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                                                                    Veröffentlichung: 04.04.2009

 

Von Werner Grundmann                                            Berlin, den 4. April 2009

 

an Eduard Meier, FIGU

 

Das universelle Nadelöhr

- offener Brief -

 

Sehr geehrter Herr Meier,

      diesen offenen Brief schreibe ich Ihnen, weil ich nach wie vor zu Ihnen stehe. Mein Anliegen ist es, Sie bei Ihrer Entscheidung zur Wahrnehmung Ihrer höchsten Verantwortung vor der Schöpfung zu unterstützen.

 

Vor sieben Jahren, am 8. April 2002, hatte ich in einem umfangreichen Postbrief mit vielen Anlagen in komplexer Form versucht zu begründen, worin Ihre wahre Mission bestehen dürfte. Im Rahmen der „Einheitsthesen“ vom 27. März 2002 zur „Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung zur Beseitigung der apokalyptischen Bedrohung für die Erde“, die eine der Anlagen zum Postbrief waren, hatte ich in der „Billy Meier-These“ folgender formuliert:

>> Das Nadelöhr zur Realisierung der Zusammenarbeit zwischen der universellen Schöpfung und der Dämonie der Erde ist der heutige irdische Prophet der Schöpfung, der Schweizer Eduard Albert Meier, genannt „Billy“. <<

 

Im kurz gehaltenen Antwortschreiben von Hans-Georg Lanzendorfer vom 22. April 2002 ließen Sie erklären, dass Sie „unter keinen Umständen an einer Zusammenarbeit oder gar Verantwortungsübernahme“ meiner „Thesen“ bereit sind. Sie seien kein „Nadelöhr zur Realisierung der Zusammenarbeit zwischen der universellen Schöpfung und der Dämonie der Erde“ und Sie distanzieren „sich in schärfster Weise von derartigen ufo-sektiererischen Aeusserungen“. Diese Formulierungen waren Ihre einzigen Aussagen zu meinen umfangreichen Darlegungen.

 

Im Verlaufe der sieben Jahre habe ich den Begriff „Nadelöhr“ – soweit ich mich erinnere – nur ein einziges Mal in den über dreihundert Schreiben an Sie, an die FIGU und an einzelne Mitglieder der FIGU verwandt. All diese Schreiben dienten letztlich dazu, Sie von meinem Vorschlag vom 27. März 2002 zu überzeugen. Heute gehe ich davon aus, dass der präzisere Begriff „universelles Nadelöhr“ deshalb zutrifft, weil sich die Situation soweit zugespitzt hat, dass es zu einer universellen Katastrophe kommen kann, wenn Sie nicht im Namen Ihrer geistigen Vorgänger, insbesondere im Namen von Nokodemion, die Urschuld für das Entstehen von Dämonien durch die Deportation von Straftätern auf geistig neutrale Welten auf sich nehmen. Nach 12 Milliarden Jahren wird erst heute klar, weshalb Nokodemion als universelle Ausnahme aus der Reingeistebene Arahat Athersata als Mensch inkarniert wurde. Die Ausnahmestellung von Nokodemion ist auf seine geistigen Nachfolger übergegangen und damit auch die Verantwortung für die Bewältigung der universellen Fehlentwicklung. 

 

Im Verlaufe der Jahre habe ich zwar viel Verständnis für Sie und Ihre Vorgehensweise gewonnen, aber immer stärker einen Widerspruch festgestellt zwischen den objektiv gegebenen Ansprüchen zur Bewältigung der irdischen und universellen Fehlentwicklung und Ihrem persönlichen Verhalten:

 

Erstens war zwar die Verbreitung der Geisteslehre zu allen Zeiten unverzichtbar, für sich allein jedoch zu keiner Zeit ausreichend, um die universelle Fehlentwicklung – auch unter Bekämpfung des „Bösen“ – zu beenden. Ohne das Erkennen der grundlegenden Ursachen der Fehlentwicklung und ohne eine prinzipielle Verhaltensänderung der „Guten“ musste es immer wieder zu neuen Auseinandersetzungen kommen. Verhaltensänderungen setzen Lernprozesse voraus. Doch meines Wissens verstanden Sie Ihre Mission stets im Sinne des Lehrens.

 

Zweitens haben Sie – ausgehend von Ihrem Anspruch, „Künder der Wahrheit“ zu sein – Ihre Mitstreiter, und nicht nur diese, zu Gläubigen degradiert, indem sie vorgaben, die „wahrheitliche Wahrheit“ zu verbreiten, zugleich aber grundlegende Wahrheiten verschwiegen, wie den milliardenfachen Missbrauch der Erde zur Deportation außerirdischer Straftäter über mehrere Hundert Millionen Jahre und zur Vernichtung „überzähliger“ Menschen fremder Welten. Weitere Beispiele sind die gezielte Vernichtung der aus Deportierten entstandenen Sauriermenschheit und die Existenz der Inneren Erde mit Millionen Bewohnern einer hoch entwickelten Menschheit.

 

Drittens behaupten Sie immer wieder, dass die Überbevölkerung das „größte Übel“ der Erdenmenschheit sei und dass deshalb die Erdbevölkerung gezielt durch Geburtenregelung reduziert werden müsse, obgleich das irdische Jenseits mit einer Überfüllung von 128 Milliarden menschlichen Geistformen extrem überfüllt ist und als geistiges Gefängnis betrachtet werden muss. Wir alle sind von den daraus resultierenden völlig unzureichenden Inkarnationsmöglichkeiten betroffen. Wir brauchen deshalb eine Strategie und Praxis zur Auflösung dieses Gefängnisses und zur Rückführung bzw. Verteilung von Inkarnationen der im Jenseits massenhaft gefangenen Geistformen von Menschen auf andere Welten, was allerdings das Einverständnis aller verantwortlich beteiligten Intelligenzen voraussetzt, einschließlich der irdischen Dämonie und anderer Hintergrundkräfte.

