E-Mail vom 7.12.2005, 20:46 Uhr, an info@figu.org         Veröffentlichung am 9.11.2006

 

Von Werner Grundmann                    

                                              

an Eduard Meier

 

geburtslose Inkarnation?

 

Sehr geehrter Herr Meier,

                                         bei der nochmaligen Durchsicht des FIGU-Bulletins Nr. 47 vom April 2004 fand ich auf den Seiten 6 und 7 Ihre Antwort zur Frage von Horst D. Sennholz nach einer möglichen Inkarnation ohne Geburtsvorgang. Die Frage und Ihre Antwort bezogen sich auf Avatar Babadschi, der als „geburtslose Inkarnation des Gottes Schiwa“ gilt und seit 1970 als „Babadschi (Haidakhan Baba)“ wieder in einem irdischen Menschenkörper erschienen sei“. 

 

Ihre Antwort im genannten FIGU-Bulletin führte letztlich zur Aussage, dass „eine geburtslose Inkarnation wider alle schöpferischen Gesetzmässigkeiten und also absolut unlogisch wäre“. Sie geht damit von der unbegrenzten Gültigkeit des schöpferischen Evolutionsgesetzes aus.

 

Das Anliegen meines heutigen Schreibens ist es, Sie zu bitten, Ihre Antwort noch einmal zu überdenken. Meine Zweifel ergeben sich aus der vermutlichen Existenz der von Ashtar Sheran beschriebenen irdischen Dämonie. Auf der Suche nach der Wahrheit und zur Überwindung der universellen Krise könnte es sich als schwerwiegenden Fehler erweisen, der irdischen Dämonie von vornherein ein schöpfungskonformes Handeln zu unterstellen. Vielmehr dürften schöpfungswidriges Handeln und ihre eigene Logik geradezu eines ihrer wesentlichen Kennzeichen sein – so lange sie keine offizielle Akzeptanz gefunden hat. Um ihre Existenz zu verdecken und ihre Repräsentanten zu schützen, könnte die irdische Dämonie auch eigene Wege der Inkarnation entwickelt haben, die universell sonst unbekannt sind.

 

Wenn meine Zweifel an Ihrer grundlegenden Aussage zu Recht bestehen, müsste wohl ein anderer, ein indirekter Weg gegangen werden, um die Frage der möglichen „geburtslosen Inkarnation des Gottes Schiwa“ zu beantworten.

 

Zunächst drängen sich – auch im Vergleich zu anderen Religionen – folgende Fragen auf:

 

1. Ist die Intelligenz, die sich hinter jenem Hauptgott Schiwa des Hinduismus (in Dreieinigkeit mit Wischnu und Brahma) verbirgt, identisch mit dem Gott der Christenheit, der Juden, des Islam und der anderen monotheistischen Religionen? Gibt es also – falls er existiert – (neben „Gottes Sohn“ und dem „Heiligen Geist“) letztlich nur einen Gott der Erdenmenschheit?

 

2. Sollte es sich beim Gott der Erdenmenschheit tatsächlich um die Geistform des Arus handeln und sollte es eine „geburtslose Inkarnation“ gegeben haben, dann könnte der Name Babadschi auch nur vorgeschoben sein, um die wahre Geistform zu verheimlichen, die sich hinter dem 1970 erschienenen Haidakhan Baba verbirgt. Dies wäre mit Jmmanuel vergleichbar, dessen Identität ja auch durch einen „Gott“, nämlich durch „Gottes Sohn“, Aruseak alias Ashtar Sheran, übernommen wurde! Verbirgt sich also hinter Haidakhan Baba eine andere Geistform als jene von Babadschi?

 

3. Ist „das direkte Eingreifen des angeblich Göttlichen“ zur Änderung des „Laufs der Geschichte“ erforderlich? Leben wir in einer „solchen entscheidenden Zeitenwende“? Befinden wir uns an jenem „Wendepunkt der Geschichte“, da es um „Sein oder Nichtsein“ geht?

