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KirpalTeil2.doc                      abrufbare Veröffentlichung am 01.07.2009

 

Von Werner Grundmann                               Berlin, den 29.-30.06.2009

 

an …

 

Schöpfer oder Schöpfung?

– Zu Kirpal Singh, Teil 2 –

 

Sehr geehrte Frau …,

       am 25. Juni 2009 übersandten Sie mir um 11:21 Uhr als Antwort auf mein Schreiben „Kirpal Singh – eine Arus-Inkarnation?“ vom 22.06.2009 eine zweite E-Mail zu Kirpal Singh. Bitte entschuldigen Sie, dass ich auf Ihre interessanten Ausführungen nicht früher reagierte. Ich war durch eine wichtige Ausarbeitung für mehrere Tage stark ausgelastet.

 

Meinen Ausführungen schicke ich voraus, dass ich einen weitaus anderen Weg zu jener geistigen Intelligenz gegangen bin, der für Sie der „Allmächtige, Geoffenbarte Formlose Eine“ und für mich (bisher) Gott Arus ist. Ich habe mich ausgehend von mehreren Informationsquellen teils übereinstimmender, teils gegensätzlicher Positionen eine Auffassung erarbeitet, die aus meiner langjährigen wissenschaftlichen Erfahrung heraus eine so weitgehende Annäherung an die Realität darstellt, um zu prinzipiellen Schlussfolgerungen und Empfehlungen an jene zu kommen, die letztlich über den Fortbestand und die Entwicklung der Erdenmenschheit oder gar unseres Universums entscheiden.

 

Bei meinem Erkenntnisprozess war ich mir der Unterstützung durch mehrere Seiten bewusst. Doch ich hatte auch in extremer Form mit Hindernissen zu kämpfen, die sich dann ergaben, wenn ich wieder einmal einen wichtigen Erkenntnisschritt oder auch praktischen Schritt vorangekommen war. Insbesondere mein 1964 geborener, alleinstehender, alkoholkranker Sohn hatte unter meiner Arbeit zu leiden. Ich habe dies weitgehend auf über 120 Seiten dokumentiert. Im Verlaufe von fast zehn Jahren konnte ich zusammen mit meinem unbeteiligten Sohn Erfahrungen sammeln wie kaum andere Menschen vorher.

 

Die Unterstützung erfolgte lange Zeit ausschließlich inspirativ. Sie wurde mir erst sehr spät bewusst, als andere Formen der Unterstützung hinzukamen. Ich vernahm Signale über mein geistiges Gehör, entweder nur links, nur rechts oder auch beidseitig. An der Art der Signale erkenne ich z. B., ob meine geschriebenen Aussagen bestätigt werden. Doch ich werde auch gewarnt oder gedrängt, bestimmte Arbeiten zu lassen bzw. abzuschließen. Es passiert sogar, dass ich eine Bestätigung eines Gedankens über ein Signal erhalte, wenn ich unterwegs bin. Wenn ich mit bestimmten Forderungen und Verhaltensweisen meiner Beobachter oder Überwacher nicht einverstanden bin, protestiere ich am Computer in Form einer Botschaft an die vermutete geistige Ebene bzw. an die jeweiligen im Hintergrund agierenden Kräfte, die ich auch ausdrucke. Manchmal reicht auch ein gedanklicher Protest. Wenn ich mir unschlüssig bin, wie ich mich verhalten soll, bitte ich um eine zielgerichtete Information, indem ich handschriftlich Varianten fixiere, wie viele Töne mir nachts nach einem Aufwachsignal übertragen werden sollen. Dies hatte sich insbesondere in den Anfangsjahren meiner geistigen Kontakte bewährt.

 

Nachdem ich im Juli 2006 meine erste Homepage einrichten ließ, kamen neue Formen der Unterstützung hinzu, etwa indem eine manipulierte Funkuhr ein völlig „falsches“ Datum oder eine „falsche“ Uhrzeit anzeigte. Ich konnte daraus entnehmen, dass ich ein Schreiben veröffentlichen soll, das ich am Tag des angezeigten Datums verschickt hatte, bzw. ich wurde auf eine Aussage verwiesen, die ich zu der betreffenden Zeit notiert hatte. Das Manipulieren mehrerer Funkuhren und eines Funkthermometers erfolgte vermutlich durch das Beamen von Personen in die Wohnung meines Sohnes und in meine eigene Wohnung während unserer Abwesenheit. Es passiert aber auch, dass sich eine unsichtbare Person in meiner Wohnung aufhält, um mich zu verunsichern. Ich merke es, wenn sich etwa ein Haken „zufällig“ löst, der hörbar herunterfällt, während ich bei einer wichtigen Ausarbeitung bin. Ein neben dem Bildschirm stehendes manipuliertes Thermometer „führte“ mich beim Schreiben am Computer, indem es starke Veränderungen zur wahren Temperatur anzeigte. Ich sprach ab 2002 von meinem „Wunderthermometer“. 

