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NaivePlejarenWBG.doc                             Abrufbar veröffentlicht am 14.10.2008

 

Von Werner Grundmann                                          Berlin, den 13.10.2008

 

an Patric Chenaux, FIGU, Schweiz

 

Naive Plejaren

 

Sehr geehrter Herr Chenaux,

        in der Hoffnung, dass Ihnen ... mein Antwortschreiben auf Ihren Beitrag über „Die Dämonen des Werner Grundmann“ im Sonder-Bulletin Nr. 45 übermittelt hat, möchte ich auf jene Erkenntnisschranken eingehen, die es den Plejaren und Eduard Meier außerordentlich erschweren, die grundlegenden Ursachen der universellen Fehlentwicklung und die Existenz von Hintergrundmächten zu erkennen. Sie sollten davon ausgehen, dass mir die entscheidenden Gedanken, die ich nachfolgend darlege, im Verlaufe von Jahren aus der Petale-Ebene inspiriert wurden. Warum ein für Sie Außenstehender dafür „auserwählt“ wurde, hängt wohl mit der Denkweise der Plejaren und der FIGU zusammen. Die Anregung zum heutigen Brief wurde mir erst in der Nacht zum 12. Oktober inspiriert. Ich spüre dies deutlich an den Gedanken, die mir nach dem Aufstehen einfallen.

 

In Ihren kritischen Ausführungen hatten Sie geäußert, dass ich „den Weltfrieden und gar den universellen Frieden akut gefährdet“ sehe und des „Glaubens“ sei, „dass nicht nur BEAM, sondern auch die Plejaren und deren Verbündete in ihrem logischen Denkvermögen zu blöd und zu dämlich seien, die angebliche Existenz einer irdischen und gar universellen Dämonie zu erkennen“.

 

Um die Schwierigkeiten der Plejaren und von Eduard Meier nachvollziehen zu können, lasse ich vor allem Semjase sprechen. Anschließend werde ich eine These zu formulieren, woraus die Erkenntnisschranken im Verstehen der Erdenmenschen, im Erkennen der Ursachen zur universellen Fehlentwicklung und zur Existenz von Dämonien resultieren könnten. All dies gehört meines Erachtens in einen untrennbaren Zusammenhang, der mit den Mitteln der Logik nicht erfasst werden kann, wohl aber auf dialektische Weise.

 

Nach Friedrich Engels ist die „Dialektik“ die „Wissenschaft des Gesamtzusammenhangs“ (vgl. „Dialektik der Natur“. In: MEW, Bd. 20, Dietz Verlag Berlin 1972, S. 307) Er schreibt: „Es ist also die Geschichte der Natur wie der menschlichen Gesellschaft, aus der die Gesetze der Dialektik abstrahiert werden. Sie sind eben nichts andres als die allgemeinsten Gesetze dieser beiden Phasen der geschichtlichen Entwicklung sowie des Denkens selbst.“ (Ebd. S. 348). Ich schließe daraus, dass diese Gesetze von Anfang an existent waren.

 

 

1. Aussagen der Plejaren über die Erdenmenschen

Für die Einstellung der Plejaren zu den Erdenmenschen sind die nachfolgenden Aussagen von Semjase aus den Semjase-Kontakt-Berichten kennzeichnend:

 

- „Die völlige Unlogik ... in ihrem Denken und Handeln stellt uns vor eine ungeheure Aufgabe.“ (Semjase am 21. Oktober 1980; vgl. SKB, S. 1948)

 

- „Hier stehen wir vor einem absoluten Rätsel, denn es ist völlig unlogisch, dass eine Lebensform über ein recht enormes Wissen verfügt und die Wahrheit kennt, dass dieselbe Lebensform aber trotzdem völlig falsch handeln kann.“ (Semjase am 21. Oktober 1980; SKB, S. 1947)  „Das ist auch mir ein Rätsel – nicht nur euch. Schon oft versuchte ich hinter dieses Geheimnis zu kommen, doch bisher vergebens.“ (Antwort von Eduard Meier; SKB, S. 1947)

 

- „Die Eigenartigkeit der Erdenmenschen, dass sie anderes zu sprechen vermögen als sie wahrheitlich denken, hat uns dies verunmöglicht, sonst hätten wir verhüten können, dass sich Wölfe in Schafspelzen zu deinen Vertrauten machen konnten, die dann schmählichen Verrat an dir übten.“ (Semjase am 22. März 1981 zu Eduard Meier; SKB, S. 1998)