 

4. Gibt es heute weltweit Lehren im Sinne „des Gottes Schiwa“, jenes „grossen Führers der Menschheit im Verborgenen“, jenes „grossen Zerstörers des Alten und Wegbereiter des Neuen“?

 

5. Weist die mögliche derzeitige Inkarnation des Hauptgottes Schiwa tatsächlich mit seiner „angeblichen körperlichen Unsterblichkeit … auf noch unentdeckte Entwicklungsmöglichkeiten“ hin? Gibt es andere Beispiele, so dass faktisch von einem beliebigem Hin- und Her-Inkarnieren gesprochen werden kann?

 

 

Eine generelle Antwort auf diese Fragen kann nur sein: Die existenzielle Krise unseres Universums und die mögliche universelle Wende sprechen in sehr hohem Maße für eine „Inkarnation des Gottes Schiwa“ zur heutigen Zeit. Eine solche Inkarnation kann zudem nur innerhalb von Kulturen vollzogen werden, die die „Seelenwanderung“ zu einem wesentlichen Inhalt ihrer Religion erhoben haben.  

 

Fragen, die zu beantworten offen bleiben, sind jene nach verdeckten Informationen der „Inkarnation Gottes“ unabhängig von Babadschi bzw. Schiwa sowie nach geburtslosen Inkarnationen in anderen Zusammenhängen, die eine Überprüfung etwa durch die Plejaren ermöglichen könnten. Die deutlichsten Hinweise zur Beantwortung dieser Fragen fand ich in den zwölf Beiträgen des Dr. J. W. Pastor im „Magazin 2000plus“. Aus diesen Beiträgen hatte ich in den Jahren 2001 bis 2003 Zitatensammlungen zusammengestellt, u. a. die „Erweiterte Zitatensammlung …“ vom 26.01.2002, die ich Ihnen mit meinem ersten Brief vom 08.04.2002 als Anlage 6 übersandte. Sie umfasste die ersten neun Beiträge (1), (2), …, (9) von J. W. Pastor. Die „Zitate aus neuen Beiträgen des J. W. Pastor …“ erhielten Sie als Datei NeuZitJP.doc, angefügt an meine E-Mail, über Frau Gruber am 11.03.2003. In der zuletzt genannten Datei wurden die drei neuen Beiträge (10), (11) und (12) erfasst.

 

Bereits in seinem ersten Beitrag, der im Heft Nr. 140 (1999/1) erschien, sprach J. W. Pastor davon, dass seine Auftraggeber sich „mit dem Recyclen von Seelen [befassen]“ und fügte hinzu: „Wer gezielt außerkörperliche Zustände bewirken kann und höhere physikalische Dimensionen technologisch aufbohrt, kann auch seine galaktischen Stabsoffiziere je nach Erfordernis hin und her inkarnieren.“ (Vgl. 1.09 der Zitatensammlung)

 

In seinem bisher letzten Beitrag sagt uns dann J. W. Pastor, dass „derweil Botschafter“ unter uns leben: „Viele sind hier, aber Ihr hört sie nicht. Sie sind Euch zu gewöhnlich.“ (Vgl. 12.01) Doch Pastor deutet auch an, dass sein „Herr“, der „große Stigmatisierer“, selbst schon in eine menschliche Hülle geschlüpft sein dürfte. Pastor führt in flachsiger Art dessen derzeitige Beschäftigungsmöglichkeiten auf, die vom Absegnen der „neuen Gebotstafeln der Einen Weltreligion“ bis zum „Urlaub auf dem Aldebaran“ reichen (vgl. 12.03).

