E-Mail vom 23.09.2007, 22:28 Uhr, an info@figu.org      Veröffentlichung am 24.09.2007

 

Von Werner Grundmann

 
an alle Mitglieder der FIGU
 
 
Liebe Mitglieder der FIGU,
beigefügt übergebe ich Ihnen die siebenseitige Datei "Naive Plejaren.doc". Sie entstand zum Thema

 

Zur Naivität der Plejaren bei der Suche nach den Ursachen

der irdischen Fehlentwicklung

 

überwiegend in den Monaten Oktober und November 2002 . Die Arbeiten hatte ich seinerzeit nicht weiter verfolgt, weil sie für die interne Auseinandersetzung zu früh gekommen wären.

 

In der beigefügten Datei wurden die vorliegenden Ergebnisse aus dem Jahre 2002 in geordneter Form zusammengefasst und ergänzt.

 

Ich bitte Sie, meine Ausführungen kritisch zu prüfen und an Eduard Meier und die Plejaren weiterzugeben. Ich werde die Datei umgehend über meine Homepage veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                   Berlin, den 23.09.2007, 22:28 Uhr

 

 

-------------------------------angehängte Datei NaivePlejaren.doc:

 

Werner Grundmann                                                 Berlin, den 03.01.2003/23.09.2007

Zur Naivität der Plejaren bei der Suche nach den Ursachen

der irdischen Fehlentwicklung

0. Vorbemerkungen

Die nachfolgenden Ausführungen entstanden in den Monaten Oktober und November 2002. Sie wurden innerhalb der „Wissenschaftlichen Notizen“ in den Positionen 4157, 4171 und 4178 festgehalten und sollten im Dezember 2002 und Januar 2003 in den „Naivitäts-Thesen“ zusammengefasst werden. Die Arbeiten wurden jedoch nicht weiter verfolgt, weil sie für die interne Auseinandersetzung zu früh gekommen wären. Nachfolgend werden die Notizen vom Oktober und November 2002 in geordneter Form zusammengefasst und ergänzt:

1. Aussagen der Plejaren über die Erdenmenschen aus den Semjase-Kontakt-Berichten

Für die Einstellung der Plejaren zu den Erdenmenschen sind die nachfolgenden Aussagen von Semjase kennzeichnend:

- „Die völlige Unlogik ... in ihrem Denken und Handeln stellt uns vor eine ungeheure Aufgabe.“ (Semjase am 21. Oktober 1980; vgl. SKB, S. 1948)

- „Hier stehen wir vor einem absoluten Rätsel, denn es ist völlig unlogisch, dass eine Lebensform über ein recht enormes Wissen verfügt und die Wahrheit kennt, dass dieselbe Lebensform aber trotzdem völlig falsch handeln kann.“ (Semjase am 21. Oktober 1980; SKB, S. 1947)  „Das ist auch mir ein Rätsel – nicht nur euch. Schon oft versuchte ich hinter dieses Geheimnis zu kommen, doch bisher vergebens.“ (Antwort von Eduard Meier; SKB, S. 1947)

- „Die Eigenartigkeit der Erdenmenschen, dass sie anderes zu sprechen vermögen als sie wahrheitlich denken, hat uns dies verunmöglicht, sonst hätten wir verhüten können, dass sich Wölfe in Schafspelzen zu deinen Vertrauten machen konnten, die dann schmählichen Verrat an dir übten.“ (Semjase am 22. März 1981 zu Eduard Meier; SKB, S. 1998)

Anmerkungen:

