Angehängt an eine E-Mail vom 06.05.2002, 01:10 Uhr, an info@figu.org  

Veröffentlichung am 19.09.2007

 

 

Werner Grundmann                                                                            Berlin, den 5. Mai 2002

 

an

Herrn

Eduard A. Meier

Semjase-Silver-Star-Center

CH-8495 Schmidrüti ZH

 

 

Sehr geehrter Herr Meier,

                                    Sie haben eine schwerwiegende Entscheidung mit unabsehbaren Folgen getroffen, indem Sie Herrn Lanzendorfer beauftragten, mir mitzuteilen, dass Sie „unter keinen Umständen“ bereit sind, die Verantwortungsübernahme für die Realisierung des in meinen „Einheitsthesen“ vom 27. März 2002 fixierten Vorschlages zu übernehmen. Der Brief des Herrn Lanzendorfer, den ich als offizielle Antwort der FIGU auffasse, traf bei mir am 2. Mai 2002 ein. Nach der Kenntnis der Situation ist es für mich nicht schwierig vorauszusagen, dass Sie in Anbetracht der Umstände und der Wahrheit, mit der Sie sehr bald konfrontiert werden, Ihre Entscheidung überdenken und ändern werden.

 

Sie lehnen aber nicht nur eine Verantwortung ab, die Ihnen von der Schöpfung her im Großen zukommt, sondern auch jene im Kleinen. Auf eine im Verlaufe von etwa zwei Jahren im Sinne der Erfüllung Ihrer Mission in intensiver Arbeit entstandene grundsätzliche komplexe Beweisführung und Orientierung, auf eine Frage, die weitaus mehr berührt als die Erfüllung Ihrer Mission, lassen Sie Ihren „Sekretär“ antworten! Sie geben ihm die Möglichkeit, die eine Hälfte der „Antwort“ der FIGU dafür zu verwenden, sich zu rechtfertigen, während er die andere Briefhälfte mit dazu nutzt, einen Satz aus der Billy Meier-These aus dem Zusammenhang zu reißen und zu verdrehen. Sie vertrauen Ihrem „Sekretär“ blind, ohne sich seine „Antwort“ in einer für die Erdenmenschheit möglicherweise existentiellen Frage vor dem Absenden zeigen zu lassen! Kein Wort zu der überaus problematischen „Ausnahmegesetz-These“, kein Wort über Michael Hesemann! Wie soll ich all das verstehen?

 

In Anbetracht der Brisanz der heutigen Situation, die für mich – auch wenn Sie vielleicht nur von Stimmungsmache sprechen – in einer akuten apokalyptischen Bedrohung besteht, bitte ich Sie, über folgendes neu nachzudenken:

 

Bereits am 14. September 1975 äußerte sich Semjase zu den von Ihnen damals genannten Schriften des Ashtar Sheran, deren Inhalt meines Wissens zuerst in den Jahren 1957 bis 1970 telepathisch übermittelt wurde. Semjase sprach davon, dass die Botschaften „unzweifelhaft ... wahrheitsgetreu in schriftlicher Form niedergelegt“ wurden (vgl. SKB, S. 434, Vers 100). „Es sind dies teilweise sehr gute Uebermittlungen und Erklärungen, die der Wahrheit erstaunenswert sehr nahe kommen oder sie gar in ihrer Tatsache nennen. ... Die genannten Schriften enthalten erstaunlicherweise enorm viel Wissen um wertvolle und gute Dinge und um auf der Erde recht unbekannte Tatsachen. Zwischen diese Wahrheiten dazwischengemischt sind aber auch sehr fremde und unwahre Dinge, die im Block des Guten wie ein böser Fremdkörper erscheinen. ... Das Ganze ergibt einfach keinen Sinn, denn die Logik der sehr vielen Wahrheiten wird interessanterweise wieder durch eine ungewohnt große Unlogik überspielt.“ (Ebd., Verse 89, 93, 94 und 99) „Die Initiatoren dieser Impulse verfügen über grosses Wissen und viele Kräfte. Sie sind im Besitze von telepathischen Kräften und vielerlei Wissen um ausserirdische Techniken, Geschehen und um ausserirdische Intelligenzen usw. ... Bis zur Jetztzeit vermochten wir uns noch keine Klarheit zu verschaffen, was der Sinn des Ganzen sein soll und welche eigentlichen Kräfte im Urheberischen verborgen sind.“ (Ebd., Verse 82, 83 und 86)

