E-Mail vom 10.08.2006, 13:34 Uhr, an info@figu.org          Veröffentlichung am 10.12.2006

  

Von Werner Grundmann         

 

an alle Mitglieder der FIGU

           

                                                        Nahost-Konflikt

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                            ausgehend von den Veröffentlichungen im FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 26 vom August 2006 und in Anbetracht der weiteren Verschärfung der Lage im Nahen Osten habe ich in der vergangenen Nacht, am 10. August 2006, 01:46 Uhr, eine E-Mail an Achim Wolf zur Süddeutschen Studiengruppe der FIGU gesandt. Achim Wolf hatte einen zweiseitigen Beitrag im genannten Sonder-Bulletin veröffentlicht. Nachfolgend füge ich meine E-Mail „Nahost-Konflikt“ an Achim Wolf diesem Schreiben bei.

 

Nach den Meldungen der Nachrichtenagenturen, die heute ab 7 Uhr bekannt gegeben wurden, gelang es in der vergangenen Nacht, in London mehrere Anschläge auf Flugzeuge zu vereiteln, die heute von Großbritannien aus in die USA fliegen sollten. Es wurden 15 Terroristen festgenommen. Ob ein Zusammenhang zwischen der E-Mail an Achim Wolf und dem Aufdecken der Terrorakte besteht, kann ich nur vermuten.

 

Um Ihnen meine Geduld zu vermitteln, warum ich Ihnen schon wieder auf die Nerven gehe, zitiere ich Eduard Meier von der Seite 6 des FIGU-Sonder-Bulletins Nr. 26:

>> Reiht sich nämlich Jota und Jota zusammen, dann bildet sich daraus etwas, das stetig größer und umfangreicher wird und folglich sich auch ausbreitet, kräftiger wird und letztlich einen unübersehbaren Faktor bildet, der nicht mehr außer acht gelassen werden kann. <<

 

Auf der Seite 10 des neuen Sonder-Bulletins findet sich ein weiterer bemerkenswerter Satz von Billy, den ich gleichfalls für mich „okkupiere“:

>> Einer der Rufer in der Wüste bin auch ich, doch trotz deren ungeheurer Weite und Dürre werde ich weiterrufen, und zwar so lange, wie ich noch einen Funken Leben in mir habe. <<

 

Liebe FIGU-Mitglieder, Sie sollten sich auf der Seite 10 des Sonder-Bulletins genau anschauen, was Ptaah nach diesen Worten von Billy zur Mitwirkung „aller Kerngruppe- und Passiv-FIGU-Mitglieder“ geäußert hat. Doch bedenken Sie bitte die Wahrnehmung I h r e r jeweils eigenen persönlichen Verantwortung entsprechend I h r e m Wissen und Gewissen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                        Berlin, den 10.08.2006, 13:27 Uhr

 

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Sehr geehrter Herr Wolf,

                                         am 8. August 2006 übernahm ich das FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 26 aus dem Internet, in dem Sie einen zweiseitigen Beitrag veröffentlichen. „Die Stimme der Vernunft oder wie kann ein dauerhafter Weltfrieden erreicht werden?“ betrifft den Nahostkonflikt. Weil aus diesem Konflikt ein Weltkrieg provoziert werden könnte, fühle ich mich verpflichtet zu reagieren.

 

Um es vorweg zu nehmen: Ich bin nicht nur von Ihren Aussagen, sondern auch von den Ausschnitten aus den neuen Kontaktberichten sehr enttäuscht, hatte ich doch neue Gedanken und Einsichten von Eduard Meier und Ptaah gegenüber früheren Äußerungen erwartet. Geradezu entsetzt bin ich, weil es Eduard Meier immer noch nicht wahrhaben will, dass die fortwährenden Zuspitzungen des Nahost-Konfliktes ihm gelten sollen, um ihn unter Druck zu setzen, die Existenz der irdischen Dämonie und die Ursachen ihrer Entstehung anzuerkennen. Weil die Zuspitzungen gezielt organisiert oder inspiriert worden sein dürften, schreibe ich vom „Provozieren“ eines Weltkrieges und nicht von einem möglichen Entstehen. Sollte Billy weiterhin starrsinnig bleiben, wird die Situation noch mehr zuspitzt!

 

