E-Mail am 08.01.07, 02:19 Uhr, an info@figu.org

E-Mail am 09.01.07, 01:50 Uhr an info@figu.org 

Veröffentlichung am 09.01.2007; Korrekturen am 08.11.2007

 

 

============================E-Mail vom 08.01.2007, Anfang

 

Von Werner Grundmann                                                                     

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

nachfolgend übersende ich Ihnen in Ergänzung meiner E-Mail vom 3. Januar 2007 weitere

Thesen zur Entstehung und Entwicklung der monotheistischen Religionen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann            Berlin, den 8. Januar 2007, 02:18 Uhr

 

 

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Thesen zum Islam

(Auszug aus den „Thesen zur Entstehung und Entwicklung

der monotheistischen Religionen“)

 

 

These: Die Entstehung des Islam als streng monotheistische Religion wurde auf Weisung von Gott Arus initiiert, um die Ausdehnung der katholischen Lehre zu beschränken, um den Verlust an geistiger Macht gegenüber Aruseak auszugleichen sowie um einen eigenständigen geistigen und weltlichen Einflussbereich zu schaffen und diesen auszudehnen.

 

Anmerkungen:

- Der Anspruch von Gott Arus äußert sich bereits im Symbol des Islam. Es enthält das in arabischer Schrift geschriebene Glaubensbekenntnis der Muslime: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet“ (vgl. G. Staguhn: „Gott und die Götter. Die Geschichte der großen Religionen“, Carl Hanser Verlag 2003, S. 177).  In der 112. (der drittletzten) Sure des Korans heißt es: „Gott ist der einzige und ewige Gott. Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt, und kein Wesen ist ihm gleich.“ Damit wurde – im Sinne des Islam – der möglichen Existenz eines Gottessohnes, dessen mögliche Gleichstellung zu Gottvater und der „Menschwerdung Gottes“ der Boden entzogen. Für den Islam konnte deshalb Mohammed (ca. 570 bis 632 n. Chr.) „nur“ Prophet und Sendbote Gottes sein. Er sollte die monotheistische Urreligion verkünden (vgl. M. Hattstein: „Weltreligionen“, Verlag Könemann 1997, S. 94).

 

- „Der Glaube an den einen und einzigen Gott Allah ist das Herzstück des Islam.“ (ebd., S. 97) „Keiner ist ihm gleichrangig.“ (Ebd., S. 98) Damit leugnet der „Islam den Anspruch des historischen Jesus auf Göttlichkeit und Gottessohnesschaft“ (vgl. S. 98). Das Trinitätsdogma sei ein „verkappter Polytheismus“ (vgl. ebd.). Allein aus diesen wenigen Sätzen wird deutlich, dass der Islam gegen den wachsenden Einfluss der wesentlich von Aruseak geschaffenen christlichen Lehre gerichtet war.

 

- Das Verbot des Islam, keinen Menschen, auch nicht den Propheten, bildlich darzustellen, richtete sich offenbar gleichfalls gegen Aruseak. Die Ähnlichkeit von Asthar Sheran alias Aruseak, wie sie in jedem seiner „UFO-Tatsachenberichte“ zu sehen ist, mit dem uns bekannten Jesus Christus-Bild lässt vermuten, dass es sehr früh verbreitet wurde, um die Menschheit auf das Aussehen jenes „Gottessohnes“ vorzubereiten, der am Ende der Tage als „Erlöser“ vorgeblich „wiederaufersteht“. Zugleich vergrößerte das Darstellungsverbot den Abstand zu Gott und verbarg umso wirksamer seine Identität als Gottesgeist eines Menschen!

 

- Es gelang der geistigen Führung unter Gott Arus, in der Person des Propheten Mohammed, den Religionsstifter, „Kriegsherren und Staatsmann“ zu vereinen. „Seine Macht … entsprach“  zuletzt „der eines Königs“! Damit war eine ideologische Voraussetzung für den „militärisch Heiligen Krieg“ zur Verbreitung des Islam geschaffen worden (vgl. G. Staguhn, a. a. O., S. 190,196/197).

