dehnt sie sich über die gesamte Lebenswelt des Planeten oder gar im kosmischen Raum aus. Die Entwicklung derartiger Gesellschaften kann aber auch – bei Kenntnis ihrer Entwicklungsgesetze – innerhalb von Dämonien missbraucht werden, um sie in die Klimakatastrophe und damit in die Selbstvernichtung zu führen, wobei die private Bereicherung und die individualistische Lebensweise zu Lasten der gemeinsamen Lebenswelt letztlich den Ausschlag geben.

 

Wenn die grundlegenden Ursachen der Fehl- oder gar der Negativentwicklung nicht erkannt und die Straftaten individualisiert werden, ohne den gesellschaftlichen Hintergrund zu erkennen, ohne die privaten Eigentums- und Besitzverhältnisse anzutasten, kann es innerhalb derartiger Gesellschaften zur reinen individuellen Schuldzuweisung, zur dauerhaften Aussonderung aus der Gesellschaft oder gar der Deportationspraxis kommen – bis zur Deportation ganzer Völker, wie es Eduard Meier beschrieb! Es war offenbar vor allem die Individualisierung von Straftaten, die zur Deportationspraxis führte.

 

In sich entwickelnden Menschheiten gibt es offenbar kritische Entwicklungsphasen, in denen die Menschen entscheiden müssen, ob sie als Gesellschaft privaten Reichtum und jene an ihn gebundene Privatökonomie zulassen, die Ausbeutung und weitere private Bereicherung ermöglicht, oder ob sie Wege finden, um Gemeinschaftsökonomie im Sinne rationeller Bedürfnisbefriedigung auf höhere Ebenen des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens zu übertragen und ob sie den Gemeinschaftsgedanken auch auf das bewusste Einordnen in die Lebensgemeinschaft der Natur ausdehnen. Wenn dies nicht gelingt und nur die Deportationspraxis als sinnvoller dauerhafter Weg gesehen wird, um die Gesellschaft vor den „Bösen“ zu schützen, verliert sie im Verlaufe der Zeit die Fähigkeit, in der Einheit von Positiv und Negativ, von Gut und Böse zu denken. Damit wird sie erst recht gegenüber der Schläue und Raffinesse des „Bösen“ anfällig und gefährdet sich selbst und andere. Doch das „Böse“ kehrt im Falle der Entstehung einer Negativentwicklung nach sehr langer Zeit der Eigenentwicklung zum „Guten“ zurück und erzwingt das Gemeinschaftliche von außen. Wenn dies nicht erkannt und nicht entsprechend gehandelt wird, kann es zur absoluten, zur universellen Katastrophe kommen.

 

Gesellschaften, in denen Privatökonomie, etwa in Form der Existenz von wirtschaftenden Einheiten in der Produktion, im Handel und Finanzwesen existieren, in denen darüber hinaus Staaten mit ihren Wirtschaftssystemen konkurrieren, können dann einen Wandel hin zur Gemeinschaftsökonomie vollziehen, wenn in allen Bereichen der Gesellschaft Zellen der Gemeinschaftsökonomie geschaffen werden, die ihren Einflussbereich immer weiter ausdehnen und nachweisen, dass das vorgeblich Nichtwirtschaftliche, was keinen Gewinn verspricht, im Sinne der rationellen Bedürfnisbefriedigung für viele Menschen nützlich sein und sinnvolle Arbeit bringen kann.

 

Zum Gemeinschaftlichen und zur Gestaltung der universellen Gemeinschaftsordnung

Unter Kenntnis der Geisteslehre, insbesondere des Primats des Geistigen, sollte die anzustrebende universelle Gemeinschaftsordnung jeder Menschheit und jedem Menschen den Weg zu einer schöpfungskonformen, harmonischen geistigen Höherentwicklung ermöglichen. Dies erfordert, dass alle Menschheiten zu einer entsprechenden Lebens-, Produktions- und Verhaltensweise finden:

 

