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Erster Postbrief an Michael Hesemann vom 29.04.2002                  Veröffentlichung: 13.09.2006

 

Werner Grundmann                                                                        Berlin, den 28./29. April 2002

 

 

Herrn

Michael Hesemann

Worringerstr.1

40211 Düsseldorf

 

 

Sehr geehrter Herr Hesemann,

 

obgleich Ihnen mein Name unbekannt sein wird, wende ich mich mit einem außerordentlich wichtigen und zugleich sehr intimen Anliegen an Sie. Ich hatte mich in einem Brief vom 8. April 2002 mit einem analogen Anliegen bereits an „Billy“ Meier gewandt und am 12. April 2002 Kopien der an „Billy“ gesandten Unterlagen auch an Guido Moosbrugger geschickt. Inzwischen bin zur Überzeugung gekommen, dass ich auch Sie umfassend informieren muss, um eine für alle beteiligten Seiten gerechte, sinnvolle Lösung zu finden. Mir ist voll bewusst, dass ohne Ihre aktive Mitwirkung zur Realisierung meines (unseres) Anliegens die irdische Menschheit vor einer apokalyptischen Katastrophe steht.

 

Ich habe Sie während einer Ihrer Vortragsveranstaltungen am 9. März 1995 in einem Raum der Technischen Universität Berlin kennengelernt. Das war zu einer Zeit, als ich selbst noch im Institut für Soziologie der TU Berlin als Wirtschaftsmathematiker tätig war. Während Ihres Vortrags gewann ich die volle Überzeugung, dass Besuche von Außerirdischen real sind.

 

Am  9. März 1995 hatte ich nach Ihrem Vortrag auch die Möglichkeit, von Frau Dr. Braeucker jene 14 Broschüren aus dem Jahre 1990 zu kaufen, in denen die Botschaften des Ashtar Sheran veröffentlicht sind. Als nichtreligiöser Mensch legte ich sie nach einem ersten Einblick wieder zur Seite, weil ich die Botschaften als Versuch betrachtete, die christliche Religion universell auszudehnen. Dies wurde meines Erachtens dadurch deutlich, dass sich Ashtar Sheran neben Jesus Christus als weiteren Sohn Gottes bezeichnet. Erst nachdem ich über die Veröffentlichungen des Berliner Autors Paul Schulz Zugang zu den von „Billy“ Meier verbreiteten Lehren und Informationen fand und über ihn wieder auf den Namen Ashtar Sheran stieß, wurden die Botschaften des Ashtar Sheran wieder für mich interessant und letztlich – soweit ich dies einzuschätzen vermag – zu einer Quelle wichtiger Erkenntnisse.

 

Eine zweite wesentliche Konsequenz ergab sich nach Ihrem Vortrag insofern für mich, als ich mir ein Probeexemplar des „Magazin 2000“ schicken ließ. Das Magazin wurde für mich in den Folgejahren trotz mancher christlich orientierter Beiträge unverzichtbar, so dass ich es 1997 abonnierte und auch noch heute beziehe. Speziell Ihre Beiträge im „Magazin 2000plus“ zu Eduard A. Meier brachten mich ihm näher, so dass ich mir ausgehend von Ihren Veröffentlichungen, von jenen des Paul Schulz sowie von den von „Billy“ selbst herausgegeben Informationen und Büchern eine eigene Auffassung zur Problematik der Beeinflussung der irdischen Menschheit durch Außerirdische bilden konnte.

 

Ihre grundlegende Auffassung zu dieser Problematik entnahm ich u. a. der Besprechung zum „Buch des Jahres 1993“ über die „Götter von Eden“ von William Bramley (vgl. Nr. 97 des  „Magazin 2000“, S. 60/61). Das Wissen über Ihre Einstellung half mir wesentlich, Sie in die Gesamtproblematik der apokalyptischen Bedrohung der Menschheit einzuordnen. Außerordentlich wichtig war es auch, dass ich mir die zahlreichen ab dem Jahre 1999 (noch unter Ihrer Verantwortung veröffentlichten bzw. vorbereiteten) Beiträge des Dr. Joachim W. Pastor genauer anschaute. Sie überzeugten mich davon, dass die in diesen Beiträgen veröffentlichten apokalyptischen Drohungen sehr ernst zu nehmen sind. Deshalb entschloss ich mich Ende Juni 2001, „Billy“ Meier in Form einer „Zitatensammlung“ aus den Beiträgen von J.W. Pastor zu informieren, allerdings ohne die Beiträge zunächst zu werten. Ich wählte den Weg über Guido Moosbrugger. „Billy“ ließ mir über Herrn Lanzendorfer eine abschlägige Antwort zukommen.

