E-Mail vom 21.10.2007, 01:54 Uhr, an info@figu.org   Veröffentlichung am 21.10.2007

 

 

 

Von Werner Grundmann                                                     Berlin, den 20./21.10.2007

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Zu den Anschlägen in Karachi

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                     am Donnerstag, dem 18. Oktober 2007 wurden nach der Rückkehr von Benazir Bhutto aus dem Exil die bisher schwersten Terroranschläge in Pakistan verübt. Benazir Bhutto selbst blieb unverletzt, jedoch „mindestens 139 Menschen“ seien in Karachi „getötet“ und „etwa 550 Menschen …verletzt worden“ (vgl. Neues Deutschland vom 20./21. Oktober 2007, S. 1). Ein weiterer, ein kleinerer Anschlag folgte am 19. Oktober.

 

Den Berichten ist zu entnehmen, dass Benazir Bhutto auf ein mögliches Attentat eingestellt war. Nachdem in den vergangenen Wochen weltweit eine relative Ruhe herrschte, waren aber die Brutalität, die Stärke und Präzision der Terrorakte überraschend.

 

Die neuen Anschläge wurden mir durch meine geistige Führung nicht angekündigt. Dies entsprach auch dem Inhalt meiner E-Mail vom 18.09.2007, 14 Uhr 25, an Eduard Meier zur „Dritten Klage und Einstellung meiner reaktiven Arbeiten“. Darin hatte ich ihm geschrieben:

 

>> Ich werde … künftig keine Warnungen vor terroristischen Anschlägen aus geistigen Ebenen an die FIGU weitergeben. Doch leider dürfte es – so fürchte ich – zu einer dramatischen Zuspitzung des Terrors kommen. Ihre persönliche Nichtaktivität könnte die irdische Dämonie veranlassen, ihre eigene Existenz in adäquater Form noch stärker als bisher nachzuweisen. Für die vielen zu erwartenden Toten und Verletzten werden Sie eines Tages die Verantwortung übernehmen müssen! <<

 

Kommentar:

Eduard Meier hat die vergangenen Wochen wiederum nicht genutzt, um im Sinne des möglichen universellen Wandels zu sich selbst und zu seiner eigentlichen Mission zu finden! Die irdische Situation wird sich folglich weiter zuspitzen, weil die Hintergrundmächte ihre irdischen Stellvertreterkämpfe um die geistige und weltliche Vorherrschaft über die Erdenmenschheit verstärkt fortgesetzt werden. Es wird weitere und vielleicht noch schlimmere Anschläge geben. Auch in anderer Hinsicht wird sich die internationale Lage wieder zuspitzen. Dies dürfte sich z. B. in einem neuen Wettrüsten der Großmächte und im Atomstreit mit dem Iran äußern.

 

Hintergründe:

Die politische Situation in Pakistan ist typisch für eine mögliche Auseinandersetzung der Hintergrundmächte um den Erhalt bzw. um die Ausdehnung der geistigen, politischen und wirtschaftlichen Vorherrschaft. Während die von den USA unterstützte und damit letztlich von Gott Arus beeinflusste Benazir Bhutto den Weg der „Demokratie“ nach amerikanischem Vorbild gehen möchte, werden die bisherigen Militärmachthaber unwissentlich von Gottes Sohn Aruseak alias Ashtar Sheran auf ihrem absolutistischem Weg gehalten, wobei fundamentalistische und terroristische Kräfte verfügbar sein werden, wenn durch „demokratische“ Wahlen ein Machtverlust der etablierten Kräfte droht.

 

In den Semjase-Kontakt-Berichten las ich, dass die Demokratie irdischer Machart die schlimmste Herrschaftsform nach der Diktatur sei. Das liegt meines Erachtens daran, dass die vorherrschende irdische „Demokratie“ vom Kapital dominiert wird. Es vermag allein aus seiner Existenz heraus eine analoge Diktatur auszuüben wie ein Diktator, nur eben mit den Mitteln der Scheindemokratie und – in ihrer am „höchsten“ entwickelten Form – ohne Diktatoren. Dies setzt jedoch voraus, dass „freie“ Marktwirtschaft herrscht, dass also „demokratische“ Entscheidungen zu wirtschaftlichen Fragen ausgeschlossen werden. Das Problematische der „freien“ Marktwirtschaft äußert sich darin, dass sowohl die Reichen als auch die Armen ihren Systemwirkungen tendenziell unterworfen sind. Relativ unabhängig von den Personen kommt es zur Herausbildung von Klassen und Schichten, kommt es gesetzmäßig zur Entstehung von nahezu unbegrenztem privatem (und nationalem) Reichtum sowie zur Verarmung von Menschen, von Völkern und der Natur. Das in den USA seit über hundert Jahren verbreitete „Evangelium des Reichtums“ von Andrew Carnegie ist die ideologische Krönung dieser Entartung von Privatökonomie. Es basiert auf Individualismus, Privateigentum, dem „Gesetz der Anhäufung von Reichtum“ und dem „Gesetz der Konkurrenz“. Doch es wäre verfehlt, den „amerikanischen Verantwortlichen“, die sich „mörderisch und verbrecherisch gegenüber dem Planeten, der gesamten Fauna und Flora und gegenüber der gesamten Menschheit“ die entscheidende Schuld zu geben (vgl. SKB, S. 2554);  es sind die Wirkungen des privatökonomisch dominierten gesellschaftlichen Systems! Die Personen sind austauschbar!

