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FIGUBull66.doc                         abrufbare Veröffentlichung am 31.03.2009

 

Werner Grundmann                                           Berlin, den 31. März 2009

 

 

Eduard Meiers Alleingang?

– Zum FIGU- Bulletin Nr. 66 –

 

Am 28. 3. 2009 übernahm ich das FIGU-Bulletin Nr. 66 vom März 2009 aus dem Internet. Für das neue Bulletin ist kennzeichnend, dass alle wesentlichen Beiträge von Eduard Meier selbst stammen. Zwei Beiträge dienen darüber hinaus der Unterstützung seiner Auffassungen (vgl. S. 9-12) bzw. der Würdigung seiner Person als „lieber Chef“ der FIGU (vgl. S. 15-16). Drei Artikel hat Eduard Meier  schon im Juni und Juli 2008 geschrieben (vgl. S. 6, 9, 26). Auf Ereignisse der vergangenen Wochen und Monate geht er nicht ein. Er persönlich ist auch die „Redaktion“ (vgl. S. 27). Es stellt sich die Frage, ob seine engsten Mitstreiter aus der „Kerngruppe der 49“, die sich bisher an Veröffentlichungen in den Bulletins und Sonder-Bulletins beteiligten, nicht mehr gewillt sind, den Verabsolutierungen ihres „Chefs“ und seinem Anspruch als Apostel der Wahrheit bedingungslos zu folgen. Doch er „weiss, was die Wahrheit ist“ (vgl. FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 47 vom Februar 2009, S. 16) und bleibt sich im Verkünden seiner anteiligen „wahrheitlichen Wahrheiten“ unverbrüchlich treu. Die volle Wahrheit verschweigt er nach wie vor – so auch die Existenz der für die heutige Zeit extrem wichtigen Inneren Erde.

 

Weil sich Eduard Meier im Besitz der Wahrheit wähnt, spürt er zuallererst die Verpflichtung, seine „Wahrheiten“ zu verbreiten. Die Erkenntnisse anderer  braucht er nur dann, wenn sie die von ihm verkündeten „Wahrheiten“ bestätigen und vertiefen. Damit ignoriert er Erkenntnisfortschritte anderer Menschen, auch seiner engsten Mitstreiter, gerät mit seinem Anspruch als Wahrheitsapostel, als Verkünder der „knallharten Wahrheit“ (vgl. FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 33, S. 2-3) in die Isolation und schädigt seine Mission, die ihm von der Schöpfung übertragen wurde. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass er sich mit seinem Anspruch, die harte Wahrheit zu vertreten, über andere Menschen erhebt und sich immer wieder anmaßt, Erdenmenschen in grober Form als „dumm“ zu beleidigen. Er verkennt, dass die „Härte“ der Wahrheit in härtester Form ihn selbst treffen könnte, dass Erdenmenschen irgendwann zu Recht sagen: „Selber dumm!“ 

 

Weil Eduard Meier davon überzeugt ist, die Wahrheit zu kennen, bestimmt er als „Chef“ der FIGU nicht nur das Organisatorische, sondern auch das Inhaltliche. Er entscheidet darüber, was als „Wahrheit“ veröffentlicht wird, ohne dass er gewillt ist, sich mit kritischen Auffassungen anderer Autoren inhaltlich auseinanderzusetzen. Doch über die Wahrheit zu bestimmen, ist von vornherein unwissenschaftlich, weil zur Suche nach bestimmten Wahrheiten Milliarden Jahre vergehen können – wie zum Erkennen der grundlegenden Ursachen der universellen Fehlentwicklung. Wer behauptet, nach Milliarden von Jahren geistiger Entwicklung die Wahrheit zu kennen, sollte sich zudem fragen, was die universelle Wende geistig beinhalten müsste und was an geistiger Arbeit in den verbleibenden Billionen Jahren bis zum Aufhören der Existenz unseres Universums noch zu leisten ist.

 

Jede verabsolutierende Aussage ist von vornherein fragwürdig. Das betrifft u. a. - die Überbevölkerung als das vorgeblich „größte Übel der Menschheit“ (zuletzt im FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 47, S. 1),

- die Behauptung des Plejaren Quetzal, dass die „Unlogik der Erdenmenschen unerforschbar“ sei (vgl. SKB, S. 2303),

- die „ausnahmslose Gültigkeit“ des schöpferischen Evolutionsgesetzes (vgl. SKB, S. 558),

- das Wissen als „absolut logische Erkenntnis“ (vgl. Hans-Georg Lanzendorfer: „Lehre und Künder der Wahrheit“, Wassermannzeitverlag, S. 296) und

- die vorgebliche „absolute Kontrolle“ der Petale-Ebene im Universum (vgl. SKB, S. 2468).

