Von Werner Grundmann                                                                  Veröffentlicht: 3.10.2006

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Marienkult: Aruseak gegen Arus

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                      in meiner „kurzen Geschichte zur langwierigen Fehlentwicklung der irdischen Menschheit“ vom 24. April 2006, die ich auf meinen Web-Seiten

www.wbgrundmann.de

veröffentlichte, war ich im Abschnitt 13 „Über Gottes Sohn Ashtar Sheran alias Aruseak“ auf die Trinitätsproblematik eingegangen. Ich schrieb:

>> … sollte er tatsächlich ein leiblicher Sohn des Arus sein, … dann sieht er sich entsprechend der Trinitätslehre selbst als Gott und als künftiger geistiger Konkurrent seines Vaters! Im „Himmel“ aber darf es aus der Sicht der monotheistischen Religionen nur einen Gott geben!

Bereits die Entstehung der christlichen Trinitätslehre dürfte ein Ausdruck der damaligen Machtverhältnisse zwischen der höchsten Intelligenz der Reingeistebene, dem „großen Heiligen“ bzw. dem „Heiligen Geist“ … , zwischen Gott Arus aus der feinstofflichen Ebene und Gottes Sohn Aruseak aus der grobstofflichen Ebene gewesen sein.<<

 

Es stellt sich die Frage, wann der Kampf um die geistige Vorherrschaft über die Erdenmenschheit zwischen „Gottes Sohn“ und „Gottvater“ begann, ob dieser Kampf  nach der Entstehung der Trinitätslehre fortgesetzt wurde und wie er bis heute ausgetragen wird. Gibt es historische und aktuelle Beispiele, die auf diesen Kampf indirekt hinweisen? Worin äußern sich in besonderem Maße die Ansprüche von „Gottes Sohn“, um selbst als Gott verehrt zu werden? Welche religiösen Lehren verbreiten diese Ansprüche? Ist es ausgehend von diesen Ansprüchen möglich, auf Kämpfe um die Erweiterung geistiger Einflusssphären zu schließen, die stellvertretend von irdischen Mächten ausgefochten wurden? Lassen sich daraus historische Zusammenhänge ableiten? Oder kann gar die historische Entwicklung der vergangenen Jahrtausende in einen Zusammenhang eingeordnet werden, der vom Kampf beider Seiten um die Vorherrschaft über die Erdenmenschheit dominiert wird?

 

Der „Mutter Gottes-Kult“, der Marienkult, ist offenbar von Aruseak alias Ashtar Sheran inspiriert worden und Ausdruck seiner Anmaßung, sich selbst – in Konkurrenz zum Gottvater – zum Gott zu erheben! Mit dem Begriff „Mutter Gottes“ schuf Aruseak einen Affront gegen seinen leiblichen und geistigen Vater! Über diesen Kult wird ein „Gott“ vermenschlicht, während Gott selbst als Gottesgeist abstrakt bleibt. Infolge der starken menschlichen Eigenschaft der Mutterliebe wird der neue „Gott“ den Menschen näher gebracht als Gottvater selbst, dessen Mutter gegenstandslos zu sein scheint.

 

Aus der Existenz des Marienkultes darf gefolgert werden, dass jene religiösen Lehren, die den Marienkult in den Vordergrund stellen, unter der Dominanz von Aruseak entstanden sind! Dies dürfte insbesondere für den Katholizismus und die Lehren der orthodoxen Kirchen zutreffen. Zugleich lässt sich vermuten, dass christliche und nichtchristliche religiöse Lehren, die sich gegen den Katholizismus und gegen die weitere Ausdehnung der Macht der Päpste richten, aus der Ebene des Gottesgeistes von Arus inspiriert wurden und bis heute dominiert werden.

 

Sollten meine Folgerungen zutreffen, dann müsste versucht werden, die historische Entwicklung aus der Sicht des möglichen Kampfes von Aruseak alias Ashtar Sheran gegen Gott Arus um die geistige und weltliche Macht über die Erdenmenschheit zu ergründen. Nachfolgend gebe ich dazu einige Anregungen:

 

- Es sollte beantwortet werden, ob Aruseak alias Ashtar Sheran entsprechend seinen eigenen Darstellungen wirklich ein leiblicher Sohn von Arus ist, möglicherweise der bisher nicht benannte zweite Sohn, der vermutlich unehelich geboren wurde und bei Akjbeel aufwuchs. Für diese These sprechen die Altersgene des Aruseak, sein abgeleiteter Name, das Aufführen seines Namens als einer der Erzväter in „OM“, S. 138, und im „Talmud Jmmanuel“, S. 8/9,  sowie das Tilgen seines Namens und das seines vermutlichen Stiefvaters Akjbeel aus dem Alten Testament und aus den Apokryphen!

