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MeierZwangNegWBG.doc                  Abrufbare Veröffentlichung: 03.11.2008

 

 

Von Werner Grundmann                                  Berlin, den 2. November 2008

 

an Eduard Meier, FIGU, Schweiz

 

Zwang zum Negativen

(Offener Brief)

Sehr geehrter Herr Meier,

                in zwölf Milliarden Jahren haben es die Nachfolger von Nokodemion nicht vermocht, die Ursachen der „Entartung“ seiner Völker und damit die Entstehung der universellen Fehlentwicklung zu erklären. Die bevorstehende universelle Wende könnte darauf verweisen, dass die Zeit reif ist, dass die Voraussetzungen geschaffen wurden und die zwingende Notwendigkeit besteht, um nunmehr das universelle Rätsel zu lösen. Die Notwendigkeit leite ich aus dem dialektischen Gesetz der Negation der Negation ab. Es lehrt, dass sich jede gesetzmäßige Negativentwicklung letztlich selbst aufhebt, sich selbst negiert. In diesen Strudel könnten wir alle mit hineingerissen werden – auch die Plejaren!

 

Nachfolgend möchte ich – ausgehend von einer These über den „Zwang zum Negativen“ – meine Position zusammenfassend begründen. Meines Erachtens gibt es einen Zwang zum Negativen für all jene Welten, die einer negativen geistigen Dominanz unterliegen. Der Zwang nach außen resultiert aus der Sicherung der Eigenentwicklung, die nur in verdeckter Form vollzogen werden kann, weil die Gefahr der Vernichtung durch die „Guten“ besteht. Deshalb werden neue Ansiedler auf negativ dominierten Welten auf indirekte Weise so lang bekämpft, bis sie den Planeten wieder verlassen oder sich selbst unter „Nachhilfe“ vernichtet haben. Der Zwang zum Negativen innerhalb der negativ dominierten Welten entsteht aus den Anforderungen an die Führungskräfte. Jene Intelligenzen werden als Führungskräfte anerkannt, die in ihren Maßnahmen nach außen und innen die eigenständige Entwicklung der negativ dominierten Welt – relativ unabhängig von den angewandten Methoden – am besten sichern. Die Schaffung eigener außerirdischer Stationen ergänzt die Maßnahmen zur inneren Sicherheit.

 

Die Erde gehört offenbar zu den negativ dominierten Welten. Sie dürfte universell jene Ausnahmewelt sein, auf der die Negativentwicklung am weitesten vorangeschritten ist, weshalb von der Erde die größte universelle Gefahr ausgehen dürfte. Die Schöpfung hat den Geist von Nokodemion zur Erde geführt und in die Lage versetzt, um in Gemeinschaftsarbeit aller Beteiligten die universellen Gefahren abzuwenden. 

 

These: Zwang zum Negativen

Wer im Bemühen, das Gute in einer Gesellschaft durchzusetzen, das Böse deportiert, gebiert durch das Zusammenführen negativ dominanter Menschen auf einer fremden Welt eine gesetzmäßige Eigenentwicklung zum Negativen. Sie überträgt sich auf den jenseitigen Bereich. Die Eigenentwicklung des dominant Negativen schließt im Falle von Reinkarnationsmöglichkeiten den verdeckten gemeinsamen Kampf zur Sicherung der Eigenständigkeit ein, aber die Konkurrenz, den Kampf und die Divergenz zwischen den geistig führenden negativ dominanten Intelligenzen nicht aus. In höheren Entwicklungsstadien negativ dominierter Welten, wenn die Gefahr der Selbstvernichtung durch innere Machtkämpfe akut geworden ist, wird es notwendig, jenen positiv dominierten Welten, die sich an der Deportation beteiligt haben, auf indirekte Weise die eigenständige Existenz des Bösen in negativer Form zu vermitteln. Doch die Akzeptanz des Bösen sowie das Bekennen zur Verursachung seiner Entstehung werden erst dann erfolgen, wenn die Potenzen des eigenständigen Bösen so weit entwickelt sind, dass im Falle der Nichtakzeptanz eine universelle Katastrophe provoziert werden kann.

 

Anmerkungen:

- Durch das dauerhafte Ausgrenzen des Bösen in Form der Verbannung auf fremde Welten wurde die gesellschaftliche Spaltung in Positiv und Negativ zum universellen Problem, letztlich zur Spaltung der Schöpfung in positiv und negativ dominierte Welten – bis hinein in die geistigen Bereiche. Es war die geistige Isolation des dominant Negativen vom dominant Positiven, die die Deportationsplaneten aus der Schöpfung von innen her abspaltete – gleich  den Viren, die sich im Körper eines Menschen ausbreiten. Die Dominanz des Geistigen blieb auch unter negativer geistiger Dominanz erhalten. Es entstand die Gefahr, dass sich über einen langen Zeitraum die Eigenentwicklung von negativ dominierten Welten letztlich gegen die Schöpfung in ihrer Gesamtheit richten könnte! Die Ursache dafür ist die Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Positiv und Negativ, von Gut und Böse, ist der Eingriff von Menschen in das von der Schöpfung geführte Inkarnationsgeschehen. 