 

Die Behinderung meiner Arbeiten erfolgte vor allem über meinen unbeteiligten Sohn Jens mit ungeheurer Vielfalt der Kreativität des Negativen, der dutzende ungewollte Besuche feinstofflicher Personen „empfing“. Doch es wurden auch Gegenstände weggebeamt und zurückgebracht, insbesondere auch mehrfach seine Brieftasche, technische Geräte außer Kraft gesetzt und epileptische Anfälle ausgelöst, auch in unserer Wohnung. Ich kannte die Möglichkeit dieser „Schwingungsimpulsangriffe“ durch Außerirdische aus den Semjase-Kontakt-Berichten der FIGU (www.figu.org). Doch es gab auch andere Formen der Einflussnahme auf die Gesundheit meines Sohnes, meiner Frau oder von mir selbst. Ich konnte fast immer einen Bezug zu meinen aktuellen Arbeiten herstellen.

 

Im Verlaufe der Zeit und nach Kenntnis bestimmter Informationen aus den Kontakt-Berichten sowie von „überirdischen“ und außerirdischen Botschaften erkannte ich, dass jene nur auf einer Seite meines geistigen Gehörs wahrnehmbaren Signale von unterschiedlichen geistigen Intelligenzen aus Reingeistebenen (feinststofflichen Ebenen) stammen, während ich die Quelle der beidseitig geistig hörbaren Signale der von Gott Arus geführten feinstofflichen Ebene des irdischen Jenseits zuordne, in die unser Geist nach dem körperlichen Tod eingeht. Die nur links hörbaren Signale kommen offenbar aus der höchsten universellen Geistebene PETALE, was sich meines Erachtens aus den von der Erde ausgehenden universellen Gefahren ableitet. Bemerkenswert war für mich, dass ich unterschiedliche Verhaltensweisen der geistigen Intelligenzen aus der höchsten Geistesebene mir gegenüber feststellen konnte. So z. B. ist das Einfühlungsvermögen gegenüber menschlichem Leben unterschiedlich stark ausgeprägt, was ich auch auf die noch unterschiedliche Befähigung zum dialektischen Denken zurückführe. Weil die Verhaltensweisen bestimmter geistiger Führungsintelligenzen psychisch zu belastend waren, bat ich in Botschaften am Computer mehrfach um die Zuweisung einer anderen Führungskraft. Dem wurde auch entsprochen.

 

Wichtig ist es zu wissen, dass von allen Ebenen aus, auch von hoch entwickelten außerirdischen Kräften, die Gedanken der Erdenmenschen „gelesen“ werden können, noch bevor sie voll ausgesprochen sind. Dass die Gedanken „frei“ sein sollen, ist nach meinen Erfahrungen ein Märchen. Es war mir zudem mehrfach möglich, über eine stumme Gedankenführung meine Wünsche und Proteste der jeweils führenden geistigen Intelligenz zu vermitteln.

 

Mit meinen ergänzenden Darlegungen möchte ich Ihnen sagen, dass ich mich ausgehend von sachlichen Informationen seit Jahren bemühe und dabei unterstützt werde, die großen historischen und aktuellen Zusammenhänge der Fehlentwicklung der Erdenmenschheit und die grundlegenden Ursachen ihrer Entstehung zu verstehen. Dabei stellte ich einen Wandel des „Bösen“ zum „Guten“ fest, aber auch der „Guten“ zu „Bösen“, wenn die Einsicht zu Fehlhandlungen verweigert wird, die zur Entstehung der negativen Dominanz für die irdische Schöpfung führte.