 

- Die folgenden Jahrhunderte waren geprägt von der Christianisierung des Okzidents und der Islamisierung des Orients, Nordafrikas und Spaniens, was der Ausdehnung der geistigen und weltlichen Macht der von Aruseak dominierten katholischen Kirche einerseits und des von Gott Arus weitgehend beherrschten Islam andererseits galt. Zugleich dehnten die monotheistischen Religionen ihre innere Macht über die weltlichen Herrscher aus, deren Machtübernahme von den geistlichen Führern gebilligt werden musste. In den jeweiligen Einflusssphären entstanden „heilige Reiche“ und „Gottesstaaten“. Es stellt sich die Frage, ob die von der katholischen Kirche initiierten Kreuzzüge in erster Linie als Versuche des Aruseak einzuordnen sind, die geistige und weltliche Macht wieder zurückzudrängen, die Gott Arus durch die Schaffung des Islam gewonnen hatte.

 

 

 

These: Hinter der Spaltung des Islam in Sunniten und Schiiten verbergen sich die Machtinteressen und unterschiedliche Strategien von Gott Arus und Gottessohn Aruseak.

 

Anmerkungen:

- Der Kampf um die rechtmäßige Nachfolge und um die Erbansprüche nach dem Tode von Mohammed im Jahre 632 führte innerhalb weniger Jahrzehnte zur Spaltung des Islam in Sunniten und Schiiten. Die ersten Nachfolger von Mohammed, die Kalifen, waren – durch frühen Tod oder nach ihrer Ermordung – teils nur wenige Jahre als „Stellvertreter“ des Propheten und Leiter der muslimischen Gemeinde tätig. Es kam zu einer „Kette von Kalifenmorden“ (vgl. Staguhn, a. a. O, S. 199), wobei die ersten drei Kalifen, Abu Bakr (Abu Bekr), Omar (Umar) und Osman (Uthman, Othman), treue Gefolgsleute des Propheten waren, und Omar bis zum Jahre 642 für eine „machtvolle und rasche Ausbreitung des islamischen Gottesstaates“ bis nach Syrien, Ägypten und Persien sorgte (vgl. ebd., S. 198-199).

 

- Nach der Ermordung von Osman ging im Jahre 656 „die Kalifenwürde auf Mohammeds Schwiegersohn Ali über, der … schon nach Mohammeds Tod dessen Nachfolge angestrebt“ hatte (vgl. ebd., S. 199). Auch Ali wurde ermordet. Seinen Nachfolger, Moawija (Muawija), unterstützte die Lieblingsfrau Mohammeds. Moawija wird von den Anhängern Alis als „unrechtmäßig an die Macht gekommen“ abgelehnt. Damit begann die „so genannte Shia (wörtlich: Absplitterung, Partei), jene Richtung im Islam, der sich die Shiiten zuordnen“ (vgl. ebd., S. 199/200). Sie „leben heute vor allem im Iran, wo der shiitische Islam seit dem 16. Jahrhundert Staatsreligion ist, im Süden des Iraks, in Syrien und Pakistan. Die große Mehrheit der Muslime bezeichnet sich als Sunniten. Sie berufen sich allein auf die Sunna, das heißt auf die Überlieferungen des Propheten und seiner ersten Gefährten, zu denen Ali nicht gezählt wird“ (vgl. ebd., S. 200).

 

- In Kenntnis der von Gott Arus und Gottes Sohn Aruseak geführten konträren Mächte zur geistigen Beherrschung der Erdenmenschheit könnte man vermuten, dass die Morde an den ersten Kalifen der Sicherung ihres jeweiligen Machteinflusses dienten und dass das Argument der  Rechtmäßigkeit für die Nachfolge Mohammeds nur vorgeschoben war. Doch ob diese Vermutung zutrifft, ferner welche Kräfte sich hinter den gespaltenen Glaubensrichtungen des Islam verbergen und welche Strategie von den beiden Parteien ausgeht, lässt sich wohl nur aus historischen Erfahrungen und aus dem Vergleich zur Entwicklung mit anderen Religionen und Ländern folgern.

 

- Ali, der Schwiegersohn Mohammeds, gilt als vierter Kalif der Muslime und war als erster Imam Leiter der Gemeinde der Schiiten.