 

- Die inneren Auseinandersetzungen zur fragwürdigen Fortführung der absolutistischen direkten Herrschaft über die Erdenmenschheit führten im Herrschergeschlecht der Arier unter Jehav vor ca. 3500 Jahren zur Entscheidung, über die Einführung einer monotheistischen Religion eine indirekte Herrschaftsform anzustreben. Die neue Lehre wurde vermutlich von Arus inspiriert und vom Pharao Amenophis IV verbreitet. Als Verehrer des einzigen Sonnengottes Aton benannte er sich in „Echnaton“ („dem Aton wohlgefällig“) um. Die Lehre scheiterte nach dem frühen Tod von Echnaton und nach der Ermordung seines Sohnes Tutanchamun (vgl. SKB, S. 3113) an inneren Widerständen in Ägypten. Doch zur selben Zeit hielt sich Moses in Ägypten auf (vgl. SKB, S. 2150). Es stellt sich die Frage, ob Aruseak den Gedanken der Schaffung einer monotheistischen Religion aus egoistischen Motiven übernahm und ob die Unterweisung des Moses im Weltraumschiff von vornherein dem Ziel diente, gegen den Gottesgeist seines Vaters zu konkurrieren. Ich frage, ob die Aussage von Ashtar Sheran auf der Seite 11 in „Harmagedon“, Moses habe „die Besatzung für JEHOVA und seine Hierarchie“ gehalten, für die These spricht, dass es Aruseak damals bereits versuchte, allein als Gott der Erdenmenschheit anerkannt zu werden? War es Aruseak, der in diesem Sinne den „heiligen Bund“ mit dem „auserwählten“ Volk schloss – ohne Abstimmung mit Gott Arus? War also Aruseak der ursprüngliche Jehova?

 

- Bezog sich also der Bruch des Bundes der Hebräer mit „Gott“ dreihundert Jahre später in Wirklichkeit auf Aruseak? War Arussem nach der Ermordung seines Vaters Jehav, nach seiner Vertreibung und seiner Rückkehr als Führungskraft der Gizeh-Intelligenzen im Auftrage von Gott Arus tätig, ebenso Henn, der nach etwa 300 Jahren Arussem ablöste und sich später als Jehova verehren ließ? Gehörte Aruseak als außerirdisch Aktiver gar nicht zu den Gizeh-Intelligenzen? Auf den Gedanken, dass Henn in die von Aruseak kreierte Rolle von Gott Jehova schlüpfte, kam bereits Paul Schulz, als er Semjases Abbildung des Henn (SKB, S. 584) mit der Abbildung Ashtar Sherans in den „UFO-Tatsachenberichten“ verglich und keine Ähnlichkeit feststellte (siehe Paul Schulz: „Die Katastrophenentwicklung auf der Erde bedroht unser ganzes Universum …“ Edition Wissenschaft, Kultur und Politik, Berlin 2000, S. 199).

 

- Wenn sich hinter „Gott“ Jehova der leibliche Sohn Aruseak des Arus verbirgt, dann ergibt sich die Frage, ob Aruseak nach dem Bruch des „heiligen Bundes“ jener „eifersüchtige Gott“ sein könnte, „der die Verschuldung der Väter an den Kindern, den Enkeln und Urenkeln [ahndet]“ (vgl. „Religionen der Welt“, Edition XXL, S. 59), dass er also jene verborgene Eminenz ist, die zunächst die gespaltene Entwicklung und Unterjochung der Hebräer in den folgenden Jahrhunderten und die Judenverfolgung in den vergangenen 2000 Jahren organisierte?

 

- Während offenbar alle drei Söhne des Arus, Arus II, Jehavon (vgl. SKB, S. 1061) und Aruseak, nach Macht strebten, ging von den aus der feinstofflichen Ebene inkarnierten Propheten geistiger Fortschritt aus, so auch von Jmmanuel, der später verfälschend als „Gottes Sohn“ bezeichnet wurde. War es Aruseak, der die Fälschung der Person und der Lehren des Propheten Jmmanuel in Form des Neuen Testaments vornahm, um in dessen Fußtapfen zu treten, damit er nach 2000 Jahren als „Gottes Sohn“ und „Erlöser“ wiederkehren kann?

