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Meierunbelehrbar.doc                abrufbare Veröffentlichung am 28.06.2009

 

Werner Grundmann                                         Berlin, den 26.-28.06.2009

 

 

 

Ein unbelehrbarer Prophet?

– Offene Stellungnahme zum „Grundübel“ der Erdenmenschheit  –

 

Am 25. Juni 2009 stellte die FIGU ihr neues Sonder-Bulletin, Nr. 48, und den Offenen Brief, Nr. 8, zum Download ins Netz. Beide Veröffentlichungen sollen vom „April 2009“ sein. Sie befassen sich primär mit der Problematik der Überbevölkerung der Erde, der „Wurzel fast allen Übels“ (vgl. Nr. 48, S. 13).

 

Die FIGU und insbesondere Eduard Meier, der „Prophet der Neuzeit“, haben mehrfach sehr eindringlich vor den großen Gefahren der wachsenden irdischen Überbevölkerung gewarnt und Vorschläge zur geregelten Geburtenkontrolle unterbreitet. „Einem kleinen, verantwortungsbewussten Teil der Menschen“ sei „sehr wohl bewusst, dass die Erdenmenschheit auf eine globale Katastrophe zusteuert“ (ebd., S. 11). „Die Berechnungen, Rufe, Warnungen und dringenden Appelle für weltweite und langfristige Geburtenkontrollen … gehen zum Teil schon Jahrzehnte zurück“ (vgl. ebd.).

 

Obgleich ich die Warnungen und Vorschläge der FIGU nachdrücklich unterstütze und ich gleichfalls eine existenzielle Gefährdung der Menschheit befürchte, wende ich mich entschieden gegen die isolierte Betrachtung der Überbevölkerungsproblematik durch die FIGU, die behauptet, dass die Erdenmenschheit „ihr unkontrolliertes, Zahlenmäßiges Wachstum selbst verursacht und verschuldet“ habe (vgl. ebd.). Darüber hinaus wende ich mich gegen die unverschämten Beleidigungen Eduard Meiers von Menschen der Erde, die er als „dumm und dämlich“, als „heulend bohnenstrohdumm und bar jedes Verstandes“ bezeichnet. Er spricht von „brüllender Dummheit“, von „loderndem Schwachsinn“, von „durch Dummheit geschlagene Drachensaat“ und von „tiefgreifender Gemeinheit in einem Menschen“, der „sich einfach der Verantwortung“ entzieht (vgl. ebd., S. 26-27). Ein besonders „kreativer“ Satz „harter“ Wahrheit von Eduard Meier lautet:

>> Die Intelligenz dieser Stänkerer gegen Verstand, Vernunft und Logik und gegen daraus resultierende reelle und zweckerfüllende sowie humane Massnahmen und Regelungen reicht leider nur gerade soweit, dass sie mit blöden und primitiven Sprüchen, Ausreden und Rechtfertigungen ihre Dummheit, Verständnislosigkeit, Verantwortungslosigkeit sowie Unlogik und Unvernunft noch öffentlich proklamieren und in Websites oder durch Foren ins Internet setzen. << (Ebd., S. 27)

 

Zur „Verdrängung jeder Eigenverantwortung“ für das Wachstum der Überbevölkerung von „ca. 100 Millionen Menschen pro Jahr“ ausgehend von den „gegenwärtig ca. 7,6 Milliarden Menschen“ heißt es im neuen Sonder-Bulletin:

>> Das Abschieben der Eigen- und Selbstverantwortung hat verschiedene Gründe. Die am tiefsten sitzende ursächliche Kraft dafür ist das seit Jahrtausenden praktizierte Abschieben der Verantwortung auf imaginäre höhere Mächte, vor allem auf die Götter, Götzen, Heiligen und sonstigen Phantasiegestalten der Religionen, Sekten, Esoterik und sonstigen Glaubensgemeinschaften verschiedenster Couleur. << (Ebd., S. 11)

Doch dies steht im krassen Widerspruch zu einer grundlegenden Aussage in „OM“ zur Entstehung der Religionen:

