E-Mail vom 09.02.2007, 14:01 Uhr, an info@figu.org    Veröffentlichung am 09.02.2007

 

Von Werner Grundmann                    

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Zum Inhalt der E-Mail: Die nachfolgenden Ausführungen sollen belegen, dass über die Folge der irdischen Inkarnationen und Reinkarnationen des Nokodemion dessen Gesamtbewusstseinsblock zur Selbsterkenntnis hinsichtlich der Existenz und Anerkennung der irdischen Dämonie geführt werden sollte.

 

 

Über die irdischen Reinkarnationen des Nokodemion

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                            die irdischen Reinkarnationen der Geistform und des Gesamtbewusstseinsblocks Nokodemions während der Existenz unserer Menschheit sind uns aus „OM“, Kanon 20, Vers 95, S. 37, bekannt: Henoch (Henok), Elja (Elia), Jesaja, Jeremia, Jmmanuel und Mohammed „in direkter Folge und steter Wiedergeburt“. „Sie waren alle erkoren und geleitet und hinabgesendet teilens durch den JHWH und teilens durch sich selbst“ (ebd., Vers 96). Eine Information zu der vorausgegangenen Inkarnation Henok findet sich u. a. in „OM“, Kanon 33, Vers 102, S. 268. Hinweise zur Inkarnation des Noankadnosser (Noah) werden in den Kontaktberichten gegeben (vgl. SKB, S. 2753, 2758 u. 2778). Über die insgesamt drei Propheten namens Henoch wird in „OM“, S. 137/138, und in den SKB, Kontakt 229 vom 31.07.1989, berichtet. Mit den nachfolgenden Betrachtungen möchte ich versuchen zu belegen, dass es im Prozess dieser irdischen Inkarnationen und Reinkarnationen Nokodemions eine von außen beeinflusste Entwicklung zur Unterstützung seiner Selbsterkenntnis gab, dass es folglich für eine Gesamtaussage wesentlich sein kann, in welchen Persönlichkeiten und in welchen Umgebungen die Inkarnationen existierten. Ich gebe also zu bedenken, dass die nachfolgende Feststellung von „Billy“ überzogen sein könnte:

>> Wer allerdings jene Persönlichkeit meiner Linie vor achttausend Jahren war, darüber zu debattieren dürfte wohl unsinnig und unwichtig sein, denn was damals persönlichkeitsmässig in meiner Linie war, ist heute absolut nicht von Bedeutung. << (FIGU-Bulletin Nr. 39 vom Mai 2002, S. 13)

 

Diese Aussage ist schon deshalb bedenkenswert, weil Eduard Meier Zeitreisen zu eigenen seiner geistigen Vorgänger unternommen hat, obgleich er doch „altabgelagerte Informationen“ aus den „Speicherbänken von allen Persönlichkeiten der gleichen Linie über unendliche Zeiten hinweg“ abziehen kann, wie es aus „Billys“ Beitrag hervorgeht. Zudem: Müsste nicht ein Zusammenhang zwischen seiner irdischen Mission und der Schaffung jener Persönlichkeiten bestehen, über die seine Mission schrittweise bis zum Jahre 3999 erfüllt werden soll (vgl. SKB, S. 1446)? Wurden die Persönlichkeiten aus Nokodemions Gesamtbewusstseinsblock selbst kreiert oder gab es Einflüsse durch die Schöpfung und/oder aus dem geistigen Reich der Erde? Gab es und gibt es eine Strategie der geistigen Führung für einen Leistungs- und Lernprozess, der von ihm auf der Erde bewältigt werden soll? Und warum führte die Schöpfung den äußerst hoch entwickelten Geist des Nokodemion im Zusammenhang mit dem bevorstehenden universellen Wandel ausgerechnet zur Erde, die von anderen Menschheiten gemieden wird?

 

Was ist das Besondere an unserer Erde, was sie im universellen Sinne so bedeutsam macht? Wir wissen es: das ausgeprägt Negative! Es sind die möglichen von der Erde ausgehenden universellen Gefahren, deren Beseitigung erst den universellen Wandel ermöglichen wird!

