Brief Meier32.doc vom 13. März 2004, 01:07 Uhr,

angehängt an die E-Mail "Madrid" vom 13.03.2004, 01:31 Uhr, an info@figu.org

Veröffentlichung am 16.02.2007

Der Brief betrifft die Terroranschläge am 11. März 2004 in Madrid und ihre Hintergründe

 

 

Von Werner Grundmann

 

an Eduard Meier

 

                                                           Madrid

 

Sehr geehrter Herr Meier,

                                         als ich heute, am 11. März 2004, nach 9 Uhr erstmalig von den furchtbaren Terroranschlägen auf Vorortzüge von Madrid erfuhr, wurde mir bewusst, warum ich gestern – auf den ganzen Tag verteilt – von meiner geistigen Führung über mein linkes Innenohr wiederholt und verstärkt ELF-Wellen empfing. Leider versuchte ich vergebens herauszufinden, worauf ich aufmerksam gemacht werden sollte. Meine Vermutungen, dass von Ihnen eine Antwort eingetroffen sein oder dass die FIGU etwas ins Internet gestellt haben könnte, was für mich unmittelbar wichtig war, bestätigten sich nicht. Beim Suchen entdeckte ich jedoch Ihr neues Buch „Wiedergeburt, Leben, Sterben, Tod und Trauer“, konnte jedoch den Buchauszug nicht ausdrucken. Meine Suche verlief also letztlich nicht zufrieden stellend, zumindest ohne die gewünschte Erklärung für die Übermittlung der ELF-Wellen zu finden.

 

Nach der Übermittlung der schockierenden Nachricht aus Madrid war mir sofort klar, dass die intensiv übertragenen ELF-Wellen vor bevorstehenden Anschlägen warnen sollten. Die Informationen aus Spanien versetzten mich deshalb in ein Schuldgefühl, weil ich es hätte erahnen können, dass es im Falle Ihrer Nichtreaktion auf meinen Vortragsvorschlag und auf den Vortragsinhalt zu einer Reaktion der anderen Seite kommen würde. Ich hätte Sie folglich vorher warnen müssen, bin ich mir doch inzwischen sicher, dass die Terroranschläge in Madrid von der irdischen Dämonie inspiriert wurden! Sie hat in jener schrecklichen Form reagiert, wie es ihr entspricht. Doch an ihre Existenz glauben Sie ja nicht! So „frei“ sind also extremistisch gepolte Erdenmenschen, dass sie in kurzer Zeit auf Massenmorde an Unschuldigen ausgerichtet werden können!

 

Als ich gestern in Ihrem Buch „Ein Quentchen Wissen, Sinn und Weisheit“ las, fand ich auf den Seiten 79/80 zwei Aussagen. Die erste lautet: „… weder das Leben noch die Schöpfung haben jemals dem Menschen Fallen oder Schlingen gestellt oder ihm Hindernisse in den Weg gelegt, denn wenn sich jemals solches ergab oder ergibt, dann war oder ist es immer das Werk des Menschen selbst, entweder in eigener oder fremder Person“; die zweite heißt: „… Schrecken … sind, wie auch alle Abgründe, die sich im Leben des Menschen auftun, einzig und allein stets Menschenwerk.“ Doch demgegenüber schrieb Ashtar Sheran auf Seite 12 in „Harmagedon“: „Das Chaos gehört aber zur Strategie der negativen Seite innerhalb der Harmagedon-Auseinandersetzung.“ Ich frage Sie deshalb, wie beides zusammenpasst? Gibt es vielleicht doch abgespaltene Teile der Schöpfung? Und bildet der „Kriegsplanet“ Erde vielleicht doch einen solchen abgespaltenen Teil?

