Datei Meier28k.doc, angehängt an die E-Mail "Henok-Zweitversuch" vom

14.02.2004, 02:53 Uhr, an info@figu.org                         Veröffentlichung am 2. Februar 2007

                                                                                                     

 

Werner Grundmann

 

Zur universellen Entwicklung des Bösen

(Fehlentwicklungsthesen)

 

Die vorliegenden Thesen gehen von der generellen Annahme aus, dass es seit Milliarden von Jahren in unserem Universum bei Teilen der Schöpfung eine gesetzmäßige Entwicklung zum Bösen und Selbstzerstörerischen gibt, die zu einer existenziellen Krise der gesamten universellen Schöpfung geführt hat. Nachfolgend wird versucht, Gedanken zur grundlegenden Ursache der Entstehung der vermuteten Negativentwicklung zusammenzutragen. Dabei wird von Informationen ausgegangen, die dem Gespräch zwischen <Billy> Eduard Albert Meier und dem Plejaren JHWH Ptaah vom Planeten Erra aus dem 238. Semjase-Kontakt-Bericht vom 18. Mai 1991 entnommen sind (vgl. SKB, S. 2549-2553). Sie betreffen das aggressive Verhalten der von Nokodemion kreierten Völker, das dazu führte, dass sich Nokodemion aus der rein geistigen Ebene Arahat Athersata wieder als Mensch inkarnierte, um als Henok unter seinen Völkern Frieden zu schaffen. Eduard Meier ist als Prophet der Jetztzeit eine Inkarnation von Nokodemion.

 

Sowohl die Einschätzung von Eduard Meier zum Verhalten der Völker Nokodemions vor 12 Milliarden Jahren als auch die Aussagen von JHWH Ptaah lassen vermuten, dass die damals herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse mit den heutigen auf der Erde vergleichbar sind. Jedoch hatten unter den aggressiven Handlungen der Völker Nokodemions schon viele fremde Welten zu leiden. Weil seine Völker „keinerlei schöpferische Gesetze und Gebote befolgten“ und uneinsichtig waren, „verfügte er eine logische Gewaltanwendung“ (vgl. Verse 663 und 665 auf Seite 2550). Nach Aufstellung „einer Multinationalen Friedenskampftruppe“ durch Henok, die hauptsächlich aus Androiden bestand (vgl. Vers 673), wurden in „weniger als 8 Jahren alle verbrecherischen Völker … auf einen fernabgelegenen Planeten [deportiert], … bewacht“ und „beiderlei Geschlechter der Völker der Unfruchtbarkeit eingeordnet“ (vgl. Verse 674/675). Nokodemion wollte verhindern, dass „seine Völker zu universellen Monstern ausarten“ und „ihrem mörderischen und machtgierigen Tun Einhalt … gebieten.“ (Vgl. Vers 668)  Mit der Erwartung, „dass beinahe alles Wissen aus den Geistformen entweichen sollte“, wurden „die besagten Geistformen“ erst nach „nahezu 4 Milliarden Jahren“ auf Lasan „wieder  … in Menschenkörper beordert“ (vgl. Verse 677/678). Weil „aber nicht das gesamte Wissen aus den Geistformen gewichen war, … brach natürlich bald wieder einiges durch, und über 8 Milliarden Jahre hinweg gab es immer wieder Stunk. … ein Ischwisch [schuf in seinem Grössenwahn] den Ringnebel, der seither Gottesauge genannt wird“. Die „fernsten Nachfahren“ der Völker Nokodemions kamen auch noch zur Erde“, „in grobem Masse … das erste Mal erst vor 389'000 Jahren“, abgesehen „von jenen Deportationen und Eroberungen …, die sich bis zu rund 20 Millionen Jahre weit zurück ergeben.“ (Vgl. Vers 679)

 

Aus den Berichten von JHWH Ptaah und Eduard Meier geht das Bestreben nach unbeschränkter Ausbreitung und gewaltsamer Machtausdehnung der Völker Nokodemions hervor, was zu Millionen Opfern führte. Ihre aggressiven Verhaltensweisen gleichen jenen bestimmter irdischer Völker aus der Zeit der Kolonisierung. Während sich jedoch die Völker Nokodemions „selbstherrlich und usurpatorisch Schöpfungsvertreter“ nannten (vgl. Vers 666), erfolgte die irdische Kolonisierung insbesondere im Namen des Christentums. Die Einschätzungen von JHWH Ptaah und Eduard Meier zum Verhalten der Erdenmenschheit ähneln zudem ihren Einschätzungen der Völker Nokodemions. An mehreren Stellen der Semjase-Kontakt-Berichte wird von ihnen ausgeführt, dass sich die Menschen der Erde unlogisch verhalten, dass sie ihre eigene Welt zerstören und ihre Denkweise nicht verstanden werde.

 

Dank der tiefgründigen wissenschaftlichen Untersuchungen insbesondere von Karl Marx und Friedrich Engels sind heute die gesellschaftlichen Ursachen für das aggressive Verhalten bestimmter Völker der Erde bekannt. Es wird vom vorherrschenden Gesellschaftssystem verursacht. Aus einem Vergleich zu den Verhaltensweisen der Völker Nokodemions hinsichtlich ihrer Aggressivität und Uneinsichtigkeit kann geschlossen, dass ähnliche gesellschaftliche Verhältnisse bei den Völkern Nokodemions vor 12 Milliarden Jahren vorherrschten wie heute auf der Erde. Erst aus der Kenntnis der wahren Ursachen der Machtgier dieser Völker kann eingeschätzt werden, inwieweit die damals von Nokodemion eingeleiteten Strafmaßnahmen gerechtfertigt waren oder ob gerade diese Maßnahmen, die zu einer Spaltung von „Gut“ und „Böse“ sowie zum Deportieren, Zusammenführen und Sterilisieren der „bösen“ Völker führten, eine universelle Fehlentwicklung bis in geistige Bereiche hinein erst eingeleitet haben. Ferner ist zu untersuchen, ob das auf der Erde heute vorherrschende Gesellschaftssystem zufällig entstand oder ob seine Entstehung gezielt inspiriert und initiiert wurde sowie ob die Möglichkeit bestand, dass das Gesellschaftssystem zu den Zeiten der Völker Nokodemions gar zum Vorbild für das irdische Gesellschaftssystem gewählt wurde.

