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MeierKelchT1WBG.doc             Abrufbare Veröffentlichung am 17.11.2008

 

Von Werner Grundmann                                       Berlin, den 17.11.2008

 

An Eduard Meier, FIGU

 

 

Erste Gedanken zum „Kelch der Wahrheit“

- Zur wahrheitlichen Wahrheit -

 

Sehr geehrte Herr Meier,

        Ihr neues Buch Kelch der Wahrheit stellte die FIGU am 14.11.2008 um 00:04 Uhr ins Internet. Ich übernahm es im Download am selben Tag. Dass Ihr bedeutsames Werk auf diese Weise allen Menschen zugänglich gemacht wurde, halte ich für eine wichtige Entscheidung im Sinne der Wahrheitsverbreitung und der weiteren Wahrheitsfindung. Ich schätze Ihre außerordentlichen Bemühungen, die Erdenmenschheit zu unterstützen, damit sie einen Weg aus der jahrtausendelangen Fehlentwicklung zu findet und zweifle in keiner Weise an der Lauterkeit Ihrer Absichten. Dennoch habe ich zu grundlegenden Aussagen aus dem „Kelch der Wahrheit“ ernsthafte Bedenken, die ich im Sinne der Wahrheitsfindung zu prüfen bitte.

 

Das neue Buch dient der Verbreitung

der gesamten Lehre der Propheten

Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens

von Henoch, Elia, Jesaja, Jeremia, Jmmanuel, Muhammad und Billy (BEAM)

 

Die Mitglieder der FIGU haben sich zu dem „sehr bedeutungsvollen Werk von wahrhaftig universeller Einzigartigkeit“ ausdrücklich bekannt (vgl. S. III) und würdigen auf den Seiten III bis XXVII persönlich dieses Buch sowie Ihren aufopferungsvollen Einsatz zu seiner vorzeitigen Fertigstellung. Guido Moosbrugger spricht von einem „Krönungswerk“ (S. XVIII). Für Christian Frehner bedeutet es „den Anfang vom Ende der seit Jahrtausenden herrschenden religiösen Verirrung der Menschen“ (vgl. S. XXII).

 

In Vers 77 auf der Seite 260 des Buches wird empfohlen, dass jeder in sich selbst den „Weg zur wahrheitlichen Wahrheit“ finden soll, dass bei entsprechender Reife „durch Selbsterkenntnis“ sich jeder „selbst verstehen“ sollte. Dies schließt meines Erachtens auch die Möglichkeit ein, „eigene“ Wahrheiten zu finden, die die „wahrheitlichen Wahrheiten“ der Propheten zumindest ergänzen. Mir ist bewusst, wie anmaßend Sie diesen Satz ausgehend von Ihrem Wissen und Ihren Erfahrung aufnehmen müssen. Es gibt jedoch ausgehend von Veröffentlichungen der FIGU und anderen Veröffentlichungen hinreichend Gründe, die Euphorie der Mitglieder der FIGU ein wenig zu bremsen. Ich möchte dies nachfolgend auch an einem Beispiel begründen.

 

Wenn Erdenmenschen trotz der Verbreitung der „wahrheitlichen Wahrheit“ zur Einsicht gelangen, dass ihnen bestimmte wesentliche Wahrheiten vorenthalten werden, dass sie folglich nicht die volle Wahrheit erfahren, wenn sie zudem vom Verschweigen dieser Wahrheiten extrem betroffen sind, dann müssen sie sich selbst auf die Suche nach der verschwiegenen Wahrheit begeben. Dies ist sicherlich einsichtig. Wenn dann ein Erdenmensch davon überzeugt ist, eine wichtige Wahrheit gefunden zu haben, sucht er bei jenen, die es wissen müssten, nach ihrer Bestätigung oder nach einer begründeten Zurückweisung. Bleibt dies aus, geraten die Verbreiter der „wahrheitlichen Wahrheit“ in Verdacht, wichtige Wahrheiten der Erdenmenschheit aus bestimmten Gründen vorzuenthalten, etwa weil sie selbst vom Aufdecken des Wahren betroffen sein könnten. Daraus erwächst aber die Gefahr des Verlustes an Glaubwürdigkeit!

