E-Mail am 21.01.2007, 22:30 Uhr, an info@figu.org      Veröffentlichung am 21.01.2007

           

Von Werner Grundmann                  

           

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Scientology

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                          in meiner E-Mail vom 19.01.2007 über Stellvertreter-Kriege, die ich inzwischen über meine Homepage

                                               http://www.wbgrundmann.de

veröffentlichte, war ich darauf eingegangen, wie Gott Arus in Konkurrenz zu Gottes Sohn Aruseak die volle Macht über die Erdenmenschheit zu sichern versucht. U. a. schrieb ich:

 

>>Auch für Gott Arus kann es nur ein vorübergehendes Ziel sein, die Weltherrschaft mittels der mächtigsten Wirtschaftsmacht der Welt, den USA, anzustreben. Auch er braucht einen religiös verbrämten Machtapparat. Man hört, dass die Scientology die Weltmacht anstreben. Im Januar 2007 wurde ihre neue deutsche Zentrale in einem Neubau in Berlin eröffnet. Werden die Scientology-Mitglieder aus der Sicht von Gott Arus zu den „Auserwählten“ gehören, um nach der Apokalypse eine neue Menschheit zu gründen? <<

 

Inzwischen konnte ich mich etwas näher mit der „Religionsgemeinschaft“ der Scientologen befassen. Zunächst studierte ich vier aktuelle Zeitungsbeiträge:

 

[1]  Frank Nordhausen, Jakob Schlandt: „Die geklärte Hauptstadt. Die amerikanische Psycho-Sekte Scientology eröffnet eine neue Zentrale in Berlin. Die Expansion ist Teil eines ‚Krieges gegen Europa’“ In: Berliner Zeitung vom 11.01.2007, S. 3

 

[2]  Peter Kirschey: „Das Imperium will die Hauptstadt erobern. Berliner Scientologen eröffnen am Sonnabend ein neues monumentales Informationszentrum“ In: Neues Deutschland vom 12.01.2007, S. 3

 

[3]  Frank Nordhausen: „Glaube und Geschäfte“ In: Berliner Zeitung vom 13./14.01.07, S. 4

 

[4]  Peter Kirschey: „Scientologen auf den Zahn fühlen. Evangelische Wissenschaftler fordern intensive und sachliche Auseinandersetzung mit der Sekte“ In: Neues Deutschland vom 13./14.01.2007, S. 15

 

Meine Vermutungen zum politischen Charakter und zu den Weltmachtszielen von Scientology, deren Zentrale sich in Los Angeles befindet, wurden durch das Studium der Zeitungsbeiträge bestätigt, ebenso meine These zur Strategie von Gott Arus. Sie wird mittels der Scientology zum Extremen geführt:

 

- „Ursula Caberta, …die Chefin der Arbeitsgruppe Scientology des Hamburger Senats“ äußerte: „Das Endziel der Organisation ist erschreckend und totalitär: die vollständige Scientologisierung der Gesellschaft, wie es ihrem Gründer L. Ron Hubbard vorschwebte.“ (Vgl. [1], Spalte 2) Der derzeitige „Scientology-Boss Miscavige“ schrieb – ausgehend von der Schaffung von Orgs – in einem Rundbrief: „Wir werden den Planeten klären.“ (Vgl. ebd., Sp. 6). Unter „idealen Orgs“ werden Gebäude verstanden, „in denen die Mitarbeiter sofort in Höchstgeschwindigkeit mit allem loslegen können. Solche ‚idealen Orgs’ werden seit einigen Jahren in den europäischen Hauptstädten gegründet, um den ‚Krieg gegen Europa’ zu führen – vor allem mit politischer Lobbyarbeit“. „Die erste ‚ideale Org’ in Madrid eröffnete der Hollywood-Schauspieler und Scientologe Tom Cruise, der wichtigste Werbeträger der Sekte.“ „Die ‚ideale Org’ in Brüssel wurde 2004 eingeweiht, London 2006, jetzt Berlin.“  Für die Org von Berlin gelte, „die nötigen Zufahrtsstraßen in das deutsche Parlament zu bauen, um unsere Lösungen tatsächlich eingearbeitet zu bekommen in die gesamte deutsche Gesellschaft.“ „Im Herbst 2004 empfing der Regierende Bürgermeister“ von Berlin „Tom Cruise.“ (Vgl. [1], Spalte 5-6) „Nach Überzeugung der Scientology-Experten der evangelischen Kirche … gebe es Strategien zur Übernahme des Staates.“ (Vgl. [4], Sp. 1)

 

