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Veröffentlichung am 28.04.2008

 

 

 

Von Werner Grundmann                                                            Berlin, den 28.04.2008

 

an Eduard Albert Meier, FIGU

 

 

Der Zusammenbruch:

das Ende der absoluten Logik und der Beginn des letzten Machtkampfes um die Erde?

 

Sehr geehrter Herr Meier,

        am 25. April 2008 übernahm ich das FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 43 vom Mai 2008 aus dem Internet. Ich war tief bewegt vom Bericht Brigitt Kellers über den „vollständigen Zusammenbruch“ Ihres Immunsystems am 10. Februar 2008 „durch übermenschliche Anstrengung anlässlich der Erstellung des <Kelch der Wahrheit>“. Dank der Plejarin Florena, die erkannte, dass Sie „aus eigener Kraft nicht mehr genesen würden“, wurde Ihr Immunsystem auf wunderbare Weise wiederhergestellt, indem Sie „an ein Gerät der hochentwickelten plejarischen Medizinaltechnik“ angeschlossen wurden. Ich bin Florena überaus dankbar, dass Sie durch ihren Einsatz der Erdenmenschheit bewahrt wurden! Zugleich war ich darüber entsetzt, wie Sie sich durch Überforderung selbst und durch einseitiges Wahrnehmen Ihrer Mission uns alle in große Gefahr gebracht hatten. Deshalb habe ich mich bemüht, Erklärungen für das Entstehen der überaus kritischen Situation zu finden. Meine Ergebnisse möchte ich Ihnen nachfolgend mitteilen. Zugleich verweise ich auf Änderungen in der Strategie der Hintergrundmächte während Ihrer lebensbedrohlichen Erkrankung.

 

Offenbar verstehen Sie Ihre Mission bisher insbesondere als Pflicht, den Erdenmenschen, den Plejaren und allen anderen Menschheiten bis zur Selbstaufopferung möglichst viel Wissen und große Weisheiten aus Ihrem Erfahrungsschatz zu vermitteln. Durch den möglichen Zugriff auf die Speicherbänke Ihrer geistigen Vorgänger und durch eigene Arbeiten sind Sie dazu zweifellos auch in der Lage. Doch bei der Beschränkung auf diesen Teil Ihrer Mission bleiben wesentliche Fragen weiterhin unbeantwortet: Warum sollte Nokodemion aus der Reingeistebene Arahat Athersata heraus wieder Mensch werden? Wie kam es zur Fehlentwicklung seiner Völker? War es richtig, das Gute zu fördern, das Böse zu verbannen und es der (erwarteten) Eigenentwicklung zum Guten zu überlassen? Reicht es dauerhaft aus, das Gute und Wahre zu verbreiten oder könnte es eine gesetzmäßige Eigenentwicklung des Bösen und Negativen geben, das sich universell ausbreitet und letztlich zur existenziellen Gefahr für unser Universum werden kann?

 

Wenn das Letztgenannte zutreffen sollte, würde sich eine derartige Negativentwicklung auch dann weiterhin fortsetzen, wenn Sie außer Kraft gesetzt sind! D. h., falls das eigenständig Negative in der Tat existiert und sich entsprechend eigenen Gesetzmäßigkeiten der Logik (und Dialektik) des Negativen entwickelt, würde dies eine existenzielle universelle Gefahr bedeuten! Was bliebe als „Krönung“, nachdem es bereits die (von der Erde ausgehende) Zerstörung der Nesar-Galaxie gab? Kam sie nach der Übernahme mehrerer irdischer Religionen dadurch zustande, dass konkurrierende irdische Hintergrundkräfte im Auftrage des Arus und des Aruseak versuchten, jeweils ihre geistige Dominanz in der Nesar-Galaxie durchzusetzen?

 

Ihre Selbstaufopferung bis zum Exzess erwächst meines Erachtens aus Ihrer absolut logischen Denkweise. Sie gehen davon aus, dass Sie mit Ihren universell einmaligen Ausnahmefähigkeiten und Ausnahmemöglichkeiten der einzige Mensch sein dürften, jenes Wissen zu vermitteln, das Sie mit dem „Kelch der Wahrheit“ unserer heutigen Welt und der Nachwelt hinterlassen wollen. Doch was bringt dies, wenn Sie als letzter irdischer Prophet der Schöpfung zugleich die andere Seite Ihrer Mission negieren, wenn Sie die mögliche gesetzmäßige Entwicklung zum Negativen sich selbst überlassen, wenn Sie nicht wahrhaben wollen, dass im „Endkampf“ um die geistige Beherrschung der Erde in letzter Konsequenz eine (bereits installierte?) Teloninbombe zur Explosion gebracht werden könnte. Ein solches universelles Risiko sind Sie unbewusst eingegangen!

