E-Mail vom 11.05.2008, 18:32 Uhr, an info@figu.org und (über Cc:) an de@figu.org

Veröffentlichung am 11.05.2008

 

 

 

Von W. Grundm@nn                                      Berlin, den 11. Mai 2008

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Myanmar – Logik des Negativen

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                            am 3. und  4. Mai 2008 verwüstete der Tropensturm „Nargis“ Teile von Myanmar (Birma), insbesondere das Deltagebiet des Irawadi. Infolge der mehrere Meter hohen Flutwelle stehen Teile des Deltas bis heute noch unter Wasser.

 

Die Berliner Zeitung meldete am 10. Mai auf der Seite 1, dass „Birmas Regierung bisher von mehr als 23'000 Toten“ ausgeht. Der „UN-Nothilfekoordinator John Holmes sagte am Freitag“ (am 9. Mai), „die Zahl der Toten könne auf ‚63 000 bis 100 000 oder noch höher’ steigen. 1,2 bis 1,9 Millionen Menschen seien von den Folgen der Katastrophe ernstlich betroffen.“ „Der Chef der birmanischen Militärjunta Than Shwe und seine Generalskollegen wehren sich gegen jeden Versuch, die Kontrolle über die Hilfsoperationen aus der Hand zu geben. … ‚Ausländische Hilfe Ja, ausländische Experten Nein’. … Die Generäle wiegen sich im Glauben, dass nur sie als Wohltäter auftreten dürfen.“ Es besteht die Gefahr, dass nach der Katastrophe durch unterlassene Hilfeleistungen Hunderttausende Menschen in Birma von den Militärs „geopfert“ werden.

 

Im Kommentar zum Verhalten der Militärs schreibt Maritta Tkalec auf der Seite 4 der zitierten Berliner Zeitung: „Die birmanischen Generäle lassen ihr Volk krepieren. Schon lange nicht hat eine Katastrophe so deutlich gemacht, wie menschenverachtend diktatorische, einzig auf Macht versessene Regime sind. … China, ihr einziger Verbündeter, ist die einzige Macht, die Birmas Machthaber zur Einsicht drängen könnte. Doch gerade China hat größte Tradition der Menschenverachtung nach Naturdesastern.“

 

Es stellt sich die Frage, woraus so viel Menschenverachtung erwächst und wer sich hinter den birmanischen Machthabern verbergen könnte. In den zum Download am 28.10.2007 veröffentlichten „Religionsthesen“

Zur Entstehung und Entwicklung der monotheistischen Religionen

war ich von der Existenz einer irdischen Dämonie und den konkurrierenden Hintergrundkräften unter Gott Arus und Gottessohn Aruseak alias Ashtar Sheran ausgegangen, die seit Jahrtausenden um die alleinige geistige und weltliche Macht über die Erde kämpfen, sich unterschiedlicher Religionen als Machtmittel bedienen und klar unterscheidbare Strategien nutzen, um ihre Macht zu erhalten und auszudehnen. Geistig unwissentlich beeinflusste Erdenmenschen dienen als Mittel, um die jeweilige Strategie zu realisieren.

 

Die negative Dominanz der aus dem Hintergrund agierenden Kräfte schließt ein, dass auch über die beiden Strategien tendenziell eine Negativentwicklung ausgelöst wird, weil sonst die „Gefahr“ einer positiven Unterwanderung der negativ dominierenden Intelligenzen bestehen würde. Die Ursache der negativen Dominanz liegt im Missbrauch der Erde als „Strafkolonie“ durch außerirdische Menschheiten seit Hunderten Millionen von Jahren. Während der Gottesgeist des Arus durch die Initiierung eines auf Ausbeutung und Bereicherung basierenden Gesellschaftssystems seit Jahrtausenden eine indirekte Herrschaft über die Erdenmenschheit als Strategie gewählt hat, verfolgt Aruseak mit seinen irdischen und außerirdischen Kräften einen autoritären Weg, indem er religiöse, staatliche und militärische Macht innerhalb von hierarchischen Strukturen auf relativ wenige Personen konzentriert, um diese inspirativ zu steuern.