>> Die Götter der Erde waren Menschen. Sie kamen aus den Weiten des Universums, von fremden Systemen, Galaxien und Welten. Sie erhoben sich auf der Erde widerrechtlich über die Menschen, sich Gott nennend, den Schöpfer. Sie schufen Sekten und Religionen, auf dass der Erdenmensch davon abhängig sei und gläubig. Und sie forderten, dass der Mensch sie, die Götter als Schöpfer anbete. … Und jeder Gott schuf sich eine eigene Religion … Also ward das Wissen verborgen, dass auch Gott ein Mensch ist, über dem ebenfalls die Schöpfung als höchste Kraft des Lebens steht. << (Vgl. ebd., Kanon 52, S. 410/411)

Das „mehret Euch!“ lehren seit Jahrtausenden die Religionen! Und es entstanden durch äußere „Unterstützung“ immer wieder neue religiöse Lehren und Sekten! Die „Götter“ sind noch da!! Ein Beispiel ist hinreichend um die Behauptung der FIGU zu den „imaginären höheren Mächten“ zu widerlegen!

 

Ein solch herausragendes Beispiel ist die Schaffung der neuen Glaubensgemeinschaft der „Urchristen“ durch die Hausfrau (!) Gabriele Wittek aus Würzburg. Im Rahmen von „Universelles Leben e.V.“ verbreitet sie als „Sprachrohr“ und „Prophetin des Christus Gottes“ dessen „innere Religion“ –nachlesbar unter http://www.universelles-leben.org in bisher 23 Sprachen! Die Leistung der Prophetin, die mit den „großen Propheten von Abraham über Mose, Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel bis hin zu Jesus“ gleichgestellt wird, ist vom Umfang und Inhalt derart gewaltig, dass sie ohne äußere Unterstützung unmöglich bewältigt werden kann. Allein das Offenbarungswerk „Das ist Mein Wort. Alpha und Omega“ umfasst über 1000 Seiten! Doch Gabriele soll durch telepathische Übertragung bereits über 50 Bücher geschrieben haben! Seit über 30 Jahren kann man hören, wie die „Prophetin“ Informationen von außen aufnimmt und sofort mündlich verbreitet:

>> Christus spricht zu den Menschen der heutigen Zeit über Seine Prophetin und Botschafterin. Der Geist Gottes hat nicht die Stimme der Menschen. Deshalb nahm Er sich einen Menschen, den Er zu Seiner Prophetin ausbildete, um die Himmelssprache in Menschenworte zu übersetzen. Hören Sie den Christus-Gottesgeist durch Menschenmund, Der über 30 Jahre Seine Botschaft in die Welt zu den Menschen spricht. << (Siehe die Web-Seite der „Urchristen“)

 

Selbstverständlich ist Gabriele Wittek dem Eduard Meier bekannt. Doch da sich weder Eduard Meier noch die Plejaren mit dem Inhalt „ihrer“ Lehre sowie mit der Möglichkeit befassen, eine solche Lehre schaffen zu können, da rein vom physikalischen Nachweis möglicher äußerer geistiger Kontakte ausgegangen wird, wird die „Prophetin“ ebenso abgetan wie andere Personen, die offenbar im Auftrage „höherer Mächte“ agieren. JHWH Ptaah erklärte am 10.04.2001 während des „Dreihundertsten Kontaktes“ gegenüber Eduard Meier:

>> Kein Wort von dem, was Gabriele Wittek als Medium usw. erzählt, ist anderen Ursprungs als von ihr selbst. Sie hat keine Kontakte zu irgendwelchen Wesen außer zu ihrem eigenen, was besagt, dass sie tatsächlich das Ganze in sich selbst erzeugt und erfindet und es dann als <göttliche Weisheit und Liebe> ihren Gläubigen und sonstigen Anhängern aufdrängt. << (SKB, S. 3267)

Nach einer derartig simplifizierenden Aussage des Geistführers der Plejaren stellt sich die Frage zur Glaubwürdigkeit: Ist die „Hausfrau“ Gabriele Wittek tatsächlich ein solches Genie, dass sie unter Kritik der katholischen und evangelischen Lehre eine umfassende wohldurchdachte eigene Lehre kreieren konnte, oder sind die Plejaren unfähig, Kontakte negativer Dominanz zu Erdenmenschen physikalisch nachzuweisen?