 

Wegen der mir vorliegenden historischen Informationen und nach dem Einblick in die von Eduard Meier und der FIGU verbreiteten Geisteslehre fällt es mir außerordentlich schwer, Ihre stark emotional gefärbten Darlegungen nachzuvollziehen. Ich kann Ihnen aber wohl meine Auffassung vermitteln, was an Ihren Darstellungen meines Erachtens zutreffen dürfte und was nicht und welche Fragen durch die Menschen der Erde ausgehend von verfügbaren Informationen hinreichend beantwortet werden sollten. Inwiefern Informationen vertrauenswürdig sind, ergibt sich erst aus langjährigen Erfahrungen zur generellen Haltung der Informanten. Wir sollten deshalb auf Widersprüche achten, die sich aus unzureichenden Informationen bzw. Fehlinformationen ergeben und mit der Realität in Widerspruch stehen, die Naivität oder auch raffinierte Schläue vermuten lassen. Wir sollten uns stets fragen, wer könnte welchen Grund haben, uns wesentliche Informationen zu verheimlichen oder die realen Verhältnisse zu verdrehen. Entscheidende Informationsquellen waren für mich die Veröffentlichungen des linken Berliner Autors Paul Schulz (Eigenverlag: Edition Wissenschaft Kultur und Politik), die Semjase-Kontakt-Berichte (SKB) und anderen Veröffentlichungen der FIGU, ferner die „UFO-Tatsachenberichte“ des Ashtar Sheran sowie die Zeitschrift „Magazin 2000plus“. Über Paul Schulz fand ich zu Eduard Meier und zur FIGU.

 

 

1.     Zur Entstehung und zur Entwicklung des Universums und des menschlichen Lebens

Entsprechend der von den Plejaren und Eduard Meier verbreiteten Geisteslehre ist das Leben letztlich geistiger Natur. Auch „der Mensch ist Träger eines Geistes, der nicht stirbt und der auch in tiefstem Schlafe nie schläft“ (vgl. SKB, S. 94). „Der Geist … unterliegt niemals Alterserscheinungen“ (vgl. SKB, S. 95).  Er belebt den werdenden Menschen, den „Gastkörper“, ab dem „21sten Tag nach der Zeugung“ (vgl. SKB, S. 2947 und S. 58/59). Er bringt jene „Intelligenz und Weisheit“ mit, die in vorausgehenden Inkarnationen erworben wurden (vgl. SKB, S. 70).

 

„Verlässt der Geist seinen Körper, dann kann er sich nicht einfach irgendwo niederlassen; er muss wieder einen Körper bewohnen, oder aber er geht ein in eine Feinstoffwelt, eine Geistformwelt also, von denen es unzählige gibt. Dort lebt der Geist als eigene Form so lange, bis er wieder in seinen neu erschaffenen Gastkörper zurückkehrt.“ (SKB, S. 58) Die „Existenz der Geistform ist zeitlos … in rein empfindungsmässiger Form …, wodurch Raum und Zeit gegenstandslos werden.“ (Vgl. FIGU-Bulletin, Nr. 28, S. 8) „Die Wiedergeburt des geistbedingten Menschen kann … nach Jahrzehnten … oder nach Hunderttausenden von Jahren wiedererfolgen“ (vgl. SKB, S. 41).

 

Während das „Diesseits das Reich der groben Materie“ darstellt, ist das „Jenseits das Reich der feinen Materie“ (vgl. SKB, S. 1149). Die „geteilten Reiche des Diesseits und des Jenseits [sind] ein einzelnes Reich, vorhanden am gleichen Ort, jedoch nur anders dimensioniert“ (vgl. ebd.), d. h., beide Teilreiche durchdringen einander! Jedoch „können verstorbene Lebensformen nur auf jenen Planeten oder Welten inkarnieren, auf denen sie auch bis zu ihrem Tode gelebt haben“ (vgl. SKB, S. 802). 

 

„Die Geister der Feinstoffwelten sind in ihrem Wissen nicht weiter als sie es im materiellen Leben waren.“ (SKB, S. 59) „Die geistige Lebensform ist völlig geschlechtslos, denn ein Geschlecht ist ausnahmslos nur organischem Leben eigen, wodurch ihm die Fortpflanzung gewährleistet ist. Organisches wie geistiges Leben aber unterstehen dem Gesetz der Wiedergeburt, um eine Entwicklung in beiden Formen zu gewährleisten.“ (SKB, S. 41)

 

Während materielles Leben erst durch Begeistung ermöglicht wird, schafft materielles Leben durch Vermehrung die Voraussetzung für die Wiedergeburt von Geistformen. Zugleich sichert die materielle Lebensform auf der Basis des von der Geistform erreichten Standes deren geistige Weiterentwicklung. Geistig sehr hoch entwickelte Menschen sind zur „Rückerinnerung an frühere Leben“ über den halbmateriellen Gesamtbewusstseinsblock in der Lage (vgl. SKB, S. 44, S. 3521, und FIGU-Bulletin, Nr. 28, S. 8). Die vollständige Vernichtung materiellen menschlichen Lebens eines Planeten führt zu einer weitgehenden Stagnation der Entwicklung innerhalb seiner Geistformwelt.