 

Im Rückblick war die Praxis der lebenslangen Verbannung von Straftätern auf andere (anfangs geistig neutrale) Welten für den Einzelnen weitaus schlimmer als die Todesstrafe auf der eigenen Welt, weil sie auf unabsehbare Zeit einen Eingriff in seine mögliche geistige Entwicklung darstellt, weil sie für den Einzelnen zur bleibenden Dominanz des Negativen führen kann und durch die massenhafte Ansammlung von negativ dominanten Geistern eine Eigenentwicklung zum Negativen initiieren kann. Das dauerhafte „Wegsperren“ von Straftätern ist damit schöpfungswidrig. Es kann sich letztlich gegen die Schöpfung in ihrer Gesamtheit richten, wie ein Virus in einem menschlichen Körper.

 

Dass es hoch entwickelte negativ dominante Geistwesen gibt, belegt die Verbreitung von Informationen aus Zeiten, in denen auf der Erde keine historischen Ereignisse schriftlich festgehalten wurden. Diese Informationen werden von negativ dominanten Kräften den Erdenmenschen dosiert vermittelt, wie etwa das Ereignis „incident II“, das den massenhaften Transport überzähliger Menschen in tief gefrorenem Zustand zur Erde und ihre atomare Vernichtung in der Nähe eines Vulkans betrifft. Ohne die Deportationspraxis hätte es diesen Massenmord ungeheuren Ausmaßes auf der Erde niemals gegeben! Dass er tatsächlich stattfand, lässt sich indirekt aus der Überfüllung unseres Jenseits vermuten, weil uns die Plejaren die Gründe der Überfüllung vorenthalten haben.

 

Durch das Verbreiten dieser und anderer Informationen, die in Bezug stehen zu Angaben der Plejaren, etwa zur Anzahl vielfach inkarnierter Geistformen im irdischen Jenseits, haben Sie, sehr geehrter Herr Meier, an Glaubwürdigkeit auch bei den Mitgliedern der FIGU verloren. Es zeigte sich, dass Ihre „wahrheitliche Wahrheit“ nicht die volle Wahrheit ist, dass Sie Wahrheiten verschweigen, die die dunkle Seite Ihrer geistigen Vorgänger beleuchten. Es zeigt aber auch die geistige Überlegenheit hoch entwickelter negativ dominanter Intelligenzen. Die „Bösen“ nutzen die Kraft der Wahrheit gegen die „Guten“. Doch dafür gibt einen inneren Zwang, der aus der Eigenentwicklung der Gesamtheit der irdischen Hintergrundmächte resultiert.

 

Um meinen eigenen Anteil zur Wahrheitssuche zu leisten, brauche ich lediglich – ohne taktisches Geplänkel – die Zusammenhänge zwischen den Informationen der beteiligten Seiten herzustellen. Und sollten mein geduldiger Sohn, meine liebe Frau oder ich selbst für einen weiteren Erkenntnisfortschritt „bestraft“ werden, dann weiß ich, dass wir wieder gemeinsam ein Stück vorangekommen sind. Es ist mein Vertrauen in die Kraft der vollen Wahrheit sowie in meine geistigen Führungen aus der Petale-Ebene und aus der höchsten irdischen Reingeistebene, die mir immer wieder Auftrieb geben, meinen Weg trotz der zeitweiligen Hindernisse zu verfolgen! Indirekte Unterstützung erhalte ich auch durch die zeitweiligen tausendfachen Zugriffe auf meine beiden Homepages und durch umfangreiche Speicherabzüge.

 

Am schwierigsten war es für mich, nicht überfordert zu werden und mich nicht selbst zu überfordern. Ich musste mich zeitweilig mit „Botschaften“ wehren, um arbeitsfähig zu bleiben, weil ich nachts durch fortwährende Drängelei an den Rand des Belastbaren geriet oder weil die Teufeleien das Maß des Zumutbaren überschritten. Auch die Abschottung der FIGU hat meine Nerven stark beansprucht, zumal sie in unfairer Weise geschah, ohne mich zu informieren.

 

Ich komme zu Schluss meines Schreibens: Alle Ihre Versuche, bestimmte wesentliche Wahrheiten den Menschen der Erde vorzuenthalten, sind gescheitert und werden weiterhin scheitern. Die volle Wahrheit lenkt eben nicht nur die Hand des Feindes! Sie kann eine Gemeinschaft, der bestimmte Wahrheiten bewusst vorenthalten wurden, zerstören, aber andere Menschen oder gar uns alle zu Gemeinschaften zusammenführen. Ich fürchte um die FIGU, wenn Sie nicht reinen Tisch machen und sich zu offenen Fragen über das FIGU-Bulletin bzw. das FIGU-Sonder-Bulletin äußern. Ich fürchte um uns alle, wenn Sie sich selbst „treu bleiben“!

 

Ich wünsche Ihnen Einsicht und viel Kraft für die zwingend notwendigen Entscheidungen und Aktivitäten! Wer zu spät kommt, wird von der Negation der Negation bestraft.

 

Mit freundlichen Grüßen

    

 

Werner Grundmann                           Berlin, den 04.04.2009, 02:08 Uhr

 

 

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