 

 

Vergleichsthese: Das auf der Erde vorherrschende Gesellschaftssystem ist vermutlich mit jenem vergleichbar, das die Völker Nokodemions vor 12 Milliarden Jahren beherrschte, ihnen ihre schöpferische Selbstbestimmung nahm und sie aggressiv werden ließ.

 

Anmerkungen:

Es darf angenommen werden, dass sich – wie bei bestimmten Völkern auf der Erde – das aggressive Verhalten der Völker Nokodemions aus einem Gesellschaftssystem erklärte, in dem auf der Grundlage von privat angeeignetem Reichtum die Akteure unter Konkurrenzbedingungen unbeschränkt nach weiterer Bereicherung strebten. Wenn dies zutraf, dann führte das Gesellschaftssystem zugleich zu massenhafter Verarmung und zur Zerstörung der eigenen Lebensgrundlagen. Sowohl das ungezügelte private Bereicherungsstreben als auch die Verarmung der natürlichen Lebensbedingungen erzeugten einen Zwang zur Aggressivität nach außen, zur Aneignung fremder Welten und zur Versklavung fremder Völker.

 

Wenn das herrschende Gesellschaftssystem die wahre Ursache der Fehlentwicklung der Völker Nokodemions war, ohne dass dies erkannt wurde, dann konnten keinerlei Strafmaßnahmen einen durchschlagenden Erfolg bringen; vielmehr mussten sie die Fehlentwicklung verschärfen. Der einzig erfolgreiche Weg wäre eine Ablösung des herrschenden Gesellschaftssystems unter Beseitigung des privaten Reichtums gewesen.

 

 

Bereicherungsthese: Die private Aneignung eines zunehmenden Anteils der vom Menschen geschaffenen Werte und Gebrauchswerte sowie von Naturreichtümern mit dem Ziel weiterer unbeschränkter privater Bereicherung durch Ausbeutung, Ausplünderung und Übervorteilung im Prozess der Produktion, Vermarktung und Konsumtion kennzeichnen eine Bereicherungsgesellschaft. In ihrer höchsten Entwicklungsstufe sind Bereicherungsgesellschaften Diktaturen ohne Diktatoren. Ihr wahrer Herrscher ist das Kapital.

 

Erläuterungen:

In einer Bereicherungsgesellschaft unterliegen die handelnden Personen den Gesetzen der Kapitalverwertung. Sie sind austauschbar, ohne dass sich die Entwicklungstendenz der Gesellschaft prinzipiell ändert. Selbst die im Hintergrund agierenden Reichen unterliegen bei Strafe ihres Untergangs diesen Sachzwängen und erst recht die mittels eingeschränkter Demokratie agierenden Politiker. Im deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch wurde sogar die Ehe zur Zugewinngemeinschaft erklärt!

 

Die Beteiligung Einzelner an privater Bereicherung sowie an der Zerstörung der eigenen Lebensgrundlagen verschwindet immer mehr in der Anonymität. Zugleich wächst die Skepsis des Einzelnen, nichts Entscheidendes zur Veränderung des herrschenden ökonomischen Systems unternehmen zu können. Damit wird eine mögliche Bestrafung des Einzelnen nur dann als gerecht empfunden, wenn er die Gesetze des jeweiligen Staates eklatant verletzt. Eine Änderung der Einstellung des Einzelnen kann erst dann erwartet werden, wenn die grundlegende Ursache der Fehlentwicklung erkannt ist und das alte durch ein neues, ein funktionstüchtiges System mit Gemeinschaftscharakter auf Basis einer Gemeinschaftsökonomie abgelöst werden kann.

 

Das Entstehen einer Bereicherungsgesellschaft kann durch einflussreiche geistige Intelligenzen initiiert werden. Ein wesentlicher Impuls könnte gewesen sein, als „Gott“ den Hebräern den Weg in jenes „gelobte Land“ wies, das sie seitdem als ihren Besitz betrachten, obgleich es bewohnt und kriegerische Auseinandersetzungen die Folge waren.

 

Jean Jacques Rousseau schrieb: „Der erste, der ein Stück Land eingezäumt hatte und dreist sagte: ‚Das ist mein’ … wurde zum wahren Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, Leiden und Schrecken würde einer dem Menschengeschlecht erspart haben, hätte er die Pfähle herausgerissen … und seinesgleichen zugerufen: „Hört ja nicht auf diesen Betrüger. Ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde keinem!’“ (Aus: „Über den Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen“)

 

In einer Spezialausgabe der „Marxistischen Blätter“ vom April 1999 zum Kosovo-Konflikt fand ich zur Problematik der ideologischen Rechtfertigung von Eroberungen einen Beitrag des Amerikaners George Pumphrey. Er schreibt: „Die Westeuropäer waren schon immer sehr überzeugt von ihrem ‚Recht‘, andere Völker ihrem Willen zu unterwerfen. Wenn die Spanier z. B. ein neues Land ‚entdeckten‘, lasen sie den Menschen, die dort lebten, Texte wie diesen vor: ‚Ich flehe Euch an, die Kirche als Eure Mutter und – im Namen des Papstes – den König als den Herrn Eures Landes anzunehmen und seinen Anordnungen zu folgen. Wenn Ihr es nicht tut, dann sage ich Euch: mit Gottes Hilfe und mit Gewalt werde ich gegen Euren Willen bei Euch eindringen. Ich werde Krieg führen überall und mit allen Mitteln. Ich werde Euch dem Joch der Kirche und des Königs unterwerfen und Ihr werdet ihnen gehorchen. ... Für den Tod und die Verwundungen, die Ihr von nun an erleiden müßt, seid Ihr selbst verantwortlich und nicht der König oder die Gentlemen, die mich begleiten.‘“

 

