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Inspirationsthese.doc                  abrufbare Veröffentlichung am 22.04.2010

 

Werner Grundmann                                            Berlin, den 22. April 2010

 

 

Inspirationsthese (aus eigenen Erfahrungen): Inspirationen sind Informationen, die geistige Intelligenzen oder hoch entwickelte Außerirdische über Impulse an bestimmte Personen übermitteln. Sie werden vor allem während des Schlafens gesendet und nach dem Aufwachen im Allgemeinen als eigene Gedanken gedeutet. Erst das Wissen zur Existenz hoch entwickelter Geistwesen und Außerirdischer sowie die Kenntnis ihrer Fähigkeiten ermöglichen es, die neuen Gedanken als von außen übertragen zu erkennen. Die Inspirationen können von positiv und/oder von negativ dominanten Intelligenzen stammen, auch von Intelligenzen, die an die Erde gebunden sind. Die Inspirationen erfolgen in Richtung des eigenen positiven oder negativen Denkens. Eine Person kann unbewusst Beeinflussungen von mehreren Seiten unterliegen. Die Inspirationen sollen Handlungen auslösen und dienen der geistigen Führung, Entwicklung, Verführung oder Beherrschung von Menschen.

 

Anmerkungen:

- Um sich der Inspirationen sicher zu sein, ist entweder Wissen aus der Geisteslehre erforderlich, zumindest aber die Überzeugung der Existenz von höher entwickelten Intelligenzen. Jahrelange Erfahrungen, die eine gezielte geistige Führung vermuten lassen, unterstützen die eigene Sicherheit und erleichtern es, die übermittelten Informationen nach eigener Einsicht zu nutzen.

 

- Das Wissen aus der Geisteslehre reicht jedoch nicht aus, um die Quellen der Inspirationen zu erkennen. Der Empfänger kann nicht sofort sagen, ob eine Inspiration durch Außerirdische, aus einer feinstofflichen geistigen Ebene oder aus einer Reingeistebene erfolgte. Um hinreichende Sicherheit zur Inspirationsquelle zu gewinnen, können ein längerer Erkenntnisprozess, das Begreifen von Zusammenhängen und das Erkennen der Strategie der Inspirierenden erforderlich sein. Wenn hingegen Signale in Form von Tönen zum geistigen Gehör des Empfängers übermittelt werden, kann er bedingt Aussagen zur Quelle der Signale treffen, je nachdem er sie beidseitig, links oder rechts hört. Beidseitig geistig hörbare Signale, auch einzelne Worte, stammen vermutlich aus der feinstofflichen Ebene des irdischen Jenseits. Töne, die der Empfänger mit seinem geistigen Gehör nur links hört, kommen aus einer (positiv dominanten) Reingeistebene, etwa der PETALE-Ebene. Wenn die Töne rechts eintreffen, werden sie nach meiner Erfahrung aus der Reingeistebene des Heiligen Geistes übermittelt.

 

- Unter den heutigen irdischen Bedingungen sind Besonderheiten im Inspirationsgeschehen im positiven und negativen Sinne zu beachten. Sie ergeben sich daraus, dass alle an die Erde direkt oder indirekt gebundenen hoch entwickelten Intelligenzen zwar negativ dominant sind, dafür aber das dialektische Denken beherrschen, was auf die Plejaren und auf positiv dominante Geistesebenen bis zur universell höchsten Reingeistebene PETALE noch nicht oder nur bedingt zutrifft. Daraus folgt, dass das Begreifen von Informationen, die dialektisches Denken erfordern, nur von irdisch gebundenen Intelligenzen inspirativ übermittelt werden können. Der irdische Empfänger derartiger Informationen muss deshalb jeweils prüfen, ob sie der Wahrheitsfindung und der Erhaltung der Schöpfung dienen oder ob er mit hintergründiger Schläue verführt werden soll. Eine der hinterhältigen inspirativen Methoden besteht darin, den Empfänger in Richtung seines eigenen Denkens zur Selbstüberforderung zu drängen; eine andere Vorgehensweise veranlasst den Empfänger, bestimmte seiner Erkenntnisse zu früh zu offenbaren, um ihn unglaubwürdig zu machen.