 

 

2. Naivitätsthese

These zur Naivität der Plejaren: Unter Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Positiv und Negativ, von Gut und Böse, haben es die Plejaren durch die Deportation des „Bösen“ unter Dogmatisierung des schöpferischen Evolutionsgesetzes verlernt, in der Einheit von Gut und Böse zu denken und zu handeln. Deshalb verhalten sie sich in Kontakten mit negativ dominanten Intelligenzen naiv, ohne deren hintergründige Schläue zu durchschauen, woraus ungeheure apokalyptische Gefahren erwachsen können. Während die Sirianer ihre Einheit von Positiv und Negativ genetisch durch die Aussonderung bestimmter Gene zerstörten, verletzten die Lyraner und ihre Nachfahren diese Einheit im gesellschaftlichen Rahmen, was durch ihr individualisiertes Verhalten verstärkt wurde. Die Menschen der Erde leiden unter den Folgen beider Verletzungen des universellen Gesetzes von Positiv und Negativ. Den Plejaren und Eduard Meier ist ihre Verletzung des universellen Gesetzes nicht bewusst. Doch aus der Spaltung der Gesellschaften in gute und böse Menschen, aus der lebenslangen Isolierung der „Bösen“ auf fremden Welten und der daraus entstehenden Dominanz des Geistigen in der Einheit von Negativ und Positiv entstanden negativ dominierte Welten, aus denen im Verlaufe von Milliarden Jahren in Eigenentwicklung gesetzmäßig Dämonien in der Form geistiger Organisationen mit inkarnierten Helfern entstanden. Die grundlegende Ursache für das Nichterkennen der Fehlentwicklung durch die Plejaren liegt in der einseitigen streng logischen Denkweise, im Unverständnis für das dialektische Denken und in ihrer Unterstellung, dass die absolut logische Denkweise die am höchsten entwickelte Denkweise in unserem Universum sein soll.

 

Anmerkungen zur Naivitätsthese:

- Weil bisher nur eine positive Entwicklungsrichtung als real existent unterstellt wurde, gab es für die Plejaren auch nur eine mögliche logische Denkrichtung. Die gegensätzliche und letztlich selbstzerstörerische Entwicklungslogik konnte von ihnen nicht erkannt werden, weil ihr Denken nur von ihrer eigenen (positiven) Entwicklungsrichtung ausgeht. Ein solches Denken schließt ein, dass Straftäter während der Bestrafung aus ihren Fehlern lernen und letztlich eine positive Entwicklung nehmen, selbst dann, wenn sie durch Verbannung aus ihrer Gemeinschaft dauerhaft ausgeschlossen werden. Doch dabei blieb stets unbeachtet, dass das Zusammenführen vieler Straftäter eine Entwicklung zum Negativen initiieren kann, wenn sich die Straftäter gegenseitig negativ beeinflussen und gegeneinander zu behaupten versuchen.

 

- Das Geheimnis des Nichtverstehens der irdischen Gesamtentwicklung für außerirdische Zivilisationen besteht in der Existenz einer aus der universellen Schöpfung abgespaltenen jenseitigen geistigen Negativentwicklung, innerhalb deren sich eine geistig initiierte tendenziell negative Gesellschaftsentwicklung der irdischen Menschheit vollzieht.

 

- Das Denken und Handeln der meisten Erdenmenschen ist das Resultat des Lebens in einem egoistisch und egozentrisch geprägten durch Privatökonomie beherrschten gesellschaftlichen System, dessen dominierende Werte negativer Natur sind. Das Negative ist vielen Menschen wohl bewusst, weshalb sie es – wenn sie entsprechend ihren „Werten“ handeln – es zu überdecken versuchen. Doch um sich in der Gesellschaft zu behaupten und die eigenen Existenz zu sichern, sind viele Menschen durch die Umstände gezwungen, gegen andere Menschen und zu Lasten ihrer eigenen Lebenswelt zu handeln.

 

- Die Plejaren sind hinsichtlich des Erkennens der Ursachen der Fehlentwicklung der gesamten irdischen Schöpfung an der Grenze ihrer Erkenntnisfähigkeit angelangt, weil ihre Vorgänger und sie selbst diese Entwicklung entscheidend mit verursacht und trotz jahrzehntausendelanger schlimmer Erfahrungen infolge ihrer verengten Denkweise den ursächlichen Zusammenhang nicht erkannt haben.

