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FIGUoffBr180509.doc                 abrufbare Veröffentlichung am 19.05.2009

 

Von Werner Grundmann                                         Berlin, den 18.05.2009

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Zur tragfähigen Gemeinschaft der FIGU

– Offener Brief –

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

          am 17. Mai 2009 übernahm ich im Druck den Auszug aus der „Wassermannzeit“, Nr. 151, "Tragfähige Gemeinschaft" von Andreas Schubiger. Der Auszug zeigt, dass die Beziehungen und der Zusammenhalt zwischen den FIGU-Mitgliedern teilweise gestört sind. Leider geht Andreas Schubiger als Mitglied der Kerngruppe nicht darauf ein, welche Ursachen dem zugrunde liegen könnten, warum es nicht mehr „selbstverständlich“ ist, „dass einander geholfen und freiwillig zur Hand gegangen“ wird, dass vielmehr „gegenseitig persönliche Blockaden aufgebaut wurden“. Jene „Mitglieder, die sich durch ihre Unvernunft oder Überheblichkeit leiten lassen“, würden „sich … selbst ausgrenzen“. Untereinander sei „der Nächste manchmal weder Mitmensch noch Nächster, sondern eher Fernster oder Nichtmensch“. „Trotz diesem Umstand“ sei es notwendig, sich gegenseitig anzunehmen, „und zwar nicht nur zum Schein, sondern wirklich“. Deshalb gelte „es, über den eigenen Schatten zu springen und alle Vorurteile und Abneigungen in den Griff zu bekommen.“

 

Abschließend schreibt Andreas Schubiger: „Heimat schafft sich jeder selbst durch das Einfügen in die gegebenen Umstände. Im Bezug auf die FIGU heisst das: Mithelfen, eine tragfähige Gemeinschaft zu bilden, die die Lehre des Lebens in den Lebensmittelpunkt stellt.“

 

Diese Entwicklung der FIGU sehe ich mit großer Sorge. Sie könnte aber weiterhin prinzipiell positiv verlaufen, wenn sich ihre Mitglieder über die Ursachen der inneren Widersprüche der Gemeinschaft bewusst werden würden. Ich vermute sie weniger im persönlichen Bereich, sondern vor allem in bestimmten inhaltlichen Meinungsunterschieden, die im Verlaufe der Jahre bei einigen FIGU-Mitgliedern entstanden sind, ohne dass sie sich zu ihren veränderten Auffassungen äußerten. Doch ohne hinreichende Diskussionen konnten die Meinungsunterschiede auch nicht beseitigt werden.

 

Verbesserte Auffassungen entstehen dann, wenn die eigenen Einsichten und Überzeugungen mit der irdischen Realität und mit der Denkweise jener Erdenmenschen bewusst konfrontiert werden, die ausgehend von eigenen Erfahrungen eine andere, eine erweiterte Sichtweise entwickelt haben, wenn etwa neben der von der FIGU verbreiteten „wahrheitlichen Wahrheit“ noch Wahrheiten existieren, die bisher nicht dargelegt oder gar bewusst verschwiegen wurden, wenn erkannt wurde, dass die Geisteslehre hinsichtlich der möglichen Existenz geistiger Negativentwicklungen einer Erweiterung bedarf, wenn sich die Verbreitung der Geisteslehre als unverzichtbares Mittel für andere herausstellt, um historische und aktuelle Zusammenhänge hinreichend zu erkennen und die universelle Fehlentwicklung verstehen zu lernen. Insofern fühle ich mich nicht unschuldig an einer möglichen „Krise“ der FIGU, die insbesondere eine Erkenntniskrise sein dürfte! Doch dies herauszufinden, ist die Aufgabe der FIGU selbst. Eine solche „Krise“ kann nur in sachlichen Auseinandersetzungen und in uneingeschränktem Bemühen um Wahrheitsfindung bewältigt werden.

 

Weitaus schwieriger wird es für die FIGU, wenn die Erkenntniskrise mit einer Vertrauenskrise in den Propheten der Neuzeit, Eduard Meier, verbunden ist. Doch auch in dieser Hinsicht helfen die Bemühungen zur Suche nach der vollen Wahrheit, ihre Akzeptanz und Verbreitung, um die kritische Entwicklungsphase der FIGU zu überwinden. In diesem Zusammenhang gilt in Anlehnung an eine Aussage von Semjase offenbar: „Die Wahrheit lenkt“ (nicht nur) „die Hand des Feindes“ (vgl. SKB, S. 103 u. 106)!