 

Im Verlaufe der Monate September 2001 bis Anfang April 2002 mühte ich mich, die Problematik einer apokalyptischen Bedrohung der irdischen Menschheit aus einer komplexeren, tiefgehenden Sicht zu verstehen. Ich analysierte einige der Botschaften des Ashtar Sheran, die Veröffentlichungen von J.W. Pastor, Ihre Bücher und Ihre Beiträge im „Magazin 2000“ bzw. im „Magazin 2000plus“ sowie weitere aktuelle Veröffentlichungen anderer Autoren im Magazin und stellte sie Veröffentlichungen der F.I.G.U. gegenüber. Heute gehe ich von der Annahme aus, dass es mir gelang, zumindest einen neuen Ansatz zu den grundlegenden Ursachen der akuten apokalyptischen Bedrohung zu finden.

 

Zunächst kam ich auf das überraschende (als These fixierte) Ergebnis, dass die Schöpfung der Erde von der übrigen Schöpfung abgespalten ist. Ferner wurde mir bewusst, dass die irdische Schöpfung seit Millionen von Jahren von negativ dominanten Geistformen geführt wird und dass die irdische Schöpfung tendenziell eine Entwicklung zum Selbstzerstörerischen vollzieht, dass aber jene Kräfte, die diese Entwicklung dominieren, letztendlich am Entstehen dieser Entwicklung nicht selbst Schuld sind, dass vielmehr das Missbrauchen der Erde zur Deportation von Straftätern durch außerirdische Zivilisationen, d. h. ihre Nutzung als „Läuterungsplanet“, zur Fehlentwicklung der irdischen Schöpfung geführt hat. Die von den Plejadiern über „Billy“ Meier verbreitete Information, dass die Genmanipulation einer vor langer Zeit zur Erde geflohenen Gruppe außerirdischer Menschen die Ursache der Fehlentwicklung sei, betrachte ich als zusätzlichen negativen Einfluss auf diese Entwicklung. Doch nicht dies schien mir das Entscheidende zu sein, sondern der Umstand, dass es trotz des universell wirkenden „schöpferischen Entwicklungsgesetzes“ auch Ausnahmen von diesem Gesetz geben kann, dass also die Annahme der Plejadier, dass das „schöpferische Entwicklungsgesetz“ in jedem Falle gilt, für die Entwicklung der Schöpfung der Erde nicht zutrifft, d.h., die irdische Schöpfung stellt eine negative Ausnahme dar. Die Ursache für eine solche tendenziell negative Entwicklung ist meines Erachtens in der Spaltung von „Gut“ und „Böse“ zu suchen, die ungewollt dadurch auf unserem Planeten zustande kam, dass das „Böse“ durch die Aufnahme von immer mehr außerirdischen Straftätern überwog und sich eine Eigenentwicklung zum „Bösen“ vollzog. Aus den Botschaften des Ashtar Sheran entnahm ich, dass diese Fehlentwicklung den Führern der irdischen Schöpfung wohl bewusst ist, nicht aber jenen außerirdischen Zivilisationen, die Billy Meier in den vergangenen Jahrzehnten unterstützt haben.

 

Aus den Erkenntnissen, dass es ein „Ausnahmegesetz“ zum „Schöpferischen Entwicklungsgesetz“ gibt und dass die an die Erde gebundene Schöpfung von der übrigen Schöpfung isoliert ist, zog ich den Schluss, dass es zur Verhinderung einer apokalyptischen Katastrophe erforderlich ist, die Isolation der irdischen Schöpfung zu durchbrechen und wieder die Einheit zur übrigen Schöpfung herzustellen. Das aber würde erfordern, die irdische Schöpfung als eigenständig anzuerkennen und als Partner für das Wiederherstellen der anzustrebenden Einheit sowie für die Suche nach einer einvernehmlichen Lösung für alle Beteiligten zu akzeptieren. Ich habe den Vorschlag zur Wiederherstellung dieser Einheit in den (am 8. April 2002 an „Billy“ Meier) übermittelten „Einheitsthesen“ fixiert, wobei ich davon ausging, dass Sie der irdischen Schöpfung verpflichtet und als notwendiger Gesprächspartner für „Billy“ zur Herstellung der einvernehmlichen Lösung unabdingbar sind. In einer speziellen These, die ich „Billy Meier-These“ nannte, habe ich diesen notwendigen Gesprächskontakt zwischen Ihnen und „Billy“ ausdrücklich fixiert.