 

Als besonders informativ betrachte ich Pastors Darlegungen zu seinen eigenen Erfahrungen im Kontakt mit dem „Himmelsheer“, dessen Sprache er vorgeblich kennt (vgl. 8.04). Er habe „bereits als Kind bewusst ab dem Alter von nicht einmal drei Jahren und ein paar Mal danach im Verborgenen direkten Kontakt mit dem Himmelsheer“ gehabt „und ihre Raumschiffe“ besucht (vgl. 7.02). „Im Entrücken habe“ er „die ersten Trainingsstunden seit 40 Jahren hinter“ sich gebracht. Er sei „komplett teleportiert“ worden (vgl. 6.12) und trage zudem ein „galaktisches Handy stets im Mann“ (nicht am Mann!). Davon mache er „schon recht fleissigen Gebrauch“ (vgl. 9.15).

 

Die entscheidende Information von Pastor hinsichtlich der heute betrachteten Problematik betrifft einen Unglücksfall, bei dem er – allein in freier Natur – „den Tod durch Genickbruch starb“. Durch Redimensionierung wurde ihm ein neues körperliches Leben gegeben (vgl. 9.10)! Der Begriff der Redimensionierung war mir bisher fremd.

 

Im Einzelnen beschreibt J. W. Pastor das bedeutsame Ereignis wie folgt:

>>Das Gleichnis vom Täufer als Mond und Christus als Sonne steht in der Neuoffenbarung des Evangeliums durch Jakob Lorber im Band 1, Kapitel 144, hierin sehen wir die Zahlenreihe 1144, welche einen der wichtigsten Schlüssel zu den Botschaften von Garabandal darstellt. Ich wurde ebenfalls wie der Täufer an einem 11.12. im Jahre 1953 geboren, allerdings nicht um Mitternacht, sondern eine viertel Stunde nach elf Uhr. Am 8. Januar 1965, sieben Tage, nachdem man den Mädchen in Garabandal die Vision von der Vorwarnung vor dem Strafgericht eingab, wurde ich auf telepathischem Weg zu einem Szenario geführt, wo ich infolge meines Temperaments nach einem schweren Sturz alleine in der einsamen Natur am Rande meiner kleiner Heimatstadt zu Füßen des Großen Kornberges (am Schnittpunkt vom 50. Breitengrad zum 12. Längengrad) den Tod durch Genickbruch starb. Danach wurde ich in ein Raumschiff der Ältesten geholt, wie Betty Andreasson vor "den Einen" verbracht und anschließend nicht irgendwie operiert, sondern redimensioniert. Diesen Vorgang erlebte ich in allen Phasen bewusst. Danach trat jener an meine Seite, der vor 2000 Jahren als Jesus auf der Erde war, führte ein kurzes Gespräch mit mir und wies mich auf die Bedeutung des Jahres 1999 hin. Zu diesem Zeitpunkt war ich nach irdischer Zeitrechnung 11 Jahre, 4 Wochen und ziemlich genau 4 Stunden alt. Man beachte die Zahlenfolge, und darum weiß ich eben alle diese Dinge, die ich hier verkünde. Bei  dieser Begebenheit wurde ich von einem Diener der „Ältesten“ (einem kleinen Grauen) körperlich markiert und durfte dabei zuschauen. << („Magazin 2000plus“, Nr. 168 (2002/1), S. 34/35)

 

Die Angaben von J. W. Pastor sind so präzise, dass sie für die Plejaren nachprüfbar sein müssten – wenn es gewollt wäre!

 

Sollten sich die oben zitierten Informationen als richtig erweisen, dann sehe ich keinen Grund, warum nicht für den „Hauptgott Schiwa“ (für die Geistform des Arus?) eine geburtslose Inkarnation möglich gewesen sein sollte. Dann dürfte auch die Aussage zutreffen, dass er 1970 geburtslos inkarniert wurde. In diesem Falle bestünde wohl die Möglichkeit, „von Mensch zu Mensch“ mit dem Gott der Erdenmenschheit zu sprechen! Ob dafür jedoch die Zeit schon reif ist, vermag ich nicht zu sagen.

 

Mit freundlichen Grüssen und besten Wünschen

 

Werner Grundmann                 Berlin, den 07.12.2005, 20 Uhr 38