   Für die Schiiten ist erstens kennzeichnend, dass sie die Bedeutung und Stellung Alis überhöhten. Sie fügten „dem allgemeinen Glaubensbekenntnis … den Zusatz ‚und Ali ist der Freund Gottes’ an (vgl. M. Hattstein: „Weltreligionen“, a. a. O., S. 110). „Extremere Gruppen [steigerten] die Verehrung Alis [dahin], daß sie in ihm, wie in den zu seiner Nachfolge berechtigten Abkömmlingen nicht bloß die wahren Imame (Gemeindehäupter), sondern geradezu Inkarnationen der Gottheit sahen“ (vgl. „Meyers Konversations-Lexikon“, 1896, Bd. 15, S. 453).

   Zweitens entstand in der schiitischen Gemeinde ein Erlöser-Glaube, eine Heilssehnsucht, ein Glauben an den „’Erwarteten’ (Mahdi)“. Er entstand, als der „12. Imam, Mohammed el Mahdi, beim Tod seines Vaters … als Kind ‚in die Verborgenheit’ [einging]“ (vgl. M. Hattstein: „Weltreligionen“, a. a. O., S. 112). Er „[wird] am Ende der Zeiten als ‚der Erwartete’ (al Mahdi) wiederkehren“ (vgl. ebd.). „In einigen Punkten – Messianismus und chiliastische Heilserwartung, Märtyrerkult … Unfehlbarkeit der Imame – steht die Schia dem (frühen) Christentum und auch dem Judentum gedanklich noch näher als der sunnitische Islam“ (vgl. ebd., S. 111).

   Drittens ist für die Schiiten die hierarchisch aufgebaute und an der Religion gebundene Herrschaftsform charakteristisch, die besonders im Iran ausgeprägt ist. Westlich orientierte Reformversuche der Schahs der Pahlawi-Dynastie wurden von der Geistlichkeit bekämpft, führten zum Sturz des Schah-Regimes und mit der Bildung der „Islamischen Republik“ zur Schaffung eines Gottesstaates, in der „der islamischen Geistlichkeit eine führende Rolle zuerkannt“ wurde. Ayatollah Chomenei hatte „die Position des ‚herrschenden Gottesgelehrten’“ (vgl. ebd., S. 113-115). Diese Entwicklung zum „politischen Fundamentalismus im Islam beruht auf einem grundlegenden Missverständnis des Korans. Dieser ist nämlich das einzige heilige Buch, das den Gottesstaat verbietet, also jede staatliche Herrschaftsform, die sich auf Gott beruft“ (vgl. G. Staguhn: „Gott und die Götter“, S. 203).

 

   Die geistige Verwandtschaft des schiitischen zum katholischen Glauben ist nicht zu übersehen! Es ist offensichtlich, dass sich hinter der Abspaltung der Schiiten Aruseak verbirgt.

 

- Jene große Mehrheit der Muslime, die sich als Sunniten bezeichnen, verfolgte in den Jahrzehnten und Jahrhunderten nach dem Tode Mohammeds eine erfolgreiche andere Strategie, die zwar den „Kleinen Heiligen Krieg (Dschihad)“ auf den Schlachtfeldern einschloss (vgl. ebd. S. 199), jedoch auf Toleranz gegenüber Andersgläubigen, auf wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Fortschritt setzte. Die islamische Welt wurde zum Ort geistiger Blüte, sie erlebte regelrechte Höhenflüge in Kunst und Wissenschaft. In Kairo wurde im Jahre 971 die erste Universität der Welt gegründet.“ (Ebd., S. 201) 

   Den Grundstein für den schnellen Erfolg des Islam legte Mohammed selbst. Für ihn „[waren] Politik, Krieg, Religion von Anfang an eng miteinander verflochten“. Der Krieg war zunächst „Überlebenskampf, den Mohammed gegen Mekka führte, wurde schließlich ein echter Krieg mit zahlreichen Schlachten zwischen Medina und Mekka.“ Doch Mohammed strebte Siege ohne Verluste an und „zeigte sich … äußerst milde gegenüber seinen früheren Feinden.“ (Vgl. ebd., S. 196)

