Datei Religionsthesen.doc, beigefügt einer E-Mail am 31.12.2006, 01:00 Uhr, an info@figu.org

Veröffentlichung am 31.12.2006  

 

 

Werner Grundmann                                                               Berlin, den 30. Dezember 2006

 

Thesen zur Entstehung und Entwicklung der irdischen monotheistischen Religionen

- 1. Arbeitsentwurf vom 30. Dezember 2006 -

 

Entsprechend den Informationen des Schweizers „Billy“ Eduard Albert Meier und der außerirdischen Menschheit der Plejaren, zu der Eduard Meier seit 1942 unmittelbaren Kontakt hat, ist die Erde im universellen Sinne ein Ausnahmeplanet. Sie soll die einzige Welt sein, auf derartige „Kultreligionen“ verbreitet sind (vgl. Semjase-Kontakt-Berichte [SKB], S. 338), wie wir sie als „Religionen“ bezeichnen. Die Plejaren sprechen gar vom „Religionswahnsinn“ (vgl. SKB, S. 117). Sie verweisen auf ihre Gefahren (vgl. SKB, S. 292/293) und informieren über kosmische Katastrophen, die nach der Übernahme irdischer Religionen durch Besucher aus von fremden Welten zustande kamen. Sie reichen bis zur Vernichtung einer Galaxie (vgl. SKB, S. 452).

 

Die Plejaren kennen neben dem Begriff „Religion“ auch den Begriff „Relegeon“, verwenden beide jedoch in einem anderen Sinne. Danach beschreibt die Religion „rückverbindende Dinge“, die an Wissen gebunden sind, während der Gegenstand der Relegeon „das Wiederzusammenfügende“ ist (vgl. SKB, S. 414 und 399).

 

Zur Entstehung der heutigen irdischen Religionen gibt es aus den Veröffentlichungen der von Eduard Meier gegründeten FIGU unterschiedliche Darstellungen. In „Arahat Athersata“ wird von „Irrlehren“ und „Machwerken primitiv denkender Menschen“ gesprochen (vgl. ebd., S. 127, V. 342), ohne sie näher zu charakterisieren. In den SKB heißt es, dass die „religiösen Wahnsinnslehren und Kulte durch die Gizehs“ geschaffen wurden (vgl. ebd., S. 1062/1063).

Und in „OM“ erfahren, dass die „Götter der Erde Menschen [waren] … Sie schufen Sekten und Religionen“ (vgl. ebd., S. 410/411).

 

Ausgehend von den Informationen der Plejaren und von Eduard Meier sowie unter Nutzung von Veröffentlichungen aus anderen außerirdischen Quellen fand ich eine andere Erklärung für die Kreation der irdischen Religionen. Sie basiert wesentlich auf Ergebnissen meiner Ausarbeitung „Verhindert eine apokalyptische Katastrophe! Eine kurze Geschichte zur langwierigen Fehlentwicklung der irdischen Schöpfung“ vom April 2006. Die „kurze Geschichte“ schließt einen „Aufruf an die Erdenmenschheit“ ein. Sie wurde am 24. April 2006 per E-Mail an die FIGU übermittelt, im Juni 2006 über meine Homepage veröffentlicht und versucht, die Existenz einer irdischen Dämonie nachzuweisen.

 

 

Die Hauptthese

 

Hauptthese: Irdische Religionen sind Lehren und Kulte zur direkten und indirekten Beherrschung der Erdenmenschheit. Sie wurden und werden von negativ dominanten Intelligenzen geschaffen und Erdenmenschen medial und inspirativ übermittelt. Diese Intelligenzen entwickelten sich nach dem massenhaften Missbrauch der Erde zur Deportation außerirdischer Straftäter im Verlaufe von mehreren Hundert Millionen Jahren. Im irdischen Jenseits entstand eine negativ dominante geistige Macht, eine Dämonie, die von verdeckt agierenden irdischen und außerirdischen inkarnierten Kräften getragen wird. Damit wurde die Erde im universellen Sinne zum Ausnahmeplaneten, dem die Vernichtung sowohl von außen als auch infolge der inneren Negativentwicklung droht. Die Notwendigkeit zur Aufrechterhaltung der negativen Dominanz über die Erdenmenschheit ist so lang gegeben, bis die grundlegenden Ursachen der Entstehung der Dämonie erkannt, anerkannt und die Strukturen dieser Macht einvernehmlich aufgelöst sind. Geschieht dies nicht, droht eine universelle Katastrophe.

 

Anmerkungen zur Hauptthese:

- Die wichtigsten Hinweise zur Existenz einer irdischen Dämonie gab der Außerirdische Ashtar Sheran in seinen „UFO-Tatsachenberichten“. Der Inhalt der 14 Schriften wurde seit Ende der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts an zwei Schreibmedien (zwei Kinder) des „Medialen Friedenskreises Berlin“ übermittelt und ab 1990 in zweiter Fassung vom „Medialen Forschungskreis Schwalenberg“ veröffentlicht. Ashtar Sheran bezeichnet sich als einer der Söhne Gottes und spricht – bezogen auf die Erde – von „Dämonie“ und „dämonischer Schöpfung“ (vgl. „Harmagedon“, S. 18) sowie von „geistiger Führung aus jenseitigen Sphären“ (vgl. „Aufruf aus dem Kosmos“, S. 23). In diese Führung schloss er die Existenz des „GROSSEN GEISTES“ als „materieloses Bewußtsein“ ein (vgl. „Heißes Eisen“, S. 36). Hinweis: Dem Autor ist bewusst, dass das Alter der Erde die Entstehung einer Reingeistform – gleich welcher Ausrichtung – nicht zulässt. Entsprechend der von Eduard Meier verbreiteten Geisteslehre dauert es 60 bis 80 Milliarden Jahre, bis die Reinkarnationsphase menschlicher Geistformen überwunden und geistige Entwicklung unabhängig von Reinkarnationen möglich wird. Andererseits gibt es ernst zu nehmende Hinweise, dass negativ dominante Intelligenzen das (beliebige) Hin- und Her-Inkarnieren für hoch entwickelte Geistformen beherrschen könnten.