Im historischen Rückblick bedurften alle bedeutsamen Machterweiterungs- und Bereicherungsbestrebungen einer ideologischen Vorbereitung, zumindest einer Rechtfertigung oder einer für den normalen Bürger einleuchtenden Ideologie, die i. a. nur eine Demagogie sein konnte. Die Menschen mussten zunächst für die eigensüchtigen Interessen der Herrschenden und Besitzenden gewonnen werden, bevor man sie missbrauchen konnte und mit ihnen zur Tat schritt. Und es bedurfte juristischer und ökonomischer Regelungen nach der Inbesitznahme, um die Bereicherungsbestrebungen zu untermauern und dauerhaft zu sichern. Im Grunde genommen ging es nicht nur um Machtbesitzausdehnung, sondern auch um die Verbreitung einer neuen Ideologie, etwa einer anderen Religion. Letztlich war zudem die Erweiterung des Einflussbereiches der eigenen Ökonomie wesentlich, die von Friedrich Engels zurecht als Privatökonomie bezeichnet wurde und insbesondere das Wirtschaftlichkeitsprinzip nutzt. Man könnte deshalb zusammenfassend von Ideologie-, Besitz-, Macht- und Ökonomie-Ausdehnung sprechen, wobei sich hinter diesem Begriff folgender Zusammenhang verbirgt:

-         Zunächst wird durch die Herrschenden und Besitzenden intern jenes Ziel fixiert, dessen Erreichen Bereicherungsmöglichkeiten verspricht.

-         Im zweiten Schritt geht es unter Nutzung vorhandener Mittel um das Verbreiten einer für möglichst viele Menschen verführerischen Ideologie, also einer Demagogie, die das Anstreben des gewählten Ziels, d. h. die Ausdehnung der eigenen Macht, rechtfertigen und bemänteln soll. Zu jenen Ideologien gehören z. B. die Auffassungen vom „einzig richtigen Glauben“ oder von der eigenen „rassischen Überlegenheit“ und des sich daraus ableitenden Herrschaftsanspruchs. Oder man verkündet – wie heute praktiziert – die Notwendigkeit, die eigenen „Werte“ und die „Demokratie“ zu verbreiten.

-         Das ausgewählte Territorium wird nunmehr mit oder ohne seine Menschen in Besitz und den verbliebenen Menschen möglichst viel ihres Besitzes und Eigentums genommen, etwa ihrer Bodenschätze und anderer natürlichen Reichtümer, wodurch sie in ökonomische Abhängigkeit geraten.

-         Nach der Inbesitznahme wird zur Sicherung, Festigung und Ausdehnung der neuen Besitzverhältnisse eine erste Machtbasis, später ein Staatsapparat zur Erhaltung der Macht aufgebaut, etwa nach dem Einsetzen eines Vizekönigs oder Gouverneurs sowie durch Schaffung von Militärstützpunkten.

-         Entsprechend den Rechtsvorstellungen des Aggressors werden Gesetze und Verordnungen erlassen, die die neuen Besitz- und Machtverhältnisse und die Möglichkeiten zur privaten Bereicherung stützen. Insbesondere geht es um die Schaffung der Voraussetzungen, um ein ökonomisches System zu installieren, das als eigenständiges, dauerhaftes Mittel fortwährender Bereicherung dienen kann. Die eigene (Bereicherungs- und Privat-)Ökonomie wird auf das eroberte Territorium mit seinen nunmehr ökonomisch abhängigen Menschen übertragen. In höchster Ausbildung kapitalistischer Bereicherungsökonomie in Form der globalisierten Marktwirtschaft wird diese selbst zum Herrschaftsinstrument ohne Herrscher.

 

Obgleich über den Begriff Ideologie-, Besitz-, Macht- und Ökonomie-Ausdehnung insbesondere der Zusammenhang von ideeller, materieller und ökonomischer Macht hervorgehoben wird, spielt bei der Machterhaltung und -ausdehnung der Missbrauch von Ideologie sicherlich die dominierende Rolle. Umgekehrt gilt analog, dass das Erkennen der wahren Zusammenhänge des Missbrauchs von Menschen eine starke Waffe ist, um den Missbrauch künftig zu verhindern. Es wäre jedoch Illusion zu glauben, dass im Rahmen einer Bereicherungsgesellschaft Missbrauch von Ideologie generell verhindert werden kann: Er gehört zu ihr wie die Bereicherungsbestrebungen selbst. Ohne grundlegende Veränderungen der Besitzverhältnisse wird die Menschheit damit leben müssen, von geistigen Verführern manipuliert zu werden. Inzwischen gibt es sogar private Institutionen, die gegen gute Bezahlung Vorschläge zur Manipulierung von Menschen ausarbeiten.

 

Die Marxsche Aussage, dass das Sein das Bewusstsein bestimmt, gilt im historischen Sinne sicherlich nur eingeschränkt, aber sie gilt in dominanter Weise, solang eine Zivilisation den Gesetzen einer Bereicherungsgesellschaft unterliegt. Marx konnte ja erst zu seiner materialistischen Erkenntnis finden, weil er aus seinen historischen Analysen auf eine gesetzmäßige ökonomisch verursachte Abfolge von Gesellschaftsordnungen stieß. Deshalb kam er zum Begriff „ökonomische Gesellschaftsformation“. Obgleich er vor allem die Ausbeutungsproblematik untersuchte, war ihm ausgehend von seinen frühen Untersuchungen zur „Naturfrage“ bewusst, dass nur eine weltweite Ablösung der kapitalistischen Gesellschaft zu einer allgemeinen, auch geistigen Befreiung der Menschen führen wird.

 

Fehlentwicklungsthese: Die bis heute andauernde Fehlentwicklung von Teilen der universellen Schöpfung geht auch auf Nokodemion zurück. Sie kam zustande, weil er erstens die gesellschaftlichen Ursachen des aggressiven Verhaltens seiner Völker nicht erkannte, zweitens weil er seine kriegerischen Völker deportieren ließ und drittens weil er tendenziell negative geistige Entwicklungen im Jenseits des Deportationsplaneten für unmöglich hielt.