    Auch nach Mohammed wurden von seinen Nachfolgern zwar Kriege geführt, um die Menschen für die neue Religion zu gewinnen. „Es bleibt aber zu betonen, dass der Islam gegenüber Juden und Christen lange Zeit sehr tolerant war. Sie konnten ihre Religion im islamischen Reich frei ausüben, mussten dafür allerdings eine Steuer entrichten. Die Toleranz des Islams ergibt sich aus dem Koran selbst.“ In „der Sure 2, Vers 256, … heißt [es]: ‚Kein Zwang in der Religion.’“ (Vgl. ebd., S. 191) Der „Übertritt zum Islam [brachte] viele soziale Vorteile mit sich und [vermittelte] ein starkes Gefühl der Überlegenheit“. Da die „Muslime selbst von jeder Steuer befreit [waren]“, war „der Islam daran interessiert, möglichst viele nicht-muslimische Untertanen zu haben“ (vgl. ebd., S. 200).

   „Die Zeit nach dem Propheten Mohammed ist die Zeit der ‚schura’ (Beratung und Kontrolle) und des ‚bajat’ (Gesellschaftsvertrag). Das heißt: Das Volk wählt seine politischen Führer und wählt diese auch wieder ab. Der Koran spricht niemandem nach Mohammed das Recht zu, ein Stellvertreter oder Beauftragter Allahs zu sein. Allein dem Propheten stand es zu, im Namen Allahs zu sprechen und zu handeln.“ (Ebd., S. 204)

   „Die Feindschaft zwischen Christentum und Islam sollte man auf keinen Fall dem Islam anlasten. Tatsächlich ist sie von Christen künstlich entfacht worden.“ (Ebd., S. 191)

 

   Aus den Zitaten wird die völlig andere Strategie deutlich, die von Seiten der Sunniten angewandt wurde, um möglichst erfolgreich dem Islam zum Siegeszug zu verhelfen und möglichst viele Menschen ohne Zwang zu gewinnen. Allein schon das geschickte ökonomische Vorgehen spricht dafür, dass sich hinter dieser Strategie Gott Arus verbarg.

 

============================E-Mail vom 08.01.2007, Ende

 

 

 

============================E-Mail vom 09.01.2007, Anfang

 

Von Werner Grundmann                                                                     

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

nachfolgend übersende ich Ihnen in Ergänzung meiner E-Mail vom 8. Januar 2007

(Thesen zum Islam) die Mohammed-These.

 

Die drei Thesen zum Islam werde ich noch heute auf meiner Homepage

 

        http://www.wbgrundmann.de

 

veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann            Berlin, den 9. Januar 2007, 01:50 Uhr

 

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These: Mohammed wurde von Gott Arus als Werkzeug zur Schaffung einer monotheistischen Religion genutzt.

 

Anmerkungen:

- Mohammed ist ein geistiger Vorgänger von Eduard Meier: Aus OM erfahren wir, dass „den Menschengeschlechtern und Völkern der Erde Propheten von alters her [gegeben waren], so also ward gesendet der Henoch und der Elja, der Jesaja und der Jeremja, und der Jmmanuel und der Mohammed in direkter Folge und steter Wiedergeburt“ (ebd., S. 37). Später wird ausgehend von Nokodemion ergänzt: „Und also wird sein als Prophet der Neuzeit, wenn sich rundet die Zeit der Zeit, und wenn sein Name wird besagen, dass er der Hüter des Schatzes ist“ (vgl. ebd., S. 268). Laut Asket bedeutet der Name Eduard „Hüter des Schatzes“, wobei als Schatz die Geisteslehre gemeint ist (vgl. SKB, S. 357).