Eduard Meier vertritt nach wie vor die Auffassung des „Wegsperrens“. Die damalige Schaffung und den Einsatz der Multinationalen Friedenskampftruppe betrachtet er als großen Erfolg. Sie selbst haben diese zuerst von Nokodemion angewandte „Lösung“ des Umgangs mit den „Entarteten“ kritiklos übernommen, ohne nach den (gesellschaftlichen) Ursachen der „Entartung“ zu fragen. Von Eduard Meier fehlt nur noch der Vorschlag, „einen fernabgelegenen Planeten“ auszusuchen, wohin die irdischen „Entarteten“ mit der Unterstützung der Plejaren gebracht werden können. Allerdings wäre zu entscheiden, welche der „Entarteten“ auszuwählen wären, ob neben den Politikern, Parlamentariern und Militärs der aggressiven Staaten auch die Rüstungslobby, die Manager der Erdölindustrie, die Hauptaktionäre dieser Industrien, auch die Banker, die Waffenhändler, die bestechlichen Beamten, die Offiziere der Kindersoldaten usw. in Frage kämen. Die Abgrenzungen könnten schwierig werden, weshalb sich Nokodemion damals entschied, ganze Völker zu deportieren! Also warum nicht die ganze „dumme“ Erdenmenschheit in einen Großraumer verfrachten. Eduard Meier könnte zudem verfügen, „dass beiderlei Geschlechter der Völker der Unfruchtbarkeit eingeordnet“ werden „in gesetzmäßiger, humaner Form“. Da hätten die Ärzte der Plejaren aber zu tun! Selbst die Ebene Arahat Athersata bekäme eine besondere Aufgabe! In ihrer „Order und Verfügung“ könnte sie erstens festlegen, das die „im Laufe der Zeit eines natürlichen Todes Dahingeschiedenen nicht einer Wiedergeburt eingeordnet“ werden und dass „deren Geistformen so lange im jenseitigen Bereiche verbleiben“, bis „beinahe alles Wissen aus den Geistformen“ entwichen ist (vgl. SKB, S. 2551 und 2575). Zweitens müssten sie eine Lösung für die 128 Milliarden nichtinkarnierten Geistformen finden, die sich laut Plejaren im Jenseits der Erde befinden (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 50, S. 5)!  Es bliebe dann nur noch zu entscheiden, ob dieses Mal die Zeit, bis die Geistformen wieder gerufen werden, humanerweise etwa auf das Doppelte verlängert wird, weil zu Zeiten Nokodemions die vier Milliarden Jahre nicht ausgereicht haben. Es gab nämlich danach „immer wieder Stunk. Nicht nur, dass ein Jschwisch den Ringnebel schuf in seinem Grössenwahn, der seither Gottesauge genannt wird, sondern schlussendlich kamen ihre fernsten Nachfahren auch noch zur Erde und terrorisierten hier diese Welt usw., was allerdings in grobem Masse eigentlich das erste Mal vor 389'000 Jahren geschah, wenn man von jenen Deportationen und Eroberungen und sonstigen Geplänkel absieht, die sich bis zu rund 20 Millionen Jahre weit zurück ergeben.“ (Vgl. ebd., S. 2551)

 

Es existiert also ein unmittelbarer historischer Zusammenhang zwischen jenen Aktivitäten der Multinationalen Friedenskampftruppe Nokodemions und der irdischen Entwicklung, und dies noch weit vor dem Eintreffen der Genmanipulierten im SOL-System „vor rund 189'000 Jahren“ (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 37, S. 13)! Was für ein Zufall!

 

Sie verstehen vielleicht, dass ich nach all dem „Geplänkel“ skeptisch bin, die von Ihnen zitierten und von Eduard Meier wiedergegebenen Aussagen von Henoch und Henok aus dem 243. Kontakt als richtig und damit Eduard Meier als „wahren Weisen“ zu akzeptieren.

 

Eduard Meier hat bis heute nicht beantwortet,

1. warum die Völker Nokodemions „entarteten“;

2. warum die Strategie des Nichtinkarnierens über die extrem langen Zeiträume nicht zum Erfolg führte;

3. warum der Zerstörer offenbar gezielt in das Lyra-System einbrach und die Lyraner von „später Rache“ sprechen;

4. warum ein Teilstück eines geborstenen Planeten der Lyraner vor mehreren Millionen Jahren ausgerechnet zum Mond der Erde wurde;

5. warum der Zerstörer vor ca. 75'000 Jahren auch den Weg zum SOL-System „fand“;

6. warum das „Gottesauge“ ausgerechnet im Sternbild Lyra (Leier) zu finden ist;

7. warum es vor etwa 390'000 Jahren ausgerechnet dann die erste „Entartung“ auf der Erde gab, nämlich den ersten Atomkrieg (vgl. OM, S. 137, vgl. auch SKB, S. 1057), als ein Vorgänger von Eduard Meier, ein Lyraner (vgl. SKB, S. 2171), zum ersten Male die Geisteslehre zur Erde gebracht hatte;

8. warum jene damals für den Atomkrieg verantwortlichen Lyraner, Semjasa und Asasel (vgl. SKB, S. 2378), trotz des Wiedergutmachungsauftrags für ihre „Urtaten“ und trotz der vermutlichen Anwesenheit eines geistigen Vorgängers von Eduard Meier den zweiten Atomkrieg auf der Erde anzetteln konnten, wobei „Semjasas Stadt Somon“ und „Asasels Stadt Turas“ vernichtet wurden (vgl. OM, S. 117).

 

Fragwürdig ist darüber hinaus für mich, weshalb uns die Plejaren und Eduard Meier wesentliche Informationen verschweigen, etwa

1. warum zur Erde extrem viele – insgesamt 135 Milliarden! – vielfach inkarnierte Geistformen gehören (vgl. FIGU-Bull. Nr. 50, S. 5),

2. ob und warum jene Menschheit, die vor fast 65 Millionen Jahren zusammen mit den Sauriern auf der Erde lebte, gezielt durch „48 Weltraumgeschosse“ vernichtet wurde (vgl. SKB, S. 2796/2797).