 

Meine Lebenserfahrung sagt mir: Weil Positives und Negatives zugleich existiert, ist jedes Extremisieren falsch. Während das Extremisieren zum Negativen von vornherein selbstzerstörerisch ist, führt das Extremisieren zum Positiven zu Grenzen, deren wohlgemeintes Überschreiten das unbewusste Nichtbeachten des existenten Negativen und dessen Fehlwirkungen einschließt. Die „Guten“ schaffen das „Böse“ nicht aus der Welt, indem sie es wegsperren oder gar dauerhaft exportieren. Doch indem sie das „Böse“ aus ihren Gesellschaften aussondern, indem sie die Einheit von Positiv und Negativ auflösen, verlieren sie die Fähigkeit, in der Einheit von Positiv und Negativ zu denken und zu handeln. Das naive Verhalten der Plejaren gegenüber Ashtar Sheran, ihre Unfähigkeit, seine hintergründige Schläue zu erkennen, auf seine Raffinesse hereinzufallen, aber auch das unzureichende Verstehen seiner „Botschaften“ an die Menschen der Erde, sind ein ungewolltes Ergebnis aus der Spaltung von „Gut“ und „Böse“. Wenn die Plejaren ihr Unverständnis darüber äußern, dass die Erdenmenschen nicht das sagen, was sie denken, dann sollten sie die Ursachen dafür bei ihren seit Jahrtausenden abgespaltenen Abkömmlingen suchen und deren Verhalten kritisch prüfen!

 

Das Böse verschwindet nicht, indem Straftäter zusammen weggesperrt werden. Im Gegenteil: sie lernen voneinander, ergänzen sich und bilden neue Qualitäten des Negativen heraus. Und irgendwann kommen ihre Nachkommen unerkannt zur Quelle der Verbannung zurück, um sich zu rächen. Das Wissen um die Vergangenheit wird in einem Deportationsplaneten ebenso im geistigen Bereich bewahrt wie auf jeder anderen Welt! Deshalb gibt es auch aus den geistigen Bereichen von Deportationsplaneten nach hinreichender Eigenentwicklung zu Recht das Einvernehmen mit den inkarnierten Kräften, die eigene negativ dominierte Welt unerkannt mit eigenen Mitteln gegen Einflüsse von positiv dominierten Ansiedlern zu verteidigen. Dies geschieht so lange, bis die Ursache der Entstehung des eigenständig Negativen erkannt, von den verursachenden „Guten“ anerkannt wird und gemeinsam Lösungen zur Überwindung der Spaltung der Schöpfung gesucht und gefunden werden. Das Interesse aller beteiligten Seiten an einvernehmlichen Lösungen ist dann gegeben, wenn erstens das „Böse“ eine hinreichend große existenzielle Gefahr für die „Guten“ geworden ist und wenn die „Bösen“ erkannt haben, dass ihre Eigenentwicklung zum Negativen auch unabhängig vom Verhalten der „Guten“ zur Selbstvernichtung führt!

 

Aus meinen Darlegungen ergeben sich in Verbindung mit Ihrem Zusammenbruch einige Folgerungen:

 

- Der Supergute geht in totaler Aufopferung zur Erfüllung des selbst gewählten Ziels nicht nur die Gefahr ein, sich selbst zu zerstören; er kann durch Negieren und Nichtreagieren ohne aktuelle Mitwirkung unbewusst zugleich die Selbstvernichtung ganzer Welten und im Extremfalle ganzer Universen ermöglichen. Die letztendliche allgemeine Ursache dafür liegt in der Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Gut und Böse, von Positiv und Negativ. Die subjektive Ursache des Fehlverhaltens besteht in der einseitig logischen Denkweise, aus der „zwingend“ die überzogene Vorstellung erwächst, dass der geistig am höchsten Entwickelte für die Bewältigung einer gegebenen kritischen Situation das größte Wissen und die meisten Erfahrungen haben muss. Doch der absolute Logiker ignoriert die Existenz von Zusammenhängen, von Wechselwirkungen und Rückwirkungen, von Qualitätssprüngen, von irrationalen und emotionalen Reaktionen, die logisch nicht fassbar sind, aber entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung nehmen können. Ihre Berücksichtigung erfordert eine andere Denk- und Handlungsweise, weil absolute Logik in höchster positiver Ausprägung zum absolut Negativen führen kann!

 

- Der subjektiv handelnde Prophet der Schöpfung geht bei streng logischer Konsequenz von der Überzeugung aus, ausschließlich Lehrender und Gebender zu sein, ohne zu berücksichtigen, dass er in jeder historischen Situation zugleich Lernender sein müsste. Die Möglichkeit, in kurzer Zeit möglichst viel hinzuzulernen, ist durch die Inkarnation gegeben! War es die primäre Absicht der Schöpfung bei der Menschwerdung des Nokodemion vor 12 Milliarden Jahren, eine Wiedergutmachung aus der Fehlentwicklung der kreierten Völker anzustreben oder sollte das Hinzulernen, das Erkennen der wahren Ursachen der Fehlentwicklung, das Entscheidende sein? Wenn das Letztere zutrifft, dann schließt dies für den Propheten der Schöpfung – entgegen aller Logik – ein, auch von den „Bösen“ und den geistig weniger Entwickelten zu lernen. Dies dürfte insbesondere auf die Denkweise zutreffen! Doch auch das ein Eindringen der „Guten“ in den geistigen Bereich der „Bösen“ wäre ohne einen Lernprozess neuer Qualität nicht möglich! Ein erfolgreicher Lernprozess der „Guten“ würde allerdings beitragen, alte Fehler nicht immer wieder neu zu begehen und ermöglichen, neue Entwicklungen mit größerem Erfolg anzustreben!