 

Sicherlich habe ich mir auch dieses Mal die Frage gestellt, warum Sie in keiner Form auf meinen Vortragsvorschlag und auf den (Ihnen als Anlage zu einer E-Mail) übermittelten Vortragsinhalt reagiert haben. Einen Hauptgrund sehe ich darin, dass Sie nach wie vor meine These zur Existenz einer irdischen Dämonie und zur grundlegenden Ursache ihrer Entstehung ablehnen – obgleich es eine Vielzahl von Fakten, Erscheinungen und Übermittlungen gibt, die unsere außerirdischen Freunde bisher nicht aufklären konnten. Mit anderen Worten: Was ich entsprechend meinen Erkenntnisfortschritten als „Wahrheit“ bezeichne, ist für Sie in höchstem Maße suspekt. Für Sie liegen vermutlich die Ursachen der irdischen Fehlentwicklung nach wie vor beim einzelnen Menschen selbst. Aber ich sage mir, dass dies zumindest dann nicht richtig sein kann, wenn den irdischen Menschen die Mittel fehlen, um bestimmte Erscheinungen und Ereignisse mit weit reichenden Folgen zu bewerkstelligen! Schon aus diesem Grunde sind bestimmte Ihrer „wahren“ Aussagen für mich äußerst fragwürdig, und ich fürchte, dass Ihnen die Wirkung Ihrer diesbezüglich überzogenen Sprache nicht einigermaßen bewusst ist. Wenn Sie immer wieder – teils bezogen auf vergleichbare Inhalte – von „wahrhaftiger Wahrheit“, von „effectiver Wahrheit“, von „tatsächlicher Wahrheit“ und von „wirklicher Wahrheit“ sprechen und die Menschen spüren, dass die Aussagen nicht ihren eigenen Erfahrungen entsprechen, verwandelt sich Ihre „Wahrheit“ in ein Dogma, also in ihr Gegenteil: Das Überbetonen des „Wahren“ wird zunächst als fragwürdig, dann als falsch empfunden und damit abgewiesen! Im extremen Falle – wenn der Verkünder der „wahrhaftigen Wahrheit“ sich nicht revidiert – wird er letztlich sogar als Person abgelehnt! Eine solche Entwicklung entspricht im Übrigen der Wirkungsweise eines (auch unabhängig vom menschlichen Willen wirkenden) dialektischen Gesetzes: dem Gesetz der Negation der Negation. Die Ursache der Ablehnung bzw. der Negation der Aussage liegt im gegebenen Falle darin, dass das Attribut „wahrhaftig“ überflüssig und auch die verkündete „Wahrheit“ von vornherein überprüfenswert war! Daraus folgere ich, dass das Begründen vermuteter Wahrheit und das Überzeugen der Menschen nicht dadurch gelingt, indem Behauptungen wiederholt oder verstärkt, sondern indem die real existierenden Zusammenhänge immer wieder auf neue Weise aufgezeigt werden, was die Anwendung logischer Mittel einschließen kann. Wenn Fakten zu Recht in klarer, unmissverständlicher Sprache dargelegt werden sollen, dann darf dies nicht auf grundlegende Aussagen übertragen werden, die erst durch notwendige tief gehende Ursachenforschung im wissenschaftlichen Sinne gewonnen werden können. Wahrheit ist Einheit von Wahrheit der Information und Wahrheit aus wissenschaftlicher Erkenntnis.

 