- Scientology strebt ihre bisher höchste Organisationsform in der „Einheit“ von Religion, Politik (Macht), militärischem Aufbau, Wirtschaft (Geschäft) und eigenem Geheimdienst an. Das „Ideal“ des „Konzerns“ sei ein „Führerstaat mit Menschenrechten nur für Scientologen“, wobei  „Scientology … ihre Mitglieder am liebsten unter Managern, Selbständigen, Entscheidungsträgern [rekrutiert] … Wenn dort gebetet wird, dann höchstens um mehr Geld.“ (Vgl. [3], Spalte 1-2). Es sei „ein Phänomen, in dem sich überzogene Heilsversprechen aus Therapie, Politik, Wirtschaft und Religion miteinander vermischen.“ (Vgl. [4], Spalte 1) „In ihren Materialien sprechen sie von Glaube, von ewiger Wahrheit und vom Gott als Schöpfer des Universums. Doch für die Kritiker ist die Religiosität nur Mittel zum Zweck. Im Verfassungsschutz des Bundes heißt es dazu: >>Die Gewinnerzielung ist eine Hauptaufgabe und –tätigkeit der Kirchen und Missionen<<.“ ([2], Spalte 3) Aus der „Sicht“ der Scientologen sei alles verbrecherisch, was sich gegen die Sekte richtet. Somit würden alle Andersdenkenden verketzert.“ (Vgl. [4], Spalte 2)

 

- „In den USA hat die Sekte starke Akzeptanz, namhafte Politiker und Künstler engagieren sich für sie.“ ([1], Spalte 3) „Interessenten“ für Scientology „würden einem Persönlichkeitstest mit 200 Fragen unterzogen. Dann würden in einem kostspieligen System von Kursen die >>helfenden<< Schritte eingeleitet. … Am Ende stehe die totale Unterwerfung, so die Scientology-Experten.“ (Vgl. [4], Spalte 3-4) „Clear … heißt“, den „Inhalt“ des „reaktiven Verstandes“ auszulöschen und nur noch den „analytischen Verstand“ zu besitzen. Unter Kritikern spricht man von „Gehirnwäsche“. (Vgl. [1], Spalte 1)

 

- In den USA ist Scientology seit „1993 vollständig von Steuern befreit“ (vgl. [1], Spalte 1)“!

 

Die Informationen sprechen wohl für sich selbst.

 

 

Nach diesem ersten Einblick in die Ziele der Sekte las ich die Ausführungen aus der „freien Enzyklopädie“ Wikipedia zum Stichwort „Scientology“ unter

                        http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology

 

Auf dieser Website fand ich unter dem Abschnitt „Der Thetan“ eine ungeheuerliche Information, die zwar möglicherweise verfälscht ist, an der aber etwas Wahres sein muss; denn sie gibt meines Wissens zum ersten Male eine Antwort auf die Frage, warum zu unserer Erde in der Einheit von Diesseits und Jenseits die riesige Anzahl von 135,8 Milliarden vielfach inkarnierte Geistformen gehören (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 50 vom Dezember 2004, S. 5). Ich war bisher davon ausgegangen, „dass im Verlaufe von Hunderten Millionen Jahren insgesamt mehr als 100 Milliarden Straftäter zur Erde gebracht worden“ sind (vgl. „Verhindert eine apokalyptische Katastrophe! Eine kurze Geschichte zur langwierigen Fehlentwicklung der irdischen Schöpfung“ vom 24. April 2006, S. 6-7; veröffentlicht über meine Website im Juni 2006) Doch es könnte sein, dass neben der Deportation von Straftätern ein weitaus schlimmeres Verbrechen begangen wurde.

 

Im Wikipedia-Beitrag wird ausgehend von Informationen der Scientology berichtet, dass „vor 75 Millionen [unzählige Body-Thetane (Menschen) zur Erde verschleppt]“ wurden, „um ein damaliges Überbevölkerungsproblem zu lösen“. Sie seien „in gefrorenem Zustand in der Nähe von Vulkanen platziert, und diese dann mithilfe von Wasserstoffbomben zur Explosion gebracht“ worden. Als Verursacher der Katastrophe, die den Namen „incident II“ trägt, wird „Xenu“ genannt, der – nach den Darlegungen der Scientology – >>Herrscher über eine Konföderation von 21 Sonnen und 76 Planeten<< gewesen sei. „Nach 6-jährigen Auseinandersetzung sei Xenu von loyalen Offizieren gefangen genommen worden, indem er in einem von einer ewigen Batterie versorgten Kraftfeld in den Bergen eingesperrt wurde – dort soll er sich noch heute befinden.“

 

Die Informationen sind für einen sachlich-kritisch eingestellten Erdenmenschen absolut unglaubwürdig. Sie wären es auch für mich, wenn es nicht die präzisen Angaben der Plejaren zu den 128 Milliarden Geistformen im Jenseits der Erde gäbe (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 50, S. 5).

 

Aus der Information der Scientologen zu  „incident II“ leiten sich – in Verbindung mit anderen bekannten Informationen – eine Reihe von Fragen ab:

 

- Woher haben die Scientologen die Millionen Jahre alten Hintergrundinformationen? Welche geistige Führung verbirgt sich hinter dem Gründer L. Ron Hubbard von Scientology. Er trat 1950 mit der „Dianetik“ und 1952 mit dem Buch „Scientology 8-80“ an die Öffentlichkeit. Seine Lehre enthält Elemente der Geisteslehre! Woher kannte er die Existenz von kosmischen Konföderationen? 1954 gründete er in den USA die „Church of Scientology“ mit dem Anspruch einer Religion. (Vgl. Abschnitt „Geschichte“ des Wikipedia-Artikels) Im Übrigen bedeutet Scientology wortwörtlich Wissen über das Wissen!