 

In Ihren Ausführungen Was die Wahrheit zu sagen weiss bezeichnen Sie das Christentum als die „verrückteste aller Religionen“, u. a. weil es „in seinem Unwesen die dereinstige körperliche Wiedergeburt ihres angeblichen Gottessohnes Jesus behauptet“ (vgl. S. XXXVI). Doch was ist, wenn dieser „angebliche Gottessohn“ gar nicht wiedergeboren werden braucht, wenn er in die Fußtapfen des Jmmanuel getreten wäre, wenn er die 2000 Jahre unbeschadet überstanden und als leiblicher Sohn des Arus dessen Altersgene übernommen hätte? Da Arus vor 11'155 v. Chr. zur Erde kam (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 57, S. 9) und unter seiner Führung durch Genmanipulation schöpfungswidrige Kreaturen, wie bösartige „Giganten, Titanen und Zyklopen“ gezeugt wurden, deren „Durchschnittsalter bei 15'000 Jahren [lag]“ (vgl. SKB, S. 57 u. 88), wäre es „normal“, wenn er selbst und seine Söhne zu den extrem Langlebigen ihrer Zeit gehörten! Arus muss zu den Langlebigen gehört haben! Sein „drittgeborener Sohn JEHAVON ermordete“ ihn „nach der Vernichtung von Mu und Atlantis“, die im Jahre 9498 v. Chr. erfolgte (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 39, S. 12). Er muss folglich mindestens 1650 Jahre auf der Erde gelebt haben, nach Semjases ungefähren Angaben ca. 2550 Jahre, also weitaus länger, als die Plejaren maximal alt werden. Deren „Lebensdurchschnitt“ beträgt „rund 1000 Jahre“ (vgl. SKB, S. 24). Zu Jehavon informierte Semjase, dass er „nach 3400 Jahren Regierungszeit“ bis „vor rund 7000 Erdenjahren [herrschte]“ (vgl. SKB, S. 1062). Da es in den Semjase-Kontakt-Berichten meines Wissens keine Informationen zu einem „Lebensdurchschnitt“ zwischen 1000 und 15'000 Jahren gibt, kann für die Söhne von Arus eine Lebenserwartung von 15'000 Jahren angenommen werden.

 

Die Plejaren berichten lediglich über einen Menschen, der mehrere Tausend Jahre alt ist und bis in die Neuzeit lebte und nach meiner Überzeugung noch heute lebt: Ashtar Sheran alias Aruseak. Er belehrte in seinem Raumschiff bereits Moses und schuf damit die jüdische Religion als erste dauerhafte monotheistische Religion. Seinen wahren Namen ARUSEAK konnten sie erst vor wenigen Jahrzehnten herausfinden (vgl. SKB, S. 520). Zu Ashtar Sheran hatten die Plejaren in den achtziger Jahren unmittelbar Kontakt! Sie zeigten ihm den Weg ins DAL-Universum, wo er in sein altes Tun zurückfiel (vgl. SKB, S. 2245). Ashtar Sheran lässt  sich selbst als einen der Söhne Gottes bezeichnen! Der erstgeborene Sohn des Arus war Arus II. Nach ihm wurde Arien, das heutige Indien benannt (vgl. SKB, S. 1061). Er wurde zum Konkurrenten seines Vaters, als er sich „mit den Bewohnern von MU und AGARTHA verbündete“, mit jenem Agartha, zu dem heute auch Ashtar Sheran Kontakt hat (vgl. den Beitrag zur „Inneren Erde“ im Heft 252 des „Magazin 2000plus“)!

