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MeierFreundWBG.doc                       abrufbare Veröffentlichung: 10.01.2009

 

Von Werner Grundmann                                      Berlin, den 9. Januar 2009

 

an Eduard Meier, FIGU

 

Ein ungeliebter Freund von Eduard Meier

(offener Brief)

 

Sehr geehrter Herr Meier,

        von keinem Menschen habe ich soviel gelernt wie von Ihnen und zugleich keinen Menschen so weitreichend und prinzipiell kritisiert wie Sie. Ist dies ein unvereinbarer Widerspruch? Doch er lässt sich auflösen, wenn für beide Seiten die Suche nach der vollen Wahrheit und ihre Verbreitung zur Erhaltung der Schöpfung die höchste Priorität haben.

 

Wenn ich zuweilen fast die Geduld verliere, weil ich aus den Ergebnissen meiner Arbeit zuwenig Fortschritte spüre, dann sage ich zu mir selbst: Du hast es doch ganz einfach, brauchst in deiner Arbeit auf niemanden Rücksicht zu nehmen und „nur“ nach der Wahrheit zu suchen! Zudem stehen dir bei der Wahrheitssuche eine ungeheure Fülle an irdischen, außerirdischen, „überirdischen“ und historischen Informationen zur Verfügung! Durch dein Studium in Leipzig konntest du gute Voraussetzungen erwerben, um deine heutige Aufgabe zu erfüllen. Als Mathematikstudent und künftiger Wirtschaftsmathematiker hattest du die Möglichkeit, sowohl das streng logische Denken zu erlernen als auch das dialektische Denken durch das Studium der Werke von Marx und Engels. Darüber hinaus fandest du als Dreiundzwanzigjähriger sofort nach dem Studium einen Arbeitsplatz an einer der Berliner Akademien. 

 

Betrachte ich hingegen meine heutige Aufgabe realistisch, dann liegt sie und ihre Lösbarkeit außerhalb jeglicher Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen: Als kleiner irdischer Wissenschaftler soll ich beitragen, eine Jahrmilliarden währende universelle Fehlentwicklung beenden zu helfen, um die universelle Wende zu ermöglichen. Ich soll den geistig am höchsten entwickelten Menschen bei der Suche nach den Ursachen dieser Fehlentwicklung unterstützen! An sich müsste ich fast verzweifeln – wäre ich mir nicht höchster geistiger Unterstützung gewiss.

 

Dieser Tage fand ich in den Semjase-Kontakt-Berichten die folgenden Aussagen von Ihnen und von Semjase.

 

Semjase äußerte am 22. März 1981 Ihnen gegenüber:

>> Jmmanuel erklärte schon damals, dass du in deinem Heimatland verfolgt sein würdest, dass die ganze Welt gegen dich sein wird. Es blieb uns leider nur verborgen, von welcher Seite aus die Gefahr ihren Ursprung finden sollte. Die Eigenartigkeit der Erdenmenschen, dass sie anders zu sprechen vermögen als sie wahrheitlich denken, hat uns dies verunmöglicht, sonst hätten wir verhüten können, dass sich Wölfe in Schafspelzen zu deinen Vertrauten machen konnten, die dann schmählichen Verrat an dir übten. << (SKB, S. 1998)

 

Sie selbst sagten gegenüber JHWH Ptaah am 13. Juni 1994:

>> Die Religionen haben zusammen mit der Wissenschaft, der Politik, dem Verbrechen, der Technik und dem Militär sowie mit jeder Form der Wirtschaft die totale Macht an sich gerissen. Noch niemals zuvor hat eine Lebensform derart Macht über die Erde besessen, wie der Mensch von heute. Und alle diejenigen Menschen, die diese erdbezwingende Macht verkörpern und ausüben, diejenigen, die es diesbezüglich angeht, sind so verantwortungslos, dass sie sich nie angesprochen und nie betroffen fühlen. … Die Fehlbaren und Schuldigen spielen nicht nur dem Volke, sondern auch sich selbst etwas vor und wähnen sich viele Male besser und grösserer … Sie alle verstehen nicht, dass wer einen Menschen in seinen Taten, Gedanken, Gefühlen und in seiner Lebensweise sowie Meinung usw. bedacht und gerechtfertigt in angebrachtem Rahmen kritisiert, dass er dessen wirklicher Freund ist, wer aber lobt und die Kritik auslässt, der böseste Feind ist. << (Vgl. SKB, S. 2786)

 

Insbesondere der zuletzt zitierte Satz, dem ich vollkommen zustimme, veranlasst mich, Ihnen ein weiteres Mal zu schreiben, dies deshalb, weil ich mich bemüht habe, den Anforderungen Ihrer Aussage voll zu entsprechen. Von Anfang an fühlte ich mich Ihnen, Ihrer Mission und der gesamten FIGU verbunden. Entsprechend meinen Möglichkeiten versuche ich seit etwa acht Jahren, Sie mittels meiner Ausarbeitungen zu unterstützen. Ich erspare es mir, meine Aktivitäten zu benennen, die abweisenden Reaktionen der FIGU aufzulisten und ein Fazit zu ziehen.

 

Aus Ihren Reaktionen habe ich entnommen, dass Sie in Anbetracht Ihres außerordentlich hohen Entwicklungsstandes eine mögliche geistige Unterstützung von einem Erdenmenschen von vornherein für ausgeschlossen halten, dass Sie folglich eine berechtigte Kritik eines Erdenmenschen in jedem Falle abweisen. Doch damit stellen Sie sich außerhalb aller erdgebundenen Betrachtungen, obgleich Ihnen die Erde von der Schöpfung für lange Zeit als Lern- und Wirkungsbereich zugewiesen wurde.