 

Der Ablauf des Lebens eines jeden Menschen – jede kleinste Bewegung – wird in den Speicherbänken als räumlicher „Film“ aufbewahrt. Die irdische Speicherbank heißt Akasha-Chronik (Akashi-Chronik). Es gibt planetare, galaktische und universelle Speicherbänke (vgl. SKB, S. 60 u. 3425). Geistig sehr hoch entwickelte Menschen können über die jeweilige Speicherbankfrequenz mittels eines Codes Wissen und Informationen über ihre früheren Persönlichkeiten erlangen, selbst über Milliarden Jahre hinweg, wenn die Heimatgalaxie nicht mehr existiert (vgl. SKB, S. 3453, 3606 u. 3608).

 

Es dauert 60 bis 80 Milliarden Erdenjahre, bis eine feinstoffliche Geistform fähig wird, sich ohne Reinkarnation geistig weiterzuentwickeln und als reine, als feinststoffliche Geistform weitere Entwicklungsschritte zu vollziehen. Dabei entstehen Wir-Formen immer höherer Vereinigungsstufen. Geistige Entwicklung vollzieht sich über insgesamt sieben Hauptstufen, die jeweils siebenfach unterteilt sind. Reingeistformen sind in der Lage, Neugeistformen für die Inkarnation in Menschenkörpern zu kreieren (vgl. SKB, S. 43-45; vgl. auch FIGU-Bulletin, Nr. 41, S. 6/7). Weil eine Galaxie nur „zwischen 12 und 40 Milliarden Jahre“ existiert, schließt die volle Entwicklung von Geistformen über den Reinkarnationsprozess ein, dass sich geistig hoch entwickelte Völker neu entstandene Galaxien erschließen müssen, die sich nach der Explosion von Schwarzen Löchern bilden (vgl. SKB, S. 2799).

 

Die Reingeist-Ebene niedrigster Entwicklungsstufe heißt ARAHAT ATHERSATA, die am höchsten entwickelte der sieben Reingeist-Ebenen ist PETALE, was „Rad der Zeit“ bedeutet. Sie „steht kurz vor der Vervollkommnung“ und existiert als „eine Vereinigung vieler Geistformen zum WIR“ (vgl. SKB, S. 518). Nach Auffassung der Plejaren verfügt die Petale-Ebene über „die absolute Kontrolle und Kenntnis … im gesamten Universum“ (vgl. SKB, S. 2468).

 

Das Wort SCHÖPFUNG ist der zentrale Begriff der Geisteslehre. „Die Schöpfung ist gleichlautend mit dem Universalbewusstsein, das da lenkt und waltet im SEIN des Bewusstseins und als doppelspiralförmiges Eigebilde, das zugleich das Universum in seiner wachsenden Ausdehnung bildet, wobei die Doppelspiralarme pulsierend leben als geistige Energie und gegeneinander rotieren. … Die Schöpfung ist Geist in reinster Form und … über allem waltende Rein-Geist-Intelligenz-Energie … und sie ist allgegenwärtig“.

(Vgl. www.figu.ch/de/figu/schoepfung.htm )

 

„Das Universum entstand durch einen Urknall, der von einem … Energiekügelchen ausging.“ Das „gesamte Universum [ist] … eine zur feinstofflichen und grobstofflichen Energie verdichtete und konzentrierte Idee“ (vgl. SKB, S. 67).

 

Es gibt sehr viele Universen unterschiedlicher Entwicklungsstufen. Sie sind im Gesamtuniversum wabenförmig angeordnet. Auch Universen sind als „Schöpfungsformen …, wie alles Leben, … im Verlaufe ihrer Evolution“ in extrem langen Zeiträumen dem „stetigen Werden und Vergehen und Wiederwerden“ unterworfen (vgl. www.figu.org/de/geisteslehre/interview.htm , S.1). Unser Universum, das über einen Materiegürtel verfügt, gehört zur niedrigsten Entwicklungsstufe von Universen. Die meisten Universen sind feinstofflicher Natur (vgl. SKB, S. 3462).