 

Über den zweitgeborenen Sohn des Arus haben sich die Plejaren nie offiziell geäußert. Sein offenbar von Arus abgeleiteter Name Aruseak und sein hohes Alter von mindestens 10400 Jahren sprechen für die leibliche Vaterschaft des Arus. Aruseak könnte ein unehelicher Sohn von Arus sein, der einen Ziehvater namens Akjbeel hatte. Der Name Aruseak wird als einer der Erzväter in „OM“, S. 138, und im „Talmud Jmmanuel“, S. 8/9, aufgeführt. Er wurde jedoch in der biblischen Folge der Erzväter und in den „Apokryphen“ zusammen mit dem Namen Akjbeel getilgt (vgl. ebd., S. 95)! Dafür muss es einen wesentlichen Grund gegeben haben!

 

Wenn Aruseak tatsächlich ein leiblicher Sohn des Arus wäre, würde sich für ihn ein subjektiver Anspruch auf die Anerkennung als Sohn und möglicher Nachfolger „Gottes“ ableiten! Aus der damit entstandenen Konkurrenzsituation ließe sich das Entstehen der unterschiedlichen irdischen Religionen und ihre Spaltungen erklären. Die These, dass es im Falle der Existenz nur eines Gottes eine einheitliche irdische Religion geben müsste, wäre bei einem real gegebenen Konkurrenzverhalten zwischen Arus und Aruseak widerlegt. Hingegen würde die Aussage von Semjase bestätigt werden, dass es einen „altzeitlichen“ und einen „moseszeitlichen“ Gott gab (vgl. SKB, S. 578).

 

Wenn Sie zudem, sehr geehrter Herr Meier, das Bild des Ashtar Sheran in den UFO-Tatsachen-Berichten mit dem im Christentum verbreiteten Jesusbild vergleichen, werden Sie eine verblüffende Ähnlichkeit feststellen! Sie sollten deshalb offen legen, welche Erkenntnisse Sie bei Ihrer Zeitreise zum Propheten Henoch in der Nacht vom 4. zum 5. Februar 2003 gewonnen haben. Ich hatte diese Zeitreise in einem neunseitigen Brief vom 22. Januar 2003 mit vielen Fragen vorgeschlagen, den ich einer E-Mail vom 25. Januar 2003, 01:06 Uhr, beifügte. Diesen Brief veröffentlichte ich über meine (erste) Homepage am 9. Februar 2007.

 

Im betrachteten Zusammenhang verweise ich auf das Wissen des JHWH über mögliche künftige irdische Geschehen, dass dieser laut OM gegenüber dem Propheten Henoch äußerte: Möglich sind ein „Weltenbrand“ (Vers 252, Seite 123), eine Bahnänderung der Erde nach einem Atomkrieg (Vers 254, S. 123), die Bestrafung der irdischen Menschengeschlechter durch einen „fremden JHWH“ aus dem Universum (Verse 258/259) und gar das mögliche „Vergehen“ des „Universums“! Allerdings werden „die Worte der Wahrheit nicht vergehen, denn sie sind die Worte der Wahrheit in der Schöpfung“ (vgl. Vers 262, S. 124). Der „fremde JHWH“ könnte der heutige Konkurrent von „unserem JHWH“ sein: Aruseak alias Ashtar Sheran!

 

Im „Kelch“ heißt es: „Die einzelnen Propheten werden im Buch nicht genannt, weil ihre Lehre die gleiche war und auch als Nokodemions Werk unverändert ist und in dieser Form nun in moderner Sprache aufgearbeitet dargebracht wird als letzte und endgültige Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens, zum Wohle der Menschen.“

 

Wenn eine Lehre über 12 Milliarden Jahre fortgeschrieben wird, dann bedeutet dies, dass auch der mögliche Ausgangsfehler übernommen wurde. Mehr noch: Weil der Ausgangsfehler nicht erkannt und nur nach vorn geschaut wurde, wurde er im Verlaufe der Jahrmilliarden immer wieder neu begangen. Weil mit zunehmendem Erkenntnisfortschritt trotz des Ausgangsfehlers der Anteil an Wahrheit immer mehr zunahm, wurde aus der „Wahrheit“ die „wahrheitliche Wahrheit“ und damit der grundlegende Ausgangsfehler immer mehr verfestigt. Mit anderen Worten hat Nokodemion alles richtig gemacht – ohne die Ursache der universellen Fehlentwicklung erkannt zu haben!