 

In „OM“ heißt es, dass „Nokodemjon  … aus der Ebene des Arahat Athersata“ zu den Menschen kam, „damit durch ihn und seine Lehre der Schöpfung behebet würde alles Uebel und alle Schuld“ (ebd., Kanon 33, Vers 101, S. 268). Nokodemion wird zuerst genannt, dann erst „seine Lehre“! In der Tat ist sie „nur“ ein Mittel zur Selbsterkenntnis für die betroffene Erdenmenschheit! Auch deshalb kam ich zur Auffassung, dass die Schöpfung den Henok als Inkarnation des Nokodemion vor 389'000 Jahren zur Erde geführt hat, nicht nur um die Geisteslehre zu verbreiten, sondern damit er vor allem an Ort und Stelle erfährt, welche Folgen der Hunderte von Millionen Jahre währende Missbrauch der Erde als geistige „Müllhalde“ fremder Menschheiten nach sich gezogen hat. Dass nicht nur Straftäter massenhaft zur Erde gebracht wurden, sondern dass die Erde wohl auch dazu diente, Überbevölkerungsprobleme fremder Welten durch das „Entsorgen“ von Milliarden (!) Menschen zu „lösen“, hatte ich in meinen E-Mails vom 21. Januar 2007 über die „Scientology“ und am 29. Januar 2007 zu den „Veröffentlichungen-7“ erstmalig erwähnt. Offenbar galt es, für beteiligte Verursacher zu erkennen und zu akzeptieren, was dieser Missbrauch auf der Erde und in ihren geistigen Ebenen ausgelöst hat. Doch dieses Erkennen erforderte und erfordert für die Beteiligten – wie die Erfahrung lehrt – viele Reinkarnationen und viele böse Erfahrungen im Verlaufe von Tausenden oder gar Hunderttausenden von Jahren. Ich stelle deshalb die Frage, ob Eduard Meier im Sinne der Erfüllung seiner irdischen Mission auch vor der Aufgabe steht, den über seine geistigen Vorgänger sich vollziehenden Entwicklungs- und Erkenntnisprozess in seiner Gesamtheit zu begreifen, um heute die objektiv notwendigen Schlussfolgerungen zu ziehen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

 

Nach dem Durchdenken der bisher bekannt gegebenen irdischen Inkarnationsabfolge der Geistform des Nokodemion bin ich zu folgenden zusammenfassenden Aussagen gelangt, die ich zu prüfen bitte. Sie betreffen das schrittweise indirekte Kennenlernen der Existenz der irdischen Dämonie, d. h. der negativ dominanten, an die Erde gebundenen hierarchischen geistigen Organisation, die mit ihren verdeckt agierenden irdischen und außerirdischen inkarnierten Kräften die Entwicklung des irdischen Lebens seit Millionen von Jahren dominant beherrscht:

 

- Als Henok vor 389'000 Jahren von der Schöpfung zur Erde geführt wurde, war es zwar seine Mission, die Geisteslehre auf der Erde zu verbreiten. Doch zugleich sollte Henok auf indirekte Weise die Macht der irdischen Dämonie kennen lernen. Der erste irdische Schritt Henoks unter JHWH Larus endete mit dem ersten irdischen Atomkrieg und der gegenseitigen Vernichtung der beteiligten Kräfte (vgl. OM, S. 137). Eine wirksamere Abwehr der Verbreitung der Geisteslehre und der Eindringlinge durch die aus dem Hintergrund agierenden bzw. inspirativ wirkenden Kräfte ist kaum denkbar!

