E-Mail vom 23.10.2006, 02:15 Uhr, an info@figu.org      Veröffentlichung am 23.10.2006

           

 

Von Werner Grundmann                  

                                              

an alle Mitglieder der FIGU

 

Harmagedon oder universelle Wende?

 

Liebe FIGU-Mitglieder,

                                    am 22.10.2006 hatte ich um 03:23 Uhr eine E-Mail über eine „akute Gefahr am 22.10.2006?“ an Eduard Meier gesandt, nachdem ich über Stunden Impulse von meiner geistigen Führung empfing. Ich hatte die Impulse zuerst als Inspirationswellen gedeutet, was sich im Nachhinein bestätigte. Nur infolge der Dauer der Übermittlungen war ich nervös geworden und hatte mich aus Gründen der Sicherheit zum Schreiben der E-Mail an den Computer begeben. Ich entschuldige mich ausdrücklich bei allen Betroffenen für meine Panikmache.

 

Die nachfolgenden Darlegungen sind ein Ergebnis der erwähnten Inspiration. Es geht um die Mitgestaltung der universellen Wende statt der Fortführung der „Harmagedon-Schlacht“ und damit um die Kernproblematik, vor deren Bewältigung wir auf der Erde stehen.

 

1. Auf dem Ausnahmeplaneten Erde wirken seit langer Zeit in der reingeistigen, in der feinstofflichen und in der grobstofflichen Ebene sowohl positiv dominante als auch negativ dominante Intelligenzen, die im universellen Sinne zu den am höchsten Entwickelten gehören dürften. Die führenden negativ dominanten Geistformen sind offenbar vor vielen Millionen Jahren über Straftäter zur Erde deportiert worden; die positiv dominanten Geistformen, zu denen vor allem jene von Eduard Meier gehört, wurden von der Schöpfung zur Erde geführt. Als geistiger Nachfolger von Nokodemion, Henok, Henoch, Jesaja, Jmmanuel, Mohammed u. a. wirkt Eduard Meier heute als Prophet der Neuzeit.

 

2. Die „Harmagedon-Schlacht“ ist der Kampf der führenden irdischen Geistformen um die geistige Gewinnung bzw. geistige Beherrschung der sieben Milliarden Menschen der Erde und der 128 Milliarden Geistformen des irdischen Jenseits. Er wurde und wird von Eduard Meier und seinen geistigen Vorgängern seit fast 400'000 Jahren durch die Verbreitung der Geisteslehre geführt. Negativ dominante Intelligenzen nutzen seit Jahrtausenden Kultreligionen, um die Menschen an sich zu binden. Als Gegenposition zur weltweiten Dominanz kirchlicher Macht wurde nach der Reformation eine religiös verbrämte wirtschaftliche Macht aufgebaut, die heute weltweit dominiert. Beide konkurrierenden Strategien der negativ dominanten Kräfte führen zu apokalyptischen Katastrophen, die eine durch die Selbstvernichtung der irdischen Lebensgrundlagen, die andere im Sinne der gewaltsamen Durchsetzung einer einheitlichen irdischen Kultreligion.

 

3. Der Weg der universellen Schöpfung ist der Weg der Wahrheit, der gegenseitigen Akzeptanz und des Ausgleichs zwischen allen beteiligten Seiten. Die Verkündung der Wahrheit oblag bisher insbesondere den Propheten der Schöpfung. Sie gingen den Weg der Verbreitung der universellen Lehren und Gesetze. Doch sie verharrten im streng logischen Denken.

 

4. Im Wissen um die existenziellen Gefahren der divergenten Eigenentwicklung und der Zuspitzung der Gegensätze zwischen den inkarnierten und nicht inkarnierten negativ dominanten Kräften trugen die führenden geistigen Kräfte der irdischen Schöpfung, insbesondere jene der Ebene des Heiligen Geistes, zur Wahrheitsfindung bei. Sie vermittelten uns auf indirekte, verdeckte Weise anteilige Wahrheiten und Gefahren der Negativentwicklung auf Basis des dialektischen Denkens.