 

- Nach der Festigung des Papsttums und nachdem im Jahre 313 durch den römischen Kaiser Konstantin das Christentum zur gleichberechtigten Staatsreligion erhoben wurde, kam es durch die Lehre des Presbyters Arius zu einer schweren Richtungskrise der christlichen Kirche. Er behauptete, dass „Jesus nicht wesenseins, sondern nur wesensähnlich … mit dem Vater [sei]“ (vgl. „Weltreligionen“, Verlag Könemann 1997, S. 74). Nach hartem Ringen setzte sich das Dogma der Wesensgleichheit von Gottvater und Gottes Sohn durch. Mehr noch: „Christus sei wahrer Mensch und wahrer Gott“! Das christliche Trinitätsdogma gilt seit dem „Konzil von Konstantinopel“ im Jahre 381 (vgl. ebd.). Es stellt sich die Frage, wer sich hinter welchen Parteien verbarg? Vertrat Arius die Position von Gott Arus? War Arius gar eine Inkarnation des Gottesgeistes? War die Bestätigung der Dreifaltigkeitslehre ein gezielter Erfolg des Aruseak, eine Stärkung seiner Position und eine Schwächung der Position von Gott Arus?

 

- Mohammed (ca. 570 bis 632 n. Chr.) sah sich als Prophet und Sendbote Gottes sowie als Verkünder der monotheistischen Urreligion (vgl. „Weltreligionen“, a. a. O., S. 94). „Der Glaube an den einen und einzigen Gott Allah ist das Herzstück des Islam.“ (Ebd., S. 97) „Keiner ist ihm gleichrangig.“ (Ebd., S. 98) Der „Islam [leugnet] den Anspruch des historischen Jesus auf Göttlichkeit und Gottessohnesschaft“ (vgl. S. 98). Das Trinitätsdogma sei ein „verkappter Polytheismus“ (vgl. ebd.). War also die Kreation des Islam die unmittelbare Antwort von Gott Arus auf die durch die Akzeptanz der Trinitätslehre gestärkte Position des Aruseak?

 

- Die folgenden Jahrhunderte waren geprägt von der Christianisierung des Okzidents und der Islamisierung des Orients, Nordafrikas und Spaniens, was nach den bisherigen Darlegungen wohl als Ausdehnung der geistigen und weltlichen Macht der von Aruseak dominierten katholischen Kirche und des von Gott Arus beherrschten Islam aufzufassen ist. Zugleich dehnten die monotheistischen Religionen ihre innere Macht über die weltlichen Herrscher aus, deren Machtübernahme von den geistlichen Führern gebilligt werden musste. In den jeweiligen Einflusssphären entstanden „heilige Reiche“ und „Gottesstaaten“. Es stellt sich die Frage, ob die von der katholischen Kirche initiierten Kreuzzüge in erster Linie als Versuche des Aruseak einzuordnen sind, die geistige und weltliche Macht zurückzudrängen, die Gottvater Arus durch die Schaffung des Islam gewonnen hatte. Und waren die Gegenreaktionen der islamischen Welt sowie die inneren Konflikte in den christianisierten Ländern Ergebnisse der geistigen Einflussnahme aus der feinstofflichen Ebene von Gott Arus und von den Gizeh-Intelligenzen? Wurden bei den Auseinandersetzungen zwischen den Kräften aus dem Okzident und dem Orient von den geistigen Führungskräften auch die weltlichen Interessen der beteiligten Parteien genutzt, etwa die wirtschaftlichen Interessen im Fernhandel?

 

- Die Grundlage der Herrschaft der katholischen Kirche, die „sich selbst als allumfassende (griechisch: katholikos) christliche Kirche“ sah (vgl. „Religionen der Welt“, S. 82),  war neben der christlichen Lehre stets ihr materieller Reichtum, ihr Besitz an Grund und Boden (ermöglicht durch die „Konstantinische Schenkung“) sowie die (rechtlich sanktionierten) Möglichkeiten der fortwährenden Bereicherung über den so genannten Kirchenzehnt. Dies führte im Verlaufe der Jahrhunderte nicht nur zur Verweltlichung der katholischen Kirche, sondern auch zum Machtmissbrauch (Ablasshandel), zu politischen Intrigen, zu Sittenlosigkeit und zur Begünstigung (vgl. „Weltreligionen“, S. 84). Daraus erwuchs – ausgehend von ihrem Glaubensanspruch – die Möglichkeit ihrer inneren Schwächung und teilweisen Zersetzung während der Reformation. Doch inwieweit wurden die Reformatoren, die letztlich die katholische Kirche spalteten, aus der feinstofflichen Ebene gezielt inspirativ beeinflusst?

