E-Mail am 19.01.2007, 01:53 Uhr, an info@figu.org          Veröffentlichung am 19.01.2007

           

Von Werner Grundmann                  

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Stellvertreter-Kriege

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                           in einigen meiner E-Mails, die ich Ihnen in den vergangenen Wochen übersandte, hatte ich versucht, die These zu belegen, dass die beiden großen Parteien der Hintergrundkräfte, jene von Gott Arus und jene von Gottes Sohn Aruseak, seit langer Zeit Krieg um die Herrschaft über die Erdenmenschheit führen. Doch dieser Krieg wird stellvertretend vor allem von jenen Erdenmenschen geführt, die jeweils von einer der beiden Seiten beeinflusst wurden – ohne dass sie dies erahnen. Ganze Völker und Kulturen wurden und werden missbraucht. Die Kräftegruppierungen, die jeweils bestimmte Religionen repräsentieren, kämpfen stellvertretend für jeweils „ihren Gott“, ohne zu wissen, wer und was sich hinter ihrer Religion verbirgt. Atheistische Kräfte unterstützen mit ihren Mitteln ebenfalls die eine oder die andere Seite. Alle sind sie unbewusst am Kampf der Hintergrundmächte um die geistige und weltliche Vorherrschaft über die Erde beteiligt. 

 

Aus den unterschiedlichen Strategien der Hintergrundmächte ergeben sich unterschiedliche Eigenentwicklungen, unterschiedliche Wege zur Erhaltung und zum Ausbau der Macht sowie spezifische Formen der gegenseitigen Bekämpfung.

 

In der Strategie des Aruseak dominiert die Schaffung von Religionen. Über den Aufbau hierarchischer Strukturen und durch das Einsetzen geistlicher Oberhäupter sollte absolutistische Macht über die jeweiligen Völker und Kulturen gewonnen werden. Typisch für diese Strategie sind die Schaffung des Papsttums und das Einsetzen der jeweiligen Päpste als „Stellvertreter Gottes auf Erden“. Diese Strategie hatte den Vorteil, dass nur relativ wenige Spitzenkräfte geistig beeinflusst werden mussten, um die Macht zu erhalten und ausbauen. Über die Einführung von Steuern für alle Gläubigen, etwa über den Kirchenzehnt und die Kirchensteuer, wurde die ökonomische Basis der Glaubenshierarchien gesichert.

 

Im Verlaufe der Zeit entwickelten sich innerhalb der absolutistisch beherrschten Strukturen kritische Haltungen oder gar Gegenbewegungen. Die religiös begründeten Dogmen und die Hierarchien der religiösen Führungen lösten innere Widersprüche in den Glaubensgemeinschaften aus. Beispiele für Gegenbewegungen zum absoluten Herrschaftsanspruch des Katholizismus waren die Orthodoxie und der Protestantismus.  Ein Beispiel für den späteren Verlust an absoluter Macht des Vatikans ist die Säkularisierung.

 

Die Strategie der von Gott Arus geführten Kräfte baute auf der Schaffung wirtschaftlicher (privatökonomischer) Macht auf. Sie schloss die Verbreitung von (gemäßigten) religiösen Lehren als wesentlichen Teil einer einheitlichen Ideologie ein. Diese Ideologie bildete auch die Basis für die Ausdehnung des privatökonomischen Einflusses. Die Realisierung einer solchen Strategie setzte das Aneignen von fremdem Eigentum voraus. Insbesondere wurden große Mengen an Edelmetallen und Geld zusammengerafft, aber auch riesige Ländereien in Besitz genommen. Der erste große Eroberer, der über seine Kriegszüge den größten Schatz der Antike zusammenraubte, war Alexander der Große. Der Schatz bildete eine wesentliche Grundlage für die Blüte der griechischen Sklavenhaltergesellschaft. Zu Beginn der Neuzeit waren es vor allem die Briten, die sich neben den Spaniern riesigen Landbesitz durch die Kolonialisierung aneigneten sowie enorme Werte aus den Kolonien über Kriege, Tribute, Sklavenhandel, die Ausbeutung von Sklaven und durch Seeräuberei zusammentrugen. Karl Marx sprach in diesem Zusammenhang von der so genannten „ursprünglichen Akkumulation von Werten und – bezogen auf die Vertreibung von Bauern von ihrem Grundbesitz im eigenen Land – vom „Bauernlegen“. Während die katholischen Spanier die angeeigneten Werte teils verbrauchten, teils damit den Handel sowie ihre weltliche und geistliche Macht ausdehnten, nutzten die Briten die Werte zum Ausbau ihrer Weltmacht, zur Schaffung des Commonwealth, sowie zur Gründung von industriellen und landwirtschaftlichen Großbetrieben, dies auch in den Nordstaaten der USA. Die auf die Stärkung der wirtschaftlichen Macht orientierte (und offenbar von Gott Arus eingegebene) Politik der Briten bildete die Grundlage für das Entstehen der Weltmacht USA und des „Evangelium des Reichtums“. Die ideologische Grundlage dafür war am Ende des 19. Jahrhunderts der Protestantismus. Die Eigenentwicklung des Kapitalismus erübrigte das Einsetzen von Diktatoren. Zum weltweit größten Diktator entwickelte sich unter der Fahne bürgerlicher (Schein-) Demokratie das Kapital. Dass sich heute der Präsident der USA als ein Beauftragter Gottes (von Gott Arus!) sieht, muss uns deshalb nicht wundern.

