E-Mail vom 05.02.2008, 21:56 Uhr, an info@figu.org, Cc: de@figu.org

Die E-Mail kam jedoch mit dem Betreff: "Mail delivery failed ..." an mich zurück.

Veröffentlichung: 05.02.2008

 

 

Von

Werner Grundmann                                                 Berlin, den 05.02.2008

 

an

alle Mitglieder der FIGU

 

 

Entwurf der Erstfassung der Neuen Berliner Thesen veröffentlicht

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

         zu Ihrer Information teile ich Ihnen mit, dass ich am 4. Februar 2008 über die zweite Ebene meiner neuen Homepage

http://www.bwgrundmann.de/ebene2.htm

mit bisher traditionellem Inhalt den Entwurf der Erstfassung der

Neuen Berliner Thesen für eine nachkapitalistische Gemeinschaftsordnung“

im Umfang von 25 Seiten veröffentlicht habe. Die Veröffentlichung wird auch zum Download vorbereitet.

 

 

Die Erstfassung hat folgende Gliederung:

0. Wir brauchen eine Neue Aufklärung! (S. 1)

1. Zur einheitlichen Lösung der religiösen, ökologischen und sozialen Frage (S. 2)

2. Einige Hintergründe zur Neuen Aufklärung (S. 3)

3. Neue Thesen zur ökologischen Krise (S. 10)

4. Zu den Begriffen Sozialismus und Kommunismus (S. 18)

5. Zur Überlebensstrategie unter Nutzung äußerer Hilfe (S. 20)

 

 

Die Erstfassung enthält folgende generell begründete neue Thesen:

 

These zur Bewältigung der ökologischen Krise: Um die ökologische Krise zu bewältigen und zugleich die Existenz der Menschheit zu sichern, bedarf es

- erstens des globalen Denkens im Sinne der Wiederherstellung des ökologi­schen Gleichgewichts und des weltweiten lokalen Handelns,

- zweitens der Einsicht zum bewussten Verzicht auf die Befriedigung überzogener, insbesondere materieller Bedürfnisse,

- drittens der Sicherung der weltweiten Befriedigung der Grundbedürfnisse aller Menschen,

- viertens notwendiger gewollter Reduzierung der Überbevölkerung der Erde.

 

These zur Nichtbewältigung der ökologischen Krise unter kapitalistischen Bedingungen: Unter kapitalistischen Bedingungen wird infolge privater Konkurrenz auf der Basis von Privatbesitz an Natur und von Privateigentum ständig Kapitalverwertung erzwungen und damit „Wirtschaftswachstum“ ermöglicht, was steigenden Verbrauch von Natur einschließt, weiteres privates Bereicherungsstreben auslöst  und zur Ausdehnung des Privatbesitzes an Natur führt. Ein erheblicher Teil der Profite erwächst aus der Verwertung natürlicher Reichtümer. Die zunehmende Privatisierung in allen gesellschaftlichen Bereichen und die weltweite „freie“ Eigenentwicklung der Marktwirtschaft verhindern die zentrale Beherrschbarkeit des ökonomischen Gesamtssystems und schließen die generelle Bewältigung der ökologischen Krise unter kapitalistischen Bedingungen von vornherein aus. Private und gesellschaftliche Bereicherung haben jedoch nicht nur zur weltweiten Ausbeutung und Verarmung von Menschen und Natur geführt; es hat – insbesondere in den reichen Ländern – zugleich eine individualistische Lebensweise erzeugt, die ebenfalls zu einer Quelle der Kapitalverwertung geworden ist. Die Nichtbewältigung der ökologischen Krise unter kapitalistischen Bedingungen und damit die tendenzielle Negativentwicklung resultieren folglich aus einem inneren Systemzwang. Das privatökonomisch dominierte System müsste aufgegeben werden, um der Menschheit ein Überleben zu ermöglichen, was jedoch mit einer gewaltigen Weltwirtschaftskrise verbunden wäre!

 

These zur Nichtbewältigung der ökologischen Krise unter sozialistischen Bedingungen: Sowohl das Ziel des Aufbaus sozialistischer Gesellschaften als auch die angewandten Mittel verschärften infolge der politischen, ökonomischen und militärischen Konkurrenz zum kapitalistischen System tendenziell die ökologische Krise. Mit der primären Zielstellung der ständig besseren Befriedigung der materiellen Bedürfnisse wurden die Begrenztheit der irdischen Lebensgrundlagen und die Überbevölkerung der Erde negiert. Die Übernahme des Wirtschaftlichkeitsprinzips als Form von Konkurrenzökonomie zur kapitalistischen Privatökonomie führte und führt unter sozialistischen Bedingungen zur Verschärfung der ökologischen Krise und tendenziell zur Restauration kapitalistischer Verhältnisse. Deshalb bedarf eine nachkapitalistische Ordnung einer zur Konkurrenzökonomie gegensätzlichen Ökonomie.

 

These zur Nichtbewältigung der ökologischen Krise unter „kommunistischen“ Bedingungen: Wenn für die kommunistische Lebens- und Produktionsweise unterstellt wird, jeder könne nach seinen Bedürfnissen leben, ohne die Tragfähigkeit und Belastbarkeit des irdischen Lebenssystems zu berücksichtigen, dann ist „Kommunismus“ nach diesem Verständnis gesteigerter gesellschaftlicher Materialismus.

