E-Mail am 16.03.2010, 00:26 Uhr, an info@figu.org       Veröffentlichung am 16.03.2010

 

 

Von Werner Grundmann, Berlin

 

an Bernadette Brand

Mitglied der Kerngruppe der 49 der FIGU

 

 

Sehr geehrte Frau Brand,

im neuen FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 52 vom März 2010 wurde ein Artikel von Dana Rašínová aus Tschechien veröffentlicht. Er trägt den Titel:

Die Verhältnisse in den postsozialistischen Ländern Europas

und die Geisteslehre, die durch die FIGU verbreitet wird

Sie haben den Artikel vor der Veröffentlichung überarbeitet. Ich gehe deshalb davon aus, dass Sie Frau Dana Rašínová kennen.

 

Meiner E-Mail füge ich in Form der Datei FIGURasinova.doc einen vierseitigen offenen Brief an Frau Dana Rašínová bei. Ich bitte Sie, den Inhalt dieses Briefes zu prüfen und ihn an Frau Rašínová zu vermitteln. Er trägt die Überschrift:

Zu den postsozialistischen Ländern:

Beschreiben ihrer Vielfalt oder Begreifen ihres Scheiterns?

Der Bezug zur Geisteslehre

Weil der Brief von allgemeinem Interesse sein könnte, werde ich ihn zum Einblick über meine Homepage www.wbgrundmann.de veröffentlichen.

 

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen!

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen

 

Werner Grundmann            Berlin, den 16.03.2010, 00:25 Uhr

 

 

############### beigefügter Brief:

 

Werner Grundmann                                         Berlin, den 15.03.2010

 

Frau

Dana Rašínová

Tschechien

 

 

Zu den postsozialistischen Ländern:

Beschreiben ihrer Vielfalt oder Begreifen ihres Scheiterns?

Der Bezug zur Geisteslehre

 – Offener Brief –

 

Sehr geehrte Frau Rašínová,

das neue FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 52 vom März 2010 veröffentlicht auf den Seiten 8 bis 20 Ihren detaillierten Artikel über

Die Verhältnisse in den postsozialistischen Ländern Europas

und die Geisteslehre, die durch die FIGU verbreitet wird

 

Ich bin in der ehemaligen DDR, einem jener sozialistischen Länder, aufgewachsen, habe bis 1960 an der Universität Leipzig Wirtschaftsmathematik studiert und danach fast 30 Jahre an der Bauakademie der DDR in Ostberlin gearbeitet. Ende der neunziger Jahre fand ich über den linken Berliner Autor Paul Schulz zur Geisteslehre und zu Eduard Meier. Seitdem fühle ich mich – trotz kritischer Distanz – dem Eduard Meier und der FIGU sehr verbunden.

 

Die Verbreitung der Geisteslehre durch Eduard Meier schätze ich als außerordentlichen Gewinn für die Menschheit der Erde ein. Die Geisteslehre ist auch für mein Leben und Wirken unverzichtbar geworden, obgleich sie bisher die Antwort auf eine wesentliche Frage offen lässt. Ich meine die Möglichkeit einer gesetzmäßigen geistigen Negativentwicklung.

 

Auf die Problematik einer Entwicklung zum Negativen verweise ich deshalb, weil viele Menschen eine drohende Selbstvernichtung unserer Menschheit befürchten und weil das Scheitern des „Realsozialismus“ ein Schritt zum nahenden Untergang gewesen sein könnte. Wenn wir herausfinden, warum wir heute von „postsozialistischen Ländern“ sprechen müssen, können wir vielleicht beantworten, warum es trotz der Verbreitung der Geisteslehre für lange Zeit eine „postkapitalistische“ Erde ohne menschliches Leben geben könnte.

 

So wichtig es auch ist, die Vielfalt beider Gesellschaftssysteme, ihre Vorzüge und ihre Nachteile, objektiv zu beschreiben – wenn beide Systeme zur Selbstzerstörung der irdischen Lebensgrundlagen führen, müssen wir das Warum beantworten, müssen wir nach den grundlegenden Ursachen forschen und versuchen, Überlebenswege für die Menschheit zu erschließen. Dabei tragen die Plejaren, Eduard Meier und die FIGU eine besonders hohe Verantwortung.