 

Mit Ihrer Ausnahmehaltung erreichen Sie das Gegenteil dessen, was Sie in der zitierten Aussage folgern: Jene, die Ihnen am nächsten stehen, insbesondere viele Mitglieder der Kerngruppe der FIGU, wagen nicht die leiseste Kritik an Ihren Veröffentlichungen und Vorgehensweisen. Sie verteidigen aber Ihre Ergebnisse vehement gegen jede Kritik von außen. Doch sind sie deshalb Ihre „bösesten Feinde“, weil sie Kritik auslassen? Fordern Sie doch die FIGU-Mitglieder zu konstruktiver Kritik auf!

 

Hingegen werden jene ignoriert und aus dem FIGU-Diskussionsforum ausgesperrt, die sich zwar auf die Veröffentlichungen der FIGU berufen, aber andere Sichtweisen entwickelt haben. Ihre Postbriefe werden zurückgesandt oder ihnen wird gar der Zugang zur E-Mail-Korrespondenz mit der FIGU gesperrt. Zu diesen unliebsamen Personen, die eine Kritik zum Positiven zu entwickeln versuchten, gehöre auch ich. Behandelt man so „wirkliche Freunde“?

 

Die Ursache für Ihr abweisendes Verhalten in Widerspruch zu Ihren eigenen Aussagen sehe ich in Ihrer Überhöhung der Erkenntnismöglichkeiten aus dem absolut logischen Denken, das Sie im universellen Rahmen als höchste Denkform bezeichnen. Doch die Logik, dass der am höchsten Entwickelte am ehesten zu neuen Erkenntnissen kommt, wird dann inakzeptabel, wenn „unterentwickelte“ Menschen auf irgendeine nichtlogische Weise die Chance haben, eine neue Denkweise zu erschließen, die bestimmte Erkenntnisse überhaupt erst ermöglicht.

 

Wenn es mittels des „absolut logischen Denkens“ im Verlaufe von 12 Milliarden Jahren nicht möglich war, die grundlegenden Ursachen der universellen Fehlentwicklung zu erkennen, dann könnte dies doch an der sehr einseitigen logischen Denkweise liegen? Vielleicht ist der Ausnahmeplanet Erde im universellen Sinne gerade jene Welt, von der aus jenes neue Denken seine Verbreitung findet, um die Erkenntnisschranken des logischen Denkens zu überwinden? Ich kann es jedenfalls nicht akzeptieren, wenn Quetzal die „Unlogik der Erdenmenschen für nicht erforschbar“ hält (vgl. SKB, S. 2303). Wenn eine hoch entwickelte Zivilisation das Denken einer unterentwickelten Menschheit nicht versteht, müssen selbstverständlich die geistig höher entwickelten Menschen hinzulernen!

 

Eine andere Frage ist es, wer den altgriechischen Philosophen Sokrates und Platon als ersten Erdenmenschen das dialektische Denken aus welchen Gründen vermittelt hat, so dass es in historisch kurzer Zeit verbreitet werden konnte. Gibt es einen Bezug zur so genannten „Ausschüttung des Heiligen Geistes“? Welcher Erkenntnisprozess der Erdenmenschheit sollte auf diese Weise gefördert werden? Und von wem haben die Erdenmenschen gelernt haben, anders zu sprechen als sie denken? Derartige Fragen lassen sich unmöglich logisch beantworten, weil sie Hintergründe, Wechselwirkungen und mögliche Negativentwicklungen betreffen, weil es um die Einflussnahme von Intelligenzen gehen könnte, die (noch) nicht erkannt werden wollen. Die Antworten erschließen sich erst dann, wenn der objektiv existente Gesamtzusammenhang in den Grundzügen erkannt wurde.

 

Ich kann es Ihnen, den Plejaren und der FIGU nicht ersparen, die Frage zu beantworten, „von welcher Seite aus die Gefahr ihren Ursprung“ nahm, warum und von wem die Religionen geschaffen wurden, wer sich heute hinter ihnen verbirgt und wie es möglich war, dass die „Religionen … die totale Macht an sich gerissen [haben]“. Sie verweisen immer wieder auf die Eigenverantwortung der Erdenmenschen, obgleich mehr als 99 Prozent von ihnen nicht erahnen, in welchem Maße sie geistig beherrscht werden. Ich erinnere an Adolf Hitler, der entgegen den Absichten der Plejaren eine gegenteilige Entwicklung nahm (vgl. SKB, S. 2973/74).

 

Wir leben in einer Zeit, da ein Dritter Weltkrieg vorbereitet werden könnte. In den Kontakt-Berichten wird auf die Jahre 2010 bis 2012 verwiesen (vgl. SKB, S. 3749). Analoge Hinweise zu einer „Erdkatastrophe“ für diese Zeit finden sich im Heft 252 des „Magazin 2000plus“ vom März 2008. Diese ungewöhnliche Übereinstimmung gab mir zu denken! Wir sollten gemeinsam alles tun, um unsere Erde und die Menschheit zu erhalten.

 

Ich wünsche Ihnen die notwendigen Erkenntnisfortschritte, um Ihre Mission voll zu erfüllen.

 

Mit großer Hochachtung

 

Werner Grundmann                         Berlin, den 9. Januar 2009, 22:25 Uhr

 

 

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