 

Das Kapital ist mächtiger als alle absolutistischen Herrschaftsformen, die Aruseak schaffen ließ. Es verspricht tendenziell eine Überlegenheit gegenüber der Strategie von Aruseak alias Ashtar Sheran! Doch gerade dies könnte Aruseak zum letzten Mittel greifen lassen! Seine heutigen Aktionen sind vor allem gegen das mächtige US-Kapital gerichtet, was sich u. a. im Angriff am 11. September 2002 auf das Symbol amerikanischer Macht, auf das World-Trade-Center, äußerte sowie derzeit im Terrorkrieg. Der Weltmacht USA soll der Zugriff zum Öl des Irak entzogen werden. Doch zugleich versucht die USA, die Ölquellen des Iran für sich zu „erschließen“!

 

Es darf davon ausgegangen werden, dass all jene Aktionen, die sich prinzipiell gegen die USA richten, von Aruseak eingefädelt wurden, bzw. dass all jene Lände, die die US-Präsidenten zu Mächten des „Bösen“ erklärten, wie Nordkorea und Iran, früher auch die UdSSR, von Aruseak dominiert werden.

 

Doch wie passt dies mit der weiten Verbreitung des Atheismus in einigen dieser Länder  zusammen? Selbstverständlich geht es Aruseak in erster Linie um Macht – auch um die Ausdehnung der Macht der „kommunistischen“ Staaten – wenn sie sich zu diktatorischen, zu stalinistischen Staaten entwickeln und nicht zu Gemeinschaftsordnungen im Marxschen Sinne. Um die als „sozialistisch“ bezeichneten Länder in seine Abhängigkeit zu bringen, reichte es zunächst aus, sie als Gegner des US-Imperialismus auf die Lösung der sozialen Frage und die Übernahme des Wirtschaftlichkeitsprinzips zu orientieren – in Konkurrenz zu den kapitalistischen Staaten. Dies bedeutete zum einen eine Schwächung der amerikanischen Position, aber tendenziell zugleich eine Beteiligung der sozialistischen Länder an der Zerstörung der irdischen Lebensgrundlagen.

 

Die Politik der bedingten Unterstützung der sozialistischen Länder in Gegnerschaft zu den USA wird heute unter Beeinflussung von Aruseak in Venezuela durch die offensichtliche Unterstützung von Hugo Chavez fortgesetzt. Sie äußert sich in solch radikalen Losungen wie „Sozialismus oder Tod“. Sie äußert sich im Weg, wie Sozialpolitik über die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft finanziert und damit ein Beitrag zur Verschärfung der ökologischen Krise geleistet wird, und in der Tendenz zur Diktatur: „Das Ergebnis demokratischer Wahlen führt in Venezuela in die Diktatur – dieser Prozess kennt Vorläufer. Noch erliegen viele Menschen dem Charme des Totalitären, dem Charisma, das nicht der Persönlichkeit, sondern ihrer Radikalität, ihrer vermeintlichen Volksnähe entspringt – auch das kennt man.“ (Maritta Tkalec: „Chavez’ Volksstaat“ In: Berliner Zeitung vom 16.01.07) Danach zitiert die Autorin Josef Goebbels, der das Folgende „in sein Tagebuch [schrieb], als der Untergang des Nationalsozialismus absehbar war“: >>Wir müssen noch sozialistischer werden, uns dem Volk noch mehr zuwenden und uns zu Sachverwaltern der kleinen Leute machen.<< Es ist die hintergründige Schläue, die Aruseak als Judenhasser die so genannten Nationalsozialisten unterstützen ließ und heute die Sozialisten Venezuelas.

