E-Mail vom 20.03.2007, 21:17 Uhr, an info@figu.org      Veröffentlichung am 20.03.2007

           

Von Werner Grundmann                  

           

an alle Mitglieder der FIGU

 

Die Hoffnung

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                          am 16. März 2007 erhielt ich das Heft Nr. 238 des „Magazin 2000plus“ (EXTRA 6 zu „Politik Macht Wirtschaft“). Es befasst sich mit der Problematik des möglichen Kriegsgeschehens in Nahost, informiert aber zugleich zu Fragen der möglichen Entspannung bis hin zur Frage „Armageddon ahoi?“ In der Gesamtheit seiner Beiträge ist die aktuelle Ausgabe des Magazins nach meiner Auffassung Ausdruck des Kampfes von „Gottes Sohn“ Aruseak alias Ashtar Sheran gegen „Gottvater“ Arus. Dies äußert sich insbesondere im Beitrag von Alfred F. Knight ab Seite 50, der eine für den Präsidenten der USA diffamierende Überschrift trägt: „George W. Bush ist kein Christ. Die wirklichen Mächte hinter dem US-Präsidenten“. Mit diesen „wirklichen Mächten“ sind in Knights Beitrag allerdings nicht jene gemeint, die von außen inspirativ die Fäden ziehen, sondern die „Philosophen“ der Neokonservativen, die aus dem Hintergrund heraus lehren und manipulieren, wie Leo Strauss, Irving Christol und Dick Cheney (vgl. S. 50-54).

 

Dass sich hinter dem Geschehen in Nahost die beiden „Götter“ der Erdenmenschheit verbergen, äußert sich im Beitrag von J. E. Steele, Jr., über „Iran-Krieg. Drei der potentiellen Kriegsgegner sind streng religiös motiviert“. In der Einleitung zu dem Beitrag heißt es auf Seite 46:

>> US-Präsident Bush, Irans Präsident Ahmedinedschad und Israels Ministerpräsident Olmert sind überzeugte Anhänger ihrer jeweiligen Religion: Bush behauptet, Christ zu sein, Ahmedinedschad ist überzeugter Muslim und Olmert ist Zionist. Die Mächte im Hintergrund, Rußland und Rotchina, sind atheistisch-kommunistisch. Die drei erstgenannten sprechen von Apokalypse, Ankunft eines Messias und des letzten Propheten. Einig sind sie sich nur über die Austragungsorte der letzten Schlachten – Jerusalem und Armageddon. Noch nie zuvor in der Geschichte wurde so überzeugend von einer ‚Endzeit’ gesprochen. Für nicht wenige Politiker, gemessen an ihrem Handeln, scheint schon die Devise zu gelten: ‚Und nach uns die Sintflut’. <<

 

Ergänzend dazu heißt es auf der Seite 49:

>>Bush sieht sich als einen Repräsentanten Gottes, der die Kontrolle über die Erde wiederherzustellen hat <<

 

Diese Überzeugung ist – unbewusst für Bush – insofern provokativ, weil damit Bush für sich den „Auftrag Gottes“ angenommen hat, das gegebene Gleichgewicht zwischen den Kräften des Arus und den Kräften des Aruseak alias Ashtar Sheran in der Beherrschung der Erdenmenschheit zu untergraben – mit unabsehbaren Folgen für die Erdenmenschen.

 

Zugleich handelt Bush im Sinne jener, für die der „Krieg Selbstzweck [ist]“, worauf im Beitrag von Dr. C. P. Dorian „Die ‚Matrix’ des fabrizierten Krieges“ ab Seite 14 eindrucksvoll hingewiesen wird. Krieg „konzentriert das Geld und die Macht in den Händen unserer Eliten, die sich ausnahmslos Satan verschrieben haben. Der Krieg liefert die Opfer für ihren blutdurstigen Gott … Die ‚politischen Gründe’ … sind lediglich ein Vorwand.“ (Vgl. S. 15)

 

Die Herausgeberin des Magazins, Ingrid Schlotterbeck, fügt in ihrem „Editorial“, S. 5, hinzu:

>> Studien belegen, daß Kriege geführt werden ‚müssen’, damit die Wirtschaft und das Geldsystem weiter funktionieren kann. Es wird bewußt zerstört, damit Kriegsgerät und Infrastruktur neu erschaffen werden müssen. Der Irakkrieg hat bewiesen, daß vor dem Ende der offiziellen Kriegshandlungen bereits Baufirmen die Wiederaufbauprojekte unter sich aufgeteilt hatten. Nicht viel anders wird es im Iran, ja im ganzen Nahen und Mittleren Osten sein, wenn nicht gar ein atomares Chaos die Region auf lange Zeit in Schutt und Asche legt. Hier wären die ‚Weltpolitiker’ aufgerufen zu handeln. Aber da jeder wohl seinen eigenen Gott hat, der oftmals auch die Waffen noch segnen soll, bleibt mal wieder nur die Hoffnung. <<

 

Doch auf wen könnte Frau Schlotterbeck noch hoffen? Am 21. März 2006 übermittelte ich ihr die „kurze Geschichte zur langwierigen Fehlentwicklung der irdischen Schöpfung“, die ich Monate später im Internet unter www.wbgrundmann.de veröffentlichte. Sie wird daraus ihre eigenen Folgerungen gezogen haben.

 

Wenn der ferngesteuerte Kampf der Hintergrundmächte dazu führt, dass das Gleichgewicht in der Beherrschung der Erdenmenschheit weiter erhalten bleibt – welche Zukunft dürfen wir in diesem Falle als Menschheit erwarten? Dann werden sich tendenziell die wirtschaftlich und militärisch stärksten irdischen Mächte durchsetzen, während die wirtschaftlich unterlegenen, fanatisierten Gegenmächte verstärkt zum Terror greifen dürften. Jedoch sind weiteres Wirtschaftswachstum und wirtschaftliche Konkurrenz zugleich mit fortschreitender Zerstörung unserer Lebensgrundlagen verbunden, was aber heißt, dass die irdische Negativentwicklung ihren Weg zur Selbstvernichtung der Menschheit weiter vollzieht.

 

Aus der Negativentwicklung der Erdenmenschheit gibt es nur dann einen Ausweg, wenn alle beteiligten Seiten zu einer Verständigung finden, wenn der Kampf um die Erdenmenschheit eingestellt und eine schöpfungskonforme Entwicklung initiiert wird, die – auf der Basis von Gemeineigentum mittels Gemeinschaftsökonomie, gemeinschaftlichem Handeln und voller Demokratie – die selbstzerstörerische von Privatinteressen dominierte gesellschaftliche Entwicklung verdrängt und letztlich beseitigt. Eduard Meier, die Plejaren und die FIGU könnten eine herausragende Rolle spielen, um die friedliche Entwicklung der Erdenmenschheit einzuleiten und zu unterstützen.

 

Bitte denken Sie über meine Ausführungen nach! Doch der Menschheit bleibt nur noch wenig Zeit, um das Blatt zu wenden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                          Berlin, den 20.03.2007, 21:17 Uhr