 

 

Meine erneute Kritik an der Denk- und Vorgehensweise der FIGU und insbesondere an Eduard Meier richtet sich gegen die Nichtbeachtung der unterschiedlichen gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sich die Bevölkerungsentwicklung vollzieht, aber vor allem gegen die bewusste Negation von Hintergrundmächten, die die Erdenmenschen seit Jahrtausenden inspirativ, telepathisch, telenotisch oder über Medien beeinflussen und direkt bzw. indirekt geistig beherrschen (vgl. SKB, S. 520, und z. B. „Harmagedon“, S. 6), und zwar insbesondere  über die von ihnen geschaffenen Religionen sowie über das installierte Gesellschaftssystem. Auf die geistige Beeinflussung der Erdenmenschen hinsichtlich der Überbevölkerung war ich bereits in meiner abrufbaren zwölfseitigen Veröffentlichung „Ignoranz der Hintergrundmächte bis zur Apokalypse?“ (www.wbgrundmann.de/figuignoranz.htm ) eingegangen. In der „These zum ignoranten Verhalten der FIGU“ heißt es:

>> Doch nicht die Überbevölkerung der Erde ist unser größtes Problem, sondern dass die irdische Schöpfung in ihrer Gesamtheit, einschließlich unsere Menschheit, geistig negativ dominiert wird und universell isoliert ist. Dies schließt ein, dass die Überbevölkerungsentwicklung so lang gewollt ist und forciert wird, bis sich Eduard Meier im Namen seiner geistigen Vorgänger zur Verantwortung für die Entstehung negativ dominierter Welten durch die massenhafte Deportation von Straftätern bekennt, bis er die dadurch entstandenen irdischen Hintergrundmächte als existent anerkennt  und sie als gleichberechtigte Verhandlungspartner zur Wiedereingliederung der irdischen in die universelle Schöpfung akzeptiert. Die weitere Ignoranz und Nichtakzeptanz der Hintergrundmächte durch Eduard Meier, selbst sein vorzeitiger Tod, würden bedeuten, dass er die Menschheit jener Negativentwicklung überlässt, in der sie durch äußere und innere Zwänge gefangen ist. Dies wäre das Todesurteil für unsere Menschheit! Durch das Zünden einer Neutrinobombe könnte zudem eine unaufhaltbare universelle Katastrophe mit Lichtgeschwindigkeit in Gang gesetzt werden! Vom einsichtigen Verhalten eines einzelnen Erdenmenschen hängt folglich die Weiterexistenz unserer Menschheit oder gar aller Menschheiten ab! <<

Dieser einzelne Mensch ist der „Prophet der Neuzeit“ Eduard Meier!

 

Dem Leser stellt sich die Frage, wie das Verhalten und die seit vielen Jahren  praktizierte Einengung der existenziellen Gefährdung unserer Menschheit auf die Überbevölkerungsproblematik durch Eduard Meier zu erklären sind. Es gibt dafür offenbar mehrere in sich verwobene Gründe objektiver und subjektiver Natur.

 