 

- Mohammed wurde 571 n. Chr. in Mekka „als Sohn einer jungen, in Armut lebenden Witwe geboren“, nahm im Alter von 25 Jahren „[mit Freuden] das Heiratsangebot“ der 15 Jahre älteren „reichen Kaufmannswitwe Chadidscha“ an, wurde „durch die Heirat ein reicher Kaufmann ohne materielle Sorgen“ (vgl. G. Staguhn: „Gott und die Götter“, S. 179), hatte mit 40 Jahren jenes „visionäre Erlebnis“ (vgl. ebd., S. 180), das ihn zum Religionsstifter werden ließ, entwickelte sich auch zum „Kriegsherrn und Staatsmann“ (vgl. ebd., S. 190) und war am Ende seines Lebens „nicht mehr nur das geistige Oberhaupt einer neuen Religion, sondern Leiter und Organisator eines Gottesstaates. Das bedeutete, dass er die Gesetze und die Rechtsprechung bestimmte, ebenso die Steuern festlegte und dem Heer den Oberbefehl erteilte. Seine Macht war vollkommen; sie entsprach der eines Königs. Mohammed selbst sah sich freilich nur als Vollstrecker göttlicher Befehle.“ (Vgl. ebd., S. 196/197) Doch was für eine ungewöhnliche Entwicklung für einen Propheten der Schöpfung! Oder war er vor allem Prophet von Allah, von Gott Arus?

 

- Mohammed war auch in anderer Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung seiner Zeit. Während sich „Christus“ als „der entsagungsvolle Asket“ verhielt, war „Mohammed der Schwerenöter mit seinen vielen Frauen und Sklavinnen“ (vgl. ebd., S. 192). „Sein Verlangen nach schönen Frauen war so stark, dass er sich nicht, wie der Koran verlangte, mit vier Frauen zufrieden geben konnte, sondern einen ganzen Harem unterhielt. Vor seinen Gläubigen rechtfertigte er das durch eine besondere Offenbarung, in der ihm Allah sagte: >>Dir, o Prophet, erlauben wir alle Frauen, die du durch eine Morgengabe erkauft hast, und ebenso deine Sklavinnen, welche dir Allah (aus Kriegsbeuten) geschenkt hat … Diese Freiheit sollst nur du haben vor den übrigen Gläubigen …<<. Mohammed war ein Meister darin, sich seine persönlichen Gelüste von Allah absegnen zu lassen. … Aischa … seine Lieblingsfrau … war die Tochter seines Freundes Abu Bakr, die Mohammed als zehnjähriges Mädchen geheiratet hat.“ (Vgl. ebd., S. 197/198) Ein Prophet mit einem bestimmten Hang zur Maßlosigkeit, der Sklavinnen unterhielt!? Kann dies damit entschuldigt werden, dass er ein Kind seiner Zeit war? Wer konnte Mohammed genetisch so formen, dass seine Verhaltensweise genau zu seiner gewollten „Mission“ passte und er damit zum Abhängigen seiner geistigen Führung wurde?

 

- Als Mohammed etwa vierzig Jahre alt war, „[interessierten ihn] die Geschäfte nicht mehr, da sie ohnehin von selbst blühten. Viel mehr beschäftigten ihn religiöse Fragen. … Eines Tages hatte er in einer Höhle des Berges Hira ein visionäres Erlebnis: Während er schlief, so erzählt die Legende, erschien ihm der Erzengel Gabriel, jener Engel, der auch im Christentum für Offenbarungen zuständig ist. … Als Mohammed erwachte“ und ins Freie trat, „hörte er eine Stimme vom Himmel herab sagen: >>Mohammed, du bist der Gesandte Allahs und ich bin Gabriel.<< (Vgl. ebd., S. 180) Beim zweiten Erscheinen von Gabriel „erhält [Mohammed] den göttlichen Auftrag, den Inhalt seiner Offenbarung in der Welt zu verbreiten.“

   „Der Koran … ist im Verständnis der Muslime kein von Mohammed verfasstes Buch, sondern es sind Allahs eigene Worte, die Mohammed durch den Erzengel Gabriel in klarer arabischer Sprache über einen Zeitraum von 23 Jahren offenbart wurden. Der Koran ist überirdischen Ursprungs … Der Koran ist als heiliger Text nur ein Teil von Allahs Wort.“