- Weil bisher nur eine positive Entwicklungsrichtung als real existent unterstellt wurde, gab es für die Plejaren auch nur eine mögliche logische Denkrichtung. Die gegensätzliche und letztlich selbstzerstörerische Entwicklungslogik konnte von ihnen nicht erkannt werden, weil ihr Denken nur von ihrer eigenen (positiven) Entwicklungsrichtung ausgeht. Ein solches Denken schließt ein, dass Straftäter während der Bestrafung aus ihren Fehlern lernen und letztlich eine positive Entwicklung nehmen, selbst dann, wenn sie durch Verbannung aus ihrer Gemeinschaft dauerhaft ausgeschlossen werden. Doch dabei blieb stets unbeachtet, dass das Zusammenführen vieler Straftäter eine Entwicklung zum Negativen initiieren kann, wenn sich die Straftäter gegenseitig negativ beeinflussen und gegeneinander zu behaupten versuchen. Hinter all dem verbirgt sich, dass es gegenüber dem logisch positiven Denken und Handeln nicht nur ein logisch negatives Denken und Handeln geben kann, sondern ein höher gelagertes Denken und Handeln, das dann erforderlich wird, um innerhalb von menschlichen Gesellschaften und Gemeinschaften Zusammenhänge zu erkennen, die im positiven wie im negativen Sinne über das Individuelle hinausgehen. Je nach der positiven bzw. negativen Einstellung und Dominanz der beteiligten Personen können isolierte Personengruppen zur Quelle unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. gemeinschaftlicher Entwicklung werden. Die Überbetonung des Logischen bzw. des Unlogischen verrät dabei das unzureichende Erkennen des Dialektischen, im gegebenen Falle die (logisch nicht erfassbaren) wechselseitigen Abhängigkeiten. Dies geht bei Semjase so weit,  dass sie auch Eduard Meier in zahlreichen Fällen Unlogik vorwirft, weil sie nicht bereit oder in der Lage ist, bei spezifischen Fragestellungen auf den jeweiligen Zusammenhang einzugehen, in den sich die gestellte Frage einordnet. Stattdessen reagiert sie so, als ginge es um das logische Abarbeiten eines Algorithmus wie in einem Computerprogramm.

- Das Geheimnis des Nichtverstehens der irdischen Gesamtentwicklung für außerirdische Zivilisationen besteht in der Existenz einer aus der universellen Schöpfung abgespaltenen jenseitigen geistigen Negativentwicklung, innerhalb deren sich eine geistig initiierte tendenziell negative Gesellschaftsentwicklung der irdischen Menschheit vollzieht.

- Das Denken und Handeln der meisten Erdenmenschen ist das Resultat des Lebens in einem egoistisch und egozentrisch geprägten durch Privatökonomie beherrschten gesellschaftlichen System, dessen dominierende Werte negativer Natur sind. Das Negative ist vielen Menschen wohl bewusst, weshalb sie es – wenn sie entsprechend ihren „Werten“ handeln – es zu überdecken versuchen. Doch um sich in der Gesellschaft zu behaupten und ihre Existenz zu sichern, sind viele Menschen durch die Umstände gezwungen, gegen andere Menschen und zu Lasten ihrer eigenen Lebenswelt zu handeln.

- Die Plejaren sind hinsichtlich des Erkennens der Ursachen der Fehlentwicklung der gesamten irdischen Schöpfung an der Grenze ihrer Erkenntnisfähigkeit angelangt, weil ihre Vorgänger und sie selbst diese Entwicklung entscheidend mit verursacht und trotz jahrzehntausendelanger schlimmer Erfahrungen infolge ihrer verengten Denkweise den ursächlichen Zusammenhang nicht erkannt haben.

- So lange die Plejaren die grundlegende Ursache der Fehlentwicklung der irdischen Schöpfung nicht erkennen und akzeptieren, bleiben sie unfähig, die „Unlogik“ der Erdenmenschen zu verstehen. Diese „Unlogik“ ist in Wirklichkeit eine dominante Logik und Dialektik des Negativen.

- Zum Nichtverstehen der Erdenmenschen durch die Plejaren gibt es ein „Gegendenken“: Die Erdenmenschen verstehen nicht, wie die in ihrer Geistesentwicklung so weit überlegenen Plejaren so naiv sein können, dass sie sich immer wieder von den Gizeh-Intelligenzen sowie von Ashtar Sheran und seinen Konsorten übertölpeln lassen konnten. Vielleicht kennen die Plejaren in ihrer Sprache den Begriff „naiv“ im Sinne von unbedarft oder dem Nichtzutrauen von Böswilligkeiten oder von raffiniertem Handeln überhaupt nicht?

