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MeierneutrUnibewseinWBG.doc           abrufbar veröffentlicht am 05.02.10

 

Werner Grundmann                                      Berlin, den 3. Februar 2010

wbgrundmann@online.de

 

Herrn

Eduard Meier, FIGU

Semjase-Silver-Star-Center

CH-8495 Schmidrüti ZH

 

Neutrales Universalbewusstsein?

 – Offener Brief –

 

Sehr geehrter Herr Meier,

am 11. Januar 2010 schrieb ich Ihnen nach inspirativer Aufforderung einen fünfseitigen Postbrief über „Geistige Führung durch das Universalbewusstsein?“ Den Brief sandte ich mit der Bitte um Weiterleitung an das FIGU-Mitglied Eva Bieri. Wenig später, am 13. Januar 2010, veröffentlichte ich den Brief abrufbar über meine Homepage unter www.wbgrundmann.de/MeierUnibewseinWBG.htm. In den Erläuterungen zum Brief über die Ebene 3 verwies ich auf die außerordentlichen Schwierigkeiten, die seine Veröffentlichung mit sich brachten, auch den vermuteten Schwingungsimpulsangriff gegenüber meinem Sohn Jens am 13. Januar vor 17:30 Uhr. Der Postbrief vom 13. Januar kam am 1. Februar 2010 mit dem Vermerk „Annahme verweigert“ an mich zurück. Ich folgere daraus, dass Sie auch weiterhin nicht bereit sind, meine Briefe und Ausarbeitungen wenigstens zur Kenntnis zu nehmen. Dies steht im krassen Gegensatz zu den Zugriffen auf meine Web-Seiten, die an normalen Tagen mehrere Hundert betragen, bei den aktuellen Schreiben an Sie jedoch bis zu 1800 Zugriffe pro Tag anstiegen. Die am 28. Januar 2010 abrufbar veröffentlichte Anklage „Eduard Meier und die Plejaren behindern die Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung und gefährden unsere Existenz“, www.wbgrundmann.de/MeierAnklage4WBG.htm, führte noch am selben Tag zu 2379 Zugriffen mit 51,57 Megabyte Speicherabzügen! Sie war „an alle Menschheiten und geistigen Intelligenzen“ gerichtet. Ich gehe deshalb davon aus, dass auch außerirdische Menschheiten meine Web-Seiten verfolgen, dass sie meine Ergebnisse ernsthaft prüfen und zu entsprechenden Entscheidungen kommen. Deshalb werde ich meine Veröffentlichung offener Brief an Sie in der Hoffnung fortsetzen, dass Sie über andere Wege zur notwendigen Erkenntnis und zu unverzichtbaren Handlungen finden. Im Übrigen hatte ich mich schon am 7. April 2006 mit einem zwölfseitigen „Aufruf an alle Menschheiten des DERN- und des DAL-Universums“ gewandt, den Aufruf noch am selben Tag per E-Mail an das FIGU-Mitglied Patric Chenaux übersandt und ihn abrufbar veröffentlicht unter www.wbgrundmann.de/UniversellerAufruf.htm .

 

In ‹Gotteswahn und Gotteswahnkrankheit› kennzeichnen Sie die „Schöpfung Universalbewusstsein“ u. a. als neutrale Wesenheit. (vgl. FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 51, Seite 11). Auf der Seite 12 wird danach ausgeführt, „dass alles Geistige und Materielle, also alle Dinge aller Existenz im Geistigen, Physischen und Bewussten der Evolution eingeordnet sind“, einschließlich der „Geistenergetischen Schöpfungs-Evolution“.

 

Evolution verstehe ich insbesondere als Eigenevolution. Dies gilt offenbar für jede geistige Intelligenz, für geistige Ebenen, für jeden Menschen, für menschliche Gesellschaften und Gemeinschaften. Es stellt sich jedoch die Frage, ob aus der Sicht der Intelligenzen von jeweils höher entwickelten Ebenen oder gar von Seiten der Schöpfung Universalbewusstsein unter gewissen Entwicklungsbedingungen für nachgeordnete Ebenen Schranken in der Eigenevolution gesetzt werden müssen, etwa aus existenziellen Gründen.