 

Erläuterungen:

Aus dem aggressiven Verhalten der Völker Nokodemions mit ihrer „Uneinsichtigkeit“ kann nach heutigen Erkenntnissen vermutet werden, dass sich bei diesen Völkern – wie heute auf der Erde – ein unter Konkurrenzbedingungen agierendes Wirtschaftlichkeitssystem mit privaten Besitz- und Eigentumsverhältnissen herausgebildet hatte, das das gesellschaftliche Geschehen immer stärker bestimmte und eine geheime nicht erkannte Macht über die Menschen ausübte. Sie wurden selbst zu geistigen Sklaven dieses Systems. Ohne das Erkennen der wahren Ursachen ihrer aggressiven Verhaltensweisen, ohne die Ablösung und das Ersetzen ihres Gesellschaftssystems durch ein Gemeinschaftssystem auf Basis einer Gemeinschaftsökonomie hätte in der Tat die Gefahr der Entwicklung „zu universellen Monstern“ bestanden (vgl. SKB, S 2550, Vers 668). Es könnte aber auch sein, dass die damalige Inkarnation des Nokodemion, Henok, mit seinen drakonischen Maßnahmen dem Lernprozess seiner Völker nicht genug Zeit ließ.

 

Aus dem Nichterkennen der wahren Ursachen der Aggressivität der Völker Nokodemions erwuchsen schwerwiegende Fehler in der Reaktion von Henok. Der erste grundlegende Fehler bestand in der undifferenzierten Bestrafung ganzer Völker in Form der Deportation unter Einsatz von Androiden, der zweite im Zusammenführen aller Deportierten auf einem Planeten, der dritte in der Sterilisierung aller deportierten Männer und Frauen. Es ist zu fragen, ob auch ohne das Wissen um die gesellschaftlichen Ursachen des erwähnten „machtgierigen Tuns“ durch eine Zerschlagung der Machtstrukturen der Völker, durch die zeitweilige Isolierung ihrer Machthaber sowie durch die Beseitigung der privaten Besitz- und Eigentumsverhältnisse die Völker weitaus besser zur Besinnung gekommen wären als nach der Kollektivstrafe der Deportation.

 

Weil die meisten Deportierten sicherlich Passivtäter waren und sich infolge ihrer Unfähigkeit, etwas am Verhalten ihrer Völker ändern zu können, subjektiv ungerecht behandelt fühlen mussten, stießen vermutlich alle eingeleiteten Maßnahmen bei den Deportierten mehrheitlich auf Ablehnung und Trotz. Damit wurde das Negative bei diesen Menschen verstärkt und durch das Zusammenführen aller aggressiven Völker auf einem Planeten potenziert. Für die Bestraften blieb keinerlei positive Entwicklungschance! Alle nahmen ihren Unmut mit in ihr neues Jenseits, wozu auch der Einsatz von Androiden beitrug. Er musste von der Masse der Deportierten als demütigend empfunden werden. Aus heutiger Sicht dürfte sich die „logische Gewaltanwendung“ unter Henok mit dem Wissen von heute als verfrüht, undifferenziert und ohne ausreichende Beachtung der damaligen gesellschaftlichen Situation erweisen. Sie initiierte im Verlaufe von Milliarden Jahre im Jenseits des Deportationsplaneten eine Gegengewalt, deren negative Auswirkungen bis in die heutige Zeit reichen.

 

Der wohl größte Fehler Nokodemions/Henoks vor 12 Milliarden Jahren war meines Erachtens die Unterstellung, dass – obgleich viele negativ dominante Geistformen zusammengeführt wurden – von vornherein eine mögliche negative geistige Gesamtentwicklung im Jenseits des Deportationsplaneten – auch als Ausnahme – ausgeschlossen wurde. Es war eine Illusion, dass die im Verlaufe von fast vier Milliarden Jahren nicht inkarnierten Geistformen ihr gesamtes Wissen und damit auch ihr anteiliges Negativverhalten vergessen würden. Stattdessen könnte es so gewesen sein, dass sich wegen dieses langen Zeitraumes auch ohne Inkarnation das Negative so weit anreicherte und konzentrierte, dass eine Eigenentwicklung zum bewusst Bösen einsetzte. Zudem könnte sich infolge des Verwehrens der Inkarnation die Auffassung herausgebildet haben, nach der Inkarnationssperre zu versuchen, selbst auf die Inkarnation Einfluss zu nehmen und Wege zu ihrer Beherrschung zu finden.

 

Nach der Inkarnationssperre entstand vor 8 Milliarden Jahren auf dem Planeten Lasan eine neue Menschheit, in der sich das Negative zum eigenständigen Bösen soweit verselbständigt haben dürfte, dass es von sich aus Interesse haben musste, unter günstigen Inkarnationsbedingungen eine von den eigenen Kräften dominierte Welt zu bewohnen. Vermutlich kamen die „Guten“ mit ihrer Deportationspraxis diesen Absichten der „Bösen“ unbewusst entgegen. Im Wissen um die voraussichtliche Verhaltensweise der „Guten“ brauchten sich die „Bösen“ lediglich als solche zu verhalten, um zu ihrer künftigen eigenen Welt zu gelangen. Unter den neuen Bedingungen konnten die „Bösen“ ihre besonderen Stärken um so besser entwickeln, je mehr Möglichkeiten zur Inkarnation gegeben waren. Die Konkurrenz unter den intellektuell am stärksten entwickelten „Bösen“ sowie regelmäßige Inkarnationen führten im Verlaufe von langen Zeiträumen im Jenseits der Deportationsplaneten zu negativ dominanten Geistführern, die selbst auf die Inkarnationspraxis Einfluss nehmen konnten. Die wichtigste Aufgabe dieser Geistführer war es, die eigene Welt vor positiver Dominanz zu schützen, weil andernfalls die Gefahr bestand, wiederum für Milliarden Jahre aus dem Inkarnationszyklus ausgeschlossen zu werden. Jene Intelligenzen gewannen den größten Einfluss, die sich in der Abwehr positiv dominanter Einflüsse am stärksten hervortaten. Es entstanden besondere Strukturen negativ dominanter geistiger Intelligenzen, die sich entsprechender negativ ausgerichteter gezielt inkarnierter Menschen bedienten. In ihrer Weiterentwicklung bildeten sich daraus Dämonien, d. h. abgesonderte Welten, die von negativ dominanten Geistformen und entsprechenden Menschen beherrscht wurden. Neben diesen intellektuell hoch stehenden sich verbergenden Menschen gab es auf den Deportationsplaneten sicherlich auch degenerierte Menschen, die möglichen Besuchern eine geistig unterentwickelte Welt vortäuschten.

