E-Mail vom 23.10.2007, 14:45 Uhr, an info@figu.org  Veröffentlichung am 23.10.2007

 

        

 

Von Werner Grundmann                                                  Berlin, den 23. Oktober 2007

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Eduard Meier-These

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                     nachfolgend übergebe ich Ihnen zur Information die Eduard Meier-These. Sie entstand im Prozess der Überarbeitung der Religionsthesen.

 

An sich müsste sich Eduard Meier in erster Linie selbst für den Inhalt der neuen These interessieren. Da er mich aber weder als Brief- noch als Gesprächspartner akzeptiert, bitte ich Sie, meine These sowie die Anmerkungen zu prüfen und selbst zu entscheiden, wie wichtig meine Ausführungen für ihn sein könnten.

 

Unabhängig von Ihren Bemühungen, für die ich mich herzlich bedanke, werde ich diese E-Mail zusammen mit der Eduard Meier-These heute über meine Homepage www.wbgrundmann.de veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann             Berlin, den 23.10.07, 14:45 Uhr

 

 

==========Beginn

 

 

Eduard Meier-These: Eduard Meier ist die Schlüsselpersönlichkeit zur Überwindung der existenziellen irdischen und universellen Krise. Er hat als einziger Mensch die Möglichkeit, mit irdischer dialektischer Denkweise und dem heutigen irdischen Wissen die grundlegenden Ursachen der universellen Fehlentwicklung und der irdischen Negativentwicklung zu erkennen und historisch zu überprüfen. Nur das Bekennen von Eduard Meier zur Urschuld seiner geistigen Vorgänger für die universelle Fehlentwicklung sowie die einvernehmliche Auflösung der Dämonien können weitere Fehl- und Negativentwicklungen aufhalten und eine universelle Katastrophe verhindern.

 

Anmerkungen:

- Die Fehlentwicklungen der von Nokodemion kreierten Völker ließen sich zu seiner Zeit deshalb nicht verhindern, weil logisches Denken eine Individualisierung objektiv gegebener gesellschaftlicher Ursachen subjektiv erzeugt und dialektisches Denken, das wechselseitige Zusammenhänge in ihrer Entwicklung zu erkennen vermag, unbekannt war. Auch mögliche Negativentwicklungen auf den zur Deportation missbrauchten Welten konnten nicht vorausgedacht werden. Das logische Denken verhinderte sowohl das Erkennen gesellschaftlicher Ursachen für individuelle Straftaten auf den Heimatplaneten als auch das wechselseitige Verstärken des Negativen und damit die mögliche Entstehung eigenständiger Negativentwicklungen auf den Zielplaneten. Mögliche Negativentwicklungen widersprachen zudem dem „schöpferischen Evolutionsgesetz“, das als ausnahmslos gültig betrachtet wurde.

 

- Die dialektischen Denkweise wurde erst von jenen Intelligenzen entdeckt, die von den Negativentwicklungen bis hinein in die geistigen Bereiche betroffen waren und eine wissenschaftliche Erklärung für ihre Eigenentwicklung finden mussten. Doch die Existenz der gesetzmäßigen Entwicklung zum Negativen musste geheim gehalten werden, weil den „Bösen“ die Vernichtungsgefahr durch die „Guten“ drohte.

 

- Die Unkenntnis der dialektischen Denkweise bedeutete zudem, dass die Deportation von Straftätern nicht als eine Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Positiv und Negativ, von Gut und Böse im gesellschaftlichen Rahmen erkannt wurde.

 

- Doch das Fehlen des dialektischen Denkens befreit die deportierenden Menschheiten nicht von kollektiver Schuld für die Folgen der Deportation und erst recht nicht die heute Verantwortlichen, die Ergebnisse zum Nachweis der Existenz von Negativentwicklungen und zu den grundlegenden Ursachen ihrer Entstehung negieren. Die Deportationspraxis wurde über Milliarden von Jahren trotz offensichtlicher Fehlwirkungen ausgeübt. Und sie wird heute von den Plejaren praktiziert!

 

- Die Schwierigkeit, dass Eduard Meier zur Einsicht kommt, die Urschuld für seine geistigen Vorgänger einzugestehen, besteht darin, dass es sein absolut logisches Denken von vornherein gar nicht zulässt, dass geistig unterentwickelte Erdenmenschen eine Antwort zu den Ursachen für die universelle Fehlentwicklung finden, nach denen seine geistigen Vorgänger im Verlaufe von Milliarden Jahren gesucht haben. Wie soll ein Mensch von einer „Wahrheit“ überzeugt werden, die von geistig unterentwickelten „unlogischen“ Menschen „erkannt“ wurde, obgleich sich das eigene streng logische Denken in hohem Maße über Milliarden Jahre erfolgreich bewährt hat? Wer logisches Denken in höchster Form beherrscht, schließt die Existenz einer höheren Denkweise von vornherein aus, die neben und zusammen mit dem logischen Denken existieren könnte. Im Falle von Eduard Meier müsste der geistig wohl am höchsten entwickelte Mensch unseres Universums – bezogen auf die Denkweise – seine eigene geistige Unterentwicklung gegenüber den „dummen“ Erdenmenschen eingestehen. Er müsste zugleich akzeptieren, dass das dialektische Denken den Erdenmenschen von den „Bösen“ aus dem Hintergrund inspiriert wurde, die nach Eduard Meiers Überzeugung gar nicht existieren! Er müsste die Schuld für das Nichtverstehen der jungen Erdenmenschheit als Erdenmensch bei sich selbst suchen!

 

 

Wir sollten uns ausgehend von diesen Darlegungen nicht wundern, dass Asket von der „schwersten Mission“ sprach, „die jemals in der Geschichte des Universums zu verzeichnen war“ (vgl. SKB, S. 340).

 

Die Mission kann selbstverständlich nur bewältigt werden, wenn erstens die führende geistige Ebene das dialektische Denken selbst beherrscht, wenn zweitens der zu inspirierenden Menschheit langfristig das dialektische Denken vermittelt wurde. Dies war zur Zeit der griechischen Antike, zur Zeit von Sokrates. Es ist kennzeichnend, dass die damals noch auf der Erde lebenden Plejaren daran nicht inspirativ beteiligt waren.

 

Da Menschen nur in ihrer eigenen Denkrichtung inspirativ unterstützt werden können, versteht es sich von selbst, dass die neue Denkweise den absoluten Logikern nicht inspirativ vermittelt werden konnte. Es bedurfte einer Entwicklung von fast 2500 Jahren, um das dialektische Denken in der Erdenmenschheit so weit reifen zu lassen, dass ihre Repräsentanten aus der Ebene Petale zu den heutigen Erkenntnissen geführt werden konnten.

 

===============Ende