 

- Solange die Plejaren die grundlegenden Ursachen der Fehlentwicklung der irdischen Schöpfung nicht erkennen und akzeptieren, bleiben sie unfähig, die „Unlogik“ der Erdenmenschen zu verstehen. Diese „Unlogik“ ist in Wirklichkeit eine dominante Logik und Dialektik des Negativen.

 

- Zum Nichtverstehen der Erdenmenschen durch die Plejaren gibt es ein „Gegendenken“: Die Erdenmenschen verstehen nicht, wie die in ihrer Geistesentwicklung so weit überlegenen Plejaren so naiv sein können, dass sie sich immer wieder von den Gizeh-Intelligenzen sowie von Ashtar Sheran und seinen Konsorten übertölpeln lassen konnten. Vielleicht kennen die Plejaren in ihrer Sprache den Begriff „naiv“ im Sinne von unbedarft, dem Nichtzutrauen von Böswilligkeiten oder von raffiniertem Handeln überhaupt nicht?

 

- Ashtar Sheran schrieb in „Harmagedon“, S.14: „Die Menschheit dieser Erde hat keine Vorstellung vom Ausmaß eines Lügengewebes, das wie ein riesiges Spinnennetz über dieser Erde liegt.“; S. 19: „Die ungeheure Raffinesse und negative Schläue des Widersachers hat es fertiggebracht, daß er sich so vollkommen gegen die Menschen getarnt hat, daß die allgemeine Ansicht vorherrscht, daß es diesen Widersacher überhaupt nicht gibt.“ Unter Kenntnis dieser Aussagen (vgl. SKB, S. 433/434) haben die Plejaren „übersehen“, dass Ashtar Sheran selbst einer der größten Widersacher sein könnte. Dennoch haben sie in den achtziger Jahren zu ihm Kontakt aufgenommen (vgl. SKB, S. 2245)!

 

- Der Plejare Quetzal ging davon aus, dass das schöpferische Evolutionsgesetz auch für Ashtar Sheran gelte (vgl. SKB, S. 558)!

 

 

3. Beispiele für die Naivität der Plejaren

Die Naivität der Plejaren zeigte und zeigt sich in ihrem historischen und aktuellen Denken und Handeln an folgenden Beispielen:

 

- Die Naivität der Plejaren äußert sich zuallererst bei der Praxis der Deportation von Straftätern auf fremde Welten, wobei davon ausgegangen wird, dass sich die Deportierten von sich aus schöpfungskonform entwickeln. Sie zeigt sich aber auch beim Nichtverfolgen von flüchtigen Straftätern. Offenbar wird die Auffassung vertreten, dass das, was den eigenen Planeten nicht mehr belastet, als Problem „gelöst“ ist. Was ein Zurückkommen bedeuten kann, zeigte das Beispiel des Arus. Deportationen und Vertreibungen verschärfen die Gesamtproblematik. Irgendwann, selbst nach Millionen von Jahren, führt das Nichtlösen spezifischer Probleme zu umso größeren Fehlwirkungen. Nur wahrhaft innere Lösungen versprechen langfristig Erfolg, auch wenn darunter die Schnelligkeit der eigenen Entwicklung leidet. Allerdings sind solche Lösungen schwieriger zu erreichen!

 

- Die Naivität der Plejaren zeigte sich im Jahre 33 n. Chr., als jene „irdischen“ Plejaren, die eine positive Entwicklung genommen hatten, die Erde verließen. Sie gingen davon aus, dass es nach der Verbreitung der Lehren des Jmmanuel zu einer (von außen) ungestörten Eigenentwicklung der irdischen Menschheit kommen würde.

 

- Die Naivität äußert sich in der Unterstellung, dass die großen Geschichtsfälschungen für die vergangenen 12'000 Jahre, wie sie auch in der Bibel manifestiert sind, von Erdenmenschen verursacht wurden und dass die irdischen Religionen das Werk von Erdenmenschen sein sollen.