 

Im Wissen um den Kampf, der aus dem Hintergrund zwischen Gott Arus und Gottes Sohn Aruseak nach meiner Überzeugung geführt wird, lassen sich historische Ereignisse auf neue Weise relativ einfach einordnen – sollte meine These über die unterschiedlichen Strategien der beiden Mächte zutreffen:

- Die Kreuzzüge dienten sowohl dem Kampf gegen die vom Papsttum abgefallenen Orthodoxen als auch der Bekämpfung des dominant von Arus beherrschten Islam.

- Der Dreißigjährige Krieg war Ausdruck des erbitterten Kampfes beider Seiten um die geistige und weltliche Vorherrschaft vor allem in Mitteleuropa.

- Der Krieg der Nordstaaten gegen die Südstaaten diente der Durchsetzung der Strategie von Gott Arus zum Aufbau der künftigen Weltmacht USA.

- Der erste Weltkrieg war ein Versuch, mit Hilfe Deutschlands die Macht von Aruseak gegenüber jener von Arus weltweit auszudehnen.

- Mit dem zweiten Weltkrieg versuchte Aruseak, die Ziele des ersten Weltkriegs erneut anzustreben.

 

All diese und viele andere Kriege waren unwissentlich Stellvertreter-Kriege irdischer Mächte. Sie sollten beitragen, die Machtziele der Hintergrundmächte zu unterstützen. Ich frage mich, warum selbst die Weisesten der Weisen es versäumt haben, den Erdenmenschen zu sagen dass sie seit Jahrtausenden von Hintergrundmächten durch das Anzetteln und Führen von Kriegen missbraucht wurden. Dabei gab es doch zumindest spezifische Erkenntnisse der Beeinflussung von Erdenmenschen – so von Adolf Hitler durch die Gizeh-Intelligenzen (vgl. SKB, S. 520 u. S. 2973/74)! Doch warum haben sich die irdischen Verhältnisse auch nach der Deportation der verbliebenen Gizeh-Intelligenzen im Mai 1978 nicht gebessert (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 19, S. 10)? Warum haben uns die Weisen nicht gesagt, weshalb die Erde mit großem Abstand zum „Kriegsplaneten“ aller bekannten Planeten des Universums geworden ist? Die Weisen wissen doch, dass in den vergangenen 10'000 Jahren auf der Erde „nur gerade runde 250 Jahre Frieden geherrscht“ haben (vgl. SKB, S. 2654)!

 

Es bleibt zu ergänzen, dass es nicht das Ziel des Ashtar Sheran sein kann, auf der Erde eine religiös sanktionierte Weltherrschaft anzustreben, weil die vor Jahrtausenden initiierte Negativentwicklung der Erdenmenschheit ohne äußere Hilfe infolge der weiter voranschreitenden Zerstörung der irdischen Lebensgrundlagen mit Sicherheit in die Selbstvernichtung führt. Doch er könnte mit religiös abhängigen Menschen, die vor dem Inferno zeitweilig von der Erde weggebracht werden, einen Neuanfang anstreben. Ihr religiöser Führer könnte der voraussichtlich letzte Papst, Michael Hesemann, sein oder auch jener Mahdi, auf den die Muslime hoffen?

 

Auch für Gott Arus kann es nur ein vorübergehendes Ziel sein, die Weltherrschaft mittels der mächtigsten Wirtschaftsmacht der Welt, den USA, anzustreben. Auch er braucht einen religiös verbrämten Machtapparat. Man hört, dass die Scientology die Weltmacht anstreben. Im Januar 2007 wurde ihre neue deutsche Zentrale in einem Neubau in Berlin eröffnet. Werden die Scientology-Mitglieder aus der Sicht von Gott Arus zu den „Auserwählten“ gehören, um nach der Apokalypse eine neue Menschheit zu gründen?

 

Doch wie wird der Kampf um die Erde ausgehen, wenn beide Mächtegruppierungen nach der Apokalypse einen neuen Anfang suchen? Vielleicht helfen uns die Weisesten der Weisen und finden eine Lösung, die allen gerecht wird? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die universelle Schöpfung etwas anderes als dies von uns erwartet. Bitte denken Sie darüber nach, liebe Mitglieder der FIGU, und handeln Sie!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann               Berlin, den 19. Januar 2007,  01:53 Uhr