 

- Gibt es einen Bezug der Vorgängerpersönlichkeiten von Eduard Meier zu jenem Xenu? Ist es nicht auffällig, dass Eduard Meier immer wieder die Überbevölkerung der Erde als das „allergrößte Übel“ bezeichnet, woraus vorgeblich alle wesentlichen Probleme der Erdenmenschheit resultieren? Warum predigt er immer wieder den „Kampf der Übervölkerung“, ohne zu prüfen, ob unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen überhaupt eine Chance zur Bevölkerungsreduzierung besteht? Warum negiert er das seit Karl Marx bekannte Bevölkerungsgesetz, wonach „jede besondre historische Produktionsweise ihre besondren, historisch gültigen Populationsgesetze hat“ (vgl. „Das Kapital“, Bd. 1, Dietz Verlag 1971, S. 660). Warum negiert er, was wir tagtäglich von Bevölkerungszunahme in den armen, aber vom Bevölkerungsrückgang in reichen Ländern hören? Ist es nicht offensichtlich, dass erst einschneidende gesellschaftliche Veränderungen vollzogen werden müssen, also der weltweite Übergang von der (kapitalistischen) privat dominierten Ordnung zu einer Gemeinschaftsordnung, bevor weltweit eine Bereitschaft zur Bevölkerungsreduzierung geweckt werden kann? Warum negiert Eduard Meier die Erkenntnisse von Marx, von einem unserer größten Wissenschaftler? Vielleicht weil er – wie Quetzal – die „Unlogik der Erdenmenschen“ für „nicht erforschbar“ hält (vgl. SKB, S. 2303) und deshalb die dialektische Denkweise von Marx als „unlogisch“ nicht akzeptiert? Aber vielleicht hat die Schöpfung die Geistform von „Billy“ zur Erde geführt, um hier – nach einer Suche über Milliarden von Jahren – endlich die Antwort darauf zu finden, warum sich die Völker Nokodemions zu „universellen Monstern“ entwickelten? Doch falls er immer noch der Meinung ist, dass die „jungen Unternehmer“ Schuld sind, dass in der Marktwirtschaft so viel falsch läuft und nicht das ganze auf unbeschränkte private Bereicherung basierende Gesellschaftssystem, dann werden seine Appelle wohl ungehört bleiben. Die irdischen Wissenschaftler dürften über so viel Ignoranz allerdings nur den Kopf schütteln! Wie kann es aus der Sicht der „dummen“ Erdenmenschen sein, dass eine sehr hoch entwickelte Menschheit, wie die Plejaren, eine unterentwickelte Erdenmenschheit nicht versteht? Liegt es an deren „absolut logischer“ Denkweise? Doch kann ein Vater nicht auch von seinen Kindern lernen?

 

- Was verbirgt sich hinter dem Sterben von „119 Milliarden Menschen … in nur 21 Monaten“ vor „etwa sechs Jahren … beim Volke Kohans … auf dem Planeten im Centauri-Gebiet“, nachdem „62 Milliarden … Flüchtlinge … von 26 verschiedenen Welten“ nach „einem interplanetaren Krieg“ zu dem Planeten gekommen waren? Wie ist möglich, dass es zu einem derartigen Krieg mit der Eliminierung „von 26 verschiedenen Welten“ kam? Welche gesellschaftlichen Verhältnisse existierten auf diesen Welten? Welche gesellschaftlichen Verhältnisse gab es auf jenen Welten, auf denen es schon zu früheren Zeiten durch „Seuchen und elementare Katastrophen“ zur Ausrottung der Überbevölkerung kam? (Vgl. SKB, S. 2777/2778)

 

- Wurden die Menschen, die massenhaft eingefroren zur Erde gebracht wurden, um sie hier zu vernichten, mit falschen Versprechungen zur Zustimmung zum Einfrieren überredet? Ist es Zufall, dass die Methode des Einfrierens von kranken Menschen, mit dem Ziel, sie in Jahrzehnten zum Heilen ihrer Krankheiten wieder zu erwecken, in den USA erfunden wurde? Wurde diese Methode inspiriert, um „incident II“ glaubwürdig zu machen? An welchem Ort wurde jener Xenu eingefroren?

 

- Wenn es ein „incident II“ gab – was war „incident I“?

 

Ich finde, dass es höchste Zeit wird, die Menschheit über die Verbrechen jener Zeit aufzuklären. Die Pflicht liegt sowohl bei Eduard Meier als auch bei den Plejaren!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann               Berlin, den 21. Januar 2007,  22:30 Uhr