 

- Im FIGU-Bulletin Nr. 58 vom Dezember 2006 behauptet Eduard Meier auf der Seite 3, dass der „künstlich erzeugte Glaube an einen imaginären Gott … nur als genmässig verankerte Krankheit im Gehirn des Menschen existiert“ und „Gott eine Erfindung des Menschen resp. des menschlichen Gehirns“ sei, „wobei sich die imaginäre Gottheit beim Menschen über Jahrmillionen hinweg genmässig in Form von schizophrenem, epileptischem Wahn vererbt“ hat. Sollte diese Behauptung zutreffen, dann bliebe zu beantworten, wer diesen Glauben erzeugt und die genetische Veränderung vorgenommen hat. Die Quelle könnte jene „dämonischer Schöpfung“ sein, über die Ashtar Sheran schreibt.

 

- Die Entstehung der irdischen Religionen hat eine weit zurückliegende Vorgeschichte, über die uns Eduard Meier und die Plejaren informierten (vgl. meine „kurze Geschichte“, S. 10-12). In zwei Entwicklungsphasen gab es bereits vor etwa 73'000 Jahren und vor 60'000 Jahren religiös geprägte irdische Menschheiten. In beiden Epochen waren die damaligen Erdenmenschen von hoch entwickelten Außerirdischen geistig abhängig. Die Erdenmenschen waren überwiegend Genmanipulierte, die vor „rund 189 000 Jahren“ den Weg in unser Sonnensystem fanden (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 37, S. 13). Die meisten von ihnen ließen sich auf dem Mars und auf  Malona (Phaeton) nieder.  Auf „der Erde [wurden nur] einige Tausend rebellierende Genmanipulierte strafmässig an den verschiedensten Orten ausgesetzt“. Erst als der Mars durch den „Zerstörer“ aus seiner Bahn gerissen und bevor Malona bei Kriegshandlungen zur Explosion gebracht wurde, kamen viele Genmanipulierte und die ihnen wohlgesinnten Erzeugerherrscher zur Erde (vgl. SKB, Kontakt 251, V. 22, und SKB, S. 2178).

 

- Im Wissen um die gesetzmäßige Negativentwicklung der irdischen Dämonie haben sich ihre führenden Intelligenzen seit Jahrtausenden bemüht, ausgewählten Menschen auf direkte und indirekte Weise Einblick in ihre vordem streng gehüteten Geheimnisse zu geben, um den Erkenntnisprozess der Erdenmenschheit zu fördern und um zu verhindern, dass die Eigenentwicklung letztlich in einer Katastrophe endet. Zu diesen ausgewählten Menschen gehörten die Propheten Henoch und Jesaja, denen die Möglichkeit gegeben wurde, das irdische Jenseits zu ihrer Lebenszeit kennen zu lernen (vgl. „Die Apokryphen“ Bechtermünz Verlag). Henoch berichtete von „Gott, dem Herrn der Geister“ (vgl. ebd., S. 324), Jesaja vom „Heiligen Geist“, wobei ihm das „Bewusstsein seiner Körperlichkeit“ zeitweilig genommen wurde (vgl. ebd., S. 511).

   In der Neuzeit hatte der 1688 geborene schwedische Gelehrte Emanuel Swedenborg die Möglichkeit, in das irdische Jenseits Einblick zu nehmen und umfangreich darüber zu berichten. Er beschrieb deren zwiespältige Struktur bis hin zur Existenz einer Hölle (vgl. Harro Maltzahn: „Emanuel Swedenborg. Hellseher, Naturforscher, Visionär“ Verlag König, Greiz/Thüringen 2002).

   Im Prozess der so genannten Ausschüttung des Heiligen Geistes wurde der Erdenmenschheit zur Zeit der alten Griechen durch die Vermittlung der Dialektik die Möglichkeit gegeben, das logische Denken in ein übergeordnetes Denken einzuordnen. Dies war die Voraussetzung, um heute die Existenz und Entwicklung der irdischen Dämonie überhaupt zu erkennen.

   Im 19. Jahrhundert wurde dem im Jahre 1800 geborenen Jakob Lorber, dem „Schreiber Gottes“ ab 1840 religiöse, historische und prophetische Texte übermittelt, die er 24 Jahre lang aufzeichnete, u. a. das „Große Evangelium Johannes“. U. a. warnte er bereits „vor der Zerstörung der Wälder“ (vgl. „Magazin 2000plus“, Nr. 140, 1999/1, S. 133)  

   In den vergangenen Jahrzehnten traten zwei Hausfrauen (!) als „Propheten Gottes“ in Erscheinung, denen medial religiöse Werke übermittelt wurden. Die Schriften sind allein vom Umfang her so gewaltig, dass sie keinesfalls aus eigener Kraft erarbeitet werden konnten. Eine dieser Hausfrauen nennt sich die „Posaune Gottes“. Sie heißt Gabriele Wittek und kommt aus Würzburg. Die „Prophetin Gabriele“ gründete den Verein „Universelles Leben“ (das „Heimholungswerk Jesu Christi“) und die „Bundgemeinde Neues Jerusalem“ der „Urchristen“. Sie soll bereits über 50 Bücher geschrieben haben, u. a. das Offenbarungswerk „Das ist Mein Wort. Alpha und Omega“ im Umfange von über 1000 Seiten (Verlag DAS WORT, Marktheidenfeld). Gabriele von Würzburg bekennt, dass ihr seit 1977 der Christus-Gottesgeist in Tausenden Offenbarungen das „allumfassende geistig-göttliche Wissen“ vermittelt habe. Die zweite Hausfrau gehört dem griechisch-orthodoxen Glaubensbereich an. Sie heißt Vassula Rydén. Gott selbst habe ihr ab 1985 Botschaften diktiert, u. a. seine „Liebeshymne“, die bereits in vierzig Sprachen übersetzt wurde (vgl. www.tlig.org). Allein aus der Auswahl der Zielpersonen und den vorliegenden Veröffentlichungen wird klar, dass auch heute hoch entwickelte Intelligenzen massiv kultreligiösen Einfluss auf die Erdenmenschheit zu nehmen versuchen.