 

Im Verlaufe der sehr langen Entwicklungszeiträume standen die sich entwickelnden Dämomien vor zwei schwierigen Aufgaben: Einerseits mussten sie im Verborgenen mit den technischen Errungenschaften der Heimatzivilisationen im wesentlichen Schritt halten, um den eigenen Planeten im Bedarfsfalle verlassen oder um geheime Außenposten auf fremden Planeten errichten zu können; andererseits mussten selbst die am höchsten entwickelten Geistformen mit einer bisherigen Gesamtlebensdauer von vielen Milliarden Jahren erlernen, sich selbst zu inkarnieren, etwa um die eigene Galaxie verlassen zu können, bevor diese aufhörte zu existieren. Wie Eduard Meier berichtete, kamen in der Tat „fernste Nachfahren“ der Völker Nokodemions „auch noch zur Erde“, weshalb nicht ausgeschlossen werden kann, dass im Rahmen der von ihm erwähnten Deportationen (vgl. SKB, S. 2551, Vers 679), vielleicht auch schon zur Saurierzeit, Inkarnationen sehr alter negativ dominanter Geistformen mit zur Erde kamen, die heute Geistführer der irdischen Dämonie sind. Zu ihnen gehört sicherlich jene negativ dominante Reingeistform, die Henoch bei seinen „Traumreisen“ als „Großen Geist“ kennen lernte und heute von den Christen als „Heiliger Geist“ bezeichnet wird. Unbeantwortet bleibt für mich die Frage, wie es möglich war, dass nach dem Ableben der zur Erde gekommenen Inkarnation des „Großen Geistes“ dieser wieder als Reingeistform in ein Jenseits eingehen konnte bzw. sich dort im Verlaufe von weniger als einhundert Millionen Jahren wieder zu einer Reingeistform entwickelte.

 

Auch die vermutlich gezielte Vernichtung der irdischen Saurier-Menschheit vor etwa 65 Millionen Jahren, die sich aus Deportierten entwickelt haben dürfte, führte zu gegenteiligen Wirkungen: zur Ausbildung einer irdischen Dämonie, die die Erde als ihren Besitz betrachtet. Ihr gelang vor ca. 5 Millionen Jahren der Zugriff zur Akashi-Chronik, etwa zu jener Zeit, als eine eigenständige irdisch kreierte Menschheit entstand. Mit der Akashi-Chronik gewann die irdische Dämonie ein äußerst wichtiges Machtinstrument. Bis einschließlich der Vernichtung von Atlantis und Mu vor etwa 11500 Jahren gelang es ihr, alle Besiedlungsversuche der Erde in den vergangenen Hunderttausenden von Jahren mit den ihr eigenen Mitteln und damit eine positive Unterwanderung zu verhindern. Zugleich wurde das Aussetzen von Straftätern zur Erweiterung negativ dominierter Inkarnationsmöglichkeiten weiter zugelassen, auch von straffälligen Genmanipulierten. Eine positive Unterwanderung wäre im Verlaufe eines längeren Zeitraumes dann zustande gekommen, wenn die Siedler nach den Gesetzen und Geboten der universellen Schöpfung gelebt hätten.

 

Um weitere positiv dominierte Besiedlungsversuche zu verhindern, musste die irdische Dämonie eine eigene Menschheit kreieren, womit sie vor ca. 13000 Jahren unter dem Führer der abtrünnigen Plejaren, JHWH Arus I., begann. Eine selbst kreierte Menschheit hatte für die irdische Dämonie den Vorteil, dass sie von Anfang an im eigenen Sinne beeinflusst, geistig geführt und beherrscht werden konnte, was jedoch erforderte, möglichst alle anderen irdischen Kulturen auszulöschen, insbesondere jene von Atlantis und Mu. Dies gelang Arus I. im Auftrage der irdischen Dämonie mittels einer Intrige.

 

Die irdische Dämonie stand im Verlaufe der Entwicklung eigenständiger irdischer Völker immer wieder vor der Aufgabe, mit relativ wenig Kräften und besonderen Mitteln eigenständige kulturelle Entwicklungen zu beherrschen oder zumindest empfindlich zu stören, wenn sie sich mit den verfügbaren Kräften als nicht mehr beherrschbar erwiesen. Dann galt es, mit geringem Aufwand eine große Wirkung zu erzielen, etwa durch die gezielte Steuerung von Weltraumkörpern zur Auslösung irdischer Katastrophen. Mit dieser relativ häufig angewandten Methode wurden nicht nur siedelnde Außerirdische vertrieben oder ausgeschaltet, sondern auch rein irdische bzw. gemischte Völker dezimiert. Eines dieser Beispiele ist wohl die Arche-Sintflut, die gleichfalls provoziert worden sein dürfte und vor fast 100 000 Jahren die Erdenmenschheit um zwei Drittel auf 220'000 Menschen dezimierte (vgl. SKB, S. 2758/2759 u. 2778)! Nach den Groß-Sintfluten in den Jahren 9545 v. Chr. zur weitgehenden Auslöschung der von der irdischen Dämonie unter Arus I. geschaffenen schöpfungswidrigen Kreaturen sowie 9522 v. Chr. und 8238 v. Chr. im Zusammenhang mit der Vernichtung und der Tilgung der Überreste von Atlantis wurden im Verlaufe der folgenden Jahrtausende durch die Helfer der irdischen Dämonie mit Hilfe von Weltraumkörpern weitere so genannte kleine Sintfluten ausgelöst, die die entstandenen Kulturen in ihrer Entwicklung weit zurückwarfen. Die bisher letzte dieser Katastrophen erfolgte im Jahre 1453 v. Chr., als der Zerstörer an der Erde vorbeizog und den Vulkan Santorin explodieren ließ, wobei große Teile der Randgebiete des Mittelmeeres überschwemmt, die Kultur von Klein-Atlantis vernichtet und die ägyptische Kultur schwer geschädigt wurden. Es darf angenommen werden, dass unter den Nachfolgern von Arus I., Jehavon und Jehav, das Auslösen der „kleinen“ Sintfluten und anderen Katastrophen provoziert wurde.