 

Jede „Lebensform [trägt] ein winziges Teilstück Schöpfung in sich. … Ohne dieses winzige Teilstück Schöpfungsgeist in sich, könnte keine einzige Lebensform leben.“ Über dieses Teilstück wird „die sogenannte kosmische Lebensenergie … aufgenommen“. Sie ist „eine feine Energieform“, die die „Schöpfung durch das gesamte Universum“ mit ungeheurer Geschwindigkeit ausbreitet (vgl. ebd., S. 3). Die Schöpfungsgeschwindigkeit in unserem DERN-Universum beträgt das 10 hoch 7000-fache der Lichtgeschwindigkeit (vgl. SKB, S. 2979)! Es hat ein Alter von 46 Billionen Jahren und dehnt sich mit 147facher Lichtgeschwindigkeit aus (vgl. SKB, S. 2792, und FIGU-Bulletin Nr. 41, S. 6). Die volle Ausdehnung wird erst in 109,5 Billionen Jahren abgeschlossen sein. Danach stürzt es wieder in sich zusammen (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 41, S. 4). Über den Gürtelaufbau und die Ausdehnung unseres Universums wird im FIGU-Bulletin Nr. 5, S. 8-11, informiert.

 

Erste Menschen entstanden in unserem Universum vor 39,26 Billionen Jahren (vgl. SKB, S. 2548). Aus ihren Geistformen entwickelte sich stufenweise die heutige Petale-Reingeist-Ebene. Erste eigene Menschen entstanden in der Milchstraße vor 7 bis 8 Millionen Jahren (vgl. SKB, S. 2549). Doch lange Zeit davor wurden Planeten der Milchstraße von anderen Galaxien aus besiedelt und für Deportationen missbraucht. Die Deportationspraxis geht auf einen geistigen Vorgänger von Eduard Meier zurück, der sie vor 12 Milliarden Jahren einführte. Er „kam zurück aus der Geistesebene Arahat Athersata um seiner Völker willen, die keinerlei schöpferische Gesetze und Gebote befolgten“ (vgl. SKB, S. 2550).

 

Die Geisteslehre, auch Schöpfungsphilosophie genannt, wurde auf indirekte Weise durch die höchste Reingeist-Ebene Petale telepathisch übermittelt (vgl. SKB, S. 2681 und S. 602). Sie ist insbesondere in dem fundamentalen Werk „OM“ („Omfalon Murado“) enthalten, das von Eduard Meier und dem Geistführer der Plejaren, JHWH (Jschwisch) Ptaah, ausgearbeitet wurde und 1987 im Wassermannzeit-Verlag erschien. Eduard Meier hat sowohl unmittelbaren als auch telepathischen Kontakt zu den Plejaren.

 

 

2. Schöpfer oder Schöpfung?

 

Ausgehend von den Darlegungen aus der Geisteslehre und eigenen Erfahrungen im Kontakt mit geistigen Intelligenzen wende mich nicht gegen die Dominanz des Geistigen, wohl aber gegen die Idealisierung geistiger Intelligenzen aller Ebenen. Vielmehr gilt es zu begreifen, warum ein gemeinschaftliches Wirken von feinststofflichem, feinstofflichem und grobmateriellem Leben möglich und notwendig ist. Deshalb ist es für mich einsichtiger, wenn wir zwar von einer Uridee für die Kreation des grundlegenden Aufbaus und von der Urzeugung unseres Universums sowie von der Existenz eines Universalbewusstseins ausgehen, dies aber nicht personifizieren, sondern die Leistungen zur Ausgestaltung des Universums, vor allem zur Schaffung von vielfältigem Leben, der in Billionen Jahren in Eigenentwicklung entstandenen gewaltigen geistigen Organisation zuordnen, d. h., es gibt keinen Schöpfer, wohl aber eine Schöpfung, bestehend aus einer Vielzahl von geistigen und hoch entwickelten grobstofflichen Intelligenzen. Die Plejaren und Eduard Meier verstehen unter Schöpfung aber auch das Ergebnis der gewaltigen geistigen Leistungen aller Ebenen. Auch der Name unseres Universums geht auf den Begriff Schöpfung zurück. DERN heißt „in einer uralten Sprache … Schöpfung-die-sich-entschleiert“ (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 40, S. 3).