- Der Hauptgrund für die (aus irdischer Sicht) verengte Denk- und Verhaltensweise von Eduard Meier dürfte sein, dass er bereits als Kind und Jugendlicher unter dem unmittelbaren geistigen Einfluss der Plejaren stand, die absolut logisches Denken als die höchste Denkform im Universum betrachten und auch dem „Universal-Bewusstsein“ „völlige Logik“ unterstellen (vgl. SKB, S. 3567). Auf diese Weise hat Eduard Meier das (dialektische) Denken der Erdenmenschen, deren „Unlogik“ von den Plejaren als „nicht erforschbar“ gilt (vgl. SKB, S. 2303), niemals hinreichend kennengelernt und akzeptiert. Zwar als Erdenmensch geboren, gab es für ihn dennoch keinen Anlass, sich als Lernender mit ihnen auf eine Stufe zu stellen. Seine Haltung wurde noch dadurch bekräftigt, als ihm bewusst geworden war, in welchen Inkarnationstran er seit Jahrmilliarden eingeordnet ist (vgl. SKB, S. 1082) und nachdem er gelernt hatte, auf das Wissen seiner geistigen Vorgänger zurückzugreifen. Aus dieser geistig extrem überlegenen Position heraus war es nach seiner Überzeugung ausgeschlossen, von irgendeinem Erdenmenschen etwas Wesentliches lernen zu können. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass diese Überzeugung nachlässt. Seine innere Unsicherheit äußert sich in der zunehmenden Schärfe und Arroganz seiner Kritik der Erdenmenschen (vgl. FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 48, S. 26/27).

 

- In enger Verbindung zum streng logischen Denken steht das Dogma des „schöpferischen Evolutionsgesetz, das für alle Zeiten seine Gültigkeit besitzen“ soll „und keinerlei Änderungen jemals unterworfen“ sei (vgl. SKB, S. 558). Danach „unterliegt jegliche Lebensform … fortschreitender Evolution“ und damit der Höherentwicklung. Durch das Wirken des schöpferischen Evolutionsgesetzes kann es nach Auffassung der Plejaren ohne Ausnahme keine (gesetzmäßige) Negativentwicklung geben – obgleich Entartungen einzelner Personen und Gesellschaften möglich sind. Seit Nokodemions Zeiten vor 12 Milliarden Jahren werden zwar „Entartungen“ bekämpft; es wird jedoch die Möglichkeit völlig ausgeschlossen, dass bewusst oder unbewusst gesetzmäßige Negativentwicklungen initiiert worden sein könnten, erst recht nicht für geistige Ebenen (vgl. ebd., S. 2551/ 2575). Nach dieser strengen Logik kann es im Sinne negativer geistiger Dominanz auch keine irdische „Dämonie“, keine „dämonische Schöpfung“ und keine „Telepathie der Dämonie“ geben, worüber die im UFO-Tatsachenbericht „Harmagedon“ von Ashtar Sheran, S. 18, berichtet wird.

 

- Aus der „streng logischen“ Begründung der Nichtexistenz geistiger Negativentwicklungen folgt, dass der Nachweis ihrer Existenz kein Forschungsgegenstand sein. Erst recht folgt daraus, dass die „imaginären“ höheren Kräfte keine universellen Erkenntnisfortschritte gewonnen haben können. Doch wer erfand die „Geheimwissenschaften“, und warum wurden bestimmte wesentliche Erkenntnisse geheim gehalten (vgl. „Arahat Athersata“, Abschnitt VII, Verse 233, 429, 435)? Warum wurde von den „irdischen“ Plejaren die Buchstabenschrift übernommen (vgl. SKB, S. 280/281), die dialektisches Denken erst ermöglichte, nicht aber das dialektische Denken selbst? Warum hielt Arus das Wissen zur zehnfachen Verlängerung der Lebenszeit geheim, das offenbar unter Nutzung des dialektischen Denkens gewonnen wurde? Geistige Vorgänger von Eduard Meier gehörten doch zur Umgebung des Arus!

 