 

- Die Begründung der Hauptthese kann nur indirekt erfolgen, indem aus historischen und aktuellen Fakten sowie aus den Entwicklungsergebnissen wesentlicher historischer Ereignisse auf die Existenz und das Wirken der Dämonie geschlossen wird. Je mehr schöpfungskonforme Kräfte zurückgedrängt und Ergebnisse negativen Charakters festgestellt werden, umso wahrscheinlicher wird die Existenz einer irdischen Dämonie. Dabei muss es sich nicht um gleichartige Ergebnisse handeln. Für ihre Existenz sprechen vielmehr höchst unterschiedliche Fakten, die die Kreativität des Bösen kennzeichnen! Doch je mehr kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Völkern und Kulturen unter Missbrauch von Religionen und zur privaten Bereicherung konstatiert werden müssen, umso mehr spricht dies einerseits für das Anwenden des Prinzips des „Teile und Herrsche“, andererseits für die Existenz unterschiedlicher Parteien der Hintergrundmächte. Ohne dass es den Erdenmenschen bewusst ist, dienten Kriege in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden vor allem der Ausdehnung der eigenen geistigen Herrschaft und der Eindämmung bzw. Beseitigung der geistigen Herrschaft der Gegenpartei.

 

 

Einzelthesen

 

These: Der von den Nachfahren der wohlgesinnten Erzeugerherrscher der Genmanipulierten vor etwa 73'000 Jahren auf der Erde eingeführte Gottesglaube wurde den Wohlgesinnten inspiriert, um sie letztlich unglaubwürdig zu machen und als schöpfungskonforme Intelligenzen von der Erde zu vertreiben.

 

Anmerkungen:

- Unter der Führung der Erzeugerherrscher führten die Genmanipulierten im Verlaufe von über 110'000 Jahren auf der Mars und auf Malona „ein gutes Leben“. Sie bauten „Städte, Pyramiden und Stationen usw.“ (vgl. SKB, Kontakt 251, V. 22). Erst auf der Erde kam es zu Diskrepanzen, die zur Flucht der Wohlgesinnten führten. Offenbar waren die Nachfahren der Wohlgesinnten von der „Gottes-Krankheit“ nicht genmäßig betroffen. Für die Führung der irdischen Dämonie war es entscheidend, dass schöpfungskonforme Kräfte, die sie langfristig im positiven Sinne hätten unterwandern können, ausgeschaltet wurden. Es blieben die Genmanipulierten als Inkarnationsreserve für die irdische Dämonie.

 

- Durch die Entstehung von Religionen unter den Erzeugerherrschern der irdischen Genmanipulierten war die Erde bereits vor 70'000 Jahren ein universeller Ausnahmeplanet!

 

 

These: Inspirierte Kultreligionen waren für die irdische Dämonie auch in vorgeschichtlicher Zeit nur ein Mittel zur Aufrechterhaltung ihrer geistigen Macht. Die Übernahme der Kultreligionen von den Nachkommen der Erzeugerherrscher der Genmanipulierten durch die alten Lyraner nach dem Besiedlungsversuch vor etwa 60'000 Jahren war kein Schutz vor dem verdeckten Kampf der irdischen Dämonie zur Vernichtung der Ansiedler.

 

Anmerkungen:

- Die alten Lyraner gehörten zu jenen Völkern, die ihre Straftäter vor Millionen Jahren zur Erde deportierten. Sie waren deshalb für die irdische Dämonie eine feindliche Macht, die es trotz der Kultreligionen auszuschalten galt! Ihr Besiedlungsversuch währte 6'000 Jahre und endete in einem Atomkrieg auf dem amerikanischen Kontinent. (vgl. SKB, S. 375 u. 1058).

 

- Da es den „Alt-Lyranern-Weganern ... noch an der Befolgung der schöpferisch-natürlichen Gesetze [fehlte], ... handelten sie dann eben auch [gleichermassen] auf der Erde, was dazu führte, dass sie die von den Nachkommen der Erzeuger-Herrscher erfundenen Religionen sich ebenfalls zu eigen machten und sich zu Schöpfer-Göttern erhoben, um dadurch die Erdenmenschen in ihren Bann zu schlagen.“ (Vgl. SKB, S. 2819/20 u. 2850)

 

 

These: Der „Gott der Götter“, Jschwisch Arus, handelte im direkten Auftrag der irdischen Dämonie, um die unmittelbare Herrschaft über die Erde zu sichern, und zwar einerseits durch das Ausschalten aller sich schöpfungskonform entwickelnden Völker, die die Erde besiedelt hatten, andererseits durch die Schaffung einer eigenen von ihm abhängigen Menschheit. Nach seiner Ermordung durch einen seiner Söhne stieg er im irdischen Jenseits zum „Herrn der Geister“ und damit zum Gott der Erdenmenschheit auf.