 

Dämonien sind in ihrer Macht stets eingeschränkt. Dies gilt auch für die materielle Macht ihrer inkarnierten Helfer. Es sind insbesondere die Machtstrukturen, über die Macht realisiert wird. Ashtar Sheran spricht von einem über die Erde gespannten Netz. Innerhalb der beherrschten Völker und selbst innerhalb des herrschenden Volkes vollzieht sich nämlich eine von der Dämonie nur bedingt beherrschbare schöpfungskonforme Gegenentwicklung, die sich gegen die Mächtigen richtet und ihre Macht zu untergraben droht, wenn keine neuen Machtmittel entwickelt und durchgesetzt werden. Zugleich kommt es zu einer Isolierung der Mächtigen und zu einer Konkurrenz zwischen ihnen. Eine teils schöpfungskonforme Entwicklung mit innerer Gegenwehr vollzog sich offensichtlich auch unter den seit 9522 v. Chr. unumschränkt und direkt über die Erde herrschenden Ariern, so dass die Führung unter Jehav nach Wegen suchte, um die irdischen Völker auf indirekte Weise beherrschen zu können. Wenige Jahrzehnte später – nach der Ermordung Jehavs durch seinen Sohn Arussem – wurde der neue Gewaltherrscher Arussem mit seinen Anhängern von der Erde verjagt, wodurch für die irdische Dämonie die Notwendigkeit entstand, die Herrschaft über die Erdenmenschheit nicht nur auf indirekte, sondern – nach der geheimen Rückkehr des Arussem – auf verborgene Weise fortzusetzen. Dies geschah mit Hilfe der Gizeh-Intelligenzen, ohne dass dies die noch offiziell auf der Erde verbliebenen Plejaren bemerkten. Sie verließen im Jahre 33 n. Chr. die Erde in der Überzeugung, dass sie die Erdenmenschheit ihrer Eigenentwicklung überlassen sollten.

 

 

Initiierungsthese: Das auf der Erde vorherrschende Gesellschaftssystem wurde vor Jahrtausenden nach dem Vorbild der Völker Nokodemions gezielt initiiert, um die irdische Menschheit auf indirekte Weise geistig zu beherrschen und sie auf einen selbstzerstörerischen Weg zu führen. Durch religiöse Beeinflussung, durch die Beeinflussung antiker Herrscher und Wissenschaftler war dieses Gesellschaftssystem von Beginn an als Bereicherungssystem konzipiert. Unabhängig vom Willen der Menschen führte die Eigenentwicklung dieses Gesellschaftssystems über die von Karl Marx erkannten ökonomischen Gesellschaftsformationen von der Sklavenhaltergesellschaft über den Feudalismus bis zum heutigen global agierenden Kapitalismus und damit zu einer bisher noch nie gekannten privatökonomischen Macht über die Erde. Die Übertragung dieses Gesellschaftssystems war möglich, weil über die am höchsten entwickelte Geistform des irdischen Jenseits, über den Heiligen Geist, das Wissen aus der Zeit des Henok auf die heutige Zeit überliefert wurde. 

 

Erläuterungen:

Die Bemühungen, die irdische Menschheit auf indirekte Weise beherrschen zu lernen, begannen noch unter dem Gewaltherrscher Jehav, der ca. 1343 v. Chr. von seinem Sohn Arussem ermordet wurde. Der erste Versuch war wohl die Schaffung einer ersten monotheistischen Religion, der „Religion des Lichts“, mittels des Pharao Echnaton, der vorgab als einziger zu Gott Kontakt zu haben. Der Versuch scheiterte an den Widerständen im eigenen Land. Er befruchtete jedoch Moses, der zu jener Zeit noch in Ägypten lebte. Moses wurde zum Gründer der jüdischen Religion nach seinem unmittelbaren Kontakt zu dem von Aruseak alias Ashtar Sheran zur Einweisung beauftragten Kommando.

 

Entscheidend für die Initiierung der heute herrschenden Bereicherungs- bzw. Privatökonomie dürfte jedoch die (inspirative?) Beeinflussung von Aristoteles gewesen sein, der für viele als größter Wissenschaftler des Altertums gilt. Aristoteles wusste bereits, was der ökonomischen Wissenschaft heute noch weitgehend fremd ist, nämlich nach zwei Ökonomien zu unterscheiden, worauf auch Karl Marx im „Kapital“, Bd. 1, S. 167, in einer längeren Fußnote verweist. Aristoteles differenzierte zwischen der Ökonomik als Erwerbskunst zur Verschaffung der zum Leben notwendigen Güter und der Chrematistik, der Lehre vom Geld, für die „keine Grenze des Reichtums und des Besitzes zu existieren scheint.“ Marx zitiert Aristoteles wie folgt: „Die Verwechslung beider Formen, die ineinander überspielen, veranlasst einige, die Erhaltung und die Vermehrung des Geldes ins Unendliche als Endziel der Ökonomik zu betrachten.“

 

Es stellt sich die Frage, woher Aristoteles zu seiner Zeit diese fundamentale Unterscheidung bereits wissen konnte, obgleich noch heute Wirtschaftlichkeit (im Sinne von Gewinn-Erwirt-schaftung) und Ökonomie faktisch gleichgesetzt werden. Weiter ist zu fragen, weshalb die damals von Aristoteles kritisierte Auffassung sich inzwischen weltweit durchgesetzt hat. Lag es vielleicht daran, dass er als Verfechter der Sklaverei und als Lehrer von Alexander dem „Großen“, dem größten Eroberer der Antike, entgegen seiner wissenschaftlichen Überzeugung handelte, aber durch seine wissenschaftliche Größe das Abendland für einen Zeitraum von fast 2000 Jahren im Sinne der Unterstützung von Ausbeutung, Eroberung und Unterdrückung maßgeblich beeinflusste, also im Sinne zulässiger Bereicherung?