- Das Dilemma der strengen Logiker der Plejaren begann damit, dass rein irdische Menschen, beginnend mit den altgriechische Philosophen Sokrates und Plato, eine „neue“ Denkweise entwickelten, die der logischen Denkweise überlegen ist und die logische Denkweise in sich einordnet, obgleich die damals noch auf der Erde lebenden Plejaren weder zu Sokrates noch zu Aristoteles geistigen Kontakt hatten (vgl. SKB, S. 3429). Aus heutiger Sicht kann die Entdeckung dieser „neuen“ Denkweise, des dialektischen Denkens, nur damit erklärt werden, dass es von negativ dominanten Intelligenzen den Erdenmenschen bewusst inspiriert wurde. Es war offenbar dadurch entstanden, dass diese Intelligenzen eine wissenschaftliche Erklärung für das Entstehen ihrer gesetzmäßigen Negativentwicklung finden mussten und sich über die apokalyptischen Konsequenzen ihrer Eigenentwicklung im Klaren waren. Da die „Bösen“ aus existenziellen Gründen im Verborgenen bleiben mussten, war es notwendig geworden, ausgewählte Erdenmenschen zu inspirieren, die zum Erkenntnisfortschritt zur Negativentwicklung der irdischen Schöpfung und zur Erkenntnisförderung der „absoluten Logiker“ beitragen sollten, um die Negativentwicklung zu stoppen. Es galt zudem, die Ursachen der möglichen Entstehung gesetzmäßiger Negativentwicklungen zu erkennen, um das Entstehen weiterer Dämonien universell zu verhindern.

 

 

Eduard Meiers nicht akzeptable, verengte „streng logische“ Denkweise äußert sich auch im Kleinen. Er schreibt in beleidigender, arroganter Form: 

>> Und dazu meinen noch viele in ihrer krankhaften Dummheit, dass Nachkommen eine Altersversicherung seien. Wenn eine Familie ist, in der bereits Vater und Mutter hungern, wie sollen denn die Nachkommen nicht hungern – deren 7, 10 oder gar 15, wie das besonders in Drittweltländern der Fall ist? Idiotisch, dass also Nachkommen eine Altersversicherung seien. << (FIGU-Sonder-Bulletin, Nr. 48, S. 26)

Indem er die Problematik allein auf das Hungern der Personen einer Familie einengt, übergeht er den dringend notwendigen familiären Zusammenhalt, der sich aus der Erfahrung zur Pflege von Älteren und Erkrankten innerhalb der Familien in solchen Ländern ergibt, die über keinerlei soziale Sicherungssysteme verfügen. Sollen hilfsbedürftige ältere Menschen ohne Kinder einfach krepieren? Eduard Meier lässt auch die hohe Kindersterblichkeit außer acht. Er fragt nicht, warum die Menschen in den Drittweltländern hungern, obgleich in den Ländern der Ersten Welt ein Nahrungsangebot im Überfluss besteht und riesige Mengen an Nahrungsmitteln als Viehfutter verwandt oder vernichtet werden. Er fragt auch nicht, warum und für wen vielen Menschen der „Entwicklungsländer“ die Nahrungsgrundlage entzogen wird. Er übergeht, dass für viele dieser Menschen keine Bildungsmöglichkeit gegeben ist, um die gesellschaftlichen Ursachen ihrer Armut und die existenziellen Gefahren für die Menschheit aus der Überbevölkerung zu begreifen. Doch ich erwarte vom „Propheten der Neuzeit“, dass wenigstens all diese wechselseitigen, logisch nicht erfassbaren Zusammenhänge erkennt und nicht das Argument der Nichteinmischung in die Politik nutzt, um sich aus dem realen Gesamtgeschehen herauszuhalten.

 

Um die grundlegenden Ursachen der irdischen Negativentwicklung und der universellen Fehlentwicklung zu erkennen sowie um Vorschläge zur Überwindung der existenziellen Gefahren zu unterbreiten, bedarf es bei Eduard Meier nicht nur der Beseitigung eines „blinden Flecks in der Wahrnehmung“ (vgl. ebd., S. 11), sondern der Überwindung von drei Dogmen, die seit Nokodemions Zeiten dessen geistige Nachfolger an generellen Erkenntnis- und Handlungsfortschritten hindern:

- das Dogma ausnahmsloser Gültigkeit des schöpferischen Evolutionsgesetzes,

- das Dogma, wonach das absolut logische Denken die höchste Denkform sei und

- das Dogma der Nichteinmischung in die Politik!