 

- Es reicht für einen Prophet der Schöpfung nicht aus, sich als Mensch wie jeder andere zu verstehen und etwa auf Privilegien zu verzichten, wenn er sich nicht geistig in die jeweilige Menschheit integriert. Offenbar wäre es besser gewesen, neben der Unterrichtung durch die Plejaren, auch eine irdische Hochschulausbildung zu absolvieren. Auf diese Weise hätten Sie als künftiger Prophet der Schöpfung die Möglichkeit gehabt, auch das irdische wissenschaftliche, insbesondere das dialektische Denken kennen zu lernen. Doch das blieb Ihnen bis heute fremd, „unlogisch“ und unverständlich, was entscheidend zum unzureichenden Verstehen der irdischen Fehl- und Negativentwicklung beitrug.

 

- Eine „stille Revolution der Wahrheit“ kann kein hinreichend wahres Weltbild vermitteln, wenn bewusst grundsätzliche Wahrheiten, die eine gegensätzliche Entwicklung in ihrer Gesamtheit kennzeichnen, ausgeklammert werden, wenn lediglich bestimmte Fakten und Handlungen zur Existenz des „Bösen“ genannt, aber der Gesamtzusammenhang als nicht existent verschwiegen wird. Das offizielle Negieren der Existenz negativ dominanter Intelligenzen oder gar der irdischen Dämonie macht in Anbetracht der vielen indirekten Beweise und der vor Jahrtausenden initiierten selbstzerstörerischen Eigenentwicklung der Erdenmenschheit unglaubwürdig! Doch es geht ja nicht nur um das Akzeptieren und Verbreiten der „anderen“ Wahrheit, sondern um das Bekennen zu den Ursachen ihrer Entstehung!

 

 

Zumindest die Kräfte des Ashtar Sheran hatten sich extrem schnell auf die neue Situation eingestellt, die sich aus Ihrer schweren Erkrankung ergab. In jener Zeit, als Ihre Genesung noch offen war, wurde jenes Heft Nr. 252 des „Magazin 2000plus“ erarbeitet, mit dem die Menschheit auf die „Erdkatastrophe“ und auf die vollständige Evakuierung unter Nutzung des Landes Agartha der Inneren Erde vorbereitet werden sollte. Im Abonnement erhielt ich das Heft am 14. März 2008. Die entscheidende Aussage, die das Hintergründige aufhellt, findet sich auf der Seite 86 des Heftes: „Der Rat von Agartha hat immer Kontakt mit allen Meistern und auch mit den Sternenbrüdern und mit dem Ashtar-Command.“ Das Auslöschen der Erdenmenschheit auf der Erdoberfläche würde Arus am meisten schaden. Für Aruseak bliebe als Reinkarnations- und Einflusssphäre mit allen „Geretteten“ die Innere Erde! Der Kampf um die Vormachtstellung in Tibet und Nepal ist in diesem Sinne als Kampf um die Zugänge im Himalaja zu Agartha aufzufassen! Wenn sich – wie ich annehme – hinter der Politik der chinesischen Führung inspirativ Ashtar Sheran verbirgt, dann verstehen sich die rigorosen Herrschaftsansprüche der chinesischen Führung über Tibet und die starken Bemühungen zur Installierung einer maoistischen Führung in Nepal.

 

Am 26. April 2008 verbreitete die „Berliner Zeitung“ im Beitrag „Tanz mit dem Teufel“ auf der Seite 3 die Information, dass „Chinas Regierung Vertreter des Dalai Lama treffen [will]“. War es Zufall, dass ich am 25. April die E-Mail mit dem Titel „Zum Wahlsieg der Maoisten in Nepal“ an die FIGU sandte und veröffentlichte? Hatte ich die wahren Hintergründe der Politik der (von Aruseak beherrschten) chinesischen Führung in Tibet und Nepal erkannt, so dass ein neuer Weg gegangen werden musste? Sollte die Politik des Dalai Lama auch dann kritisiert werden, wenn sich hinter ihm Arus verbirgt?

 

Im Übrigen hat sich nach der Veröffentlichung der Beiträge über die Innere Erde auch das Verhalten der Kräfte des Arus mir gegenüber geändert. Wurde ich bisher durch veränderte Anzeigen auf meiner auf dem Nachttisch stehenden Temperaturstation unterstützt, um zu neuen Ergebnissen zu gelangen, so werden ich nunmehr tagtäglich über die kontinuierliche Erhöhung der Außentemperaturanzeige unter Druck gesetzt, verunsichert und zu falschen Einschätzungen „geführt“. Offenbar soll ich kaputt gespielt werden; denn wenn Sie nicht mehr einsatzfähig sind, werde auch ich von diesen Kräften nicht mehr gebraucht werden – höchstens zum Missbrauch! Doch ich stehe unter dem Schutz der Schöpfung!

 

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen

 

Werner Grundmann                   Berlin, den 28.04.2008, 01:33 Uhr