- Auf allen Ebenen des Zusammenlebens, von der Familie über die Lebenswelt eines jeden Planeten bis zur universellen Ebene, sollte dem Gemeinschaftlichen gegenüber dem Gesellschaftlichen und dem Individuellen das Primat zuerkannt und danach eigenverantwortlich gehandelt werden. Gemeinschaftliches Leben zu erlernen und zu praktizieren ist die Voraussetzung für die Vergemeinschaftung im Prozess der geistigen Höherentwicklung, also für das bewusste Vereinen zu Wir-Formen innerhalb höherer geistiger Ebenen. Es kann keine Vergemeinschaftung in der universellen Entwicklung geben, wenn auf den einzelnen Welten keine Gemeinschaften existieren, wenn es keine Menschheitsgemeinschaften gibt. Im universellen Rahmen ist deshalb die Kenntnis des bereits genannten dialektischen Gesetzes der Vereinigung oder der Divergenz besonders bedeutsam. Es besagt, dass es nur zwei Wege gibt: entweder den der Gemeinschaftlichkeit, der harmonischen Entwicklung und der Vereinigung zu immer höheren Formen der Vergemeinschaftung oder den Weg des Individualismus, der Divergenz und der Katastrophen bis zur Selbstvernichtung.

 

- Menschen dürfen und sollen selbständig entscheiden. Sie sollen jedoch zugleich Schranken für ihre Verhaltensweise kennen, akzeptieren und beachten. Derartige Schranken gibt es auf allen Ebenen und in allen Lebensgemeinschaften. Das Nichtbeachten des Gemeinschaftlichen im familiären Rahmen oder das Verletzen des Gemeinschaftlichen kann der Beginn für ein schöpfungswidriges Verhalten im Großen sein. Falsche Verhaltensweisen in den Wechselbeziehungen zwischen zwei Personen innerhalb einer größeren Gemeinschaft können diese bereits zerstören.

 

- Eine einzelne Menschheit kann nicht nur das eigene, sondern auch ein fremdes Universum existenziell gefährden, wenn sie das Negative und Böse aus ihrer Gesellschaft verbannt, um schneller in der Gesamtentwicklung voranzukommen, wenn sie es also verlernt, in der Einheit von Gut und Böse zu denken und sich der Gefahr aussetzt, das Hintergründige des Bösen nicht mehr zu erkennen. Durchbricht eine solche Menschheit die universelle Schranke zu einem Nachbaruniversum, kann sie dieses ungewollt mit dem eigenständigen Bösen aus dem eigenen Universum infizieren. Über ein derartiges Beispiel des Verlustes an Realität wird in den Berichten der Kontakte von Eduard Meier zu den Plejaren vom Planeten Erra informiert. Danach eröffneten die Plejaren vor etwa 23 Jahren einem ihrer frühen Abkömmlinge, dem möglichen Anti-Logos Aruseak alias Ashtar Sheran, den Weg ins DAL-Universum, weil sie vom Dogma der ausnahmslosen Gültigkeit des schöpferischen Evolutionsgesetzes ausgingen und der Schläue des Aruseak nicht gewachsen waren. So lange die Einheit des Positiven und Negativen, des Guten und des Bösen, in einem Universum nicht wiederhergestellt ist, sollten hoch entwickelte Menschheiten ihre Potenzen nutzen, um begangene Fehler ihrer Vorgänger auszugleichen und andere Menschheiten beim Heranführen an das eigene Niveau unterstützen.

 

- Das primäre Berücksichtigen des Gemeinschaftlichen schließt eine Rangordnung innerhalb einer Gemeinschaft nicht aus, insbesondere zwischen den geistig höher und den geistig minder Entwickelten oder zwischen den im Bewusstsein Geschädigten und den Gesunden. Es geht um die gegenseitige Achtung und Akzeptanz sowie um eine aus dem unterschiedlichen Bewusstseinsstand abgeleitete Verhaltensweise, wobei dem geistig und im Bewusstsein höher Stehenden die größere Verantwortung und damit die Vorbildwirkung im Verhalten zukommt. Trotz unterschiedlichen geistigen Entwicklungsstandes geht es um ein gemeinschaftliches Vorankommen, das aus den Wechselwirkungen der Beteiligten resultiert! Man kann bei einer Gemeinschaft von Menschen von einem (sich selbst tragenden) geistigen System sprechen, das eine harmonische Entwicklung aller Beteiligten trotz unterschiedlichen individuellen Entwicklungsstandes einschließt, weil für alle Beteiligten im Rahmen des Gemeinschaftlichen ein der individuellen Entwicklung entsprechender Platz gefunden werden kann. Aus einer in ihrer geistigen Entwicklung erfolgreichen Gemeinschaft erwächst die Möglichkeit, den Geist des Gemeinschaftlichen in höher gelagerte Ebenen zu übertragen sowie über einzelne Personen in neu entstehende Gemeinschaften einzubringen. Gemeinschaftliches Denken schließt auch unbewusst bestimmte Seiten des dialektischen Denkens ein.

