E-Mail am 21.10.2006, 01:02 Uhr, an de@figu.org            Veröffentlichung am 21.10.2006

 

 

 

Offener Brief von Werner Grundmann                    

           

an Achim Wolf und an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Kopfstimmen

 

Sehr geehrter Herr Wolf,

                                       am 12. Oktober 2006 veröffentlichten Sie im FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 30 ab Seite 2 einen Beitrag zu den Titeln

 

Der Mensch braucht die Wahrheit dringender denn je

Der religiöse Glaube als Spiegel der Orientierungslosigkeit des modernen Menschen

 

Ihr Beitrag wird vom Redakteur des Bulletins als „bemerkenswerte Leser-Stellungnahme“ eingeordnet – für mich fragwürdig, da ich Sie als Mitglied der FIGU schätze. Ich kenne einige Ihrer wertvollen FIGU-Veröffentlichungen. Doch Ihr vorliegender Beitrag ist mir durch seinen Gesamteindruck suspekt. Er ist so gehalten, dass er von den Lesern als „Billy-Hörigkeit“ (vgl. Sonder-Bulletin Nr. 29, S. 11) eingestuft werden könnte. Darüber hinaus sind bestimmte Aussagen für wissende Menschen unzutreffend und für erfahrene Menschen beleidigend.

 

Wenn Sie z. B. nachbeten, dass die geplagten, unwissenden, geistig manipulierten Erdenmenschen „vollumfänglich … für alles und jedes“ in ihrem Leben selbst verantwortlich sein sollen und vom „imaginären Gott“ sprechen, so ist dies nach den penetranten Wiederholungen in einer Reihe von FIGU-Veröffentlichungen nichts Besonderes mehr. Aber dass Menschen, die in ihrem Kopf Stimmen hören, nach Ihrer Auffassung an „selbsterzeugter Schizophrenie (Bewusstseinsspaltung)“ leiden, ist für erfahrene Menschen eine üble Beleidigung. Es spielt zudem jenen in die Hände, die die Existenz von bisher nur indirekt nachweisbaren oder nicht fassbaren Intelligenzen aus eigensüchtigen Gründen dauerhaft negieren möchten. Ich gehe allerdings nicht davon aus, dass die von Ihnen geäußerte Meinung von allen FIGU-Mitgliedern geteilt wird.

 

Aus Ihrer Auffassung zu den „Kopfstimmen“ ergeben sich weit reichende Folgerungen, die Ihnen bewusst sein sollten:

 

1. Wenn Ihre Auffassung richtig wäre, müsste sie auch für Eduard Meier zutreffen, was Sie selbstverständlich ausschließen. Wäre er die einzige irdische Ausnahme, müsste allerdings erklärt werden, weshalb nur er „Kopfstimmen“ hören kann.

Unabhängig davon zweifle ich in keiner Weise an seinen außerordentlichen Geisteskräften, die ihn befähigen, von der Erde aus mit Menschen anderer Welten geistig zu kommunizieren.

 

2. Sollte Ihre Auffassung richtig sein, dann wäre zu erklären, warum bestimmte politische Morde überhaupt geschahen und einige Attentäter von Kopfstimmen sprachen, die ihnen die Tat aufdrängten, obgleich sie dies im Nachhinein selbst nicht erklären konnten. Zu diesen Attentaten gehören die Morde am schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme 1986, am israelischen Ministerpräsidenten Itzhak Rabin 1995 und an John Lennon, erschossen 1980 von einem „Geistesgestörten“. Selbstverständlich sind derartige Taten als geistig veranlasste „Auftragsmorde“ für uns Erdenmenschen nicht nachweisbar und in dieser Erklärung für irdische Richter unglaubwürdig. Deshalb landen die Täter als „unzurechnungsfähig“ meist in psychiatrischen Anstalten. Es könnte allerdings auch für die Plejaren lohnend sein, heute ihren psychischen Zustand vor und nach der Tat zu überprüfen.

 

3. Ihre Behauptung der „selbsterzeugten Schizophrenie“ im Falle des Hörens von „Kopfstimmen“ wird dann gänzlich unglaubwürdig, wenn die betreffenden Personen unter der Nutzung dieser Stimmen sonst nicht erklärbare Leistungen vollbringen, wie die „Posaune Gottes“, die Hausfrau Gabriele Wittek aus Würzburg, die den ihr telepathisch übermittelten Inhalt sofort druckreif niederschreibt und auf diese Weise bisher über 25 Bücher nicht nur für ihre „Urchristen“ geschrieben und veröffentlicht hat, darunter jenes „historische Offenbarungswerk“ „Das ist mein Wort: Das Evangelium Jesu. Die Christus-Offenbarung, welche die Welt nicht kennt“ im Umfang von 1100 Seiten, herausgegeben von Universelles Leben e. V. Würzburg, 2. Auflage 1993.