 

Ich frage Sie, ob sich trotz der Auflösung der unterirdischen Zentrale in Gizeh, trotz des vorgeblichen Tods des Ashtar Sheran und der Verstrahlung des Planeten Karan, von dem aus die Erdenmenschheit kontrolliert wurde, etwas wesentlich in der Beeinflussung der Erdenmenschheit verändert hat? Gibt es auch weiterhin die Übermittlung telepathischer Informationen unbekannter Quelle? Kommen sie von höheren Intelligenzen, die analoge Ziele verfolgen könnten wie die Gizeh-Intelligenzen? Könnte die Aussage des Joachim W. Pastor richtig sein, dass „UFOs, Kornkreise, Marienerscheinungen und Heilige Schriften eine Einheit [bilden]“ (vgl. „Magazin 2000plus“, Nr. 168, S. 30)? Und wer bitte treibt den Schabernack im Semjase-Silver-Star-Center und lässt Uhren rückwärts laufen (was bei mir auch schon passiert ist)? Kann man mit ein paar Floskeln abtun, was das Wirken der Urchristen um Gabriele Wittek betrifft, die nach der Übermittlung telepathischer Informationen inzwischen als Hausfrau (!) 50 Bücher veröffentlicht hat und nach wie vor aktiviert wird. Darf man die Botschaften der „Zetis“ negieren, die ein äußerst hohes Niveau außerirdischer Intelligenzen verraten? Man könnte die Beispiele fortsetzen!

 

Es fällt mir deshalb sehr schwer nachzuvollziehen, warum sich die FIGU nicht auch inhaltlich vor der Öffentlichkeit mit jenen „Botschaften“ auseinandersetzt, die die irdische Menschheit heute noch mehr beeinflussen dürften als es die FIGU mit der Geisteslehre vermag. Es reicht meines Erachtens nicht aus, die Geisteslehre zu verbreiten, wenn es über sie nicht gelingt, die grundlegenden Ursachen dafür zu benennen, warum sich die irdische Schöpfung tendenziell zum Selbstzerstörerischen entwickelt. Auf die Bevölkerungsexplosion allein zu verweisen, reicht nach meinen Untersuchungsergebnissen nicht einigermaßen aus. Semjase äußerte, dass dann, wenn die Geisteslehre darin versagt, „Wahrheit, Wissen, Weisheit und Liebe zu verbreiten ... , ... sie keine Hilfe mehr, sondern ein böser Kult [ist]“ (vgl. Verse 74 und 75 ihrer Ausführungen vom 26. 3. 1975 zur Geisteslehre; SKB, S. 97).

 

Mit meinen Untersuchungen habe ich mich bemüht, die „eigentlichen Kräfte im Urheberischen“ nachzuweisen und zu benennen, nach denen die Plejadier/Plejaren suchten. Und ich bin zur Überzeugung gekommen, dass diese Kräfte als Partner zur Beseitigung der apokalyptischen Bedrohung akzeptiert werden müssen! Auch das gebietet die Geisteslehre! In den Ausführungen von Semjase vom 26. 3. 1975 fand ich unter Vers 157 die Aussage: „Alle die Übel müssen aufgelöst und aufgelichtet werden, indem der Mensch Fähigkeiten entwickelt, die allem negativ Ausgearteten entgegengesetzt sind und zu einem neutralen Ausgleich führen.“ (Zehnter Kontakt aus den Semjase-Kontakt-Berichten, S. 101) Das aber entspricht dem, was ich jener Botschaft der „Zetis“ entnahm, die – bezogen auf den „dritten Weltkrieg“ – ausführen: fEs ist kein Krieg mit Waffen. ... Es ist ein Krieg des Bewusstseins, der Bewusstwerdung, der Erkenntnis und deren Behinderung. Sei versichert, geliebter Mensch, dass dieser Kampf in dir längst ausgetragen ist. Wenn du begreifst, dass „Gut“ und „Böse“ lediglich zwei Seiten ein- und desselben sind, wirst du aufhören dich selbst zu bekämpfen und du kannst endlich SEIN. Die Freiheit liegt nicht im Sieg der einen und in der Niederlage der anderen Seite. Die Freiheit liegt in der Erkenntnis, dass alles eins ist und wieder eins sein muss.Q (Vgl. Siegfried Lindwurm „Polsprung im Jahre 2003 ...“, „Magazin 2000plus“, Nr. 165, vom Jan./Febr. 2002, S. 61/62)