 

Auf meinen umfangreichen Brief vom 8. April 2002 mit mehreren Anlagen an Eduard Meier habe ich bisher keine Antwort erhalten. Mein Brief an Guido Moosbrugger vom 12. April 2002, dem ich alle an Eduard Meier gesandten Materialien als Kopien beifügte, wurde vor wenigen Tagen abschlägig beantwortet, ohne dass ich dem Schreiben die Gründe der Ablehnung entnehmen konnte. Nachdem ich von Guido Moosbrugger jedoch telefonisch erfuhr, dass ihm die Botschaften von Ashtar Sheran nicht bekannt sind, muss ich vermuten, dass ich ihn mit meinen Ausführungen und Vorschlägen außerordentlich überrascht, vielleicht auch schockiert habe. Möglicherweise mutete ich ihm zuviel des „Guten“ zu. Vielleicht hat sich auch die F.I.G.U. zu sehr auf ihre eigene Aufgabe konzentriert, ohne ausreichend zu analysieren, wie andere höhere Intelligenzen als die Plejadier die irdische Menschheit aus ihrer Sicht beeinflussen. Noch weniger dürfte den Mitgliedern der F.I.G.U. bewusst geworden sein, dass es im Prozess dieser Beeinflussung gemeinsame Anliegen der verschiedenen beteiligten Seiten gibt. Dieses Gemeinsame hat mich in den vergangenen Wochen sehr bewegt und letztlich zu meinem ungewöhnlichen Lösungsvorschlag geführt.

 

In den Ausführungen von Semjase vom 26. 3. 1975 zur Geisteslehre fand ich unter Vers 157 die Aussage: „Alle die Übel müssen aufgelöst und aufgelichtet werden, indem der Mensch Fähigkeiten entwickelt, die allem negativ Ausgearteten entgegengesetzt sind und zu einem neutralen Ausgleich führen.“ (Zehnter Kontakt aus den Semjase-Kontakt-Berichten, S. 101)

 

Der Beitrag von Siegfried Lindwurm „Polsprung im Jahre 2003 ...“ (Nr. 165 des „Magazin 2000plus“, S. 58-63) enthält in Auszügen eine vorgeblich von den Zetis stammende Botschaft, die von „dem EINEN“ unterzeichnet ist. Sie vermittelt weitreichende, tief liegende Einsichten zur Einheit von „Gut“ und „Böse“. In Zusammenhang mit dem „dritten Weltkrieg“, der „längst stattfindet“, wird gesagt: fEs ist kein Krieg mit Waffen. Kein Vernichtungskrieg, wie ihr ihn kennt. ... Ein globaler Konflikt, in den ein jeder von euch einbezogen ist und den ein jeder von euch in sich selbst austrägt. Es ist ein Krieg des Bewusstseins, der Bewusstwerdung, der Erkenntnis und deren Behinderung. ... Wenn du begreifst, dass „Gut“ und „Böse“ lediglich zwei Seiten ein- und desselben sind, wirst du aufhören dich selbst zu bekämpfen und du kannst endlich SEIN. Die Freiheit liegt nicht im Sieg der einen und in der Niederlage der anderen Seite. Die Freiheit liegt in der Erkenntnis, dass alles eins ist und wieder eins sein muss. Nur so kann Verbindung geschaffen werden. Bekämpfe die eine oder die andere Seite in dir und du wirst ständig in der Furcht leben müssen zu unterliegen. Akzeptiere, dass du beides in dir trägst und du wirst dich – so wie du bist – akzeptieren und lieben lernen.Q (Ebd., S. 61/ 62)

 

In „Heißes Eisen“ bezeichnet Ashtar Sheran die „HARMAGEDON-SCHLACHT“ als „gewaltige Auseinandersetzung zwischen GUT und BÖSE“ (vgl. ebd., S. 37). In „Harmagedon“ spricht er vom „Kampf des Geistes, der Intelligenz und Einsicht“, der aber „zugleich ein heißer Kampf auf materieller Ebene“ sei und mit „allen Mitteln der Technik und der wissenschaftlichen Erkenntnis durchgeführt“ werde (vgl. ebd., S. 7). Letztlich kommt er in „Harmagedon“ zur Kernaussage: „Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder einen Weg, der zum Frieden führt, oder einen Weg, der zur restlosen Vernichtung dieser Terra führt. Ein konsequenter, absolut vernünftiger Weg kann nur der Weg zum Frieden sein.“ (Ebd., S. 14)