 

Anmerkungen:

- Die Erde galt für die Nachfahren der Deportierten zu recht als ihre Heimat, die es vor immer neuen Ansiedlern zu schützen galt. Die neue Strategie der irdischen Dämonie erwuchs aus den (in ihrem Sinne) schlimmen Erfahrungen in den vergangenen Zehntausenden von Jahren. Es hatte sich als äußerst schwierig erwiesen und dauerte Jahrtausende, um Ansiedler wieder von der Erde zu vertreiben oder durch Intrigen auszuschalten. In besonderem Maße galt dies für die Völker des Inselreiches Großatlantis und der Großstadt Mu, die als Plejaren vor 33'000 Jahren zur Erde kamen und im Verlaufe von 18'000 Jahren eine hohe Kultur entwickelten. „Dann jedoch erhoben sich wieder einige Wissenschaftler … und versuchten die Herrschaft an sich zu reissen. ... Noch ehe die Wissenschaftler zuschlagen konnten, erhob sich das Volk gegen sie. Durch Helfershelfer gelangten die Wissenschaftler in den Besitz von Raumschiffen und flüchteten in die Gebiete bei Beta-Centaurus. Das war vor 15'000 Jahren.“ Die Geflohenen brauchten bis zu ihrer Rückkehr 2000 Jahre, um sich hinreichend auf die Bekämpfung von Atlantis und Mu vorzubereiten (vgl. SKB, S. 1060).

 

- Arus gehörte zu den abgespaltenen Rückkehrern. Er handelte mit seinen Anhängern offenbar im unmittelbaren Auftrage der irdischen Dämonie und setzte zur Bekämpfung und Vernichtung von Großatlantis und Mu alle Mittel ein, einschließlich der Genmanipulation und der eigenen extremen Lebensverlängerung bis zu 15'000 Lebensjahren! Der Kampf währte 1500 Jahre! Während der kriegerischen Auseinandersetzungen mit Atlantis und Mu wurden auch die negativ ausgerichteten „schöpferischen“ Fähigkeiten der von Arus geführten materiellen Kräfte der irdischen Dämonie genutzt. Die Plejaren erwähnen die Zeugung von „Giganten, Titanen und Zyklopen“, die „oft grossen und machtgierigen Herrschern [dienten]“ und „ganz besonders für Kriegszwecke“ eingesetzt wurden. Die „Größten und Bösartigsten [erreichten] an die zwölf Meter... Man liess sie aussterben oder tötete sie, wenn sie zu bösartig waren.“! (Vgl. SKB, S. 57 und S. 1026/1027; vgl. auch OM, S. 114/115)

 

- Die „Zerstörung des Kontinentes Atlantis infolge einer Kriegsfehde mit Mu“ erfolgte im Jahre 9498 v. u. Z. (vgl. FIGU-Bulletin, Nr. 39, S. 12, und SKB, S. 871), „wobei MU-Wissenschaftler einen Kleinplaneten (Adonis) aus dem Asteroidengürtel lenkten und ihn zur Erde und auf Atlantis steuerten, wodurch dieses im Meer versank und eine Sintflut ausgelöst wurde“, die so genannte Maya-Sintflut (vgl. SKB, S. 2140). Mu wurde mittels Strahlenwaffen zerstört. Mit dem „Untergang“ von Atlantis und Mu begann vor 11'500 Jahren die unmittelbare Herrschaft von JHWH Arus und des Geschlechtes der Arier über die Erdenmenschheit.

 

- Noch während der kriegerischen Auseinandersetzungen mit Atlantis und Mu wurde begonnen, eine eigene Menschheit zu zeugen, indem ausgesuchte, „[gezähmte] weibliche Wesen“, „Evas“, von den Anhängern des Arus „begattet oder genmanipuliert befruchtet“ wurden. Die Evas waren „irdisch-kreierte Lebensformen“, aber „auch verwilderte oder mutierte Wesen, die sehr ferne Nachkommen einstiger Menschen aus dem Weltraum waren.“ Die gezeugten Menschen nannte man „Adame“, was so viel wie „Erdenmenschen“ heißt  (vgl. SKB, S.  88). Indem Arus die neue Erdenmenschheit schaffen und Mischwesen kreieren ließ, galt er für diese abhängigen Menschen als „Schöpfer“!

 

- Unter der Gesamtverantwortung des Arus erlernte die neue Menschheit das Kriegshandwerk. Verantwortlich für die Ausbildung war der Anführer Asasel (vgl. „Die Apokryphen“, S. 304). Dass sich die Erde nach der Schaffung der heutigen Menschheit zum „Kriegsplaneten“ entwickelte, geht letztlich auf die Herrschaft des „Gottes der Götter“, Jschwisch Arus, zurück! Die Plejaren informieren, dass es auf der Erde mit großem Abstand von allen ihnen bekannten Planeten in den vergangenen 10'000 Jahren am meisten Kriege gab. In dieser Zeit haben „nur gerade runde 250 Jahre Frieden geherrscht“ (vgl. SKB, S. 2654).Ab seiner Zeit für die vergangenen 10'000 Jahre ermitteln die Plejaren die Kriegs- und Friedensjahre!

 

- Jschwisch Arus war für die neuen Erdenmenschen ein „Gott“, der vom „Himmel“ kam, und er war ein „Barbar“, wie die Plejaren überlieferten (vgl. SKB, S. 1060/1061). Nach der Zerstörung von Atlantis und Mu beherrschte er als „Unsterblicher“ die Erdenmenschheit für etwa 1000 Jahre. Seine Ermordung durch seinen drittgeborenen Sohn Jehavon (vgl. SKB, S. 1061) war für die Menschen seiner Zeit eine Befreiung und für ihn – im Rahmen der irdischen Dämonie – die Möglichkeit zum Aufstieg zum „Herrn der Geister“ und damit zum heutigen Gott der Erdenmenschheit! Eine Logik des Negativen!