 

- Gemeinschaftlichkeit zu praktizieren, bedeutet auch, ein bewusstes Zusammenwirken zwischen dem geistigen und dem inkarnierten menschlichen Leben anzustreben. Dies ist möglich, weil der menschliche Geist selbst Teil der Schöpfung ist. Diese Form von Gemeinschaftlichkeit ist zweckmäßig und nützlich, weil der Mensch über die Fähigkeit verfügt, schnell zu lernen, zu handeln und kreativ zu sein, während hoch entwickelte geistige Intelligenzen über weitaus mehr Informationen als die Menschen verfügen, weil sie geistig zu führen und zu inspirieren vermögen. Über den Führungsprozess können dann Menschen aus eigenem Willen und aus eigener Überzeugung beitragen, jene Ziele anzustreben und zu erreichen, die sich nur gemeinsam erreichen lassen. Zu diesen Zielen gehört insbesondere das Beseitigen von Fehl- und Negativentwicklungen. Denn was der Mensch etwa durch die Deportation von Straftätern verursacht hat, kann nur er wieder ausgleichen! Doch er bedarf dafür geistiger Unterstützung.

 

- Es darf kein Idealisieren der Schöpfung geben. Sie hat uns zwar irgendwann als Neugeistform geschaffen, doch sie ist nicht „allmächtig“! Wir sollten die Schöpfung achten, aber nicht verehren. Achtung gebietet uns der gewaltige geistige Abstand. Verehrung der Schöpfung und Ehrfurcht vor ihr engt jedoch unsere realen geistigen Potenzen ein. Die Schöpfung bedarf selbstbewusster, kreativer Menschen! So wie die Schöpfung die Kreativität und Leistung von Menschen braucht, um sich selbst zu entwickeln und bestimmte Aufgaben gemeinsam zu lösen, brauchen wir die Schöpfung zu unserem Schutz und zu unserer Führung. Das Idealisieren der Schöpfung macht uns unmündig. Es birgt die Gefahr in sich, dann Hilfe zu erwarten, wenn wir uns selbst helfen sollen und können. Es macht uns blind gegenüber dem gemeinschaftlich Möglichen und Notwendigen. Das Idealisieren behindert die objektiv mögliche und notwendige Verantwortungsabgrenzung zwischen der Schöpfung und dem Menschen. Damit werden Wechselwirkungen in der Zusammenarbeit erschwert oder gar ausgeschlossen und die bewusste Mitgestaltung von Menschen eingeschränkt.

 

- Es ist falsch, der Schöpfung als deren vorgeblich höchste Denkform die „absolute Logik“ zu unterstellen. Selbst wenn das dialektische Denken von Intelligenzen negativ dominierter Welten entdeckt wurde und den positiv dominanten geistigen Intelligenzen lange Zeit nicht zugänglich war, wurde es mit den Inspirationen und Informationen aus der Reingeistebene der Erde über die so genannte „Ausschüttung des Heiligen Geistes“ zum Wissen der Petale-Ebene. Beispielsweise ist vom ersten bedeutenden Dialektiker unserer Menschheit, Sokrates, bekannt, dass er vor über 2400 Jahren geistig unterstützt wurde. Er erwähnte eine „dämonische Stimme“, von der er behauptete, dass nur er sie aus seiner Tiefe höre und dass sie ihn berate, wenn er eine Entscheidung zu treffen habe.

 

Der Aufbau einer universellen Gemeinschaftsordnung hat zum Ziel, nach dem Ausschluss einer universellen Gefährdung eine harmonische schöpfungskonforme Entwicklung für alle Menschheiten unterschiedlichen Entwicklungsstandes anzustreben. Mögliche neue Gefahren sind von vornherein auszuschließen. Die Schaffung der Gemeinschaftsordnung wird auch zu einer Zusammenarbeit neuer Qualität zwischen den geistigen Ebenen und den Menschen führen. Auch der vorliegende Aufruf an alle Menschheiten unseres DERN-Universums geht von Inspirationen der höchsten Geistesebene aus.

 

Im Auftrage der Schöpfung rufe ich alle Menschheiten unseres Universums auf, am großen Gemeinschaftswerk zum Aufbau einer universellen Gemeinschaftsordnung mitzuwirken.

 

Werner Grundmann                                   Berlin, den 23. November 2006, 01:40 Uhr