 

Seit über 10 Jahren bemühe ich mich, unter Nutzung der Veröffentlichungen der FIGU herauszufinden, warum die Erde in unserem Universum der einzige Planet ist, auf dem „Kultreligionen“ existieren und warum sich die Erde zum „Kriegsplaneten“ entwickelt hat. Es galt zu erkennen, was von außen verursacht wurde und welchen Anteil die Menschheit der Erde selbst hat. Ich bin zu Ergebnissen gekommen, die von der Lehre Eduard Meiers abweichen. Den entscheidenden Hinweis fand ich in den „UFO-Tatsachenberichten“ des Ashtar Sheran! Nach seinen Darlegungen wurde die Erde von Beginn an von fremden Menschheiten als „Läuterungsplanet“ genutzt, d. h. zur lebenslangen Deportation von Straftätern, und dies über mehrere Hundert Millionen Jahre! Die Lyraner, die Vorgänger der Plejaren, haben sich vor ca. 22 Millionen Jahren an der Verbannung von Straftätern zur Erde mit beteiligt! Geistige Vorgänger von Eduard Meier gehörten zu den Lyranern! Die Plejaren üben noch heute die Deportationspraxis aus! Sie haben ermittelt, dass sich im irdischen Jenseits etwa 128 Milliarden vielfach inkarnierte Geistformen von Menschen aufhalten!

 

Meine Vermutung ist, dass sich durch die große Anzahl von negativ dominanten Geistern/Geistformen von Menschen, die in das irdische Jenseits eingingen, jene „Dämonie“ entwickelt hat, über die Ashtar Sheran informiert. Es stellt sich folglich die Frage, ob das Jenseits der Erde von unerkannten negativ dominanten geistigen Intelligenzen beherrscht wird, die die Religionen schufen, und ob es unterschiedliche konkurrierende Kräfte gibt, die unter Nutzung der Religionen die geistige Vorherrschaft über die Menschheit der Erde erlangen wollen. Wenn es derartige Kräfte gibt, bleibt zu beantworten, wer für die Schaffung welcher Religion verantwortlich war, wer heute auf die mächtigen Staaten der Erde am meisten Einfluss hat und welche Strategien bei der Machtausdehnung verfolgt werden. Ich habe mich bemüht, diese Fragen in den Religionsthesen auf 48 Seiten zu beantworten:

Zur Entstehung und Entwicklung der monotheistischen Religionen

www.wbgrundmann.de/Religionsthesen_final.htm

Die entscheidenden Aussagen aus den Religionsthesen finden sich auf 13 Seiten in den

Ergebnissen aus den Religionsthesen

www.wbgrundmann.de/RTErg291007_1.htm

Beide Dateien stehen zum Download zur Verfügung.

 

Meine Ergebnisse fanden trotz vieler Schreiben im Verlaufe von acht Jahren bei Eduard Meier und der FIGU keine Akzeptanz. Doch falls Sie an meinen Ergebnissen interessiert sind: Bitte prüfen Sie kritisch, wieweit ich Recht haben und was aus Ihrer Sicht falsch sein könnte.

 

 

Um den Anteil der Erdenmenschen an der Selbstzerstörung ihrer Existenzgrundlagen zu erkennen, nutzte ich die Marxsche Erkenntnis der historischen Abfolge ökonomischer Formationen. Auf der Suche nach einer ökologisch orientierten Ökonomie kam ich zur These, dass die weltweit vorherrschende „Privatökonomie“ (Friedrich Engels) in Form der Privatwirtschaft die grundlegende Ursache für die tendenzielle Zerstörung unserer natürlichen Lebenswelt ist. Sie wurde in abgewandelter Form auf die Volkswirtschaften der sozialistischen Länder übertragen, scheiterte jedoch in Konkurrenz gegenüber der privat dominierten Ökonomie der kapitalistischen Länder.

 

Bemerkenswert ist, dass unter sozialistischen Bedingungen auch eine Reihe der von Ihnen genannten Vorzüge zum ökonomischen Scheitern des Sozialismus in Konkurrenz zum Kapitalismus beitrug. Dazu gehören die fehlende Arbeitslosigkeit, die sehr niedrigen Mieten und Gebühren, die Herstellung dauerhafter Erzeugnisse, das weitgehende Fehlen von Fremdarbeitern, fehlende Investitionen im Ausland usw. Wenn davon gesprochen wird, dass sich die sozialistischen Länder kaputt gewirtschaftet haben, werden die mit dem Wirtschaften unter sozialistischen Bedingungen verbundenen Vorteile gar nicht erwähnt. Die Ursache dafür liegt darin, dass das Wirtschaften selbst dann als etwas Positives betrachtet wird, wenn zur Erzielung von privatem Gewinn Arbeitskräfte auf Kosten der Gesellschaft „frei gesetzt“ werden, wenn technische Geräte zulasten der „Umwelt“ mit geringer Nutzungsdauer produziert werden, wenn Gesetze und Verordnungen erlassen werden, die eine kontinuierliche Steigerung der Mieten und Gebühren ermöglichen oder wenn Fremdarbeiter und „Leiharbeiter“ weitaus geringer bezahlt werden als die Stammbelegschaft. Es war deshalb auch nicht verwunderlich, dass die wirtschaftlichen Nachteile unter sozialistischen Bedingungen unter Vernachlässigung des Umweltschutzes teilweise „ausgeglichen“ wurden. Dies galt wohl auch auf dem Gebiet der Rüstungsproduktion. Das Wirtschaftlichkeitsprinzip erwies sich unter sozialistischen Bedingungen zumindest teilweise als unvereinbar mit den bedürfnisorientierten Zielen der Gesellschaft. Doch in Konkurrenz zum kapitalistischen Wirtschaften war es unverzichtbar.