Bitte beantworten Sie: Wie kann eine Hausfrau ein (im christlichen Sinne) hochrangiges religiösen Werk schreiben, das die bekannten „Offenbarungen“ korrigiert, vertieft und erweitert? Und woraus resultiert ihre Fähigkeit, die Lehre der Urchristen mündlich im Kreise der Gläubigen und über einen Radio-Sender der Glaubensgemeinschaft zu verbreiten, ohne dass sie sich auf ihre Auftritte vorbereiten muss? Wollen Sie die Leistungen der „Posaune Gottes“ – wie sie sich selbst nennt – ernsthaft als schizophren bezeichnen?

Vielleicht sollten einige FIGU-Mitglieder die „Urchristen“ in ihrer Gemeinde besuchen, um die „Schizophrenie“ von Gabriele Wittek zu studieren?

Im Übrigen hatte ich Paul Schulz am 16. Juni 2000 über das Wirken der Urchristen schriftlich informiert. Am 18. August 2000 übersandte ich ihm eine Wertung der Religionsgemeinschaft (auf einer Diskette mit der Datei URCHR1.doc) und gab ihm die Möglichkeit, meine Arbeitsergebnisse an Eduard Meier weiterzuvermitteln.

 

4. Noch überzeugender für den Nachweis der möglichen Übertragung von Kopfstimmen ist es, wenn Kinder als „Medien“ zu Fixieren hochrangiger Inhalte genutzt werden. Dies geschah z. B. bei der Übermittlung der „UFO-Tatsachenberichte“ von Ashtar Sheran. „Die Originaldurchgabe ‚Harmagedon’ kam im Jahre 1969 durch vollautomatische Medialschrift im Medialen Friedenskreis Berlin zustande. Die Schreibmedien waren Sohn Uwe und Tochter Monika Manuela.“ Eine Neubearbeitung „auf telepatischem Wege“ erfolgte 1990 (vgl. „Harmagedon“, S. 6). Semjase bestätigte die telepathische Übermittlung der Schriften des Ashtar Sheran an die Berliner Gruppe. Die „telepathischen Impulse“ seien „wahrheitsgetreu in schriftlicher Form niedergelegt“ worden. (vgl. SKB, S. 433/434). Später spricht sie von „Telenose“ unter der Nutzung „hochfrequentiger Schwingungen“ (vgl. ebd., S. 520/521).

 

5. Offenbar ist nachgeordnet, in welcher Form die Informationen an die Erdenmenschen gelangen. Vielmehr geht es um das Ziel, dass damit verfolgt wird und ob Erdenmenschen überhaupt in der Lage sind, die übermittelten Informationen zu werten, d. h., ob sie sich gegenüber Manipulationen überhaupt wehren können. Nur dann dürfte von möglicher Eigenverantwortung und eigener Schuld gesprochen werden. Da aber selbst die Plejaren Schwierigkeiten haben, die Schriften des Ashtar Sheran in der Vermischung von „enorm viel Wissen um wertvolle und gute Dinge“ und „sehr fremden und unwahren Dingen“ einzuordnen, was als „Ganzes … einfach keinen Sinn [ergibt]“ (vgl. SKB, S. 434), sollten sich Billy und die Plejaren in den Anforderungen an Erdenmenschen und ihren Wertungen zurückhalten. Es gilt vielmehr, weiterhin die Hintergründe der telepathischen Übermittlung von „Botschaften“ des Ashtar Sheran aufzuhellen. Ein wesentlicher Schritt wurde vo den Plejaren bereits geschafft. Semjase äußerte: „Wir haben … mit absoluter Sicherheit festgestellt, dass in diesen Urhebern der Impulse eine Losung herrscht mit dem Ziel: Bewahrung und Erhöhung der weissen Rasse auf dieser Erde aus der Nachkommenschaft des Arusgeschlechtes.“ (Ebd.) Auch dies könnte als Bestätigung der These aufgefasst werden, dass es um „Gott Arus“ und seinen leiblichen Sohn Aruseak geht, also um die Aufrechterhaltung jener Dominanz, die seit mehr als 10'000 Jahren nach der Ermordung von JHWH Arus heute noch anhält und vermutlich vom Gottesgeist des Arus als jetzigen „Herrn der Geister“ ausgehen dürfte!    

