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FIGULernenWBG.doc                   abrufbare Veröffentlichung am 15.06.2009

 

Von Werner Grundmann                                    Berlin, den 13.-15.06.2009

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Lernen die Propheten anders als ihre Schüler?

– Offener Brief –

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

    aus dem Beitrag „Vorfreude aufs neue, aufrüttelnde Buch von Billy“ von B. D. im FIGU-Bulletin Nr. 67 vom Juni 2009 entnahm ich, dass demnächst das neue Buch von Billy „Gotteswahn und Gotteswahnglauben“ erscheinen wird. In ihm wird das Anhängen an „einen Gottglauben irgendeiner Art … als wahnhafte und gar vererbte Krankheit beschrieben“. Der „Glaube an die Allmacht irgendeines Gottes, Götzen oder Heiligen“, schreibt B. D. auf den Seiten 25/26, sei „nur ein Mittel zum Zweck …, nämlich in sich selbst die allmächtige Geistform nicht zu erkennen, die ein winziges Teilstück der Schöpfung darstellt und es jedem Menschen ermöglicht, bewusstseinsmässig voranzukommen, zu evolutionieren und sich nicht von irgendwelchen spirituellen Dogmen menschenerdachter Form in die Irre führen zu lassen. Will man an etwas oder an jemanden glauben, dann hinterfragt man den zugrundeliegenden Wahrheitsgehalt der Zusammenhänge gar nicht; man versteckt sich einfach hinter den geforderten Glaubensvorgaben, die dogmatisch, ideologisch oder philosophisch in menschlichen Hirnen ausgeheckt und entstanden sind, was ohne Wenn und Aber als Wahrheit akzeptiert wird, weil schon ganz viele vor einem selbst auch daran geglaubt haben. Aber etwas in Wahrheit wirklich wissen zu wollen und es nicht nur zu glauben, wäre doch die einzig richtige Position, die es einzunehmen gilt, wenn man nicht als Gläubige/r hingestellt werden will.“

 

Dem zuletzt zitierten Satz stimme ich zu. Er bedeutet jedoch für Eduard Meier, die Nichtexistenz (des „imaginären“) Gottes und des Heiligen Geistes nachweisen zu müssen, wobei sich die Frage stellt, ob die Annahme der Nichtexistenz selbst Glaubenscharakter besitzt. Verhält sich Eduard Meier mit seiner Haltung, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, nicht selbst als Gläubiger? Differenziert er hinreichend zwischen einem „allmächtigen Gott“ und dem Gott der Erdenmenschheit im Sinne eines „Herren der Geister“ des irdischen Jenseits (vgl. „Die Apokryphen“, S. 384)?

 

Wenn Eduard Meier von einer Vererbung des Gottesglaubens ausgeht, dann sollte er uns auch sagen, wer diese spezifische Genmanipulation zu welchem Zweck im Wissen um die Nichtexistenz Gottes vorgenommen hat. Und selbst wenn das fast Unmögliche gelingen sollte, etwa die Nichtexistenz einer (geistigen) Intelligenz, eines Gottesgeistes, zum Zeitpunkt der Manipulation zu „beweisen“, so bleibt doch offen, ob der Gedanke zur Installation eines Gottes der Erdenmenschheit später aufgegriffen und realisiert wurde. Und wenn dieser Gedanke von negativ dominanten geistigen Intelligenzen ausging, dann sollten wir die Aussage von Ashtar Sheran in „Harmagedon“, S. 19/20, berücksichtigen:

 

>> Die ungeheure Raffinesse und negative Schläue des Widersachers hat es fertig gebracht, daß er sich so vollkommen gegen die Menschen getarnt hat, daß die allgemeine Ansicht vorherrscht, daß es diesen Widersacher überhaupt nicht gibt. ... Der BÖSE tritt nie direkt in Erscheinung. Er wird sich hüten, seine ‚Nichtexistenz‘ in Gefahr zu bringen. Er legt keinen Wert auf ein Erkanntwerden.    

     Wenn der Widersacher von der Menschheit als existente negative Macht erkannt und entsprechend zur Kenntnis genommen wird, muß er zwangsläufig seine Tarnung aufgeben; denn dann nutzt sie ihm nichts mehr. Der offenkundige Hauptfeind des Menschen und der gesamten göttlichen Schöpfung stünde in seiner wahren Gestalt der Menschheit gegenüber. Erst dann wird er von dieser Menschheit entsprechend gefürchtet und bekämpft werden. Ohne diesen Kampf kann es nie einen Frieden auf diesem Stern geben. <<

 

Die Tarnung des „Bösen“ könnte schon dadurch gegeben sein, dass es sich in einer negativ dominierten geistigen Welt aufhält, deren mögliche Existenz von den „Guten“ von vornherein ausgeschlossen wird.