Beim Lesen in Ihrem Buch „Ein Quentchen Wissen, Sinn und Weisheit“ stieß ich auf einen weiteren wichtigen Aspekt, den ich bisher übersehen hatte, der aber mit Ihrer Ablehnung der möglichen Entstehung von Dämonien zusammenhängen könnte. Er betrifft den Begriff Entwicklung, den ich in Ihrem Buch bisher nicht fand. Sie verwenden zwar den Begriff Evolution als Streben „nach Höherem und Höchsten“ und als „wahren Sinn des Lebens“ (vgl. ebd. S. 226), was ich voll unterstütze, aber der Begriff Entwicklung im dialektischen Sinne der irdischen Wissenschaften, wie er in der Biologie, Physik oder den Gesellschaftswissenschaften verwandt wird, fehlt in Ihren Ausführungen. Sie schreiben vom „Gesetz der ständigen Bewegung“, vom „Gesetz von Ursache und Wirkung“ (vgl. ebd., S. 74), von „intelligent logischen Folgen“, die sich vorausberechnen lassen (vgl. ebd. S. 75) und von der „Ordnung“, die die Schöpfung erzeugt und die „dem Chaos keinerlei Chance lässt“ (vgl. ebd., S. 76). Zusammenfassend informieren Sie vom „universalen Organismus“ und der „unlösbaren Verbundenheit … jeder einzelnen Lebensform … absolut eigener Individualität“. Alles sei „vom Anfang bis ans Ende dem Gesetz der Kausalität eingeordnet … während der gesamten Zeit des Bestehens der Schöpfung“ (vgl. ebd., S. 76/77). Zugleich berichten Sie auch vom Zustand unserer Welt, von „Irrlehren“, von der „Ideenverwirrung“, vom „heutigen Menschen“, der „vom reinen Materialismus geleitet und bewegt wird“, aber sie bringen keine Aussage zur grundlegenden Ursache dieses irdischen Zustandes. Es bleibt wieder alles beim irdischen Menschen hängen, der sich „in bezug auf die wirkliche Wahrheit der schöpferisch-natürlichen Dinge, Gesetze und Gebote sowie hinsichtlich aller Ordnung verirrt und verrannt hat …“ (vgl. ebd., S. 77). Warum Sie in diesem Zusammenhang die nachgewiesene Schaffung der jüdischen als erste „erfolgreiche“ monotheistische Religion nicht einmal erwähnen, bleibt mir unverständlich. Dabei ist hinreichend bekannt, dass sie nach der Unterrichtung des Moses in einem Raumfahrzeug des Ashtar Sheran entstand. Ähnlich unverständlich bleibt mir, warum Sie – wenn Sie schon die inspirative Einflussnahme höher entwickelter Geistformen aus dem irdischen Jenseits ausschließen – auch die möglichen geistigen Einflüsse der Gizeh-Intelligenzen außer acht lassen, die mit Sicherheit auch zur Zeit der Verfälschung der Lehren von Jmmanuel ihr Unwesen getrieben haben und folglich an der Kreation der christlichen Lehre zumindest beteiligt gewesen sein könnten. Es ist wahrlich nicht schwierig zu behaupten, dass vor fast 2000 Jahren kein Erdenmensch ohne außerirdisches bzw. „überirdisches“ Hintergrundwissen in der Lage war, die komplizierte christliche Dreifaltigkeitslehre zu kreieren. Ich kann folglich beim besten Willen nicht verstehen, warum Sie immer wieder die abtrünnigen irdischen Plejaren, jene Arier, die unter Arussem flüchteten und zur Erde zurückkehrten, um im Geheimen ihre Macht über die Erdenmenschheit auszuüben, dadurch entlasten, dass Sie alle irdischen Übel den Erdenmenschen selbst zuschieben.

 

Doch zurück zu dem von Ihnen gemiedenen Begriff Entwicklung. Mir ist bekannt, dass Sie die Darwinsche Entwicklungslehre rigoros ablehnen, wobei wohl eine große Rolle spielt, dass sich die rein irdischen Menschen nicht aus affenähnlichen Vorfahren entwickelt haben, sondern dass umgekehrt deportierte Menschen durch Sodomie Affenwesen zeugten. Hinzu kamen Genmanipulationen unter Arus I. An diesen Aussagen zweifle ich nicht, aber ich nicht kann akzeptieren, dass Sie damit die gesamte Darwinsche Lehre abweisen, weil Sie damit auch die Anpassung von Kreationen der Schöpfung an veränderte Lebensbedingungen in Eigenentwicklung ablehnen. Noch weniger kann ich einsehen, dass solche Anpassungen nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung vorbestimmt sein sollen. Soweit ich es begriffen habe, bedeutet Schöpfung die gezielte Schaffung von Leben und Lebensbedingungen, um danach das Geschaffene im Wesentlichen der Eigenentwicklung zu überlassen. Wäre dies nicht so, hätte Individualität und individuelles Verhalten keinen Sinn. Dann wäre es für ein Individuum auch nicht möglich, aus den eigenen Fehlern zu lernen und kreativ zu sein. Aus der Kreativität der einzelnen Individuen, so gering sie im Einzelnen auch sein mag, gewinnt die Schöpfung in ihrer Gesamtheit neues Wissen und Können. Entwicklung bewirkt qualitative materielle und geistige Veränderungen in der Bewegung, wobei wesentlich ist, dass nicht nur die einzelnen Individuen, sondern auch arbeitsteilige Gemeinschaften und Gesellschaften intelligenten und nicht intelligenten Lebens qualitativ neuartige Lösungen hervorbringen.

