E-Mail vom 29.12.2008, 18:50 Uhr, an die Privatadresse eines FIGU-Mitglieds

Veröffentlichung am 29.12.2008

 

 

Von Werner Grundmann                                              Berlin, den 29. Dezember 2008

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Zur Bombardierung des Gaza-Streifens

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

           Eduard Meier schweigt weiterhin, als sei er Außenstehender im politischen Geschehen der Erdenmenschheit. Hat er nichts hinzugelernt? Fallen deshalb seit dem „Überraschungsangriff“ vom 27. Dezember 2008 israelische Bomben auf den Gaza-Streifen? „300 Tote auf palästinensischer Seite“ meldet die Berliner Zeitung heute, am 29.12.2008, auf ihrer ersten Seite. Es reichte offenbar aus, einige wenige militante Extremisten der Hamas immer wieder zum provokativen Raketen- und Mörserbeschuss auf das Grenzgebiet Israels „anzuregen“, um der israelischen Regierung hinreichend Gründe für eine überzogene Gegenreaktion zu liefern.

 

Ich kann Eduard Meier und der FIGU „meine Erkenntnis“ nicht vorenthalten, dass der Verlauf des irdischen Weltgeschehens, einschließlich des derzeitigen Geschehens im Nahen Osten, entscheidend von ihrer Verhaltensweise abhängt. Ich will und darf diese „Wahrheit“ nicht zurückhalten, obgleich sie sich nur indirekt erschließt.

 

Kein Mensch in unserem Universum wurde von der Schöpfung zum Erkennen des historischen und aktuellen Gesamtzusammenhangs so ausgestattet wie Eduard Meier. Doch worin sehe ich sein Versäumnis? Ich wiederhole es: Sie besteht meines Erachtens in seiner Weigerung, die Urschuld für jene seiner geistigen Vorgänger zu bekennen, die unter Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Positiv und Negativ die Entstehung des eigenständigen Bösen dadurch ungewollt initiierten, indem sie massenhaft Straftäter auf fremde Welten deportieren ließen. Damit wurden eine gesellschaftliche Spaltung von Gut und Böse vollzogen und Negativentwicklungen auf den Deportationsplaneten mit universellen Fehlwirkungen eingeleitet. Die Erde dürfte im universellen Geschehen jener Planet sein, auf dem die Negativentwicklung am weitesten vorangeschritten ist. Es gibt heute neben Eduard Meier keinen anderen Menschen, der sich zur Schuld seiner geistigen Vorgänger bekennen kann.

 

Doch welche persönliche Schuld hat Eduard Meier? Sie besteht in der Verzögerung dieses zwingend notwendigen Bekenntnisses, ferner im Negieren der eigenständigen Entwicklung des Bösen und letztlich im Festhalten am Dogma des universellen Evolutionsgesetzes, wonach sich tendenziell alles zum Positiven entwickelt und es ausreicht, durch die Verbreitung des Guten und Wahren das Böse zu verdrängen und allmählich aufzulösen. Wider Erwarten der uneinsichtigen „Guten“ wird das vermeintlich nicht existente „Böse“ seine gesetzmäßige Eigenentwicklung zum Negativen in innerer Konkurrenz bis zur möglichen universellen Apokalypse vollziehen. Je später Eduard Meier reagiert, umso mehr Opfer wird es geben!

 

Aber warum haben die Israelis auf die Provokationen der Hamas so ungewöhnlich scharf reagiert? Offenbar weil dies die privaten Rüstungsproduzenten so wollen! Wenn schon ein bewaffneter Konflikt möglich wird, muss er sich auch „lohnen“! Je mehr Bomben verbraucht werden, umso mehr profitieren die Produzenten, umso mehr wird die Wirtschaft angeregt, neue Rüstungsgüter zu produzieren, umso mehr wird in den Wiederaufbau „investiert“ und „Arbeitsplätze geschaffen“. Den Westdeutschen brachte der Bombenkrieg des Zweiten Weltkrieges ein „Wirtschaftswunder“. Die „Verbraucher“ sollen mittels der kapitalistischen Wirtschaft nicht primär ihre Bedürfnisse befriedigen, sondern verbrauchen oder wegwerfen!

 

Der Ausblick für die nächsten Tage ist düster. Israelische Panzer stehen bereits an der Grenze zum Gaza-Streifen. 6500 Reservisten wurden vom israelischen Kabinett einberufen. Die radikalen Palästinenser werden sich auf ihre Weise „wehren“. Wie sich die „Spirale der Gewalt“ weiter öffnet, kann nur vermutet werden.

 

Nachdem Terroristen in Indien und Pakistan in den letzten Tagen und Wochen „vorgesorgt“ und Spannungen zwischen beiden Staaten geschürt haben, ist die Perspektive für die nächsten Wochen noch düsterer. Der gesamte Nahe Osten könnte in einen Krieg verwickelt werden. An Kreativität fehlt es den konkurrierenden Hintergrundmächten sicherlich nicht. Wer sollte diese vorgeblich nicht existenten Mächte auch bremsen? Ich kenne nur einen Menschen!

 

In den letzten Wochen habe ich mich mit meinen Aktivitäten relativ zurückgehalten. Einerseits wollte ich Eduard Meier und der FIGU Zeit zum Überlegen geben, andererseits hat meine Energie infolge der Parkinson-Erkrankung beträchtlich nachgelassen. Ein Störenfried weniger für „Billy“? Doch „niemand erhält seine Reinheit durch Teilnahmslosigkeit“, schrieb Siegfried Lenz! Und Molière wusste schon: „Ein Tor, der kein Wort sagt, unterscheidet sich nicht von einem Gelehrten, der still ist.“

 

Bitte sorgen Sie dafür, liebe Mitglieder der FIGU, dass meine Zeilen beitragen, dass Eduard Meier seine wahre Mission erfüllen kann

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Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                                  Berlin, den 29.12.2008, 18:49 Uhr

 

 

 

P. S.: Diese E-Mail entstand nach inspirativer Unterstützung und nachdem ich heute um 8:33 Uhr genau in dem Augenblick ein lang gezogenes Signal über mein rechtes geistiges Gehör aufnahm, als ich mich an den Schreibtisch setzte.