 

Für die Genmanipulation mit dem Glaubensgen kommen die Nachkommen jener Sirianer in Frage, die als „Wohlgesinnte“ der Erzeuger-Herrscher die Genmanipulierten zum SOL-System begleitet hatten und vor der Bahnänderung des Mars vor ca. 75'000 Jahren zur Erde geflüchtet waren. Als sich bei den Wohlgesinnten Angst vor den Genmanipulierten entwickelte, radierten sie „die Herkunftsüberlieferung der Erdenmenschen ... aus, um sich dann zu Göttern zu erheben und sich in dieser Form über die Erdenmenschen aufzuschwingen, die ihnen in kurzer Zeit verfielen und ihnen gläubig wurden. Auf diese Art hofften die Wohlgesinnten, die sich wahrheitlich bald ins Gegenteil verwandelten, sich die Genmanipulierten einerseits wieder untertänig machen zu können, und andererseits hofften sie, dass durch die Götteranbeterei Kulte und Religionen sowie Fehden, Bruderkriege, Familienkriege und Völkerkriege usw. entstehen und sich die Erdenmenschen, die Genmanipulierten, selbst dezimieren und ausrotten würden ... Ein Vorhaben, das gründlich misslang ... So gerieten die Genmanipulierten und nunmehrigen Erdenmenschen den einstigen Wohlgesinnten resp. Göttern völlig ausser Kontrolle, weshalb sie sich von den Erdenmenschen und von der Erde zurückzogen“ (vgl. SKB, 251. Kontaktgespräch, S. 2819, Verse 32-35).

 

Der Rückzug der Nachfahren der Wohlgesinnten „öffnete den alten Lyranern den Weg auf die Erde und zu den Erdenmenschen, als diese ... expeditions- sowie auch fluchtmässig ... zur Erde kamen, um sich hier mit der Zeit ebenfalls als Gottheiten aufzuspielen und Unheil anzurichten“ (vgl. SKB, S. 2819, Vers 36). Der Besiedlungsversuch begann vor etwa 60'000 Jahren. Er währte 6'000 Jahre (vgl. SKB, S. 1058). Da es den „Alt-Lyranern-Weganern ... noch an der Befolgung der schöpferisch-natürlichen Gesetze [fehlte], ... handelten sie dann eben auch [gleichermassen] auf der Erde, was dazu führte, dass sie die von den Nachkommen der Erzeuger-Herrscher erfundenen Religionen sich ebenfalls zu eigen machten und sich zu Schöpfer-Göttern erhoben, um dadurch die Erdenmenschen in ihren Bann zu schlagen.“ (Vgl. SKB, S. 2850, Verse 417/418) „Die Erdenmenschen, die Genmanipulierten, waren jedoch auch den Lyraner- und Plejadier-/Plejaren-Göttern ungehorsam, auch wenn einige dieser Götter mit aller Gewalt die Erdenmenschen unter ihr Joch und ihre Herrschaft zwingen wollten“ (vgl. SKB, S. 2820, Vers 38). Zu jener Zeit wurde wohl die äußerst kritische Einstellung der Alt-Lyraner-Weganer und der Plejadier/Plejaren gegenüber den genmanipulierten Erdenmenschen geprägt. Der Besiedlungsversuch endete mit einem atomaren Vernichtungskrieg auf dem amerikanischen Kontinent, wonach die Erde „viertausend Jahre ... völlig unbeachtet und ihrer Ruhe überlassen [blieb]“ (vgl. SKB, S. 1058).

 

Die Manipulation der Erdenmenschen mit dem Glaubensgen durch die Nachkommen der Wohlgesinnten schließt nicht aus, dass die Nutzung des Glaubensgens zur Inthronisierung eines Gottes der Erdenmenschheit und Herrn der Geister im irdischen Jenseits erst vor Jahrtausenden erfolgte. Es stellt sich dann aber die Frage, auf welche Weise das Wissen über die spezifische Genmanipulation über mehrere Jahrzehntausende überliefert wurde, obgleich in dieser Zeit hoch entwickeltes menschliches Leben infolge weltweiter Kriege zeitweilig über mehrere Jahrtausende ausgerottet war.