 

Im Sinne der Erhaltung der Schöpfung sollte für die FIGU die Wahrheitssuche und Wahrheitsverbreitung unabhängig von der geistig führenden Person und unabhängig von der jeweils führenden geistigen Intelligenz über allem stehen! Wenn sich dieser Prämisse jedes FIGU-Mitglied unterwirft, wird es nicht schwierig sein, wieder eine tragfähige Gemeinschaft zu formen! Es reicht meines Erachtens deshalb nicht aus, die Lehre des Lebens und die Lehre des Geistes in den Lebensmittelpunkt zu stellen. Allein mit einer Lehre des Positiven lässt sich das Negative nicht überwinden, wenn das Entstehen des Negativen aus Handlungen des Positiven erwuchs.

 

Zur Bestätigung meiner These gibt es einen indirekten historischen Beweis:

Als vor etwa 389'000 Jahren unter Jschwisch Larus erstmalig ein geistiger Vorgänger von Eduard Meier zur Erde kam, um die Geisteslehre zu verbreiten, endete der Besiedlungsversuch nach wenigen Jahren mit den „ersten beiden Atomkriegen auf der Erde“, wobei sich die Lyraner Semjasa und Asasel „und ihr Volk gegenseitig vernichteten“ (vgl. SKB, S. 2378; vgl. auch OM, Kanon 31, Verse 551-552). Dass sich die Besiedler der Erde, die ja vom selben Volk stammten, nach wenigen Jahren gegenseitig selbst auslöschten, ist ohne äußere Beeinflussung extrem unwahrscheinlich. In hohem Maße wahrscheinlich ist es aber, dass eine analoge Intrige von nicht erkannten Hintergrundmächten gesponnen wurde, wie es sie bei der gegenseitigen Vernichtung von Atlantis und Mu wesentlich später gab (vgl. SKB, S. 866-870). Vermutet werden kann zudem, dass sich die Intrige vor 389'000 Jahren vor allem gegen die Verbreitung der Geisteslehre richtete. Die Plejaren könnten dies erforschen! Falls meine Vermutung zutreffen sollte, wäre ein indirekter Beweis für die Existenz von hoch entwickelten, an die Erde gebundenen negativ dominanten Intelligenzen gegeben!

 

Wenn sich meine These bestätigen ließe, müssten auch jene FIGU-Mitglieder, deren geistige Vorgänger am Zustandekommen der beiden Atomkriege vor etwa 389'000 Jahren beteiligt waren, anders eingeordnet werden. Sie könnten – ohne dass sie es damals erahnten – durch inspirative Beeinflussung zu ihren Handlungen gebracht worden und damit nur bedingt schuldig sein!

 

In den Kontaktberichten wird nach codexangehörigen und nicht codexangehörigen FIGU-Mitgliedern unterschieden (vgl. SKB, S. 2190). Dabei versteht sich der Kodex im Sinne von Wiedergutmachung für Verbrechen in ihren früheren irdischen Vorleben (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 55, S. 10/11). Die Plejaren lehnten jedoch die Erforschung der Vorleben der FIGU-Mitglieder strikt ab (vgl. SKB, S. 2605)! Wir erfahren folglich nicht, welche FIGU-Mitglieder geistige Nachfolger von Semjasa und Asasel sind, die als erste Lyraner zur Erde kamen.

 

Von einer relativen Schuld von Semjasa und seiner Unterführer gehe ich auch hinsichtlich der Schaffung eigener Völker durch die Schwängerung von „Menschenkindern der Erde“ aus (vgl. OM, Kanon 31, Verse 109 – 119). Die „Schwängerung“ führte vorgeblich zur Entstehung von bis zu zehn Meter großen Riesen mit nicht vorhersehbaren Folgen. Dass es sich aber um Genmanipulationen handeln musste, die kaum ohne das Wissen von Arus vorgenommen werden konnten, wird daran deutlich, dass das „Durchschnittsalter“ der Riesen „bei 15'000 Jahren“ lag und der Letzte von ihnen erst „vor etwas mehr als 2300 Jahren“ starb. Die Plejaren gestehen allerdings ein, dass „Giganten, Titanen und Zyklopen … oft grossen und machtgierigen Herrschern … für Kriegszwecke dienten“ (vgl. SKB, S. 57). Ich bin auf diese Problematik in meinem abrufbar veröffentlichten Brief an Blerim Berisha, Zürich, vom 6./7. Mai 2009 eingegangen.

(Vgl. www.bwgrundmann.de/FIGUMitglBWG.htm )

  

Ich bitte Sie, liebe Mitglieder der FIGU, meine Hinweise zur Wiederherstellung einer tragfähigen Gemeinschaft gewissenhaft zu prüfen, und unverzüglich zu handeln. Uns könnte nur noch wenig Zeit zum Handeln bleiben!

 

Mit freundlichen Grüßen in enger Verbundenheit

 

Werner Grundmann                           Berlin, den 18.05.2009, 23:54 Uhr

 

 

 

 

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