 

An einer einzigen Stelle fand ich in Berichten über die Botschaften von Außerirdischen einen Hinweis darüber, welche Rolle die Wirtschaft bei der Zerstörung unseres Lebenssystem spielt. Der Hinweis ist in Hesemanns „UFOs: Die Kontakte“, 4. Auflage 1992, S. 51, enthalten, wo auch die Kontakte von George van Tassel (1910-1978) zum Raumschiffkommandanten Ashtar (!) ab1952 beschrieben werden. Die betreffende (verächtliche) Aussage über die Erdenmenschen lautet: „Aber stattdessen haben sie ihre Wirtschaft entwickelt durch Methoden, die nur zur Zerstörung der Umwelt ihres Planeten beigetragen haben. (…) Jetzt stehen sie vor der Alternative, ob sie ihn noch mehr zerstören, um ihre Wirtschaft zu retten, oder ob sie sie kollabieren lassen. In beiden Fällen werden sie dafür leiden, dass sie dem Pfad des Goldenen Kalbes statt den ewigen Gesetzen des Schöpferischen Geistes gefolgt sind.“ Ich kenne keinen irdischen Wissenschaftler, der vor 50 Jahren schon fähig gewesen wäre, eine derart fundamentale Kritik „unserer“ hoch gelobten Ökonomie auszusprechen, die inzwischen so viele „Wirtschaftsweise“ hervorgebracht hat! Meine einzige Erklärung für die Aussage in dieser Botschaft ist, dass es sich um sehr altes (nicht einmal den Plejaren bekanntes) Wissen handelt und dass es ein bewusstes Inspirieren der Erdenmenschheit mit diesem Wissen gegeben haben könnte.

 

 

Anti-Logos-These: Die Entwicklung von Dämonien führt zwangsläufig zur Herausbildung von Anti-Logen und damit zu Katastrophen weltweiter, kosmischer oder gar universeller Dimension, falls die grundlegenden Ursachen der Entstehung von Dämonien nicht erkannt, falls  die Strukturen der Dämonien nicht aufgelöst und keine Schritte zur Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung eingeleitet werden.

 

Erläuterungen:

Das zwangsläufige Entstehen von Anti-Logen erwächst aus der inneren Entwicklung von Dämonien: aus Widersprüchen, die sich aus der Erhaltung der inneren und äußeren Macht der einzelnen Dämonien ergeben. Die äußere Macht wird gebraucht, um ein positives Unterwandern von außen zu verhindern, um Außenposten auf fremden Planeten zu errichten, um Fluchtmöglichkeiten zu sichern und auf dem neuesten wissenschaftlich-technischen Stand zu bleiben; die innere Macht gewährleistet langfristig die eigene Existenz und geistige Führung der Dämonie sowie die Weiterentwicklung der einzelnen Intelligenzen über Inkarnationen. Eine Dämonie ist zudem für sehr lange Zeit die Heimat der jeweiligen negativ dominanten Intelligenzen. Grundsätzliche Konflikte entstehen z. B. dann, wenn Führer der Außenkommandos, die sich im Sinne der Dämonie über lange Zeit bewährt haben, mit ihrem Ableben rechnen müssen und im Jenseits des eigenen Deportationsplaneten als Geistform hohe Verantwortung übernehmen wollen. In solchen Fällen entstehen apokalyptische Gefahren dadurch, weil die Führer von Außenkommandos über eine gewaltige materielle Macht verfügen und über den Einsatz von Superwaffen entscheiden können. Damit werden die führenden Geistformen einer Dämonie erpressbar.

 

Ein Konflikt größter Brisanz schwelt nach meiner Auffassung seit Jahrtausenden innerhalb der irdischen Dämonie zwischen jener Geistform, die die irdischen monotheistischen Religionen als Gott bezeichnen, und Aruseak alias Ashtar Sheran, der sich als Gottes Sohn ausgibt. Wenn – wie ich annehme – der derzeitige „Herr der Geister“, „Gott“ und die Geistform von Arus I. identisch sind, dann dürfte der langlebige Ashtar Sheran tatsächlich ein (außerehelicher) leiblicher Sohn von Arus I., also von Gott sein, wie es seiner Selbstdarstellung in den „UFO-Tatsachenberichten“ entspricht! Er wäre zudem der einzige noch lebende Sohn von Arus I.! Der Anspruch Aruseaks, als irdischer Gott anerkannt zu werden, reicht vermutlich etwa 3000  Jahre zurück. Aruseak könnte mit dem Gewaltherrscher Henn identisch gewesen sein, der von den Plejaren nach Arus I. als zweiter (leiblicher) Gott der Erdenmenschheit bezeichnet wird und sich von den Hebräern als „Jehova“ verehren ließ. Jehova löste 1034 v. Chr. Arussem als Führer der Gizeh-Intelligenzen ab und wurde 104 v. Chr. von Kamagol I. entmachtet. Über den Verbleib von Henn gaben die Plejaren keine Information. Er könnte also die Entmachtung überlebt haben.