 

Individuen sind in der Lage, zu einem nicht vorhersehbaren Zeitpunkt bewusst oder unbewusst in die Entwicklung einzugreifen. Sie können damit neue Bedingungen für das Leben der jeweils Beteiligten schaffen, wodurch es möglich wird, die natürliche Abfolge von Ursache und Wirkung zu durchbrechen und unter Umständen Bedingungen zu schaffen, die bewusst oder unbewusst gegen die Ordnung der Schöpfung gerichtet sind. Wenn z. B. Straftäter auf Welten deportiert werden, auf denen vordem noch kein intelligentes Leben existierte, dann unterliegen Sie – um gemeinsam zu überleben – einem Organisationszwang. Da die Straftäter alle negativ dominant sind, setzen sich als Organisatoren die Intelligentesten negativer Dominanz durch – auch zum Schutz gegenüber äußeren Einflüssen. Die Organisation selbst stellt mit ihren Organisatoren eine neue Qualität dar, die sich – als Organisation – zur Quelle höher entwickelter negativer Dominanz (auch im jenseitigen Bereich) der neuen Welt entwickeln kann. Andere geistig weniger entwickelte Straftäter können degenerieren, wenn sie mit den schwierigen neuen Bedingungen und mit den anderen Straftätern nicht zurechtkommen. Aber in beiden Fällen handelt es sich um nicht schöpfungskonforme Negativentwicklung! Sie verläuft in der Einheit von Negativ und Positiv in Eigenentwicklung entgegen der Evolutionsrichtung der Schöpfung! Die Ursache einer derartigen Entwicklung ist ein unzulässiger Eingriff jener Intelligenzen in den Weg der Schöpfung, die die Deportation zu verantworten haben. Daraus folgt, dass jede massenhafte Verfrachtung von Menschen in andere Regionen, Erdteile und Welten Gefahren für die Schöpfung und die Betroffenen selbst in sich bergen kann.

 

Wem das dialektische Gesetz im Sinne des Umschlags von Quantität in Qualität fremd ist, kann die dargelegten Gedanken einer initiierten Negativentwicklung möglicherweise nicht nachvollziehen. Wer allgemein dialektisches Denken ablehnt oder nicht erfasst, neigt auch dahin, Entwicklungsdenken abzulehnen – ganz gleich ob in der Natur, der Gesellschaft oder im Denken selbst. Es gibt eine Wahrheit der Verursachung, deren Erkennen Entwicklungsdenken und dialektisches Denken voraussetzt!

 

Nach den nicht hinnehmbaren Terroranschlägen in Madrid am 11. März 2004 habe ich mich mit diesem Brief noch einmal bemüht, Ihnen Türen zu Räumen zu öffnen, die Ihnen für notwendige Erkenntnisfortschritte möglicherweise bisher verschlossen blieben. Meiner geistigen Führung bin ich für mir dabei gewährte geistige Unterstützung außerordentlich dankbar. Zu meiner Freude und Genugtuung bin ich nunmehr so weit, dass ich ihre „täglichen Eingebungen aufmerksam“ annehme, wie Sie auf Seite 77 in „Ein Quentchen Wissen, Sinn und Weisheit“ empfehlen.

 

Nach den Anschlägen von Madrid sollten Sie über Ihre weitere Vorgehensweise neu entscheiden, insbesondere wie Sie zunächst den Mitgliedern der FIGU Ihre neuen Erkenntnisse vermitteln und wen Sie ggf. einbeziehen, um sie aus ihrem üblichen Denken herauszuführen.

 

Mit großer Hochachtung

 

Werner Grundmann                                            Berlin, den 13.03.2004, 1 Uhr 07