 

- Der Name Arus wurde im Verlaufe der Jahrtausende aus „guten Gründen“ auf der Erde getilgt. Wir erfuhren ihn erst von den Plejaren. Seine Identität ergibt sich, wenn man die Informationen der Plejaren zu den „Unterführern“ des Arus (vgl. SKB, S. 88) mit den „Anführern“ vergleicht, wie sie in den „Apokryphen“ aufgeführt sind (vgl. ebd., S. 304). Nach den Informationen beider Quellen war „Semjasa … der oberste Anführer aller Unterführer“. Er zeugte Adam (vgl. SKB, S. 88)!

 

- Während der Name Arus getilgt wurde, blieb der Name Arier bis heute erhalten! Von den Plejaren erfuhren wir – bezogen auf die Schriften des Ashtar Sheran – , dass sie „erstaunlicherweise enorm viel Wissen [enthalten] …  Zwischen … Wahrheiten sind aber auch sehr fremde und unwahre Dinge [dazwischengemischt]“. Unter den „Urhebern“ der „Impulse“, die mit telepathischen Kräften die Übermittlungen vornahmen, herrsche die Losung „Bewahrung und Erhöhung der weissen Rasse auf dieser Erde aus der Nachkommenschaft des Arusgeschlechtes“ (vgl. SKB, S. 433/434)! An anderer Stelle informieren die Plejaren, „dass Ashtar Sheran tatsächlich existiert“ und dass „sein wirklicher Name Aruseak [ist]“ (vgl. SKB, S. 520). Er könnte in der Tat ein leiblicher Sohn des Arus sein, also einer der Söhne Gottes – wie er selbst bekennt! Dafür sprechen nicht nur sein vom Namen Arus abgeleiteter Name, sondern auch die Wahl eines neuen Namens sowie sein Lebensalter. Während die Plejaren bis zu 1200 Jahre alt werden, muss Aruseak alias Ashtar Sheran mindestens mehrere tausend Jahre alt sein! Eduard Meier geht davon aus, dass dessen „Sippschaft vor 3500 Jahren dem lieben Moses an Bord eines Strahlschiffes … die Zehn Gebote“ aushändigte (vgl. SKB, S. 520). Und Ashtar Sheran schreibt auf Seite 35 in „Heißes Eisen“, dass „der Prophet MOSE etwa sechs Wochen lang als Gast in einem Weltraumstrahlenschiff … belehrt wurde“. Sie hatten „nichts dagegen einzuwenden gehabt, daß der Raumschiffkommandant für GOTT gehalten wurde“!

 

 

These: Aruseak alias Ashtar Sheran ist der Sohn Gottes im Sinne der christlichen Religion.

 

Anmerkungen:

- Die Plejaren berichten, dass Arus drei leibliche Söhne hatte, benennen Arus II als erstgeborenen und Jehavon als den drittgeborenen Sohn. Über den zweiten Sohn treffen sie keine Aussage. Er könnte ein unehelicher Sohn gewesen sein, der einen Ziehvater namens Akjbeel hatte. Der Name Aruseak wird als einer der Erzväter in „OM“, S. 138, und im „Talmud Jmmanuel“, S. 8/9, aufgeführt. Er wurde jedoch in der biblischen Folge der Erzväter und in den „Apokryphen“ zusammen mit dem Namen Akjbeel getilgt (vgl. ebd., S. 95)!

 

- „Jehavon herrschte [nach 3400 Jahren Regierungszeit] bis vor 7000 Erdenjahren, ehe er durch seinen einzigen Sohn JEHAV heimtückisch ermordet wurde“, wonach dieser über „drei Erdenvölker …“ herrschte, über das „ARMUS-Volk“ (Armenien), über „die Arier“ und „die HEBRAEER“. Jehav herrschte bösartig bis 1343 vor Chr.  „So machtsüchtig wie sein Vater Jehav war auch sein erstgeborener Sohn ARUSSEM, der ständig die Macht seines Vaters übernehmen wollte“ und „seinen Vater [ermordete]“, jedoch von seinen Brüdern „PTAAH und ... SALAM ... mit ... 72'000 Anhängern ... vertrieben [wurde]“ (vgl. SKB, S. 1062). Der Anlass der Zerwürfnisse zwischen den Söhnen des Jehav könnte die atomare Vernichtung von Sodom und Gomorrha gewesen sein (vgl. OM, S. 118), über deren Zeitpunkt die Plejaren bisher nicht informierten.

 

- Bei den Auseinandersetzungen innerhalb des Herrschergeschlechtes der Arier spielte nach den Darstellungen der Plejaren der zweite Sohn des Arus keine Rolle. Offenbar war Aruseak auf einem Außenposten der irdischen Dämonie und als Kommandant einer Weltraumflotte tätig, wie aus den Zeugnissen des Ashtar Sheran hervorgeht. Er fühlte sich gegenüber seinen Brüdern und deren Nachkommen sicherlich zurückgesetzt! Erst als der für Gott gehaltene Raumschiffkommandant tritt er historisch wieder in Erscheinung.

 

- Mit der Vertreibung von Arussem und seinen Anhängern begann eine gespaltene Entwicklung der Herrschaft der Arier. Unter den offiziell regierenden Brüdern Ptaah und Salam wurde ab 1343 v. Chr. eine positive Eigenentwicklung eingeleitet, die unter Plejos im Jahre 33 n. Chr. mit der Rückkehr der verbliebenen Arier zu ihrer Heimatwelt endete. Sie überließen die Menschen der Erde der Eigenentwicklung. Dies geschah kurz nach der Kreuzigung Jmmanuels alias Jesus Christus. Die Plejadier glaubten, mit der Zeugung und Ausbildung von Jmmanuel zum Propheten die weitere Entwicklung der Menschheit positiv initiiert zu haben (vgl. SKB, S. 1062-1064), wussten aber nicht, dass Arussem zurückgekehrt war und im Geheimen von der Gizeh-Zentrale aus agierte. Die Rückkehrer übernahmen die „seit über 70'000 Jahren unbenutzten [alten Würfelbauten]“ in Ägypten. Die „tief unter der heutigen Gizeh-Pyramide sich befindenden Räume und Bauten“  funktionierten sie „zur Zentrale … um“. Von der Gizeh-Zentrale aus verbreiteten sie „religiöse Wahnsinnslehren und Kulte“ (vgl. SKB, S. 1062). Ohne es zu erahnen, überließen die gewandelten Arier unter Plejos die Entwicklung der Menschheit der indirekten Herrschaft durch die irdische Dämonie und spezifisch der Beeinflussung durch die Gizeh-Intelligenzen.