 

 

3. Zur universellen Ausnahmestellung der irdischen Schöpfung

 

Auf Ihrer Web-Seite http://www.kirpalsangat.com/ fand ich unter „Der Kampf um die Erde“ die Aussage, dass die „Erde der einzige Aufstiegsplanet der gesamten Galaxis“ sei. Nur die Erde verfüge „unter allen Planeten … über allen sieben Bewußtseinsdimensionen“. Wer zur „7. Dimension zu Gott aufsteigen“ will, müsse von seinem „Heimatplaneten auf die Erde wechseln“. Nur auf der Erde könne die „Initiation mit der Gotteskraft hergestellt werden“. 

 

Nachfolgend gebe ich Ihnen ganz andere Informationen, die meines Erachtens belegen, dass die Erde nicht im positiven, sondern im negativen Sinne eine universelle Ausnahme darstellen dürfte. Aus diesen Informationen wird deutlich, dass die Erde sehr früh – über mehrere Hundert Millionen Jahre! – in riesigem Umfang für die lebenslange Verbannung von Milliarden (!) außerirdischen Straftätern missbraucht wurde.

 

Für diesen extrem frühen Missbrauch der Erde als Sträflingsplanet sprechen sehr alte Artefakte, die von irdischen Wissenschaftlern entdeckt wurden, so z. B. das so genannte Mascoupin-Skelett, das in einer 320 bis 286 Millionen Jahre alten Kohleschicht im Bundesstaat Illinois in den USA gefunden wurde (vgl. Cremo/ Thompson: „Verbotene Archäologie“ bettendorf, 1994, S. 346), oder jener Hammer mit einem Holzstiel, der sich in einem Gestein fand, das vor 505 bis 438 Millionen Jahren entstanden war (vgl. Luc Bürgin: „Geheimakte Archäologie“, bettendorf, 1998, München, S. 195-198).

 

Eine weitere wichtige Quelle zum Verständnis der Gesamtproblematik sind die in Peru gefundenen mehr als 20'000 „Steine von Ica“. Auf ihnen sind Zeichnungen eingraviert, die die Existenz einer Menschheit zur Zeit der Saurier belegen. Sie hatte einen ähnlichen Entwicklungsstand erreicht wie unsere heutige Menschheit. Über die Existenz dieser vom Chirurgen Dr. Javier Cabrera gesammelten Steine informierte zuerst Robert Charroux in seinem ins Deutsche übersetzten Buch „Das Rätsel der Anden“. Es erschien 1978 und 1997 in Düsseldorf. Ein weiteres eindrucksvolles Buch über „Die Steine von Ica. Protokoll einer anderen Menschheit“ von Cornelia Petratu und Bernard Roidinger wurde 1994 von der bettendorfschen Verlagsanstalt veröffentlicht.

 

Entsprechend den Informationen der Plejaren starben die Saurier vor fast 65 Millionen Jahren, nachdem 48 Weltraumgeschosse die Erde trafen (vgl. SKB, S. 2796). Es erhebt sich allerdings die Frage, ob diese „Geschosse“ durch Menschenwerk ins Ziel gelangten und primär der Vernichtung der „Sauriermenschheit“ galten. Möglicherweise sollte verhindert werden, dass sich diese Menschen als Nachkommen von negativ dominanten Deportierten irgendwann zu aggressiven Monstern entwickeln. Den Plejaren ist zumindest bekannt, dass es zu jener Zeit Menschen auf der Erde gab, die offenbar Deportierte waren. Im FIGU-Bulletin Nr. 45 wird von 120 Millionen Jahre alten menschlichen Fußabdrücken berichtet (vgl. auch SKB, S. 2796 und S. 2509/2510). Im FIGU-Bulletin Nr. 40 informierte Eduard Meier, dass die „ersten ausserirdischen Menschen … auf unserem Planeten bereits vor 120 oder sogar vor mehr als 230 Millionen Jahre in Erscheinung getreten sein [dürften]“ (vgl. ebd., S. 1).

 

Die Vorgänger der Plejaren, die Lyraner, kamen „eigentlich das erste Mal vor 389'000 Jahren“ zur Erde, „wenn man von jenen Deportationen und Eroberungen und sonstigen Geplänkel absieht, die sich bis zu rund 20 Millionen Jahre weit zurück ergeben.“ (Vgl. ebd., S. 2551) Bemerkenswert ist, dass geistige Vorgänger von Eduard Meier zu den Lyranern gehörten (vgl. SKB, S. 2171) und dass vor 389'000 Jahren mit den Eroberern auch ein geistiger Vorgänger von Eduard Meier erstmalig zur Erde kam, um die Geisteslehre zu verbreiten. Der Besiedlungsversuch endete nach wenigen Jahren mit dem ersten Atomkrieg auf der Erde (vgl. „OM“, S. 137, Vers 552; vgl. auch SKB, S. 1057)!