 

Gegen die Konkurrenz und Macht des Kapitals der führenden kapitalistischen Länder helfen in den unterentwickelten Ländern nur extreme Ausbeutung, Verkauf von Natur und das Wirtschaften zu Lasten der Natur. Wenn all dies nicht ausreicht, um sich gegenüber dem übermächtigen Fremdkapital zu behaupten, wird Diktatur oder gar blanker Terror zum letzten Mittel!

 

Bezug zu Eduard Meiers Mission:

Mir ist aus den Kontakt-Berichten bekannt, dass Eduard Meier das Abstrahieren vom Individuellen und die Existenz sowie das Wirken gesellschaftlicher Zusammenhänge oder gar von Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung nicht akzeptiert. Er erkennt nicht, dass die Gesellschaft selbst Gegenstand der Forschung sein muss und geht davon aus, „dass jeder einzelne Mensch in persönlicher Form die Initiative ergreifen und handeln muss“, um „um die Welt und die Dinge“ zu ändern. Es reiche nicht aus, wenn sich „einzelne Menschen gruppieren“, um „zusammen mit Gleichgesinnten … eine handlungsfähige und zweckdienliche Kraft“ zu formieren, wodurch „das Negative zum Besseren geändert und ein tatsächlicher Fortschritt erzielt werden kann.“ Dieses „Fehlverhalten“ liegt nach seiner Auffassung „in der Nichtanerkennung und Ablehnung der Selbstverantwortung … sowie im Nichtkennen und Nichterfassen der Wahrheit aller Dinge“. Eduard Meier sucht in diesem Zusammenhang nach einem „Machtwort …, das sofort die erforderliche positive Wirkung zeitigt“. Er findet es aber nicht und verweist darauf, dass sich alles so verhält, wie „schon zu Nokodemions Zeiten“ (vgl. SKB, S. 2684)!

 

Vielleicht sollte Eduard Meier noch einmal prüfen, warum ihn die Schöpfung zum Ausnahmeplaneten Erde geführt hat, worin sich die Menschheit der Erde prinzipiell von anderen Menschheiten unterscheidet, warum er die „Unlogik“ der Erdenmenschen nicht versteht und was sich hinter alldem verbergen könnte. Kann es überhaupt dauerhafte Fortschritte auf der Erde geben, wenn erstens die Ursachen der irdischen Fehlentwicklung oder gar Negativentwicklung nicht erkannt wurden, wenn zweitens keine theoretisch begründeten Vorstellungen existieren, wie die bisherige Entwicklung schrittweise durch eine progressive Entwicklung abgelöst werden kann? Kann es sein, dass die Erdenmenschen in einem selbstzerstörerischen Gesellschaftssystem gefangen sind, ohne bisher die wahren Ursachen zu erkennen? Können „harte Worte der Wahrheit“ helfen, wenn die vorgebliche Wahrheit gar nicht erkannt wurde – so wie bereits zu Nokodemions Zeiten? Kann es sein, dass die Ursache für das Nichterkennen der Wahrheit seit Milliarden von Jahren in der einseitig auf strenge Logik ausgerichteten Denkweise und im Negieren notwendigen dialektischen Denkens zu finden ist, weil logisches Denken sowohl Wechselwirkungen innerhalb der Gesellschaft als auch gesetzmäßige Negativentwicklungen ausschließt?

 

Sollte das Letztere zutreffen, dann bleibt nur zu fragen, wie der geistig unterentwickelten Erdenmenschheit zum dialektischen Denken verholfen wurde und wie es möglich war, dass ein Erdenmensch unter Nutzung dieser Denkweise zu jenen Erkenntnissen fand, nach denen die geistigen Vorgänger des Eduard Meier seit Milliarden Jahren suchen.

 

Auch wenn es um ein äußerst unwahrscheinliches Ereignis geht: Wenn die Inkarnationen der einzigen aus der Ebene Arahat Athersata zurückgekehrten Geistform nach extrem langer Zeit zu keiner Antwort für die Ursachen universeller Fehlentwicklung fanden, könnte ihre unzureichende Denkweise, das ausschließlich logische Denken die entscheidende Erklärung geben. Wer – wie Arahat Athersata – die „logische Denkweise als naturgesetzmäßig betrachtet“ (vgl. „Arahat Athersata“, S. 145),  kann offenbar auch nicht von befähigten Intelligenzen zur dialektischen Denkweise inspiriert werden. Er muss es in der tagtäglichen Praxis ausgehend von Erkenntnissen lernen, die Intelligenzen im Verlaufe einer langen Zeit aus eigener Erfahrung gewannen. Die Erde könnte als universeller Ausnahmeplanet eine solche Welt sein, die dieses Lernen dann ermöglicht, wenn ihre Eigenentwicklung zum Negativen, zum Selbstzerstörerischen, führt.

 

Eduard Meiers Mission dürfte darin bestehen, die wahre Ausnahmestellung der Erde zu erkennen sowie die grundlegenden Ursachen ihrer Entstehung zu akzeptieren, um all seine Kräften zur Normalisierung der irdischen Ausnahmewelt einzusetzen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                             Berlin, den 21. Oktober 2007, 01:54 Uhr