 

Nach Ihrer Ablehnung der Verantwortungsübernahme habe ich eine weitere wichtige Einsicht gewonnen und gelernt, einen Satz von Ashtar Sheran aus „Harmagedon“ zu akzeptieren. Er sagt zu Beginn seiner Ausführungen, dass der Kampf um den es heute geht, „nicht allein ein Kampf des Geistes, der Intelligenz und Einsicht, sondern zugleich ein heißer Kampf auf materieller Ebene [ist]“ (vgl. ebd., S. 7). Ich frage Sie: Erwächst daraus nicht die Verpflichtung, alles, aber auch alles zu versuchen, um mit dem höchstmöglichen Einsatz unseres Geistes zu verhindern, dass der „heiße Kampf“ mit so wenig wie möglich Opfern ausgetragen wird? Und stellt diese Aktualität nicht an jeden von uns und vor allem an alle Informierten die Anforderung, zu einer neuen Qualität in unserer Arbeit zu finden? Kann davon ausgehend die Verbreitung der Geisteslehre zur Zeit wirklich Ihr primäres Anliegen sein oder geht es – zumindest in diesen kritischen Jahren – nicht um weitaus mehr?

 

In meiner Briefsendung vom 8. April 2002 habe ich versucht, Ihnen zu vermitteln, dass das Neue, zu dem ich in den vergangenen Monaten fand, nicht ohne die Unterstützung aus geistigen Ebenen zustande gekommen ist, nicht ohne unterstützende Intuition und Inspiration, nicht ohne eine vorausgegangene jahrzehntelange geistige Führung. Ich habe Ihnen in meinem Brief auf der Seite 11 im letzten und auf der Seite 12 ersten Absatz zwei Beispiele sowie die Tage und die Minuten genannt, da ich – nach meiner Überzeugung – aus einem geistigen Bereich der (positiv dominierten) Schöpfung für einen in den Computer eingegebenen Satz sofort eine Bestätigung über mein (linkes) Innenohr erhielt. Im zweiten Beispiel ging es um den Kontakt zu unseren außerirdischen Freunden zur Abwendung apokalyptischer Gefahren in Form von Raumkörpern, die in Richtung Erde bereits unterwegs sind. In diesem Zusammenhang hatte ich am 15.02.02 bei meinen Eingaben in den Computer für mich notiert, das Sie „das einzige Nadelöhr auf der Erde“ sind, „über das Hilfe von unseren außerirdischen Freunden geholt werden könnte.“ Als Bestätigung der Aussage kam unmittelbar danach um 15 Uhr 45 ein kurzes sirrendes Signal in mein Innenohr. Ich frage Sie, warum Sie nicht Ihre Möglichkeiten nutzen, um meine präzisen Angaben überprüfen zu lassen, anstatt mir über Ihren „Sekretär“ die Verwendung des Begriffes „Nadelöhr“ in einem erweiterten Sinne als unzutreffend zu kritisieren? Mich interessiert darüber hinaus, warum Sie ausgehend von meinen Informationen und meiner Vermutung, ich könnte 1937 deshalb gezielt inkarniert worden sein, um heute eine für die Menschheit bedeutsame Aufgabe lösen zu helfen, nicht auch überprüfen lassen? Was soll ich denn bitte noch alles tun, um für Sie glaubwürdig zu sein? Aber vielleicht liegt die Ursache Ihrer schroffen Ablehnung gar nicht bei mir!? Auch darüber habe ich nachgedacht, bin jedoch in der Beantwortung der Frage sehr unsicher.