 

Aus der angedeuteten Fragestellung erwachsen unter besonderen Bedingungen grundsätzliche Zweifel an der möglichen Neutralität des Universalbewusstseins. Sie ergeben sich aus den angestrebten Zielen des Universalbewusstseins beim Schöpfungsakt. In unserem Universum wurden und werden diese Ziele vor allem über die Kreation und Inkarnation menschlicher Geistformen und deren geistige Eigenentwicklung angestrebt. Die Eigenentwicklung kann in allen Ebenen aus vorgelagerten Ebenen inspirativ unterstützt werden, ohne dass dies den Betroffenen bewusst sein muss. Sie kann sich jedoch auch auf geistigen Wegen vollziehen, die das Erreichen der universellen Gesamtzielstellung gefährden, ohne dass dies inspirativ verhindert werden kann, zum Beispiel wenn eine neuartige Denkweise erforderlich wird. In diesem Falle müssen vom Universalbewusstsein besondere Vorgehensweisen gewählt werden, etwa indem vor dem Fortschreiten auf dem bisherigen Entwicklungsweg gewarnt wird. Ich halte es deshalb für falsch, wenn aus längeren Phasen der Eigenentwicklung von Geistesebenen und Menschheiten die Schlussfolgerung der Neutralität des Universalbewusstseins gezogen wird, denn das Universalbewusstsein wird erst dann in das Geschehen gezielt eingreifen, wenn sich unterschiedliche Entwicklungsverläufe zugespitzt haben. Bei alldem ist ferner zu beachten, dass der erreichte Entwicklungsstand der am höchsten entwickelten Reingeistebene nicht verabsolutiert werden darf, weil Inspirationen aus dieser Ebene den an sich abzubrechenden Weg verfestigen könnten. Deshalb sollte das Gewähren der Eigenentwicklung bis zu einer existenziell bedeutsamen Grenze, einschließlich des Lernens aus eigenen Fehlern, nicht mit der Neutralität des Universalbewusstseins verwechselt werden.

 

Warnungen, die inspirativ vom Universalbewusstsein übermittelt worden sein dürften, hat bereits Asket aus dem DAL-Universum geäußert. Sie sprach bei ihrer Unterweisung am 3.2.1956 von der „schwersten“ Mission“, „die jemals in der Geschichte dieses Universums zu verzeichnen war“ (vgl. Semjase-Kontakt-Berichte [SKB], S. 340, Vers 117). Asket warnte zugleich vor einer Vernichtungsgefahr nicht nur unseres Universums: „Durch eine Zerstörung der Erde usw. könnten die Raum- und Zeitgefüge zerrissen werden, und ganze Universen könnten in ein tödliches Verderben fallen.“ (SKB, S. 340, Vers 114) Und JHWH Ptaah warnte, dass durch die „universelle Verbreitung“ von irdischen Religionen „die noch bestehende Universal-Harmonie zerstört“ werden könnte, wodurch „der noch gewährleistete Friede zerstört und in mörderische Kriege und völlige Vernichtung des Universums ausarten würde“. „Dies aber zu verhüten ist die grösste und schwerste Aufgabe geistig hochentwickelter und raumfahrttüchtiger Lebensformen.“ (Vgl. SKB, S. 293, Verse  232 bis 234)

 