 

Nach eigenem Bekennen war Ashtar Sheran alias Aruseak an den Einweisungen des Moses und damit an der Schaffung der jüdischen Religion beteiligt. Er dürfte auch entscheidend bei der Schaffung der christlichen Religion mitgewirkt haben, indem er das hohe Ansehen Jmmanuels und die Kreuzigung für sich missbrauchte. Wesentlich war für ihn zunächst, dass Jmmanuel den neuen Namen Jesus Christus erhielt und dieser zum „Sohn Gottes“ erklärte wurde. Damit wurde erreicht, dass der Begriff „Sohn Gottes“ oder „Gottessohn“ in eine irdische Religion einging! Aruseaks Absicht war es wohl von vornherein, in die Fußstapfen des Jmmanuel zu treten. Als leiblicher Sohn von Arus I., der sich ja schon zu Lebzeiten als „Gott“ bezeichnen ließ und dessen Geistform im irdischen Jenseits zum „Herrn der Geister“ berufen wurde, betrachtete er sich zu Recht als „Gottessohn“. Wichtig war es sicherlich für Aruseak, dass die neue irdische Religion die Wiederkehr des „Gottessohnes“ verkündete, was für ihn als Langlebigen die Perspektive eröffnete, einst als „Erlöser“ der Erdenmenschheit erscheinen zu dürfen. Nach der Verfälschung der Schriften der Jünger von Jmmanuel entstand dann das „Neue Testament“ als spezifisches Glaubensbekenntnis der Christen.

 

Die Lehre der christlichen Religion, insbesondere die Trinität als Einheit von Gott, Gottessohn und Heiliger Geist, war Ausdruck der realen Machtverhältnisse der irdischen Dämonie! Die für die Inkarnation verantwortliche Geistform des irdischen Jenseits, der „Herr der Geister“, wurde damit von einer irdischen Religion als „Schöpfer“ und „Gott“ anerkannt! Zugleich lehrte die neue Religion über die Einführung des Pfingstfestes, dass der Menschheit die „Erleuchtung“ vom „Heiligen Geist“ vermittelt werde. Die Lehre der Trinität sicherte die Repräsentanz der entscheidenden geistigen Führungskräfte der verschiedenen Ebenen der irdischen Schöpfung innerhalb einer Religion. Allein schon die Trinitätslehre verweist darauf, dass es bei der Entstehung der christlichen Religion entscheidende Einflüsse von außen gegeben haben muss.

 

Einen weiteren Erfolg verzeichnete Aruseak, als es unter dem Papst Silvester I. (314 bis 335) zum Arianischen Streit kam, der von einem Presbyter namens Arius ausgelöst wurde. Arius lehrte, dass Christus ein „wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater“ sei. Die bisherige Lehre, dass Christus ein Geschöpf des Vaters und diesem untergeordnet sei, wurde verworfen! Die Auffassung der Wesensgleichheit von Vater und Sohn setzte sich im Verlaufe des Streites nach über 50 Jahren durch! Damit wurde der „Gottessohn“ selbst zum Gott! Sicherlich hat Aruseak mit inspirativen und anderen Mitteln kräftig nachgeholfen, um den Streit in seinem Sinne ausgehen zu lassen!

 

Auch aus der jüngsten Zeit sind mir Bestrebungen des Aruseak alias Ashtar Sheran bekannt, seinem Vater Konkurrenz zumachen. Aus einem Beiblatt, das ich 1995 zusammen mit den „Botschaften“ des Ashtar Sheran erwarb, wird dieser durch den „geistigen Führer ARGUN“ wie folgt eingeschätzt. Der Titel „SHERAN“ bedeute „Geistiger Führer zum Emporstieg“. „Er sei das Licht, das der Erlösung und der Erleuchtung der Menschheit vorausgeht.“ Ausgehend von dieser Aussage erhebt sich die Frage, wohin Ashar Sheran nach seinem Ableben emporsteigen will? Es bedarf keiner weiteren Erläuterungen, dass sich aus dem Anspruch des Ashtar Sheran nicht nur für die irdische Schöpfung außerordentliche Gefahren ergeben, die jedoch dann bedeutungslos werden könnten, wenn es zur einvernehmliche Auflösung der Strukturen der irdischen Dämonie käme und die Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung angestrebt würde.  

 

 

Abschlussbemerkungen:

Wenn sich die dargelegten Thesen als richtig erweisen, dann stellt sich abschließend die Frage, warum es so langer Zeit bedurfte, um sich der Wahrheit ein wenig zu nähern. Die grundlegende Ursache dafür könnte im Nichterkennen der möglichen Eigenentwicklung des Negativen zum Bösen bestehen und damit in der verabsolutierten Auslegung des schöpferischen Evolutionsgesetzes. Dass den beteiligten Intelligenzen diese Erkenntnis bisher versagt blieb, erklärt sich wohl daraus, dass sie nicht zum dialektischen Denken fanden und das logische Denken für sich zum höchsten aller Denkformen erklärten. 

 

Warum ausgerechnet auf der unterentwickelten Erde der wichtige Erkenntnisschritt erfolgte, beantwortet sich wohl damit, dass es für die universelle Schöpfung einen Zwang zu dieser Erkenntnis gab, eben weil vom Ausnahmeplaneten Erde die größte Gefahr für die Weiterexistenz unseres Universums ausgeht. Ich hatte bereits an anderer Stelle darauf verwiesen, dass am Erkenntnisstand der hoch entwickelten Plejaren etwas Wesentliches fehlen muss, wenn sie die Entwicklung der Erdenmenschheit nicht verstehen. Heute möchte ich ergänzen: Der Schlüssel zum vollen Verstehen ihrer eigenen Entwicklung seit Henok liegt im Verstehen der Entwicklung der irdischen Schöpfung und der Erdenmenschheit.

 

Wir sollten uns bewusst werden, dass es ohne die geistige Führung durch Petale die Erde gar nicht mehr geben könnte. Aber es sind nicht die Erdenmenschen selbst, die diese Gefahr verursachen, sondern zum einen jene Intelligenzen, die die Erde seit Jahrmillionen beherrschen, aber auch jene, die absolut nicht einsehen wollen, dass sie Anteil an der Herausbildung dieses Ausnahmeplaneten haben. Es ist eben ein Dogma, wenn behauptet wird, dass die Erdenmenschen allein über ihre Zukunft entscheiden. Im Gegenteil: Vielleicht gibt es keine andere Menschheit im Universum, deren Schicksal so stark von der Einsicht und vom Wollen hoch entwickelter Intelligenzen abhängt.