E-Mail vom 03.05.2008, 01:07 Uhr, an info@figu.org und (über Cc:) an de@figu.org

Veröffentlichung am 03.05.2008

 

 

 

Von Werner Grundmann                                      Berlin, den 03.05.2008

                                              

an Eduard Meier

 

 

Vorzeitige Rückkehr zu Arahat Athersata?

 

Sehr geehrter Herr Meier,

                                         Sie gehen bisher davon aus, dass nach der Menschwerdung von Nokodemion aus einer Reingeistform der Ebene Arahat Athersata vor 12 Milliarden Jahren weitere 50 bis 60 Milliarden Jahre vergehen werden, bis Sie zur Ebene Arahat Athersata zurückkehren können (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 39, S. 13). Nach Ihrer Auffassung entspricht dieser Verlauf der strengen Logik schöpferischer Entwicklung. Doch die Geburt Nokodemions über die Inkarnation einer Reingeistform war bisher einmalig seit Bestehen des Universums vor 46 Billionen Jahren (vgl. FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 33, S. 3)! D. h., es gibt keine universellen Vorbilder zur Nokodemion-Henok-Linie der vergangenen 12 Milliarden Jahre. Ausgehend von der üblichen Dauer der geistigen Entwicklung eines Menschen bis zum Eintritt in eine Reingeistebene nach 60 bis 80 Milliarden Jahren folgern Sie, dass eine analoge Dauer auch für Nokodemion gilt.

 

Aus den Semjase-Kontakt-Berichten geht hervor, dass es keine neuen Erkenntnisse zu den Ursachen des Falschverhaltens seit Nokodemion gibt (vgl. ebd., S. 2684/85). Möglicherweise sehen Sie das heute anders. Sollte dies der Fall sein und sollten Sie sich entsprechend Ihren neuen Erkenntnissen verhalten, sollten Sie ferner Ihre Mission voll erkannt haben, danach handeln und sie in absehbarer Zeit erfüllen, dann sehe keinen logischen Grund, warum Sie ausgehend von Ihrem außerordentlich hohen geistigen Entwicklungsstand nicht vorzeitig in die Ebene Arahat Athersata zurückkehren können. Entscheidend müsste doch die Erfüllung der von der Schöpfung gewollten Mission sein! So wie es ausnahmsweise möglich war, eine Reingeistform in einen menschlichen Körper zu inkarnieren, müsste nach meiner Logik prinzipiell auch die sofortige Rückkehr in die geistige Ausgangsebene möglich sein, wenn das Ziel der Inkarnation erreicht ist! Die andere, die übliche Denkweise, die in jedem Falle von einer Mindestdauer von 60 Milliarden Jahren notwendiger Entwicklung über den Weg fortwährender Reinkarnation ausgeht, hat meines Erachtens formallogischen Charakter. Sie übergeht das Reflexive: Wenn das Ziel eines eingeleiteten Prozesses erreicht ist, ist es nicht sinnvoll oder gar unsinnig, es weiter zu verfolgen! Auch in diesem Falle werden die Grenzen absolut logischer Denkweise deutlich! 

 

Ausgehend von den bisherigen Betrachtungen stellt sich die Frage, ob die universelle Schöpfung nicht doch die Möglichkeit Ihrer vorzeitigen Rückkehr in die Reingeistebene Arahat Athersata offen hält, wenn Sie Ihre wahre Mission voll erkannt und erfüllt haben? Vielleicht setzt die vorzeitige Rückkehr sogar voraus, dass Sie von dieser Möglichkeit überzeugt sind und sie bewusst akzeptieren?

 

Ein weiterer Aspekt dürfte im betrachteten Zusammenhang eine Rolle spielen. Er betrifft das Erkennen und Erfüllen Ihrer wahren Mission in Verbindung mit dem Einleiten der universellen Wende im Wassermannzeitalter! Wenn Sie in Ihrer derzeitigen Inkarnation der letzte irdische „Prophet der Schöpfung“ sein sollen, dann heißt dies doch vermutlich, dass in der heutigen Zeit sowohl das Entscheidende gelehrt und erkannt als auch eingeleitet werden soll! Es bliebe dann bis zum Jahre 3999 noch viel Zeit, um Ihrer Mission voll zu erfüllen! Das Ziel könnte dann erreicht sein, wenn die abgespaltene irdische Schöpfung wieder in der universellen Schöpfung integriert ist.

 

Aus dem Dargelegten leitet sich weiterhin ab, dass es falsch ist, die eigene Denkweise auf die der universellen Schöpfung zu übertragen und ihr als vorgeblich höchste Denkform das absolut logische Denken zu unterstellen.

 

Als allgemeine Folgerung aus meinen Betrachtungen ergibt sich, dass eine qualitativ andere Denkweise – relativ unabhängig von ihrer Denkrichtung – schneller zu neuen Ergebnissen führen kann. Die relativ schnelle Abwärtsentwicklung der Erdenmenschheit ließe sich beispielsweise aus der Nutzung der dialektischen Denkweise allgemein erklären. Auch die gewaltige Erhöhung der Lebenszeit auf 15'000 Jahre für Arus und seine Nachkommen könnte sich dialektisch erklären lassen. Selbst die unter JHWH Arus gezeugten Riesen hatten laut Semjase ein „Durchschnittsalter von 15'000 Jahren“ (vgl. SKB, S. 57)? Und wenn ich mit meiner These falsch liege? Warum verfügen bis heute die Plejaren nach jahrtausendelanger friedlicher Entwicklung immer noch nicht annähernd über das Wissen, um ihre Lebenserwartung etwa auf das Zehnfache zu erhöhen?

 

Es gibt sicherlich weitere Beispiele geistigen Fortschritts, die nach der Überwindung der rein logischen Denkweise erzielt wurden, wie die „geburtslose Inkarnation“, worauf ich bereits in meinem Schreiben vom 06./07.12.2005 eingegangen war. Im FIGU-Bulletins Nr. 47 vom April 2004 hatte ich auf den Seiten 6 und 7 Ihre Antwort zur Frage von Horst D. Sennholz nach einer möglichen Inkarnation ohne Geburtsvorgang gefunden. Die Frage und Ihre Antwort bezogen sich auf den Avatar Babadschi, der als „geburtslose Inkarnation des Gottes Schiwa“ gilt und seit 1970 als „Babadschi (Haidakhan Baba)“ wieder in einem irdischen Menschenkörper erschienen sei“.  Ihre Antwort im genannten FIGU-Bulletin führte letztlich zur Aussage, dass „eine geburtslose Inkarnation wider alle schöpferischen Gesetzmäßigkeiten und also absolut unlogisch wäre“. Doch Avatar Babadschi könnte – falls die „geburtslose Inkarnation“ zutrifft – gar eine Inkarnation von Arus sein! Sie wäre vom Zeitpunkt sowie vom Ort der Inkarnation aus heutiger Sicht erklärbar, da offenbar die Vorherrschaft des Zugangs zu Agartha im Raum des Himalajas gesichert werden soll!

 

Generell könnte sich hinter bestimmten Fortschritten, die aus logischer Sicht lange Zeit in Anspruch nehmen, das Folgende verbergen:

Eine relativ schnelle bzw. eine qualitativ bessere Lösung kann prinzipiell dann „vorzeitig“ erzielt werden, wenn die für die Lösung notwendigen Voraussetzungen gegeben sind oder schnell geschaffen werden können.


Bitte prüfen Sie meine Gedanken!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                              Berlin, den 03.05.2008, 01:07 Uhr