2. Beispiele für die Naivität der Plejaren

Die Naivität der Plejaren zeigte und zeigt sich in ihrem historischen und aktuellen Denken und Handeln an folgenden Beispielen: 

-   Die Naivität der Plejaren zeigt sich zuallererst bei der Praxis der Deportation auf fremde Welten, wobei davon ausgegangen wird, dass sich die Deportierten von sich aus schöpfungskonform entwickeln. Sie zeigt aber auch beim Nichtverfolgen von flüchtigen Straftätern. Offenbar wird die Auffassung vertreten, dass das, was den eigenen Planeten nicht mehr belastet, als Problem „gelöst“ ist. Was ein Zurückkommen bedeuten kann, zeigte das Beispiel des Arus. Deportationen und Vertreibungen verschärfen die Gesamtproblematik. Irgendwann, selbst nach Millionen von Jahren, führt das Nichtlösen spezifischer Probleme zu umso größeren Gegenwirkungen. Nur wahrhaft innere Lösungen versprechen langfristig Erfolg, auch wenn darunter die Schnelligkeit der eigenen Entwicklung leidet. Allerdings sind solche Lösungen schwieriger zu erreichen!

-   Die Naivität der Plejaren äußerte sich im Jahre 33 n. Chr., als jene „irdischen“ Plejaren, die eine positive Entwicklung genommen hatten, die Erde verließen. Sie gingen davon aus, dass es nach der Verbreitung der Lehren des Jmmanuel zu einer (von außen) ungestörten Eigenentwicklung der irdischen Menschheit kommen würde. Es fragt sich, wer den damaligen Plejaren diesen Abzug inspiriert bzw. eingeredet hat. Die negative Eigenentwicklung kam jedoch von negativ dominanten unerkannten Hintergrundkräften,  die an die Erde gebunden sind. Die Negativentwicklung war zu jener Zeit schon vorprogrammiert!

-   Die Naivität zeigt sich in der Unterstellung, dass die großen Geschichtsfälschungen für die vergangenen 12'000 Jahre, wie sie auch in der Bibel manifestiert sind, von Erdenmenschen verursacht wurden und dass die irdischen Religionen das Werk von Erdenmenschen sein sollen.

-   Die Naivität der Plejaren zeigt sich auch darin, dass die Praxis der Vergabe der Titel JHWH (Jschwisch) und Jschrisch fortgeführt wird, obgleich es in einigen wenigen Fällen zu drastischen negativen Ausnahmen kam. Es sei an JHWH Arus erinnert sowie an jenen „größenwahnsinnigen“ JHWH, der im Bereich der Lyraner durch einen apokalyptischen Akt den planetarischen Ringnebel „schuf“. Der Begriff wird von den Plejaren nicht angefochten, auch wenn es um eine Intelligenz des Bösen gehen könnte! Doch damit wird der Begriff im Sinne der Schöpfung unsinnig. Er wird auch dann problematisch, wenn eine JHWH in einer für die Schöpfung wesentlichen Frage etwa infolge seiner Naivität versagt. Wäre es nicht zweckmäßiger, künftig „nur“ von Geistführern und vom „verantwortlichen Geistführer“ zu sprechen?

-   Die Plejaren waren naiv hinsichtlich der Einordnung von Helfer der irdischen Dämonie, so z. B. hinsichtlich der Gefährlichkeit jener Altnazis, die sich im Amazonasbereich ansiedelten. Ihnen wurde Technik zur Verfügung gestellt, die sie nutzten, um sich ungehindert über die Erde bewegen zu können, so als seien sie Außerirdische. Doch was wurde von den Altnazis für die Zusammenarbeit verlangt? Ging es vielleicht um die Installation der Bombe für den Supergau? Man ließ die potentiellen Feinde der Schöpfung gewähren, weil sie schon alt waren und bald sterben würden. Doch ihre „Qualitäten“ nahmen sie mit ins negativ dominierte irdische Jenseits, um dieses weiter zu „stärken“!

-   Die Naivität zeigt sich in der Annahme der Plejaren, dass mit dem Tod eines Straftäters sein „Fall“ als gelöst betrachtet wird. Seiner Geistform wird keine weitere Beachtung geschenkt – wie nach dem Tod von Arus und dem vorgeblichen Tod des Ashtar Sheran.

-  Semjase äußerte viel Unverständnis zu den Botschaften des Ashtar Sheran, die einerseits viel   Wahres enthalten, andererseits manches unverständlich Falsche. Den Sinn dieser Mischung von Wahrem und bewusst Gefälschtem konnte sie nicht erkennen – wohl infolge ihrer Naivität. Sie erkannte nicht, dass mit diesem gefälschten „höherem Wissen“ geistig-religiöse Abhängigkeit bei  jenen erzeugt werden sollte, die nicht über das Wissen der Geisteslehre verfügen.