 

- Die Naivität der Plejaren zeigt sich auch darin, dass die Praxis der Vergabe der Titel JHWH (Jschwisch) und Jschrisch fortgeführt wird, obgleich es in einigen wenigen Fällen zu drastischen negativen Ausnahmen kam. Es sei an JHWH Arus erinnert sowie an jenen „größenwahnsinnigen“ JHWH, der im Bereich der Lyraner durch einen apokalyptischen Akt den planetarischen Ringnebel „schuf“. Der Begriff „JHWH“ im Sinne von „Weisheitskönig“ wird von den Plejaren nicht angefochten, auch wenn es um eine Intelligenz des Bösen gehen könnte! Doch damit verliert der Begriff im Sinne der Schöpfung seinen Sinn. Er wird auch dann problematisch, wenn eine JHWH in einer für die Schöpfung wesentlichen Frage etwa infolge seiner Naivität versagt. Wäre es nicht zweckmäßiger, künftig „nur“ von Geistführern und vom „verantwortlichen Geistführer“ zu sprechen?

 

- Die Naivität zeigt sich in der Annahme der Plejaren, dass mit dem Tod eines Straftäters sein „Fall“ als gelöst betrachtet wird. Seiner Geistform wird keine weitere Beachtung geschenkt – wie nach dem Tod von Arus und dem vorgeblichen Tod des Ashtar Sheran.

 

- Semjase äußerte viel Unverständnis zu den Botschaften des Ashtar Sheran, die einerseits viel Wahres enthalten, andererseits manches unverständlich Falsche (vgl. SKB, S. 433/434). Den Sinn dieser Mischung von Wahrem und bewusst Gefälschtem konnte sie nicht erkennen – wohl infolge ihrer Naivität. Sie erkannte nicht, dass mit diesem gefälschten „höherem Wissen“ geistig-religiöse Abhängigkeit bei jenen erzeugt werden sollte, die nicht über das Wissen der Geisteslehre verfügen.

 

- Die Naivität der Plejaren zeigte sich vor allem darin, dass sie dem Ashtar Sheran zeitweise einen sehr positiven Wandel in seiner Einstellung und Verhaltensweise unterstellten. Später sprachen die Plejaren von einem „Rückfall in alte Gewohnheiten“. Ihnen wurde auch in diesem Falle nicht bewusst, dass Ashtar Sheran von vornherein einen der raffiniertesten, hinterhältigsten Pläne realisieren wollte, den je ein Vertreter der anderen Seite vorhatte. Erstens gelang es ihm – in Absprache mit den Plejaren – eines ihrer Raumschiffe „auszuborgen“ und damit an ihre Technik heranzukommen. Zweitens gaben ihm die Plejaren die Möglichkeit, durch das Dimensionstor in das DAL-Universum zu gelangen und damit seine neue Strategie zu eröffnen, auch das Nachbaruniversum mit dem „Virus“ der irdischen Schöpfung bzw. des DERN-Universums zu infizieren. Drittens erhielt Ashtar Sheran die Möglichkeit, die Heimatwelt von Asket zu erkunden, jene Welt, die aus seiner Sicht viel zuviel über die wechselvolle Geschichte der Besiedlung des SOL-Systems wusste und deshalb für die irdische Dämonie eine der „gefährlichsten“ ist. Viertens wurde es dem Ashtar Sheran durch einen Scheinangriff auf Askets Welt und durch die Vernichtung des geliehenen Raumschiffes ermöglicht, den Plejaren seinen eigenen Tod vorzugaukeln (vgl. SKB, S. 2407). Trotz vieler kritischer Hinweise an Eduard Meier und an die Plejaren will bis heute keine der beiden Seiten eingestehen, mit welch ungeheurer Raffinesse sie von Ashtar Sheran reingelegt wurden. Es bedarf schon einer ausgeprägten Naivität und Verdrängung der Einsicht in den wahren Charakter des Ashtar Sheran, um nach einem derartigen eklatanten Vorfall den eigenen schwerwiegenden Fehler nicht einzugestehen und die eigene Position nicht grundsätzlich zu überprüfen. JHWH Ptaah äußerte kein Wort zur (sicher minimalen) Chance des Ashtar Sheran, Askets Welt überhaupt erobern und beherrschen zu können. Auch die für Ashtar Sheran von vornherein notwendige übergroße Vorsicht, in einem fremden Universum wegen der unzureichenden Inkarnationsmöglichkeiten auf keinen Fall getötet zu werden, wurde nicht bedacht. Stattdessen spricht Ptaah von lächerlichen 300 Jahren Wartezeit bis zur nächsten Inkarnation (vgl. SKB, S. 2965)! Woher kann er dies überhaupt wissen? Bei anderen vergleichbaren Straftätern ging es um Millionen oder gar Milliarden Jahre der Rückstellung von der Inkarnation!