 

Dieses Verschweigen von wichtigen Informationen durch Eduard Meier und Ptaah musste ich auch in anderen Zusammenhängen feststellen. Semjase war gegenüber Eduard Meier viel offener! Aus dem Verschweigen kann ich nur die Schlussfolgerung ziehen, dass bestimmte Fragen von beiden nicht erwünscht sind, weil bei Argumentationen unerwünschte Wahrheiten ans Licht kommen könnten. Aus dieser Sicht wird die zitierte Aussage von Henoch fragwürdig, weil sie den Aspekt des Verschweigens von Wahrheit außer Acht lässt. Ich habe zwar niemals festgestellt, dass Eduard Meier irgendwann Unwahres gesagt hat; doch im Vorenthalten von Informationen, die zum Begreifen eines betrachteten Zusammenhangs objektiv notwendig gewesen wären, ist er geübt. Er liebt keine schwarzen Flecke auf seiner weißen Weste! Doch er mag es, wenn ihm zum Munde geredet und er gewürdigt wird!

 

Wer die Wahrheit kennt und sie nicht ausspricht, hat seine subjektiven Gründe! Das Vorgehen nach dem Henoch-Zitat kann dann ein Mittel sein, um unangenehmen Fragen zu entgehen. Es zeigt auch die Furcht, als Souverän Ansehen einzubüßen. Solche Menschen schützen sich auch mit überzogener Sprache, etwa wenn sie ihre „wahrliche Wahrheit“ vertreten.

 

Auch das zweite Zitat, das das Gewinnen richtiger Entscheidungen betrifft, wird fragwürdig, wenn komplexe Zusammenhänge erkannt werden müssen, wenn der Einzelne alle notwendigen Informationen, die zur Entscheidung objektiv gebraucht werden, gar nicht haben kann. In solchen Fällen geht es darum, die Beteiligten sachkundig zu machen, um gemeinsam nach der Wahrheit zu suchen. Nach meinen Erfahrungen birgt die kollektive Auseinandersetzung von Menschen, die die Wahrheitssuche – ohne an sich zu denken – als primär betrachten, die beste Chance, sich der Wahrheit zu nähern. Wer jedoch von sich annimmt, die Wahrheit gepachtet zu haben, erhebt sich über die anderen, kann sich sogar lächerlich machen und schadet sich letztlich selbst. Dies gilt auch für Eduard Meier, der die Gesetze, die die Entwicklung der Erdenmenschheit bestimmen, nicht einmal so weit erkannt hat, dass er das Denken und Handeln der Erdenmenschen nachvollziehen kann. Aus dieser Unkenntnis resultiert, dass er die Erdenmenschen immer wieder als „dumm“ bezeichnet. Er ist von „seiner Wahrheit“ so überzeugt, dass er gar auf den Gedanken kommen kann, dass das Nichtverstehen bei ihm liegt und Anlass sein müsste hinzuzulernen.

 

Meine Aufgabe habe ich anfangs darin gesehen, ihn als betroffener Erdenmensch in seinem Erkenntnisfortschritt zu unterstützen, weil ich immer wieder feststellte, welche Verständnisschwierigkeiten er mit den Erdenmenschen hat. Meine Unterstützung war freundschaftlich gemeint. Doch auf mehr als 150 Brief und Ausarbeitungen erhielt ich von ihm keine einzige sachliche Antwort. Er hat es eben nicht nötig, sich inhaltlich mit anderen auseinanderzusetzen – meint er! Auf meine (von ihm nicht gewünschten) Zuarbeiten erhielt ich als „Antwort“ zwei textgleiche(!) öffentliche Beleidigungen in FIGU-Bulletins.

 

Wenn Sie in Ihrem Beitrag von einem „wahren Weisen“ sprechen, muss ich leider trotz des ungeheuren Wissens und Könnens von Eduard Meier zweifeln. Er kann kein Weiser sein, wenn er erstens die genannten (ihn betreffenden!) zehn Fragen nicht beantworten kann oder will; es kann ihm zudem nicht um Wahrheit gehen, wenn er vieles bewusst verschweigt, was die Erdenmenschen wissen müssten; und letztlich ist es nicht weise, wenn er jene, die ihn selbstlos unterstützen möchten, mit Nichtachtung „straft“. Er sollte sich des Wortes von Semjase annehmen, die davon sprach, das die „Wahrheit selbst die Hand des Feindes lenkt“. Sicherlich gilt dies auch für Freunde!

 

Im Übrigen habe ich in der „kurzen Geschichte zur langwierigen Fehlentwicklung der irdischen Schöpfung“ versucht, eine Antwort auf die gestellten Fragen zu geben. Sie können dies im Internet unter www.wbgrundmann.de nachlesen.

 

Heute las ich einen Satz von Siegmund Freud: „Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht“. Ich bemühe mich darum!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                             Berlin, den 10.08.2006, 01:38 Uhr