Geht man davon aus, dass es noch Jahrzehnte dauern dürfte, bis Menschen der Erde bewohnte Planeten außerhalb des Sonnensystems erreichen und Jahrhunderte, um fremde Menschheiten mittels irdischer Religionen aktiv zu beeinflussen, dann stellt sich die Frage, warum sich Plejaren bereits seit Jahrzehnten bemühen, um „den Erdenmenschen endlich des Guten und der Wahrheit zu belehren“ (vgl. ebd., Vers 235). Andererseits trauen die Plejaren den Erdenmenschen gar nicht zu, etwa „die Idee mit dem Christuswesen“ als „Hirngespinst“ universell zu verbreiten. Doch wenn dies schon geschehe, „dann wäre mit absoluter Wahrscheinlichkeit nicht der Mensch der Erde jene Rasse, der die Aufgabe der Verbreitung einer Religion zugesprochen würde“ (vgl. ebd., S. 292, Vers 227). „Auf vielen Welten dafür bekannt, dass der Erdenmensch jegliche geistige Evolution verdammt und sich nur in bösartigem Materialismus entwickelt, wäre es wirklich ein Paradoxon erster Größenordnung, wenn ausgerechnet eine solche in allen geistigen Bereichen unfähige Rasse zu einer Aufgabe auserkoren würde, die universelle Bedeutung hat.“ (Ebd., S. 292/293, Vers 229) Doch es müssen ja nicht unbedingt Religionen sein, die fremde Menschheit von den Erdenmenschen übernehmen können. Wer den „unlogischen“ dialektischen Materialismus nicht als gewaltige geistige Leistung anerkennt, verharrt in der einseitigen logischen Denkweise!

 

Im Übrigen nehmen die Erdenmenschen nicht für sich in Anspruch, die monotheistischen Religionen geschaffen zu haben. Dies wird auch in „OM“ bestätigt, wonach „machtgierige Raumfahrer … Sekten und Religionen [schufen], auf dass der Erdenmensch davon abhängig sei und gläubig.“ „Sie erhoben sich auf der Erde widerrechtlich über die Menschen, sich Gott nennend, den Schöpfer.“ (Vgl. ebd., S. 410/411) Der erste dieser sehr langlebigen „Götter“ war Arus, der sich zu Lebzeiten als „Gott der Götter“ bezeichnen ließ. Sein Name wurde historisch nicht überliefert, vermutlich bewusst aus allen irdischen Dokumenten getilgt. Lediglich der Begriff Arier erhielt sich bis heute über die Jahrtausende. Erst die Plejaren teilten uns den Namen „JHWH ARUS“ über die Kontaktberichte mit (vgl. SKB, S. 88 und S. 1060/61). Und er war wohl ein Abkömmling abgespaltener Plejaren, der 11155 v. Chr. mit seinem Gefolge auf die Erde einfiel (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 57, S. 9) und von seinem drittgeborenen Sohn Jehavon auf der Erde umgebracht wurde (vgl. SKB, S. 1061)! Der zweite noch heute lebende Gott der Erdenmenschheit ist nach meinen Erkenntnissen der extrem langlebige Ashtar Sheran, der sich als einen der Söhne Gottes bezeichnen lässt. Er heißt in Wirklichkeit Aruseak (vgl. SKB, S. 520) und dürfte der zweitgeborene leibliche Sohn des Arus sein. Aruseak vermittelte in seinem Strahlschiff dem Moses die jüdische Religion (vgl. SKB, S. 520). Die Plejaren hatten zu ihm Kontakt (vgl. SKB, S. 2965)!

 

Aus meinen kurzen Darlegungen ziehe ich die Schlussfolgerung, dass keiner Ihrer außerirdischen Kontaktpersonen, Herr Meier, bisher sagen konnte, worin die außerordentliche Schwierigkeit der Mission besteht, „die jemals in der Geschichte dieses Universums zu verzeichnen war“. Wenn dennoch über diese universelle Einmaligkeit gesprochen wird, muss es für den Fakt der Einmaligkeit zwar inspirative oder direkte Hinweise geben; aber das Warum blieb offenbar stets ungeklärt! Es ließ sich vermutlich nicht mit logischen Mitteln begründen, obgleich der Petale-Ebene die „absolute Kontrolle“ in unserem Universum unterstellt wird (vgl. SKB, S. 2468), noch vom „völlig logischen“ Universalbewusstsein (vgl. SKB, S. 3567). Dies könnte aber bedeuten, dass selbst die absolut logische Denkweise nicht ausreicht, zu den äußerst wichtigen inhaltlichen Aussagen zu finden.

 

In den abrufbar veröffentlichten Religionsthesen vom 28.10.2007 „Zur Entstehung und Entwicklung der monotheistischen Religionen“ habe ich versucht nachzuweisen, dass es die dialektischen Denkweise ermöglicht, die grundlegende Ursache der existenziellen Gefährdung der Erde und unseres Universums zu erkennen (vgl. www.wbgrundmann.de/Religionsthesen_final.htm). Das Ungewöhnliche daran ist, dass diese von mir genutzte „nicht erforschbare“ Unlogik nur auf der Erde existiert (vgl. SKB, S. 2303)!