 

Diese und andere Schwächen zeigen, dass hintergründiges Denken außerhalb der Denkweise der Plejaren liegt. Wenn eine hoch entwickelte Zivilisation von sich behauptet, sie könne die Logik einer unterentwickelten Menschheit nicht verstehen, dann muss ein Hemmnis in ihrer Erkenntnisfähigkeit bestehen. Dann kann daraus Blindheit gegenüber existenziellen Gefahren erwachsen! Die andere existente Denkweise muss zumindest von den Plejaren nachvollzogen werden können! Insofern können Straftäter auf besondere Weise eine Bereicherung einer Gesellschaft  darstellen, weil sie ggf. das andere (von der Norm abweichende) Denken repräsentieren. Auch wenn dieses Denken und die daraus resultierenden Wirkungen nicht akzeptiert werden – es muss aber als mögliches Denken und Handeln bekannt sein und nachvollzogen werden können, um bestimmte (auch existenzielle) Bedrohungen einschätzen und ihnen begegnen zu können. Es ist einfach nicht akzeptabel, dass die Plejaren mit der Unterstützung von Eduard Meier und anderer Zivilisationen einerseits Wissenssprünge von Jahrhunderten vollziehen, andererseits ihre eigenen Schwächen im Verlaufe von Millionen Jahren nicht erkennen oder sie einfach negieren – wie im Falle des Ashtar Sheran. Sie können damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Zivilisationen gefährden!

 

 

4. Zur naiven Grundhaltung der Plejaren

Für die Plejaren ist eine naive Grundhaltung zu ihren eigenen Fehlern und eine überzogen kritische Haltung vor allem gegenüber den Fehlern der Sirianer kennzeichnend.

- Dass Eduard Meier und die Plejaren die Geisteslehre vermitteln, ist für die Erdenmenschheit zweifellos ein außerordentlicher geistiger Gewinn. Betrachtet man jedoch ihre Auffassungen zur Vorgeschichte der Erdenmenschheit im Zusammenhang, dann bilden diese Darstellungen – aufbauend auf einer in eigenen Angelegenheiten häufig naiven Sichtweise – eine prinzipielle Entlastung nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre größten Feinde. Dadurch dass sie die Genmanipulation der Sirianer an unseren zur Erde geflüchteten Vorfahren als grundlegende Ursache der irdischen Fehlentwicklung betrachten, wurde die Dominanz der Ursachen auf den Kopf gestellt. Weil die Genmanipulation zum Mittelpunkt der Selbstberuhigung wurde, gab es einen Vorwand, um den Kontakt mit der Erzeugerzivilisation der Genmanipulierten als unzumutbar abzuweisen. Es wurde nicht erkannt, dass gerade dieser Kontakt zur Einsicht über das eigene fehlerhafte Verhalten hätte führen können. So verwerflich die Genmanipulation auch war – zumindest war sie ein Versuch der Sirianer, sich von innen her mit eigenen Mitteln nach außen zu schützen. Letztlich führte dieses Vorgehen dazu, ihre eigene Existenz zu gefährden. Anders bei den Plejaren! Sie erkannten nicht, dass sie durch das Nichterkennen, das Verdrängen bzw. das Negieren ihres eigenen grundlegenden Fehlers gegenüber hinterlistigen Beeinflussungen und Unterwanderungen durch ihre schärfsten Feinde angreifbar wurden, angreifbar gegenüber jenen, die einst aus ihnen hervorgegangen waren. Vielleicht war es ihre größte Naivität, nicht zu erkennen, dass jener Abkömmling ihres eigenen Volkes, der über „hintergründige Schläue“ offen schrieb, die größte Hinterhältigkeit an ihnen beging! Die Plejaren reagierten mittels ihres geradlinig-logischen Denkens mit Nichtverstehen, und wenn sie in Ansätzen mögliche Gründe erkannten, schwiegen sie sich weitgehend darüber aus. Es stellt sich die Frage, ob sich hinter der dominanten Betrachtung der Auswirkungen der Genmanipulation sowohl bei den Plejaren als auch bei Eduard Meier nicht Problematik verbirgt, dass sie selbst in die Praxis der Deportation involviert sind, dass sie wegen der starken Verantwortung ihrer Vorgänger gar nicht objektiv zur grundlegenden Ursache finden können?