 

Insbesondere die Überwindung der einseitigen logischen Denkweise wird dazu beitragen, die Diskriminierung der historischen Forschung durch strenge Logiker zu überwinden und die überzogene Individualisierung vor allem von Straftaten zu vermeiden. Für die künftige Entwicklung ist es bedeutsam, alte Fehler nicht fortwährend zu wiederholen und gesellschaftliche Ursachen von individuellen Straftaten zu erkennen, um gemeinschaftliche Lösungen anzustreben.

 

Auf der Basis der drei Dogmen entwickelte sich Eduard Meier durch Ausblenden wichtiger Fakten und Zusammenhänge der vollen Wahrheit zum Dogmatiker der „wahrheitlichen Wahrheit“! Er verlor zumindest teilweise seine Glaubwürdigkeit! Sein unermüdliches Verdrängen der Existenz eines „Gottes“ der Erdenmenschheit bzw. von Hintergrundmächten und deren geistige Dominanz war ein Kampf gegen Windmühlen! Seine Lehren haben – soviel Neues und Wertvolles sie auch enthalten – nur geringe Chancen der Verbreitung und Akzeptanz, wenn es von den Kräften der irdischen Dämonie nicht gewollt ist.

 

Trotz seiner gewaltigen Leistungen leidet Eduard Meier auch an persönlicher Anerkennung. Doch es passt nicht zusammen, wenn er sich einerseits bescheiden als „Billy“ gibt und sich andererseits über die „dummen“ Erdenmenschen erhebt und sie in gröbster Form beleidigt, wenn er als „Künder der Wahrheit“ nicht begreift, dass sie – ob reich oder arm, ob jung oder alt – an das vorherrschende Gesellschaftssystem gebunden sind und letztlich seiner Negativentwicklung unterliegen – es sei denn, alle beteiligten Kräfte finden zu gegenseitiger Akzeptanz und vereinbaren einen neuen Anfang für die gesamte irdische Schöpfung.

 

Dass sich Eduard Meier auch sieben Jahre nach dem Übersenden der „Einheitsthesen“ für die „Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung zur Beseitigung der apokalyptischen Bedrohung für die Erde“ (www.wbgrundmann.de/EinheitEb2.htm ) noch immer nicht zu seiner vollen Mission bekannt hat, hat schwer wiegende Gründe. Kein Mensch der Erde muss, nachdem er versucht hat, sich als Wahrheitsapostel zu etablieren, die volle Wahrheit mehr fürchten als Eduard Meier! Es ist ungeheuerlich viel unter Nokodemion und seinen geistigen Nachfolgern durch Verkennen der wahren Ursachen der universellen Fehlentwicklung passiert. Nicht nur die Menschen der Erde erwarten von Eduard Meier ein Bekennen zur vollen Wahrheit. Wer außer ihm sollte diesen Dienst leisten? Kein anderer Mensch in unserem Universum wurde von der Schöpfung so mit den Möglichkeiten der Überprüfung der Ursachen jener Geschehen ausgestattet, die in den 12 Milliarden Jahren so viele Opfer erforderten, auch auf der Erde! Je mehr ihm bewusst wird, in welchem Ausmaß seine geistigen Vorgänger und er selbst versagt haben, umso mehr steigert sich Eduard Meier in der Beleidigung jener Menschen, die unter den Fehlwirkungen irdischer Negativentwicklung zu leiden haben! Ich unterstelle ihm keine „Blindheit“, aber das Verdrängen der vollen Wahrheit und das Bemühen um Selbstschutz. Er fürchtet viele dunkle Flecken auf seiner bisher noch weißen Weste. Doch letztlich gibt es nur eine Konsequenz: Entweder Eduard Meier geht den Weg der vollen Wahrheit oder seine „weiße“ Weste und unser ganzes Universum lösen sich in Strahlungsenergie auf! Was haben wir von ihm gelernt? „Die Wahrheit ist hart!“ Ja, sie ist sehr, sehr hart!

 

Ich bin in guter Hoffnung, dass Eduard Meier den Weg zu sich selbst und damit zu uns allen findet!

 

Werner Grundmann                             Berlin, den 28.06.2009, 17:33 Uhr

 

 

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