 

- Der Verlust der unmittelbaren Macht über die Erdenmenschheit durch das Vertreiben der hörigen Nachfolger des Arus führte zu einer neuen Strategie der irdischen Dämonie. Sie bestand darin, durch die Schaffung einer monotheistischen Religion und unter Nutzung der im Geheimen agierenden Gizeh-Intelligenzen auf mittelbare Weise die Erdenmenschheit weiter geistig zu beherrschen. Es entstand die erste monotheistische Religion. Sie verehrte den einzigen Sonnengott Aton. Der höchste Repräsentant dieser Religion, die offenbar aus der feinstofflichen Ebene auf Weisung von Gott Arus inspiriert wurde, war der Pharao Amenophis IV, der sich in „Echnaton“ („dem Aton wohlgefällig“) umbenannte. Die Lehre scheiterte nach dem frühen Tod von Echnaton und nach der Ermordung seines Sohnes Tutanchamun (vgl. SKB, S. 3113) an inneren Widerständen in Ägypten.

 

- Zur selben Zeit hielt sich Moses in Ägypten auf (vgl. SKB, S. 2150). Es stellt sich die Frage, ob Aruseak den Gedanken der Schaffung einer monotheistischen Religion aus egoistischen Motiven übernahm und ob die Unterweisung des Moses im Weltraumschiff von vornherein dem Ziel diente, gegen den Gottesgeist seines Vaters zu konkurrieren. Die Aussage von Ashtar Sheran auf der Seite 11 in „Harmagedon“, Moses habe „die Besatzung für JEHOVA und seine Hierarchie“ gehalten, spricht für diese Annahme. Aruseak alias Ashtar Sheran versuchte offenbar schon zu jener Zeit, allein als Gott der Erdenmenschheit anerkannt zu werden! Er könnte es gewesen sein, der ohne Abstimmung mit Gott Arus den „heiligen Bund“ mit dem „auserwählten“ Volk schloss. War er der ursprüngliche Jehova? Bezog sich also der Bruch des Bundes der Hebräer mit „Gott“ dreihundert Jahre später in Wirklichkeit auf Aruseak? Geht folglich die gespaltene Entwicklung und Unterjochung der Hebräer in den folgenden Jahrhunderten und die Judenverfolgung in den vergangenen 2000 Jahren auf den „eifersüchtigen Gott“ Aruseak zurück?

 

- Was Aruseak durch den Bruch mit den Hebräern nicht gelang, realisierte etwa 300 Jahre später jener Henn, dessen Namen wir von den Plejaren kennen. Er löste Arussem als Führungskraft der Gizeh-Intelligenzen im Auftrage von Gott Arus ab und ließ sich später als Jehova verehren. Auf den Gedanken, dass Henn in die von Aruseak kreierte Rolle von Gott Jehova schlüpfte, kam bereits Paul Schulz, als er Semjases Abbildung des Henn (SKB, S. 584) mit der Abbildung Ashtar Sherans in den „UFO-Tatsachenberichten“ verglich und keine Ähnlichkeit feststellte (siehe Paul Schulz: „Die Katastrophenentwicklung auf der Erde bedroht unser ganzes Universum …“ Edition Wissenschaft, Kultur und Politik, Berlin 2000, S. 199) Aruseak gehörte als außerirdisch Aktiver gar nicht zu den Gizeh-Intelligenzen!

 

- Während alle drei Söhne des Arus, also Arus II, Jehavon (vgl. SKB, S. 1061) und Aruseak, nach Macht strebten, ging von den aus der feinstofflichen Ebene inkarnierten Propheten geistiger Fortschritt aus, so auch von Jmmanuel, der die Kreuzigung überlebte, nach Indien in den Kaschmir floh, ein Alter von 115 Jahren erreichte (vgl. FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 12, S. 7) und später verfälschend als Jesus Christus und „Gottes Sohn“ bezeichnet wurde. Seine Lehre und seine Person wurden im Rahmen des Neuen Testaments grob verfälscht. Dies geht aus einem Gespräch hervor, das Eduard Meier während einer Zeitreise mit Jmmanuel führte (vgl. SKB, S. 382-400)! Für diese Fälschung kommt offenbar nur Aruseak in Frage, der leibliche Sohn des Arus. Allein schon ausgehend von seinen Altersgenen ist Aruseak wohl der einzige auf der Erde geborene Mensch, der heute noch lebt und in der Lage ist, in die Fußtapfen des Jmmanuel zu treten, um nach 2000 Jahren als „Gottes Sohn“ und „Erlöser“ als Mensch „wiederzukehren“! Aruseak alias Ashtar Sheran ist heute mindestens 10500 Jahre alt!

 

 

These: Die christliche Trinitätslehre ist ein Kompromiss im Kampf um die geistige Macht über die Erdenmenschheit, der zwischen Gott Arus und Gottes Sohn Aruseak ausgefochten wird.