 

Noch mehr Fragen wirft die Kenntnis von fast 100'000 Jahre alten Informationen auf, die im Alten Testament verfälscht dargelegt wurden. Ich meine den Bericht zum Bau der Arche Noah vor der Sintflut.

 

Entsprechend den Informationen der Plejaren kam es vor „rund 98'000 Jahren“ zur ersten Sintflut auf der Erde, bei der 650'000 Menschen ihr Leben verloren (vgl. SKB, S. 2753). Sie kam zustande, als ein Komet „von rund 260 Kilometer“ Durchmesser „an der Erde vorbeizog“ und später in die Sonne stürzte (vgl. ebd., S. 2758). Der Komet kollidierte beinahe mit der Erde und löste „eine riesenhafte Flutwelle“ aus. Es kam zur Arche-Sintflut (vgl. ebd., S. 2752), d. h., zu jener Zeit lebte der wahre Noah! Er war eine Inkarnation der Geistform des Nokodemion und trug den alten lyranischen Namen Noankadnosser oder auch Noandakan, kurz Noah (vgl. ebd., S. 2778). Noankadnosser wurde durch einen Außerirdischen namens Zebalon gewarnt und baute zum Schutz eine Arche, die während der Flut am Berg Ararat strandete (vgl. ebd., S. 2752/53). Von den 220'000 überlebenden Menschen kamen „durch Seuchen und anderes Unheil“ viele weitere ums Leben (vgl. ebd., S. 2753).

 

Verdächtig an dieser Information ist, dass ausgerechnet Noankadnosser von einem Außerirdischen namens Zebalon gewarnt wurde. Dem Außerirdischen musste folglich bekannt gewesen sein, dass sich hinter Noankadnosser eine besondere Geistform verbarg. Aber von wem wusste er dies und in welchem Auftrage handelte er? War es ein Beispiel „hintergründiger Schläue“, einerseits Noankadnosser zu warnen und damit bestimmte Menschenleben zu retten, andererseits die Basis für eine schöpfungskonforme irdische Entwicklung für Zehntausende von Jahren weitgehend zu zerstören? Und wie konnte das Wissen um die Arche Noah mehr als 95'000 Jahre überdauerte, um später mit verfälschtem Inhalt und falscher zeitlicher Einordnung in die Bibel aufgenommen zu werden? Ferner ist zu berücksichtigen, dass nach der Übernahme der absoluten Herrschaft von Arus I. über die Erdenmenschheit vor etwa 11'500 Jahren intensiv dafür gesorgt wurde, das Wissen um die Vorgeschichte der Menschheit auszumerzen. Wer vermittelte das alte Wissen an die Autoren der Bibel?

 

Der Beitrag von B. D. zur Vorinformation über das neue Buch von Eduard Meier zum „Gotteswahn und Gotteswahnglauben“ war Anlass für mich, über Glauben, Wissen und Lernen in Verbindung mit der einer zentralen Aussage aus dem Buch „Kelch der Wahrheit“ neu nachzudenken. In der Figur des Kelches auf der Seite I heißt es:

>> Das Buch enthält die gesamte Lehre aller Propheten, wie sie seit alters her gegeben ist, und da folgedem die Lehre der Propheten doch ein und dieselbe ist, erscheinen gewisse Lehreteile in mehrfacher Form und in anderen Worten der Auslegung, und zwar immer geformt gemäss aller jeweiligen und notwendigen Erklärungsweise der Künder der verschiedenen Zeiten. Die einzelnen Propheten werden im Buch nicht genannt, weil ihre Lehre die gleiche war und auch als Nokodemions Werk unverändert ist und in dieser Form nun in moderner Sprache aufgearbeitet dargebracht wird als letzte und endgültige Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens, zum Wohle der Menschen. <<

 