 

Die ursprüngliche Logik der Anwendung „logischer Gewalt“ könnte sich nach 12 Milliarden Jahren selbst aufheben! Indem sie zu immer mehr Gegengewalt führte, bewirkte sie ihr Gegenteil und ermöglicht heute die absolute Gewalt: Nachdem die naiven Plejaren Ashtar Sheran den Weg ins DAL-Universum eröffneten, nachdem sie in ihrer Naivität von seinem Tod im DAL-Universum ausgehen (vgl. SKB, S. 2245, 2407 u. 2965), ist die Schöpfung des DERN-Universums erpressbar geworden! Unser Universum könnte – von der Erde ausgehend – mittels einer Teloninbombe unaufhaltbar mit Lichtgeschwindigkeit zerstört werden, ohne dass Ashtar Sheran zu Schaden kommt! Der maximale Exzess ist möglich, wenn die Einsicht ausbleibt. Es ist die absolute Logik selbst, die zur Unlogik geführt hat!

 

Die Annahme, dass sich die Erdenmenschen – ausgehend von der Lehre der Propheten – frei entscheiden können, ist unter den gegebenen irdischen Bedingungen eine Illusion. Es gibt zumindest drei äußere Einflüsse, die verhindern, dass die Erdenmenschen aus den irdischen Zwängen nicht ausbrechen können: die vorherrschenden Religionen und Ideologien, die vorherrschenden Gesellschaftssysteme sowie die direkte gezielte geistige Einflussnahme auf einzelne Menschen. „Die negativen Mächte haben eine zwingende Gewalt auf alle negativ eingestellten Menschen.“ („Harmagedon“, S. 18) „Die Menschheit dieser Erde hat keine Vorstellung vom Ausmaß eines Lügengewebes, das wie ein riesiges Spinnennetz über dieser Erde liegt. Erneuerung kann es nur durch Wahrheit geben. Zu dieser Wahrheit gehören auch wir.“ (Ebd., S. 14) Solange die Erdenmenschheit in ihrer Gesamtheit negativ dominiert wird, hat sie keine Chance, sich dem tendenziellen Abwärtstrend zu entziehen!

 

Das Buch „Kelch der Wahrheit“ ist unbewusst für positiv dominierte Welten geschrieben und hilft damit den Erdenmenschen zurzeit nicht grundsätzlich. Im Gegenteil bewirken das Beharren auf den althergebrachten Positionen und die Ignoranz der irdischen Realität, dass sich die universelle Lage zuspitzt! In „allen Evolutionsvorgängen [ist] eine Steigerung zu erwarten. … Diese Steigerung ist ein Naturgesetz. … Das Chaos gehört aber zur Strategie der negativen Seite innerhalb der Harmagedon-Auseinandersetzung.“ (vgl. „Harmagedon“, S. 12) Wer in Anbetracht der Zerstörung der Nesar-Galaxie die Zerstörung unseres Universums ausschließt, ist naiv oder ein schlimmer Ignorant!

 

Bitte bedenken Sie, sehr geehrter Herr Meier, noch einmal den von mir in groben Zügen dargestellten Gesamtzusammenhang, die Folgerungen und Konsequenzen! Bitte tragen Sie bei, dass die Erdenmenschheit von der „wahrheitlichen Wahrheit“ zur vollen Wahrheit finden kann.

 

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen

 

Werner Grundmann                             Berlin, den 17.11.2008, 12:03 Uhr

 

 

 

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