 

- Vor rund 98'000 Jahren war die Geistform des Nokodemion vor der ersten irdischen Sintflut in Noankadnosser (Noah) inkarniert (vgl. SKB, S. 2753 u. 2778). Die Sintflut kam durch einen vorbeiziehenden Kometen zustande. Noankadnosser wurde durch einen Außerirdischen namens Zebalon gewarnt und baute zum Schutz eine Arche, die während der Flut am Berg Ararat strandete (vgl. ebd., S. 2752/53, 2758). Dass ausgerechnet Noankadnosser angesprochen wurde, zeigt, dass seine Geistform den Verantwortlichen der irdischen Dämonie bekannt war. Aus heutiger Sicht hätte die Sintflut von den inkarnierten Kräften der irdischen Dämonie verhindert werden können. Doch es ging wohl in erster Form darum, dass Noankadnosser auf indirekte Weise die direkte Macht der irdischen Dämonie spürte.

 

- Als die Geistform des Nokodemion rund 13'000 Jahre v. Chr. (vgl. OM, S. 138, Satz 557, und S. 109, Satz 43) oder rund 11'000 Jahre v. Chr. (vgl. SKB, S. 1060/1061) unter JHWH Arus zur Erde kam, hatte er als (erster) Henoch die Möglichkeit die außerirdischen Kräfte der irdischen Dämonie und ihre irdischen Aktivitäten kennen zu lernen.

 

- Der Geistform des auf der Erde geborenen (zweiten) Henoch (9308 bis 8942 v. Chr.), der dem JHWH Arus als „Schreiber der Gerechtigkeit“ diente, wurde die Möglichkeit gegeben, die jenseitigen Kräfte der irdischen Dämonie unmittelbar zu erleben. (Vgl. „OM“, S. 109ff)

 

- Der Geistform des Jesaja (772 bis 690 v. Chr.) wurde ebenfalls die Möglichkeit geboten, in das irdische Jenseits Einblick zu nehmen. Zugleich verwehrte die irdische Dämonie dem Jesaja, Zweifel an der ersten erfolgreichen monotheistischen Religion zu äußern, die von Moses verbreitet worden war. Dafür wurde Jesaja (im Auftrage Gottes?) zersägt! (vgl. „Die Apokryphen“, Bechtermünz Verlag, S. 510 – 523)

 

- Am Beispiel des Propheten Jmmanuel („Jesus Christus“) bewies die irdische Dämonie, dass sie fähig ist, eine schöpfungskonforme Lehre in eine monotheistische Weltreligion zu verwandeln!

 

- Mit Hilfe der Person des Mohammed (571 bis 632 n. Chr.) gelang es der irdischen Dämonie, eine Inkarnation der Geistform des Nokodemion so zu führen und zu inspirieren, dass Mohammed in eigener Verantwortung eine neue monotheistische Weltreligion schuf, diese verbreitete und gewaltsam durchsetzte!

 

Über die Propheten Elia (891 – 780 v. Chr.), Jeremia (662 – 580 v. Chr.) und über den dritten Henoch (ca. 4000 bis 5000 Jahre v. Chr. lebend; vgl. SKB, S. 144) kenne ich kein ausreichenden Informationen, um sie im dargestellten Sinne in die Linie der irdischen Nokodemion-Reinkarnationen einordnen zu können. Besonders bemerkenswert finde ich jedoch, dass der Prophet „Elia am 7. April  842 v. Chr. mit einem Strahlschiff nach Srinagar/Kaschmir in Indien gebracht [wurde]“ (vgl. Kontakt 229 vom 31. Juli 1989), wo auch später Jmmanuel im Alter von 115 Jahren (vgl. SKB, S. 385). Wen oder was störte Elia in seiner Heimat?

 

In der Reinkarnationsabfolge hatte ich bisher den zuletzt gesendeten Propheten, den „Propheten der Neuzeit“, offen gelassen. Was verbleibt für ihn, nachdem er mit höchstem Einsatz und Ihrer Unterstützung die Geisteslehre auf der Erde verbreitet hat? Bitte helfen Sie Eduard Meier in seiner Entschlusskraft, die notwendigen letzten Schritte auch noch zu vollziehen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                 Berlin, den 09.02.2007, 14 Uhr 00