 

- Es gibt eine generelle Naivität der Plejadier in Verbindung mit dem Nichteinmischungsprinzip. Da das Deportieren von Straftätern bereits eine Einmischung in eine sich entwickelnde Welt bedeutet, bedarf die Anwendung dieses Prinzips einer generellen Korrektur. Wenn eine Welt durch die Deportation von Straftätern geistig deformiert wurde, besteht eine Pflicht der schöpfungskonform sich entwickelnden Menschheiten, sich in abgestimmter Form gezielt einzumischen, d. h. die Deformation gemeinschaftlich zu neutralisieren. Die höchste Verantwortung kommt der Verursacherzivilisation zu. Straftäter, die erst in jüngerer Zeit auf Deportationsplaneten gebracht wurden, sollten zu den Ausgangsplaneten zurückgeholt werden. Die einzuleitenden Maßnahmen hängen vom Grad der Negativentwicklung ab und können alle geistigen Ebenen betreffen.

 

 - Dass ein Repräsentant einer unterentwickelten Menschheit die Naivität einer hoch entwickelten Zivilisation in bestimmten wesentlichen Fragen zu erkennen vermag, kann wohl nur auf dialektische Weise und unter bestimmten Ausnahmebedingungen erklärt werden, etwa wenn dieser Repräsentant den zweifelhaften „Vorteil“ hat, in einer Welt zu leben, die sich mit einer eigenen Logik auf dem Weg zur Selbstvernichtung befindet und in der Bereicherung auf Kosten von anderen, in der Intrigen und hintergründige Schläue zum Alltag gehören. Vor allem aber wird diese Welt der gesetzmäßigen Negativentwicklung von der Schöpfung besonders beobachtet und hinsichtlich einer Wende zum Schöpferischen unterstützt wird, was sich u. a. darin äußert, dass auf ihr dialektische Denker höchsten Ranges inkarniert wurden, wie Sokrates, Plato, Hegel, Marx und Engels, also Denker, die prinzipiell die Befähigung besaßen, den Charakter und die Entwicklungsgesetze dieser negativ dominierten Welt zu erkennen. Es zeugt von wenig Spürsinn und eben auch von Naivität, das die Plejaren zu diesen dialektischen Denkern und den Hintergründen ihrer Inkarnation keinen Bezug gefunden haben, dass sie also diese Denker nicht ernst nehmen, um die irdische Menschheit verstehen zu lernen. Das gilt insbesondere für Karl Marx, einen der größten Denker der irdischen Menschheit.

 

 

5. Zur absoluten Zuspitzung des Naiven

Wenn es einem Menschen als Teil der Schöpfung unmöglicht gemacht wird, sich als kreatives Wesen im Guten zu betätigen und zu bewähren, versucht er es im Bösen und Zerstörerischen. Das schädigende Verhalten vieler irdischer aus dem Arbeitsprozess ausgeschlossener und in Gefängnissen verwahrter Jugendlicher ist Ausdruck der Kreativität des Negativen!

 

Wenn aber massenhaft negativ dominierte Menschen zur lebenslangen Verbannung auf fremde Welten ausgesetzt und zusammengeführt werden, ohne die Errungenschaften ihrer Heimatzivilisation weiter nutzen, ohne sich vermehren und wieder inkarnieren zu können, ist dies die größtmögliche Bestrafung nicht nur des jeweiligen Menschen, sondern auch seines Geistes. Dass der Geist für den Menschen bestraft wird, ist schöpfungswidrig, weil harmonische geistige Entwicklung gehemmt oder gar extrem verzögert wird! Die zu Recht abzulehnende Todesstrafe auf dem Heimatplaneten ist im Vergleich zur verhinderten nicht absehbaren Reinkarnation fast human. Die Todesstrafe gibt dem Bestraften zumindest die Möglichkeit verzögerter Reinkarnation! Die Bestrafung des Geistes über Millionen oder gar Milliarden Jahre hinweg durch Deportation ist ein Eingriff von Menschen in die geistige Führung durch die Schöpfung unter Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Positiv und Negativ, von Gut und Böse (vgl. „Arahat Athersata“, S. 125)!