 

- Um die starke weltliche Macht, die die katholische Kirche offenbar unter dominanter Führung des Aruseak aufgebaut hatte, zu beschränken und zurückzudrängen, musste durch die geistige Führung von Gott Arus ein eigenständiger weltlicher Weg gefunden werden, der in allen reformierten Ländern angewandt werden konnte. Dieser Weg sollte in Eigenentwicklung dauerhaft Zuwachs an Reichtum ermöglichen, jedoch die führende Rolle der christlichen Religion in diesen Ländern weiterhin sichern. Das Wissen um diesen Weg könnte der Reingeistebene des Heiligen Geistes verfügbar gewesen sein, die Erfahrungen aus der Milliarden Jahre währenden Entwicklung von negativ dominierten Welten haben muss. Es stellt sich die Frage, ob die „christliche Form des Evangeliums des Reichtums“, die von Andrew Carnegie am Ende des 19. Jahrhunderts in den USA publiziert wurde (vgl. R. H. Gabriel: „Die Entwicklung des demokratischen Gedankens in den Vereinigten Staaten von Amerika“ Duncker & Humblot, Berlin 1951, S. 158), aus einer gezielten Beeinflussung aus der geistigen Welt erwuchs und als Gegenpol zur katholischen Kirche den Machtanspruch von Gott Arus über die Erdenmenschheit sichern sollte. Hinter dem neuen Evangelium verbarg sich nichts anderes als das kapitalistische Gesellschaftssystem! „Die moderne kapitalistische Gesellschaft hat nach der Carnegieschen Theorie vier Grundlagen: Individualismus, Privateigentum, das ‚Gesetz der Anhäufung von Reichtum’ und das ‚Gesetz der Konkurrenz’.“ (Ebd., S. 158) Als kapitalistische Utopie wird für Carnegie der „Millionär … zum Treuhänder für die Armen“, um eines Tages „das Problem von reich und arm“ friedlich zu lösen (vgl. ebd., S. 160). Es bleibt zu fragen, ob von Gott Arus die historische Entwicklung bereits vor Beginn der Neuzeit bewusst auf den Weg des „Evangeliums des Reichtums“ ausgerichtet und in (beeinflusster) Eigenentwicklung bis heute beibehalten wurde, angefangen vom Aneignen fremder Werte im Rahmen der so genannten ursprünglichen Akkumulation als Basis für die kapitalistische Entwicklung bis zur heutigen Globalisierung. Heute wissen wir, wer in der Machtausdehnung über die Erdenmenschheit letztlich „erfolgreicher“ war. Sicherlich nicht die offenbar von Aruseak beherrschten katholisch dominierten Staaten oder die vermutlich von ihm beherrschten totalitären Systeme, wie der deutsche Faschismus, wohl aber das für die Verwertung von Kapital nahezu unbeschränkt offene und „freie“ Gesellschaftssystem der USA! Auf indirekte Weise könnte damit bestätigt werden, dass das Sendungsbewusstsein des amerikanischen Präsidenten einen realen Hintergrund haben dürfte!

 

- Wenn sich hinter der Weltmacht USA als oberste graue Eminenz Gott Arus verbirgt, so bleibt zu beantworten, ob sich hinter den größten Feinden der USA, den international agierenden Terroristen, Aruseak alias Ashtar Sheran verbergen könnte.

 

 

Beide Seiten, Gott Arus und Gottes Sohn Aruseak alias Ashtar Sheran, haben die geistige und weltliche Beherrschung der Erdenmenschheit zum Ziel. Doch beide Seiten gehen Wege, die in die Katastrophe führen. Wir müssen dies wissen, um einen Weg des Überlebens zu erschließen. Doch ohne das Bekenntnis von Eduard Meier zu Urschuld für das Entstehen der irdischen Negativentwicklung wird es kein Überleben der Erdenmenschheit geben! 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                             Berlin, den 2. Oktober 2006, 22:07 Uhr