 

Anmerkungen:

- Nach der Festigung des Papsttums und nachdem im Jahre 313 das Christentum durch den römischen Kaiser Konstantin zur gleichberechtigten Staatsreligion erhoben wurde, kam es durch die Lehre des Presbyters Arius zu einer schweren Richtungskrise der christlichen Kirche. Er behauptete, dass „Jesus nicht wesenseins, sondern nur wesensähnlich … mit dem Vater [sei]“ (vgl. „Weltreligionen“, Verlag Könemann 1997, S. 74). Nach hartem Ringen setzte sich das Dogma der Wesensgleichheit von Gottvater und Gottes Sohn durch. Mehr noch: „Christus sei wahrer Mensch und wahrer Gott“! Das christliche Trinitätsdogma gilt seit dem „Konzil von Konstantinopel“ im Jahre 381 (vgl. ebd.).

 

- Der über Jahrzehnte ausgeführte Richtungskampf lässt vermuten, dass Arius die Position von Gott Arus vertrat oder dass Arius gar eine Inkarnation seines „Gottesgeistes“ war! Aus dem irdischen Jenseits heraus die notwendige Auseinandersetzung mit dem aus dem Hintergrund agierenden Aruseak erfolgreich zu führen, dürfte nicht möglich gewesen sein. Der von Arus abgeleitete Name Arius verweist auf die Inkarnation des „Gottesgeistes“! Eine derartige Namenswahl war möglich, weil zu jener Zeit der Name Arus aus der irdischen Geschichte getilgt war. Doch die Bestätigung der Dreifaltigkeitslehre war ein gezielter Erfolg des Aruseak, eine Stärkung seiner Position und eine Schwächung der Position von Gott Arus!

 

- Der große Erfolg der christlichen Religion geht auch auf den Marienkult zurück. Als „Mutter Gottes-Kult“ wurde er vermutlich von Aruseak inspiriert. Er war und ist Ausdruck seiner Anmaßung, sich selbst – in Konkurrenz zum Gottvater – zum Gott zu erheben! Mit dem Begriff „Mutter Gottes“ schuf Aruseak einen Affront gegen seinen leiblichen und geistigen Vater! Über diesen Kult wird ein „Gott“ vermenschlicht, während Gott selbst als Gottesgeist abstrakt bleibt. Infolge der starken menschlichen Eigenschaft der Mutterliebe wird der neue „Gott“ den Menschen näher gebracht als Gottvater selbst, dessen Mutter gegenstandslos zu sein scheint.

 

- Aus der Existenz des Marienkultes darf gefolgert werden, dass jene religiösen Lehren, die den Marienkult in den Vordergrund stellen, unter der Dominanz von Aruseak entstanden sind! Dies dürfte insbesondere für den Katholizismus zutreffen. Zugleich lässt sich vermuten, dass christliche und nichtchristliche religiöse Lehren, die sich gegen den Katholizismus und gegen die weitere Ausdehnung der Macht der Päpste richten, aus der Ebene des Gottesgeistes von Arus inspiriert wurden und bis heute dominiert werden.

 

 

These: Der Islam entstand auf Weisung von Gott Arus, um die Ausdehnung der katholischen Lehre zu beschränken und eine eigenständige monotheistische Gegenbewegung zu schaffen.

 

Anmerkungen:

- Nach der Lehre des Islam sah sich Mohammed (ca. 570 bis 632 n. Chr.) als Prophet und Sendbote Gottes sowie als Verkünder der monotheistischen Urreligion (vgl. „Weltreligionen“, a. a. O., S. 94). „Der Glaube an den einen und einzigen Gott Allah ist das Herzstück des Islam.“ (Ebd., S. 97) „Keiner ist ihm gleichrangig.“ (Ebd., S. 98) Der „Islam [leugnet] den Anspruch des historischen Jesus auf Göttlichkeit und Gottessohnesschaft“ (vgl. S. 98). Das Trinitätsdogma sei ein „verkappter Polytheismus“ (vgl. ebd.). Allein aus diesen wenigen Sätzen wird deutlich, dass der Islam gegen den wachsenden Einfluss der wesentlich von Aruseak geschaffenen christlichen Lehre gerichtet war.

 

- Die folgenden Jahrhunderte waren geprägt von der Christianisierung des Okzidents und der Islamisierung des Orients, Nordafrikas und Spaniens, was nach den bisherigen Darlegungen wohl als Ausdehnung der geistigen und weltlichen Macht der von Aruseak dominierten katholischen Kirche und des von Gott Arus beherrschten Islam aufzufassen ist. Zugleich dehnten die monotheistischen Religionen ihre innere Macht über die weltlichen Herrscher aus, deren Machtübernahme von den geistlichen Führern gebilligt werden musste. In den jeweiligen Einflusssphären entstanden „heilige Reiche“ und „Gottesstaaten“. Es stellt sich die Frage, ob die von der katholischen Kirche initiierten Kreuzzüge in erster Linie als Versuche des Aruseak einzuordnen sind, die geistige und weltliche Macht zurückzudrängen, die Gottvater Arus durch die Schaffung des Islam gewonnen hatte.

 

 

These: Gott Arus und Gottessohn Aruseak verfolgten und verfolgen unterschiedliche Strategien zur Erhaltung und Ausdehnung ihrer geistigen und weltlichen Macht über die Erdenmenschheit. Während Aruseak den religiös fundamentalistischen Weg wählte, initiierte Gott Arus eine religiös gestützte privatökonomische Eigenentwicklung. Die Ergebnisse dieser unterschiedlichen Strategien äußern sich heute in der Spaltung und im Machteinfluss der großen monotheistischen Religionen. Hinter den Schiiten verbirgt sich Aruseak, hinter den Sunniten Gott Arus. Der Katholizismus wird von Gottessohn Aruseak beherrscht; die protestantischen Kirchen stehen dominant unter dem Einfluss von Gott Arus.