 

Wenn meine These zur geistigen Beherrschung der Erdenmenschheit zuträfe, wären die wirtschaftlich erfolgreichsten Staaten, wie die USA, England und Deutschland, unter geistiger Führung des Arus entstanden, während andere Staaten, wie Russland, China, Kambodscha (unter Pol Pot) und heute Myanmar, unter dem Diktat von Aruseak stehen würden. In der Doppelsteuerung der irdischen gesamtgesellschaftlichen Entwicklung ergänzen sich beide Strategien, so wie innerhalb der einzelnen Staaten beide Strategien bewusst durch Aspekte, die ursprünglich zur jeweils anderen Seite gehören, übernommen oder indem durch innere Konkurrenz die Staatsführungen „demokratisch“, hinterlistig bzw. gewalttätig zeitweilig abgelöst werden. Am Gesamtprozess des Niedergangs der Erdenmenschheit ändert dies tendenziell nichts. Was als (technischer) Fortschritt erscheint, ist in Wirklichkeit Selbstzerstörung der irdischen Lebensgrundlagen.

 

Die apokalyptische Entwicklung wurde bereits vor Jahrtausenden über Religionen und die Initiierung der Sklavenhaltergesellschaft vorprogrammiert. Über sie entwickelte sich – was Karl Marx erkannte – gesetzmäßig die Feudalgesellschaft und der Kapitalismus. Durch die über die Globalisierung ermöglichte weltweite private und gesellschaftliche Bereicherung zu Lasten des irdischen Lebenssystems führt uns das kapitalistische Gesellschaftssystem in die Selbstvernichtung. Die Spaltung der Welt in reiche und arme Länder sowie die innere Spaltung der irdischen Gesellschaften in reiche und arme Bevölkerungsgruppen führte zum ungebremsten Bevölkerungswachstum und zur Übervölkerung der Erde. Beides, die auf private und staatliche Gewinne orientierte individualistische Lebensweise auf der einen Seite und der Zwang von Milliarden armen Menschen auf der anderen Seite, zum Überleben Natur zu verbrauchen, führte zum Klimawandel. Durch den Klimawandel häufen sich die Naturkatastrophen, was Konflikte im Rahmen der jeweiligen Herrschaftsverhältnisse nach sich zieht. Doch die Herrschenden lassen selbst das eigene Volk krepieren, um ihre Macht weiter zu erhalten.

 

Der Kampf der Hintergrundmächte um die geistige und weltliche Macht unter Missbrauch und Opferung von Erdenmenschen wird solange weitergeführt, bis sich die Erdenmenschheit weitgehend oder ganz vernichtet hat – es sei denn, jene wissenden schöpfungskonformen Kräfte gewinnen die Einsicht, dass ihre geistigen Vorfahren die irdische Negativentwicklung mit ihrer Deportationspraxis ungewollt verursacht haben. Doch sollten sie diese Erkenntnis gewonnen haben, ohne die Urschuld ihrer geistigen Vorgänger einzugestehen, dann machen sie sich mittelbar an jenen Verbrechen mit schuldig, die zur Aufrechterhaltung und Ausdehnung der Macht durch die negativ dominanten konkurrierenden Kräfte begangen werden.

 

Damit bin ich bei Eduard Meier! Ich kann ihn nicht von indirekter Schuld für das frei sprechen, was heute in Birma durch unterlassene Hilfeleistung von den Militärs an der eigenen Bevölkerung verbrochen wird und Hunderttausenden den Tod bringen kann. Es ist hinreichend viel aufgearbeitet und nachgewiesen worden, um ihn Einsicht zu ermöglichen und zum Bekennen zu bewegen. Doch der „Prophet der Schöpfung“ schweigt! Trotz schlimmer eigener Erfahrungen schweigt er auch zur eigenständigen Existenz des „Bösen“ und lässt es weiter gewähren! Auch dieses Schweigen ist ein Grund für das „Böse“, seine Eigenexistenz immer wieder neu und in gesteigerter Form nachweisen zu müssen! Wie lang will sich Eduard Meier durch das Wirken des „Bösen“ noch indirekt schuldig machen? Und was tun Sie, liebe Mitglieder der FIGU, um diesem bösen Spiel ein Ende zu bereiten?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

W. Grundm@nn                                              Berlin, den 11. Mai 2008, 18:32 Uhr