 

Alle Menschheiten sind im Sinne der schöpferischen Entwicklung verpflichtet, solche gemeinschaftlichen Bedingungen auf ihrer Lebenswelt zu schaffen, dass sich jeder ihrer Menschen im Sinne der Schöpfung betätigen und entwickeln kann. Das gilt auch für solche Menschen, die nach Straftaten zeitweilig aus der Gemeinschaft weitgehend ausgeschlossen werden. Doch das zeitweilige Ausschließen darf nicht zur totalen Isolation führen. Es sollte unbedingt beachtet werden, dass individuelle Straftaten auch anteilig gesellschaftlich bedingt sein können, dass folglich die Bedingungen notwendiger Gemeinschaftlichkeit in der jeweiligen Gesellschaft noch nicht hinreichend geschaffen wurden.

 

Wer das Negative und Böse isoliert, kann unbewusst eine Eigenentwicklung zum Negativen und Bösen initiieren. Dies kann sehr lange Zeit unentdeckt bleiben, weil sich das Böse verbergen muss, um nicht erkannt, bekämpft und vernichtet zu werden. Doch die Eigenentwicklung des Negativen schließt – über die fortwährende Existenz des Geistigen – Suche nach Kreativität, Bewährung und Entwicklung ein. Es sind die gesellschaftlichen Bedingungen in einer Lebenswelt, die – in Abhängigkeit von der Dominanz des Guten oder des Bösen – die Bösen zum Guten führen, die Guten noch besser machen oder das Böse verstärken und das Gute verdrängen. Doch über allem dominiert das Geistige, das die Fähigkeit der geistigen Führung zum Guten oder Bösen besitzt. Negative Dominanz des Bösen im Geistigen initiiert und führt zu Negativentwicklungen in den Welten ihrer materiellen Existenz! Dies geschieht solang, bis die Eigenentwicklung zum Negativen die mögliche Selbstvernichtung provozieren kann!

 

Doch auch für die Selbstvernichtung des Negativen gab es und gibt es viele mögliche Schritte, die von den „Guten“ in Verkennung der Eigenexistenz des „Bösen“ subjektiv gedeutet werden, die aber aus der gesetzmäßigen Eigenentwicklung des Negativen resultieren können.

 

Die Schaffung des Ringnebels im Lyra-System war ein Beispiel einer Negativkreation durch eine hoch entwickelte Intelligenz. Jener JHWH war offenbar ein Geistführer des Negativen! Es ist deshalb zu fragen, ob der Planet, der dabei zerstört wurde, lange Zeit zur Deportation von Straftätern missbraucht wurde.

 

Die Vernichtung der Nesar-Galaxie, die von der Erde ausging, war die bisherige Krönung der Kreativität und der Macht des Bösen. Wer die Schuld für dieses apokalyptische Großereignis bei den Erdenmenschen sucht, ist in extremer Weise naiv. Jene, die die Verantwortung für die Kreation und Übernahme von irdischen Religionen durch außerirdische Menschheiten vor fast 1000 Jahren den Erdenmenschen zuschreiben, machen sich geradezu lächerlich. Allein die Schaffung der christlichen Religion mit ihrer Dreifaltigkeitslehre ist ohne Hintergrundwissen undenkbar.

 

Wenn sich hinter der Schaffung des Ringnebels im Lyra-System und hinter der Zerstörung der Nesar-Galaxie eine Gesetzmäßigkeit zum Negativen verbirgt und dies Eduard Meier und die Plejaren nicht erkennen oder nicht akzeptieren wollen, dann gefährden Sie die Existenz unseres Universums; denn es gibt in den vergangenen Jahren veröffentlichte Drohungen, dass die vor Jahrtausenden von den Plejaren abgespaltenen Kräfte unter Aruseak alias Ashtar Sheran eine auf der Erde versteckte Neutrinobombe (Telonin-Bombe) zünden könnten, die die Erde in Sekundenbruchteilen in Strahlung auflöst und unser Universum mit Lichtgeschwindigkeit unaufhaltbar zerstört. Damit würden Eduard Meier und die Plejaren im universellen Sinne zu den absoluten Königen des Naiven aufsteigen: Indem sie bewusst oder unbewusst der gesetzmäßigen Eigenentwicklung und kreativen Selbstverwirklichung des Bösen als vorgeblich Unbeteiligte zuschauen, gefährden sie die Existenz unseres Universums!

 

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