 

Als Quellen der Inspiration dialektischen Denkens verbleiben nach den bisherigen Ausführungen nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Inspiration kam direkt vom Universalbewusstsein oder von geistigen Intelligenzen, die an die Erde gebunden sind. Es könnte aber auch beides zutreffen. Die erstgenannte Möglichkeit würde bedeuten, dass das Universalbewusstsein das dialektische Denken selbst beherrscht, es aber nicht an die strengen Logiker der Reingeistebenen vermitteln kann. Dass Asket aus dem DAL-Universum vor der möglichen Zerstörung mehrerer Universen warnen konnte, spricht für eine Inspiration durch das Universalbewusstseins „ihres“ DAL-Universums, das als Zwillingsuniversum zeitgleich mit unserem DERN-Universum entstand und analog entwickelt sein dürfte. Die an zweiter Stelle genannte Möglichkeit spricht für eine Inspiration durch die am höchsten entwickelte an die Erde gebundene negativ dominante Reingeistform. Sie könnte im Rahmen der „Ausschüttung“ des Heiligen Geistes erfolgt sein, zuerst an den altgriechischen Philosophen Sokrates. Es ist kennzeichnend für jene Zeit, dass die damals noch auf der Erde lebenden abgespaltenen Plejaren weder zu Sokrates noch zu Aristoteles Kontakt hatten (vgl. SKB, S. 3429). Dass Aristoteles eine Arus-Inkarnation gewesen sein dürfte, hatte ich auf fünf Seiten am 9. November 2006 in einer E-Mail an die FIGU zu begründen versucht. Sie wurde am selben Tag über meine Homepage zur Einsicht veröffentlicht.

 

Dass Intelligenzen negativ dominierte Intelligenzen zuerst das dialektische Denken entdeckten, erklärt sich relativ einfach: Sie mussten ihre eigene Negativentwicklung wissenschaftlich erklären, was mit den Mitteln der Logik (des Positiven) nicht möglich war.

 

Nach den bei der Ausarbeitung des vorliegenden Briefes gewonnenen Ergebnissen dürfte die am 11. Januar 2010 geäußerte Vermutung der geistigen Führung durch das Universalbewusstsein eher auf den Heiligen Geistes zutreffen.

 

Da dialektisches Denken das Erkennen und Nutzen von Wechselwirkungen einschließt und einseitig logisches Denken dies ausschließt, ergeben sich weitere wichtige Konsequenzen. Während die Intelligenzen der Reingeistebene Petale die „größten“ Individualisten sein und zur Selbstüberschätzung neigen dürften, könnte unter zusammengehörigen negativ dominanten Intelligenzen zur Sicherung ihres Überlebens Gemeinschaftsgeist herrschen! Individualismus verzögert gemeinsames Vorankommen! Daraus folgt, dass die „Guten“ von den „Bösen“ nicht nur das dialektische Denken lernen, sondern auch Wege der Vergemeinschaftung übernehmen können. Wir brauchen dies zur Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung und für unsere künftige universelle Entwicklung. Ich hatte dazu erste Gedanken am 23.11.2006 in einem sechsseitigen „Aufruf an alle Menschheiten des DERN-Universums zum Aufbau einer universellen Gemeinschaftsordnung“ dargelegt, den ich am selben Tag an die FIGU sandte und über meine erste Homepage zum Einblick veröffentlichte.

 

Wenn Sie, sehr geehrter Herr Meier, nicht den eigenen Weg stoppen, wenn Sie nicht zur wissenschaftlichen Denkweise der Erdenmenschen finden, fürchte ich für Sie einen tiefen Fall und für uns alle die größte Katastrophe.

 

Ich bleibe ein Optimist, dass Sie doch noch zu sich selbst und zu uns finden!

 

Werner Grundmann                 03.02.2010, 02:02 Uhr

 

 

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