-   Die Naivität der Plejaren zeigte sich vor allem darin, dass sie dem Ashtar Sheran zeitweise einen sehr positiven Wandel in seiner Einstellung und Verhaltensweise unterstellten. Möglicherweise geschah dies in Zusammenhang mit dem Auflösen des Hauptsitzes der Gizeh-Intelligenzen unterhalb der Cheops-Pyramide. Es könnte sein, dass bei dieser Aktion Ashtar Sheran mit den Plejaren zusammengearbeitet hat, wobei er die Gelegenheit nutzte, durch die Deportation einige seiner Konkurrenten auszuschalten. Sie könnten im Kampf um den „Aufstieg“ hinderlich gewesen sein. Auf diese Weise erwarb sich vermutlich Ashtar Sheran das Vertrauen der Plejaren, das er – wie nicht anders zu erwarten – schmählich missbrauchte. Die Plejaren sprachen später von einem „Rückfall in alte Gewohnheiten“. Ihnen wurde auch in diesem Falle nicht bewusst, dass Ashtar Sheran von vornherein einen der raffiniertesten, hinterhältigsten Pläne realisieren wollte, den je ein Vertreter der anderen Seite vorhatte. Erstens gelang es ihm – in Absprache mit den Plejaren – eines ihrer Raumschiffe „auszuborgen“ und damit an ihre Technik heranzukommen. Zweitens gaben ihm die Plejaren die Möglichkeit, durch das Dimensionstor in das DAL-Universum zu gelangen und damit seine neue Strategie zu eröffnen, auch das Nachbaruniversum mit dem „Virus“ der irdischen Schöpfung bzw. des DERN-Universums zu infizieren. Drittens erhielt Ashtar Sheran die Möglichkeit, die Heimatwelt von Asket zu erkunden, jene Welt, die aus seiner Sicht viel zuviel über die wechselvolle Geschichte der Besiedlung des SOL-Systems wusste und deshalb für die irdische Dämonie eine der „gefährlichsten“ ist. Viertens wurde es dem Ashtar Sheran durch einen Scheinangriff auf Askets Welt und durch die Vernichtung des geliehenen Raumschiffes ermöglicht, den Plejaren seinen eigenen Tod vorzugaukeln. Trotz der vielen kritischen Hinweise an Eduard Meier und an die Plejaren will keine der beiden Seiten bis heute eingestehen, mit welch ungeheurer Raffinesse sie von Ashtar Sheran reingelegt wurden. Es bedarf schon einer ausgeprägten Naivität und Verdrängung der Einsicht in den wahren Charakter des Ashtar Sheran, um nach einem derartigen eklatanten Vorfall den eigenen schwerwiegenden Fehler nicht einzugestehen und die eigene Position nicht grundsätzlich zu überprüfen. JHWH Ptaah äußerte kein Wort zur (sicher minimalen) Chance des Ashtar Sheran, Askets Welt überhaupt erobern und beherrschen zu können. Auch die für Ashtar Sheran von vornherein notwendige übergroße Vorsicht, in einem fremden Universum wegen der unzureichenden Inkarnationsmöglichkeiten auf keinen Fall getötet zu werden, wurde nicht bedacht. Stattdessen spricht Ptaah von lächerlichen 300 Jahren Wartezeit bis zur nächsten Inkarnation!! Woher kann er dies überhaupt wissen?   Bei anderen vergleichbaren Straftätern ging es um Millionen oder gar Milliarden Jahre der Rückstellung von der Inkarnation!

-   Die Plejadier haben bei der Suche nach dem von Petale angekündigten achten Anti-Logos versagt, erst recht, nachdem sie sich vom (vorgetäuschten) Tod des Ashtar Sheran, der als achter Anti-Logos in Frage kam, „überzeugt“ hatten. Sie waren auf diese Weise mit ihren eingeschränkten Erkenntnismöglichkeiten am Ende ihrer geistigen Sackgasse angelangt!