 

- Nach jahrelangen eigenen Erfahrungen gehe ich heute davon aus, dass die wichtigsten mir inspirativ übermittelten Informationen aus der Ebene des Heiligen Geistes stammen. Sie sind für mich ein Beleg für den dialektischen Wandel vom Bösen zum Guten – je mehr wir uns unserer existenziellen Gefährdung nähern. Unterstützend waren für mich rechts hörbare Signale, die ich erhielt, wenn ich neue wichtige Gedanken in den Computer eingab.

 

- In den Semjase-Kontakt-Berichten (SKB) behauptete Semjase im dreiundzwanzigsten Kontakt am 3. Juni 1975, Vers 136, „dass keinerlei geistige höhere Lebensformen im Verlaufe der letzten 2000 Jahre mit irdischen Menschenwesen in Verbindung getreten sind und ihnen so auch keinerlei Dinge irgendwelcher Form übermittelt haben.“ Und an Eduard Meier gewandt, ergänzte sie: „Seit 2000 Jahren bist du die erste irdisch-menschliche Form, die inspirativ wieder von einer hohen Geistesform angesprochen wird.“ (Vers 137) Weiter führt sie aus, dass „einige Menschen … Selbsttäuschungen in Hinsicht inspirativer Eingebungen erlagen“ (vgl. Verse 139, 141). „In Ehrlichkeit aber sollten sie trotzdem erklären, dass diese Werke aus ihren eigenen Denkvorgängen stammen und keine inspirativen Hintergründe haben.“ (Vers 142) Die Ursache für diese Fehleinschätzung sehe ich darin, dass die Plejaren unfähig waren und sind, geistige Kontakte aus negativ dominanten Geistesebenen zu Menschen der Erde nachzuweisen, weil sie vom Dogma des „schöpferischen Evolutionsgesetzes“ ausgehen, wonach sich alles zum Positiven entwickelt (vgl. SKB, S. 558), und weil deshalb all ihre Technik der Gültigkeit dieses Gesetzes entspricht. 

 

- Aus der Schwierigkeit, die Inspirationsquelle herauszufinden, erwächst die Möglichkeit, dass eine Person im Verlaufe ihres Lebens aus verschiedenen Quellen inspiriert werden kann, ohne dies zu erahnen. Im Nachhinein lässt sich dies aus Brüchen im Lebenslauf historischer Persönlichkeiten oder aus fragwürdigem Sinneswandel ableiten. So z. B. könnten der Prophet Mohammed und der Reformator Martin Luther zumindest aus zwei Quellen inspiriert worden sein, was sich an ihrer späteren antijüdischen Haltung äußerte. Einen generellen Bruch gab es auch im Leben von Lenin, der die Oktoberrevolution entgegen seiner theoretischen Einsicht inszenierte, sowie im Leben von Stalin, dessen Aufgabe entsprechend den Informationen der Plejaren eine ganz andere sein sollte (vgl. SKB, S. 342). Für den Empfänger der Inspirationen bleibt deshalb stets die Eigenverantwortung, ob und wie er die empfangenen Informationen auf der Suche nach dem Erkennen und der Verbreitung von Wahrheiten nutzt.

 

- Der Hauptgrund, warum dem Eduard Meier und den Plejaren sowie ihren geistigen Vorgängern die Ursache der universellen und der irdischen Fehlentwicklung nicht inspirativ übermittelt werden konnte, ist darin zu suchen, dass das Erkennen dieser Ursachen dialektisches Denken erfordert, dass die für sie in Frage kommenden inspirierenden positiv dominanten geistigen Ebenen jedoch selbst nicht zum dialektischen Denken befähigt waren. Es bleibt deshalb nur der Weg, von den „dummen“ und „unlogischen“ Erdenmenschen jenes dialektische Denken zu erlernen, das ihnen seit der Zeit der Antike über die „Ausschüttung des Heiligen Geistes“ von den „Bösen“ inspiriert wurde.

 

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