 

5. Zum uneingeschränkten Erkennen von Wahrheit bedarf es einer unbelasteten, neutralen Position, die auf die Lösung der Konflikte im Sinne der Erhaltung und Entwicklung der Schöpfung gerichtet ist. Menschen, die sich um Wahrheitsfindung bemühen bzw. dazu inspirativ vorbereitet wurden, dürfen weder bei den positiv noch bei den negativ dominanten Intelligenzen involviert sein, weil nicht das gut gemeinte Wollen oder wohl gemeinte Absichten für den richtigen Weg maßgebend sind, sondern Ergebnisse aus möglichst komplexer Sicht. Die notwendige Sicht in höchster Komplexität hat jedoch die universelle Schöpfung. Nur sie vermag es, den Prozess der Überwindung der existenziellen Krise unseres Universums geistig zu führen. Und es bedarf zudem Menschen mit hinreichendem Wissen aus der Geisteslehre, die bereit sind, sich im Interesse des Erkenntnisfortschritts geistig führen zu lassen!

 

6. Einsichtiges Handeln im Sinne der geistigen Führung durch die universelle Schöpfung erwächst aus dem Erkennen der wahren Ursachen und Verläufe jener Entwicklungen, die über Milliarden von Jahren zur universellen Krise geführt haben. Was von fortgeschrittenen Menschheiten bisher als Religion, als Erkennen des Rückverbindenden begriffen wurde, bedarf einer Erweiterung und komplexeren Betrachtung. Aus ihr resultiert, dass auch das Künftige, das Wiederzusammenfügende, das Relegiöse, in neuer Qualität betrachtet werden muss, um alles geistige Leben in wechselseitigem Zusammenhang und in harmonischer Ausgeglichenheit zum Schöpferischen zu führen.

 

7. Dies schließt die gezielte Auflösung der Strukturen aller negativ dominierten Welten und die Integration ihrer Geistformen in positiv dominierte Welten ein. Zugleich wird es erforderlich, den Gemeinschaftsgedanken stärker zu verbreiten. Das gemeinschaftliche Vorankommen der geistigen Entwicklung von Menschheiten muss das Primat gegenüber dem Vorankommen einzelner ausgewählter Menschheiten erhalten. Doch nur wenn die wechselseitigen Zusammenhänge innerhalb positiv dominierter und innerhalb negativ dominierter Welten sowie zwischen beiden Seiten ausreichend erkannt wurden, lässt sich universelle Gemeinschaftlichkeit erreichen.

 

8. Das Sichern universeller Gemeinschaftlichkeit erfordert darüber hinaus für jede Welt, dass gesunde Relationen zwischen dem Anteil an geistigem und an grobstofflichem Leben im Sinne der möglichst kontinuierlichen schöpferischen Entwicklung aller Geistformen herzustellen, aufrechtzuerhalten und die Dominanz des Geistigen zu wahren sind. In dieser Hinsicht ist die irdische Schöpfung – auch unabhängig von der negativen Dominanz des Geistigen – ein krasses durch Menschen erzeugtes Beispiel stagnierender geistiger Entwicklung. Derartige Verfehlungen des grobstofflichen Lebens müssen vor allem von den verursachenden Menschheiten wieder beseitigt und ausgeglichen werden.

 

9. Nicht zuletzt geht es um das Aufheben möglicher Gegnerschaft des menschlichen gegenüber dem geistigen Leben. Gegnerische Haltungen kamen wohl zustande, als Negativentwicklungen dem betreffenden hoch entwickelten geistigen Leben prinzipiell verborgen blieben. Doch es darf kein Denken im Sinne der „Rache an der Schöpfung“ geben! Das Gefährliche einer solchen Denkweise ist, dass wissende negativ dominante Intelligenzen im Extremfalle unser gesamtes Universum vernichten und mit Lichtgeschwindigkeit in Strahlung auflösen könnten. Es gilt deshalb unbedingt zu erkennen, woraus eine Gegnerschaft zur Schöpfung erwuchs.

 

10. Alle verantwortlich Beteiligten sollen begreifen lernen, was gemeint war, als uns die universelle Schöpfung vermittelte, dass es heute um die Lösung der schwierigsten Aufgabe geht, vor der wir jemals in unserem Universum standen. Sie zu bewältigen, muss ein universelles Gemeinschaftswerk des geistigen mit dem feinstofflichen und grobstofflichen Leben, von hoch entwickelten und unterentwickelten Menschheiten sowie des „Guten“ mit dem „Bösen“ sein. 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann               Berlin, den 23.10.2006,  02:10 Uhr