Diese und andere Schwächen zeigen, dass hintergründiges Denken außerhalb der Denkweise der Plejaren liegt. Wenn eine hoch entwickelte Zivilisation von sich behauptet, sie könne die Logik einer unterentwickelten Menschheit nicht verstehen, dann muss ein Hemmnis in ihrer Erkenntnisfähigkeit bestehen. Dann kann daraus Blindheit gegenüber existenziellen Gefahren erwachsen! Die andere existente Denkweise muss zumindest von den Plejaren nachvollzogen werden können! Insofern können Straftäter auf besondere Weise eine Bereicherung einer Gesellschaft  darstellen, weil sie ggf. das andere (von der Norm abweichende) Denken repräsentieren. Auch wenn dieses Denken und die daraus resultierenden Wirkungen nicht akzeptiert werden – es muss aber als mögliches Denken und Handeln bekannt sein und nachvollzogen werden können, um bestimmte (auch existenzielle) Bedrohungen einschätzen und ihnen begegnen zu können. Es ist einfach nicht akzeptabel, dass die Plejaren mit der Unterstützung von Eduard Meier und anderer Zivilisationen einerseits Wissenssprünge von Jahrhunderten vollziehen, andererseits ihre eigenen Schwächen im Verlaufe von Millionen Jahren nicht erkennen oder sie einfach negieren – wie im Falle des Ashtar Sheran. Sie können damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Zivilisationen gefährden! Die Plejaren haben es durch das Aussondern des „Bösen“ offenbar verlernt, in der Einheit von „Gut“ und „Böse“ zu denken und zu handeln!

3. Zur naiven Grundhaltung der Plejaren

Für die Plejaren ist eine naive Grundhaltung zu ihren eigenen Fehlern und eine überzogen kritische Haltung vor allem gegenüber den Fehlern der Sirianer kennzeichnend.

-    Dass Eduard Meier und die Plejaren die Geisteslehre vermitteln, ist für die Erdenmenschheit zweifellos ein außerordentlicher geistiger Gewinn. Betrachtet man jedoch ihre Auffassungen zur Vorgeschichte der Erdenmenschheit im Zusammenhang, dann bilden diese Darstellungen – aufbauend auf einer in eigenen Angelegenheiten häufig naiven Sichtweise – eine prinzipielle Entlastung nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre größten Feinde. Dadurch dass sie die Genmanipulation der Sirianer an unseren zur Erde geflüchteten Vorfahren als grundlegende Ursache der irdischen Fehlentwicklung betrachten, wurde die Dominanz der Ursachen auf den Kopf gestellt. Weil die Genmanipulation zum Mittelpunkt der Selbstberuhigung wurde, gab es einen Vorwand, um den Kontakt mit der Erzeugerzivilisation der Genmanipulierten als unzumutbar abzuweisen. Er wurde nicht erkannt, dass gerade dieser Kontakt zur Einsicht über das eigene fehlerhafte Verhalten hätte führen können. So verwerflich die Genmanipulation auch war – zumindest war sie ein Versuch der Sirianer, sich von innen her mit eigenen Mitteln nach außen zu schützen. Letztlich führte dieses Vorgehen dazu, ihre eigene Existenz zu gefährden. Anders bei den Plejaren! Sie erkannten nicht, dass sie durch das Nichterkennen, das Verdrängen bzw. das Negieren ihres eigenen grundlegenden Fehlers gegenüber hinterlistigen Beeinflussungen und Unterwanderungen durch ihre schärfsten Feinde angreifbar wurden, angreifbar gegenüber jenen, die einst aus ihnen hervorgegangen waren. Vielleicht war es ihre größte Naivität, nicht zu erkennen, dass jener Abkömmling ihres eigenen Volkes, der über „hintergründige Schläue“ offen schrieb, die größte Hinterhältigkeit an ihnen beging! Die Plejaren reagierten mittels ihres geradlinig-logischen Denkens mit Nichtverstehen, und wenn sie in Ansätzen mögliche Gründe erkannten, schwiegen sie sich weitgehend darüber aus. Es stellt sich die Frage, ob sich hinter der dominanten Betrachtung der Auswirkungen der Genmanipulation sowohl bei den Plejaren als auch bei Eduard Meier nicht Problematik verbirgt, dass sie selbst in die Praxis der Deportation involviert sind, dass sie wegen der starken Verantwortung ihrer Vorgänger gar nicht objektiv zur grundlegenden Ursache finden können?