Mit anderen Worten bedeutet dies: Obgleich Nokodemion aus der Ebene Arahat Athersata heraus wieder Mensch wurde, um jene von ihm kreierten Völker zu befrieden, die sich usurpatorisch im Weltenraum ausdehnten, obgleich die Folgewirkungen seiner Befriedung durch die Deportation dieser Völker verheerend waren, haben weder er noch die ihm folgenden Propheten im Verlaufe von 12 Milliarden Jahren weder die Ursachen der Fehlentwicklung der kreierten Völker noch die Ursachen der universellen Fehlentwicklung erkannt. Während dem Lernenden und nach Erkenntnis Suchenden gesagt wird, dass er aus seinen Fehlern lernen solle, stellten sich alle Propheten auf die Position, dass trotz der Fehlentwicklungen die Lehre keiner generellen Korrektur bedarf, dass folglich keine grundsätzlichen Fehler begangen wurden und die Fehlentwicklung aus bisher unbekannten Ursachen erklärt werden müsse. Um die unantastbare Position der Propheten der Schöpfung zu krönen, kam nunmehr Eduard Meier im Text der Symbolfigur zur Aussage, dass er die „letzte und endgültige Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens, zum Wohle der Menschen“ verkündet. Die geistige Entwicklung der Propheten der Schöpfung ist abgeschlossen – obgleich auf der Erde eine Negativentwicklung herangereift ist, die die Existenz der Schöpfung gefährden könnte! Zum Zeitpunkt der „Krönung“ der Erkenntnisse des letzten irdischen Propheten der Schöpfung ist die größte universelle Gefahr gegeben! Das ist ungeheuerlich! Es zeigt, dass die verfestigte Strategie und Lehre des Nokodemion und seiner geistigen Nachfolger sie selbst und uns alle ins Abseits manövrieren könnte!

 

Lernen ist für die Propheten eben anders als für ihre Schüler: Während die Schüler aus ihren Fehlern lernen, fügen die Propheten, ohne prinzipielle Fehler zu begehen, zum Wissen ihrer geistigen Vorgänger neues Wissen als „absolut logische Erkenntnis“ hinzu, ohne zu merken, dass sie mit ihrer Denk- und Herangehensweise alte Fehler auf neue Weise wiederholen können.

 

Die Schöpfung hat die Geistform von Nokodemion vor fast 400'000 Jahren zum universellen Ausnahmenplaneten Erde geführt; doch die seitdem inkarnierten Propheten haben zwar vielfach Wertvolles gelehrt, aber nichts Neues hinzugelernt, um die Vorgaben und Erkenntnisse von Nokodemion zu korrigieren! Und wenn es Erklärungen von Erdenmenschen gab, wurden sie ignoriert oder disqualifiziert. Es konnte ja logischerweise nicht sein, dass „dumme“ Erdenmenschen Erkenntnisse gefunden haben, nach denen die Propheten der Schöpfung seit Jahrmilliarden Jahren suchen! Es kann erst recht nicht sein, dass jene „dummen“ Erdenmenschen, die dabei sind, ihren eigenen Planeten trotz vielfacher Warnungen durch ihre Überbevölkerung zu zerstören, aus hohen Geistesebenen inspiriert werden, um zur Überwindung der universellen Fehlentwicklung beizutragen! Deshalb erübrigt es sich aus der Position von Eduard Meier heraus, auf Hinweise und Argumente von „unlogisch“ denkenden Erdenmenschen einzugehen oder sich gar mit ihnen inhaltlich auseinanderzusetzen. Auf die Frage, wer den Erdenmenschen ihre „nicht erforschbare“ Unlogik (vgl. SKB, S. 2303) inspiriert haben könnte, kommen weder die Plejaren noch Eduard Meier. Der Begriff Dialektik wird negiert.

 

 

Kommen wir zum Gotteswahn zurück. In der Mathematik genügt ein Gegenbeispiel, um eine Behauptung als falsch einzustufen. Ich frage, ob es ein Beispiel unter den irdischen Propheten der Schöpfung gibt, woraus deutlich wird, dass einer von ihnen entgegen seiner wahren Bestimmung als Prophet der Schöpfung an der Verbreitung von „Gotteswahn und Gotteswahnglauben“ beteiligt war? Mohammed (Muhammed) war ein solcher Prophet! Während der christliche Glaube durch Verfälschung der Lehre Jmmanuels entstand, sind das Leben und die Lehren von Mohammed meines Wissens genau dokumentiert. Er schuf als „Gesandter Gottes“ mit dem Islam eine Weltreligion und verbreitete sie als Heerführer auch mit gewaltsamen Mitteln über die arabische Halbinsel!

 

Eduard Meier bestätigt, dass „Muhammed im siebenten Jahrhundert n. Chr. mit seiner Lehre“ den Islam als Religion ins Leben rief (Vgl. FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 22, S. 2), d. h., es ist auch seine Auffassung, dass einer seiner geistigen Vorgänger bei der Schaffung einer Kultreligion entscheidend mitgewirkt hat! Meier spricht in diesem Zusammenhang auch von der „Herabsendung der einzelnen Offenbarungen“ (vgl. ebd.). Er lässt jedoch offen, wer die Urheber waren. Er schreibt, dass der „Koran als die Manifestation des göttlichen Willens und als dem Menschen erfahrbar gilt“ (vgl. ebd.). Doch wer sandte die Offenbarungen herab, wenn Gott „imaginär“ sein soll – wie er immer wieder behauptet? Dass es Verfälschungen des Korans gab, von denen Eduard Meier berichtet (vgl. ebd., S. 3), hebt die grundlegende Tatsache der Wahrnehmung des „göttlichen“ Auftrags durch Mohammed auf keinen Fall auf!