 

These zur Nachhaltigkeit: Der Versuch, unter kapitalistischen Bedingungen eine nachhaltige Entwicklung anzustreben, kann nicht mehr erbringen, als die tendenzielle Zerstörung der irdischen Lebensgrundlagen zu bremsen. Der Versuch, über einen sozialistischen Weg weltweit Nachhaltigkeit zu erreichen, ist nach den historischen Erfahrungen infolge der wirtschaftlichen Konkurrenz zum kapitalistischen System unrealistisch. Er führte zur Restauration kapitalistischer Verhältnisse. Zudem würde er eine Dominanz der Lösung der ökologischen gegenüber der Lösung der sozialen Frage erfordern, was dem Grundgedanken des Sozialismus widerspricht.

 

These zum Begriff Sozialismus: Der Begriff Sozialismus hat als Bezeichnung für eine eigenständige Gesellschaftsordnung durch das einseitig gesteigerte Hervorheben eines grundlegenden Aspektes unter Vernachlässigung anderer wesentlicher Aspekte extremistischen Charakter.

 

These zum Begriff Kommunismus: Der Begriff Kommunismus ist nur dann akzeptabel, wenn er im Marxschen Sinne von vornherein an die weltweite Lösung der Naturfrage gebunden und als weltweite hierarchische Gemeinschaftsordnung auf der Basis von Kommunen, eingeschränktem Gemeinbesitz, Gemeineigentum und unter Nutzung der Gemeinschaftsökonomie verstanden wird.

 

These zur Überlebensstrategie: Das Existenzproblem unserer Menschheit ist in Anbetracht der weit fortgeschrittenen ökologischen Krise und der vorherrschenden gesellschaftlichen Bedingungen nicht ohne außerirdische Hilfe zu bewältigen. Weil die Krise primär gesellschaftlich bedingt ist, hat ihre Überwindung – gleich welcher Form – gesellschaftspolitischen Charakter. Sie sollte deshalb Gegenstand jener Parteien und gesellschaftlichen Kräfte sein oder werden, die die vorherrschenden konkurrierenden gesellschaftlichen Systeme überwinden wollen. Damit gehört die Überwindung der existenziellen Krise objektiv zu den Hauptaufgaben linker Parteien und Kräfte, auch für den Fall, dass die Erdenmenschheit keine ausreichenden Mittel zur Bewältigung der Krise verfügbar hat. Für diesen Fall sollten die verantwortlichen Politiker und Akteure Möglichkeiten zum Kontakt für eine außerirdische Unterstützung nutzen.

 

These zur dauerhaften Lösung der Energieproblems: Das Energieproblem der Erdenmenschheit kann durch die Nutzbarmachung der Raumenergie dauerhaft gelöst werden. Sie wird synonym auch als Freie Energie, Nullpunktenergie und Vakuumenergie bezeichnet und ist bisher nur indirekt nachweisbar. Ihre Existenz wird dem Vorhandensein von „Äther“ und „Ätherströmungen“ zugeschrieben. Mittels entsprechender Technik kann die Raumenergie aus dem umgebenden Raum absorbiert und ohne Verbrennungsprozesse überall verfügbar gemacht werden.

 

These zu den Multiduplikatoren: Die mögliche Übernahme der ökologisch neutralen Produktionstechnologie der Multiduplikatoren von den Plejaren könnte zum entscheidenden Mittel der Sicherung des Überlebens der Erdenmenschheit werden. Ihre Anwendung würde dem kapitalistischen System weitgehend die Existenzbasis entziehen.

 

These zur ökonomisch-energetisch-technologischen Einheit: Wenn die Informationen zur Nutzbarmachung der Raumenergie und zur Existenz von Multiduplikatoren zutreffen, dann könnten gemeinsam und in Wechselwirkung zueinander die Raumenergie als unmittelbar naturgegebene Energiequelle zur Überlebensenergie, die Multiduplikatoren zur Überlebenstechnologie und die Gemeinschaftsökonomie zur Überlebensökonomie für die Erdenmenschheit werden.

 

Ergänzen möchte ich, dass ich am 28.01.2008 um 11:45 Uhr in einer E-Mail an den Vorsitzenden der Europäischen Linkspartei und Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Professor Dr. Lothar Bisky, empfohlen habe, "nach hinreichender Vorinformation und gemeinsamer Beratung offiziell an Eduard Meier heranzutreten, um ... eine mögliche Unterstützung durch die Plejaren zu erkunden". Die E-Mail liegt veröffentlicht zur Einsicht vor unter:

http://www.bwgrundmann.de/ebene3.htm

 

In weiteren E-Mail-Schreiben vom 4. Februar 2008 an Professor Dr. Lothar Bisky, an Professor Dr. Wolfgang Methling, dem Umweltpolitischen Sprecher im Parteivorstand der LINKEN, sowie an drei Mitglieder der Ökologischen Plattform bei der LINKEN (Manfred Wolf, Prof. Dr. Götz Brandt, und Marko Ferst) hatte ich die Frage gestellt, ob „die breite Nutzbarmachung der Raumenergie nicht ein Strohhalm zur Rettung unserer Menschheit vor einer Klimakatastrophe sein [könnte]?“

 

Nach den bisherigen teils abweisenden, aber meist zurückhaltenden Reaktionen und erster geringer Aufgeschlossenheit bedarf es noch viel Zeit und Geduld, bis konstruktive Schritte zu erwarten sind.

 

Ich hoffe auf ein Entgegenkommen von Eduard Meier, den Plejaren und der gesamten FIGU.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann              Berlin, den 05.02.2008, 21:56 Uhr