-    Es gibt eine generelle Naivität der Plejadier in Verbindung mit dem Nichteinmischungsprinzip. Da das Deportieren von Straftätern bereits eine Einmischung in eine sich entwickelnde Welt bedeutet, bedarf die Anwendung dieses Prinzips einer generellen Korrektur. Wenn eine Welt durch die Deportation von Straftätern geistig deformiert wurde, besteht eine Pflicht der schöpfungskonform sich entwickelnden Menschheiten, sich in abgestimmter Form gezielt einzumischen, d. h. die Deformation gemeinschaftlich zu neutralisieren. Die höchste Verantwortung kommt der Verursacherzivilisation zu. Straftäter, die erst in jüngerer Zeit auf Deportationsplaneten gebracht wurden, sollten zu den Ausgangsplaneten zurückgeholt werden. Die einzuleitenden Maßnahmen hängen vom Grad der Negativentwicklung ab und können alle geistigen Ebenen betreffen.

-   Dass ein Repräsentant einer unterentwickelten Menschheit die Naivität einer hoch entwickelten Zivilisation in bestimmten wesentlichen Fragen zu erkennen vermag, kann wohl nur auf dialektische Weise und unter bestimmten Ausnahmebedingungen erklärt werden, etwa wenn dieser Repräsentant den zweifelhaften „Vorteil“ hat, in einer Welt zu leben, die sich mit einer eigenen Logik auf dem Weg zur Selbstvernichtung befindet und in der Bereicherung auf Kosten von anderen, Intrigen und hintergründige Schläue zum Alltag gehören. Vor allem aber wird diese Welt der gesetzmäßigen Negativentwicklung von der Schöpfung besonders beobachtet und hinsichtlich einer Wende zum Schöpferischen unterstützt wird, was sich u. a. darin äußert, dass auf ihr dialektische Denker höchsten Ranges inkarniert wurden, wie Sokrates, Plato, Hegel, Marx und Engels, also Denker, die prinzipiell die Befähigung besaßen, den Charakter und die Entwicklungsgesetze dieser negativ dominierten Welt zu erkennen. Es zeugt von wenig Spürsinn und eben auch von Naivität, das die Plejaren zu diesen dialektischen Denkern und den Hintergründen ihrer Inkarnation keinen Bezug gefunden haben, dass sie also diese Denker nicht ernst genommen haben, um die irdische Menschheit verstehen zu lernen. Das gilt insbesondere für Karl Marx, einen der größten Denker der irdischen Menschheit.

4. Zur absoluten Zuspitzung des Naiven

Wenn es einem Menschen als Teil der Schöpfung unmöglicht gemacht wird, sich als kreatives Wesen im Guten zu betätigen und zu bewähren, versucht er es im Bösen und Zerstörerischen. Das schädigende Verhalten vieler irdischer aus dem Arbeitsprozess ausgeschlossener und in Gefängnissen verwahrter Jugendlicher ist Ausdruck der Kreativität des Negativen!

Wenn aber massenhaft negativ dominierte Menschen zur lebenslangen Verbannung auf fremde Welten ausgesetzt und zusammengeführt werden, ohne die Errungenschaften ihrer Heimatzivilisation weiter nutzen, ohne sich vermehren und wieder inkarnieren zu können, ist dies die größtmögliche Bestrafung nicht nur des jeweiligen Menschen, sondern auch seines Geistes. Dass der Geist für den Menschen bestraft wird, ist schöpfungswidrig, weil harmonische geistige Entwicklung gehemmt oder gar extrem verzögert wird! Die zu Recht abzulehnende Todesstrafe auf dem Heimatplaneten ist im Vergleich zur verhinderten nicht absehbaren Reinkarnation fast human. Die Todesstrafe gibt dem Bestraften zumindest die Möglichkeit verzögerter Reinkarnation! Die Bestrafung des Geistes über Millionen oder gar Milliarden Jahre hinweg durch Deportation ist ein Eingriff von Menschen in die geistige Führung durch die Schöpfung unter Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Positiv und Negativ, von Gut und Böse!