 

Eduard Meier informiert, dass im „Namen [Muhammeds] Kriege geführt wurden“, Muhammed „aber nicht der grundlegende Urheber derselben [war]“ (vgl. ebd., S. 6). Die „Gewalt im Islam … beruhte darauf, dass die islamischen Staaten und bereits Muhammed zu Kriegen gezwungen wurden. Muhammed geriet als Prophet in die Situation, einerseits als Künder der <Lehre des Geistes> zu wirken und andererseits auch als Oberhaupt einer Gemeinde für diese tätig zu sein. … Das war um so schwieriger, weil seine Gemeinde ständigen Angriffen von aussen ausgesetzt war und sie nicht gerade unter friedlichen Umständen leben konnte …, weshalb er auch die Rolle des Feldherrn übernehmen musste – ob er nun wollte oder nicht, und ganz gegen seine Versuche, alles auf friedlichem Wege zu lösen. Letztlich wurde er zum Kampf gezwungen, und dieser Kampf gegen die polytheistischen Mekkaner hat sich zwangsläufig auch im Koran niedergeschlagen“. „Natürlich war es nur selbstverständlich, dass sich die islamische Gemeinde Allahs und Muhammeds gegen die Aggression von aussen zur Wehr setzte, was wohl jedem auch nur halbwegs vernünftigen Menschen einleuchten muss“ (vgl. ebd., S. 6). Was für eine fragwürdige „Vernunft“ in Anbetracht der historischen Überlieferungen!

 

In den „Religionsthesen“ „Zur Entstehung und Entwicklung der monotheistischen Religionen“ vom 28.10.2007 (www.wbgrundmann.de/Religionsthesen_final.htm) habe ich mich im Abschnitt 10.5. „Zum Islam“ auf über zehn Seiten ausführlicher mit der angedeuteten Problematik befasst. Entscheidend für die Einordnung der Person des Mohammed könnte sein, ob sie durch selbstbestimmte oder fremdbestimmte Inkarnation geschaffen wurde. In OM heißt es im Kanon 20, Vers 96, S. 37, nachdem die einzelnen Propheten in ihrer Abfolge, einschließlich von Jmmanuel und Mohammed, genannt wurden:

 

>> Sie waren alle erkoren und geleitet und hinabgesendet teilens durch den JHWH und teilens durch sich selbst und im Wissen und Können als Propheten oder Geistführer zu den Menschengeschlechtern und Völkern der Erde, doch alle wurden sie verleumdet und verfolget, und es wurden ihre Lehren und ihre Worte der Wahrheit im Unverstehen oder Hass verfälschet, so entstanden sind daraus irreführende und falsche Religionen und Sekten.<<

 

Es bleibt also zu beantworten, ob Mohammeds Persönlichkeit fremdbestimmt war und falls dies zutraf, welcher „JHWH“ oder „Herr der Geister“ die Bestimmung im irdischen Jenseits vornahm. Unabhängig von der Antwort ist es für mich unstrittig, dass Mohammed jenen Hintergrundmächten zu Diensten war, die vor allem über die Religionen bis heute die Erdenmenschen beherrschen. Ich stelle deshalb die Frage, ob die Inkarnation der Geistform des Nokodemion in der Persönlichkeit des Mohammed und die „Herabsendung der einzelnen Offenbarungen“ auf indirekte Weise die Existenz einer geistigen Intelligenz bestätigt, die die Erdenmenschheit als „Gott“ bezeichnet.

 

Bitte, liebe FIGU-Mitglieder, denken Sie über meine Darlegungen nach und helfen Sie Eduard Meier, sich nicht nur voll zu seinen geistigen Vorgängern zu bekennen, sondern auch zu ihren diesseitigen und jenseitigen Kontakten: von Henoch, der dem JHWH Arus diente, bis zu Mohammed, der sich der geistigen Führung als „Gesandter Allahs“ bewusst war.

 

Bitte bedenken Sie, dass das dauerhafte Negieren der Hintergrundmächte in die Katastrophe führt!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                              Berlin, den 15.06.2009, 01:48 Uhr

 

 

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