 

Die Anwendung des Wirtschaftlichkeitsprinzips als gewinnorientierte Ökonomie geht stets – gleich unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen – zulasten der Befriedigung von nicht marktwirtschaftlich relevanten Bedürfnissen, wie der Erhaltung einer gesunden Lebenswelt. Je mehr die Wirtschaft „wächst“, umso weniger wächst in der Natur! Die Möglichkeit, sich zulasten der Natur privat zu bereichern, wird unter kapitalistischen Bedingungen immer stärker genutzt. Sie kann auch kaum verhindert werden. Es sei denn, dass wir weltweit zu einer primär bedürfnisorientierten Ökonomie übergehen, die von vornherein auch auf die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen gerichtet ist und den Verbrauch von Natur so weit wie möglich einschränkt. Falls diese andere, die wahre Ökonomie im Sinne der rationellen Befriedigung vor allem unserer Grundbedürfnisse nicht rechtzeitig durchgesetzt werden kann, besteht die Gefahr, dass die Menschheit mit dem selbstzerstörerischen kapitalistischen System untergeht! Es gilt zu begreifen und zu verbreiten, dass die weltweit vorherrschende Gesellschaftsordnung ein Bereicherungs- und Verarmungssystem im umfassenden Sinne darstellt und dass die dominierende private Konkurrenzökonomie tendenziell die Verschärfung der Gegensätze zwischen Reichtum und Armut erzwingt, einschließlich der Verarmung unserer natürlichen Existenzbedingungen.

 

Aus der prinzipiellen Kritik des Kapitalismus als selbstzerstörerisches Gesellschaftssystem und aus der historisch erwiesenen Unmöglichkeit, in Konkurrenz zum Kapitalismus eine sozialistische Ordnung aufzubauen, erwuchs der Gedanke, dass eine „neue“ Ökonomie als Überlebensökonomie nur im Rahmen der kapitalistischen Ordnung schrittweise aufgebaut und durchgesetzt werden kann, wenn sich auf demokratische Weise Strukturen bilden, innerhalb deren die Menschen gemeinschaftlich nach den Anforderungen der wahren Ökonomie leben und arbeiten. Ich spreche von Zellen der Gemeinschaftsökonomie, die sich nicht als Konkurrenten der privatökonomischen Strukturen verstehen, die aber zum Vorbild für eine neue ökonomische Denk- und Handlungsweise werden könnten. In den

Berliner Thesen für eine nachkapitalistische Gemeinschaftsordnung

habe ich mich bemüht, die Notwendigkeit der schrittweisen Ablösung der Privatökonomie durch die Gemeinschaftsökonomie zu begründen.

 

Die „Berliner Thesen“ sind zum Download abrufbar unter

www.wbgrundmann.de/berliner_thesen.htm.

Die zehn Seiten der

Erkenntnisse aus den Berliner Thesen

können unter www.wbgrundmann.de/erkenntnisse_thesen.htm heruntergeladen werden.

 

Zur irdischen Überbevölkerung möchte ich bemerken, dass ich sie – entgegen der Auffassung von Eduard Meier – nicht für das Grundübel halte, weil die Überbevölkerung durch das vorherrschende kapitalistische System in den armen Ländern erzeugt wird. Der Kapitalismus als Gesellschaftssystem ist meines Erachtens das Grundübel. Innerhalb einer Gemeinschaftsordnung wird es jedoch möglich werden, die Bevölkerungsanzahl zu begrenzen. Es könnte allerdings sein, dass eine Überbevölkerung der Erde eingeschränkt notwendig wird, um das überfüllte irdische Jenseits zu entlasten und um die vielen zur Erde deportierten Geistformen auf ihre Heimatplaneten zurückzuführen – wenn es zu einer Verständigung zwischen allen beteiligten Seiten kommt. Doch dies muss insbesondere von Eduard Meier und von den Plejaren gewollt sein.

Auch die Errichtung einer weltweiten Gemeinschaftsordnung muss von den vermuteten geistigen Führungskräften gewollt sein, denn es ist nicht auszuschließen, dass die marktwirtschaftlichen Ordnungen in antiker Zeit bewusst geschaffen wurden. Bereits Aristoteles unterschied nach zwei Ökonomien!

 

Liebe Frau Rašínová, ich erwarte auf meine Darlegungen keine inhaltliche Stellungnahme, wäre ihnen aber sehr dankbar, wenn Sie mich informieren würden, dass Sie mein Schreiben erhalten haben. Unabhängig davon werde ich diesen Brief zum Einblick veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen

 

Werner Grundmann                               Berlin, den 15.03.2010, 22:26 Uhr