 

Verabsolutierende Aussagen sollten nicht nur aus wissenschaftlichen Gründen generell unterbleiben; aus ihnen kann ein schwerwiegendes Fehlverhalten, ja eine existenzielle Gefährdung des Universums resultieren. Derartige Aussagen und Überzeugungen schließen jene Sorglosigkeit ein, es könne ja – wegen der absoluten Kontrolle durch die Petale-Ebene – doch nichts passieren! Statt eines gesunden Misstrauens spüre ich bei Eduard Meier das „Augen zu und durch“! Ist die Vernichtung der Nesar-Galaxie nach der Übernahme irdischer Religionen schon vergessen?

 

Verabsolutierungen und entsprechende Verhaltensweisen sind die Konsequenz absolut logischen Denkens, das als vorgeblich höchste Denkform auch dem Universalbewusstsein unterstellt wird (vgl. SKB, S. 3567). Doch nachdem durch die massenhafte Deportation von Straftätern auf geistig neutrale Welten, auch auf die Erde, infolge der gesellschaftlichen Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Positiv und Negativ Eigenentwicklungen zum Negativen provoziert wurde, lösen sich die Verabsolutierungen in Nichts auf:

 

- Die Überbevölkerung als „größtes Übel“ wird durch die Existenz von irdischen Hintergrundmächten übertroffen, die zu ihrer Existenzerhaltung die Überbevölkerung gezielt steuern! „Mehret euch!“, lehren die Religionen! Wendet euch nicht gegen die von Gott gegebene (Bereicherungs- und Verarmungs-) Ordnung – auch wenn die unsozialen gesellschaftlichen Verhältnisse tendenziell immer mehr Überbevölkerung und Naturverbrauch provozieren! Das gilt auch in einem der reichsten Länder, den USA, wo 40 Millionen Menschen nicht krankenversichert sind und durch die Wirtschaftskrise „nichtakzeptable Dritte-Welt-Bedingungen“ entstehen (vgl. Berliner Zeitung vom 28./29.03.2009, S. 3)!

 

- Die „Unlogik“ der Erdenmenschen wurde durch das inspirative Vermitteln des dialektischen Denkens von Seiten hoch entwickelter negativ dominanter Intelligenzen einsichtig und verständlich, die es zur Erklärung der eigenen Negativentwicklung entdeckten und über Sokrates an die „dummen“ Erdenmenschen weitergaben, um ihnen das Erkennen der gesetzmäßigen Negativentwicklung der Erdenmenschheit zu ermöglichen. Dass sich diese Entwicklung als Ausnahmefall vom schöpferischen Evolutionsgesetz vollzieht, weiß Eduard Meier inzwischen offenbar. Doch er negiert die Hintergründe und appelliert an die Vernunft der Erdenmenschen, statt mit seiner eigenen Vernunft hart ins Gericht zu gehen. Wenn er den Ausnahmefall Erde akzeptieren muss, dann nicht als Ergebnis „absolut logischer Erkenntnis“, sondern weil es eine qualitativ höhere Denkform gibt als das simplifizierende logische Denken, das aus irdischen Erfahrungen nur eine eingeschränkte Bedeutung besitzt!

 

Sollte Eduard Meier als Mensch der Erde die Dialektik und ihre Gesetze, insbesondere das Gesetz der Negation der Negation, weiterhin ignorieren, also jenes Gesetz, das die Selbstaufhebung einer Negativentwicklung lehrt, dann wird er vom „Propheten der Schöpfung“ objektiv zu ihrem Feind: Entweder er bekennt sich zur Urschuld seiner geistigen Vorgänger für die (ungewollte) Initiierung der Entstehung von Dämonien und Negativentwicklungen auf den Deportationsplaneten, oder wir alle gehen im Machtkampf der dominanten Negativmächte gemeinsam unter, im schlimmsten Falle bis zur Zerstörung auch unserer Geistformen!

 

Ich bitte meine Leser, über info@figu.org und durch Schreiben an das Semjase-Silver-Star-Center, CH-8495 Schmidtrüti ZH, an Eduard Meier heranzutreten, um ihn endlich zu einer Entscheidung für das Leben und für eine mögliche universelle Wende zu bewegen.

 

Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre verantwortungsvolle Mitwirkung!

 

 

Werner Grundmann                           Berlin, den 31. März 2009, 01:35 Uhr

 

 

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