Drucken          Öffnen als PDF         Öffnen als Word-Doc.

Meierzu211212.doc                                   abrufbare Veröffentlichung am 08.06. 2010

 

Von Werner Grundmann                                                           Berlin, den 2. Juni 2010

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Eduard Meier zur „Apokalypse am 21. Dezember 2012“

 

Sehr geehrte Mitglieder der FIGU,

im neuen FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 53 vom Juni 2010 äußert sich Eduard Meier auf den Seiten 1 bis 5 zum „21. Dezember 2012“, meines Wissens erstmalig. Sicherlich sind viele verunsicherte Leser der  FIGU-Veröffentlichungen an seinen Darlegungen zu dem ominösen Datum interessiert.

 

Eduard Meier fand einerseits viele eindringliche Worte, um seine Leser zu beruhigen. Doch er konnte es andererseits nicht lassen, besorgte Menschen als „Esoteriker, Panikmacher und Weltuntergangsspinner aller Arten“ zu diffamieren. Seine Argumente sind so schlagkräftig und eindringlich, als könne es – entsprechend seiner logisch zwingenden Konsequenz – gar keine Widerrede geben, „denn was sich nicht erfüllen kann, wird sich auch nicht erfüllen“ (vgl. S. 3)! Und doch bleiben „Feinheiten“ unbeantwortet!

 

Erstens: Falls es zutrifft, dass die „apokalyptischen Prophezeiungen und Voraussagen“ den Maya nur „angedichtet“ wurden und „nur hirnverbrannten Angst- und Panikphantasien allerlei Gehirnamputierter“ entsprechen, so bleibt doch die Frage offen, wer den „Wahrsager-Codex“ der Maya „mit europäisch-christlichem Gedankengut vermischt“ hat (vgl. S. 5). Waren es jene Intelligenzen, die bis heute aus dem Hintergrund heraus irdische Religionen und Sekten schaffen? Wie kam überhaupt dazu, dass der 21. Dezember 2012 weltweit zu einem Schreckensdatum geworden ist? Wer hat dies initiiert?

 

Zweitens: Eduard Meier erweist sich auch zweieinhalb Jahre vor dem „angeblich verhängnisvollen Datum“ (vgl. S. 1), wonach „die Erde aus dem Universum ebenso verschwinden soll wie natürlich auch die ganze Menschheit und alles Leben überhaupt“ (vgl. S. 2), wieder einmal als Verdrängungskünstler. Bereits am 3. Februar 1956 warnte Asket aus dem DAL-Universum gegenüber Eduard Meier vor den außerordentlichen Gefahren, die von „der atomaren Zerstörung dieser Erde“ ausgehen. Die Zerstörung der Erde könne „zu einer kosmischen Katastrophe führen“! Asket sprach von der „schwersten Mission, die jemals in der Geschichte des Universums zu verzeichnen war“. Es sei ihre „Hauptaufgabe, … zusammen mit vielen anderen Lebensformen anderer Welten … die Erde zu kontrollieren, um das bereits heraufbeschworene Unheil der irdischen Wissenschaft einzudämmen und abzuwenden.“ (Vgl. SKB, S. 340) Mir ist nicht bekannt, dass bis zum Jahre 2012 ein weltweiter atomarer Vernichtungskrieg auf unserem universellen Ausnahmeplaneten ausgeschlossen werden kann!

 

Drittens: Völlig unerwähnt bleibt im Beitrag von Eduard Meier die mögliche eigene Verantwortung zur Verhinderung einer Apokalypse! Er spart wiederum seine eigene Person aus dem gesamten Geschehen vollständig aus, so als seien seine geistigen Vorgänger an der sich vollziehenden irdischen Negativentwicklung unbeteiligt. Wer soll sich denn zu den milliardenfachen Deportationen von Straftätern und „überzähligen“ Menschen zu fremden Welten und zur Erde bekennen, die vor 12 Milliarden Jahren von Nokodemion, dem geistigen Vorgänger von Eduard Meier, mittels der seitdem üblichen Deportationspraxis ausgelöst wurden – wenn nicht einer seiner geistigen Nachfolger?

 

 

Es fällt mir schwer, die Reaktion von Eduard Meier auf die drohende existenzielle Gefährdung der Erdenmenschheit einzuordnen. Ist es „nur“ das Verdrängen des Möglichen? Ist es Fahrlässigkeit, Ignoranz oder Starrsinn? Es könnte wahrlich um alles gehen!

 

Was kann ich nach all meinen Schreiben noch empfehlen? Bitte versuchen Sie, verehrte Mitglieder der FIGU, Eduard Meier aus seinem geistigen „Gefängnis“ zu befreien! Empfehlen Sie ihm eine Zeitreise zum Dezember 2012, damit er heute einschätzen lernt, vor welcher realen Situation er selbst in dem Schicksalsmonat stehen wird. Er sollte sich nicht als Außenstehenden sehen, sondern versuchen, sich in das künftige Gesamtgeschehen als eine agierende Person einzuordnen! Erst dann kann er meines Erachtens objektiv entscheiden, welche reale Gefahr im Dezember 2012 wirklich besteht! Ohne die vorgeschlagene Zeitreise vermag er heute unmöglich einzuschätzen, vor welcher Situation die Menschheit in zweieinhalb Jahren stehen wird, weil er von der Nichtexistenz von Kräften ausgeht, die die irdische Entwicklung maßgeblich aus dem Hintergrund bestimmen.

 

Ich bleibe optimistisch, dass Eduard Meier seiner universellen Verantwortung als Lehrender und Lernender und damit seiner vollen Mission gerecht wird. Doch auch er braucht Unterstützung von außen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                                       Berlin, den 02.06.2010, 20:57 Uhr

 

zurück zum Anfang