 

Zum einen bewegt es mich seit langem, dass es doch nicht ausreichend sein konnte, dass Sie all das, was von der „anderen Seite“ an neuen Informationen und „Botschaften“ auf die Menschheit einströmte, zwar zur Kenntnis, meines Erachtens aber nicht ausreichend ernst nahmen, dass insbesondere die Plejadiern/Plejaren den Fakten und Ursachen letztlich nicht auf den Grund gingen. Nachdem ich dies mit meinen bescheidenen Mitteln (und der Unterstützung von „oben“) selbst versuchte und möglicherweise zu weitreichenden Erkenntnissen kam, musste dies zunächst als unglaubwürdig aufgenommen werden – eine menschlich zwar verständliche Reaktion, die aber doch vor der Schöpfung nicht dauerhaft bestehen kann! Wenn Sie heute das von mir übersandte Material mit dem zeitlichen Abstand noch einmal lesen würden, dürfte es nicht schwierig sein, die innere Logik in jedem der Beiträge zu entdecken und den Gesamtzusammenhang zu erkennen.

 

Zum zweiten wurde mir etwas spät bewusst, dass für den Fall meiner richtigen Einordnung von Michael Hesemann in den betrachteten Gesamtzusammenhang, die Pflicht zur Kontaktaufnahme im Sinne der „Einheitsthesen“ in erster Linie bei ihm liegen müsste. Dies zu ermöglichen, erforderte von mir ein hohes Maß an Selbstüberwindung, denn ich erkannte meine Pflicht, ihn in offener Weise selbst zu informieren, obgleich die Ihnen übersandten, ihn betreffenden Darlegungen zuweilen recht tendenziös ausgefallen sind. Am 29. April 2002 schrieb ich dann dennoch einen vierseitigen offenen Brief an Michael Hesemann, dem ich all meine am 8. April 2002 an Sie übersandten Ausarbeitungen beifügte. Die Briefsendung dürfte bei ihm am 2. Mai eingetroffen sein. Vorab übermittelte ich ihm am 30. April als Anlage zu einer E-Mail meinen zwölfseitigen Brief an Sie vom 8. April, ferner die „Einheitsthesen“ und die „Loyalitätserklärung“. Und letztlich schickte ich ihm als Anlage zu einem zweiseitigen Brief vom 3. Mai 2002 eine Kopie jenes abweisenden Briefes von Herrn Lanzendorfer vom 22. April 2002. Spätestens morgen, am 6. Mai 2002, dürfte Michael Hesemann über mein Anliegen an Sie und Ihre bisherige Reaktion voll informiert sein. In einer E-Mail vom 30. April, 23 Uhr 06, bestätigte er mir den Erhalt des über Internet zugesandten Materials. Es liegt nunmehr bei Ihnen beiden, ob Sie einen vernünftigen Weg zueinander finden.

 

Aus Ihren Veröffentlichungen entnahm ich, dass Sie zuweilen eine sehr deutliche Sprache bevorzugen. Ich habe mir in meinem heutigen Brief ein analoges Vorgehen erlaubt. Ich fühlte mich moralisch dazu verpflichtet, nachdem ich davon überzeugt bin, mehr Einblick in menschheitsbedrohende Zusammenhänge gewonnen zu haben, als andere Menschen, die Ihnen nahe stehen. Ich sehe es einfach als meine Pflicht an, Sie anzustoßen, damit Sie aus Ihrer Eingleisigkeit herausfinden und Ihre Mission aus erweiterter Sicht wahrnehmen. 

 

Es ist mir wieder außerordentlich schwer gefallen, diesen Brief zu schreiben, zum einen deshalb, weil ich eine ungeheure Verantwortung zur Verhinderung einer apokalyptischen Katastrophe spüre und weil ich natürlich nichts prinzipiell falsch machen möchte, zum anderen weil ich Ihr ungeheures Wissen außerordentlich schätze und von Ihrer Lauterkeit überzeugt bin. Unter solchen Voraussetzungen Kritisches und womöglich prinzipiell Neues zu äußern und vorzuschlagen, verlangt viel Selbstüberwindung.

 

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Erfolg, die so schwierigen neuen Anforderungen anzunehmen und Ihnen zu entsprechen!

 

Herzlichst Ihr W. Grundmann

 

PS: Um möglichst keine Zeit zu versäumen, übersende ich Ihnen diesen Brief als Anlage zu einer E-Mail.