 

Dass die Erde vor dutzenden Millionen Jahren in noch schlimmerer Form, nämlich als geistige Abfallgrube, missbraucht wurde, kann in den Darlegungen der „freien Enzyklopädie“ Wikipedia zum Stichwort „Scientology“ unter

                   http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology

nachgelesen werden. Auf dieser Website fand ich unter dem Abschnitt „Der Thetan“ eine ungeheuerliche Information, die möglicherweise verfälscht ist, an der aber einiges Wahre sein muss.

 

In dem Beitrag der Enzyklopädie wird ausgehend von Informationen der Scientology berichtet, dass „vor 75 Millionen [unzählige Body-Thetane (Menschen) zur Erde verschleppt]“ wurden, „um ein damaliges Überbevölkerungsproblem zu lösen“. Sie seien „in gefrorenem Zustand in der Nähe von Vulkanen platziert, und diese dann mithilfe von Wasserstoffbomben zur Explosion gebracht“ worden. Als Verursacher der Katastrophe, die den Namen „incident II“ trägt, wird „Xenu“ genannt, der – nach den Darlegungen der Scientology – >>Herrscher über eine Konföderation von 21 Sonnen und 76 Planeten<< gewesen sei. „Nach 6-jährigen Auseinandersetzung sei Xenu von loyalen Offizieren gefangen genommen worden, indem er in einem von einer ewigen Batterie versorgten Kraftfeld in den Bergen eingesperrt wurde – dort soll er sich noch heute befinden.“

 

Aus der Information der Scientologen zu  „incident II“ leitet sich die Frage ab, was sich hinter „incident I“ verbirgt. Aber es fragt sich auch, woher die Scientologen die Millionen Jahre alten Hintergrundinformationen haben. Welche geistige Führung verbirgt sich hinter dem Gründer L. Ron Hubbard von Scientology. Er trat 1950 mit der „Dianetik“ und 1952 mit dem Buch „Scientology 8-80“ an die Öffentlichkeit. Seine Lehre enthält bereits Elemente der Geisteslehre! Woher kannte er die Existenz von kosmischen Konföderationen? 1954 gründete er in den USA die „Church of Scientology“ mit dem Anspruch einer Religion. Scientology bedeutet wortwörtlich Wissen über das Wissen!

 

Den indirekten Beweis des ungeheuren Missbrauchs der Erde als Sträflingsplanet lieferten – sicherlich ungewollt – Eduard Meier und die Plejaren, als sie im FIGU-Bulletin Nr. 50 vom Dezember 2004 über die Anzahl an Geistformen informierten, die an die Erde gebunden sind: „Gemäß der planetaren Geistform-Speicherbank existieren zur Zeit (18.4.2004) 128'713'911'000 vielfach inkarnierte Geistformen in der Geistformebene, während laut plejarischen Angaben und gemäß den Aufzeichnungen der Speicherbänke am 8.4.2004 auf der Erde 7'101'500'011 Menschen lebten und also gleichermaßen viele Geistformen reinkarniert waren.“ (Ebd., S. 5) Eine Erklärung zu dieser riesigen Anzahl von 135,8 Milliarden Geistformen gab Eduard Meier bisher nicht. Der Hinweis auf „vielfach inkarnierte Geistformen“ ist für eine mögliche Deutung insofern wesentlich, weil es sich um keine Neugeistformen handelt.

 

Da zu keiner Zeit mehr Menschen zugleich auf der Erde als heute lebten und aus den Informationen der Plejaren für die Erde keine Katastrophen bekannt sind, die Milliarden Menschen betrafen, da sich selbst bei Aufsummierung aller bei irdischen Katastrophen ums Leben gekommenen Menschen höchsten eine Anzahl von wenigen Milliarden ergibt, müssen im Verlaufe von Hunderten Millionen Jahren insgesamt mehr als 100 Milliarden Straftäter zur Erde gebracht worden sein! Sie kamen von den „verschiedensten Welten“ (vgl. SKB, S. 195).