Alle Menschheiten sind im Sinne der schöpferischen Entwicklung verpflichtet, solche gemeinschaftlichen Bedingungen auf ihrer Lebenswelt zu schaffen, dass sich jeder ihrer Menschen im Sinne der Schöpfung betätigen und entwickeln kann. Das gilt auch für solche Menschen, die nach Straftaten zeitweilig aus der Gemeinschaft weitgehend ausgeschlossen werden. Doch das zeitweilige Ausschließen darf nicht zur totalen Isolation führen. Es ist nämlich zu beachten, dass individuelle Straftaten auch anteilig gesellschaftlich bedingt sein können, dass folglich die Bedingungen notwendiger Gemeinschaftlichkeit in der jeweiligen Gesellschaft noch nicht hinreichend geschaffen wurden.

Wer das Negative und Böse isoliert, kann unbewusst eine Eigenentwicklung zum Negativen und Bösen initiieren. Dies kann sehr lange Zeit unentdeckt bleiben, weil sich das Böse verbergen muss, um nicht erkannt, bekämpft und vernichtet zu werden. Doch die Eigenentwicklung des Negativen schließt – über die fortwährende Existenz des Geistigen – Suche nach Kreativität, Bewährung und Entwicklung ein. Es sind die gesellschaftlichen Bedingungen in einer Lebenswelt, die – in Abhängigkeit von der Dominanz des Guten oder des Bösen – die Bösen zum Guten führen, die Guten noch besser machen oder das Böse verstärken und das Gute verdrängen. Doch über allem dominiert das Geistige, das die Fähigkeit der geistigen Führung zum Guten oder Bösen besitzt. Negative Dominanz des Bösen im Geistigen initiiert und führt Negativentwicklungen in den Welten ihrer materiellen Existenz! Dies geschieht solang, bis die Eigenentwicklung zum Negativen die mögliche Selbstvernichtung provozieren kann!

Doch auch für die Selbstvernichtung des Negativen gab es und gibt es viele mögliche Schritte, die von den „Guten“ in Verkennung der Eigenexistenz des „Bösen“ subjektiv gedeutet werden, die aber aus der gesetzmäßigen Eigenentwicklung des Negativen resultieren können.

Die Schaffung des Ringnebels im Lyra-System war ein Beispiel einer Negativkreation durch eine hoch entwickelte Intelligenz. Jener JHWH war offenbar ein Geistführer des Negativen! Es ist deshalb zu fragen, ob der Planet, der dabei zerstört wurde, lange Zeit zur Deportation von Straftätern missbraucht wurde.

Die Vernichtung der Nesar-Galaxie, die von der Erde ausging, war die bisherige Krönung der Kreativität und der Macht des Bösen. Wer die Schuld für dieses apokalyptische Großereignis bei den Erdenmenschen sucht, ist in extremer Weise naiv. Jene, die die Verantwortung für die Kreation und Übernahme von irdischen Religionen durch außerirdische Menschheiten vor fast 1000 Jahren den Erdenmenschen zuschreiben, machen sich geradezu lächerlich. Allein die Schaffung der christlichen Religion mit ihrer Dreifaltigkeitslehre ist ohne Hintergrundwissen undenkbar.

Wenn sich hinter der Schaffung des Ringnebels im Lyra-System und hinter der Zerstörung der Nesar-Galaxie eine Gesetzmäßigkeit zum Negativen verbirgt und dies Eduard Meier und die Plejaren nicht erkennen oder nicht akzeptieren wollen, dann gefährden Sie die Existenz unseres Universums; denn es gibt in den vergangenen Jahren veröffentlichte Drohungen, dass die vor Jahrtausenden von den Plejaren abgespaltenen Kräfte unter Aruseak alias Ashtar Sheran eine auf der Erde versteckte Neutrinobombe (Telonin-Bombe) zünden könnten, die die Erde in Sekundenbruchteilen in Strahlung auflöst und unser Universum mit Lichtgeschwindigkeit unaufhaltbar zerstört. Damit würden Eduard Meier und die Plejaren im universellen Sinne zu den absoluten Königen des Naiven aufsteigen: Indem sie bewusst oder unbewusst der gesetzmäßigen Eigenentwicklung und kreativen Selbstverwirklichung des Bösen als vorgeblich Unbeteiligte zuschauen, gefährden sie die Existenz unseres Universums!