 

- Wie die universelle Geschichte lehrt, führte die Nichtinkarnation auf den Deportationsplaneten im Verlaufe von vier Milliarden nicht zum Vergessen des Bösen, sondern zu seinem Anreichern. Wohl deshalb kam es im Verlauf von acht Milliarden Jahren immer wieder zu „Stunk“. Ein „Jschwisch [schuf in seinem Größenwahn] den Ringnebel, der seither Gottesauge genannt wird“ (vgl. SKB, S. 2551). Doch die Krönung im negativen Sinne war die von der Erde ausgegangene Zerstörung der Nesar-Galaxie (vgl. SKB, S. 452). Erst aus dieser Katastrophe wird im negativen Sinne einsichtig, dass eine universelle Katastrophe nicht ausgeschlossen werden kann.

 

- Aus den historischen Erfahrungen der Sirianer wissen wir, dass das genetische Beseitigen der Einheit von Gut und Böse schwerwiegende Konsequenzen für die eigene Verteidigungsfähigkeit hatte. Sie entschieden sich zur Züchtung von Menschen, die in Einheit von Negativ und Positiv hinreichende Fähigkeiten zur Verteidigung der Sirianer besaßen. Doch diese Menschen richteten sich eines Tages gegen die Sirianer selbst. Um nicht vernichtet zu werden, mussten sie fliehen. Als Genmanipulierte kamen sie vor 189'000 Jahren unter der Führung von Wohlgesinnten auch zu unserem Sonnensystem, wo sie ihre Gene in historisch kurzer Zeit auf den drei Planeten Mars, Malona und Erde verbreiteten. Auf der Erde wurden „einige Tausend rebellierende Genmanipulierte strafmässig … ausgesetzt“ (vgl. Kontakt 251, V. 22), die sicherlich die irdische Entwicklung negativ beeinflussten.

 

- Die Lyraner kritisierten die Genmanipulation der Sirianer scharf, sowohl die Manipulation an deren eigenen Genen als auch die Züchtung jener negativ dominanten Menschen, die sich letztlich verselbständigten. Doch es stellt sich die Frage, ob die Lyraner durch die (weitaus frühere) Deportation ihrer negativ dominanten Menschen nicht letztlich eine vergleichbare Situation wie die Sirianer erzeugten – sowohl nach innen als auch nach außen! Durch den Ausschluss negativ dominanter Menschen aus ihren Gesellschaften verloren sie die Fähigkeit, in der Einheit von Gut und Böse zu denken. So z. B. unterlagen die Plejaren der Schläue des Ashtar Sheran, als sie ihm eines ihrer Raumschiffe zur Verfügung stellten und ihm den Weg ins DAL-Universum eröffneten (vgl. SKB, S. 2245), was sich als größtmögliche Fahrlässigkeit erweisen könnte! Ihre technische Unterlegenheit konnten die „Bösen“ durch eine bestimmte geistige Überlegenheit über die „Guten“ ausgleichen: durch ihr Verbergen, durch ihre Raffinesse und hintergründige Schläue sowie dank der Fähigkeit zum dialektischen Denken. In ihren Aktivitäten wandten sie im Lyra-System und im SOL-System natürlich erscheinende Methoden an. Der Wanderplanet „Zerstörer“ gehörte dazu. Es sind extrem unwahrscheinliche „natürliche“ Ereignisse, die auf die geheime Steuerung durch Intelligenzen verweisen, die sich im Hintergrund halten. Das „zufällige“ Einfangen des Bruchstückes eines Planeten aus dem Lyra-System, das zum Erdmond wurde, gehört zu diesen Ereignissen (vgl. SKB, S. 34-37 und S. 2138).

 

Ausgehend von diesen und anderen Vorkommnissen sollten wir uns hüten, uns selbst zu beschwichtigen, dass keine Gefahr für eine apokalyptische Katastrophe bestehe. Wir sollten uns vielmehr der Prophetien aus der Petale-Ebene erinnern, in denen auf derartige Ereignisse verwiesen wird. Wir sollten zudem die Warnungen aus der Petale-Ebene vor dem achten Anti-Logos ernst nehmen sowie die Warnungen vor einem vom Papst ausgelösten Dritten Weltkrieg. All dies gehört wohl zu einer möglichen irdischen Negativentwicklung. Wir sollten uns letztlich hüten, das selbst schädigende Verhalten der Erdenmenschen ausschließlich nur ihnen zuzuschreiben – im Wissen, dass Hintergrund-Intelligenzen existieren, die in hohem Maße über geistige Macht über die Erdenmenschen verfügen und um die geistige Vorherrschaft über die Erde kämpfen.

 

Es gibt meines Erachtens nur den einen sinnvollen Weg, nämlich alles zu tun, um die Einheit der Schöpfung wiederherzustellen. Tendenziell gesehen, gibt es nur zwei Wege: den der Divergenz und des Chaos oder den der universellen Vergemeinschaftung. Der letztgenannte Weg hängt davon ab, wie sich die an die Erde gebundenen und für sie verantwortlichen Intelligenzen verhalten und zu welchen Lösungen sie einvernehmlich gelangen.

 

Ich wünsche Ihnen viel Kraft, um zum schöpfungskonformen Weg zu finden!

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                                    Berlin, den 02.11.2008, 22:15 Uhr

 

 

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