 

Geht man von der heutigen Praxis der vorgeblich „sehr humanen und zweckdienlichen [Form]“ der „Einheitsahndung“ der Plejaren aus, der „Verbannung auf Lebzeit“, so konnten sich die Verbannten weder vermehren, weil „nur gleichgeschlechtliche Lebensformen“ auf einen Planeten gebracht wurden, noch verfügten sie über technische Hilfsmittel, die man ihnen bei Kontrollen entzog. Die „Fehlbaren“ wurden vorgeblich während der „Verbannungszeit in ihrer Entwicklung [nicht gehemmt]“ (vgl. SKB, S. 194)! Doch sie konnten auf der Erde – bis auf große Ausnahmen – keine Kulturen entwickeln und hinterließen lediglich ihren Geist! Warum Eduard Meier diese Form der Bestrafung als „phantastisch“ bezeichnet (vgl. ebd.), ist schon deshalb nicht nachvollziehbar, weil nach dem natürlichen Tod der Deportierten für Dutzende Millionen Jahre der Eingang in ein riesiges zeitloses geistiges Gefängnis überwiegend negativ dominanter Geistformen folgte, die in ihrer geistigen Entwicklung wegen kaum gegebener Inkarnationsmöglichkeiten weitgehend stagnierten. Dieses riesige Gefängnis im Jenseitsraum ist noch heute vorhanden! Von seiner Existenz sind alle Erdenmenschen betroffen, ohne dass sie es als Inkarnierte erahnen. Wer gab außerirdischen Menschheiten das Recht, die geistige Entwicklung von mehr als 135 Milliarden Geistformen in ihrer Entwicklung auf nicht absehbare Zeit extrem zu behindern?

 

Eine weitere deutliche Information zu dieser Problematik fand ich im UFO-Tatsachenbericht „Eure Erde“ von Ashtar Sheran. Er schreibt:

-         „Ihr lebt auf einem Stern, der seit Beginn seiner Entwicklung als ein Läuterungsplanet auserwählt worden ist.“ (Ebd, S. 7)

-         „Die TERRA ist ein Sonderplanet! Dieser Stern dient der Entwicklung gefallener Menschen, die in ständiger Wiederholung immer wieder re-inkariert werden und nur unglaublich langsam höher kommen. Aber sie haben keine Aussicht, je von diesem Stern TERRA wegzukommen. ... Zunächst stellen wir fest, daß der Stern TERRA innerhalb des Universums – soweit es uns bekannt ist – das Sorgenkind der Universellen Menschheit ist.“ (Ebd., S. 10)

-         „Eure Erde ist in eine Sackgasse geraten, aus der ihr aus eigener Leistung nicht mehr herauskönnt.“ (Ebd., S. 11)

 

Weitere Informationen finden sich in www.wbgrundmann.de/apokalyptische.htm

 

Ausgehend von den Informationen der Plejaren, von Eduard Meier, von den Scientologen sowie von Ashtar Sheran kam ich zur These, dass die Erde – bis hinein in die geistigen Bereiche – negativ dominiert wird und universell eine extreme Ausnahmewelt darstellt. Es bleibt die große Frage, auf welche Weise die seit vielen Millionen Jahren an die Erde gebundenen Geistformen „erlöst“ werden können?

 

 

5. Zur Zuordnung der positiven und negativen geistigen Kräften

 

Nachdem ich hinreichend belegt habe, dass die Darlegungen zur positiven universellen Ausnahmestellung der Erde nicht zutreffen, sondern das Gegenteil richtig sein dürfte, darf ich auch – ausgehend von meinen persönlichen Erfahrungen – konstatieren, dass Signale, die ich über das linke geistige Gehör aufnehme, von positiv dominanten geistigen Kräften kommen, während für das rechte geistige Gehör eine geistige Ebene negativer Dominanz „zuständig“ ist. Ich betone jedoch ausdrücklich, dass ich zuweilen über Signale von rechts in schwierigen Situationen in starker Form positiv unterstützt wurde, so dass ich heute sowohl von meiner Linken Geistigen Führung (LGF) als auch von meiner Rechten Geistigen Führung (RGF) spreche. Prinzipiell positive Unterstützung hatte ich auch aus der feinstofflichen Ebene des irdischen Jenseits.

 

 

Damit möchte ich mein Schreiben abschließen, auch wenn ich nicht auf alle Hinweise eingehen konnte.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                       Berlin, den 30.06.2009, 22:39 Uhr

 

 

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