 

Ich stimme dem letztgenannten Zitat zu. Mein Brief an Sie soll beitragen, diesen „absolut vernünftigen Weg“ zu finden und zu ermöglichen. Deshalb verhalte ich mich Ihnen gegenüber auch völlig offen und sende Ihnen als Kopien all jenes „intime“ Material, das ich über Sie erarbeitet und informativ an „Billy“ Meier weitergeleitet habe. Meine Annahmen und Aussagen über Sie müssen nicht alle zutreffen, aber sie könnten aufschlussreicher sein, als sie es erahnen. Wichtig schien mir, sie klar positionieren zu können, denn nur so kommen Sie überhaupt als Gesprächspartner zur Lösung des akuten apokalyptischen Menschheitsproblems für „Billy“ in Frage – falls er auf meinen Vorschlag überhaupt eingeht!

 

In den vergangenen Jahren habe ich gelernt, dass im Rahmen der Bewältigung der apokalyptischen Problematik das persönliche Befinden der an der Lösung Beteiligten nachgeordnet sein muss. Ich habe mich durch allerlei (dutzendfach ausgeübten) Schabernack, mit denen mein Sohn Jens konfrontiert wurde und ich dazu „bewegt“ werden sollte, meine Arbeiten einzustellen, durchaus massiv unter Druck gesetzt gefühlt. In letzter Konsequenz war dies jedoch nachgeordnet, so dass ich „Billy“ auch nicht über die Vielfalt und die Einzelheiten des bei meinem Sohn „veranstalteten“ „Theaters“ und der ihm gegenüber erfolgten Angriffe informiert habe. Ich hoffe und wünsche, dass auch Sie es vermögen, Ihre Emotionen zu verdrängen, wenn Sie meine Deutungen Ihrer Person, Ihrer Verhaltensweisen und Ihrer Auffassungen lesen. Obgleich mir bewusst ist, dass Sie auf „der anderen Seite“ stehen – so wie es der historische Zufall eben wollte – achte ich natürlich Ihre großartigen Leistungen, die Sie zur Verbreitung von Fakten und Zusammenhängen über das Wirken von Außerirdischen der irdischen Menschheit präsentiert haben. Sie könnten diese Leistung krönen, wenn Sie sich überwinden und sich zunächst gegenüber „Billy“ Meier (vielleicht auch gegenüber Guido Moosbrugger) offenbaren. Sie würden damit die Voraussetzungen schaffen, um Ihren unverzichtbaren Beitrag zur Wiederherstellung der Einheit der irdischen mit der übrigen Schöpfung leisten zu können. So wie es meine Pflicht war, Sie direkt über meine Vorgehensweise und Ergebnisse zu informieren (was ich zunächst „Billy“ überlassen wollte), liegt es nach den vielen Kontakten, die sie zu „Billy“ hatten, und nach dem Zurückhalten Ihrer „Geheimnisse“ wohl auch bei Ihnen, auf ihn zuzugehen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie – falls Sie sich zu diesem schwierigen Schritt entschließen – die volle Unterstützung von „oben“ haben.

 

Meine wesentlichsten Erkenntnisse und Vorschläge habe ich zusammengefasst in den „Einheitsthesen“ fixiert. Neben dem an „Billy“ Meier gesandten Brief vom 8. April 2002 sowie den ihm zugesandten Informationen lege ich Ihnen auch eine Abschrift meines ersten (handschriftlichen) Briefes vom 24. Juni 2001 an Guido Moosbrugger bei, ferner eine Kopie meines Briefes an ihn vom 12. April 2002 sowie seine Antwort auf diesen Brief. In Gegenüberstellung zu den „Einheitsthesen“ werden Sie meinem ersten Versuch vom 24. Juni 2001, über Guido Moosbrugger mit „Billy“ Kontakt zu finden, entnehmen, wie grundlegend sich meine Einstellung und Verhaltensweise in den vergangenen Monaten geändert hat. Damit Sie mich auch ein wenig besser einzuordnen vermögen, lege ich Ihnen ein Foto von mir bei.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung und den besten Grüßen

 

 

(W. Grundmann)

 

 

Anlagen

 

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