 

Anmerkungen:

- Die Grundlage der Herrschaft der katholischen Kirche, die „sich selbst als allumfassende (griechisch: katholikos) christliche Kirche“ sah (vgl. „Religionen der Welt“, S. 82),  war neben der christlichen Lehre stets ihr materieller Reichtum, ihr Besitz an Grund und Boden (ermöglicht durch die „Konstantinische Schenkung“) sowie die (rechtlich sanktionierten) Möglichkeiten der fortwährenden Bereicherung über den so genannten Kirchenzehnt. Dies führte im Verlaufe der Jahrhunderte nicht nur zur Verweltlichung der katholischen Kirche, sondern auch zum Machtmissbrauch (Ablasshandel), zu politischen Intrigen, zu Sittenlosigkeit und zur Begünstigung (vgl. „Weltreligionen“, S. 84). Daraus erwuchs – ausgehend von ihrem Glaubensanspruch – die Möglichkeit ihrer inneren Schwächung und teilweisen Zersetzung während der Reformation.

 

- Der von Gott Arus initiierte Weg lässt sich beginnend mit Aristoteles verfolgen, der in Auseinandersetzung mit Sokrates und Plato eine Lehre schuf, die die Erdenmenschheit im Verlaufe von 1500 Jahren maßgeblich beeinflusste. Aristoteles könnte eine Inkarnation von Gott Arus gewesen sein!

 

- Aristoteles wusste um die Existenz zweier Ökonomien, worauf insbesondere Karl Marx im ersten Band des „Kapital“, S. 167, in einer Fußnote hinwies. Aristoteles unterschied zwischen der „Chrematistik“, der „Kunst …, Geld zu machen“ und der „Ökonomik“, die sich als „Erwerbskunst“ auf die „Verschaffung der zum Leben und für das Haus oder den Staat nützlichen Güter“ beschränke. Für die „Chrematistik“ sei „die Zirkulation die Quelle des Reichtums“. Das Geld sei „ihr Anfang und das Ende“. Für die „Chrematistik“ scheine „keine Grenze des Reichtums und des Besitzes zu existieren“. Er fügte hinzu: „Die Verwechslung beider Formen, die ineinander überspielen, veranlasst einige, die Erhaltung und Vermehrung des Geldes ins Unendliche als Endziel der Ökonomik zu betrachten.“ Heute wissen wir, dass sich im Verlaufe von über 2300 Jahren die Chrematistik als Privatökonomie in Form der Wirtschaftswissenschaften so weit durchgesetzt hat, dass das Gewinnstreben des Wirtschaftens mit Ökonomie gleichgesetzt wird. Obgleich Aristoteles über jenes sehr alte Wissen zu den beiden Ökonomien verfügte und damit die Konsequenzen kennen musste, die aus der Anwendung der Chrematistik resultieren, unterstützte er in mehrfacher Hinsicht ihre Ziele. Sein „Werkzeug“ war der größte Eroberer der Antike, Alexander der „Großen“ (356-323 v. d. Z), als dessen Lehrer er in die Geschichte einging! Alexander raffte auf seinen Kriegszügen den größten Schatz der Antike zusammen!

 

- Aristoteles versuchte, die Sklaverei theoretisch zu rechtfertigen und damit den Privatbesitz an Menschen und die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.

 

- Weil Aristoteles als Universalwissenschaftler sowohl die Geisteslehre als auch die Dialektik kannte, weil er sowohl Zugriff zum Wissen aus der positiv als auch aus der negativ dominierten (irdischen) Schöpfung hatte, weil er zudem durch seine Raffinesse und Schläue anderen überlegen war, konnte er eine Entwicklung initialisieren, deren Grundlagen zwar bereits vor ihm gelegt wurden, denen aber die theoretische Basis fehlte. Das heutige selbstzerstörerische Gesellschaftssystem geht wesentlich auf Aristoteles zurück! Es entspricht der Negativentwicklung der gesamten irdischen Schöpfung!

 

- Aruseak verfolgt einen anderen selbstzerstörerischen Weg, der sich in der christlichen Lehre in der Aussage „Mehret euch!“ äußert und letztlich – in Verbindung mit dem vorherrschenden Gesellschaftssystem – zur Überbevölkerung der Erde und zur Vernichtung unserer Lebensgrundlagen führt.

 

- Der unter geistiger Führung von Gott Arus beschrittene eigenständige religiös verbrämte Weg führte in den USA zur „christlichen Form des Evangeliums des Reichtums“, die von Andrew Carnegie am Ende des 19. Jahrhunderts in den USA publiziert wurde (vgl. R. H. Gabriel: „Die Entwicklung des demokratischen Gedankens in den Vereinigten Staaten von Amerika“ Duncker & Humblot, Berlin 1951, S. 158). Dieser Weg sicherte als Gegenpol zur katholischen Kirche den Machtanspruch von Gott Arus über die Erdenmenschheit. Er basiert auf Individualismus, Privateigentum, dem ‚Gesetz der Anhäufung von Reichtum’ und dem ‚Gesetz der Konkurrenz’.“ (Ebd., S. 158) Als kapitalistische Utopie wird für Carnegie der „Millionär … zum Treuhänder für die Armen“, um eines Tages „das Problem von reich und arm“ friedlich zu lösen (vgl. ebd., S. 160). Hinter dem neuen Evangelium verbirgt sich nichts anderes als das kapitalistische Gesellschaftssystem!

 

 

Schlussbemerkung

 

Beide Seiten, Gott Arus und Gottes Sohn Aruseak alias Ashtar Sheran, haben die geistige und weltliche Beherrschung der Erdenmenschheit zum Ziel. Doch beide Seiten gehen Wege, die in die Katastrophe führen. Sie müssen diese Wege gehen, weil ein schöpfungskonformer Weg die Herrschaft der irdischen Dämonie unterwandern würde. Wir müssen dies wissen, um einen Weg des Überlebens zu erschließen. Doch ohne das Bekenntnis von Eduard Meier zu Urschuld seiner geistigen Vorgänger für das Entstehen der irdischen Negativentwicklung wird es kein Überleben der Erdenmenschheit geben!