    “Mohammed … empfing den Koran in einer Art Trancezustand. Seine bewusste und willentliche Persönlichkeit war dabei vollkommen ausgeschaltet. Es wird berichtet, dass Mohammed bei diesen Offenbarungs-Ereignissen wie von einer Zentnerlast zu Boden geworfen wurde und ein krampfartiges Zittern sich seines Körpers bemächtigte … ähnlich wie bei einem epileptischen Anfall.“ (Vgl. ebd., S. 182)

 

   Es stellt sich die Frage, wer in der Lage ist, über große Entfernungen die geschilderten Anfälle auszulösen und zugleich Informationen zu übertragen. „Mohammed selbst zog stets eine scharfe Trennungslinie zwischen dem, was er von Allah als dessen offenbarte Botschaft empfing, und dem was ihm sein eigenes Denken eingab“, wobei der Koran „betont und endlos [mit äußerstem Nachdruck] wiederholt wird, dass Allah der einzige, wahre und unteilbare Gott ist.“ (Vgl. ebd., S. 182/183)

    Ich kenne die beschriebenen Anfälle bei meinem Sohn – wenn auch ohne Informationsübertragung! Sie könnten teilweise epileptischer Natur gewesen sein; doch es gab einen auffälligen Zusammenhang zwischen bestimmten von mir erzielten Erkenntnisfortschritten und der unmittelbaren Folge ihres Auftretens bei meinem Sohn!

    Bemerkenswert ist, dass der „Engel Gabriel“ die Maria schwängerte und damit der leibliche Vater von Jmmanuel alias Jesus Christus war (vgl. „Talmud Jmmanuel“, S. 10-12). Er war auch der Vater des „ersten“ Henok (vgl. OM, S. 138, Vers 565). Ist dieser „Engel“ etwa einer der extrem Langlebigen, die unter dem „Gott der Götter“, Arus I, auf eine Lebenserwartung von 15'000 Jahren genetisch ausgerichtet wurden? Wenn er damals seinem „Herrn der Herren“ diente – wem diente er zu Jmmanuels und zu Mohammeds Zeiten? Vielleicht dem Gottesgeist von Arus?

 

- Dass „Mohammed ein leidenschaftlicher Prophet Gottes [war], steht außer Zweifel.“ (Vgl. ebd., S. 184) Er hat – das zeigen die Ergebnisse der Ausbreitung des Islam sowie der Inhalt des Korans – die Erwartungen seiner geistigen Führung zur Schaffung einer streng monotheistischen Religion voll erfüllt. Das ist aus heutiger Sicht und in Anbetracht der äußerst scharfen Kritik von Eduard Meier an den irdischen Kultreligionen kaum fassbar. Doch es war jene Zeit der „sträflichen Vernachlässigung der Erdüberwachung vom Weltraum her“ (vgl. Eduard Meier: „Aus den Tiefen des Weltraums …“, S. 312)!

 

 

Nach den Worten von Eduard Meier wird der Islam als „Religion … bezeichnet, die Muhammed im siebenten Jahrhundert n. Chr. mit seiner Lehre ins Leben“ rief (vgl. FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 22, S. 2), d. h., es ist auch Billys Auffassung, dass einer seiner geistigen Vorgänger bei der Schaffung einer Kultreligion entscheidend mitgewirkt hat! Eduard Meier spricht in diesem Zusammenhang auch von der „Herabsendung der einzelnen Offenbarungen“ (vgl. ebd.). Doch wer sandte sie herab, wenn Gott „imaginär“ sein soll – wie Eduard Meier immer wieder behauptet? Dass es Verfälschungen des Korans gab, von denen er berichtet (vgl. ebd., S. 3), hebt die grundlegende Tatsache der Wahrnehmung des Auftrags von Allah durch Mohammed nicht auf. Dass Verteidigungskriege sein mussten, entschuldigt nicht, dass in relativ kurzer Zeit, die neue Religion – auch mit gewaltsamen Mitteln – über ein riesiges Gebiet verbreitet wurde. Vielleicht waren es jene „hintergründige Schläue“ der Intelligenzen der irdischen Dämonie, die der aufrechte Mohammed nicht durchschaute – und seine eigenen menschlichen Schwächen?

 

============================E-Mail vom 09.01.2007, Ende