 

6. Über meine eigenen Erfahrungen des geistigen Empfangs von Informationen aus verschiedenen Quellen spreche ich nur ungern. Zur Klärung meiner „Schizophrenie“ will ich jedoch das Wichtigste kurz darstellen: Ich empfange Wellen und nehme Töne mit meinem geistigen Gehör entweder beidseitig oder links oder rechts auf. Das geschieht fast täglich, meist aber nachts nach einem Weckimpuls. Die Erfahrung sagt mir, aus welchen geistigen Ebenen die Informationen kommen. Töne aus der feinstofflichen Ebene des irdischen Jenseits höre ich beidseitig, doch aus zwei (?) verschiedenen Reingeistebenen nur links bzw. nur rechts. Informationen aus der höchsten Ebene der irdischen Schöpfung höre ich ausschließlich rechts, einmal auch ein einzelnes Wort. Die meisten Informationen empfange ich nur links. Sie verweisen – über den Zeitpunkt des jeweiligen Impulses sowie durch die Art und die Anzahl der Töne bzw. Wellen – auf notwendige weitere Arbeiten und auf Erfolge meiner Tätigkeit. An sehr leichten Druckwellen auf mein linkes Innenohr spüre ich, wenn ich inspiriert werde. Zum einem in meinem Tagesablauf geeigneten Zeitpunkt fallen mir dann Begriffe, Kernaussagen und Zusammenhänge ein, die ich schnell notieren muss, um sie nicht wieder zu vergessen. Nachdem ich den „Stoff“ fixiert bzw. verarbeitet habe, kommen später weitere Gedanken. Zur unmittelbaren Bestätigung von handschriftlich notierten Aussagen empfange ich hin und wieder links oder rechts Töne. In Ausnahmefällen kommen auch Warntöne vor Ereignissen, die mir schaden könnten, was ich meist später nachvollziehen kann.

Vor wenigen Jahren wurde mir bewusst, dass ich gezielt inkarniert und geboren wurde, dass ich seit meiner Kindheit geistig geführt und beschützt werde. Ich musste mich folglich fragen, warum ich „auserwählt“ wurde, um bei der Bewältigung der großen Gemeinschaftsaufgabe durch die Unterstützung von Eduard Meier mitzuwirken? Warum wurde er nicht selbst entsprechend inspiriert und zur Wahrheit geführt. Warum der Umweg über die Inspiration von Personen, die in der Öffentlichkeit völlig unbekannt sind? Ich fand nur eine Erklärung für seine notwendige Unterstützung von außen:

Seit Milliarden von Jahren bewegt sich der Geist Nokodemions, der Eduard Meier belebt, in solch verfestigten Bahnen, dass er sie offenbar aus eigener Kraft nicht mehr verlassen kann. Doch Inspiration ist nur in Richtung des eigenen Denkens möglich! Deshalb bedarf es zu seiner Unterstützung erstens einer zugespitzten Situation und zweitens solcher Menschen, die ihm gegenüber in anderen oder erweiterten Zusammenhängen denken. Es werden Menschen gebraucht, die fähig sind, Nokodemions Problematik und die seiner geistigen Nachfolger auf neue Weise zu durchdenken und ihre Ergebnisse unbeschränkt weiterzugeben.

 

7. Wer von der Manipulierung der Erdenmenschen seit 13'000 Jahren weiß und es ehrlich mit ihnen meint, sollte die heutigen Menschen rückhaltlos darüber aufklären, sollte die eigene Verantwortung mit benennen und nicht generell den Erdenmenschen die volle Verantwortung für ihr Fehlverhalten einreden. Nur durch die Verbreitung der vollen Wahrheit haben die Erdenmenschen die Chance, die Manipulation zu durchschauen. Sie hätten dann auch die Möglichkeit zu erkennen, dass selbst ihre gesellschaftliche Gesamtentwicklung manipuliert wurde, dass sie bei Nichterkennen der wahren Ursachen der Negativentwicklung gesetzmäßig in der Selbstvernichtung enden.

Es sei daran erinnert, dass die beiden Propheten Henok (Henoch) unter Arus I. Zeugen der „Übel und Ungerechtigkeit“ auf der Erde waren (vgl. OM, S. 109).

Die Behauptung der Selbstverantwortung der Erdenmenschheit für ihre Eigenentwicklung lenkt von der Mitverantwortung der geistigen Vorgänger Eduard Meiers und der Vorfahren der Plejaren ab und dient der Selbstentlastung. Sie ist deshalb so fragwürdig, weil fast alle Erdenmenschen nichts von der Manipulation wissen.

 

8. Die Verhaltensweise des Verschweigens der Wahrheit zu den grundlegenden Ursachen der gesellschaftlichen Negativentwicklung der Erdenmenschheit rührt erstens aus der Aufrechterhaltung des Dogmas der unbeschränkten Gültigkeit des schöpferischen Evolutionsgesetzes durch Eduard Meier und die Plejaren, zweitens aus dem Verschweigen des eigenen Anteils ihrer geistigen Vorgänger bzw. Vorfahren an der Entstehung der irdischen Dämonie. Sie wollen uns nicht eingestehen, dass die irdische Schöpfung negativ dominiert wird und die massenhafte Deportationspraxis von Straftätern fremder Planeten dazu geführt hat.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann               Berlin, den 21.10.2006,  00:56 Uhr